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Presse

Pressespiegel 16.-28. Februar 2005

Anzahl: 92 Artikel, Stand 05.03.05

28. Februar

Verfügung für Patienten: Union kooperiert nicht
BERLIN (hak/dpa). Die Union will sich an einem Gruppenantrag aus der Regierungskoalition zur gesetzlichen Regelung von Patientenverfügungen vorläufig nicht beteiligen. Das bestätigte Fraktionsvize Wolfgang Zöller der "Ärzte Zeitung".
Ärzte Zeitung, 28.02.2005

Schweiz: Start für neues Stammzellengesetz
Am 1. März tritt das neue Stammzellen-Forschungsgesetz in Kraft. Im November 2004 war es vom Volk gut geheissen worden.
Durch das neue Gesetz hat die Schweiz für die Forscher-Gemeinschaft ähnliche Rahmen-Bedingungen geschaffen wie Frankreich, die Niederlande, Dänemark oder Finnland.
SWISSINFO.CH 28.02.05

Kardinal Lehmann und Bischof Huber stellen in Berlin zentrale Anliegen der Woche für das Leben 2005 vor
2005: Mit Kindern ein neuer Aufbruch
Gemeinsame PRESSEMITTEILUNG Sekretariat Deutsche Bischofskonferenz und Evangelische Kirche in Deutschland 28.02.05

Behinderte sollen besser gegen sexuelle Gewalt geschützt werden
Gesundheit und Soziale Sicherung/Antrag
Berlin: (hib/BES) Für einen wirksameren Schutz Behinderter gegen sexuelle Übergriffe plädiert die CDU/CSU-Fraktion in einem Antrag (15/4928). In Deutschland gebe es erhebliche Defizite im Umgang mit diesem Problem, schreiben die Abgeordneten und berufen sich dabei auf die Antwort der Bundesregierung (15/3154) auf eine Kleine Anfrage der Union (15/3009). So seien Menschen mit Behinderung deutlich häufiger Opfer sexueller Übergriffe als nicht behinderte Menschen.
HIB 060/2005 28.02.2005

Union will Rechtsgrundlage für DNA-Analysen verbreitern
Recht/Gesetzentwurf
Berlin: (hib/BOB) Die CDU/CSU möchte, dass die molekular-genetische Untersuchung von Körperzellen (DNA-Analyse) zum Nachweis der Identität eines möglichen Straftäters auf eine breitere Rechtsgrundlage gestellt wird. Damit könnte die Effizienz der Tataufklärung weiter verbessert werden, so die Union. Sie hat dazu ein Gesetzentwurf (15/4926) vorgelegt. Danach soll sich der "genetische Fingerabdruck" nicht mehr auf Straftaten von erheblicher Bedeutung oder auf ein Delikt gegen die sexuelle Selbstbestimmung zu beschränken
HIB 060/2005 28.02.2005

Können medizinische Informationen töten?
Wirtschaftswissenschaftler warnen: Eine verbesserte Diagnostik führt bei bestimmten Krankheiten zu einer Erhöhung der Sterberate
von Holger Zschäpitz
DIE WELT 28.02.05

Leseschwäche ist offenbar genetisch bedingt
WASHINGTON (ddp). Legasthenie hat offenbar auch eine genetische Ursache. Das schließen britische Wissenschaftler aus den Ergebnissen einer Untersuchung, in der sie das Erbgut von Legasthenikern mit dem von Menschen ohne Lese-Rechtschreibschwäche verglichen.
Ärzte Zeitung, 28.02.2005
 


26. Februar

Richter ermöglicht passive Sterbehilfe in Florida
Pinellas Park/USA (AP) Im jahrelangen Streit um passive Sterbehilfe im US-Staat Florida hat ein Richter die Einstellung der künstlichen Ernährung für eine 41-jährige Frau erlaubt, die seit 15 Jahren im Koma liegt.
YAHOO Nachrichten 26.02.05

Keine Niederlage für Zypries
Die Justizministerin kassiert zu recht ihren eigenen Gesetzentwurf
Justizministerin Zypries hat ihren Gesetzentwurf zur Patientenverfügung zurückgezogen. Das ist eine logische Konsequenz.
TAZ 26.02.05

Neuer Anlauf für Gesetz zu Patientenverfügungen
Berlin - Die künftige rechtliche Anerkennung von Patientenverfügungen zum Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen ist wieder völlig offen.
DIE WELT 26.02.05

Kardinal Lehmann und Paul Spiegel sprechen sich aus
Nicht alle Differenzen zwischen katholischer Bischofskonferenz und Zentralrat der Juden ausgeräumt
von Gernot Facius
Bonn/Mainz - Das kurzfristig anberaumte Gespräch zwischen dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, und dem Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, hat nicht alle Differenzen der jüngsten Zeit beseitigen können.
DIE WELT 26.02.05
 


