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Presse

Pressespiegel 01.-15. April 2005

Anzahl: 132 Artikel, Stand 21.04.05

15. April

"Euthanasie-Kit" in Apotheken jetzt vorrätig
In belgischen Apotheken ist ab sofort ein Medikamenten-Set für aktive Sterbehilfe erhältlich.
Belgischer Rundfunk BRF.BE 15.04.05

Rationierung im Gesundheitswesen: Forderung nach offener Diskussion
Koch, Klaus
Internistenkongress: Wie knappe Ressourcen verteilt werden sollen, können und wollen Ärzte nicht alleine entscheiden.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 15 vom 15.04.2005, Seite A-1036

Transplantationsmedizin - quo vadis?
Deutschland spielt inzwischen im internationalen Orchester der Organtransplantation mit. Bis jetzt war es von Organhandel weitgehend verschont
Die Organmangeldebatte, die in den USA und Großbritannien bereits in den 80er-Jahren begann, ist nun auch hierzulande angekommen.
TAZ 15.04.05

"Nicht frei von Nebenwirkungen"
Günther Jonitz, Vorstand bei der Bundesärztekammer, setzt sich für Qualitätssicherung in der Transplantationsmedizin ein. Mehr Transparenz würde deren Image verbessern - denn das öffentliche Vertrauen in die Transplantationsmedizin hat gelitten
Interview Ulrike Kopetzky
TAZ 15.04.05

Der Tod und der Organmarkt
Alternativen suchen
Im Angesicht des Todes greift man nach jedem Strohhalm. Er setzt Suchenergien frei, sowohl bei den Kranken wie bei den ÄrztInne
Kommentar Ulrike Kopetzky
TAZ 15.04.05

Neue Konzepte gesucht für alte, pflegebedürftige Behinderte
NEUMÜNSTER (di). Wenn Menschen mit Behinderungen zu Pflegefällen werden, verlieren sie oft ihr vertrautes Umfeld. Herkömmliche Pflegeeinrichtungen aber sind in der Regel nicht auf ihre Bedürfnisse eingestellt.
Ärzte Zeitung, 15.04.2005

Erstmals haben Wissenschaftler ein Rennpferd geklont
Mehrfach preisgekrönter Rotschimmel wurde in seinem künstlich erzeugten Zwilling wiedergeboren - Großes Interesse in Dubai
DIE WELT 15.04.05
 


14. April

Belgiens Neonatologen für Sterbehilfe bei schwerstkranken Säuglingen
Umfrage der Uni Brüssel / Mehrheit der Ärzte befürwortet Gabe von letalen Arzneien
BRÜSSEL (spe). Die meisten Neonatologen in Flandern befürworten die Legalisierung einer tödlichen Medikamentengabe zur Sterbehilfe bei schwerkranken Neugeborenen und Säuglingen.
Ärzte Zeitung, 14.04.2005

Sterbehilfe wird legal
In Frankreich ist Ärzten zukünftig die passive Sterbehilfe erlaubt. Die Tötung auf Verlangen bleibt aber tabu
TAZ 14.04.05

Paris ebnet Weg für passive Sterbehilfe
Todkranke Franzosen haben jetzt ein Recht zu sterben, Mediziner dürfen sie aber dabei nicht unterstützen
von Jochen Hehn
DIE WELT 14.04.05

Neues Verfahren zur Behandlung von Lähmungen
Neun Hunde bereits erfolgreich behandelt
Cambridge (pte/14.04.2005/13:15) - Veterinäre der University of Cambridge http://www.cam.ac.uk haben erfolgreich neun gelähmte Hunde behandelt.
PRESSETEXT.AUSTRIA 14.04.05

Querschnittlähmung: Heilungschance steigt
Wissenschaftler der University of Camebridge melden neue Erfolge bei der Behandlung von Querschnittsgelähmten. Dank Stammzellenbehandlung soll es möglich sein, die Gliedmaßen in einem gewissen Ausmaß wieder zu bewegen.
diepresse.com 14.04.2005

Harte Kritik an Richtlinie zur Sondennahrung
BERLIN (HL). Vertreter von Patientenverbänden und medizinischen Fachgesellschaften haben gestern das Bundesgesundheitsministerium aufgefordert, die vom Gemeinsamen Bundesausschuß (GBA) beschlossenen Einschränkungen bei der Verordnungsfähigkeit von Sondennahrung nicht zu genehmigen.
Als eine "staatlich befohlene Hungerkur" wertet der Sozialrechtler Rainer Schütze die neue Richtlinie, die der GBA am 15. Februar beschlossen hat.
Ärzte Zeitung, 14.04.2005

Koalition noch uneins über DNA-Tests
BERLIN (fst). Die rot-grüne Koalition ist sich noch nicht einig, in welchen Fällen DNA-Analysen bei Straftätern öfter als bisher eingesetzt werden dürfen.
Ärzte Zeitung, 14.04.2005

Ausweitung der Gentests geplant
Peter Nowak
Auch bei wiederholten Bagatelldelikten soll der genetische Fingerabdruck gespeichert werden – Befürworter sind damit noch nicht zufrieden
TELEPOLIS 14.04.2005

Gefährliche Viren-Panne
Versehentlicher Versand tödlicher Grippe-Erreger an Tausende Labore
Genf - Tausende Forschungslabore in aller Welt sind aufgerufen, potentiell tödliche Proben eines Grippevirusstamms zu vernichten, die versehentlich zu Testzwecken an Wissenschaftler verschickt wurden.
DIE WELT 14.04.05

Stammzellen erfolgreich ins Blut gelockt
WIESBADEN (eb). Mit dem Wachstumsfaktor G-CSF lassen sich aus dem Knochenmark hämatopoetische Stammzellen ins periphere Blut locken.
Ärzte Zeitung, 14.04.2005

Gene verraten Völkerwanderungen
Neues Forschungsprojekt soll Ausbreitung des Homo sapiens über die Erde rekonstruieren - 100.000 DNA-Tests
von Ranty Islam
DIE WELT 14.04.05

Studie: Giftspritze bei US-Exekutionen wird nachlässig angewendet
PARIS. Bei den Hinrichtungen mit der Giftspritze in den USA sind viele Häftlinge nach einer neuen wissenschaftlichen Untersuchung möglicherweise bei Bewusstsein und empfinden Schmerz.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.04.05
 


13. April

Französisches Parlament ebnet Weg für passive Sterbehilfe
Philippe Douste-Blazy
PARIS/DORTMUND. Passive Sterbehilfe ist in Frankreich künftig unter Auflagen erlaubt. Das Parlament verabschiedete in der Nacht zum 13. April eine Neuregelung, die für das „Recht zum Sterben lassen“ einen Rahmen absteckt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 13.04.05

