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Pressespiegel 16. - 30. April 2004

Anzahl: 103 Artikel, Stand 30.04.04

30. April

Nein zu Clements tödlicher Forschung - Kein Angriff auf den Embryonenschutz
30. April 2004: Zur Äußerung von Bundeswirtschaftsminister Clement, die geltenden gesetzlichen Grenzen für den Embryonenschutz aufzuheben und den Import menschlicher embryonaler Stammzellen freizugeben, erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Maria Böhmer MdB:
Nach Bundeskanzler Schröder, Frau Zypries und Frau Bulmahn will jetzt Bundeswirtschaftsminister Clement den gesellschaftlichen Konsens beim Embryonenschutz aushebeln. Dem ist ein klares Nein entgegenzusetzen. Die Bundesregierung sei eine fortschrittliche Truppe, so begründet Clement seinen Vorstoß.
PRESSEMITTEILUNG stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Maria Böhmer MdB, 30.04.04
Anm.: Diese Mitteilung bezieht sich auf eine kleine FAZ Meldung, deren brisanter Inhalt in den anderen Medien noch nicht angekommen ist...

Hirnzellen aus Knochenmark gewonnen
San Francisco/Ulm (dpa) - Stammzellen aus dem eigenen Knochenmark sollen künftig zerstörtes Hirngewebe von Alzheimer- oder Parkinsonpatienten ersetzen.
WEB.DE 30.04.04

Vom Knochenmark ins Hirn
Adulte Stammzellen können zu Gehirnzellen werden
Stammzellen aus dem Knochenmark Erwachsener können in Hirnstammzellen umgewandelt werden. Das legen die Ergebnisse zweier unabhängig voneinander veröffentlichten Studien nahe.
WISSENSCHAFT.DE 30.04.04

"Dolly plus": Blutspende vom Klonkalb
Philipp Grätzel von Grätz
Farmende Forscher aus Deutschland und Österreich haben Kälber geklont, die einen Antikörper produzieren, den es gar nicht gibt
Künstlich hergestellte Antikörper sind schwer im Kommen in der Medizin. In den letzten Monaten und Jahren zugelassen wurden unter anderem Moleküle, die die Blutgerinnung hemmen, rheumatische Erkrankungen lindern und Krebszellen angreifen. Hergestellt werden sie meist mittels genetisch veränderter Zellkulturen. Doch die Petrischale bekommt Konkurrenz - von süddeutschen Klonkälbern.
TELEPOLIS 30.04.2004

„HapMap“ – Internationaler Wegweiser zu den wichtigen Mutationen
99,9 Prozent des Erbguts aller Menschen seien identisch, berichtet Prof. Panos Deloukas vom Sanger Institute in Hinxton/Großbritannien. Aber in den übrigen 0,1 Prozent Erbsubstanz zweier Testpersonen – das entspricht drei Millionen Basenpaaren – kann es Unterschiede bei den DNA-Sequenzen geben.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 18 vom 30.04.2004, Seite A-1236

Biochips: Fortschritte in der Erregerdiagnostik
Fath, Roland
Hochauflösende analytische Methoden und Testverfahren erlauben Einblicke in die dynamisch anpassenden Prozesse auf verschiedenen Ebenen der Molekülklassen und Regulationsprozesse.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 18 vom 30.04.2004, Seite A-1234

Staatsanwaltschaft ermittelt im Uniklinikum Gießen
Sollten teure Operationen vermieden werden?
GIESSEN (all). Das Uniklinikum Gießen hat erneut mit der Justiz zu tun. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob Patienten aus Kostengründen abgewiesen werden sollten.
Ärzte Zeitung, 30.04.2004

Rheinland-Pfalz: Aktive Sterbehilfe grundsätzlich abgelehnt
Die aktive Sterbehilfe soll nach Ansicht der Bioethik-Kommission des Landes (Rheinland-Pfalz) grundsätzlich verboten bleiben. Das ist ein Ergebnis der Beratungen, das Justizminister Herbert Mertin (FDP)vorgestellt hat.
SWR 30.04.04

Rheinland-Pfalz: Bioethik-Kommission nimmt Stellung zur Sterbehilfe
Mertin: Selbstbestimmungsrecht der Patienten muss im Mittelpunkt stehen
„Bei allen Überlegungen zur Sterbehilfe und Sterbebegleitung muss immer das Recht der Patienten im Mittelpunkt stehen, über das eigene Leben und das eigene Sterben im Rahmen des rechtlich Zulässigen selbst bestimmen zu können. Die Menschen in unserer Gesellschaft wollen in Ruhe und in Würde sterben und dabei sicher sein, dass ihre Wünsche und ihr Wille auch beachtet werden.“ Dies erklärte der Vorsitzende der Bioethik-Kommission des Landes Rheinland-Pfalz, Justizminister Herbert Mertin, anlässlich der Vorstellung der Thesen und Empfehlungen der Kommission zum Thema „Sterbehilfe und Sterbebegleitung“.
PRESSEMITTEILUNG Ministerium der Justiz, Rheinland-Pfalz 30.04.2004
Anm.: Hier gibt es die ausführlichen Inhalte der Stellungnahme

Eine Gesellschaft von potentiellen Selbstmördern
Thorsten Fuchshuber
Initiative will einen Gesetzantrag zur Sterbehilfe in den Bundestag einbringen. Sozialdarwinistische Selektion soll nicht mehr primär vom Staat, sondern vom Individuum ausgehen
TELEPOLIS 30.04.2004

Aufbau Ost-Ost - Eine Reise durch die Forschungslandschaft in Tschechien, Polen und Estland
Lilo Berg
Morgen früh ist die Europäische Union um zehn Ideen reicher - Ideen, wie man ein nationales Wissenschaftssystem gestalten kann. Das macht neugierig, zum Beispiel darauf, wie andere Länder mit dem Nachlass aus kommunistischer Zeit umgegangen sind. Welche Rolle spielt dort die Wissenschaft heute? Wie lebt sich's als Forscher? Und wie wird man mit der Abwanderung junger Talente gen Westen fertig, unter der bekanntlich ganz Europa leidet? Mit solchen Fragen reiste ich Ende März in einer Gruppe deutscher Wissenschaftsjournalisten Richtung Osten.
BERLINER ZEITUNG 30.04.04
 


29. April

Europarat: Weiter keine Entscheidung über Sterbehilfe
Erneut heftige Debatte
STRASSBURG (dpa). Nach einer kontroversen Debatte über die Entkriminalisierung der aktiven Sterbehilfe hat der Europarat am Dienstag in Straßburg keine abschließende Entscheidung getroffen.
Ärzte Zeitung, 29.04.2004

Sterbehilfe: Europa verhebt sich
Autor: Wolfgang Thielmann
Für das Verbot aktiver Sterbehilfe gibt es gute Argumente. Viele davon kamen am Dienstag zur Sprache, als die Parlamentarische Versammlung des Europarates über einen Bericht diskutierte, der eine Lockerung empfiehlt.
RHEINISCHER MERKUR Nr. 18, 29.04.2004

