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Presse

Pressespiegel 16.-31. Dezember 2006

Anzahl: 98 Artikel, Stand 04.01.07

30. Dezember

Nach der Hysterie
Neue Debatte über Stammzellen
Von Matthias Kamann
Keine fünf Jahre sind vergangen, und schon steht ein Bundestagsbeschluss zur Disposition, der als historisch galt: der Stammzellenkompromiss von 2002. Er sollte den Bioethik-Streit beenden und einen Ausgleich zwischen Genforschung und Lebensschutz stiften.
DIE WELT 30.12.06

Die Demontage des Rechtsstaates
In ihrer Programmatik bekennt sich die Union zum Lebensschutz – Aber ihre politische Praxis ist eine Geschichte voller Enttäuschungen – Die katholische Kirche ist an dieser Entwicklung nicht unbeteiligt
Von Manfred Spieker
Die CDU hat ihre Geschlossenheit in den Fragen des Lebensschutzes schon lange vor der Wiedervereinigung verloren. Große
DIE TAGESPOST 30.12.06

Krebstherapie in Aussicht
US-Amerikanische Forscher haben es geschafft, durch das Anschalten eines Gens Tumore zum Schrumpfen zu bringen.
DIE WELT 30.12.06

Klon-Fleisch bald in Europas Bratpfannen
Die US-Lebensmittel-Behörde FDA erklärt Produkte aus genetisch kopierten Nutztieren für unbedenklich. Experten nehmen an, dass Klon-Fleisch deshalb bald in der EU erhältlich ist. Sie rechnen mit Protesten von Bürgergruppen.
Von Martin Dowideit
DIE WELT 30.12.06

Klonskandal: Vom Star zum Angeklagten
Anne Brüning
Das Jahr 2006 war schlimm für den Südkoreaner Woo Suk Hwang. Denn in diesem Jahr fand die Karriere des lange Zeit gefeierten Klonforschers ein abruptes Ende.
BERLINER ZEITUNG 30.12.06


29. Dezember

Zum Tanzen gezwungen
Ungewisse Zukunft der Stammzellenforschung
Ein bisher unbekanntes Papier des Deutschen Bundestages, aus dem die Süddeutsche Zeitung exklusiv zitiert, stellt der Stammzellenforschung ein verheerendes Zeugnis aus: Frühestens in 20 Jahren wird es Ergebnisse geben.
Von Alexander Kissler
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 29.12.2006

„Hoffnung auf Heilung furchtbarer Krankheiten“
EU-Forschungskommissar Janez Potocnik erklärt, warum er auf Therapien mit Stammzellen setzt – und wie Europa mit der US-Forschung mithalten kann
TAGSESSPIEGEL 29.12.06

EU-Kommissar gegen einheitliches EU-Stammzellgesetz
Berlin - EU-Forschungskommissar Janez Potocnik lehnt ein einheitliches europäisches Stammzellgesetz ab.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.12.06

Chinas junge Forschergarde
Die Aufholjagd in den Labors hat begonnen: Nur die USA investieren mehr Geld in Forschung und Entwicklung
Von Hartmut Wewetzer
TAGSESSPIEGEL 29.12.06

Kletterwand für Stammzellen
Neuartiges Proteingerüst ermöglicht Gewebewachstum in drei Dimensionen
Amerikanische Forscher haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sie Zellen im Labor dreidimensional wachsen lassen können. Bislang züchten Mediziner neues Körpergewebe überwiegend auf ebenen Oberflächen.
WISSENSCHAFT.DE 29.12.06

Verzehr geklonter Tiere soll ungefährlich sein
Milch und Fleisch von geklonten Tieren ist nach Einschätzung der zuständigen US-Behörde sicher und darf deswegen auf dem US-Markt verkauft werden. Eine endgültige Entscheidung steht aus.
DIE WELT 29.12.2006

Produkte von Klontieren als unbedenklich für Menschen erklärt
Florian Rötzer
In einem vorläufigen Bericht bescheinigt die US-Gesundheitsbehörde, dass Fleisch und Milch von geklonten Rindern, Schweinen oder Ziegen kein "zusätzliches Risiko" darstellen
Noch wird es nicht gleich Produkte von geklonten Tieren in den Supermärkten geben, aber in den USA hat die Food and Drug Administration, wie erwartet, schon einmal mögliche Barrieren beiseite geräumt.
TELEPOLIS 29.12.2006

