Presse
Pressespiegel 01. - 15. Februar 2004
Anzahl: 104 Artikel, Stand 16.02.04
Zeit zu unterscheiden
Kommentar Lilo Berg
Es gibt derzeit wohl kaum einen anderen Begriff in unserer Sprache, der derart reflexhafte Reaktionen erzeugt wie das Wort "klonen". Man kann es an sich selbst beobachten und auch an seinen Mitmenschen: Die Aufmerksamkeit steigt, die Gesprächsbereitschaft ebenso. Wie durch Knopfdruck erzeugt wirken auch die Stellungnahmen aus Politik, Kirche und Wissenschaft.
BERLINER ZEITUNG 14.02.04
Schweiz: Blocher beerdigt Regelung für die Sterbehilfe
Kein Geld für Ethikkommission bewilligt
In der Schweiz gibt es auf absehbare Zeit keine gesetzliche Regelung der Sterbehilfe. Bundesrat Christoph Blocher gibt der Nationalen Ethikkommission für die Klärung der Frage kein Geld. Und aus der Legislaturplanung strich er das Anliegen auch.
NZZ NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 13.02.04
Ethikausschuss im Deutschen Ärztinnenbund: Legalisierung aktiver Sterbehilfe auch in Deutschland?
Nolte, Renate; Benz, Dr. Gisela; Bois, Gabriele du; Frank, Claudia; Perl, Friederike; Spatz-Zoellner, Erla; Stutte, Hilde
Eine Umfrage ermittelte die persönliche Einstellung der Ärztinnen zur aktiven Sterbehilfe.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 7 vom 13.02.2004, Seite A-402
Politiker fordern Klonverbot
Empörte Reaktionen auf südkoreanisches Experiment
BERLIN, 12. Februar. Nach der Klonierung eines menschlichen Embryos durch Wissenschaftler in Südkorea haben Politiker der CDU und der Grünen die Bundesregierung aufgefordert, rasch ein internationales Klonverbot durchzusetzen.
BERLINER ZEITUNG 13.02.04
Therapeutisches Klonen rückt näher, nicht nah
Was seit geraumer Zeit für möglich gehalten wurde, ist koreanischen Forschern nun gelungen: Sie stellten embryonale Stammzellen aus geklonten Menschenzellen her.
BERLINER ZEITUNG 13.02.04
"Der Standpunkt Deutschlands in der Forschung mit Stammzellen ist inkonsistent und übermoralisierend"
Von Ingeborg Bördlein
"Wir werden uns - sowohl biologisch als auch metaphysisch betrachtet - nicht einigen können, wann das menschliche Leben beginnt", sagte der Bioethiker Professor Jens Reich aus Berlin kürzlich bei einem Vortrag beim Heidelberger Forum "Biowissenschaft und Gesellschaft".
Ärzte Zeitung, 13.02.2004
Forscher verstehen die Sprache der Zellen immer besser
Als es US-Wissenschaftlern Ende 1998 gelungen war, aus sieben Tage alten Embryonen von Menschen Stammzellen zu gewinnen, die sich züchten und vermehren ließen, da begann weltweit fast über Nacht die Stammzelleuphorie.
Von Philipp Grätzel von Grätz
Ärzte Zeitung, 13.02.2004
Klontechnik: Forscher warnen vor übertriebenen Hoffnungen
BERLIN. Wissenschaftler und Politiker warnen angesichts des jüngsten südkoreanischen Erfolgs beim „therapeutischen Klonen“ vor den Risiken der umstrittenen Methode.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 13.02.04
Präimplantationsdiagnostik: Keine unkritische Ausweitung
Klinkhammer, Gisela
In Gießen diskutierten Ärzte, Philosophen und Juristen über den grundrechtlichen Status des Embryos.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 7 vom 13.02.2004, Seite A-401
Dazu:
Deutsche Akademie für Kinderheilkunde und Jugendmedizin: Stellungnahme zur Präimplantationsdiagnostik aus pädiatrischer Sicht.
8 Seiten vom März 2003
Länder beraten über Nachbesserungen bei der Gesundheitsreform
BERLIN. Einzelne Bundesländer wollen Nachbesserungen bei der Gesundheitsreform erreichen. Entsprechende Anträge Sachsen-Anhalts und Bayerns wurden am 13. Februar vom Bundesrat zur Beratung in die Ausschüsse verwiesen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 13.02.04
Pflegeversicherung: Mit zittriger Hand
Kommentar Harald Clade
Von einer „Politik der ruhigen Hand“, die Bundeskanzler Gerhard Schröder noch vor der letzten Bundestagswahl im September 2002 vor allem in der Sozial- und Gesundheitspolitik beschwor und die auch in der im März 2003 präsentierten Agenda 2010 ihren Niederschlag finden sollte, ist zumindest bei dem Gerangel um die Reform der Pflegeversicherung nicht mehr viel zu spüren.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 7 vom 13.02.2004, Seite A-384
Anm.: Ein hochrangises Podium mit Böckenförde, Birnbacher etc. U.a. werden auch einige Thesen des FDP-Sachverständigen in der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" Prof. Dr. jur. Reinhard Merkel erläutert.
