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Presse

Pressespiegel 01.-15. Februar 2006

Anzahl: 110 Artikel, Stand 17.02.06

15. Februar

Vererbung jenseits der Gene
Eigener Lebensstil prägt die Lebenserwartung der Kinder und Enkel
von Sonja Kastilan
DIE WELT 15.02.06

Großbritannien: Gesetz zum Schutz von genetischen Patientendaten gefordert
London - Die Bioethik-Beratungskommission der britischen Regierung hat ein gesetzliches Diskriminierungsverbot auf Grund von Gentests gefordert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 15.02.06

"Aufbruch Pflege" - Kampagne in Berlin gestartet
BERLIN (ddp). Die gesetzlichen Unfallversicherer wollen die Lage in der Pflegeversicherung verbessern. Dazu startete die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) gestern in Berlin die Kampagne "Aufbruch Pflege".
Ärzte Zeitung, 15.02.2006

Immer mehr Paare wollen Kinder mit Down Syndrom adoptieren
„Nicht als Last, sondern als Segen“ erleben die Familien die Kinder, sagt ein Vertreter des „National Down Syndrome Congress“.
KATH.NET 15.02.06

Ein erfülltes Leben mit Lily und Marie
Das Ehepaar Zilske hat zwei Kinder mit Down-Syndrom adoptiert
Bundesvereinigung Lebenshilfe 15.02.06

Abtreibung ohne elterliches Wissen?
Teens unter 16 dürfen weder Zigaretten noch Alkohol kaufen, aber ohne Zustimmung der Eltern abtreiben, zeigt eine Analyse aktueller Gerichtsbeschlüsse in Großbritannien und den USA.
KATH.NET 15.02.06

Kardinal Pell: Australier wollen weniger Abtreibungen
„Zukünftige Generationen werden auf die heutige Ermutigung zur Abtreibung so zurückblicken, wie wir heute auf den Besitz von Sklaven schauen“, meinte der Erzbischof von Sydney zur Debatte um RU486
KATH.NET 15.02.06

Dein Bauch gehört uns
Chirurgen können ein halbes Dutzend verschiedener Organe verpflanzen. Und helfen so jedes Jahr Tausenden. Die Zahl der Überlebenden könnte höher sein - mangelte es nicht an Spenderorganen, aus Unvernunft oder Ignoranz.
Von Stefan Schmitt
ZEIT WISSEN 02/2006 vom 15.02.06
Anm.: Dieser Artikel kann und sollte kommentiert werden!
 


14. Februar

Schavan will Ethikrat legitimieren
Forschungsministerin will Gremium grundlegend verändern - Weihbischof Losinger begrüßt dies als "Akt der Wertschätzung"
DIE TAGESPOST vom 14.02.2006

Bundesregierung: Strukturen des Nationalen Ethikrates grundlegend ändern
Forschungsministerin Schavan drängt auf eine "demokratische Legitimation" des Gremiums - "Position der Unabhängigkeit schaffen"
Der Ethikrat sollte "endlich eine demokratische Legitimationsbasis haben", kündigt Forschungsministerin Anette Schavan im Interview an. Das umstrittene Beratungsgremium hatte der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) 2001 eingesetzt. Mit Ministerin Schavan sprach Christoph Strack.
DIE TAGESPOST vom 14.02.2006

Forschungsministerin ist gegen Parlamentarier im Ethikrat
Annette Schavan will eine gesetzliche Grundlage für Nationalen Ethikrat / Zukunft einer Bioethik-Enquete im Bundestag ist ungewiß
BERLIN (fst). Der Vorschlag von Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU), die Struktur des Nationalen Ethikrates zu ändern, hat eine lebhafte Diskussion über ein parlamentarisches Beratungsgremium zur Bioethik ausgelöst.
Ärzte Zeitung, 14.02.2006

Röspel: Schavan sollte Parlamentarier in Ethikrat einbinden
Berlin (KNA) Der Vorsitzende der bisherigen Bioethik-Enquetekommission des Bundestages, Rene Röspel (SPD), hat den Vorstoß von Forschungsministerin Annette Schavan (CDU) zur Reform des Nationalen Ethikrates im Grundsatz begrüßt.
1000fragen.de 14.02.06