Staatliche Unterstützung - Mit der Stoppuhr in den Kreißsaal
Wird ein Kind im neuen Jahr geboren, können Eltern das lukrative Elterngeld beziehen. Es geht um bis zu 25.200 Euro. Nun kommt es darauf an, wann genau ein Kind als geboren gilt.
Von Christina Anastassiou
DIE WELT 29.12.06


28. Dezember

Jahresrückblick
Von Stefan Rehder
Anm.: Hier gibt es einen guten Überblick über die biopolitischen Geschehnisse 2006
DIE TAGESPOST 28.12.06

Disziplinarverfahren gegen Welbys Sterbehelfer
Rom - Gegen den italienischen Arzt, der das Beatmungsgerät des Sterbehilfe-Vorkämpfers Piergiorgio Welby abschaltete, läuft ein Disziplinarverfahren.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 28.12.06

Ein öffentliches Drama
Welby beerdigt – Weltliche Zeremonie für den Verfechter der Sterbehilfe
Mehrere hundert Menschen haben am Sonntag in Rom dem verstorbenen Piergiorgio Welby bei einer zivilen Totenfeier die letzte Ehre erwiesen.
DIE TAGESPOST 28.12.06

Keine Frage der Gerechtigkeit mehr
Ursula von der Leyen (CDU) kann zufrieden sein: Sie hat das Familienbild der Union auf den Kopf gestellt – Ob es Eltern und Kindern hilft, ist eine ganz andere Frage
Von Christoph Scholz
Für einige hoffnungsfrohe Mütter wird es an diesem Silvester buchstäblich auf die Sekunde ankommen – auf die Sekunde ihrer Niederkunft.
DIE TAGESPOST 28.12.06

Noch keine 18 und schon mehrere Abtreibungen
Weihnachten: Maria brachte Jesus in jungen Jahren zur Welt.
London (www.kath.net/idea) Maria hat Jesus höchstwahrscheinlich in sehr jungen Jahren zur Welt gebracht. Heute lassen immer mehr minderjährige Schwangere ihre Kinder abtreiben. Und das nicht nur ein Mal.
KATH.NET 28.12.06

Gen für letale Form der Glasknochenkrankheit entdeckt
Rockville - US-Forscher haben die Ursache für eine rezessiv vererbte Form der Osteogenesis imperfecta entdeckt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 28.12.06

Für Menschen unbedenklich? Klonfleisch auf den Tisch
In den USA könnten schon bald Milch- und Fleischprodukte von geklonten Tieren auf den Markt kommen.
N-TV.DE 28.12.06

MHH-Forscher entdecken genetische Ursache für das Kostmann-Syndrom
Heilungschancen der Immunerkrankung mit Gentherapie werden dadurch eröffnet / Veröffentlichung in "Nature Genetics"
Ärzten und Wissenschaftlern der Abteilung Kinderheilkunde, Pädiatrische Hämatologie und Onkologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ist es gelungen, die genetische Ursache für das so genannte Kostmann-Syndrom zu identifizieren.
PRESSEMITTEILUNG Medizinische Hochschule Hannover (IDW) 28.12.2006


27. Dezember

Medizin-Highlights 2006
Isabelle Dinoire lächelt wieder
Französischen Chirurgen gelang weltweit die erste Gesichtstransplantation. In Deutschland kam die erste Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs auf den Markt. In den USA wurde das erste Kunstherz ohne Schläuche und Drähte entwickelt. In Großbritannien endete ein Medikamententest in der Katastrophe.
DIE WELT 27.12.06

Wunschbabys aus Madrid
Von Stefanie Müller
Mit einem konsequenten Kurs in Richtung modernster Reproduktionsmedizin hat sich Spanien einen Ruf als Land der Baby-Möglichkeiten erarbeitet. Ein neuer Gesetzesentwurf zur Biomedizin eröffnet weitere Geschäftsfelder. Ab 2007 wird in Spanien auch das therapeutische Klonen von Mutterstammzellen möglich sein.
HANDELSBLATT 27.12.06

Wissenschaftler für Legalisierung der Organspende gegen Geld
Berlin - Der Volkswirtschaftsprofessor an der Universität Bayreuth, Peter Oberender, hat sich dafür ausgesprochen, den Verkauf von menschlichen Organen in geregelter Form zu erlauben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.12.06

Träger des Forschungspreises zur Rolle der Ärzteschaft im Nationalsozialismus benannt
Über 50 Arbeiten, drei Haupt- und zwei Sonderpreise
Berlin – Die Jury hat entschieden: Der Forschungs­preis zur Rolle der Ärzteschaft in der Zeit des National­sozialis­mus geht gleichberechtigt an Ralf Forsbach, Lorenz Peter Johannsen und Winfried Süß.
GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG Bundesgesundheitsministerium und Bundesärztekammer 27.12.06