Arbeitszeiten im Krankenhaus: Staatlich geduldeter Rechtsbruch
Doepner, Hans-Peter
Missliebige Urteile werden weiterhin ignoriert. Der übermüdete Arzt bleibt. Als betroffener Arzt berichtet der Autor aus
dem Krankenhausalltag und kritisiert die Verantwortlichen.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 7 vom 13.02.2004, Seite A-386
Union gegen Gentechnikgesetz
BERLIN (dpa). Die Union will die von der Bundesregierung geplanten Anbauregeln für gentechnisch veränderte Pflanzen im Bundesrat stoppen.
Ärzte Zeitung, 13.02.2004
Südkoreanische Forscher klonen menschlichen Embryo für Medizin
Washington/Seoul (dpa) - Weltweit erstmals haben Forscher einen menschlichen Embryo geklont und daraus Stammzellen für die Herstellung von neuem Gewebe gewonnen.
WEB.DE 12.02.04
Stammzellen aus Menschen-Klon gewonnen
Südkoreanische Wissenschaftler haben erstmals menschliche Embryonen geklont und daraus Stammzellen gewonnen. Befürworter der Methode hoffen, dass sich solche Zellen zur Bekämpfung von Krankheiten verwenden lassen. Kritiker sehen im Erfolg der Forscher allerdings einen Schritt in Richtung reproduktives Klonen.
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 12.02.04
Sechzehn Menschen geklont
Durchbruch für das therapeutische Klonen: Koreanische Wissenschaftler haben menschliche Stammzellen gewonnen – aus eigens dazu geklonten Embryonen.
Ein südkoreanisches Forscherteam hat aus den Zellen von sechzehn Frauen insgesamt dreißig Klonembryonen erzeugt.
NETZZEITUNG.DE 12.02.04
Forscher klonen menschliche Embryos
Erstmals ist es gelungen, menschliche Embryos zu klonen und daraus Stammzellen zu gewinnen. Aus den Zellen lässt sich körpereigenes Gewebe züchten, wie Muskeln, Knochen oder Nervenzellen - ein Durchbruch für das therapeutische Klonen.
SPIEGEL ONLINE 12.02.04,
Stammzellforschung: Erstmals Menschliche Embryonen für die Transplantationsmedizin geklont
SEOUL. Südkoreanischen Forschern ist erstmals ein somatischer Nukleartransfer beim Menschen gelungen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.02.04
Anm.: Mit interessanten weiterführenden Links
Klonmeister aus Korea
Auf dem Jahrestreffen der "American Association for the Advancement of Science" konnte das Wissenschaftsland Südkorea seinen spektakulären Forschungserfolg zum therapeutischen Klonen präsentieren
Kommentar von Gero von Randow für ZEIT.de
DIE ZEIT 08/2004 vom 12.02.04
Lahmender Klonschutz
Die Biopolitik schläft. Das Erwachen ist schreckhaft
Kommentar von Ulrich Bahnsen für ZEIT.de
DIE ZEIT 08/2004 vom 12.02.04
Klonexperimente: Machbarkeitswahn der Forscher stoppen
"Wir müssen den Machbarkeitswahn stoppen und schnellstmöglich zu einem internationalen Klonverbot kommen. Wir dürfen es nicht zulassen, dass Embryonen als Rohstofflieferanten gezüchtet werden. Wenn wir menschliches Leben in die Beliebigkeit kommerzieller Verwendung stellen, dann wird keine Ethik der Welt uns mehr retten", warnte der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, angesichts der jüngsten Berichte über Klonexperimente in Südkorea.
PRESSEMITTILUNG Bundesärztekammer 12.02.04
Klonembryonen: Internationales Klonverbot dringend nötig
Das heute bekannt gewordene Klonexperiment mit menschlichen Embryonen verdeutlicht die dringliche Notwendigkeit eines echten internationalen Klonverbotes.
PRESSEMITTEILUNG 12.02.03 Hubert Hüppe, MdB CDU, stellvertretender Vorsitzender der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" zu der für heute angekündigten Vorstellung erfolgreicher Klonexperimente mit menschlichen Embryonen
Reproduktionsmedizin - Die Uhr tickt unerbittlich
Oft verschieben Paare die Familiengründung bis Mitte 30. Das mindert die Chancen auf Nachwuchs
Von Martin Spiewak
DIE ZEIT 12.02.2004 Nr.8
Das Wunder von Innsbruck
Wie zwei deutsche Notfallärzte ein neues Mittel zur Rettung von Patienten nach dem Herzstillstand entwickelten – allen Widerständen der Pharmaindustrie und der Bürokratie zum Trotz
Von Harro Albrecht
DIE ZEIT 12.02.2004 Nr.8
Die Patente des Dr. Matthias Rath
KÖLN. Angriffe gegen die Pharmaindustrie sind ein fester Programmpunkt, wenn Dr. Matthias Rath bundesweit in gut besuchten Vorträgen für seine Vitamin-Präparate wirbt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.02.04
Gesundheitsreform führt zu Preissenkungen bei Arzneimitteln
Mit der Gesundheitsreform gilt eine neue Arzneimittelpreisverordnung für verschreibungspflichtige Medikamente. Damit ist es zu deutlichen Preissenkungen für die gesetzliche Krankenversicherung gekommen. „Das hilft mit, die Finanzierung der Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung zu sichern“, sagt Bundessozialministerin Ulla Schmidt.