Weltweite DNS-Analyse: Genprojekt verfolgt Spuren der Menschheit
Die DNS-Analyse von mehr als 100.000 Menschen soll zeigen, wie unsere Vorfahren die Erde besiedelten. Mit dieser weltweit größten genetischen Datenbank wollen die Forscher einen Stammbaum der Menschheit erstellen.
SPIEGEL ONLINE 13.04.05

Neue Hoffnung auf Therapie für erblichen BRCA-Brustkrebs
LONDON. Für eine gefürchtete Form des erblich mitbedingten Brustkrebses gibt es Hoffnung auf eine neue Therapie.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 13.04.05

Sondennahrung bleibt Leistungsanspruch
Zur Diskussion um die Versorgung mit enteraler Ernährung (diätetische Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke in Form von Trink- oder Sondennahrung) stellt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt klar:
"Die vom Gemeinsamen Bundesausschuss zu erlassene Richtlinie regelt die Verordnungsfähigkeit von enteraler Ernährung in der ambulanten (vertragsärztlichen) Versorgung. Die Versorgung mit enteraler Ernährung im Krankenhaus wird durch die Richtlinien nicht berührt. Unter enteraler Ernährung versteht man eine Form von künstlicher Ernährung, bei der die Nahrung über den Magen-Darm-Trakt zugeführt wird, d. h. als Trinknahrung über den Mund (oral) oder über eine Nahrungssonde (z. B. eine Magensonde).
PRESSEMITTEILUNG BMGS 13.04.05

Kabinett beschließt den Entwurf eines Gesetzes zur Errichtung einer Deutschen Arzneimittel- und Medizinprodukteagentur (DAMA)
Ulla Schmidt: Organisatorische Verbesserungen stärken Arzneimittelsicherheit und Patientenschutz
Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines Gesetzes zur Errichtung einer Deutschen Arzneimittel- und Medizinprodukteagentur beschlossen.
Mit dem Gesetzentwurf soll das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) von einer Bundesbehörde in eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts mit Autonomie, eigener Rechtspersönlichkeit und modernem Leitungsmanagement überführt werden.
PRESSEMITTEILUNG BMGS 13.04.05

Kabinett beschließt umfangreiche Novellierung arzneimittelrechtlicher Vorschriften
Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines 14. Gesetzes zur Änderung des Arzneimittelgesetzes beschlossen. Der Gesetzentwurf enthält die für die Umsetzung europäischen Rechts notwendigen Änderungen des Arzneimittelgesetzes, des Heilmittelwerbegesetzes und des Patentgesetzes. Dazu erklärt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt:
"Die Änderungen im Arzneimittelgesetz stärken die Arzneimittelsicherheit, verbessern die Transparenz behördlichen Handelns, beinhalten einen Interessenausgleich bei der Nutzung von Zulassungsunterlagen zwischen Originalanbietern und Generikaherstellern und führen zur Verfahrensvereinfachung, z.B. bei der Verlängerung von Zulassungen. Mit der Umsetzung der EU-Rechtsvorschriften können sich die Menschen in Europa auf ein einheitliches Niveau der Arzneimittelsicherheit verlassen."
PRESSEMITTEILUNG BMGS 13.04.05

Studie zur Technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands vorgelegt
Bulmahn lobt innovative Strategie der deutschen Unternehmen
Nach dem "Bericht zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands 2005" zählen deutsche Unternehmen zu den innovativsten in Europa.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 13.04.05

Fünf Jahre Babyklappe
Trägerverein zieht Bilanz - Angebot sorgt für weniger tot aufgefundene Babys
von Insa Gall
Hamburg - Mit der kleinen Ronja fing alles an. Die Notrufklingel schrillte, als ihre Mutter das zwei Tage alte Mädchen in das Wärmebettchen in Hamburg-Altona legte und verschwand.
DIE WELT 13.04.05

Der eigene Tod im Glas
Sterbehilfe in der Schweiz: die Organisation Exit
Svenja Flasspöhler
Auch heute bestätigt sich wieder: Am Notausgang sitzen meistens junge Leute.
BERLINER ZEITUNG 13.04.05

Neues Palliativzentrum in Göttingen geplant
GÖTTINGEN (pid). Das Göttinger Universitätsklinikum erhält als erste Einrichtung in Niedersachsen ein Zentrum für Palliativmedizin zur Versorgung von unheilbar kranken Krebspatienten. Ähnliche Zentren gibt es bislang in Köln, Bonn, Aachen und demnächst in München.
Ärzte Zeitung, 13.04.2005

Inkontinenz dank Stammzellen geheilt
ISTANBUL (ner). Eine neue Methode, um Männer und Frauen mit Harninkontinenz zu behandeln, haben Innsbrucker Urologen entwickelt. Sie injizierten bisher 59 Patienten körpereigene Stammzellen aus der Oberarm-Muskulatur in die Urethra-Schleimhaut und den Rhabdosphinkter. 51 Patienten wurden geheilt.
Ärzte Zeitung, 13.04.2005
 


12. April

60 Sekunden Todeskampf
In Texas wurde bei einem Kleinkind die Beatmung eingestellt – nach einem Gesetz von George W. Bush
Von Friedemann Diederichs
Houston - Als der fünf Monate alte Sun Hudson seinen letzten Atemzug tat, standen vor dem Kinder-Hospital im texanischen Houston weder Demonstranten noch Fernsehkameras. Anders als im Fall Terri Schiavo gab es auch keine Stellungnahme des Präsidenten oder den Versuch des US-Kongresses, mit einem Eilgesetz die künstliche Beatmung des kleinen Jungen weiterzuführen.
TAGESSPIEGEL 12.04.05

Geht Deutschland in der Stammzellforschung leer aus?
Liberale Pläne der EU-Kommission zur Forschungsförderung lassen Bundesregierung und SPD-Spitze erneut am Stammzellgesetz zweifeln
BERLIN (hak). Nachdem die EU-Kommission kürzlich das 7. Forschungsrahmenprogramm, das für die Jahre 2007 bis 2013 gelten soll, dem Europaparlament vorgelegt hat, ist auch in Deutschland die Diskussion wieder entbrannt, welche Grenzen Stammzellforschern gesetzt werden sollen.
Ärzte Zeitung, 12.04.2005

Aprilausgabe des Ärzteblattes Sachsen zum Thema „Ärzte und Medizin im Nationalsozialismus“
Sechzig Jahre nach Kriegsende widmet sich das Sächsische Ärzteblatt (4/2005) ausführlich dem Thema „Ärzte und Medizin im Nationalsozialismus“.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.04.05
Siehe dazu:

Ärzteblatt Sachsen 4/2005: „Ärzte und Medizin im Nationalsozialismus“
Die Zusammenstellung der Texte zeigt die verschiedenen Facetten eines Menschen verachtenden Regimes unter besonderen Gesichtspunkten sächsischer Geschichte auf.
Alle Beiträge sind einzeln als auch als komplettes Heft imn PDF-Format abrufbar. Sehr empfehlenswert!
Ärzteblatt Sachsen 4/2005, 16. Jahrgang, April 2005, 47 Seiten (1,77 MB)

FDA: Warnung vor atypischen Neuroleptika bei Demenzpatienten
WASHINGTON. Antipsychotika werden in Pflegeheimen häufig zur Behandlung von „Verhaltensstörungen“ der Bewohner eingesetzt. Bei dementen Patienten erhöhen die neueren atypischen Neuroleptika jedoch das Sterberisiko, weshalb die amerikanische Zulassungsbehörde FDA jetzt eine „boxed warning“ verfügt hat.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.04.05

"Palliativmedizin - wir brauchen wenige Geräte, aber viele Menschen"
Von Ilse Schlingensiepen
So makaber das Ringen um die US-amerikanische Komapatientin Terri Schiavo und das öffentliche Sterben des Papstes gewesen sein mögen, sie hatten auch ihr Gutes: Das Thema Sterben wurde enttabuiert.
Ärzte Zeitung, 12.04.2005

Iranisches Parlament erleichtert Abtreibung
Teheran. Das iranische Parlament hat die bisherigen scharfen Abtreibungsbestimmungen erleichtert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.04.05

Irans Parlament billigt Gesetz für Abtreibung
Wenn es nach Irans Parlament geht, dürfen verheiratete Schwangere in dem Land in Ausnahmefällen abtreiben. Der konservative Wächterrat muss dem Gesetz allerdings noch zustimmen.
NETZEITUNG.DE 12.04.05

Gendefekt macht drei Leiden
Medizin
Über eine Gen-Variante, die das Risiko für drei Krankheiten erhöht, berichten Forscher aus Stockholm jetzt in der Online-Ausgabe des Fachmagazins "Nature Genetics".
DIE WELT 12.04.05
 


11. April

Belgische Ärzte für eine Legalisierung der Euthanasie bei schwer kranken Neugeborenen
Brüssel. Die meisten in der Intensivversorgung von Neugeborenen tätigen Ärzten im belgischen Flandern befürworten die Legalisierung einer tödlichen Medikamentengabe zur Sterbehilfe bei schwer kranken Babys und Kleinkindern. Das ergab eine Umfrage der Freien Universität Brüssel (VUB) bei 292 Neonatologen, über die die Fachzeitschrift „The Lancet“ in seiner jüngsten Ausgabe berichtet.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.04.05

Ärztevertreter: Patientensicherheit durch geplantes Gesetz zur „Deutschen Arzneimittelagentur“ bedroht
BERLIN. Zwischen Bundesgesundheitsministerium und Ärzteschaft ist ein Streit über die geplante „Deutsche Arzneimittelagentur“ (DAMA) ausgebrochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.04.05

Studie prüft Stammzellen nach Herzinfarkt
Wiesbaden (ple). Um die Wirksamkeit der Therapie von Herzinfarkt-Patienten mit adulten Stammzellen beweisen zu können, wie es bisherige Studien vermuten lassen, sind randomisierte und doppelblinde Studien erforderlich. Eine solche Studie wurde bereits in Frankfurt am Main begonnen.
Ärzte Zeitung, 11.04.2005

Frühsprechstunde für Rheumapatienten
Rechtzeitige Diagnose und Behandlung sollen die Entzündung aufhalten - Stammzellen-Therapie schwerer Fälle
von Ingeborg Bördlein
DIE WELT 11.04.05

Sondersitzung zur illegalen Vermarktung von US-Genmais in Europa
Ausschuss für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft
Berlin: (hib/BES) Die illegale Vermarktung der nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Maissorte der Linie Bt10 in der EU durch das Biotechnologieunternehmen Sygenta EU ist nicht akzeptabel. Darin waren sich alle Fraktionen des Verbraucherschutzausschusses am Montagnachmittag einig.
HIB 100/2005 11.04.05
 


10. April

Babymacher in der Krise
Eigentlich ist künstliche Befruchtung ein Wachstumsmarkt. Doch nach der Gesundheitsreform bricht der Umsatz der Branche empfindlich ein
von Elisabeth Schönert
WELT AM SONNTAG 10.04.05

Ein Gen für Rheuma, Herzinfarkt und Multiple Sklerose
Einen gemeinsamen genetischen Risikofaktor für Multiple Sklerose, Rheuma und Herzinfarkte haben schwedische Wissenschaftler identifiziert. Damit ist erstmals eine eindeutige Verbindung zwischen Autoimmun-Krankheiten und Herz-Kreislauf-Problemen hergestellt worden.
SPIEGEL ONLINE - 10. April 2005
 


09. April

One-Way-Ticket nach Zürich
Todkranke reisen zum Sterben in die Schweiz. Dort kann man sich auf Rezept ein tödliches Mittel verabreichen lassen und wird beim Sterben von ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut
VON JULIANE GANSERA
Tiefblaue Seen, traumhafte Bergpanoramen, Erholung pur. Dieses Bild lockte 2003 viele deutsche Urlauber in die Schweiz. Aber nicht alle Touristen kamen der landschaftlichen Schönheit wegen. 45 Deutsche reisten zum Sterben in die Schweiz.
TAZ 09.04.05
 


08. April

Belgische Ärzte für die Legalisierung der Euthanasie bei schwerkranken Kindern
Die meisten Kinderärzte im belgischen Flandern befürworten die Legalisierung tödlicher Medikamente zur Sterbehilfe bei einigen schwerkranken Babys und Kleinkindern, zeigt eine Umfrage.
WISSENSCHAFT-ONLINE.DE 08.04.05

Bundesministerin Edelgard Bulmahn: "Türen für Stammzellforschung offen lassen"
Mit der Stammzellforschung verbindet sich nach Ansicht von Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn, "viel medizinisches Potenzial, doch viele wissenschaftliche Fragen sind noch offen. Sie müssen beantwortet werden, ehe sich zuverlässige Aussagen über den Einsatz stammzellbasierter Therapien treffen lassen", sagte die Ministerin am Freitag auf dem internationalen Kongress "Biopolitik und Regenerative Medizin - Pro und Contra" in Berlin, den das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltet hat.
PRESSEMITTEILUNG Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch 08.04.05