26. Dezember

Kolumbianerin bekam zwei Hände transplantiert
Eine 47-Jährige, der als erster Frau der Welt beide Hände verpflanzt wurden, ist aus dem Krankenhaus entlassen worden. Sie hatte ihre Gliedmaßen vor Jahren bei einer Explosion verloren.
NETZEITUNG.DE 26.12.06


25. Dezember

Embryonenforschung I: Der Kompromiss gerät ins Wanken
Richter-Kuhlmann, Eva
Die Forderungen der Forscher nach einer Änderung des Stammzellgesetzes werden lauter, die Bundeskanzlerin signalisiert Gesprächsbereitschaft, und auch innerhalb der Union deutet sich ein Kurswechsel an: Die Debatte um die Stammzellforschung ist neu entfacht.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 51-52 vom 25.12.2006

Embryonenforschung II: Der Beginn des Lebens
Klinkhammer, Gisela
Sollte auf eine Stichtagsregelung ganz verzichtet werden, oder sollte ein neuer Stichtag festgesetzt werden? Ist embryonale Stammzellforschung grundsätzlich ethisch zu rechtfertigen? Die Meinungen gehen auseinander. Wann beginnt das Leben? Von der Beantwortung dieser Frage hängt viel ab.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 51-52 vom 25.12.2006

Medizinische Indikation: Beratung gesetzlich verankern
Klinkhammer, Gisela
Die gesetzlichen Vorschriften zum Schwangerschaftsabbruch aus medizinischer Indikation sollten geändert werden. Dafür haben sich die Bundesärztekammer und die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) ausgesprochen.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 51-52 vom 25.12.2006

Randnotiz: Die getimte Geburt
Rabbata, Samir
Auf keinen Fall Sex, bloß keine heißen Bäder und statt des vorweihnachtlichen Shoppingstresses lieber ein paar Tage Bettruhe (natürlich mit hochgelagertem Po). Hochschwangere mit einer für Ende Dezember terminierten Entbindung tauschen schon jetzt eifrig Tipps aus, wie sie den Geburtstermin ein wenig hinauszögern können. Warum?
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 51-52 vom 25.12.2006

Frühgeborene an der Grenze der Lebensfähigkeit: Ethik der Verantwortung gefordert
Noske, Christian
Diskussion zu dem Beitrag von Genzel-Boroviczény O, Friese K in Heft 28–29/2006
Die Übersicht propagiert Maximaltherapie extrem unreifer Frühgeborener. Die international weit überwiegende Datenlage legt deutlich kritischere Indikationsstellungen nahe.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 51-52 vom 25.12.2006

Frühgeborene an der Grenze der Lebensfähigkeit: Valide Datenbasis muss geschaffen werden
Poets, Friedrich
Diskussion zu dem Beitrag von Genzel-Boroviczény O, Friese K in Heft 28–29/2006
Wir danken den Autoren, das Augenmerk der Leser auf diese zwar kleine, aber hohen Risiken ausgesetzte Patientengruppe gelenkt zu haben.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 51-52 vom 25.12.2006

Frühgeborene an der Grenze der Lebensfähigkeit: Schlusswort
Die Daten von Frau Bartels weisen zum ersten Mal in Deutschland nach, dass die Ergebnisqualität kleiner neonatologischer Intensivstation schlechter ist.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 51-52 vom 25.12.2006

Siehe dazu:

Frühgeborene an der Grenze der Lebensfähigkeit
Genzel-Boroviczény, Orsolya; Friese, Klaus
Neonates at the margins of viability
Der Einsatz intensivmedizinischer Maßnahmen bei sehr unreifen Frühgeborenen an der Grenze der Lebensfähigkeit wird international kontrovers diskutiert.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 28-29 vom 17.07.2006

Parkinson: Gentherapeutischer Ansatz erfolgreich
Eine Gen-Therapie ermutigt Wissenschaftler: Beim Versuch an Tieren ließen sich Nervenzellen im Gehirn fast vollständig vor Parkinsongift schützen.
DIE WELT 25.12.2006

Wenn Eltern gebrechlich werden
Die Eltern werden gebrechlicher, aber sie setzen sich nicht mit der Frage auseinander, ins Altenheim zu gehen oder in eine bequemere Wohnung umzuziehen. Soll man sie dazu zwingen? Auf diese Frage antwortet auf WELT.de der ehemalige SPD-Vorsitzende und ehemalige Kanzlerkandidat Hans-Jochen Vogel, der heute selbst in einem Altenheim lebt.
Von Hans-Jochen Vogel
DIE WELT 25.12.06