PRESSEMITTEILUNG BMGS 12.02.04
Defizit der Pflegeversicherung im Jahr 2003 dramatisch gewachsen
BERLIN. Das Defizit in der Pflegekasse ist dramatisch gewachsen. Es betrug im Jahr 2003 nach vorläufigen Berechnungen des Bundesgesundheitsministeriums knapp 700 Millionen Euro, wie am 12. Februar in Berlin bekannt wurde.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.02.04
"Die Pflege Dementer paßt in kein Raster"
Deutsche Alzheimer Gesellschaft fordert, den Pflegebegriff um Betreuungskomponente zu erweitern
BERLIN (hak). Die Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft, Heike von Lützau-Hohlbein, hat gefordert, pflegende Angehörige von Demenzkranken besser zu unterstützen.
Ärzte Zeitung, 12.02.2004
USA: Urteil 'Roe vs. Wade' könnte rückgängig gemacht werden
1973 wurde durch ihren Fall die Abtreibung in den USA legalisiert: Nun geht Norma McCorvey vor Gericht, um das Urteil anzufechten.
KATH.NET 12.02.04
Kabinett beschließt neues Gentechnik-Gesetz
Bulmahn: "Interessen von Forschung und Verbraucherschutz ausgewogen"
Nach Ansicht von Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn schafft das neue Gentechnik-Gesetz eine gute Grundlage für die Forschung. "Wir schaffen die notwendige Rechtssicherheit für die Forschung", sagte Bulmahn am Mittwoch in Berlin. Deutschland sei das erste große Land in der Europäischen Union, das die europäische Richtlinie für die grüne Gentechnik umsetze.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 11.02.04
Kabinett billigt Künasts Pläne zu Schadenersatz bei Gen-Anbau
Wer gentechnisch veränderte Pflanzen anbaut, haftet künftig dafür, wenn die veränderten Gene sich auf anderen Feldern verbreiten. Die konventionelle Landwirtschaft soll so geschützt werden.
NETZZEITUNG.DE 11.02.04
Bundesregierung legt Regeln für den Anbau von Gen-Pflanzen fest
BERLIN. Die Bundesregierung hat Regeln für den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen festgelegt. Wichtiges Ziel des neuen Gentechnik-Gesetzes sei es, gentechnikfreien Anbau zu schützen, sagte die Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen), nach einer Kabinettssitzung am 11. Februar in Berlin.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.02.04
Schering setzt auf seine Wachstumsfelder
Starker Euro drückt auf die Bilanz / Gesundheitsreform kostet Firma 40 Millionen Euro
BERLIN (all). In diesem Geschäftsjahr will sich der Pharma-Konzern Schering noch stärker auf vielversprechende Wachstumsfelder konzentrieren. Forschungsaktivitäten etwa bei Alzheimer und Parkinson sollen aufgegeben werden.
Ärzte Zeitung, 11.02.2004
USA: Pharmaverband kritisiert europäische Arzneimittelpreise
WASHINGTHON. In den USA mehren sich die Forderungen, die Europäische Union (EU) international unter Druck zu setzen, um höhere Preise für verschreibungspflichtige Arzneimittel durchzusetzen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.02.04
Alzheimer: Unterstützung für pflegende Töchter und Ehepartner
Berlin. Die Barmer Krankenkasse will pflegende Angehörige von Alzheimer-Kranken in Zukunft durch professionelle Schulung entlasten. Dazu wurde am 11. Februar in Berlin eine Vereinbarung mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. unterzeichnet.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.02.04
Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin stark überschätzt
Erste Ergebnisse einer Umfrage zur Einstellung der Bevölkerung zu modernen Fortpflanzungstechniken / 2000 Deutsche haben teilgenommen
BERLIN (gvg). Wie bei der Gen- und Stammzellforschung, so liegen auch bei der Reproduktionsmedizin die vielversprechenden und die ethisch und medizinisch fragwürdigen Entwicklungen sehr eng beieinander. Die Darstellung der Reproduktionsmedizin in den Medien ist häufig geprägt von den Erfolgsgeschichten der Zunft, vor allem von der Geburt sehnlich erwünschter Kinder nach jahrelanger Kinderlosigkeit.
Ärzte Zeitung, 11.02.2004
Mehr Krebsarten erblich bedingt als bislang gedacht
HEIDELBERG (dpa). Erblich bedingter Krebs kommt bei mehr Tumorarten vor als gedacht. Bisher war eine genetische Disposition bei nur wenigen Krebsarten wie Brust- oder Hodenkrebs bekannt. Jetzt hat eine Studie in Schweden bei 24 von 25 untersuchten Tumorarten familiäre Erkrankungen aufgedeckt.
Ärzte Zeitung, 11.02.2004
Welche genetischen Veränderungen zu Krebs führen - das wird jetzt mit Hilfe großer Tumorbanken erforscht
Von Ingeborg Bördlein
Ärzte Zeitung, 11.02.2004
USA: Deutscher Einwanderer schleppte Darmkrebs-Gen ein
COLUMBUS/OHIO. Eine jüngst entdeckte Genmutation, die zum Hereditary Non-Polyposis Colorectal Cancer (HNPCC) führt, gelangte vermutlich Anfang des 18. Jahrhunderts von Deutschland aus in die USA, wie Genetiker anhand genealogischer Untersuchungen im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2004; 291: 718-724) zeigen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.02.04
Zehn Jahre grünes Leuchten
Jubiläum für eine Markierungsmethode: Vor zehn Jahren beschrieb ein Gentechniker, wie Organismen ein grünes Leuchten verliehen werden kann.