25. Februar

Gespräch zwischen dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, und dem Präsidenten des Zentralrates der Juden, Dr. Paul Spiegel am 25. Februar 2005 in Mainz
Am heutigen Vormittag sind der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, und der Präsident des Zentralrates der Juden, Dr. Paul Spiegel, zu einem zweistündigen vertrauensvollen Gespräch im Bischofshaus in Mainz zusammengekommen.
Gemeinsame PRESSEMITTEILUNG Zentralrat der Juden in Deutschland und dem Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz 25.02.05

USA: Vorerst keine neue Verhandlungen über Abtreibungsgesetzgebung
Norma McCorvey brachte die Fälle von tausenden Frauen vor, welche unter den Folgen einer Abtreibung leiden.
KATH.NET 25.02.05

USA: Terri Schiavo darf weitere drei Wochen leben
Richter verlängerte am Freitag das Schickals der bekanntesten Wachkomapatientin" der Welt - Unterstützung für Terri durch Governor Jeb Bush, Randall Terry und Kardinal Renato Martino
KATH.NET 25.02.05

Verfassungsrichter - Geburtshelfer des Schutzes von Gendaten
Im Volkszählungsurteil wurden die Grundlagen für den Datenschutz gelegt / Informationelle Selbstbestimmung als Ziel des Gendiagnostik-Gesetzes
BERLIN (fst). Der gläserne Mensch - häufig, wenn über den Umgang mit genetischen Daten debattiert wird, ist diese Befürchtung zu hören. Gefordert wird damit zugleich ein umfassendes Gesetz für den Umgang mit genetischen Daten. Das Grundgesetz für diese Regeln hat vor über 20 Jahren das Bundesverfassungsgericht geschrieben.
Ärzte Zeitung, 25.02.2005

Wegen des Organmangels werden immer mehr Organe auch von intoxikierten Spendern akzeptiert
Von Nicola Siegmund-Schultze
Todesursache Drogenkonsum oder andere Vergiftungen: Auch viele Ärzte unter den Zeitungslesern wundern sich, daß das keine Kontraindikationen für eine Organspende sind.
Ärzte Zeitung, 25.02.2005

"Die Symptome paßten sehr gut zu einer Drogenpsychose"
Von Nicola Siegmund-Schultze
Hypoxischer Hirnschaden, Zustand nach Reanimation, Polytoxikomanie und Verdacht auf Myokarditis: Diese Befunde waren auf dem Leichenbegleitschein vermerkt, als Pathologen der Universitätsklinik Mainz Mitte Februar eine Organspenderin untersuchten, die mit dem Tollwutvirus infiziert war (die "Ärzte Zeitung" berichtete).
Ärzte Zeitung, 25.02.2005

Infektionen durch Organspende: Ein geringes Restrisiko bleibt bestehen
Zylka-Menhorn, Vera
Was zum Schutz des Tranplantatempfängers vor infektiösen Erkrankungen routinemäßig getestet wird
Nach dem Tod von zwei Transplantationspatienten, die Organe einer mit Tollwutviren infizierten Spenderin erhalten hatten, sorgen sich die Koordinatoren des Organspendeprozesses, dass dieses sehr seltene – und nicht vorhersehbare – Ereignis das Ansehen der Transplantationsmedizin schmälern könnte.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 8 vom 25.02.2005, Seite A-482

Zypries zieht umstrittenen Entwurf zurück
Bundestag soll Gesetz über Patientenwillen erarbeiten
BERLIN, 24. Februar. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) hat ihren umstrittenen Entwurf zur gesetzlichen Regelung von Patientenverfügungen zurückgezogen.
BERLINER ZEITUNG 25.02.05
 


24. Februar

Koalition sperrt sich gegen Sterbehilfe-Entwurf
Justizministerin Zypries hat bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage einen Gesetzentwurf zurückgezogen. Die Koalition will Patientenverfügungen auf andere Art gesetzlich legitimieren.
NETZEITUNG.DE 24.02.05

Proteste stoppen Gesetzentwurf zu Patientenverfügungen
Berlin (kobinet) Nach zunehmenden Protesten in der Öffentlichkeit hat Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) ihren im November 2004 vorgestellten Entwurf zur gesetzlichen Regelung von Patientenverfügungen zurückgezogen.
KOBINET Nachrichten 24.02.2005

Kein Gesetzentwurf des Kabinetts
Verbesserung der palliativmedizinischen Versorgung sowie ein Ausbau der Hospizdienste angemahnt
Zu dem Verzicht der Bundesjustizministerin auf einen Regierungsentwurf zur Patientenverfügung erklärt der Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin' Thomas Rachel MdB:
Frau Zypries hat darauf verzichtet, den von ihr vorgelegten Referentenentwurf weiter zu verfolgen. CDU/CSU begrüßen diesen unerwarteten Schritt ausdrücklich,
PRESSEMITTEILUNG Thomas Rachel, MdB CDU 24.02.05