Bulmahn unterstreicht Bedeutung der Stammzellforschung
BERLIN. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) hat die Bedeutung der Stammzellforschung für die regenerative Medizin hervorgehoben und zugleich auf die Notwendigkeit einer breiten ethischen Diskussion hingewiesen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.04.05

Europa fördert derzeit nur zwei Forschungsprojekte mit embryonalen Stammzellen
Brüssel. Aus dem für das 6. Forschungsrahmenprogramm (FRP) zur Verfügung stehenden Etat finanziert die Europäische Union (EU) zurzeit 25 Forschungsvorhaben, bei denen auch humane Stammzellen verwendet werden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.04.05

Johannes Paul II. – Nehmt wahr Eure Würde
Jachertz, Norbert
Der verstorbene Papst hat ein öffentliches Leben geführt – bis zur letzten Konsequenz. Die Leiden der letzten Jahre hat er nicht verborgen, sondern sich dem Fernsehen und damit den Augen aller genauso ausgesetzt wie bei seinen großen Auftritten in gesunden Tagen.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 14 vom 08.04.2005, Seite A-937

Neue Methode der Gentherapie im Test sehr effizient
DALLAS (ple). US-Forscher haben eine neue Methode entwickelt, die künftig bessere Gentherapie-Ergebnisse bringen könnte als bisher.
Ärzte Zeitung, 08.04.2005

Feinschliff am Gendiagnostik-Gesetz dauert noch bis Juni
Vorlage eines Referentenentwurfs erneut vertagt / Widerstand von grünen Abgeordneten gegen das Verbot von Vaterschaftstests
BERLIN (fst). Die Arbeiten an dem Referentenentwurf für ein Gendiagnostik-Gesetz verzögern sich weiter. Inzwischen rechnet man in der rot-grünen Koalition frühestens Mitte Juni mit einem politisch abgestimmten Referentenentwurf.
Ärzte Zeitung, 08.04.2005

Klinische Studien: Künftig alle Ergebnisse öffentlich
Berlin (VFA). Eine möglichst sichere Anwendung von Medikamenten liegt im gemeinsamen Interesse von Behörden und Arzneimittelherstellern. Deswegen hat Offenheit oberste Priorität: Schon heute müssen Arzneimittelhersteller alle Ergebnisse von Studien mit Patienten den Zulassungsbehörden übermitteln - auch wenn ihnen die Resultate nicht gefallen.
PRESSEMITTEILUNG Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA) 08.04.05

Pfizer nimmt Bextra® „freiwillig” vom Markt - FDA verschärft Warnhinweise für Celebrex® und NSAID
WASHINGTON/ LONDON/BONN. Der Hersteller Pfizer hat den Vertrieb des COX-2-Inhibitors Bextra in Nordamerika und Europa eingestellt. Die Rücknahme erfolgte „freiwillig“, aber auf Druck der amerikanischen Arzneibehörde FDA, die neue Hinweise auf schwere Nebenwirkungen auf der Haut gefunden hat.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.04.05

Statt Programm-Medizin: Mehr Vertrauen in die ärztliche Urteilskraft
Hoppe, Jörg-Dietrich
Ärzte sollten auf der individuellen Behandlung ihrer Patienten bestehen. Anderenfalls ist der Weg in die Rationierung vorgezeichnet.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 14 vom 08.04.2005, Seite A-943
 


07. April

Was darf ein Jahr Leben kosten? Eine Frage, die wohl auch in Zukunft kaum zu beantworten ist
Von Christoph Fuhr
Was darf ein Jahr Leben kosten? 5000 Euro, 50 000 Euro? Viel weniger, oder gar viel mehr? Wer entscheidet darüber, was ein Jahr Leben kosten darf? Und ist es ethisch überhaupt legitim, den Wert eines Lebens in Geld aufzurechnen? Das sind Fragen, die bei einem Expertengespräch auf dem Wiesbadener Internistenkongreß diskutiert worden sind - oder besser: diskutiert werden sollten.
Ärzte Zeitung, 07.04.2005

Rechtsanspruch auf Palliativ-Teams?
BMGS will flächendeckenden Aufbau von Care-Teams im Sozialgesetzbuch festschreiben
AACHEN (iss). Die ambulante Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Patienten durch spezialisierte Palliative-Care-Teams soll im Sozialgesetzbuch V verankert werden.
Ärzte Zeitung, 07.04.2005

Ärzte und Pfleger bieten Rundum-Betreuung für Sterbenskranke
DRESDEN. Schwerstkranken Patienten machen die AOK Sachsen, das Dresdener Krankenhaus St. Joseph-Stift und niedergelassene Hausärzte und Onkologen in Dresden mit einem Palliativvertrag ein Angebot zur ambulanten Rundum-Betreuung in ihrer häuslichen Umgebung.
Von Brigitte Düring
Ärzte Zeitung, 07.04.2005

Rachel: EU-Kommission liefert keine verbindliche ethische Grundlage
Forschungsrahmenprogramm sollte Projekte, die den ethischen Grundüberzeugungen vieler Mitgliedsländer widersprechen, nicht finanzieren
Zu dem Vorschlag der EU-Kommission zum 7. EU-Forschungsrahmenprogramm erklärt der Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin' Thomas Rachel MdB:
Der Vorschlag der EU-Kommission, die Forschungsförderung zu verdoppeln, ist prinzipiell begrüßenswert. Leider hat die Kommission jedoch versäumt, ausreichende ethische Leitlinien für die einzelnen Forschungsprojekte festzulegen.
PRESSEMITTEILUNG Thomas Rachel, MdB, CDU, 07.04.05

Müntefering sollte seine Hausaufgaben machen, statt das Klonen zu befürworten
Anlässlich der Befürwortung des Forschungsklonens durch den SPD-Partei- und Fraktionsvorsitzenden Franz Müntefering erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe, stellvertretender Vorsitzender der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin":
Die SPD-Spitze ist angesichts der verheerenden Arbeitsmarktsituation, der Defizite des Bundeshaushalts und der anhaltend schlechten Wirtschaftslage offenbar derart konfus, dass sie jetzt nicht nur zu Waffenexporten nach China, sondern sogar zum Forschungsklonen Zuflucht nimmt.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB, CDU, 07.04.05

Eichhorn: Vorstoß von Müntefering für therapeutisches Klonen unverantwortlich!
Verstoß gegen Beschluss des Bundestages vom 20. Februar 2003
Anlässlich des Vorstoßes des SPD-Chefs Franz Müntefering zum therapeutischen Klonen erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Familie, Senioren, Frauen und Jugend der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Eichhorn MdB:
Der Staat ist zum Schutz und zur Förderung allen menschlichen Lebens verpflichtet, vom frühesten Beginn bis zu seinem Ende.
PRESSEMITTEILUNG Maria Eichhorn MdB CDU, 07.04.05