Von Daniel Veith
NETZZEITUNG.DE 11.02.04
Absolut ökologische Beerdigung
Eine absolut ökologische Art der Beerdigung hat sich eine schwedische Firma ausgedacht. Auch Öko-Freaks sollen keine Sorgen haben, daß sie nach ihrem Tod die Umwelt belasten würden.
Ärzte Zeitung, 11.02.2004
Kommentar: Wer es mag, gefriergetrocknet zerbröselt und kompstiert zuu werden...
Qualitätsverlust durch Gesundheitsreform
"Die vermeintliche Qualitätsoffensive, die mit der Gesundheitsreform in Gang gesetzt werden sollte, entpuppt sich immer mehr als groß angelegtes Manöver zur Verschleierung rationierungsbedingter Defizite in der Versorgung", erklärte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe heute in Berlin.
PRESSEMITTILUNG Bundesärztekammer 10.02.04
Ulla Schmidt: Wir sorgen dafür, dass die Heilmittelversorgung gesichert bleibt
Walter Hirrlinger hat als Vorsitzender des Sprecherrates des Deutschen Behindertenrates (DBR) in einer Pressemitteilung behauptet, dass chronisch kranken und behinderten Menschen eine schlechtere Versorgung drohe, wenn der Entwurf einer Heilmittelrichtlinie in Kraft träte. Dazu erklärt Bundessozialministerin Ulla Schmidt:
„Wir werden sicherstellen, dass die Versorgung mit Heilmitteln sowohl für die kurzfristigen Therapien als gerade auch für die Langfristtherapien, die behinderte und schwer chronisch kranke Menschen brauchen, gewährleistet bleibt.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung BMGS 10.02.04
Forschung soll Geheimnis der Tier-Genome lüften
BMBF startet das Förderprogramm FUGATO
Erstmals entsteht ein umfassendes Genomanalysenetz für Gesundheit, Ernährung und Umwelt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Entschlüsselung der Genome von Nutztieren. Das Förderprogramm "Funktionelle Genomanalyse im tierischen Organismus" (FUGATO) soll helfen, biologische Vorgänge besser zu verstehen.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 10.02.04
Fettzellen fressen sich selbst
Im Kampf gegen Fettleibigkeit ist Forschern ein wichtiger Fortschritt gelungen. Mit einer Gentherapie gelang es, Fettzellen zum Verspeisen ihres eigenen Fettvorrats zu zwingen. Bei Ratten löste sich die Speckschicht praktisch von selbst auf.
SPIEGEL ONLINE - 10.02.04
Mit Stammzellen und Bauchspeck zum Traumbusen?
Japanische Forscher starten klinische Studie: Abgesaugtes Fett soll für Brustvergrößerung verwendet werden
WISSENSCHAFT.DE 10.02.2004
Mutig, aber nicht clever
In-vitro-Befruchtung wirkt sich auf das Verhalten aus
Biologie. - Dass Kinderwagen für Mehrlinge heute ein Muss für jedes Fachgeschäft ist, hängt nicht zuletzt mit den Errungenschaften der künstlichen Befruchtung zusammen. Denn eine Hormontherapie sowie gleich mehrere eingesetzte Embryonen sollen einerseits die Chance einer erfolgreichen Schwangerschaft verbessern, andererseits werden so aber auch Mehrlingsgeburten begünstigt. Heute neigen manche Fortpflanzungsmediziner daher dazu, Embryonen vor der Implantation länger anzuzüchten. Doch das, so belegen Experimente, könnte sich auf die Kinder niederschlagen.
DEUTSCHLANDFUNK 10.02.04
Eine Weltformel zum Vergleich von Arzneimitteln - das kann nur ins Auge gehen
Von Helmut Laschet
Bislang unbemerkt von der Öffentlichkeit haben Experten des Gemeinsamen Bundesausschusses damit begonnen, einen besonders brisanten Teil der Gesundheitsreform umzusetzen: die Bildung neuer Festbeträge, die seit dem 1. Januar auch für noch patentgeschützte Arzneimittel möglich sind.
Ärzte Zeitung, 10.02.2004
Wenig Hormon, viel Demenz
Studie zu Testosteron-Spiegel und Morbus Alzheimer
BALTIMORE (eb). Ältere Männer, bei denen wenig freies Testosteron im Blut zirkuliert, haben möglicherweise ein erhöhtes Risiko, einen Morbus Alzheimer zu entwickeln. Das lassen die Ergebnisse einer Studie mit mehr als 500 Männern vermuten.
Ärzte Zeitung, 10.02.2004
Merkel: CDU will Systemwechsel in Kranken- und Pflegeversicherung
BERLIN. Trotz der rot-grünen Gesundheitsreform in diesem Jahr strebt CDU-Chefin Angela Merkel einen Systemwechsel im Gesundheitswesen an.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.02.04
Wie fühlt sich ein Klon - Als Mensch oder Monster?
Professor Jens Reich sprach über Probleme der Bioethik in der Reihe "Heidelberger Forum Biowissenschaft und Gesellschaft" - Reihe wird organisiert von Universität Heidelberg, Deutschem Krebsforschungszentrum und Europäischem Laboratorium für Molekularbiologie
Professor Jens Reich gilt als einer der renommiertesten Fachmänner auf dem Gebiet der Bioethik in Deutschland.
PRESSEMITTEILUNG Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg 09.02.04
Der Preis der individuellen Freiheit
Versicherungsleistung nur bei Weitergabe von Daten?