Zypries scheitert auch bei Patientenverfügung
BERLIN. Zur Ankündigung von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, keinen Regierungsentwurf zur Patientenverfügung mehr anzustreben, erklären der rechtspoltische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Rainer Funke, und der Obmann in der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin', Michael Kauch:
Die Ankündigung des Bundesjustizministeriums, man werde den Gesetzentwurf zur Stärkung von Patientenrechten zurückziehen, ist eine weitere Bankrotterklärung für Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.
PRESSEMITTEILUNG Rainer Funke und Michael Kauch, MdB, FDP 24.02.05

Unverbindlich verboten
Die Suche der UN nach einem Klonkonsens ist gescheitert
Keine fünf Minuten nachdem die Sitzung des Rechtsausschusses der Vereinten Nationen am vergangenen Freitag beendet war, rauschte Jubel durchs Internet. »Sieg!«, frohlockten katholische Lobbyisten, »UN verbieten alle Formen des Klonens!« – wovon freilich keine Rede sein kann.
DIE ZEIT 24.02.2005 Nr.9

Krisengipfel zum Holocaust- Abtreibungs-Vergleich
von Gernot Facius
Bonn - Durch ein Spitzengespräch zwischen Kardinal Karl Lehmann und dem Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, sollen morgen die jüngsten Irritationen im katholisch-jüdischen Verhältnis aus der Welt geschafft werden.
DIE WELT 24.02.05

Holocaust vs. Babycaust?
Von Stefan Rehder
Zyniker mögen einwenden, der Weltbild-Verlag hätte sich doch gar keine bessere Werbung für die gestern erschienene deutsche Ausgabe des jüngsten Buches des Heiligen Vaters vorstellen können als die, welche der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland dem Verlag mit seinen Einlassungen kostenlos geliefert hat.
DIE TAGESPOST vom 24.02.2005

Wenn die Zelle zur Flüssigkeit wird
Charakteristische Materialeigenschaften revolutionieren Krebsdiagnose und Stammzellforschung:
Physiker der Universität Leipzig haben eine für Krebsdiagnose und Stammzellbiologie richtungweisende Entdeckung gemacht: Durch Laser induzierte Verformung von Zellen identifiziert Krebszellen und Stammzellen.
PRESSEMITTEILUNG Universität Leipzig 24.02.05

Herz, wachs’ nach
Beschädigte Herzklappen müssen ausgetauscht werden. Ersatz aus körpereigenem Gewebe könnte eine Alternative sein
Von Christian Bernhart
DIE ZEIT 24.02.2005 Nr.9

Keine EU-Förderung von verbrauchender Embryonenforschung
Kein Fördergeld der Europäischen Union für Tötung von Embryonen
PRESSEMITTEILUNG 24.02.05 Prof. Dr. Maria Böhmer MdB CDU und Thomas Rachel MdB, CDU, Sprecher der Enquete-Kommission Recht und Ethik der modernen Medizin anlässlich der Vorbereitungen der EU-Kommission für das siebte Forschungsrahmenprogramm

Organspende im Jahr 2004 stabil
Im Jahr 2004 ließen sich zwar die sehr guten Ergebnisse des Jahres 2003 nicht wiederholen, aber das Jahr 2004 liegt auf dem Niveau der Jahre 2001 – 2003.
PRESSEMITTEILUNG DSO 24.02.05

Neue Wohn- und Betreuungsformen für ältere Menschen
Staatssekretär Ruhenstroth-Bauer eröffnet Fachtagung in Berlin
"Eine zukunftsfähige Gesellschaft des langen Lebens braucht neue und innovative Wohn- und Betreuungsformen für ältere Menschen", forderte Staatssekretär Ruhenstroth-Bauer.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend BMFSFJ 24.02.05
 


23. Februar

Vorsitzender des Bioethik-Ausschusses der Konservativen im Europaparlament fordert umfassendes Klonverbot
BRUESSEL. Der Europaabgeordnete der Fraktion der Christdemokraten im Europaparlament (EVP), Dr. Peter Liese, hat die Bundesregierung und die Europäische Kommission dazu aufgefordert, jede Form des Klonens menschlicher Embryonen zu verbieten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 23.02.05

Gericht in Florida erlaubt Stopp von Lebenshilfe für Koma-Patientin
Miami In einem jahrelangen Rechtsstreit um Sterbehilfe im US-Bundesstaat Florida hat ein Berufungsgericht am 22. Februar entschieden, dass die im Zentrum der Debatte stehende Koma-Patientin von ihren lebenserhaltenden Instrumenten abgekoppelt werden darf.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 23.02.05