Ulla Schmidt zum Start der neuen unabhängigen Gesundheitsplattform im Internet: „Mehr Transparenz und Patientenorientierung im Gesundheitssystem!“
Heute startet die neue Gesundheitsplattform des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) www.gesundheitsinformation.de. Sie wird von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, dem Leiter des Instituts, Prof. Dr. Peter Sawicki und der Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Helga Kühn-Mengel gemeinsam vorgestellt.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 14.02.06

Wieder Ärger um Stiftung für Organspenden
NEU-ISENBURG (eb). Die Zusammenarbeit des Verbandes leitender Krankenhausärzte (VLK) mit der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), die die Rekrutierung und Entnahme von postmortalen Organen organisiert, hat tiefe Risse bekommen.
Ärzte Zeitung, 14.02.2006

Leitende Klinikärzte verärgert über Ungereimtheiten bei der Deutschen Stiftung Organtransplantation
Von Nicola Siegmund- Schulze
Die leitenden Krankenhausärzte in Deutschland sind verunsichert.
Ärzte Zeitung, 14.02.2006

Klinik muß für Ärztekammer-Gutachten zahlen
Gerichtsurteil zu den Kosten für die niedersächsische Gutachterkommission bei Organspenden von Lebenden
Ärzte Zeitung, 14.02.2006

175 Euro für eine Krankenakten-Kopie ist zu viel
Ausgewählte Rechtsprechung zum Umgang mit den Arzt-Dokumentationen / Patienten haben Recht auf Einsicht
NEU-ISENBURG. Grundsätzlich haben Patienten ein Recht auf Einsicht in die Krankenakte. Das sieht das ärztliche Berufsrecht vor.
Ärzte Zeitung, 14.02.2006
 


13. Februar

Belgien: Ausweitung der Euthanasie untergräbt Verantwortungsbewusstsein
Brüssel - In Belgien ist die Debatte über eine weitere Liberalisierung des Euthanasie-Gesetzes voll entbrannt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 13.02.06

Schadensfall Kind?
Ein Urteil des Schweizer Bundesgerichts erlaubt es, die ungewollte Geburt eines Kindes als „Schadensfall“ zu deklarieren. Die Rechtsprofessorin Suzette Sandoz widerspricht.
KATH.NET 13.02.06

In der Schweiz kommen 151 Abtreibungen auf 1000 Geburten
Erstmals werden amtlich registrierte Zahlen veröffentlicht: Im Jahr 2004 wurden in der Schweiz 10'910 Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt.
PRESSEMITTEILUNG Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind (SHMK)/Schweizerisches Bundesamt für Statistik 13.02.06

Ewige Treue und ewiger Reichtum
US-Ehepaar lässt sich nach dem Tod mit Geld einfrieren
BERLINER ZEITUNG 13.02.06

Letzte Rettung
Große Gefühle: Fünfteilige Doku-Soap zum Thema Organspende auf Arte
von André Mielke
DIE WELT 13.02.06
Anm.: Manch andere würden das als Propagandafilme bezeichnen, bei der Kritik z.B. am Hirntodkonzept anscheinend gar nicht erst erwünscht ist...
 


12. Februar

Stewens will Sterbehospize fördern
Konsequenz aus Prozeß gegen Todespfleger von Sonthofen
WELT AM SONNTAG 12.02.06

‚Auch über Strafen muss neu nachgedacht werden’
Lebensrechtsorganisation ALfA: Nach 30 Jahren gehört der Paragraf 218 in Deutschland auf den Prüfstand.
KATH.NET 12.02.06
 


11. Februar

Kindstötung, staatlich subventioniert
Vor dreißig Jahren wurde die Neufassung des Paragrafen 218 StGB beschlossen - Lebensschützer: "Erneut auf den Prüfstand"
DIE TAGESPOST vom 11.02.2006

Tödliche Geburtenregelung
Es ist das traurigste Jubiläum der deutschen Nachkriegsgeschichte. Wenn sich morgen zum dreißigsten Mal der Tag jährt, an dem der Deutsche Bundestag die gesetzlichen Bestimmungen zur Regelung der Abtreibung reformierte, dann muss an die Millionen Opfer erinnert werden, die die Reform des Paragrafen 218 mit sich gebracht hat.
DIE TAGESPOST vom 11.02.2006
 