Ethische Grenzüberschreitung
Münteferings Äußerungen sind billige Affekthascherei
7. April 2005: Anlässlich der befürwortenden Äußerung des SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering zum Forschungsklonen in Deutschland erklärt der Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin', Thomas Rachel MdB:
Franz Münteferings Befürwortung des Forschungsklonens in Deutschland stellt einen erneuten Tabubruch der SPD-Spitze dar.
PRESSEMITTEILUNG Thomas Rachel, MdB, CDU, 07.04.05

"Biopolitik und Regenerative Medizin - Pro und Contra" mit Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn
Unter dem Titel "Biopolitik und Regenerative Medizin - Pro und Contra" sind am 7. April 2005 Politiker und Forscher aus mehreren Mitgliedsländern der Europäischen Union zu einem zweitägigen internationalen Kongress in Berlin zusammengekommen.
PRESSEMITTEILUNG Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch IDW 07.04.05

Dritter Tollwut-Patient an tödlicher Organspende gestorben
45-Jähriger trotz neuer Behandlung im Marburger Universitätsklinikum gestorben
Nach der Transplantation von Tollwut-verseuchten Spenderorganen ist auch der dritte infizierte Organempfänger gestorben.
ZDF.heute 07.04.05

Dritter Tollwut-Patient tot - Marburger nach knapp zwei Monaten gestorben
MARBURG/MAINZ. Der bei einer Organspende mit Tollwut infizierte Mann aus dem hessischen Marburg ist seiner Krankheit erlegen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.04.05

Druck rechter Christen auf den US-Senat steigt
Im US-Kongress nähert sich der Streit um konservative Richternominierungen seinem Höhepunkt. Der Fall der Komapatientin Terri Schiavo hat die Debatte auch emotional weiter angeheizt. Die Republikaner sind gespalten
WASHINGTON taz Im US-Kongress liegen die Nerven blank. Ein erbitterter Streit um Richternominierungen nähert sich seinem Höhepunkt.
TAZ 07.04.05

Geld- und Bewährungsstrafe - Schwiegermutter auf deren Wunsch getötet
Ein 61-jähriger Münchner ist am Donnerstag vom Landgericht München II wegen Tötung auf Verlangen zu einer Bewährungsstrafe von 10 Monaten und 20.000 Euro Geldbuße verurteilt worden.
BR-ONLINE 07.04.05

Ausgedehnte „Gen-Wüsten“ auf den Chromosomen 2 und 4
BETHESDA. Die internationale Forschergruppe der Genomforscher hat die detaillierte Sequenzierung der Chromosomen 2 und 4 abgeschlossen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.04.05

Studentenjob Medikamententester: Eine Woche im Pharmaknast
Von Kai Kolwitz
Martin und Thorsten vermieten ihre Körper - als Probanden bei der Erforschung neuer Arzneimittel. Vor allem Studenten sind Stammkunden auf dem "Pharmastrich". Für den schnellen Euro nehmen sie Nebenwirkungen von Brechreiz bis Impotenz in Kauf.
SPIEGEL ONLINE 07.04.05
 


06. April

Deutsche Forscher müssen bei internationalen Projekten Rechtslage beachten
Bildung und Forschung/Antwort
Berlin: (hib/BES) Die Bundesregierung geht davon aus, dass deutsche Wissenschaftler, die sich an internationalen Forschungsvorhaben beteiligen, die geltende Rechtslage beachten und sich ihrer Verantwortung bewusst sind. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (15/5196) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (15/5165) hervor.
HIB 097/2005 06.04.2005
Anm.: Hier geht es um die Forschung mit embryonalen Stammzellen

Novellierung des Stammzellgesetzes befürwortet
Professor Anna W. Wobus: Deutsche Wissenschaftler dürfen nicht mit bestmöglichen Zellen forschen
WIESBADEN (ple). Die Stammzellforscherin Professor Anna W. Wobus aus Gattersleben setzt sich dafür ein, die Forschung an humanen embryonalen und adulten Stammzellen voranzutreiben. Noch handelt es sich aber um Grundlagenforschung, die noch lange dauern wird, bis therapeutische Anwendungen möglich sind.
Ärzte Zeitung, 06.04.2005

Regierung: Förderung der ambulanten Hilfe für Behinderte ist Sache der Länder
Gesundheit und Soziale Sicherung/Antwort
Berlin: (hib/BES) Nach Auffassung der Bundesregierung muss das Angebot an ambulanten betreuten Wohnmöglichkeiten für behinderte Menschen in Deutschland noch "deutlich" verbessert werden, um hilfe- und betreuungsbedürftigen Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben außerhalb von Einrichtungen zu ermöglichen.
HIB 097/2005 06.04.2005

Vertrauenskrise im OP-Saal
Falsche Arznei verabreicht, gesundes Bein amputiert – Behandlungsfehler kosten mehr Menschenleben als der Straßenverkehr. Mediziner fordern den ehrlichen Umgang mit Pannen
Von Harro Albrecht
DIE ZEIT 06.04.2005 Nr.15

Schluss mit dem Schweigen!
Deutschlands Medizin braucht eine neue Kultur im Umgang mit Fehlern. Ein Plädoyer
Von Matthias Rothmund
DIE ZEIT 06.04.2005 Nr.15

Krebshilfe fordert Ausbau der Palliativmedizin
BERLIN. Die Palliativmedizin und die Hospizversorgung in Deutschland müssen ausgebaut und ihre Finanzierung gesichert werden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.04.05

Palliativmedizin statt aktiver Sterbehilfe
Experten fordern Ausbau und gesicherte Finanzierung
Aachen (ct) – Palliativmedizin und Hospizarbeit sind eine echte Alternative zur aktiven Sterbehilfe. Palliativmedizin und Hospizversorgung in Deutschland müssen daher ausgebaut und ihre Finanzierung gesichert werden. Dies forderten die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin, die Deutsche Krebshilfe und die Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz im Rahmen des 5. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin am 6. und 7. April 2005 in Aachen.
PRESSEMITTEILUNG Krebshilfe 06.04.05

Trend zur Pflege in Heimen und ambulanten Diensten
WIESBADEN. Immer mehr Pflegebedürftige in Deutschland werden in Heimen und durch ambulante Dienste statt durch Angehörige versorgt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.04.05

Schweiz: Medien berichten von „Sterbetourismus“
ZÜRICH. In der Schweiz wird abermals kontrovers über das Thema aktiver Sterbehilfe diskutiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.04.05

