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Interessengemeinschaften Kritische Bioethik Deutschland

Presse

Pressespiegel 16.-31. August 2005

Anzahl: 107 Artikel, Stand 02.09.05

31. August

Deutschland soll sich gegen Unesco-Deklaration stellen
Behindertenverbände kritisieren Öffnungsklauseln zur fremdnützigen Forschung
Die für Oktober angekündigte Verabschiedung einer Deklaration zu Bioethik und Menschenrechten durch die UNESCO-Generalkonferenz hat mehrere Behindertenverbände veranlasst, die Bundesregierung zu einer ablehnenden Haltung aufzufordern.
PRESSEMITTEILUNG Bundesvereinigung Lebenshilfe 31.08.05

Stellungnahme zur (geplanten) Unesco-Deklaration "Bioethik und Menschenrechte" von Gesellschafterverbänder des Instituts Mensch, Ethik und Wissenschaft (IMEW)
Veröffentlicht Bundesvereinigung Lebenshilfe 29.08.05

PDF Universal Draft Declaration on Bioethics and Human Rights
United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization
Distribution: limited Original: English
SHS/EST/05/CONF.204/3 REV
8 Seiten, Paris, 24 June 2005

PDF Explanatory Memorandum on the Elaboration of the Preliminary Draft Declaration on Universal Norms on Bioethics
First Intergovernmental Meeting of Experts, UNESCO Headquarters, 4-6 April 2005
Aimed at Finalizing a Draft Declaration on Universal Norms on Bioethics
This document provides background information on the elaboration of the Preliminary Draft Declaration on Universal Norms on Bioethics (SHS/EST/CIB-EXTR/ 05/CONF.202/2) and presents the provisions contained therein. The Explanatory Memorandum is not an authoritative interpretation of the draft declaration. It aims at facilitating the debate and provides information to clarify the object and purpose of the declaration and to better understand the scope of its provisions.
SHS/EST/05/CONF.203/4 Original: English
17 Seiten, Paris, 21 February 2005

PDF "Report of the IBC on the Possibility of Elaborating a Universal Instrument on Bioethics
International Bioethics Committee (IBC)
Rapporteurs: Giovanni Berlinguer and Leonardo De Castro
Distribution: limited Original: English
SHS/EST/02/CIB-9/5 (Rev. 3)
Paris, 13 June 2003

Von Pierer rät Merkel zur Gentechnik
Der Ex-Siemens-Chef soll die Republik mit einem Innovationsrat erneuern - hat aber nur vage Vorstellungen
BERLIN taz Das Kernwort hieß "Verzahnung". Oder auch "strategische Verzahnung" - und zwar gleich zwischen Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Dafür soll nun Heinrich von Pierer sorgen.
TAZ 31.08.05

Neue Wege zum Petitionsausschuss
Anlässlich der Präsentation eines Modellversuchs zur Modernisierung des Petitionsrechts am Mittwoch, 31. August 2005, führte der Vorsitzende des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages, Dr. Karlheinz Guttmacher, aus:
"Noch vor der Sommerpause hat der Petitionsausschuss die Einführung eines Modellversuchs zur Mitzeichnung von Petitionen im Internet beschlossen. Im Einverständnis mit Petentinnen und Petenten können künftig Petitionen von allgemeinem Interesse im Internet veröffentlicht werden. Dritten wird die Möglichkeit eröffnet, diese Petitionen zu unterstützen oder anderweitig zu kommentieren. Jede dieser Petitionen wird somit ein eigenes Diskussionsforum im Internet haben.
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Bundestag 31.08.05

Petitionen an den Bundestag sind künftig auch über das Internet möglich
Wer sich mit einem Anliegen an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages wenden will, kann dies künftig auch über das Internet erledigen. Am Donnerstag, 1. September 2005, startet der Ausschuss einen Modellversuch zur Übermittlung, Mitzeichnung und Kommentierung von Online-Petitionen. Dieses im parlamentarischen Raum in Deutschland beispiellose Projekt ist zunächst auf die Dauer von zwei Jahren angelegt.
MITTEILUNG DEUTSCHER BUNDESTAG 31.08.05

Pflegerat fordert eine Qualitätsoffensive
Organisation legt Wahlprüfsteine zu Themen wie Pflegeversicherung, Ausbildung und Pflegekammern vor
BERLIN (HL). Professionalisierung statt Preis- und Qualitätsdumping, höhere Investitionen in Aus- und Fortbildung sowie eine umfassende, auch psychische Krankheiten einbeziehende Definition des Pflegebegriffs hat der Deutsche Pflegerat in seinen gestern in Berlin vorgestellten Wahlprüfsteinen gefordert.
Ärzte Zeitung, 31.08.2005

Internet-Datenbank zu Pränataldiagnostik und unerfülltem Kinderwunsch reagiert auf hohen Informationsbedarf
Das Angebot der Fortpflanzungsmedizin für Paare, die sich entweder ein Kind wünschen oder die ein Kind erwarten, ist in den letzten Jahren rasant angestiegen
PRESSEMITTEILUNG Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung BzGA 31.08.2005

BzGA Fachdatenbank "Pränataldiagnostik und unerfüllter Kinderwunsch"

MRT macht viele fetale Strukturen erst sichtbar
Lange Zeit war die Sonographie die optimale Methode, um die fetale Entwicklung zu beobachten und mögliche Fehlentwicklungen zu erkennen. Besonders wenn im Ultraschall eine Mißbildung vermutet wird, kann die Magnetresonanz-Tomographie (MRT) eine enorme Bereicherung der Diagnostik darstellen. Bei vielen Fragen ist sie der Sonographie sogar überlegen.
Ärzte Zeitung, 31.08.2005