Soll nur derjenige von Sozialversicherungsleistungen profitieren dürfen, der auch bereit ist, Daten weiterzugeben, die im Zuge der klinischen Forschung erhoben worden sind? An einer Tagung in Luzern sind diese und andere Fragen rund um die Forschung am Menschen Ende vergangener Woche diskutiert worden.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 09.02.03
Acht neue Organe für eine Patientin
BERLIN (dpa). An der Charité in Berlin ist erstmals in Europa nach eigenen Angaben die simultane Transplantation von acht Organen geglückt.
Ärzte Zeitung, 09.02.2004
Erbgut-Analyse binnen 48 Stunden
Genetische Fingerabdrücke von 350 000 Menschen gespeichert / Fehlanalysen eruiert
KÖLN (dpa). Bei fast jedem zweiten schweren Verbrechen wird nach Angaben eines Rechtsmediziners eine Erbgut-Analyse eingeholt. "Wenn es schnell gehen muß, können wir bei einem Kapitalverbrechen eine Analyse binnen 48 Stunden erstellen", sagte der Direktor des Rechtsmedizinischen Instituts der Universität Köln, Professor Markus A. Rothschild.
Ärzte Zeitung, 09.02.2004
Brustkrebs: Pilotprojekt zur elektronischen Patientenakte gestartet
ESSEN. Die bundesweit erste einrichtungsübergreifende elektronische Patientenakte hat am 6. Februar die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Birgit Fischer in Essen frei geschaltet.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.02.04
Gen erhöht Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko
REYKJAVIK. Die umstrittene Firma deCODE beschreibt in der Online-Ausgabe von Nature Genetics (2004, doi:10.1038/ng1311) einen Gendefekt, der das Risiko von Schlaganfällen und Herzinfarkten verdoppelt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.02.04
Dissidente Mehrheit
Belgien: Katholische Krankenhäuser boykottieren Euthanasiegesetz nicht
Brüssel (DT/KNA) Auch in katholischen Krankenhäusern in Belgien ist aktive Sterbehilfe nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Katholischen Universität Löwen und des belgischen katholischen Krankenhausverbandes, über die belgische Medien am Freitag berichteten.
DIE TAGESPOST Nr.16 vom 07.02.2004
Präimplantationsdiagnostik: Möglichkeit zur Erfüllung des Kinderwunsches
Richter, Gerd
Die Einstellung von Betroffenen – eine empirische Studie zur gegenwärtigen Debatte
(Befragung von genetischen Hochrisikopaaren)
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 6 vom 06.02.2004, Seite A-327
Anm.: Nicht zu verwechseln mit der vergangene Woche veröffentlichten Studie zur PID.
Langfassung: Präimplantationsdiagnostik: Möglichkeit zur Erfüllung des Kinderwunsches
Einstellung von Betroffenen zur Präimplantationsdiagnostik (PID) – eine
empirische Studie zur gegenwärtigen bundesdeutschen Debatte Gerd Richter, Tanja Krones1, Manuela C. Koch, Martin Lindner, Georg F. Hoffmann,
Ertan Mayatepek, Gerd Hüls, Ralf Zoll
Zusammenfassung: In einer empirischen Untersuchung wurden erstmals in Deutschland 162 genetische Hochrisikopaare
(Zielgruppe) und 149 Paare einer Kontrollgruppe hinsichtlich ihrer Einstellung zu
den verschiedensten reproduktionsmedizinischen Möglichkeiten unter besonderer Berücksichtigung
der Präimplantationsdiagnostik (PID) befragt.
21 Seiten, Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 6 vom 06.02.2004, Seite A-327
12. Novelle zum Arzneimittelgesetz: Mehr oder weniger Ethik?
Korzilius, Heike
Die Ärzteschaft mahnt Änderungen am Regierungsentwurf an. Sie betreffen unter anderem die Rolle der lokalen Ethikkommissionen bei multizentrischen klinischen Prüfungen.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 6 vom 06.02.2004, Seite A-309
Arzneimittelforschung: Kinder sind ein „schlechtes Geschäft“
Grabar, Edda
Die für Mai geplante Novellierung des Arzneimittelgesetzes soll Anreize zur Förderung von Studien in dieser Altersklasse schaffen. Doch nicht nur Pädiater erachten die Änderungen als unzureichend.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 6 vom 06.02.2004, Seite A-320
Heilmittelrichtlinie muss notwendige Versorgung sichern
Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten, Helga Kühn-Mengel, erklärt angesichts der zahlreichen Zuschriften zur Heilmittel-Richtlinie:
„Bestrebungen, die im Bereich Heilmittel für Qualitätssicherung und Wirtschaftlichkeit sorgen, sind grundsätzlich zu begrüßen. Eine Überarbeitung der Heilmittelrichtlinie ist notwendig geworden, weil die Ausgaben in diesem Bereich stark zugenommen haben.
PRESSEMITTEILUNG BMGS 06.02.04
Körperwelten: Pietätlose Erlebnisanatomie
Kommentar Korf, Horst-Werner
Gunther von Hagens nennt seine „Körperwelten“ eine Anatomieausstellung – das wirft Fragen auf: Was ist Anatomie, was treibt ein Anatom?