10. Februar

Belgien: Staatsanwaltschaft ermittelt in Sterbehilfe-Fall
Brüssel - Die Staatsanwaltschaft in Gent hat gegen einen Arzt Ermittlungen wegen aktiver Sterbehilfe aufgenommen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.02.06

Frankreich: Abermals Streit um Embryonenforschung
Paris - Die französische Parlamentsabgeordnete Christine Boutin hat sich gegen die Zulassung der verbrauchenden Embryonen- und Stammzellforschung gewandt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.02.06

Ethikrat erfreut über Stellungnahme von Ministerin Schavan
Die Vorsitzende des Nationalen Ethikrates, Kristiane Weber-Hassemer, äußerte ihren Dank für die Anerkennung der bisherigen Arbeit des Nationalen Ethikrates durch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan. Sie begrüßte die Ankündigung der Ministerin, den Ethikrat "auf die Grundlage eines parlamentarischen Beschlusses" zu stellen.
PRESSEMITTEILUNG Nationaler Ethikrat 10.02.06

Schweiz: Statistik des Schwangerschaftsabbruchs 2004
Zahl der Schwangerschaftsabbrüche weitgehend stabil
PRESSEMITTEILUNG Bundesamt für Statistik, Schweiz, 10.02.06

Schweiz: Schwangerschaftsabbruch-Zahlen stabil
Die Zahl der Schwangerschafts-Abbrüche in der Schweiz ist seit Einführung der Fristenlösung im Jahr 2002 nicht angestiegen.
SWISSINFO 10.02.06

Italien: Einfuhrverbot für Abtreibungspille
Rom - Ärzte in Italien haben gegen ein von der Regierung Berlusconi verhängtes Importverbot für die Abtreibungspille „RU 486“ (Mifepristone) protestiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.02.06
 


09. Februar

Hwang wird von Nationaluniversität suspendiert
Nach Fälschungen werden der bekannte Klonforscher und sechs weitere Professoren bis auf weiteres von allen Aufgaben in Forschung und Lehre entbunden.
DIE WELT 09.02.06

Belgischer Arzt gibt verbotene Sterbehilfe zu
Brüssel - Ein belgischer Arzt hat öffentlich eingeräumt, im Fall einer Demenz-Patientin verbotene Sterbehilfe geleistet zu haben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.02.06

Euthanasie: Kusch irrt
Sterbehilfe legalisieren – Hamburgs Justizsenator lässt nicht locker.
Matthias Gierth
Rheinischer Merkur Nr.6, 09.02.06

"Palliativ-Versorgung lebt seit Jahren vom Idealismus der Ärzte"
Gesellschaft für Palliativmedizin fordert Konsequenzen
Ärzte Zeitung, 09.02.2006

Palliativ-Versorgung - dringend gewünscht, doch wer bezahlt?
Von Angela Mißlbeck und Christoph Fuhr
Ärzte Zeitung, 09.02.2006

Gezielte Organspende
Ehefrau ist in Berlin die Niere ihres toten Mannes transplantiert worden
Erstmals ist ein in Deutschland nach dem Tod gespendetes Organ gezielt vergeben worden.
BERLINER MORGENPOST 09.02.06

Streit um Organtransplantationen geht weiter
Deutsche Stiftung Organtransplantation will Verträge mit Chirurgen nicht gekündigt haben / Ärzte widersprechen
NEU-ISENBURG (nsi). Der Streit um vertragliche Vereinbarungen der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) mit Entnahmeteams für Herzen und Lungen wird immer undurchsichtiger.
Ärzte Zeitung, 09.02.2006

Ein Blick über den eigenen Kulturkreis hinaus
Auch im Islam werden bioethische Fragen höchst kontrovers diskutiert Von Christian Meier
DIE ZEIT 09.02.2006 Nr.7

WTO rügt Importverbot für Genfood
Neben europäischer auch deutsche Gesetzgebung unter Druck - Weitere Marktöffnung möglich
DIE WELT 09.02.06