Briten fordern Verschärfung des Abtreibungsgesetzes
Eine Abtreibung bis zur 24. Schwangerschaftswoche ist für einen Großteil der Briten nicht in Ordnung. Ein Drittel plädiert für ein Limit von zwölf Wochen.
KATH.NET 31.08.05
 


30. August

Immer mehr Hospizangebote in Brandenburg
POTSDAM (ami). Die Zahl der Hospize in Brandenburg ist in den vergangenen drei Jahren deutlich gestiegen. Das berichtet die Landesvertretung der Techniker Krankenkasse.
Ärzte Zeitung, 30.08.2005

Monoklonale Antikörper in Eiern produziert
BURLINGAME (ple). Erstmals ist es gelungen, menschliche Antikörper mit Hilfe von Hühnern in Eiern herzustellen. Bisher werden dazu Hamster-Zellkulturen benutzt.
Ärzte Zeitung, 30.08.2005

Elf Neugeborene in Babyklappen
STUTTGART (mm). Elf Neugeborene haben dank der vier Babyklappen in Baden-Württemberg doch noch einen guten Start ins Leben erhalten.
Ärzte Zeitung, 30.08.2005

Maulkorb für Lebensschützer?
Österreichs Sozialdemokraten gehen juristisch gegen die „Jugend für das Leben“ vor.
Von Stephan Baier / Die Tagespost
KATH.NET 30.08.05

Qualitätsmängel medizinischer Studien
BOSTON. Noch nie wurden so viele biomedizinische Studien durchgeführt wie in der Gegenwart. Doch die meisten Ergebnisse werden den Test der Zeit nicht bestehen, behauptet ein Epidemiologe der Tufts Universität in einem Beitrag zu Public Library of Science Medicine (2005; 2: e124).
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.08.05
 


29. August

Der deutsche Klon-Pionier
Miodrag Stojkovic gelang es als Europas erstem Wissenschaftler, menschliche Embryonen im Labor zu klonen. Mit seiner Frau Petra lebt und forscht er im britischen Newcastle. Ein Besuch
von Sonja Kastilan
DIE WELT 29.08.05

Staatsanwaltschaft Hannover erhebt Anklage im Fall Bach
Verdacht der Sterbehilfe bei schwerkranken Krebspatienten / Entlastende Gutachten ändern Einschätzung der Ankläger nicht
HANNOVER (cben). Die Staatsanwaltschaft Hannover hat die 56jährige Internistin Mechthild Bach wegen Totschlags in acht Fällen angeklagt.
Ärzte Zeitung, 29.08.2005

Prädiktive Tests: Gewagter Balanceakt
Richter-Kuhlmann, Eva A.
Der Nationale Ethikrat will Gentests in der Arbeitswelt zwar rechtlich zulassen, ihre Anwendung jedoch faktisch stark beschränken.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 34-35 vom 29.08.2005

Arzneimittelindustrie: Selbstkontrolle als Feigenblatt
Flintrop, Jens
Um den Vorwurf der unlauteren Beeinflussung von Ärzten durch die Pharmaindustrie zu entkräften, hatte der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) im Februar 2004 den Verein „Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie“ gegründet.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 34-35 vom 29.08.2005

Millionenprofit für Abtreibungslobby durch Verkauf von ,Pille danach’
„Planned Parenthood“ sei ein „Multi-Millionen-Dollar-Geschäft, das davon profitiert, Sex zu verkaufen und ungeborene Menschen zu töten“, kritisiert eine Lebensschutzorganisation.
KATH.NET 29.08.05

USA: Debatte um „Pille danach“
WASHINGTON. Die „Pille danach“ bleibt in den USA vorerst rezeptpflichtig. Die amerikanische Zulassungsbehörde FDA hat eine lange erwartete Entscheidung über die Freigabe für den OTC-Vertrieb (Over the counter) erneut verschoben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.08.05

Rekordstrafe für Merck & Co.
Zylka-Menhorn, Vera
US-Gericht sieht Fahrlässigkeit des Herstellers als erwiesen an.
Der US-Pharmakonzern Merck & Co. hat die erste Schadensersatzklage bezüglich seines COX-2-Hemmers Vioxx® verloren.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 34-35 vom 29.08.2005

Krankheitsgen für altersabhängige Makuladegeneration gefunden
Die altersabhängige Makuladegeneration zählt zu den häufigen Ursachen für Blindheit.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 34-35 vom 29.08.2005, Seite A-2326 / B-1964 / C-1862

Empfindung für Schmerz genetisch vorbestimmt
SYDNEY (FHV). Das Schmerzempfinden wird offenbar stark von genetischen Faktoren geprägt. Dafür sprechen die Ergebnisse einer aktuellen britischen Zwillingsuntersuchung. Die Studiendaten dazu sind jetzt beim Welt-Schmerz-Kongreß in Sydney vorgestellt worden.
Ärzte Zeitung, 29.08.2005