Stammzellen lassen sich umprogrammieren
Forscher fanden die Erklärung für eine wissenschaftliche Kontroverse
PRESSEMITTEILUNG Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen 23.02.2005

Nabelschnurzellen mildern Folgen von Herzinfarkt
ROSTOCK (dpa). Stammzellen aus der Nabelschnur können im Tierversuch die Folgen eines Herzinfarkts mildern.
Ärzte Zeitung, 23.02.2005

Das Gedächtnis der Zellen beim Klonen
Für spezialisierte Gewebe typische Gene nicht abgeschaltet
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 23.02.05

Versicherungen sollen Vorerkrankungen nur der letzten fünf Jahre abfragen
Petitionsausschuss
Berlin: (hib/MIK) Krankenversicherungen sollen bei Vertragsabschluss die Vorerkrankungen nur der letzten fünf Jahre abfragen können. Dafür hat sich der Petitionsausschuss am Mittwochmorgen eingesetzt und die entsprechende Eingabe einstimmig an das Bundesministerium der Justiz (BMJ) "als Material" überwiesen und den Fraktionen des Deutschen Bundestages "zur Kenntnis" gegeben. Fragen nach der vormaligen Ablehnung bei anderen Versicherern sollten generell verboten werden, fordert der Petent weiter.
HIB 052/2005 23.02.2005
 


22. Februar

Einladung zum Klonen?
Der Rechtsausschuss der Vereinten Nationen hat jetzt endlich ein totales Klonverbot beschlossen. Dies entspricht erfreulicherweise der mehrfach geäußerten Erwartung des Kolpingwerkes Deutschland.
PRESSEMITTEILUNG Kolpingwerk Deutschland 22.02.05

UN-Klonverbot in Sicht
Zur Empfehlung des Rechtsausschusses der Vereinten Nationen, jede Form des Klonens international zu aechten, erklaert der Sprecher der AG Ethik und Recht der modernen Medizin der SPD-Fraktion,
Dr. Wolfgang Wodarg
Der Rechtsausschuss der Vereinten Nationen hat am vergangenen Freitag mit Zweidrittelmehrheit die Erarbeitung einer Konvention zum internationalen Verbot jeglicher Formen des Klonens menschlicher Embryonen beschlossen.
PESSEMITTEILUNG Dr. Wolfgang Wodarg, MdB SPD, 22.02.05

Brustgewebe aus dem Labor
Silikonimplantate zur Brustvergrößerung gehören womöglich schon bald der Vergangenheit an. Denn einem Team um Jeremy Mao von der University of Illinois in Chicago ist es gelungen, aus Stammzellen Fettgewebe herzustellen, das künftig bei Schönheitsoperationen eingesetzt werden könnte.
BERLINER ZEITUNG 22.02.05

Stiftung Organtransplantation hält Sicherheitstests für ausreichend
KÖLN. Die Deutsche Stiftung Organstransplantation (DSO) warnt angesichts der Todesfälle durch Organspenden einer tollwutinfizierten Patientin vor einer Diskreditierung von Transplantationen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 22.02.05
 


21. Februar

Bundesregierung bedauert Unverbindlichkeit von UN-Klon-Erklärung
BERLIN. Die Bundesregierung hat sich enttäuscht darüber gezeigt, dass die Vereinten Nationen beim Thema Klonen letztlich nur eine unverbindliche Erklärung beschlossen haben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.02.05

UN-Ausschuss empfiehlt weltweites Verbot menschlichen Klonens
NEW YORK. Nach vierjährigen Beratungen hat sich der Rechtsausschuss der Vereinten Nationen am 18. Februar mehrheitlich für ein weltweites Verbot aller Formen des menschlichen Klonens ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.02.05

Schweiz: Fragen können die Gesundheit gefährden
Europäische Leitplanken für das Humanforschungsgesetz
Zurzeit arbeitet das Bundesamt für Gesundheit an einem Gesetz über die Forschung am Menschen. Seit kurzem liegt nun ein Vertragswerk des Europarates zur biomedizinischen Forschung zur Unterzeichnung auf. Dieses gibt die Leitplanken auch für die hiesige Gesetzgebung vor. Und es fasst den Begriff des Menschenversuchs weit.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 21.02.05

Gendaten - der Stoff für schnelle Schlagzeilen
Entwurf für ein Gendiagnostik-Gesetz liegt vor, doch debattiert wird über Randaspekte
BERLIN (fst). Als im Herbst 2004 der Arbeitsentwurf für ein Gendiagnostik-Gesetz bekannt wurde, war das nur für Experten ein Thema. Inzwischen wird das Für und Wider von Gentests in der breiten Öffentlichkeit heiß diskutiert.
Ärzte Zeitung, 21.02.2005