US-Senat hebt Anti-Abtreibungsmaßnahme der Bush-Regierung auf
WASHINGTHON. Der US-Senat hat eine von der Bush-Regierung erlassene Regelung aufgehoben, die Finanzhilfen für ausländische Organisationen verbietet, die Abtreibungen durchführen oder gutheißen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.04.05

Transplantations-Beauftragte ohne Rechte, Scheu vor dem Angehörigengespräch - viele Hürden für Organspenden
Von Christian Beneker
Ärzte Zeitung, 06.04.2005

Elektronische Gesundheitskarte: Organspenden ja, Fotos nein
Über die Ausgestaltung der elektronischen Gesundheitskarte, die ab 2006 die bisherige Krankenkassenkarte ablöst, gibt es weiterhin höchst unterschiedliche Ansichten.
HEISE ONLINE 06.04.2005

Neuer Therapie-Ansatz für die Erbkrankheit Chorea Huntington
RNA-Moleküle blockieren die Eiweißbildung
Bethesda - Die Huntington-Krankheit trifft rund zehn von 100 000 Menschen und ist damit eine der häufigsten neurologischen Erbkrankheiten. Ihr Ausbruch - meist im mittleren Lebensalter - ist unausweichlich, wenn ein entsprechender Gendefekt auf einem der beiden Chromosomen 4 vorliegt.
DIE WELT 06.04.05

Ein Enzym korrigiert Gendefekte
Methode als Alternative zur herkömmlichen Gentherapie
frb. Kalifornische Wissenschaftler haben an Zellkulturen eine neue Form der Gentherapie erprobt: die Genkorrektur.
BERLINER ZEITUNG 06.04.05
 


05. April

Der Papst war ein Verteidiger des Lebens
Oliver Brüstle gibt vor, die Lehre der katholischen Kirche zum Lebensschutz und zur Empfängnisregelung zu stützen
Von Stefan Rehder
Auf dem Feld des Embryonenschutzes geht es derzeit zu wie in einem schlechten Film.
DIE TAGESPOST vom 05.04.2005

Wachkoma-Patient wird nicht mehr künstlich ernährt
Patient in München wird nur noch palliativmedizinisch versorgt / Anwalt hat nach eigenen Angaben 65 ähnliche Fälle betreut
MÜNCHEN (dpa). Bei einem deutschen Wachkoma-Patienten in München ist die künstliche Ernährung gestoppt worden.
Ärzte Zeitung, 05.04.2005

Neue Variante von therapeutischem Klonen im Visier
WIESBADEN (ple). Bisher gibt es keine überzeugenden Beweise dafür, daß sich adulte Stammzellen etwa aus dem Knochenmark in andere Zellen wie Herzzellen verwandeln können. Entsprechende klinische Versuche sollten mit äußerster Vorsicht gemacht werden.
Ärzte Zeitung, 05.04.2005

Detektor spürt Stammzellen im Gehirn auf
Kölner Forscher entwickelten einen Ehering-großen Sensor, der den Weg von Zellen im Körper verfolgen kann
von Nicola Kurth
DIE WELT 05.04.05

Neue Gentherapie setzt auf natürliche Reparaturmechanismen
Viel versprechende homologe Rekombination bei SCID
Dallas - Wissenschafter des UT Southwestern Medical Center http://www.utsouthwestern.edu haben ein neues Gentherapieverfahren entwickelt, das Mutationen in Krankheit verursachenden Genen präzise und dauerhaft korrigieren kann.
PRESSETEXT.AUSTRIA 05.04.05

Abtreibungstourismus in Großbritannien
LONDON. In Großbritannien geht die gesundheitspolitische Diskussion über die mögliche Verkürzung der Abtreibungsfristen weiter.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 05.04.05

Selbstbestimmtes Wohnen für ältere Menschen
Bundesministerium unterstützt neue Formen des Lebens im Alter
Durchschnittlich vier Fünftel des Tages verbringen ältere Menschen in ihrer Wohnung - in der Regel mehr als doppelt so viel Zeit wie jüngere. Damit ist das Zuhause für viele Seniorinnen und Senioren der Lebensmittelpunkt. Zugleich wächst unter älter werdenden Menschen das Interesse an neuen Formen des Zusammenlebens im Alter und an neuen Formen der Unterstützung bei Hilfebedürftigkeit, die ihnen eine lange Selbstständigkeit ermöglichen.
PRESSEMITTEILUNG BMFSFJ 05.04.05
 


04. April

Wann sollen Patientenverfügungen gelten?
Der Tod von Terri Schiavo hat die Diskussion in Deutschland über Patientenautonomie am Lebensende neu entfacht
BERLIN (hak). Der Tod der Koma-Patientin Terri Schiavo hat in Deutschland erneut den Blick auf die Diskussion über Form und Grenzen von Patientenverfügungen gelenkt. Nachdem das Justizministerium seinen Gesetzentwurf zurückgezogen hatte, soll der Bundestag über den rechtlichen Rahmen für die Verfügungen entscheiden.
Ärzte Zeitung, 04.04.2005

EU soll Forschung an Embryonen nicht fördern
BRÜSSEL (taf). Im Vorfeld der Verabschiedung des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms für die Jahre 2007 bis 2013 fordern Europa-Parlamentarier von der Kommission darauf zu verzichten, Forschung mit menschlichen Embryonen und embryonalen Stammzellen finanziell zu fördern.
Ärzte Zeitung, 04.04.2005

Pockenviren gehören ins Geschichtsbuch, nicht ins Gentechnik-Labor!
Internationale Nicht-Regierungs-Organisationen fordern die Weltgesundheitsorganisation WHO auf, gentechnische Versuche mit Pockenviren zu verbieten
PRESSEMITTEILUNG Third World Network & The Sunshine Project 04.04.05

Kunstfehler töten mehr Deutsche als Verkehrsunfälle
Präsident der Chirurgischen Gesellschaft beklagt "Politik des Schweigens" - internationale Studien liefern "schockierende Ergebnisse"
München - An Behandlungsfehlern sterben in deutschen Krankenhäusern mehr Menschen als im Straßenverkehr.
DIE WELT 05.04.05

"Ein einziges Institut entscheidet, was für GKV-Kranke richtig ist"
Hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen genug eigene wissenschaftliche Kompetenz? / Kardiologe äußert Bedenken
MANNHEIM (ts). Wer entscheidet in Deutschland darüber, welche Therapie für Kranke die richtige ist? Bislang waren das in der Regel die Ärzte. Bislang! Immer mehr, vor allem dank des Gesetzes zur Modernisierung der GKV, entscheiden darüber jedoch Gremien und Personen, deren medizinischer Sachverstand erheblich angezweifelt wird. Die Rede ist vom neuen Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen und dessen Leiter Professor Peter T. Sawicki.
Ärzte Zeitung, 04.04.2005