Europäische Akademie GmbH legt Nummer 38 der Grauen Reihe vor: Recht und Ethik in der Präimplantationsdiagnostik
Bad Neuenahr-Ahrweiler – Zum Thema „Recht und Ethik in der Präimplantationsdiagnostik“ liegt der Band 38 der Grauen Reihe vor, herausgegeben von Professor Dr. Annemarie Gethmann-Siefert (Fernuniversität in Hagen) und Professor Dr. Stefan Huster (Ruhruniversität Bochum). Kaum ein anderes Thema führt zu so heftigen Debatten wie die Frage, ob und inwieweit die Forschungs-, Behandlungs- und Diagnosemöglichkeiten zugelassen oder verboten werden sollen, die die moderne Medizin und Biotechnologie entwickelt haben.
PRESSEMITTEILUNG Europäische Akademie Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH 29.08.2005

PDF Recht und Ethik in der Präimplantationsdiagnostik
A. Gethmann-Siefert, St. Huster (Hrsg.)
Die Beiträge des vorliegenden Bandes der „Grauen Reihe“ der Europäischen Akademie GmbH entstanden im Rahmen zweier Fachgespräche, die gemeinsam von der Europäischen Akademie GmbH und der FernUniversität in Hagen (A. Gethmann-Siefert, St. Huster) organisiert wurden. Das Rahmenthema der Überlegungen zur Präimplantationsdiagnostik war eine exemplarische Bestimmung des Verhältnisses von Recht und Ethik.
Europäische Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen
Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH
Graue Reihe Nr. 38, 254 Seiten, Juli 2005

Rheinland-Pfalz hilft pflegenden Angehörigen
MAINZ (chb). Land, Pflegekassen und Kommunen in Rheinland-Pfalz fördern 82 niedrigschwellige Betreuungsangebote mit einer Gesamtsumme von 365 000 Euro.
Ärzte Zeitung, 29.08.2005

Techniker erhöht Hospiz-Leistungen
MAINZ (eb). Die Techniker Krankenkasse hat ihre Leistungen für Hospizpatienten erhöht.
Ärzte Zeitung, 29.08.2005

BMBF fördert unternehmerisches Bündnis zur grünen Gentechnik
Wachstumskern in Mecklenburg-Vorpommern erhält rund 4 Millionen Euro
Wer Nutzpflanzen gentechnisch optimieren und nutzen will, der muss wissen, wie sich die gentechnischen Veränderungen in der Natur auswirken. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert hierfür die Entwicklung spezifischer Analyseverfahren.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 29.08.05
 


28. August

Geschäfte mit dem Kind
Auf Grund restriktiver deutscher Regeln entwickelt sich rund um die Republik ein boomender Markt für Reproduktionsmedizin. Die Patientinnen sind meist Deutsche
von Elisabeth Schönert
WELT AM SONNTAG 28.08.05
 


27. August

Neuer Durchbruch in der humanen Stammzellforschung
Charakterisierung und Isolierung humaner Stammzellen werden in Zukunft die Etablierung völlig neuer therapeutischer Strategien für eine Vielzahl verschiedener Erkrankungen (Parkinson, Alzheimer, Zuckerkrankheit, Schlaganfall…) ermöglichen.
Mitteilung Medizinische Unversität Wien 27.08.05
 


26. August

Britische Ärzte dürfen 18 Monate alte Charlotte sterben lassen
LONDON. Im Kampf um das Leben ihrer kleinen Tochter haben die Eltern der schwerkranken Charlotte in Großbritannien erneut eine juristische Niederlage erlitten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 26.08.05

Tod durch Abtreibungspille
Vier Frauen starben in Kalifornien vermutlich durch falsche Anwendung
von Birgitta vom Lehn
Washington - Vier Todesfälle nach medikamentöser Abtreibung sorgen in den USA für Diskussionen. Der erste Fall ereignete sich im September 2003, der jüngste im Juni dieses Jahres.
DIE WELT 26.08.05

Ungeborene nehmen erst ab der 29. Woche Schmerzen wahr
Föten können in den ersten sieben Monaten ihrer Entwicklung keinen Schmerz empfinden, weil die dazu notwendigen Nervenverbindungen noch nicht entwickelt sind. Dies ergab eine interdisziplinäre Studie an der Universität von Kalifornien in San Francisco,
SPECTRUM DIREKT 26.08.05

Föten empfinden vor dem 7. Monat keinen Schmerz
Florian Rötzer
In den USA hat sich die Abtreibungsdebatte aufgrund einer neuen Studie entzündet, ab wann Föten bei der Abtreibung Schmerzen erleiden können
TELEPOLIS 26.08.2005
Anm.: Wenn auch der Artikel insgesamt sehr tendenziös verfasst wurde, wird hier wenigstens auch auf die fragwürdigen Verantwortlichen der Studie eingegangen!

Bedenkenfrei forschen in Singapur
Singapur hat kaum Forschernachwuchs. Deshalb macht das Land Milliarden Dollar locker und wirbt um ausländische Biomediziner - auch aus Deutschland. Die Behörden locken mit klarem Konzept und wenig ethischen Bedenken.
DEUTSCHE WELLE 26.08.05

Türöffner zum Designer-Baby
von Hubert Hüppe, MdB
Hätte vor 25 Jahren jemand prophezeit, daß im Jahre 2005 vorgeburtliche Diagnostik quasi Pflicht würde, daß Ärzte zu Schadensersatz verurteilt würden, weil sie nicht rechtzeitig darauf hingewiesen haben und „erbkranker“ Nachwuchs nicht verhindert, d.h. abgetrieben wurde, er hätte sich dem Vorwurf ausgesetzt, mit apokalyptischen Warnungen den Fortschritt der Wissenschaft und damit Segen für die Menschheit zu verhindern.
VERS 1, August 2005

Wenn Cannabis Psychosen auslöst
Schizophrenie und psychische Störungen: Forscherteam entdeckt genetische Ursachen
von Christian Thiel
DIE WELT 26.08.05