24. Dezember

Welby in Rom begraben
Der 60 jährige Italiener Piergiorgio Welby wurde am 24. Dezember 2006 in Rom begraben. Der Sterbehilfe-Verfechter löste in den letzten Tagen weltweites Aufsehen aus.
BIZEPS INFO 24.12.06


23. Dezember

Römer wünschte zu sterben: Kirche verweigert Welby Beerdigung
Nach dem Tod des unheilbar kranken Verfechters für die Sterbehilfe, Piergiorgio Welby, ist die Euthanasie-Debatte in Italien neu entflammt.
N-24.DE 23.12.06

'Ein klares Signal'
Katholische Kirche lehnt Beerdigung von Euthanasie-Vorkämpfer Piergiorgio Welby ab
KATH.NET 23.12.06

Fall Welby löst Debatte um Sterbehilfe aus
Politiker mahnen Regelung zu Patientenverfügungen an
Miriam Müller
BERLIN. Nach dem Tod des Italieners Piergiorgio Welby gehen deutsche Politiker auf Distanz zur italienischen Rechtspraxis, Sterbehilfe komplett unter Strafe zu stellen.
BERLINER ZEITUNG 23.12.2006

Neue Debatte über Sterbehilfe in Italien
Rom - Die Witwe des mit Hilfe eines Arztes gestorbenen italienischen Sterbehilfe-Vorkämpfers Piergiorgio Welby hat das Parlament in Rom aufgefordert, ein Gesetz zur Sterbehilfe zu verabschieden. Ministerpräsident Romano Prodi sagte: „Es ist klar, dass die einmal begonnene Debatte jetzt fortgeführt wird.“
TAGESSPIEGEL 23.12.2006

Nachdenken über eine Kultur des Lebens
Von Hans-Bernhard Wuermeling
In Deutschland hat man von Piergiorgio Welby kaum Notiz genommen. Italien hat er in den letzten Monaten in Aufregung versetzt (DT vom 21. Dezember). Jetzt ist er gestorben.
DIE TAGESPOST 23.12.06


22. Dezember

Embryonenpatent: Der Gesetzgeber drückt sich
Gerade mal zwei Wochen ist es her, dass das Bundespatentgericht ein Patent des Bonner Stammzellforschers Oliver Brüstle teilweise für nichtig erklärte.
TAZ 22.12.06

Italien: Sterbehilfe beendet Todesdrama von Piergiorgio Welby
Der unheilbar kranke Italiener Welby ist tot. Anästhesist Marco Riccio hat das Beatmungsgerät des unheilbar Kranken abgestellt. Welbys Kampf um Sterbehilfe sorgte weltweit für Aufsehen, weil die Geräte zur Lebenserhaltung, trotz seines Wunsches zu sterben, bisher nicht abgeschaltet werden durfte.
Von Florian Eder
DIE WELT 22.12.06

Die Qual hat ein Ende
Der unheilbar kranke Piergiorgo Welby ist tot. Italiens Streit über Sterbehilfe geht erst los
Bernhard Hülsebusch
ROM. Jahrelang hatte er zornig sein "Recht auf den Tod" gefordert.
BERLINER ZEITUNG 22.12.2006

Recht auf Sterbehilfe: Welby abgeschaltet
Der jahrelange Todeskampf des unheilbar kranken Italieners Piergiorgio Welby ist beendet: Ein Arzt stellte das Beatmungsgerät Welbys in der Nacht zum Donnerstag auf Wunsch des Patienten ab.
N-TV.DE 22.12.2006

Aufregung in Italien wegen Sterbehilfe für Welby
Staatspräsident Napolitano sagt: «Die Debatte ist eröffnet.» Nach dem Tod des schwerkranken Piergiorgio Welby streiten sich Befürworter und Gegner der Sterbehilfe.
NETZEITUNG.DE 22.12.2006

Italienischer Sterbehilfe-Kämpfer Welby tot
Arzt beendet künstliche Beatmung
Der Italiener Piergiorgio Welby, der monatelang um sein Recht auf Sterbehilfe gekämpft hatte, ist gestorben. Sein Arzt schaltete auf seinen Wunsch hin das Beatmungsgerät des unheilbar Kranken ab. Welby litt seit Jahrzehnten an Muskelschwund und wurde seit fast zehn Jahren nur noch durch künstliche Beatmung am Leben erhalten.
Von Jörg Seisselberg
TAGESSCHAU.DE 22.12.2006