CSU will Organspendebereitschaft auf Gesundheitskarte speichern
Gesundheitskarte und zugleich Organspendeausweis?
BERLIN. Die CSU setzt sich dafür ein, dass auf den neuen Gesundheitskarten automatisch gespeichert wird, ob deren Besitzer Organspender ist.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.04.05

6000 Internisten werden in Wiesbaden erwartet
Manfred Weber hält daran fest: Wer nicht bereit ist, Organe zu spenden, soll im Notfall auch keines bekommen
WIESBADEN (fuh). Heftiger Widerspruch läßt ihn unbeeindruckt: Unmittelbar vor der Eröffnung des Internisten-Kongresses in Wiesbaden hat der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin Professor Manfred Weber gestern noch einmal seine Forderung zu Organspenden bekräftigt:
Ärzte Zeitung, 04.04.2005

Spezielles Programm bei familiärer Vorbelastung
BERLIN (ami). Freiwillige Gentests und ein intensives Früherkennungsprogramm für Frauen mit familiärer Vorbelastung bei Brust- oder Eierstockkrebs bieten die Ersatzkassenverbände VdAK/AEV für ihre Versicherten an. Dazu wurde jetzt ein Vertrag mit der Berliner Universitätsklinik Charité geschlossen.
Ärzte Zeitung, 04.04.2005

Vom Horrormedikament zum Wundermittel
Der Contergan-Wirkstoff Thalidomid ist für die Lepra- und Krebstherapie besonders geeignet - Nebenwirkungen als Risiko
von Hermann Feldmeier
DIE WELT 05.04.05

Menschliche Blutzellen produzieren Insulin
Experimente mit Mäusen erfolgreich durchgeführt
Alicante - Experimente, die nachgewiesen haben, dass menschliche Blutzellen dazu gebracht werden können, Insulin zu produzieren, haben die Aussichten auf einen neuen Behandlungsansatz gegen Diabetes erhöht.
PRESSETEXT.AUSTRIA 04.04.05

Gen STOX1 für Problemschwangerschaften verantwortlich
Einfacher Bluttest soll Risiko feststellen können
Amsterdam - Wissenschafter des VU medisch centrum http://www.vumc.nl haben nachgewiesen, warum potenziell lebensgefährliche Schwangerschaftskomplikationen in Familien vorkommen.
PRESSETEXT.AUSTRIA 04.04.05

1000 Tonnen illegaler Genmais aus den USA nach Europa gelangt
HAMBURG/BERLIN. In Europa sind nach Angaben von Zeitungsberichten tausend Tonnen einer verbotenen Genmaissorte aus den USA im Umlauf.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.04.05
 


03. April

Merk hält Gesetzeslage für ausreichend
Fall Schiavo: Auch in Bayern Diskussion um Patientenverfügung
WELT AM SONNTAG 03.04.05

Recht oder Liebe?
Die Nachricht: Die amerikanische Wachkoma-Patientin Terri Schiavo stirbt am Donnerstag nach 13 Tagen ohne Nahrung. Ihr Schicksal hatte weltweit zu Diskussionen geführt.
Heimo Schwilk
Der Kommentar: Anhänger der Euthanasie hätten den Fall der Koma-Patientin Terri Schiavo gern im Sinne ihrer Überzeugungen genutzt.
DIE WELT 03.04.05

Neue Einblicke
Abtreibung: Neuartige Ultraschallaufnahmen eines Fötus rütteln die Briten auf
Von Barbara Driessen
SONNTAGSBLATT Nr. 14 vom: 03.04.2005

12 000 Patienten brauchen Organspenden
Täglich sterben drei Menschen, weil sie vergeblich auf Herz, Nieren und Leber gewartet haben
Wiesbaden/Neu-Isenburg - In Deutschland werden nur halb so viele Organe gespendet wie medizinisch dringend nötig.
BERLINER MORGENPOST 03.04.05
 


02. April

Heftige Kritik an den Richtern nach Schiavos Tod
Fraktionschef DeLay droht der Justiz wegen der Wachkomapatientin - Gericht verteidigt Vorgehen mit Fehlern des Kongresses
von Torsten Krauel
DIE WELT 02.04.05

Auch in Deutschland Fälle wie von Terri Schiavo
Durch Einstellung der künstlichen Ernährung wie bei der US-Amerikanerin Terri Schiavo ist nach Angaben eines Anwalts auch in Deutschland schon vielen Koma-Patienten das Sterben ermöglicht worden.
N-TV 02.04.05

Bush fordert „Kultur des Lebens“
Der Tod von Terri Schiavo hat eine weltweite Debatte über Sterbehilfe ausgelöst
DIE TAGESPOST vom 02.04.2005

Die Botschaft des Papstes
Von Guido Heinen
Seit Tagen erlebt die Welt das Leben und Leiden Papst Johannes Pauls II. Er selbst will es so. Er versteckte sich am Ostersonntag nicht, er verbarg nicht seine Tränen, als ihm die Stimme versagte. Diese Bilder, mit denen er Milliarden Menschen hat teilhaben lassen an seiner Krankheit, werden im Gedächtnis bleiben. Und sie irritieren eine auf geföntes Styling und perfekten Auftritt konditionierte Öffentlichkeit.
BERLINER MORGENPOST 02.04.05
 


01. April

Eine Qual ohne Wahl
Der "Fall Terri Schiavo" - Abschreckendes Exempel einer entgleisten Sterbehilfedebatte
Ulrike Baureithel
Wenn diese Zeilen erscheinen, wird Terri Schiavo voraussichtlich gestorben sein. Doch niemand wird mehr fragen, wie die junge Frau einmal gewesen ist, was sie bewegt hat, welche Wünsche sie hatte. Ihr Ende wird vielmehr zu einem Zeichen werden:
FREITAG 01.04.05

Das Mädchen, der Tod und das Land
Gnade - Nach langen Jahren im Koma und einem erbitterten Rechtskampf um ihre Behandlung ist die Amerikanerin Terri Schiavo gestorben. Die Debatte um Patientenrechte und Sterbehilfe aber geht weiter.
Olivia Schoeller
WASHINGTON, 31. März. Am Ende hört man nur noch den Klang einer Trompete. Mit eiserner Hand und Tränen in den Augen spielt ein Mann für Terri Schiavo das Totenlied.
BERLINER ZEITUNG 01.04.05

Nicht um Würde
Kommentar Gunda Woebken-Ekert
Terri Schiavo ist tot. Vierzehn Tage, nachdem ihr die Magensonde entfernt wurde, starb die 41-jährige Komapatientin.
BERLINER ZEITUNG 01.04.05

Sterben lernen
Der Mensch als Pflanze, ein Tod und das Recht
Rüdiger Suchsland
Im antiken Griechenland war "eu-thanatos" noch der gute Tod. Von einem guten Tod im Zusammenhang mit dem erbarmungswürdigen Sterben der seit 15 Jahren komatösen Terri Schiavo zu sprechen, wäre mehr als Schönfärberei, und tatsächlich handelt es sich bei dem, was in den vergangenen 13 Tagen in Florida geschehen ist, auch nicht um Euthanasie.
TELEPOLIS 01.04.2005

Wann darf man Sterben?