Ärzte, die Zeugen Jehovas Blutkonserven verabreichen, machen sich der vorsätzlichen Körperverletzung schuldig
Von Nicola Siegmund-Schultze
Einem Patienten in einer lebensbedrohlichen Situation nicht helfen zu dürfen, obwohl es möglich wäre, ist ein Alptraum für jeden Arzt. Gelegentlich lehnen Patienten aus weltanschaulichen Gründen eine lebensrettende Behandlung ab.
Ärzte Zeitung, 26.08.2005
 


25. August

Die Senkung der Klonnebenkosten
Neuer Streit um Stammzellen
Von Ulrich Bahnsen
Ist dies nun der erhoffte Durchbruch in der Stammzellforschung? Eine Sensation? Zumindest wurden Ergebnisse der Harvard University vom Fachblatt Science in dieser Woche als solche verkündet. Schon rumort es in den Expertenzirkeln des Deutschen Bundestags.
DIE ZEIT 25.08.2005 Nr.35

Aufbruch in Richtung nachwachsendes Herz
Stammzellexperten ziehen positive Bilanz auf internationaler Tagung in Heiligendamm
Die Bilanz der internationalen Stammzellexperten fällt positiv aus: Mit Erfolg werde derzeit der Weg in Richtung regeneriertes Herz beschritten. Dies widerspiegelt sich nicht zuletzt in zahlreichen Studien, die derzeit durchgeführt werden und die sich zum Teil auf die Erkenntnisse Rostocker Forscher stützen. Zu diesem Ergebnis kamen die Teilnehmer der heute zu Ende gehenden "3. Ostseekonferenz zur Stammzelltherapie".
PRESSEMITTEILUNG Universität Rostock 25.08.2005

Neue Mikrosysteme für die Stammzellenforschung
Wissenschaftler des Zentrums für Mikrotechnologien (ZfM) der Technischen Universität Chemnitz entwickeln derzeit ein Messinstrument, mit dem grundlegende biochemische Kenntnisse über den Stoffwechsel adulter, also nichtembryonaler, Stammzellen gewonnen werden sollen.
PRESSEMITTEILUNG Technische Universität Chemnitz 25.08.2005

Stress macht künstliche Befruchtung nicht weniger erfolgreich
Forscher finden keinen Hinweis auf Zusammenhang zwischen Ausgang der Behandlung und psychischen Faktoren
WISSENSCHAFT ONLINE 25.08.05

„Wir leben zu viel auf Pump“
Angela Merkel / Zum Parteitag erklärt sie ihre Politik und das „C“ im Parteinamen
RHEINISCHER MERKUR 25.08.2005
Anm.: Hier geht es auch um Spätabtreibungen und Embryonenforschung

„Im Zweifel für das Leben“
Die grüne Fraktionsvorsitzende über den Welteinsatz der Christen, Abtreibung und Schwarz-Grün
RHEINISCHER MERKUR Nr. 34, 25.08.2005

Siehe dazu auch folgende später abgegebene "Richtigstellung" zum biopolitischen Kurswechsel der CDU

Göring-Eckardt erfindet das Märchen vom biopolitischen Kurswechsel der Union
Göring-Eckardt will von der eigenen grünen Partei ablenken
Zu den Falschbehauptungen der Grünen-Fraktionschefin Göring-Eckardt über einen biopolitischen Kurswechsel der Union in einem Interview mit dem Rheinischen Merkur vom 25.08.05 erklärt der Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin', Thomas Rachel MdB:
Die Behauptung Göring-Eckardts, die Union vollzöge in der Biopolitik einen 'Schwenk', indem sie angeblich das 'Klonen unter dem Gesichtspunkt der Forschungsverwertbarkeit' betrachte, ist falsch und kann in Zeiten des Wahlkampfes nur als beabsichtigte und offenkundige Verleumdung gedeutet werden.
PRESSEMITTEILUNG Thomas Rachel MdB, CDU 01.09.05

Fraktionsvorsitzende kritisiert Abtreibungspolitik der Grünen
Katrin Göring-Eckardt vom Bündnis 90/Die Grünen: „Für mich persönlich, als Christin, kommt Abtreibung nicht infrage.“
Bonn (www.kath.net) Die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, hat sich von den Positionen ihrer Partei zur Abtreibung distanziert.
KATH.NET 25.08.05

Föten sollen vor der 30. Woche keinen Schmerz empfinden
Umstrittene Studie stellt US Gesetzesentwurf in Frage
PRESSETEXT.AUSTRIA 25.08.05

Demographischer Winter in Russland: Mehr Abtreibungen als Geburten
Die Bevölkerungszahlen in Russland gehen rapide zurück. Dennoch werden Abtreibungen seitens der russischen Regierung weiterhin zugelassen.
Moskau (www.kath.net / LifeSiteNews) Finanzielle Probleme zwingen mehr Frauen in Russland zur Abtreibung als bisher vermutet. Zum ersten Mal überschreiten die Abtreibungszahlen die Geburtenziffern.
KATH.NET 25.08.05

Die Evolution bastelt blind und ohne Plan
Eine Abrechnung mit der religiösen Denkschule des Kreationismus und Verteidigung der Lehre Darwins
von Axel Meyer
DIE WELT 25.08.05

Geteiltes Organ rettet zwei Menschenleben
Transplantationszentrum Heidelberg führt erstmals "Full-Splitleber-Transplantation" durch / Neue Lebensqualität für dreijährigen Jungen aus Mannheim
PRESSEMITTEILUNG Universitätsklinikum Heidelberg 25.08.05