Kein Votum für Sterbehilfe
Die Befürworter einer Liberalisierung sind in Europa auf dem Vormarsch, doch die Parla-mentarische Versammlung des Europarats vertagte ihre Empfehlung um ein Jahr
TAZ 29.04.04

In jedem Land eine eigene Debatte
Im Umgang mit der Sterbehilfe ist die Politik noch ungeübt
Kommentar ulrike Winkelmann
Vielleicht hätte der Europarat den Antrag von Dick Marty nicht unbedingt in die Ausschüsse zurück-verweisen müssen.
TAZ 29.04.04

Was der Menschenwürde entspricht
Tödliche Tendenzen: Selbstbestimmung am Lebensende – Ein Grundsatzbeitrag
Von Rainer Beckmann
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Rolf Stöckel hat mit seinem Antrag „Autonomie am Lebensende“ einigen Staub aufgewirbelt. Ganz überwiegend fielen die Reaktionen negativ aus, was jedoch weniger an den konkreten politischen Forderungen gelegen haben dürfte, als an der argumentativen Linie, die hinter diesem Antrag steht.
DIE TAGESPOST Nr.51 vom 29.04.2004

Verhungern im Heim - Jeder fünfte Pflegebedürftige akut unterernährt
Von Roman Heflik
Mediziner schlagen Alarm: In deutschen Altenheimen herrschen zum Teil katastrophale Zustände. Leidtragende sind vor allem alte pflegebedürftige Menschen: Bis zu 40 Prozent erhalten zu wenig Nahrung - die Hälfte davon droht sogar zu verhungern.
SPIEGEL ONLINE - 29.04.04

Dazu der Originalbeitrag:

Abgemagert – Wie Schwerkranke in Pflegeheimen hungern müssen
Unterernährung – wer denkt von uns bei diesem Wort an Menschen in Deutschland?
REPORT MAINZ 26.04.04
Anm.: Hier gibt es auch den Beitrag als Video!

Mangelernährung: Unterschätzte Gefahr
Richter-Kuhlmann, Eva A.
Todesfälle könnten vermieden werden, wenn Mangel- und Unterernährung rechtzeitig erkannt und behandelt werden.
Mangel- und Unterernährung“ – wenn diese Begriffe fallen, denkt man meist an so genannte Dritte-Welt-Länder. Übersehen wird die Not im Pflegeheim oder im Krankenhaus um die Ecke.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 10 vom 05.03.2004

Stammzellenforschung - Kopf hinhalten und Wissen schaffen
Von Christian Herbst
Lange kämpften deutsche Forscher darum, mit embryonalen Stammzellen arbeiten zu dürfen. Jetzt präsentieren sie erste Ergebnisse.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 29.04.04

Stammzellforscher Brüstle für Gesetzesänderung
Hamburg (dpa) - Der Bonner Stammzellpionier Oliver Brüstle hat sich für eine Änderung des deutschen Stammzellgesetzes ausgesprochen.
WEB.DE 29.04.04

Ein Brüderchen ab Stange
Von Reinhard Wolff
Ein kranker Junge veranlasst das dänische Parlament, das «Geschwisterdesign» zuzulassen. KritikerInnen befürchten, dass Embryonen als biologische Ersatzteillager missbraucht werden.
WOZ Die Wochenzeitung (Schweiz) Nr. 18/04 29.04.04

Breites Bündnis für Ablehnung der EU-Biopatent-Richtlinie
Auch die Bundesärztekammer wendet sich vehement gegen die Patentierung von Genen / Bundesregierung will Richtlinie bald verabschieden
BERLIN (af). "Gen-Patente machen Medizin nicht preiswerter, sondern führen zu verstärkter Rationierung". Dies sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Bundesärztekammer, Otmar Kloiber, gestern in Berlin. Anlaß war die Vorstellung der Greenpeace-Studie "Die wahren Kosten der Gen-Patente".
Ärzte Zeitung, 29.04.2004

Freiwillige an die Pflegefront
Wehr- und Zivildienst werden fallen – ein soziales Pflichtjahr wäre kein guter Ersatz
Von Liane von Billerbeck
Berlin - Das soll gerecht sein, wenn von einem Jahrgang junger Männer weniger als die Hälfte eingezogen wird? Ja, sagt bisher Peter Struck, der Verteidigungsminister. Nein, urteilten die Kölner Verwaltungsrichter in der vorigen Woche. Für derlei Praxis gebe es nur einen Namen: Willkür.
DIE ZEIT 29.04.2004 Nr.19

Saatgutkennzeichnung soll sich an Nachweisgrenze orientieren
Verbraucherschutz/Antrag
Berlin: (hib/SAS) Für einen Schwellenwert bei der Saatgutkennzeichnung, der sich an der Nachweisgrenze orientiert, plädieren die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag (15/2972). Deshalb fordern sie die Bundesregierung dazu auf, sich in der EU auf allen Ebenen für die Reinhaltung des Saatgutes einzusetzen.
HIB 29.04.04 114/2004

FDP fordert akzeptable Haftungsregeln für die "grüne" Gentechnik
Verbraucherschutz/Antrag
Berlin: (hib/SAS) Die Liberalen möchten die Nutzung der "grünen" Gentechnik in Deutschland ermöglichen. In einem Antrag (15/2979) fordern sie deshalb von der Bundesregierung eine grundlegende Korrektur des Gesetzentwurfes zur Novellierung des Gentechnikgesetzes. Dem Antrag zufolge soll die Bundesregierung für alle Betroffenen "akzeptable" Haftungsregeln entwickeln und vorlegen.
HIB 29.04.04 113/2004

Forscher bauen Nanocomputer aus Biomolekülen
REHOVOT (ple). Den Prototyp eines Nanocomputers der besonderen Art haben israelische Forscher aus Biomolekülen konstruiert. Mit diesem molekularen Computer sei es möglich, mehrere RNA-Moleküle zu analysieren, die Marker für das kleinzellige Bronchial- oder das Prostatakarzinom sind, und sogar - je nach Testergebnis - therapeutisch wirksame Moleküle freizusetzen.
Ärzte Zeitung, 29.04.2004
 


28. April

Wenn Menschen sich selbst ausschlachten
Immer weniger Menschen sind zu Organspenden bereit, während Krankenhäuser immer größeren Bedarf melden. Muss der Organhandel freigegeben werden? In SPIEGEL ONLINE plädieren der Bio-Ethiker Christian Illies und der Medizinprofessor Franz Weber für einen anderen Weg.
SPIEGEL ONLINE 28.04.04