Unangepasste Kämpferin
Zum Tod der Schriftstellerin Karin Struck
BERLIN (BLK) – Die Schriftstellerin Karin Struck ist am vergangenen Montag nach langer Krankheit im Alter von 57 Jahren gestorben. Struck wandelte sich von einer gefeierten Autorin zu einer katholischen Abtreibungsgegnerin, die gegen den „Krieg gegen Kinder“ kämpfte.
Berliner Literaturkritik, 09.02.06
 


08. Februar

"Opfer selbstherrlich ausgewählt"
Gestern begann in Kempten der Prozeß gegen den "Todespfleger von Sonthofen"
KEMPTEN (dpa). Vor dem Landgericht Kempten hat gestern der Mordprozeß um die größte Tötungsserie der deutschen Nachkriegsgeschichte begonnen.
Ärzte Zeitung, 08.02.2006

Stammzellgesetz bleibt so wie es ist
Auf Nachfrage von Priska Hinz, bildungs- und forschungspolitischer Sprecherin, erklärte Bundesministerin Schavan heute im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, dass das Stammzellgesetz unverändert bleibe. Dazu erklärt Priska Hinz, bildungs- und forschungspolitische Sprecherin:
Wir begrüßen es sehr, dass Bundesforschungsministerin Annette Schavan keine Änderung am Stammzellgesetz vornehmen will.
PRESSEMITTEILUNG Priska Hinz, MdB, bündnis90 / Die Grünen 08.02.06

Ehefrau, die seit Jahren auf der Warteliste für eine Organtransplantation steht, erhält die Niere ihres verstorbenen Mannes
Ausnahme aufgrund rechtfertigenden Notstandes
GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), der Vermittlungsstelle Eurotransplant (ET) und des Vorsitzenden der Ständigen Kommission Organtransplantation der Bundesärztekammer (BÄK) 08.02.06

Ehefrau bei Organspende bevorzugt
Bewegender Fall in Berlin widerspricht den Regeln
Von Nicola Siegmund-Schultze
TAGESSPIEGEL 08.02.06

Frau erhält Niere ihres toten Mannes
Kontroverse um Organtransplantation in Berlin / Verstoß gegen Verteilungsregeln?
NEU-ISENBURG (nsi). In einem Berliner Transplantationszentrum ist Mitte Januar eine Niere von einem hirntoten Spender gezielt auf dessen dialysepflichtige Ehefrau verpflanzt worden.
Ärzte Zeitung, 08.02.2006

Schweiz: Regelung zur Verwendung von Gewebeproben angemahnt
Bern - Schweizer Wissenschaftler und Ärzte fürchten, dass durch neue Bestimmungen Gewebeproben zu Forschungszwecken nicht mehr ohne ausdrückliche Einverständniserklärung des Patienten benutzt werden können.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.02.06
 


07. Februar

"Vom Mitleid kann da wohl kaum die Rede sein"
In Kempten steht ein Krankenpfleger vor Gericht, der 29 Patienten getötet haben soll
von Michael Mielke
DIE WELT 07.02.06

Giftiges Mitleid
Er ist Pfleger – und tötet in der Klinik 29 Menschen. Warum? Ab heute sucht ein Gericht die Wahrheit
Von Matthias Franck
TAGESSPIEGEL 07.02.06

Ein Geständnis, das Zweifel zurücklässt
Von Gisela Friedrichsen, Kempten
29 Patienten soll Stephan L. per Giftspritze ermordet haben. Jetzt muss sich der Sonthofener Krankenpfleger vor Gericht verantworten. Ein Teilgeständnis liegt vor, doch seine Anwälte prangern die Ermittlungsmethoden der Polizei an. Von Täuschung und Zwang ist die Rede.
SPIEGEL ONLINE 07.02.06

„Todespfleger von Sonthofen“ zieht Geständnis zum Teil zurück
Kempten - Im Prozess um die größte Tötungsserie der Nachkriegsgeschichte hat der Sonthofener Krankenpfleger Stephan L. den Vorwurf bestritten, 29 seiner Patienten getötet zu haben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.02.06

Zeitung: Deutliche Steigerung der Euthanasiefälle in Belgien
Brüssel - Die Zahl aktiver Sterbehilfefälle in Belgien ist im vergangenen Jahr in Belgien laut einem Zeitungsbericht deutlich gestiegen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.02.06