Hospize betreuen 1500 Kranke
Vor allem Krebspatienten nutzen stationäre Angebote
STUTTGART (mm). Immer mehr sterbenskranke Menschen können in Baden-Württemberg in Hospizen versorgt werden.
Ärzte Zeitung, 25.08.2005
 


24. August

Haben US-Forscher einen Ersatz fürs Klonen gefunden?
Entwicklungsuhr durch Zellverschmelzung zurückgedreht
CAMBRIDGE (ple). Läßt sich das Klonen zur Gewinnung von embryonalen Stammzellen für die Therapie umgehen? US-Forscher glauben, einen Weg dahin durch Zellverschmelzung gefunden zu haben.
Ärzte Zeitung, 24.08.2005

Konservative hoffen auf Harvard
Neue Methode bei Stammzellenforschung stärkt Gegner eines Gesetzentwurfs
von Uwe Schmitt
Washington - Eine aus Harvard gemeldete Methode zur Reprogrammierung von Stammzellen, die alle ethischen Probleme löst, indem sie Klonen überflüssig macht, könnte in den USA lange vor ihrer medizinischen Reife erhebliche politische Folgen haben.
DIE WELT 24.08.05

Verfrühtes Heilsversprechen
Die Erwartungen an die Stammzellenforschung sind überzogen
Kommentar von Wolfgang Löhr
Die an der Harvard-Universität entwickelte Methode zur Herstellung von embryonalen Stammzellen ist keine Alternative zum Klonen. Weder werden mit ihr die ethischen Einwände beseitigt, noch sind die dort hergestellten Zellen für den Einsatz am Menschen geeignet.
TAZ 24.08.05

Über Chimären
Wissenschaft forscht über eine Kreuzung zwischen Mensch und Tier
1984 wurde in England das erste Mischwesen aus Schaf und Ziege geboren, Schiege genannt. Die Methode wurde differenzierter und spektakulärer, weil ihre Variabilität durch die Stammzellenforschung enorm gestiegen ist. Jens Reich, Mitglied im Nationalen Ethikrat, sieht im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur Chancen für die Chimärenforschung.
DEUSTCHLANDRADIO 24.08.05

Körperzellen sind sieben bis zehn Jahre alt
Forscher können jetzt das Alter von Organen bestimmen - Viele Zelltypen verjüngen sich kontinuierlich
von Samiha Shafy
DIE WELT 24.08.05

Lungengewebe aus Stammzellen
Erster Schritt zur „Lunge aus der Petrischale“
Ein erster Schritt in Richtung auf Organe aus dem Labor könnte jetzt britischen Forschern gelungen sein.
GEOSCIENCE ONLINE 24.08.05

Offensive bei Forschung mit Hindernissen?
BERLIN (dpa/eb). Die Bundesregierung will durch gezielte Förderung die Pharmaforschung und Biotechnik stärken. Das haben Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und Forschungsministerin Edelgard Bulmahn (beide SPD) bei der Vorstellung eines Berichts zur Entwicklung der Pharmabranche in Berlin angekündigt.
Ärzte Zeitung, 24.08.2005

Politiker bremsen Pharmaforschung in Deutschland
KARLSRUHE (dpa). Dem Pharmastandort Deutschland droht nach einer Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) weiterer Einflußverlust im internationalen Wettbewerb.
Ärzte Zeitung, 24.08.2005

Saarland will sich für Pflegeurlaub einsetzen
SAARBRÜCKEN (kud). Die saarländische Landesregierung hat einen neuen Anlauf zur Einführung eines Pflegeurlaubs angekündigt.
Ärzte Zeitung, 24.08.2005
 


23. August

Stammzellen aus der Haut
Amerikanische Forscher suchen Alternativen zum therapeutischen Klonen
Cambridge - Die Idee klingt überzeugend einfach: Um eine individuelle Therapie für Parkinson oder Diabetes zu ermöglichen, nimmt man ein paar Hautzellen eines Patienten, fusioniert diese mit menschlichen embryonalen Stammzellen (ESZ) aus einer bestehenden Zellkultur und erhält eine schier unerschöpfliche Materialquelle für zelluläre Alleskönner.
DIE WELT 23.08.05

Der Ursprung embryonaler Stammzellen
Berliner Wissenschaftler identifizieren Gene, die für erste Schritte in der Entwicklung des Menschen verantwortlich sind
PRESSEMITTEILUNG Max-Planck-Institut für molekulare Genetik 23.08.05 IDW

"Wir können das Wissen nicht abschotten"
Wie viel Würde bleibt einem Menschen im Zeitalter der Gentechnologie? Kann man "zu viel" wissen? DW-WORLD sprach mit Wolfgang van den Daele, Mitglied des Nationalen Ethikrates.
DEUTSCHE WELLE 23.08.05

Sitzung des Kantonsrates: Sterbehilfe in Zürich - für wen und wie?
Es braucht eine Regelung auf Bundesebene
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 23.08.05
 


22. August

Embryonale Stammzellen ohne Embryos
Wissenschaftlern ist es gelungen, erwachsene Hautzellen so umzuprogrammieren, dass sie sich wie vielseitige embryonale Stammzellen verhalten. Gegner der Nutzung embryonaler Stammzellen hoffen bereits auf eine ethisch unbedenkliche Methode, maßgeschneiderte Zellen zu gewinnen.
SPIEGEL ONLINE 22.08.05