Die Wahren Kosten der Gen-Patente
Hamburg/Berlin - Über 100 Patente auf Gene von Mensch und Tier sind im Jahr 2003 vergeben worden. Das haben Nachforschungen von Greenpeace ergeben. Die Folgen derartiger Patente sind erheblich:
Greenpeace Deutschland 28.04.04
Anm.: Dort gibt es auch ein Factsheet zu Patenten 2003 und die Studie

EU-Kommission billigt Übernahme von Aventis
BRÜSSEL (dpa/eb). Die EU-Kommission hat die Fusion des französischen Pharma-Konzerns Sanofi-Synthélabo mit dem deutsch-französischen Wettbewerber Aventis mit Auflagen genehmigt.
Ärzte Zeitung, 28.04.2004

Erste Gentherapie-Zulassung könnte in fünf Jahren kommen
Wirksamkeit bei schweren Immundefizienzen belegt
LANGEN (nsi). Gentherapien könnten bereits innerhalb der kommenden fünf Jahre zugelassen werden. Allerdings gibt es noch immer Probleme bei der Sicherheit und der Effektivität dieser Therapieformen.
Ärzte Zeitung, 28.04.2004

Der "Vater" des ersten deutschen Retortenbabys ist tot - Siegfried Trotnow erlag Krebserkrankung
Der "Vater" des ersten deutschen Retortenbabys ist tot: Knapp 22 Jahre nach seinem größten wissenschaftlichen Erfolg erlag der Frauenarzt und Reproduktionsmediziner Prof. Dr. Siegfried Trotnow in Erlangen einer Krebserkrankung. Er hat mit seiner Arbeit entscheidend dazu beigetragen, die In-vitro-Fertilisation (IVF) als neue Behandlungsmethode für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch in Deutschland zu etablieren.
PRESSEMITTEILUNG Universitätsklinikum Erlangen 28.04.04

Asoziale Klone
Haben Spezies, die sich ungeschlechtlich fortpflanzen, auf Dauer keine Überlebenschance?
Thorsten Stegemann
Noch gibt es in der wissenschaftlichen Welt keine einheitliche Antwort auf die Frage, ob es in absehbarer Zeit oder wenigstens in ferner Zukunft möglich sein wird, einen Menschen vollständig zu klonen. Und wenn darüber diskutiert wird, ob dergleichen überhaupt als wünschenswert anzusehen und in irgendeiner Form auch moralisch zu rechtfertigen sei, gehen die Meinungen bekanntlich noch weiter auseinander.
TELEPOLIS 28.04.2004

Europarat gibt neuen Bericht über Sterbehilfe in Auftrag
STRASSBURG. Angesichts der völlig unvereinbaren Positionen in den 45 Mitgliedsländern hat die Parlamentarier-Versammlung des Europarats einen neuen Bericht über die Sterbehilfe in Auftrag gegeben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 28.04.04
 


27. April

Heftige Debatte im Europarat um Sterbehilfe
STRASSBURG - Nach einer kontroversen Debatte über die Entkriminalisierung der Sterbehilfe hat der Europarat in Strassburg den Bericht des Tessiner FDP-Ständerats Dick Marty an den zuständigen Sozialausschuss zurückgewiesen.
SWISSINFO 27.04.04
Anm.: Bemerkenswert, dass noch kaum eine deutsche Zeitung darüber berichtet hat. Offenbar kein Thema...

Europarat tut sich schwer mit Thema Sterbehilfe
Der Schweizer Parlamentarier Dick Marty hat dem Europarat am Dienstag einen umstrittenen Bericht zur Sterbehilfe vorgelegt – trotz heftiger Opposition dagegen.
Der Text fordert die europäischen Regierungen auf, die Euthanasie zu legalisieren.
SWISSINFO 27.04.04

Neue Nummer eins der Pharma-Konzerne in Europa: Aus Sanofi-Sythélabo und Aventis wird Sanofi-Aventis
Von Alexandra Lehnen
Nach knapp fünf Jahren wird ein neues Kapital in der Geschichte des Pharma-Konzerns Aventis aufgeschlagen. Das Unternehmen mit Sitz in Straßburg - im Dezember 1999 hervorgegangen aus der Fusion der deutschen Hoechst und dem französischen Pharma-Hersteller Rhône-Poulenc - wird wohl mit dem kleineren französischen Pharma-Unternehmen Sanofi-Sythélabo zusammengeführt.
Ärzte Zeitung, 27.04.2004

Wissen, woher man kommt
Debatte über das Für und Wider der anonymen Geburt
Von Martina Fietz
Die Befürworter der anonymen Geburt werden Ende Mai eine neue Offensive starten.
DIE TAGESPOST Nr.50 vom 27.04.2004

Comeback für die Xenotransplantation
Neues Forschungsvorhaben untersucht Schweine als Organspender
Medizin. – Ersatzorgane sind Mangelware und nicht wenige Patienten sterben während des Wartens auf geeigneten Ersatz für das eigene zerstörte Organ. Weil die Lebenserwartung weiterhin steigt, rechnen Experten mit einer zunehmenden Verschärfung dieser Situation. Einen Ausweg könnten Tiere als Organspender darstellen, doch noch lassen sich die fremden Gewebe nicht ohne den Widerstand des Empfänger-Immunsystems verwenden.
DEUTSCHLANDFUNK 27.04.04

Zentrum für Palliativmedizin eröffnet
Deutsche Krebshilfe finanziert Mildred Scheel Haus in München
München (ct) - Heute, am 27. April 2004, wurde das Interdisziplinäre Zentrum für Palliativmedizin am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München - Standort Großhadern - eröffnet. Das Gebäude beherbergt zehn Betten für die palliative Versorgung schwerkranker Menschen sowie eine Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Krebshilfe e. V. 27.04.2004

Stelldichein der Stammzellforscher in München: 1500 faszinierte Zuhörer
Mit den deutschen Koryphäen der Stammzellforschung eröffnete der Verband deutscher Biologen (vdbiol) den Veranstaltungsreigen zu den Feierlichkeiten in seinem Jubiläumsjahr der 50-jährigen Gründung.
Peter Gruss, Anna Wobus, Otmar Wiestler, Robert Schöler, Wolfgang Michael Franz, Eckhard Wolf - klangvolle Namen hatte der vdbiol zusammengeführt, um für die breite Öffentlichkeit den Stand der Dinge aus Forschersicht beim heißdiskutierten Thema "Stammzellen" zu erfahren.
PRESSEMITTEILUNG 27.04.04 vdbiol Verband Deutscher Biologen und biowissenschaftlicher Fachgesellschaften e.V.