Blocher will nicht handeln
Schweiz: Bericht zur Sterbehilfe und Palliativmedizin sieht keinen gesetzgeberischen Handlungsbedarf
Der Bund soll weder Sterbehilfeorganisationen kontrollieren noch den Sterbetourismus unterbinden. Missbräuche könnten auch mit dem geltenden Gesetz bekämpft werden, heisst es in einem Bericht des Bundesamts für Justiz.
DER BUND 07.02.06

Kommentar: Brennende Fragen bleiben
Gesellschaftspolitische Themen haben in Christoph Blochers Departement kaum Priorität. So steckte der Justizminister auch das Dossier Sterbehilfe zunächst als nicht vordringlich in eine untere Schublade.
DER BUND 07.02.06

Hwang bestach Politiker
Forschungsbetrug
Der als Fälscher entlarvte südkoreanische Genforscher Hwang Woo Suk hat gestanden, Forschungsgelder als Spenden an Politiker abgezweigt zu haben.
DIE WELT 07.02.06

Korruption, Geldgier, Selbstmord
Fortsetzung einer Groteske: Klonforscher Hwang hat offenbar Millionen veruntreut und Politiker geschmiert. Ein fanatischer Anhänger des Koreaners nahm sich unterdessen das Leben
Von Kathrin Zinkant
ZEIT online 07.02.2006

Klonforscher Hwang steckte Fördergeld in die eigene Tasche
Seoul - Der umstrittene südkoreanische Klonforscher Hwang Woo Suk hat möglicherweise staatliche Zuschüsse und private Förderspenden in Millionenhöhe zweckentfremdet.
BERLINER MORGENPOST 07.02.06

Ein zweifelhafter Gradmesser für die Wissenschaft
Warum der Impact Factor, ein Maß für die Bedeutung einer Zeitschrift, nichts über die Qualität einer Publikation aussagt
SINGAPUR (nsi). Die Fälschungen in Publikationen des Tiermediziners und Klonforschers Dr. Woo Suk Hwang aus Seoul haben Forscherkollegen und die Öffentlichkeit erschüttert und Diskussionen über die Prävention solcher Betrügereien neu entfacht. Für die düpierten Fachzeitschriften, etwa "Science", dürfte der Skandal - so paradox es klingen mag - einen positiven Effekt haben: Der Impact Factor von "Science" erhöht sich.
Ärzte Zeitung, 07.02.2006

Klinische Studien: Erhebliche Mängel bei der Erfassung von Nebenwirkungen
Marburg/Boston - Viele auch große klinische Studien weisen offenbar erhebliche Mängel bei der Ermittlung von Nebenwirkungen auf.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.02.06

Injizierte Stammzellen lassen neue Gefäße sprießen
FRANKFURT AM MAIN (ugr). Eine neue Therapie bei schweren Durchblutungsstörungen der Beine wenden Gefäßspezialisten der Uniklinik Frankfurt am Main an. Die Patienten bekommen körpereigene hämatopoetische Stammzellen, die ihnen zuvor aus dem Beckenkamm entnommen wurden, in die kranken Gefäße injiziert.
Ärzte Zeitung, 07.02.2006

"Eine Tür zur Zukunft hat sich geöffnet"
Französin mit Gesichtstransplantat will wieder normales Leben führen - Ärzte kündigen weitere Operationen an
DIE WELT 07.02.06

Ein neues Gesicht
Die Empfängerin des ersten Gesichtstransplantats zeigt sich nun der Öffentlichkeit Von Petra Klingbeil
Zeit online, dpa, 07.02.2006

Kunststück oder Husarenstück? Viel Wirbel um ein neues Gesicht
Von Nicola Siegmund-Schultze
Gestern durfte die Weltöffentlichkeit das Gesicht sehen, das Gesicht, das zu einem Drittel von einer Toten stammt.
Ärzte Zeitung, 07.02.2006

Vererbtes Vergessen
Studie mit Zwillingen: Risiko für Alzheimer liegt zu fast 80 Prozent in den Genen
WISSENSCHAFT.DE 07.02.06

Streit um RU486 in Australien
Canberra (DT/KNA) Mit kräftigen Worten haben Australiens Gegner und Befürworter des Abtreibungspräparats RU486 die entscheidende Runde in der Kontroverse über deren Einführung eingeläutet.
DIE TAGESPOST 07.02.2006