Brandwunden mit fötalen Zellen geheilt
LAUSANNE (dpa). Schweizer Ärzte haben Brandwunden erfolgreich mit fötalen Hautzellen behandelt. Die Forscher vermehrten die Zellen und bedeckten damit die Brandverletzungen von acht Kindern
Ärzte Zeitung, 22.08.2005

Union will Zwang zu Gentests für Jobsuchende verbieten
Nationaler Ethikrat empfiehlt strenge Grenzen für prognostische Tests bei der Einstellung / Arbeitgeber darf nur bestehende Erkrankungen erfragen
BERLIN (fst). Die Union will im Falle eines Wahlerfolgs Gentests als Einstellungsvoraussetzung verbieten. CDU und CSU wollten ein entsprechendes Gentestgesetz zügig erarbeiten, kündigte Unions-Fraktionsvize Maria Böhmer (CDU) an.
Ärzte Zeitung, 22.08.2005

Offen für Innovationen zum Wohl der Patienten
Zweiter Bericht der Task Force "Pharma" vorgelegt
Heute haben die Bundesministerinnen Ulla Schmidt und Edelgard Bulmahn gemeinsam mit Vertretern der Pharmaindustrie, Dagmar Siebert und Dr. Andreas Barner, den zweiten Bericht und Aktionsplan der Task Force "Pharma" vorgestellt.
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: "Der Bericht ist ein weiterer Meilenstein im konstruktiven Dialog zwischen Politik und Pharmaindustrie. Er zeigt, dass Deutschland offen für Innovationen ist, die dem Wohle der Patienten und Patientinnen dienen.
PRESSEMITTEILUNG BMBF und BMGS 22.08.05

Gentherapie: Wie sicher arbeiten Erbgutfähren?
DFG-Schwerpunktprogramm mit mehr als zehn Millionen Euro startet
Die Gentherapie verzeichnet erste Erfolge: Wissenschaftler setzen veränderte Viren oder andere Botenstoffe als Fähren ein, um Defekte im Erbgut von Körperzellen durch gesunde Abschnitte zu ersetzen. Allerdings ist noch unklar, welche Mechanismen beim Eintritt dieser so genannten Genvektoren in die erkrankten Zellen wirken. Auch weiß man wenig über das Schicksal der genetisch veränderten Zellen im Organismus.
PRESSEMITTEILUNG Medizinische Hochschule Hannover 22.08.05
 


20. August

US-Pharmariese zu 253 Mio. Dollar Schadenersatz verurteilt
Merck legt gegen texanisches Urteil Berufung ein
PRESSETEXT.AUSTRIA 20.08.05

FDP will den von Schröder berufenen Nationalen Ethikrat erhalten
Wiesbaden - Die FDP will den von Bundeskanzler Gerhard Schröder 2001 ins Leben gerufenen Nationalen Ethikrat erhalten.
DIE WELT 20.08.05
 


19. August

Embryo-Zellen im Mutterhirn
Zellen des Kindes können die Bluthirnschranke der Mutter überwinden
Singapur - Zellen eines Fötus können während der Schwangerschaft offenbar in das Gehirn der Mutter wandern und dort verschiedene Zelltypen ausbilden.
DIE WELT 19.08.05

Brandwunden erfolgreich mit fötalen Zellen behandelt
Lausanne - Schweizer Ärzte haben Brandwunden erfolgreich mit fötalen Hautzellen behandelt.
DIE WELT 19.08.05

Prozess um Sterbebegleitung: Ärztin muss vor Gericht
Richter-Kuhlmann, Eva A.
Als „Todesengel“ machte sie bereits im Herbst 2003 Schlagzeilen. Über die Handlungsweise der Internistin Dr. med. Mechthild Bach hat sich die Staatsanwaltschaft Hannover jedoch erst jetzt ihre Meinung gebildet:
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 33 vom 19.08.2005, Seite A-2197

Euthanasie: Töten ist keine ärztliche Aufgabe
Klinkhammer, Gisela
Über Sterbehilfe und Sterbebegleitung diskutierten Mediziner, Juristen und Theologen. Sie sprachen sich für eine Förderung der Palliativmedizin aus.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 33 vom 19.08.2005, Seite A-2212

Der Fall Rosemarie Albrecht: Zu Ende begutachtet
Erices, Rainer; Gumz, Antje
Wegen Verhandlungsunfähigkeit der Angeklagten wurde das „Euthanasie“-Verfahren eingestellt. Ansonsten hätte es einen Freispruch aus Mangel an Beweisen gegeben.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 33 vom 19.08.2005, Seite A-2223

Mit Gentechnik gegen Krebs
Die Berliner Biotech-Firma Epigenomics hat 170 Patente und will mit der Früherkennung Geld verdienen
BERLINER MORGENPOST 19.08.05

USA: Rassendiskriminierung in Kardiologie und Chirurgie
ATLANTA. Afroamerikaner erhalten in den USA noch immer eine schlechtere medizinische Behandlung als Weiße. Eine Artikelserie im New England Journal of Medicine kommt zu dem Schluss, dass sich die Situation entgegen anderweitiger Beteuerungen in den letzten Jahren nicht gebessert habe.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.08.05
 


18. August

Heilsame Schwangerschaft
Zellen des Ungeborenen reparieren Gehirne schwangerer Mäuse
Während einer Schwangerschaft können Stammzellen des Fötus ins Gehirn der Mutter eindringen. Dort scheinen die embryonalen Zellen krankes oder zerstörtes Gewebe zu ersetzen, haben Forscher aus China, Singapur und Japan bei einer Studie an Mäusen entdeckt.
WISSENSCHAFT.DE 18.08.05