„Helfen, Lindern und Trösten“
Palliativmedizin setzt das medizinisch-ethisch Vertretbare gegen das medizinisch-technisch Machbare – Ziel ist die bestmögliche Lebensqualität der Patienten
Die „Woche für das Leben“ greift in diesem Jahr die Würde des Menschen am Lebensende auf – und damit auch die Frage nach der Betreuung sterbenskranker oder nicht mehr heilbarer Patienten.
DIE TAGESPOST Nr.50 vom 27.04.2004

Ganzheitliche Betreuung der Patienten
Die Autonomie der Kranken spielt bei der Palliativmedizin eine große Rolle – Es geht darum, „quälende Probleme“ zu beheben – Erfahrungen aus der Arbeit des Würzburger Juliusspitals
Von Karl-Georg Michel
DIE TAGESPOST Nr.50 vom 27.04.2004

Pflegeberatung hilft Beteiligten und senkt Kosten
KIEL (di). Die neun trägerunabhängigen Pflegeberatungsstellen sind ein "schleswig-holsteinisches Erfolgsmodell". So interpretiert das Kieler Sozialministerium das Ergebnis der wissenschaftlichen Begleitforschung über die vierjährige Arbeit der Beratungsstellen.
Ärzte Zeitung, 27.04.2004

Stammzellen nach Bypass-Op vergrößern Erfolg
TORONTO (eb). Hämatopoetische Stammzellen können dazu beitragen, die kardiale Funktion bei Patienten mit Herzinsuffizienz zu verbessern.
Ärzte Zeitung, 27.04.2004
 


26. April

Herzinfarkt: Erste Bestätigung der Stammzelltherapie in randomisierter Studie
PITTSBURGH. Die umstrittene Stammzelltherapie zur Regeneration des Herzmuskels nach Herzinfarkt konnte sich bisher nur auf einzelne Kasuistiken und kleine Behandlungsserien ohne Kontrollgruppe stützen, die wenig Beweiskraft haben. Auf der Jahrestagung der American Association for Thoracic Surgery wurden jetzt erstmals die Ergebnisse einer, wenn auch kleinen randomisierten kontrollierten Studie vorgestellt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 26.04.04

Tatkräftige Unterstützung für die Stammzellforschung in Deutschland
Hans Schöler leitet Abteilung am Max-Planck-Institut für Molekulare Biomedizin
Der deutsche Stammzellforscher Professor Hans Schöler, der bis vor kurzem in Philadelphia in den USA geforscht hat, ist nach Deutschland zurückgekehrt. Weltweit Aufsehen erregt hat er mit Versuchen, in denen es ihm erstmals gelungen war, embryonale Stammzellen in Eizellen zu verwandeln. Über seine Pläne als Leiter einer Abteilung am Max-Planck-Institut (MPI) für Molekulare Biomedizin in Münster sprach mit Schöler Peter Leiner von der "Ärzte Zeitung".
Ärzte Zeitung, 26.04.2004

Christdemokraten im EU-Parlament gegen Tötung auf Verlangen
Peter Liese: „Belgische und niederländische Gesetzgebung geht in die falsche Richtung"
KATH.NET 26.04.04

Tötung von Menschen verstößt gegen das christliche Menschenbild und die Menschenwürde
Europarat muss aktive Sterbehilfe ablehnen
Zu der bevorstehenden Entscheidung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates über eine Zulassung aktiver Sterbehilfe:
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert die Parlamentarische Versammlung des Europarates auf, gegen den Antrag zur Unterstützung aktiver Sterbehilfe zu stimmen. Die Tötung von Menschen verstößt gegen das christliche Menschenbild und die Menschenwürde.
PRESSEMITTEILUNG 26.04.04 Thomas Rachel, MdB CDU,Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin'

Abgemagert – Wie Schwerkranke in Pflegeheimen hungern müssen
Unterernährung – wer denkt von uns bei diesem Wort an Menschen in Deutschland?
REPORT MAINZ 26.04.04
Anm.: Hier gibt es auch den Beitrag als Video!

BMBF stärkt Biotechnologie-Branche mit schneller Förderung
Matschie: "Biotechnologie ist ein wichtiges Feld für Wachstum und Beschäftigung gerade auch in den Neuen Ländern."
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stärkt den Biotechnologie-Standort Deutschland mit schneller Förderung gerade für kleine und mittlere Unternehmen. Anlässlich der 6. BMBF-Biotechnologie-Tage hat Christoph Matschie, Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF, die ersten vier Förderbescheide des neuen Mittelstandprogramms BioChancePLUS bekannt gegeben.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 26.04.04

Versicherer sollten sich stärker für Organspenden engagieren
KÖLN (iss). Für deutsche Versicherungen würde es Sinn machen, sich im Bereich der Organspende zu engagieren, glaubt Olaf Stier, Jurastudent aus Parchim bei Schwerin. Sein Vorschlag: In einem speziellen Tarif verpflichten sich Privatversicherte für den Todesfall zur Organspende. Im Gegenzug erhalten sie eine deutlich höhere Chance auf ein Spenderorgan.
Ärzte Zeitung, 26.04.2004

"Gesundheitsreform ist Gefahr für die Geriatrie"
Viel Kritik beim Pflegekongreß in Dresden / Gerade ältere Menschen werden durch Gesetz sehr stark belastet
DRESDEN (dür). Vor der Gefahr inhumaner Tendenzen der Gesundheitsreform warnte der ärztliche Direktor der geriatrischen Kliniken Wuppertal, Professor Dr. Ingo Füsgen, beim 10. interdisziplinären Pflegekongreß in Dresden.
Ärzte Zeitung, 26.04.2004

Schwarzbuch gegen Ärzte nicht mehr im Internet
BERLIN (HL). Das Bundesgesundheitsministerium hat sein sogenanntes Schwarzbuch, eine Liste angeblicher und tatsächlicher Verfehlungen von Ärzten und Zahnärzten in der Startphase der Gesundheitsreform, aus dem Internet genommen.
Ärzte Zeitung, 26.04.2004
 


24. April

Kirchen warnen vor Freigabe der Sterbehilfe
Schwerpunkt der "Woche für das Leben"
Von Regina Kerner
BERLIN, 23. April. Katholische und evangelische Bischöfe befürchten, dass das, was in unseren Nachbarländern Belgien, Niederlande und der Schweiz inzwischen möglich ist, auch in Deutschland zugelassen werden könnte: Dass Ärzte todkranken Patienten auf deren Wunsch eine Todesspritze geben dürfen.
BERLINER ZEITUNG 24.04.04

Kardinal Lehmann und Landesbischof Kähler eröffnen in Aachen die bundesweite "Woche für das Leben 2004"
"Die Würde des Menschen am Ende seines Lebens" – unter diesem Motto haben der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, und der stellvertretende Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Christoph Kähler, heute die bundesweite Woche für das Leben 2004 in Aachen eröffnet.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Bischofskonferenz und EKD 24.04.04

Menschenwürde auch im Sterben
Von Karl-Georg Michel
Die Gefahr eines Dammbruchs sei „ausgesprochen real“, hat vor kurzem der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, gewarnt und damit das Motto der diesjährigen „Woche für das Leben“ begründet: „Um Gottes Willen für den Menschen! Die Würde des Menschen am Ende seines Lebens“.
DIE TAGESPOST Nr.49 vom 24.04.2004