Ethikrats-Vorsitzende sieht Änderungsbedarf beim Stammzellgesetz
Frankfurt - Die Vorsitzende des Nationalen Ethikrates, Kristiane Weber-Hassemer, sieht Änderungsbedarf beim deutschen Stammzellgesetz.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 22.12.2006

Im Bundestag notiert: Adoptionszahlen
Familie/Kleine Anfrage
Berlin: (hib/BOB) In Deutschland sind nach Darstellung der FDP im vorigen Jahr insgesamt 4.762 Kinder und Jugendliche adoptiert worden. Dies seien nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sechs Prozent weniger als im Jahr 2004.
HIB 396/2006 22.12.2006

Hohe Abtreibungszahlen bei minderjährigen Britinnen
London - In Großbritannien haben im vergangenen Jahr mehr als 1.300 minderjährige Mädchen bereits zum zweiten Mal abgetrieben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 22.12.2006

Neue Wurzel aus altem Zahn
Stammzellen aus gezogenen Weisheitszähnen können zu einem neuen Gebiss verhelfen. Mit Schweinen hat das Experiment bereits funktioniert.
FOCUS 22.12.06

"Wir brauchen einen regulierten Markt für Organe"
Ökonom Oberender plädiert für Legalisierung der Organspende gegen Geld
Der Volkswirtschaftsprofessor an der Universität Bayreuth, Peter Oberender, hat sich dafür ausgesprochen, den Verkauf von menschlichen Organen in geregelter Form zu erlauben.
DEUTSCHLANDRADIO 22.12.06
Anm.: Dort gibt es das komplette Interview zum Anhören!


21. Dezember

Arzt verhilft Sterbehilfe-Befürworter zum Tod
Der durch seinen Kampf für legale Sterbehilfe bekannt gewordene unheilbar kranke Italiener Welby ist tot. Ein Arzt stellte auf Bitte des gelähmten 60-Jährigen sein Beatmungsgerät ab.
NETZEITUNG.DE 21.12.2006

Italien: Sterbehilfe im Fall Welby
Rom - Ein italienischer Arzt hat dem unheilbar kranken Piergiorgio Welby zum Tod verholfen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.12.2006

Italien: Kardinal Barragan unterstreicht ,Nein’ zur Euthanasie
Ganz Italien verfolgt das Schicksal von Piergiorgio Welby. Nicht alle medizinisch-technischen Maßnahmen zur Lebensverlängerung seien sinnvoll, sagt Kardinal Barragan.
KATH.NET 21.12.06

Italien: Staatsanwalt verlangt Recht auf Sterbehilfe
Gericht muss prüfen
Die Staatsanwaltschaft in Rom hat am Dienstag Beschwerde gegen ein Urteil eingelegt, das die Forderung eines Patienten nach Sterbehilfe zurückgewiesen hatte.
DIE TAGESPOST 21.12.06

Verdacht auf Sterbehilfe rechtfertigt keine Kündigung
Darf eine Klinik ihrem Chefarzt fristlos kündigen, weil die Staatsanwaltschaft gegen ihn wegen des Verdachts auf Totschlag ermittelt?
BERLINER MORGENPOST 21.12.2006

China: Krankenhäuser setzen verstärkt auf Medizintourismus
Peking - Chinesische Krankenhäuser entdecken immer stärker die freie Marktwirtschaft. Dortigen Medienberichten zufolge haben landesweit Hunderte Kliniken damit begonnen, aktiv um Patienten aus dem In- und Ausland zu werben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.12.2006

Kalifornien: Spender sammeln Millionen für Stammzellforschung
Washington - Noch nie hat es in den USA so viele private Spenden für die staatliche Forschungsförderung gegeben:
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.12.2006

China: "Das tut mir aber sehr leid für Deutschland"
Die deutsche Regelung zur Forschung mit Stammzellen erfüllt chinesische Forscher mit großer Anteilnahme. Ihr Vorschlag: "Dann sollen doch die deutschen Forscher nach China kommen." Mit Köpfen aus den USA will das Land nun zur Weltspitze aufschließen.
Von Norbert Lossau
DIE WELT 21.12.06