Bundestag will Vorsorgevollmacht statt Betreuung
Neues Betreuungsrecht verabschiedet / Keine Zwangsbehandlung beim Vertragsarzt / Pauschale Vergütung für Betreuer
BERLIN (fst). Der Bundestag hat am vergangenen Freitag fraktionsübergreifend dem neuen Betreuungsrecht zugestimmt. Durch die Novelle soll vor allem die Vorsorgevollmacht gestärkt werden.
Ärzte Zeitung, 21.02.2005

Organspende ist auch möglich bei Drogenkonsum
HANNOVER (dpa). Konsum von Drogen wird nicht als generelles Risiko für Organspenden angesehen.
Ärzte Zeitung, 21.02.2005

Tollwut ist kaum auszuschließen
Ein Virus-Nachweis bei Organspendern würde zwei bis drei Tage dauern
NEU-ISENBURG (nsi). Die Tollwut-Infektion bei Organempfängern hätte sich nicht verhindern lassen, berichten Virologen und Transplantations-Ärzte. Es fehlen schnelle Virus-Nachweise, außerdem hatte die Spenderin keine eindeutigen Tollwutsymptome.
Ärzte Zeitung, 21.02.2005

Beschleunigen Neuroleptika die Demenz von Pflegeheimbewohnern?
OXFORD. Neuroleptika werden in Pflegeheimen zur Behandlung von Verhaltensstörungen eingesetzt, die eine häufige Begleiterscheinung schwerer Demenzen sind. Eine randomisierte Studie in der Onlineausgabe des British Medical Journal stellt jetzt jedoch die Wirkung von Quetiapin und Rivastigmin in dieser Patientengruppe infrage.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.02.05

Nabelschnurblut stärkt Herz nach Infarkt
Universität Rostock und VITA 34 stellen neue Ergebnisse vor
Rostock/Leipzig: Der Herzinfarkt könnte dank Nabelschnurblut-Stammzellen bald etwas von seinem Schrecken verlieren. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie der Universität Rostock und des Biotechnologie-Unternehmens Vita34. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt online im Fachjournal „Cardiovascular Research“ veröffentlicht.
PRESSEMITTEILUNG Vita34 und Uni Rostock 21.02.2005
 


20. Februar

Nach Organspende: Patientin in Hannover an Tollwut gestorben
Die mit Tollwut infizierte Patientin in der Medizinischen Hochschule Hannover ist gestorben. Das teilte ein Sprecher der Klinik heute mit. Die Frau hatte eine Lunge von einer Organspenderin erhalten, die sich in Indien mit dem Virus infiziert hatte.
SPIEGEL ONLINE 20.02.05

Tollwutinfektionen durch Organspende - Alles nur "ein schreckliches Unglück"?
Nichts sehen, Nichts hören, Nichts sagen bzw. die Verantwortung von sich weisen und auf die Erfolge der Transplantationsmedizin verweisen ist offenbar die Devise der Verantwortlichen! Aber ganz so einfach ist es nicht.
Ein Beitrag von Roberto Rotondo
www.transplantation-information.de 20.02.05

Papst und Abtreibung
Gott und die Welt
von Heimo Schwilk
DIE WELT 20.02.05

Regierung soll sich zur Lage der Forschung in Deutschland äußern
Bildung und Forschung/Große Anfrage
Berlin: (hib/BES) Nach der Lage der Forschung in Deutschland erkundigt sich die CDU/CSU-Fraktion in einer Großen Anfrage (15/2528). Der Forschungs- und Wissenschaftsstandort Deutschland lebt aus der Sicht der Union von seiner Substanz.
HIB 046/2004 20.02.2004
 


19. Februar

Uno empfiehlt totales Klonverbot
Beschluss aber rechtlich nicht bindend für Mitgliedsländer
Der Rechtsausschuss der Uno-Vollversammlung hat sich gegen jegliche Formen des menschlichen Klonens ausgesprochen. Die USA haben sich nach jahrelangem Ringen um ein internationales Klonverbot durchgesetzt. Die Mitglieder des Ausschusses waren in der Frage tief zerstritten. Für eine völkerrechtlich bindende Konvention fehlt die erforderliche Stimmenzahl.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 19.02.05

UNO stimmt für totales Klonverbot
Eine Deklaration von Honduras, die von den USA unterstützt wurde, ist am Freitag am Abend mehrheitlich angenommen - Großer Erfolg für Pro-Life-Gruppen
KATH.NET 19.02.05

Schritt zum globalen Klonverbot
USA setzen sich durch
Die USA haben sich nach jahrelangem Ringen um ein weltweites Klonverbot durchgesetzt. Ein von Costa Rica eingebrachter und von Washington forcierter Vorschlag gegen das Klonen fand im zuständigen UN-Ausschuss die nötige Mehrheit
N-TV 19.02.05

Eine Frage der Beratung
Spätabtreibung: Weder Koalition noch Opposition wollen eine grundlegende Gesetzesänderung
DIE TAGESPOST vom 19.02.2005
Von Martina Fietz
Sachverständigen-Anhörungen im Bundestag haben die Eigenart, dass sich am Ende alle Seiten in ihrer Haltung bestätigt fühlen.