Dreißig Jahre Babycaust und kein Ende in Sicht
Von Stefan Rehder
Geschichte im Zeitraffer: Vor dreißig Jahren beschloss der deutsche Bundestag die erste deutsche Fristenregelung. Heute wird laut über die Einführung der Euthanasie nachgedacht und über Abtreibung als Menschenrecht verhandelt.
DIE TAGESPOST Nr.49 vom 24.04.2004

Wie die Jungfrau zum Kinde kommt
Von Kristin Hüttmann
Japanischen Forschern gelang erstmals bei einem Säuger eine Art Jungfernzeugung. Nun sind biologische und ethische Fragen zu klären.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 24.04.04
 


23. April

„Die Wissenschaft ist in der Bringschuld“
Zylka-Menhorn, Vera
Eine angemessene Akzeptanz der Stammzellforschung in der Bevölkerung kann nur erreicht werden, wenn über alle ethischen und rechtlichen Aspekte aufgeklärt wird. „Hier ist die Wissenschaft in der Bringschuld“, sagte Prof. Dr. med. Hans Schöler, einer der weltweit gefragtesten Stammzellexperten, anlässlich des 2. Internationalen Meetings des Kompetenznetzwerkes Stammzellforschung NRW in Bonn.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 17 vom 23.04.2004

Klonen/Stammzellen I: Forschung an den Grenzen
Richter-Kuhlmann, Eva A.
Während Vereinte Nationen und Europäisches Parlament an Konventionen zum Klonen und zur Stammzellforschung feilen, ist südkoreanischen Forschern ein Durchbruch beim therapeutischen Klonen gelungen. Einige Wissenschaftler bezweifeln jedoch dessen klinische Relevanz.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 17 vom 23.04.2004

Prof. Dr. med. Detlev Ganten: „Das ganze System erforschen“
Richter-Kuhlmann, Eva A.
Interview
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 17 vom 23.04.2004

Klonen/Stammzellen II: Politische Trendwende (vorerst) nicht in Sicht
Klinkhammer, Gisela
Noch ist Forschung an und mit Embryonen ebenso wie die Präimplantationsdiagnostik unzulässig. Ob dieses Verbot auch künftig erhalten bleibt, ist allerdings fraglich.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 17 vom 23.04.2004

BMBF fördert Zell- und Gewebezüchtung für die Medizin
Rund 14 Millionen Euro für Projekte in der regenerativen Biotechnologie
In den nächsten drei Jahren werden 22 Projekte mit insgesamt bis zu 14 Millionen Euro auf dem Gebiet der Zell- und Gewebezüchtung (Tissue Engineering) gefördert, teilte das BMBF am Freitag im Vorfeld der BMBF-Biotechnologie-Tage in Jena (26. - 27. April 2004) mit.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 23.04.04

Stammzellen für das Herz
Internationales Stammzellen-Symposium in Heidelberg
Von Michael Lange
DEUTSCHLANDFUNK 23.04.04

Die Grünen wollen mehr als Pflegereform "light"
Kleiner Koalitionspartner pocht auf Dynamisierung der Pflegeleistung und Verbesserungen für Demenzkranke
Ärzte Zeitung, 23.04.2004

FDP wirbt um Zustimmung für Legalisierung der PID
Neuer Gesetzentwurf zur Präimplantationsdiagnostik
BERLIN (hak). Trotz der Ablehnung der Präimplantationsdiagnostik durch Enquetekommission und Regierungsmitglieder will die FDP ihren Gesetzentwurf zur beschränkten Zulassung der PID erneut in den Bundestag einbringen. Sie hofft dabei auf Unterstützung aus allen Fraktionen, sagte FDP-Gesundheitsexperte Detlef Parr in Berlin.
Ärzte Zeitung, 23.04.2004

Versagen bei Genpflanzen-Zulassung
Greenpeace veröffentlicht neue Studie zu Sicherheitsrisiken
Hamburg, - Nach einer neuen Studie von Greenpeace zu den Gefahren von Gen-Saaten hat die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (European Food Safety Authority/EFSA) mehrfach versagt: Bei der Prüfung gentechnisch veränderter Organismen hat sie Hinweise auf Risiken nicht ausreichend verfolgt und Genehmigungen für die EU auch bei unzureichender Datenlage befürwortet.
PRESSEMITTEILUNG Greenpeace Deutschland 23.04.04
 


22. April

Kabuyas ungewöhnliche Eltern
Im Labor erzeugte Maus hat keinen Vater, aber zwei Mütter
Japanische Wissenschaftler haben eine Maus erzeugt, die keinen Vater hat. Das Tier namens "Kabuya" ist jedoch nicht geklont, sondern entstand durch die Verschmelzung von zwei Eizellen, in denen die Forscher bestimmte Schlüsselgene verändert hatten.
WISSENSCHAFT.DE 22.04.04

Drei Mütter und ein Baby
Jungferngeburt einer Maus: Japanische Forscher erzeugen erstmals ein Säugetier ohne Vater
Von Hartmut Wewetzer
TAGESSPIEGEL 22.04.04

Das Aus für Vater Maus
Ist Wissenschaftlern in Asien die erste Jungfernzeugung bei Säugetieren gelungen? Ja und nein
Von Ulrich Bahnsen
Es war kein Spermium im Spiel, nicht ein einziges Stückchen männliches Erbgut, geschweige denn ein Vater - und doch ist aus Kaguya eine ganz anständige Maus geworden.
DIE ZEIT 22.04.2004 Nr.18

Die Tricks der Pillendreher
Wie Pharmafirmen mogeln, damit Studien die gewünschten Resultate zeigen
Von Jochen Paulus
Pharmakonzerne stehen regelmäßig vor einem teuren Problem. Sie haben viel Geld in die Entwicklung eines Medikaments gesteckt. Nun müssen sie Zulassungsbehörden und Ärzte von dessen Wirksamkeit überzeugen.
DIE ZEIT 22.04.2004 Nr.18

Blockiertes Register
Ab Mai werden Medikamentenstudien europaweit erfasst. Doch Patienten und Forschern bleibt der Einblick verwehrt
Von Harro Albrecht
DIE ZEIT 22.04.2004 Nr.18

Interview: „Sterbende sind keine Last“
Sterbehilfe II / Herta Däubler-Gmelin findet den Vorstoß „pervers“
Die Ex-Justizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD) kämpft für Schmerztherapie und Palliativmedizin.
RHEINISCHER MERKUR Nr. 17, 22.04.2004

Stöckels Testballon
Sterbehilfe I / Wichtige Wochen für die deutsche Positionierung stehen bevor
Der Abgeordnetenplan zur Liberalisierung stößt auf breite Ablehnung. Doch wie viel Autonomie am Lebensende richtig ist, bleibt heftig umstritten.
Autor: Matthias Gierth
RHEINISCHER MERKUR Nr. 17, 22.04.2004