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 6 vom 06.02.2004, Seite A-312
Fehler unerwünscht
Kommentar Ulrich Paschen
Fehler in der Medizin – da ist sich die Öffentlichkeit schnell einig – sind meistens das Problem von Ärzten, die unfähig, unmoralisch und arrogant sind. Das Problem ist aber viel ernster. Fehler kommen überall vor. Statt sich zu empören, brauchen wir einen klügeren Umgang mit den Fehlern
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 6 vom 06.02.2004, Seite A-328
Influenza: Auf den „Genmix“ kommt es an
Zylka-Menhorn, Vera
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 6 vom 06.02.2004, Seite A-318
Anm.: Nichts für Laien...
Französischer Kardinal warnt vor Trend zur Euthanasie
Nach Ansicht des Erzbischof von Lyons steht Frankreich unter dem Druck, dem Beispiel von Belgien und den Niederlanden zu folgen.
KATH.NET 06.02.04
Geburt eines 12 Jahre alten Embryos – Neuer „Rekord“ der Kryokonservierung
JERUSALEM. Eine Israelin hat Zwillinge geboren, die zwölf Jahre vor der Implantation mithilfe der Reproduktionsmedizin gezeugt worden waren. Über diesen neuen „Rekord“ bei der Kryokonservierung berichten Mediziner in Human Reproduction (2004 19: 328–32).
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 05.02.04
Ärzte sollen Beihilfe zum Selbstmord leisten können
Aktive Sterbehilfe bleibt verboten
Ärztliche Beihilfe zum Selbstmord soll in der Schweiz nicht länger tabu sein. Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften hat ihre entsprechenden ethischen Richtlinien gelockert.
NZZ NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 05.02.04
Sterbehilfe darf kein Tabu mehr sein
Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften hat ihre Richtlinien betreffend Sterbehilfe überarbeitet.
SWISS INFO 05.02.04
Deutsche Hospiz Stiftung empört über Schweizer Ärzte:
Schwerstkranke brauchen keine Hilfe zum Suizid, sondern Hilfe zum Leben
Dortmund. Mit Bestürzung hat die Deutsche Hospiz Stiftung die Nachricht aufgenommen, dass Schweizer Mediziner den begleiteten Suizid befürworten. Die Schweizer Akademie der Medizinischen Wissenschaften gab heute bekannt, dass Ärzte in Zukunft bei schwerstkranken Patienten Beihilfe zum Suizid leisten sollen.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 05.02.04
Deutsche Hospiz Stiftung intensiviert Serviceleistung am Schmerz- und Hospiztelefon
Dortmund. Rat und Hilfe finden immer mehr Menschen am bundesweit einzigartigen Schmerz- und Hospiztelefon. Das geht aus der heute veröffentlichten Jahresstatistik 2003 der Deutschen Hospiz Stiftung hervor.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 05.02.04
Die Gesundheitsreform interaktiv: Virtuelle Ratgeberin „Clara“ nimmt ihre Arbeit auf
Das Internet-Portal www.die-gesundheitsreform.de des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung hält ein neues interaktives Informationsangebot bereit. Ab heute haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit zum Online-Dialog mit der virtuellen Ratgeberin Clara.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung 05.02.04
Lauterbach: Pflegereform nicht mehr umsetzbar
KÖLN. Das Konzept, das die Rürup-Kommission der Bundesregierung für eine Reform der Pflegeversicherung erarbeitet hat, kann nach Ansicht des Gesundheitsexperten Karl Lauterbach „nicht mehr umgesetzt werden“.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 05.02.04
Wenig Haut und Knorpel aus dem Reagenzglas
Das Fraunhofer-ISI legt erstmals eine Studie zum Markt für künstliche Gewebe in der Medizin vor. Sie zeigt, dass die Entwicklung der Branche bisher hinter den hohen Erwartungen zurückgeblieben ist.
PRESSEMITTEILUNG Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung ISI 05.02.04
Vereinbarung zur Qualitätssicherung an Kliniken erntet Lob und Kritik
BERLIN. Die Erklärung der gemeinsamen Selbstverwaltung, die Kliniken in Zukunft dazu zu verpflichten, Qualitätsberichte zu veröffentlichen sowie weitere Maßnahmen der Qualitätsentwicklung zu ergreifen, ist auf Lob, aber auch auf Kritik gestoßen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 05.02.04
Euthanasie: Jährlich 1000 Niederländer ohne deren Einwilligung getötet
Besorgniserregender Trend: Viele Kranke wollen sterben, um ihrer Familie nicht zur Last zu fallen.
KATH.NET 04.02.04
Unerschütterliches Vertrauen
Neue forsa-Umfrage der DGHS: Bevölkerung würde Medizinern vertrauen, die einem schwerstkranken Menschen zum Tod verhelfen
Die große Mehrheit der Bevölkerung (84 %) würde ihrem Hausarzt das Vertrauen nicht entziehen, wenn dieser einem unheilbar kranken Patienten bei der Selbsttötung geholfen hätte. Und selbst bei der – in Deutschland verbotenen – aktiven direkten Sterbehilfe sähe nur eine Minderheit (20 %) das Vertrauen zu ihrem Hausarzt erschüttert.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft Humanes Sterben DGHS 04.12.03
Im Treibhaus
Rationierte Medizin, Abtreibung nach der Geburt - Ärzte und Ethiker ringen um die Schutzwürdigkeit des Menschen
Groß und weit ist die Wunderwelt der Ethik, und ihre Grenzen sind die Grenzen des Alls: Dieser entfesselte Eindruck scheint unabweisbar beim Blick auf die biopolitische Debattenlage.