Grundlagenforschung: Neue Erkenntnisse zur Transplantation von Stammzellen als Schlaganfalltherapie
Neue Erkenntnisse zur Stammzelltransplantation als Therapie nach einem Schlaganfall ergeben sich aus Grundlagenforschungen einer Arbeitsgruppe von Wissenschaftlern des Zentrums für Molekulare Neurobiologie Hamburg (ZMNH), des Leibniz-Instituts für Neurobiologie Magdeburg und der Universität Gießen. Die Ergebnisse ihrer Arbeit wurden jetzt vorab in der Online-Ausgabe der renommierten internationalen Fachzeitschrift "Brain" veröffentlicht und wecken Hoffnungen auf eine - allerdings noch weit in der Zukunft liegende - Behandlungsmöglichkeit von Schlaganfallpatienten mit Stammzellen.
PRESSEMITTEILUNG Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (IDW) 21.12.06

Biotechnologie-Patente in Europa zu teuer
Brüssel – Patengebühren für neue Medikamente sind in der Europäischen Union (EU) bis zu viermal so hoch wie in den USA. Darauf wies Johan Vanhelmerijck, Generalsekretär der Vereinigung der europäischen Biotechnologieindustrie (EuropaBio), auf einer Veranstaltung in Brüssel hin.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.12.2006

Eine Frau, zwei Gebärmütter, drei Kinder
Die Geburt der Drillinge Ruby, Tilly und Gracie in England ist fast so ungewöhnlich wie die unbefleckte Empfängnis. Das besondere an den Kindern: Ruby und Tilly sind eineiige Zwillinge. Ihre Schwester Gracie aber ist ein Einzelkind. Und alle haben dieselbe Mutter. Die Geburt der Kinder grenzt an ein biologisches Wunder.
DIE WELT 21.12.06

Chiles Präsidentin will "Pille danach" für 14-Jährige
Die Sozialistin erntet für ihre Pläne Kritik aus Politik und Kirche.
KATH.NET 21.12.06

Nierentransplantation erhöht Risiko auf 25 verschiedene Krebsarten
Sydney - Nach einer Nierentransplantation kommt es zu einem deutlichen Anstieg von Krebserkrankungen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.12.2006


20. Dezember

Komplettes künstliches Herz erstmals eingepflanzt
Neue Hoffnung für Patienten mit schwersten Funktionsstörungen
PRESSETEXT.AUSTRIA 20.12.06


19. Dezember

Greenpeace-Einspruch erfolgreich: Europäisches Patentamt widerruft Patent auf tiefgekühlte Embryonen
Die Einspruchabteilung des Europaeische Patentamtes (EPA) in Muenchen hat heute ein Patent auf tiefgekuehlte menschliche Embyronen und Keimzellen (Eizellen und Sperma) des Menschen komplett widerrufen.
PRESSEMITTEILUNG Greenpeace 19.12.06

EPA widerruft Patent auf tiefgekühlte Embryonen
München - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat einen weiteren Erfolg in ihrem Kampf gegen Patente auf Leben errungen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.12.06

Greenpeace kritisiert Patentamt
MÜNCHEN (dpa). Die Umweltorganisation Greenpeace hat dem Europäischen Patentamt (EPA) in München mangelnde ethische Bewertung bei der Patenterteilung vorgeworfen.
Ärzte Zeitung, 19.12.2006

Streit um die Vermarktung des Lebens
Wurde das Patent mit der Nummer EP 1121015 zu Recht erteilt? Das wird heute in München verhandelt. Es wird nicht der letzte Einspruch sein.
Von Angela Grosse
Allein in diesem und im vergangenen Jahr hat das Europäische Patentamt in München 472 Patente auf menschliche Gene, 117 Patente auf Tiere und 241 Patente auf Pflanzen erteilt. "Ein Teil davon ist rechtlich nicht zulässig", urteilt Dr. Christoph Then von Greenpeace.
HAMBURGER ABENDBLATT 19.12.06

Schweiz schützt nun auch biotechnologische Patente
Florian Rötzer
Um als Standort für biotechnologische Innovation nicht zurückzufallen, schließt sich die Schweiz nun weitgehend der Biotechnologie-Richtlinie der EU an
TELEPOLIS 19.12.2006

Entwicklung der Gentherapie
DFG-Senatskommission legt zweite Stellungnahme vor
Wie kaum eine andere Therapieform hat die Gentherapie seit dem Ende der 1980er Jahre nicht nur hohe Erwartungen an Behandlungserfolge geweckt, sondern auch Bedenken bezüglich der gesundheitlichen Risiken hervorgerufen. Seit der ersten Stellungnahme der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) 1995 hat sich dieses Forschungsfeld stark weiterentwickelt.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) 19.12.06