Hospizgedanke ist Antwort auf Sterbehilfe
Caritas-Präsident fordert angemessene Begleitung sterbender Menschen
„Solidarität mit sterbenden Menschen und ihren Angehörigen ist Ausdruck christlicher Nächstenliebe und darf nicht aufgegeben werden“ fordert der Präsident des Deutschen Caritasverbandes (DCV), Peter Neher.
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Caritasverband e.V. 22.04.04

FDP will PID zulassen
Berlin (DT/KNA) Die FDP hat die begrenzte Zulassung der umstrittenen Präimplantationsdiagnostik (PID) gefordert. Dazu solle das Embryonenschutzgesetz geändert werden, sagte der Gesundheitspolitiker Detlef Parr am Mittwoch in Berlin.
DIE TAGESPOST Nr.48 vom 22.04.2004

Neues GBE-Heft "Ungewollte Kinderlosigkeit" erschienen
Fast drei Prozent aller Paare bleiben dauerhaft ungewollt kinderlos. Welche Ursachen können einem unerfüllten Kinderwunsch zugrunde liegen? Welche psychischen Folgen kann die Kinderlosigkeit haben? Welche Präventionsmöglichkeiten kommen in Frage? Welche Diagnostik- und Therapieverfahren gibt es? Wie häufig werden sie in Anspruch genommen, und welche Kosten übernehmen die Krankenkassen (ungewollte Kinderlosigkeit ist durch die Weltgesundheitsorganisation als Krankheit anerkannt)? Welche Risiken gehen mit einer solchen Behandlung einher? Den aktuellen Wissensstand fasst das neue GBE-Heft "Ungewollte Kinderlosigkeit" zusammen.
PRESSEMITTEILUNG Robert Koch-Institut 22.04.2004

Themenheft 20: Ungewollte Kinderlosigkeit
Themenheft der Gesundheitsberichterstattung des Bundes GBE.
Herausgeber Robert Koch-Institut in Berlin und das Statistische Bundesamt in Wiesbaden.
16 Seiten, April 2004

Schutz des Lebens: Abtreibung in Deutschland
Acht Millionen Kinder sind in den vergangenen dreißig Jahren im Mutterleib getötet worden. Ein Skandal ist das für die Gesellschaft schon längst nicht mehr.
Einführung: Von der Pflicht des Staates
Ungeborene: Wer kämpft für den Schutz des Kindes?
Statistik: Dokumentation mit vielen Unbekannten
EKD: Bischof Wolfgang Huber will eine neue Diskussion anstoßen
USA: Wende beim Lebensschutz
RHEINISCHER MERKUR Themenspecial Nr. 17, 22.04.2004

5. Bericht der Bundesregierung über die Lage behinderter Menschen und die Entwicklung ihrer Teilhabe
Stellungnahme zum 5. Bericht der Bundesregierung von Bundesvereinigung Lebenshilfe
66 Seiten, 22.04.04
 


21. April

Britischer «Dolly»-Erfinder will Embryo klonen
London (dpa) - Ian Wilmut, Schöpfer des Klonschafs Dolly, will zu Forschungszwecken menschliche Embryonen klonen.
WEB.DE 21.04.04

EU-Abgeordnete fördern Abtreibung als Mittel der Armutsbekämpfung
Die Verfasserin des Menschenrechtsberichtes 2003 fördere "die politische Agenda von Abtreibungsorganisationen", sagen Kritiker. Das EU-Parlament stimmt am Donnerstag über den Bericht ab.
KATH.NET 21.04.04

Internisten: Lebend-Organspenden immer wichtiger
Wiesbaden (dpa) - Organspenden von Lebenden werden für die Empfänger immer wichtiger und für die Spender immer sicherer. Diese Auffassung vertraten Transplantationsexperten am Mittwoch zum Abschluss des 110. Internistenkongresses in Wiesbaden.
WEB.DE 21.04.04

Erstmals in Deutschland gelungen: Lebend-Nieren-Transplantation gegen Blutgruppenzugehörigkeit am Freiburger Universitätsklinikum!
Zum ersten Mal in Deutschland ist es einem Team von Transplantationsmedizinern unter der Leitung von Professor Dr. Günter Kirste, Universitätsklinikum Freiburg, gelungen, eine Lebend-Nieren-Transplantation erfolgreich durchzuführen, obwohl die Blutgruppen von Spender und Empfänger inkompatibel waren. Für die Lebend- Spende ergeben sich mit der so genannten AB0-Inkompatiblen Lebend-Nieren-Transplantation nun ganz neue Perspektiven:
PRESSEMITTEILUNG Albert-Ludwigs-Universität Freiburg 21.04.04
Anm.: Ein interessantes Symposium.

Stammzellen - Heiler der Zukunft? Spitzenforscher stellen sich der öffentlichen Diskussion
Die Spitzen der deutschen Stammzellforschung geben sich ein Stelldichein in München. Kein Fachkongress, sondern Information und Diskussion mit der Bevölkerung stehen beim "Stammzell-Forum" des vdbiol am 26. April in der Technischen Universität München im Mittelpunkt.
PRESSEMITTEILUNG Verband Deutscher Biologen und biowissenschaftlicher Fachgesellschaften e.V. 21.04.04
 


20. April

Die Kirchen warnen vor aktiver Sterbehilfe
Bischöfe Gebhard Fürst und Gerhard Maier sehen Gefahr eines Dammbruchs – Am Samstag beginnt die „Woche für das Leben“
Würzburg (kgm/KNA) Vor einem Dammbruch in der Euthanasie-Debatte haben der katholische Bischof Gebhard Fürst und der evangelische Landesbischof Gerhard Maier gewarnt.
DIE TAGESPOST Nr.47 vom 20.04.2004

Autonomie am Lebensende nicht gesetzlich verordnen
Der freie Wille darf kein Grund für die Herbeiführung des Todes sein – Die am Samstag beginnende „Woche des Lebens“ braucht klare Unterscheidungen
Von Hans-Bernhard Wuermeling
DIE TAGESPOST Nr.47 vom 20.04.2004

Wann ist ein Mensch ein Mensch?
Andrea Naica-Loebell
Und was hätte Tolstoi wohl zum Klonen gesagt?
Die Diskussion um die Bioethik ist in vollem Gange. Viele Fragen wurden politisch vorläufig beantwortet, aber die Auseinandersetzung um die Gentechnik, embryonale Stammzellen und das Klonen hat gerade erst begonnen. Was den Menschen ausmacht und welche bioethischen Konflikte sich aus seinem Werden ergeben, ist in der Debatte von grundlegender Bedeutung. In den USA hat der "President's Council on Bioethics" jetzt ein sehr ungewöhnliches Buch zum Thema herausgegeben.
TELEPOLIS 20.04.2004