Neue Art von Stammzellen im Blut der Nabelschnur entdeckt
CBEs vereinen Eigenschaften embryonaler und adulter Zellen
Kingston - Bei der Erforschung der Behandlungsmöglichkeiten von Krankheiten mittels Stammzellen aus dem Blut der Nabelschnur dürfte ein entscheidender Durchbruch gelungen sein.
PRESSETETX.AUSTRIA 18.08.05

Fötuszellen zur Behandlung von Verbrennungen
Hauttransplantationen werden überflüssig
Lausanne - Der Einsatz der Hautzellen eines Fötus könnte die Behandlung von Verbrennungsopfern revolutionieren.
PRESSETEXT.AUSTRIA 18.08.05

Gravierende Sicherheitsmängel in Laboratorien entdeckt
TÜBINGEN. Wegen gravierender Sicherheitsmängel beim Umgang mit gefährlichen Krankheitserregern sind in den vergangenen zwölf Monaten in Baden-Württemberg drei Laboratorien vorübergehend stillgelegt worden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.08.05

Gentests dürfen nicht zur Ausselektion von Bewerbern führen
BERLIN, 17.08.2005 - Zur Stellungnahme des Nationalen Ethikrates zu DNA-Tests und anderen medizinischen Untersuchungen bei Arbeitseinstellungen erklärt der Obmann der FDP-Bundestagsfraktion in der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin', Michael Kauch:
Gentests bei Einstellungen dürfen nicht zur Ausselektion von genetisch belasteten Menschen führen. Schwächen und Fehler gehören zum Menschsein.
PRESSEMITTEILUNG Michael Kauch, MdB, FDP 18.08.04
 


17. August

Ethikrat: Arbeitgeber darf Gentest fordern
Gremium fordert strenge Begrenzung und mehr Rechtssicherheit - Grüne kritisieren
Berlin - Arbeitgeber sollen von einem Bewerber nur unter sehr beschränkten Bedingungen Gentests verlangen dürfen. Dafür hat sich der Nationale Ethikrat in einer Stellungnahme ausgesprochen, die gestern in Berlin vorgestellt wurde.
BERLINER MORGENPOST 17.08.05

Genetische Auslese am Arbeitsplatz
Der Nationale Ethikrat plädiert für eine eingeschränkte Zulassung von Gentests bei Stellenbewerbern. Generell bestehe kein Unterschied zwischen Gentests und anderen Untersuchungen. Beamte sollen strenger beurteilt werden als Angestellte
Von Wolfgang Löhr
TAZ 17.08.05

Stellungnahme des Ethikrates offenbart Versäumnis der Bundesregierung!
Gentestgesetz nach der Bundestagswahl
Zur Stellungnahme des Nationalen Ethikrates zu prädiktiven Gesundheitsinformationen bei Einstellungsuntersuchungen erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Maria Böhmer MdB:
Die Stellungnahme des Nationalen Ethikrates kommt zu spät. Die Legislaturperiode des Deutschen Bundestages geht zu Ende.
PRESSEMITTEILUNG Prof. Dr. Maria Böhmer MdB, CDU 17.08.05

ödp zum aktuellen Bericht des nationalen Ethikrates
Brehme: 'Einstieg in die Diskriminierung oder Wahlkampfhilfe für Bundeskanzler Schröder?'
Die Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) kritisiert die jüngsten Forderungen des nationalen Ethikrates nach genetischer Auslese am Arbeitsplatz.
PRESSEMITTEILUNG ödp 17.08.05

Müller: Schutz vor Missbrauch von Gentests dringend nötig
Eine gesetzliche Regelung von Gentests ist zum Schutz der Arbeitnehmer dringend geboten, betonte Bayerns Gesundheits-Staatssekretärin Emilia Müller heute in München. Denn das Plädoyer des nationalen Ethikrates für 'begrenzte Zulassung' von Gentests bei Stellenbewerbungen stößt nach den Worten Müllers Türen auf.
PRESSEMITTEILUNG Bayerisches Staatsministerium Umwelt, Gesundheit, Verbraucherschutz (STMUGV) 17.08.2005

DGB: Niemand darf zu Gentests gezwungen werden
Der Deutsche Gewerkschaftsbund lehnt Gentests von Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmern, Beamtinnen und Beamten sowie Einstellungsuntersuchungen, die eine Erkrankung prognostizieren, ab. Damit widerspricht der DGB einer Empfehlung des Nationalen Ethikrates, die Möglichkeit von Gentests von Beschäftigten auszuweiten.
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Gewerkschaftsbund 17.08.05

Schavan hält an Embryonenschutz fest
Von Barbara Gillmann
Die Forschungsexpertin im Kompetenzteam der Union, Annette Schavan (CDU), ist dagegen, den Embryonenschutz zu Gunsten der Forschung aufzuweichen.
HANDELSBLATT 17.08.05

"Eine absolute Mehrheit von Rot-Grün wäre mein Traum"
Forschungsministerin Edelgard Bulmahn mit Resonanz auf Exzellenzinitiative zufrieden - 20 Bewerber für Spitzen-Universitäten
von Joachim Peter
DIE WELT 17.08.05
Anm.: In diesem Interview geht es auch um eine Lockerung des Stammzellengesetzes und grüne Gentechnik