Die schwierige Suche nach dem Patientenwillen
Jörg Michel
Berlin. Wann dürfen todkranke Patienten den Abbruch lebensverlängernder Maßnahmen fordern? In welchem Stadium einer Krankheit müssen Ärzte dem Wunsch entsprechen? Die Frage von Patientenverfügungen ist ethisch höchst umstritten. Sie spaltet nicht nur die Gesellschaft. Auch im Bundestag, der dieses Jahr darüber entscheiden muss, wird das Thema kontrovers diskutiert.
BERLINER ZEITUNG 19.02.05

Motive der Todesengel
Wenn Pflegekräfte und Ärzte ihre Patienten töten, tun sie das oft nicht aus Mitgefühl für die Kranken, sondern aus Selbstmitleid
Monika Wimmer
BERLINER ZEITUNG 19.02.05
 


18. Februar

UN to decide today on human cloning
A UN committee has been meeting in special session this week to agree to a document on human cloning. After two years of negotiations, a substantive outcome seems more likely than another postponement.
Friday-Fax,Volume 8, Number 9 February 18, 2005

Legal Committee recommends UN-Declaration on human cloning to general assembly
Concluding its work for the fifty-ninth session, the Sixth Committee (Legal) this afternoon recommended to the General Assembly the adoption of a declaration on human cloning by which Member States would be called on to prohibit all forms of human cloning inasmuch as they are incompatible with human dignity and the protection of human life.
PRESSEMITTEILUNG Fifty-ninth General Assembly, Sixth Committee, 28th Meeting (PM) 18.02.05
Anm.: Hier gibt es auch die detailierten Abstimmungsergebnisse und Statements der einzelenen Staaten

Verbände fordern intensive Debatte über Patientenverfügungen
Auf vielfältige Weise haben die fünf Fachverbände für Menschen mit geistiger Behinderung ihre Bedenken gegen den Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums zur Regelung von Patientenverfügungen geäußert.
Gemeinsame PRESSEMITTEILUNG 18.02.05 Bundesverband Evangelische Behindertenhilfe e.V., Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V., Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e. V., Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V., Verband für anthroposophische Heilpädagogik, Sozialtherapie u. soziale Arbeit e.V.,

Dritter Anlauf für Richtlinie zur Sondennahrung
Hersteller protestieren erneut
BERLIN (HL). Zum drittenmal hat der Bundesausschuß (GBA) jetzt eine Richtlinie zur Verordnungsfähigkeit von künstlicher Ernährung beschlossen - in der Hoffnung, die neue Version finde nun die Billigung des Bundesgesundheitsministeriums. Zwei vorangegangene Richtlinien hatte das Ministerium beanstandet.
Ärzte Zeitung, 18.02.2005

EU fördert Gentherapie bei Mukoviszidose
MÜNCHEN (eb). Die EU-Kommission fördert ein neues Forschungsprojekt zur Gentherapie bei Mukoviszidose mit 3,5 Millionen Euro.
Ärzte Zeitung, 18.02.2005

Förderpreis für Arbeit zur Pflege bei Demenz
FRANKFURT AM MAIN (eb). Mit dem diesjährigen Förderpreis zur Optimierung der Pflege psychisch kranker alter Menschen (FOPPAM) ist jetzt Eva Richter ausgezeichnet worden.
Ärzte Zeitung, 18.02.2005

Betreuungsrecht wird modernisiert
Der Deutsche Bundestag hat heute das Zweite Betreuungsrechtsänderungsgesetz verabschiedet. Die Vorschriften werden zum 1. Juli 2005 in Kraft treten.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium der Justiz 18.02.05

Das erste Mal - und plötzlich bleibt die Regel aus
In Deutschland werden immer mehr Teenies schwanger - jedes Jahr um die 13 000 / Aufklärung ist oft lebensfern
Ärzte Zeitung, 18.02.2005

Reproduktionsmedizin: Behandlungen rückläufig
Verband beklagt Auswirkungen der Gesundheitsreform.
Richter, Eva A.
Die Zahl künstlicher Befruchtungen hat sich 2004 im Vergleich zum Vorjahr (16 000 geborene Kinder) halbiert. Dies ergab eine Umfrage des Bundesverbandes Reproduktionsmedizinischer Zentren (BRZ).
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 7 vom 18.02.2005, Seite A-398