Erste funktionelle Genkarte des Menschen im Internet
Eine detaillierte Karte der Genfunktionen von mehr als 20.000 der etwa 30.000 menschlichen Gene wurde soeben im Internet veröffentlicht.
Ein internationales Konsortium von 152 Wissenschaftlern aus 40 Institutionen hat die Projekte zur Analyse von cDNAs - das sind Kopien der funktionellen Einheiten der Gene - zur weltweit größten Datenbank der Genfunktionen verknüpft.
PRESSEMITTEILUNG Deutsches Krebsforschungszentrum 20.04.04

Weltweit größte Gendatenbank ab heute im Internet
Ein internationales Forscherteam hat eine detaillierte Karte der Funktionen von mehr als 20.000 der etwa 30.000 menschlichen Gene ins Internet gestellet.
TAGESSCHAU.DE 20.04.04

Europäische Genbanken sollen dazu beitragen, die Behandlungsmöglichkeiten wesentlich zu verbessern
Von Philipp Grätzel von Grätz
Das Humangenomprojekt hat der Medizin die Karte des menschlichen Erbguts geliefert. Doch über den Zusammenhang zwischen Genen oder Genvarianten und spezifischen Erkrankungen verrät es wenig. Diese Informationen, die über die Identifizierung neuer Angriffspunkte für Medikamente endlich auch therapeutischen Nutzen bringen sollen, erhoffen sich viele Biowissenschaftler von Genbanken.
Ärzte Zeitung, 20.04.2004

Frerichs-Preis für Studie zum Sarkoidose-Gen
Preisträger ist Dr. Jochen Hampe aus Kiel / Genmutation auf dem Chromosom sechs identifiziert
WIESBADEN (ug). Mit dem diesjährigen Theodor-Frerichs-Preis ist Dr. Jochen Hampe aus Kiel ausgezeichnet worden für seine Arbeit zum Sarkoidose-Gen.
Ärzte Zeitung, 20.04.2004
 


19. April

Kölner Forscher koordinieren Stammzell-Projekt
Forscher-Team wird mit EU-Geldern unterstützt / Ziel ist ein Atlas der Funktionen von Genen in Mäusestammzellen
KÖLN (akr). Kölner Wissenschaftler koordinieren das erste Projekt zur Stammzellforschung mit deutscher Beteiligung, das von der Europäischen Union gefördert wird.
Ärzte Zeitung, 19.04.2004

Klinikum Nürnberg bietet mobile Ethikberatung an
NÜRNBERG. Hilfestellung bei schwierigen ethischen Fragen will das Klinikum Nürnberg Ärzten, Patienten und Angehörigen mit einer mobilen Ethikberatung geben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.04.04

Stammzellen sollen bei Reparatur von Herzkranzgefäßen helfen
Herzzentrum Leipzig wirkt mit an der bundesweiten Studie Repair-AMI
Die Stammzellentherapie ist eines der Themen, die während der Frühjahrstagung "Konservative und Interventionelle Behandlungsstrategien" am Herzzentrum der Universität Leipzig erörtert werden.
Ein Anlass, mit Prof. Dr. Rainer Hambrecht, leitender Oberarzt des Herzzentrums, über diese nicht unumstrittenen Therapie zu reden.
PRESSEMITTEILUNG Universität Leipzig 19.04.04 IDW

Neue Stiftungsprofessur für Genetische Medizin an der Uni Bonn
"Für Wissenschaftler eine einzigartige Chance"
Dr. Markus Nöthen ist der erste "Professor für Genetische Medizin" an der Universität Bonn. Der Wissenschaftler hat vor wenigen Tagen den Stiftungslehrstuhl der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung angetreten.
PRESSEMITTEILUNG Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität 19.04.04

PDF Das Gesundheitswesen in Deutschland im internationalen Vergleich - Eine Antwort auf die Kritik
Der Vergleich „Mercedes zahlen und Volkswagen fahren“ wird in der öffentlichen Dis-kussion immer wieder benutzt, um das deutsche Gesundheitswesen im internatio-nalen Vergleich als teuer und nur mittelmäßig leistungsfähig darzustellen. Grundlage dieser Behauptung sind im Wesentlichen eine Untersuchung der Weltgesundheitsor-ganisation (WHO), die Deutschland im internationalen Vergleich nur Platz 25 zuweist sowie Statistiken der OECD und andere internationale statistische Vergleiche.
Die Einstufung der WHO ist inzwischen international als wissenschaftlich nicht haltbar zurückgewiesen worden und wird von der WHO nicht weitergeführt. Auch die Vergleichbarkeit von Daten der OECD wird wissenschaftlich bezweifelt.
8 Seiten, Pressemitteilung 19.04.04 Fritz Beske Institut für Gesundheits-System-Forschung, Kiel
 


18. April

Die Würde des Sterbens
Von Antje Vollmer
Wir haben es ahnen können: Die in der Osterwoche losgetretene Diskussion um Sterbehilfe trifft jeden von uns in seinem Lebensnerv. Durch die Entwicklungen in Medizin und Pharmakologie stellt sich eine uralte Menschheitsfrage neu: Wie und wann wollen wir sterben?
TAGESSPIEGEL 18.04.04

Ein neuer Baum des Lebens?
Wie die Genomik die Evolutionsforschung verändert
Von Grit Kienzlen
Beinahe 150 Jahre ist es her, dass Charles Darwin mit seinem Buch "Die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl" die Evolution erklärte. Seither hat die Forschung viele Details gesammelt über die feinen Verästelungen, in denen sich die Vögel von den Sauriern trennten oder der Mensch vom Bonobo.
DEUTSCHLANDFUNK 18.04.2004
 


16. April

Sterbehilfe: Bedenklicher Vorstoß
Klinkhammer, Gisela
Für nicht unbeträchtliche Aufregung sorgte wenige Tage vor Ostern ein fraktionsübergreifender Gesetzesantrag auf Initiative des SPD-Abgeordneten Rolf Stöckel, der fordert, die Selbstbestimmung am Ende des Lebens zu erleichtern.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 16 vom 16.04.2004

Palliativmedizin: Eine Alternative zur aktiven Euthanasie
Müller-Busch, Christof; Klaschik, Eberhard; Woskanjan, Susanne
Eine Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin zu verschiedenen Formen der Sterbehilfe
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 16 vom 16.04.2004

PDF Einstellung und Erfahrung von Ärzten zur vorzeitigen Lebensbeendigung bei unerträglichem Leid – eine Befragung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)
In der kontrovers geführten Debatte zur Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung der Eu-thanasie und des medizinisch assistierten Suizids werden die Prinzipien und Möglichkeiten der Palliativmedizin häufig als Alternative genannt. Der Arbeitskreis Ethik der Deutschen Ge-sellschaft für Palliativmedizin führte im Jahre 2002 eine anonyme Befragung durch, in der die Haltung der Mitglieder dieser Fachgesellschaft zu verschiedenen Entscheidungsmöglichkei-ten in hypothetischen Szenarios „unerträglichen Leids“ ermittelt wurde.
13 Seiten, Zusatzinfo Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 16 vom 16.04.2004