"In der Palliativmedizin ist der Wettbewerb fehl am Platz"
Schmerzmediziner kritisiert Integrationsversorgung als "ethisch fragwürdig" / Einsatz von Palliativ-Care-Teams für bessere Versorgung
AACHEN (iss). Der Ausbau der ambulanten Palliativversorgung darf nicht dem Engagement von Krankenkassen sowie Ärzten und Pflegern bei Integrationsverträgen überlassen werden. "Wir brauchen für die Palliativmedizin Flächendeckung, und die bekommen wir mit der integrierten Versorgung nicht hin", sagte Dr. Thomas Schindler, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.
Ärzte Zeitung, 19.12.2006

„Wir wollen einen Bewusstseinswandel herbeiführen“
Für den hessischen JU-Landeschef, Peter Tauber, gehört der Paragraf 218 wieder auf die politische Agenda
Die Junge Union Hessen beschreitet mit ihrem aktuellen Bioethik-Papier völlig neue Wege. Nicolas Schnall sprach mit dem JU-Landesvorsitzenden, Peter Tauber, über Perspektiven für den Lebensschutz.
DIE TAGESPOST 19.12.06

Organhandel: Warteliste in den Tod
Von Rüdiger Scheidges
Immer mehr Menschen sind zum Überleben auf Fremdorgane angewiesen. Doch immer weniger Menschen spenden sie – und die Politik sieht tatenlos zu. Ein Handelsblatt-Report über Leben und Sterben – und Lagerstätten, in denen Menschen zur Ersatzteillieferung geparkt werden.
HANDELSBLATT 19.12.06


18. Dezember

Greenpeace wirft Europäischem Patentamt Verstoß gegen Gesetze vor
München - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat dem Europäischen Patentamt (EPA) vorgeworfen, in mehreren Fällen gegen das Gesetz verstoßen zu haben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.12.06

Ethik wird kaltgestellt - Embryonen auf Eis
Morgen wird Greenpeace-Einspruch gegen Embryonen-Patent verhandelt - Neue Dokumentation über Patente auf Leben
Muenchen - Greenpeace stellt heute eine neue Dokumentation ueber Patente auf menschliche Embryonen und Gene, Tiere und Pflanzen vor, die das Europaeische Patentamt (EPA) in den Jahren 2005 und 2006 erteilt hat.
PRESSEMITTEILUNG Greenpeace 18.12.2006

Sterbehilfe: Zum Leben verurteilt
Piergiorgio Welby leidet an einer unheilbaren Muskelkrankheit. Der 60-Jährige kann nicht mehr reden, essen oder sich bewegen. Er hat nur noch einen Wunsch: zu sterben. Aber das verbieten die Gesetze in Italien. Das Schicksal von Welby spaltet das Land.
Von Paul Badde
DIE WELT 18.12.06

Sterbehilfe - Sein letzter Wunsch heißt: Gnade
Oliver Meiler
Das Schicksal von Piergiorgio Welby bewegt Italien - und es spaltet die Politik.
BERLINER ZEITUNG 18.12.06

Italienisches Gericht lehnt Forderung nach Sterbehilfe ab
Rom - Ein römisches Gericht hat die Forderung eines Schwerstkranken nach Abschaltung seines Beatmungsgerätes zurückgewiesen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.12.06

Rom: Gericht weist Sterbehilfe-Klage zurück
ROM (dpa). Ein Zivilgericht in Rom hat die Forderung eines unheilbar kranken Mannes zurückgewiesen, der auf sein Recht zum Sterben geklagt hatte.
Ärzte Zeitung, 18.12.2006

Europäische Akademie zur Frage des assistierten Suizids
Bad Neuenahr-Ahrweiler, - Die Frage nach einer Freigabe der Sterbehilfe und die unterschiedlichen rechtlichen Regelungen im europäischen Umfeld haben in den vergangenen Jahren häufig kontroverse Diskussionen ausgelöst. Das wohl brisanteste Thema in diesem Kontext, das Problem des ärztlich assistierten Suizids, wurde von Ethikern, Medizinern und Juristen bei einem Fachgespräch Anfang dieses Monats in der Europäischen Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH diskutiert.
PRESSEMITTEILUNG Europäische Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH (IDW) 18.12.06

Grüne: Gegen Novellierung des Stammzellgesetzes
Berlin - Die Kritik an Unions-Überlegungen zur Novellierung des Stammzellgesetzes dauert an.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.12.06

Winnacker bekräftigt Kritik an Stammzellgesetz
Berlin - Der scheidende Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Ernst-Ludwig Winnacker, hat seine Kritik am Stammzellgesetz bekräftigt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.12.06

Vor den Bundestag zitieren
Von Christian Schwägerl
Die Stammzellforscher müssen zunächst das Parlament überzeugen.
FAZ 18.12.06