Embryonenschutz aus Glas
Ritzen am Verbot der Präimplantationsdiagnostik
Im Bauch der werdenden Mutter darf der Embryo auf Krankheiten hin untersucht und allenfalls abgetrieben werden. In vitro ist eine solche Untersuchung beim künstlich gezeugten Embryo hingegen verboten. Zulässig ist wiederum die genetische Untersuchung der unbefruchteten Eizelle. Der Nationalrat wird voraussichtlich in der kommenden Session über der umstrittenen Logik dieser Regelungen brüten müssen.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 18.02.05

Lebendtransplantationen: Hohe Stabilität der Spendebereitschaft
Rittner, Christian
Circa hundert Experten suchten bei einem Symposium in Mainz nach Antworten auf bis heute ungeklärte ethische und juristische Fragen.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 7 vom 18.02.2005, Seite A-414

Studie bestätigt Nutzen von Stammzellen nach Herzinfarkt
Größte Untersuchung Deutschlands mit körpereigenen Zellen aus dem Knochenmark / Herzfunktion und Durchblutung werden verbessert
HAMBURG (nie). Eine Studie an der Medizinischen Fakultät der Universität Rostock bestätigt, daß sich körpereigne adulte Stammzellen zur Reparatur beschädigter Herzen erfolgreich nutzen lassen.
Ärzte Zeitung, 18.02.2005

Euthanasie in Thüringen: Kein Prozess
Jachertz, Norbert
Das Landgericht Gera legt den „Fall Albrecht“ zu den Akten. Das Hauptverfahren gegen die Universitätsprofessorin Rosemarie Albrecht aus Jena wegen Mordes an der Patientin Selma Albrecht (die Namensgleichheit ist zufällig) im Jahr 1941 wird nicht eröffnet
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 7 vom 18.02.2005, Seite A-381
 


17. Februar

Beratung zu Spätabtreibungen seit gerstern im Bundestag
Schwangerschaftsabbrüche: 128.030 Schwangerschaftsabbrüche hat das Statistische Bundesamt 2003 gemeldet. Nach der 23. Woche sprechen viele Fachleute von Spätabtreibung.
TAZ 17.02.05

Wenn es um Kind oder Engel geht
Von Friederike Gräff
Sie haben ihn "Ulysse" genannt. Odysseus. Weil seine Eltern einen ungewöhnlichen Namen für dieses Kind wollten, einen, der zeigt, dass es ein Kämpfer ist. "Diese Kinder überleben die Geburt meist nicht", sagt die Frauenärztin nach der Untersuchung.
TAZ 17.02.05

Der legalisierte Kindermord
Zur Problematik der Spätabtreibungen
Manfred Spieker
Prof. Dr. Manfred Spieker lehrt Christliche Gesellschaftslehre an der Universität Osnabrück.
DIE NEUE ORDNUNG Nr. 1/2005 Februar

Medizinische Indikation auf dem Prüfstand - Behinderung soll kein Abtreibungsgrund sein
Von Hanno Kautz
Als 1995 die embryopathische Indikation aus dem Paragraphen 218 des Strafgesetzbuches gestrichen wurde, sollte ein gedanklicher Automatismus beendet werden: Kind behindert, Abtreibung folgerichtig.
Ärzte Zeitung, 17.02.2005

US-Höchstgericht diskutiert über Abschaffung des Abtreibungsgesetzes
George W. Bush ernannte am Montag 20 „Pro-Life“-Richter - Showdown im US-Senat?
KATH.NET 17.02.05

Gefährliche Transplantation: Empfänger von tollwutinfizierten Organen ringen mit dem Tod
Von den drei Patienten, die sich in Deutschland vermutlich bei einer Organtransplantation an Tollwut infiziert haben, sind zwei lebensbedrohlich erkrankt. Sollte sich der Tollwut-Verdacht bestätigen, wäre es der erste Fall dieser Art in Deutschland.
SPIEGEL ONLINE 17.02.05

Organspenderin war mit Tollwut infiziert
Zwei Patienten schweben in Lebensgefahr
Die junge Frau, deren Organe nach ihrem Tod transpantiert wurden, war tatsächlich mit Tollwut infiziert. Dies hätten Tests ergeben, teilte die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) am Donnerstag in Neu-Isenburg mit. Sechs Menschen hatten Organe der Frau erhalten.
ZDF heute 17.02.05

Organempfänger in Deutschland mit Tollwut infiziert
Zustand von drei Patienten äußerst kritisch - Spenderin hatte sich offenbar in Indien mit der tödlichen Infektionskrankheit angesteckt
Hannover - Nach Transplantationen von Organen einer höchstwahrscheinlich mit Tollwut infizierten Spenderin sind in Deutschland vermutlich drei Empfänger mit der tödlichen Krankheit angesteckt worden.
DIE WELT 17.02.05