Bulmahn: "Wir machen Biotechnologen zu erfolgreichen Gründern"
BMBF fördert mit ExistGo-Bio Forscherteams mit 150 Millionen Euro
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert gründungsbereite Forscherteams aus der Biotechnologie in den kommenden zehn Jahren mit 150 Millionen Euro. Sie sollen mit ExistGo-Bio neue Verfahren in den Biowissenschaften entwickeln und deren kommerzielle Verwertung vorbereiten, teilte Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn in Berlin mit.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 17.08.05

Karl: "Ich appelliere an Euch, dieses Gesetz nicht in den Ministerrat zu bringen"
Der Wiener Behindertensprecher der ÖVP wendet sich direkt an den Bundeskanzler und die Gesundheitsministerin, damit die Prä-Implantations-Diagnostik (PID) nicht in Österreich zugelassen wird.
BIZEPS INFO 17.08.05
 


16. August

Nationaler Ethikrat legt Stellungnahme "Prädiktive Gesundheitsinformationen bei Einstellungsuntersuchungen" vor
Nach mehrmonatigen intensiven Beratungen veröffentlicht der Nationale Ethikrat am heutigen Dienstag seine Stellungnahme zu prädiktiven Gesundheitsinformationen in der Arbeitswelt.
PRESSEMITTEILUNG Nationaler Ethikrat 06/2005 16.08.05

PDF Prädiktive Gesundheitsinformationen bei Einstellungsuntersuchungen
Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung des Wissens über Erkrankungsrisiken
Stellungnahme Nationaler Ethikrat
46 Seiten, veröffentlicht 16.08.05

Ethikrat will in Ausnahmefällen Gentests vor Einstellungen erlauben
Gremium fordert mehr Rechtssicherheit - Grüne kritisieren Vorschläge der Experten - Union will mit Gendiagnostikgesetz Privatsphäre der Bürger sichern
DIE WELT 16.08.05

Ethikrat: Gentests nur in Ausnahmefällen
BERLIN. Arbeitgeber sollen nur in Ausnahmefällen Gentests von Bewerbern einfordern dürfen. Das schlug der Nationale Ethikrat am 16. August in Berlin vor.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.08.05

Diskussion um Gentests vor Einstellung
Datenschutzbeauftragter fordert Verbot
Arbeitgeber sollen von neuen Mitarbeitern nach Auffassung des Nationalen Ethikrats in der Regel weder Gentests noch andere Untersuchungen verlangen dürfen, die eine langfristige Krankheitsprognose erlauben. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat sogar ein grundsätzliches Verbot von Gentests vor Einstellungen und vor dem Abschluss von Versicherungsverträgen gefordert.
HANDELSBLATT 16.08.05

Nervenzellen aus Stammzellen geschaffen
Edinburgh. Schottischen Wissenschaftlern ist offenbar ein wichtiger Schritt in Richtung einer Stammzelltherapie von neurologischen Erkrankungen wie Morbus Alzheimer oder Morbus Parkinson gelungen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.08.05

Multitalente aus dem Mutterkuchen
Zellen aus einem bestimmten Teil der Plazenta haben möglicherweise ähnliche Fähigkeiten wie embryonale Stammzellen
Von Anke Brodmerkel
BERLINER ZEITUNG 16.08.05

Immer mehr Frühchen in Deutschland
Steigendes Alter der Mütter ist eine wesentliche Ursache für Frühgeburten - Alkohol, Zigaretten und Promiskuität in der Schwangerschaft weitere Riskofaktoren
von Birgitta vom Lehn
Der Trend zum verspäteten Kinderwunsch in Deutschland hat ernste Konsequenzen: Immer mehr Babys kommen zu früh zur Welt.
DIE WELT 16.08.05

Implantierter Ausweis für den Notfall
Ein kleiner Chip im Arm enthält Patientendaten - Fünf Kliniken in den USA scannen schon ihre Patienten
von Elke Binder
DIE WELT 16.08.05

Wahlprüfsteine: Deutsche Hospiz Stiftung befragt Parteien zur Versorgung Schwerstkranker und Sterbender
München. Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl befragt die Deutsche Hospiz Stiftung die im Bundestag vertretenen Parteien, mit welchen Konzepten sie das drängende Problem der Versorgung Schwerstkranker und Sterbender angehen werden:
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 16.08.05

PDF Wortprotokoll Anhörung Enquete-Kommission Ethik und Recht der modernen Medizin: Öffentliches Bürgerforum zum Thema „Die Biomedizinkonvention des Europarates – jetzt unterzeichnen?“
Deutscher Bundestag Protokoll 15/41 15. Wahlperiode
Enquete-Kommission Ethik und Recht der modernen Medizin
Wortprotokoll 41. Sitzung, Montag, 4. Juli 2005, 09.45-16.00 Uhr
Sitzungsort: Tübingen, Hotel Stadt Tübingen
107 Seiten, (410 kb)
Sehr lesenswert, insbesondere für alle, die an dieser Veranstaltung nicht teilgenommen haben! Hier wurde nocheinmal eindringlich von verschiedenen Seiten gefordert, die Konvention nicht zu unterzeichnen. Eine richtungsweisende Veranstaltung für die kommende Debatte.

Deutscher Pflegerat
Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen

Wegweiser Hospiz und Palliativmedizin Deutschland
Der Wegweiser listet ambulante und stationäre Palliativ- und Hospizeinrichtungen in Deutschland auf. Neben 106 Palliativstationen und 129 Hospizen finden Interessenten 703 ambulante Dienste und 77 Einrichtungen, die auf die Betreuung von Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern spezialisiert sind.

Weiter zu Artikel vom 01.-15. August 2005

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