Mehr als vier Millionen Deutsche von seltener Erkrankung betroffen
Gesundheit/Antwort
Berlin: (hib/MPI) In Deutschland sind wahrscheinlich mehr als vier Millionen Menschen von mehr als 7.000 seltenen Erkrankungen betroffen. Die Bundesregierung schreibt in ihrer Antwort (16/3762) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/3507) weiter, dass nach einem Report der Weltgesundheitsorganisation in der EU rund 30 Millionen Menschen an einer seltenen Erkrankung erkrankt seien, was etwa sechs bis acht Prozent der Gesamtbevölkerung entspricht.
HIB 390/2006 18.12.2006

Forscher entdecken Tast-Gen
Berlin - Der Tastsinn, aber auch die Entstehung neuropathischer Schmerzen, beruht auf der Umwandlung von mechanischen Reizen in elektrische Impulse der sensiblen Nervenfasern in der Haut. Deutsche Forscher haben jetzt ein Gen entdeckt, das einen Rezeptor kodiert, der für diese Transduktion von zentraler Bedeutung ist.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.12.06

Europäische Akademie veröffentlicht Graue Reihe "Anreize zur Organspende"
Bad Neuenahr-Ahrweiler - Kaum ein anderes Thema der Medizinethik führt zu so heftigen Debatten wie die Frage, auf welche Weise der todbringende Mangel an Spenderorganen in der Transplantationsmedizin behoben werden kann. Zu diesem Thema legt die Europäische Akademie GmbH nun unter dem Titel "Anreize zur Organspende" einen neuen Band ihrer "Grauen Reihe" vor.
PRESSEMITTEILUNG Europäische Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH 18.12.06

PDF Anreize zur Organspende
Friedrich Breyer, Margret Engelhard (Hrsg.)
Europäische Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH
GRAUE REIHE Nr. 39, November 2006, 173 Seiten

Spendernieren altern vorzeitig
Neue Erklärung für Mechanismus der chronischen Transplantatabstoßung / Heidelberger Wissenschaftlerin und Kinderärztin mit Rudolf-Pichlmayr-Preis ausgezeichnet
Wenn Spendernieren in den Jahren nach der Transplantation allmählich versagen, ist selten eine Abstoßung durch das Immunsystem dafür verantwortlich. Ein Grund dafür ist vielmehr die beschleunigte Alterung der fremden Niere, deren Funktion immer stärker nachlässt.
PRESSEMITTEILUNG Universitätsklinikum Heidelberg (IDW) 18.12.06

Teilen der Leber löst nicht Problem des Organmangels
Split-Lebertransplantation ist Op-technische Herausforderung / Sterberate nach Split-Leber-Op doppelt so hoch wie bei normaler Transplantation
Von Thomas Meißner
Ärzte Zeitung, 18.12.2006


17. Dezember

Südkoreanische Forscher präsentieren weitere Klonhunde
Seoul. DPA/baz. Nach der Präsentation des weltweit ersten Klonhunds im vergangenen Jahr haben südkoreanische Forscher nach eigenen Angaben drei weitere Hunde geklont.
BASLER ZEITUNG 17.12.2006


16. Dezember

Kritik an Schavan wegen Stammzellen
Unions-Experte: Neuer Stichtag ist überflüssig
Jörg Michel
BERLIN. Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) hat mit ihrem Kurswechsel in der Stammzellforschung in den eigenen Reihen scharfe Kritik ausgelöst.
BERLINER ZEITUNG 16.12.06

Ministerin Schavan zwischen allen Stühlen
Kommentar Jörg Michel
Annette Schavan ist nicht zu beneiden: In der Debatte um die Reform des Stammzellgesetzes steht die Bundesforschungsministerin zwischen allen Stühlen.
BERLINER ZEITUNG 16.12.06

Das Ende der Täuschung
Von Stefan Rehder
Zugegeben, jede Enttäuschung hat zumindest ein Gutes. Denn in demselben Moment, in dem sie sich einstellt, findet zugleich die Täuschung, die ihr zu Grunde liegt, ein Ende. Insofern beschert die Enttäuschung – so schmerzhaft sie im Einzelfall auch ausfallen mag – dem Getäuschten immer auch einen Zugewinn.
DIE TAGESPOST 16.12.2006

Pränatales Rastern
Dr. Franz-Joseph Huainigg,
Bei Behinderung dürfen Föten bis zur Geburt abgetrieben werden. Ihr Leben wird für minderwertig erklärt.
BIZEPS INFO 16.12.06

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