Frisches Blut ist ein Jungbrunnen
Bei Mäusen läßt sich altes Gewebe durch Substanzen aus jungen Organismen regenerieren
von Wolfgang W. Merkel
DIE WELT 17.02.05

Künstlich befruchtete Embryonen sind unterentwickelt
Wachstumsfaktoren fehlen
Adelaide - In der Flüssigkeit, in der künstlich befruchtete Babys heranwachsen, fehlen natürliche Wachstumsfaktoren.
PRESSETEXT.AUSTRIA 17.02.05

Morden gegen das Leiden
29 Menschen soll ein Krankenpfleger in Sonthofen getötet haben – ein grausiger, aber nicht einzigartiger Fall. Auch die Kollegen sind unbewusst beteiligt
Von Sabine Etzold
Er habe aus Mitleid gehandelt. Seine moralische Verpflichtung sei es gewesen, so notierte der Krankenpfleger Stephan L. im Gefängnis, ein Leben, das ihm nicht mehr lebenswert erschien, zu beenden.
DIE ZEIT 17.02.2005 Nr.8
 


16. Februar

Pflichtberatung und obligatorische Bedenkzeit bei Spätabtreibungen diskutiert
Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Anhörung)
Berlin: (hib/KOS) Für einen Ausbau der psychosozialen Beratung betroffener Frauen im Falle einer zur Debatte stehenden Spätabtreibung wegen einer zu erwartenden Behinderung des Kindes plädierten die Sachverständigen am Mittwochnachmittag bei einer Anhörung des Familienausschusses. Grundlage dazu waren Anträge der CDU/CSU (15/3948) sowie von SPD und Grünen (15/4148).
HIB 043/2005 16.02.2005

Stellungnahmen der Sachverständigen zur Öffentlichen Anhörung (49. Sitzung) am 16. Februar 2005 im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Thema Spätabtreibungen
Hier sind alle Stellungnahmen im PDF-Format abrufbar

Kindersterben in Québec
Statistik zeigt: Auf 100 Geburten kamen 2002 durchschnittlich 43,7 Abtreibungen. Schlimmer ist die Lage nur in Russland und Vietnam.
KATH.NET 16.02.05

Änderung des Betreuungsrechts soll zum 1. Juli dieses Jahres in Kraft treten
Rechtsausschuss
Berlin: (hib/BOB) Die vom Bundesrat vorgeschlagene Änderung des Betreuungsrechts (15/2494) soll am 1. Juli dieses Jahres in Kraft treten. Darauf einigten sich alle Fraktionen am Mittwochvormittag im Rechtsausschuss. Sie nahmen allerdings zum Teil wesentliche Änderungen an der Initiative der Länderkammer vor, der dann einmütig zugestimmt wurde.
HIB 040/2005 16.02.2005

Ausschuss billigt geplante Novelle des Arzneimittelgesetzes
Ausschuss für Gesundheit und Soziale Sicherung
Berlin: (hib/BES) Bei Enthaltung der FDP hat der Gesundheitsausschuss am Mittwochvormittag einen Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Anpassung der deutschen arzneimittelrechtlichen Vorschriften an das EU-Recht (15/4294) in geänderter Fassung angenommen.
HIB 041/2005 16.02.2005

Koalition und Union wollen Gentechnikrecht ändern
Verbraucherschutz/Gesetzentwurf und Antrag
Berlin: (hib/VOM) SPD und Bündnis 90/Die Grünen wollen mit ihrem Entwurf eines zweiten Gesetzes zur Neufassung des Gentechnikrechts (15/4834) EU-Vorgaben in deutsches Recht umsetzen. Gleichzeitig hat die CDU/CSU-Fraktion in einem Antrag (15/4828) verlangt, das Gentechnikgesetz "wettbewerbsfähig zu vervollständigen".
HIB 042/2005 16.02.2005

Fremdmolekül in embryonalen Stammzellen
Gefahr der Abstossung durch das Immunsystem
Die Züchtung menschlicher embryonaler Stammzellen in Medien tierischer Herkunft wird schon lange kritisiert, weil diese so mit tierspezifischen Viren infiziert werden könnten. Jetzt haben Forscher einen weiteren Risikofaktor entdeckt: den Einbau tierischer Moleküle. Dadurch droht eine Abstossung durch das Immunsystem.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 16.02.05

Patientenverfügungen: Eine allgemeine Erläuterung zum Thema Patientenverfügungen und ein Vergleich verschiedener Stellungnahmen und Regelungsvorschläge
Erstellt von Dr. Katrin Grüber, Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft und Dr. Jeanne Nicklas-Faust im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.
Veröffentlicht 14.02.05

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