Frau K. wählte den Freitod und geholfen hatte der gelähmten Frau die Schweizer Organisation Dignitas. Wie lange ist ein Leben noch lebenswert? Darf man beim Sterben helfen? Ein Streitgespräch zwischen dem Journalist Ludwig A. Minelli und Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe
STERN.DE 01.04.05

"Es ist brutal, aber man wächst da rein"
Auch in Deutschland liegen rund 10.000 Menschen im Wachkoma. Der stern besuchte Familien, die ihre Angehörigen aufopfernd pflegen - und unerschütterlich an deren Genesung glauben.
STERN.DE 01.04.05

"Ethisch nicht erlaubt"
Deutsche Bischöfe mahnen nach Schiavos Tod Schutz des Lebens an
Nach dem Tod der Koma-Patientin Terri Schiavo haben Kirchenvertreter in Deutschland den Schutz des Lebens angemahnt.
ZDF.heute.de 01.04.05

Betroffenheit und Drohungen nach Schiavos Tod
Nach dem Tod der Komapatientin Schiavo sind in den USA Gegner von Sterbehilfe aufgebracht. Die Richter, die die Entfernung der Magensonde durchgesetzt hatten, wurden als «Mörder» bezeichnet.
NETZEITUNG.DE 01.04.05

Wachkoma-Patientin Terri Schiavo: Unwürdiges Spektakel
Hibbeler, Birgit
Der Kampf um Terri Schiavos Leben ist entschieden
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 13 vom 01.04.2005, Seite A-861

Wachkoma-Patientin Terri Schiavo stirbt nach 13 Tagen ohne Nahrung
Familie streitet nun über die Art der Beerdigung
DIE WELT 01.04.05

Tod von US-Komapatientin löst Betroffenheit in Deutschland aus
BERLIN. Der durch den Abbruch der künstlichen Ernährung verursachte Tod der US-Komapatientin Terri Schiavo hat in Deutschland vielerorts Betroffenheit ausgelöst.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.04.05

Den Tod zulassen, nicht zuteilen
(PdÄ) Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe hat entschieden jede Art von aktiver Sterbehilfe abgelehnt. "Es gehört nicht zum Arztberuf, den Tod herbeizuführen. Wir als Ärzte wollen den Tod zulassen, ihn aber nicht zuteilen", sagte er in einem Streitgespräch des Magazins "Stern" mit Ludwig Minelli, Gründer der Schweizer Organisation Dignitas, die Menschen Freitodhilfe leistet.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 01.04.05

Transplantate nur für Organspender?
Vorschlag der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin stößt auf großen Widerstand
von Ranty Islam
DIE WELT 01.04.05

Klinische Studien: Wie „korrekte“ Statistiken täuschen können
Die alleinige Angabe der „relativen Risikoreduktion“ zum Nutzen eines Arzneimittels ist irreführend.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 13 vom 01.04.2005, Seite A-878

Embryonale Stammzellforschung: Aufklärung notwendig
Denker, Ulrike; Denker, Hans-Werner
Problematik der informierten Zustimmung der Spender
Der Nationale Ethikrat hat sich kürzlich im Rahmen von Erörterungen zum Biopatentgesetz auch zu Fragen der Patentierbarkeit menschlicher embryonaler Stammzellen (ES-Zellen) geäußert.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 13 vom 01.04.2005, Seite A-892

Zehn Jahre Soziale Pflegeversicherung
Heute vor zehn Jahren haben pflegebedürftige Menschen in der Bundesrepublik Deutschland erstmals Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung erhalten. Ab 1. April 1995 wurden Leistungen bei häuslicher Pflege erbracht, vom 1. Juli 1996 an auch bei stationärer Pflege.
PRESSEMITTEILUNG BMGS 01.04.05

"Niemand wird dazu gezwungen"
Mit der Pflegeversicherung ist die Pflege dem Markt übergeben worden, sagt Claus Fussek. Statt bloß über Finanzen müsse über Qualität in der Pflege geredet werden. Er fordert schärfere Kontrollen
Ein Interview
TAZ 01.04.05

Abtreibungsbefürworter protestieren in Portugal gegen Prozess
LISSABON. Rund einhundert Abtreibungsbefürworter haben am 31. März in der südportugiesischen Stadt Setubal gegen die Wiederaufnahme eines Prozesses gegen drei Frauen demonstriert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.04.05

Zahl getöteter Babys trotz Babyklappen hoch
Anonyme Geburt - Gynäkologin zieht negative Bilanz
LEIPZIG (dür). Mit sogenannten Babyklappen und den Angeboten zur anonymen Geburt konnte die Anzahl ausgesetzter oder getöteter Kinder nach der Geburt nicht verringert werden. "Die Zielgruppe wird in keiner Weise erreicht", bilanzierte die Bonner Professorin für gynäkologische Psychosomatik, Anke Rohde, kürzlich in Leipzig.
Ärzte Zeitung, 01.04.2005

Forschung mit humanen embryonalen Stammzellen im In- und Ausland: Strafrechtliche Grundlagen und Grenzen
Rechtsgutachten zu den strafrechtlichen Grundlagen und Grenzen der Gewinnung, Verwendung und des Imports sowie der Beteiligung daran durch Veranlassung, Förderung und Beratung.
DFG Mai 2003

Zusammenarbeit deutscher Wissenschaftler mit ausländischen Kollegen im Rahmen von EU-Forschungsprojekten der Stammzellenforschung
´Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulrike Flach, Cornelia Pieper, Hellmut Königshaus, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP – Drucksache 15/5165
2 Seiten, Drucksache 15/5196, 01.04.05

Lage der Forschung in Deutschland
Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Abgeordneten Katherina Reiche, Thomas Rachel, Dr. Maria Böhmer, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der CDU/CSU – Drucksache 15/2528
152 Seiten (1,27 MB), Drucksache 15/4793, 31.01.2005

Weiter zu Artikel vom 16.-30. April 2005

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