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 04.02.04
Bundessozialgericht stützt die Cross-over-Lebendspende - doch viele Fragen zur Anwendung sind unbeantwortet
Von Nicola Siegmund-Schultze
Lebendspenden von Nieren sind in Deutschland ein wichtiges Standbein in der Transplantationsmedizin:
Ärzte Zeitung, 04.02.2004
Scheitert die Pflegereform an einer neuen Periode der ruhigen Hand?
Von Cornelia Durst
Ist die Pflegeversicherung endgültig zu einem Pflegefall der höchsten Stufe geworden? Alles deutet darauf hin, daß die Reformansätze, die von der Opposition teilweise mitgetragen werden, wenn nicht komplett verworfen, doch für längere Zeit aufs Eis gelegt werden.
Ärzte Zeitung, 04.02.2004
Selbstverwaltung stärkt Qualität in Krankenhäusern
BERLIN. Die Versorgungsqualität in Krankenhäusern soll weiter ausgebaut und für Patienten vergleichbar gemacht werden. Dies haben die Selbstverwaltungspartner im Gesundheitswesen vereinbart.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.02.04
Leben, leiden,lieber nicht?
Von Stefan Meetschen
Defizite im Gesundheitssystem, politisches Ringen in Straßburg und Berlin um die „aktive Sterbehilfe“. Nur noch eine Minderheit setzt sich in Deutschland für die „absolute Würde“ des Menschen ein. Wie soll es weitergehen? Eine eindeutige Antwort ist auch bei Ärzten und Ethik-Experten schwer zu finden.
DIE TAGESPOST Nr.14 vom 03.02.2004
Rechtsprechung akzeptiert Abstriche bei Therapie
Medizinrechtler: Bei begrenzten Mitteln darf die Verantwortung nicht beim einzelnen Arzt abgeladen werden
MÜNCHEN (sto). Das medizinisch Machbare eilt nach Aussage des Münchner Medizinrechtlers Professor Klaus Ulsenheimer dem Bezahlbaren inzwischen weit voraus. Zunehmend häufiger werden nach seinen Angaben die Grenzen der Finanzierbarkeit im deutschen Gesundheitswesen offensichtlich.
Ärzte Zeitung, 03.02.2004
Pflegekasse im Jahr 2003 mit Millionendefizit
BERLIN (dpa). Bei allem Streit über die gesetzliche Pflegeversicherung scheint eine Reform, die mehr Geld in die Pflegekasse bringt kaum aufschiebbar, denn im vergangenen Jahr ist das Defizit der Pflegeversicherung auf etwa 650 Millionen Euro gestiegen.
Ärzte Zeitung, 03.02.2004
Tabuthema Kinderlosigkeit
Was denken die Deutschen über die moderne Fortpflanzungsmedizin? Eine aktuelle Studie gibt erstmals Antworten Ärzteverbände fordern eine Liberalisierung des Embryonenschutzgesetzes, um Paaren besser zu Nachwuchs verhelfen zu können
Von Karl-Georg Michel
DIE TAGESPOST Nr.14 vom 03.02.2004
Pränataldiagnostik: Studie befürwortet Aufhebung der Altersbeschränkung für genetische Tests
LONDON. Forschungsergebnisse aus den USA stellen die Altersbeschränkung für pränatale Untersuchungen zu chromosomalen Anomalien wie beispielsweise dem Down-Syndrom infrage (Lancet 2004; 363: 276–282).
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 03.02.04
Kassen erhalten jetzt Daten mit Patientenbezug
BERLIN (gvg). Voraussichtlich ab dem zweiten Quartal ist es soweit: In Deutschlands Arztpraxen hält der gläserne Patient Einzug. Mit dem Wechsel hin zu einer patientenbezogenen Übermittlung der Abrechnungsdaten werden auch ambulant tätige Ärzte für die Versicherungen durchsichtiger.
Ärzte Zeitung, 03.02.2004
Ärzteverband: „Der gläserne Patient ist Wirklichkeit“
KÖLN. Die mit der Gesundheitsreform neu eingeführten Melderegeln von versichertenbezogenen Diagnosen an die Krankenkassen hat der NAV-Virchowbund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, kritisiert. „Von dem im Hippokratischen Eid manifestierten Arztgeheimnis ist seit Jahresbeginn nichts mehr übrig“, erklärte der Vorsitzende des NAV, Dr. med. Maximilian Zollner, am 3. Februar.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 03.02.04
IGFM fordert: 'Körperwelten'-Ausstellung muss geschlossen werden
Die kommerzielle Verwertung menschlicher Überreste bedeute eine krasse Missachtung der Würde der Verstorbenen, erklärt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte.
KATH.NET 03.02.04
Fettgewebe ist mehr als nur ein passiver Lipidspeicher
Fehlt ein Insulinrezeptor, bleiben Mäuse rank und schlank - ganz unabhängig davon, wieviel sie fressen / Rezeptorblockade als Therapie?
LEIPZIG (run). Wissenschaftler der Universität Leipzig sind dem Wunsch vieler Menschen nach einem einfachen Weg zur Traumfigur einen kleinen Schritt näher gekommen. Sie haben bei Mäusen entdeckt, daß das Fehlen eines Gens für einen Insulinrezeptor sie - unabhängig von der Futteraufnahme - rank und schlank erhielt. Außerdem lebten sie länger als ihre dicken Artgenossen.