Helga Kühn-Mengel: „Politisierung im Wartezimmer“
Bühring, Petra; Krüger-Brand, Heike E.
Die Patientenbeauftragte der Bundesregierung über ihre ersten Monate im Amt, die neue Patientenbeteiligungsverordnung und ihr Verhältnis zu den Ärzten
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 16 vom 16.04.2004

Schwarzbuch gegen die Gesundheitsreform: Ministerium attackiert Ärzte
Rabbata, Samir
Erst gab die Regierung der Selbstverwaltung die Schuld für Probleme mit der Gesundheitsreform. Nun greift sie in einem „Schwarzbuch“ auch die Ärzte vor Ort an.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 16 vom 16.04.2004

Beschluss einer Änderung über Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen zur Empfängnisregelung und zum Schwangerschaftsabbruch
Bekanntgaben der Herausgeber: Kassenärztliche Bundesvereinigung
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 16 vom 16.04.2004, Seite A-1119

Lauter kleine Kaiser
Viele Chinesinnen kontrollieren das Geschlecht ihrer ungeborenen Babys – Mädchen werden immer öfter abgetrieben
Von Harald Maass, Peking
Die Untersuchung beim Frauenarzt kostet nur ein paar Yuan und dauert wenige Minuten. Doch immer häufiger entscheidet sie in China über Leben und Tod.
TAGESSPIEGEL 16.04.04

Zwischen Machbarkeit, ärztlichem Ethos und Verantwortung
Weil die Medizin immer mehr Eingriffsmöglichkeiten in die menschliche Natur eröffnet, verändert sich auch das Selbstverständnis der Ärzte
Von Hanno Kautz
BERLIN. "Honeybunny" hat "echt Angst". Deswegen tauscht sie sich im Internet-Chat mit Gleichgesinnten aus, die schon Erfahrungen mit Schönheits-Operationen haben.
Ärzte Zeitung, 16.04.2004

Gentherapiestudien zeigen erste Behandlungserfolge
Bilanz der Konferenz "Paul-Ehrlich-Institut Hosts Euregenethy: Clinical Gene Therapy 2004", 15. und 16. April 2004
Im Rahmen der dritten internationalen Konferenz der "Euregenethy" berichteten internationale Experten am Donnerstag und Freitag, 15. und 16. April 2004, am Paul-Ehrlich-Institut in Langen bei Frankfurt über Erfolge und Nebenwirkungen der klinischen Gentherapie.
PRESSEMITTEILUNG Paul-Ehrlich-lnstitut 16.04.04

Neuer Schwung für die Gentherapie
Amputierte Aidsviren als Gentransporter
Von Michael Lange
DEUTSCHLANDFUNK 16.04.04

Forscher vom Biozentrum in "Genes & Development": Molekularer Schalter für die Entstehung von Arterien gefunden
Wenn Wunden heilen sollen, dann geht das nicht ohne neue Blutgefäße. Auch ein Tumor kann nur wachsen, wenn sich neue Gefäße bilden und ihn mit Blut versorgen. Darum ist es für die Wissenschaft sehr interessant, möglichst gut über die Entstehung von Blutgefäßen Bescheid zu wissen. Forschern vom Biozentrum der Uni Würzburg ist hier ein Fortschritt gelungen: Sie haben den molekularen Schalter gefunden, der ein noch unreifes Blutgefäß zu einer Arterie werden lässt.
PRESSEMITTEILUNG Universität Würzburg 16.04.04

Mehr Gen drin als drauf steht?
Nicht alle Lebensmittel werden von der neue Gen-Kennzeichnungspflicht erfasst
Von Anna Florenske
Ab kommenden Sonntag gelten neue Vorschriften zur Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln in der EU:
DEUTSCHLANDFUNK 16.04.04
 


weitere

Bonner Mediziner suchen Brustkrebs-Risikogene
Test soll Auskunft über individuelles Erkrankungsrisiko geben
Bonner Mediziner entwickeln momentan einen kostengünstigen Schnelltest, mit dem sie künftig das individuelle Brustkrebsrisiko jeder Frau genau abschätzen möchten. Dazu identifizieren sie mit einer eleganten molekularbiologischen Methode die wichtigsten Gene, die bei der Entstehung der Erkrankung eine Rolle spielen.
PRESSEMITTEILUNG Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität 15.04.04

PDF Maßnahmen gegen eine Finanzierung verbrauchender Embryonenforschung im Rahmen des 6. EU-Forschungsrahmenprogramms
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Thomas Rachel, Hubert Hüppe, Dr. Maria Böhmer, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der CDU/CSU – Drucksache 15/2703
8 Seiten mit Fragetext, Drucksache 15/2865, 01.04.2004

Ministerrat nimmt Einigung mit Parlament zu Qualität und Sicherheit von Zellen und Geweben formal an
Dr. Peter Liese: EP hat entscheidende Änderungen durchgesetzt. Als nächstes steht Regelung zu Tissue Engineering an
Der Ministerrat der Europäischen Union hat heute formal die Änderungsanträge des Europäischen Parlaments zur Richtlinie über Qualität und Sicherheit für Zellen und Geweben angenommen. Die Richtlinie ist damit beschlossen und wird in Kürze im Amtsblatt veröffentlicht.
PRESSEMITTEILUNG Dr. Peter Liese MdEP 02.03.2004

Kommission verzichtet auf Förderung der verbrauchenden Embryonenforschung, aber Forschung an embryonalen Stammzellen ohne Stichtag möglich
Peter Liese: "Schritt in die richtige Richtung, aber Probleme noch nicht gelöst"
Die Europäische Kommission verzichtet vorerst auf eine Förderung der umstrittenen Herstellung von embryonalen Stammzellen. Entgegen früheren Ankündigungen erklärte Forschungskommissar Busquin heute gegenüber dem Kollegium der Kommissare, dass er bis zu einer Entscheidung des Ministerrats in dieser Frage keine Projekte vorschlagen wird, die die Gewinnung von embryonalen Stammzellen aus sogenannten überzähligen Embryonen beinhalten, da diese Frage ethisch kontrovers sei.
PRESSEMITTEILUNG Dr. Peter Liese MdEP 18.02.2004

Europäisches Parlament für umfassendes Verbot des Klonens von Menschen
Initiative Costa Ricas anlässlich des Besuchs von Kofi Annan unterstützt
Das Europäische Parlament in Brüssel hat in einer Resolution über die Beziehung der EU zu den Vereinten Nationen ein Verbot des Klonens von Menschen auf UN-Ebene verlangt und eine entsprechende Initiative Costa Ricas unterstützt. Anlass der Aussprache und der Resolution war der Besuch des UNO-Generalsekretärs Kofi Annan im Europäischen Parlament.
PRESSEMITTEILUNG Dr. Peter Liese MdEP 29.01.04

Weiter zu Artikel vom 01.-15. April 2004

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