Ärzte Zeitung, 03.02.2004
Neues Beratungszentrum für Pflegekräfte
Berufsgenossenschaft setzt auf engere Zusammenarbeit mit Hausärzten / Hauterkrankungen stehen im Mittelpunkt
DELMENHORST (cben). Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat vergangene Woche im niedersächsischen Delmenhorst ihr drittes Schulungs- und Beratungszentrum in Deutschland eröffnet.
Ärzte Zeitung, 03.02.2004
Schweizer Lebensschützer ergreifen Referendum über Embryonenforschung
Das Stammzellenforschungsgesetz sei nicht verfassungskonform. Bis zum 8. April sollen 50.000 Unterschriften gesammelt werden, um das Referendum zu ermöglichen.
KATH.NET 02. Februar 200
Koalition verspricht Pflegereform - läßt Inhalte aber offen
Noch ist nicht klar, wie BVG-Urteil umgesetzt wird
BERLIN (HL/con). Dürfen Demenzkranke eine adäquate Pflege erwarten, werden ambulante Pflegeleistungen nach jahrelangem Stillstand dynamisiert, wird die Pflegeversicherung finanziell auf stabile Beine gestellt? Auf alle Fragen antwortet die rot-grüne Koalition mit einem vollmundigem Ja, läßt aber völlig offen, wie sie dies realisieren will.
Ärzte Zeitung, 02.02.2004
Belgien untersagt Bayer Anbau von Gen-Raps
BRÜSSEL. Die belgische Regierung hat dem Bayer-Konzern den Anbau eines gentechnisch veränderten Rapses untersagt. Das Risiko einer „Verschmutzung“ herkömmlicher Agrarprodukte mit Genpollen sei zu hoch,
DEUTSCHES ÄRTZTEBLATT 02.02.04
Wissenschaftsrat fordert Stärkung der Forschung in der Hochschulmedizin
BERLIN. Die Medizin an den Hochschulen muss umstrukturiert werden, um in Forschung, Lehre und Krankenversorgung gleichermaßen konkurrenzfähig zu bleiben. Zu diesem Ergebnis kommt der Wissenschaftsrat in seiner jüngsten Analyse der Situation der Universitätsmedizin am 2. Februar.
DEUTSCHES ÄRTZTEBLATT 02.02.04
Schering legt den Bio-Bypass auf Eis
Klinische Studie überraschend eingestellt - Präparat blieb ohne Wirkungen - Aktienkurs eingebrochen
Von Norbert Schwaldt
BERLINER MORGENPOST 01.02.04
B 5 - Medizin und Recht bei der Behandlung, Pflege und Betreuung demenzkranker Menschen
4 Vorträge beim 39. Kongress der Ärztekammer Nordwürttemberg vom 30. Januar bis zum 1. Februar 2004 in Stuttgart
„Wenn nichts mehr zu machen ist, ist noch viel zu tun“
Palliativmedizin – kein Ende der Medizin, sondern: Lebensqualität am Ende des Lebens
durch moderne Medizin in ganzheitlicher Einbindung
Dr. med. Elisabeth Bürger, Palliativstation – Marienhospital Stuttgart
11 Seiten, Vortrag beim 39. Kongress der Ärztekammer Nordwürttemberg vom 30. Januar bis zum 1. Februar 2004 in Stuttgart
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Patientenverfügung soll auch im Koma gelten
Neue Umfrage im Auftrag der DGHS befasst sich mit Elementen einer möglichen gesetzlichen Regelung der Patientenverfügung
(dgpd Augsburg) Eine Patientenverfügung sollte nicht erst im Sterbeprozess gültig sein, sondern bereits dann, wenn der Verfasser sich selbst nicht mehr äußern kann, z.B. auch im Komafall.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft Humanes Sterben DGHS 30.01.04
Gesünder mit weniger Pillen
Milliardenkosten durch falsche Medikamenten-Einnahme / Fraunhofer-ISI untersucht Maßnahmen für mehr Effizienz in der Arzneimittelversorgung
Viel hilft viel, sagt der Volksmund. Bei Medikamenten ist das anders - sie wirken nur, wenn sie richtig dosiert eingenommen werden.
PRESSEMITTEILUNG Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung ISI 29.01.04
„Der Tod ist keine Terminfrage“
Neue forsa-Umfrage im Auftrag der DGHS: Nur jeder Zehnte hat mit einer Patientenverfügung vorgesorgt
Augsburg, 31.10.2003 (DGHS in Augsburg). Die Mehrheit der Bundesbürger (53 %) weiß nach eigenen Angaben, was eine Patientenverfügung ist. 47 Prozent wissen es nicht. Dies ist das Ergebnis einer neuen Repräsentativ-Umfrage durch forsa im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS).
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft Humanes Sterben DGHS 31.10.03
http://www.i-s-b.org/fokus/b-waffen.htm
DER BUNDESTAG UND DIE STAMMZELLENFORSCHUNG
Antwort auf ein Dilemma
BLICKPUNKT BUNDESTAG 01/2002
Von der Menschenwürde tiefgefrorener Embryonen
Andrea Naica-Lobell
Der Bundestag hat entschieden: Embryonale Stammzellen dürfen nur in Ausnahmefällen importiert werden
TELEPOLIS 30.01.2002
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