R. I. P. Karin Struck
Die katholische Schriftstellerin ist im Alter von 59 Jahren gestorben - Beerdigung am Freitag in München
KATH.NET 07.02.06
 


06. Februar

Klonforscher Hwang bestach Politiker mit Forschungsgeldern
Seoul - Der als Hochstapler entlarvte südkoreanische Genforscher Hwang Woo Suk hat gestanden, Forschungsgelder als Spenden an Politiker abgezweigt zu haben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.02.06

Klonkönig wird endgültig entthront
Genforscher Hwang bestach Politiker
TAGESSCHAU.DE 06.02.2006

Mißbrauch von Forschungsgeldern bei Klonforscher Hwang
Der südkoreanische Wissenschaftler hat nicht nur Studien gefälscht, sondern auch korrumpiert, um an mehr Forschungsgelder heranzukommen
DIE WELT 06.02.06

Ungewollte Schwangerschaft - Arzt muß zahlen
Auch nicht-ehelicher Vater bekommt Schadenersatz
KARLSRUHE (dpa). Eltern können für den Unterhalt, der für ein ungewolltes Kind notwendig ist, Schadenersatz vom Frauenarzt verlangen, wenn dieser bei der Kontrazeptionsbehandlung der Frau einen Fehler gemacht hat. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe in einem jetzt veröffentlichten Urteil entschieden.
Ärzte Zeitung, 06.02.2006

Niederländischer „Sterbe-Tourismus“ in die Schweiz
Den Haag - Obwohl in den Niederlanden Selbsttötung unter bestimmten Voraussetzungen legal ist, reisen einem Pressebericht zufolge immer mehr Niederländer in eine „Selbstmordklinik“ in der Schweiz.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.02.06

Fehlende Überwachung von Sterbehelfern kritisiert
Basel/Zürich. AP/baz. Die Schlüsse des Bundesamtes für Justiz zur Sterbehilfe sind von den betroffenen Kreisen kontrovers aufgenommen worden.
BASLER ZEITUNG 06.02.06

Dossier zur Sterbehilfe in der Schweiz
Bundesamt für Justiz, Schweiz 06.02.06

Kölner Krankenpfleger unter Tötungsverdacht
Köln - Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt gegen einen Krankenpfleger wegen des Verdachts der Tötung schwerstkranker Patienten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.02.06

Französin nach Gesichtstransplantation erstmals vor Kameras
Amiens - Die Französin, der erstmals in der Medizingeschichte ein Teil eines fremden Gesichts verpflanzt wurde, hat sich am Montag erstmals vor den Medien gezeigt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.02.06

Verdunklungsgefahr in Sachen Gentechnik
Bettina Stang
Der Entwurf zur Änderung des Gentechnikgesetzes schränkt die Information über Freilandversuche für die Öffentlichkeit erheblich ein
Horst Seehofer hat ein Problem: Er hat ein allzu offenes Ohr für die Gentech-Lobby (Grüne Gentechnik: Volle Kraft voraus?) und unterschätzt dabei das Lager der Gegner der "grünen" Technologie.
TELEPOLIS 06.02.2006
 


05. Februar

Selbstverbrennung nach Klonforscher-Skandal
Ein Südkoreaner hat laut Medienberichten Selbstmord durch öffentliche Selbstverbrennung begangen, um damit gegen die laufenden Ermittlungen gegen den umstrittenen Klonforscher Hwang Woo Suk zu protestieren.
N24.DE 05.02.06

Papst: Caritas versus Hedonismus
Der Heilige Vater unterstreicht beim Angelusgebet den Lebensschutz als wichtige Aufgabe, wie auch die Hilfe an anderen Menschen.
KATH.NET 05.02.06
 


04. Februar

"Das mit dem Tod muß jeder mit sich selbst ausmachen"
Streitgespräch über das Töten auf Verlangen - Bayerns Justizministerin will aktive Sterbehilfe verhindern, Hamburgs Senator Kusch mehr Selbstbestimmung
DIE WELT 04.02.06
 


03. Februar

Sterbehilfe - Todespillen auf Rezept
Strafrechtler wollen Sterbehilfe legalisieren. Ärzte sollen die Behandlung auch bei Patienten einstellen dürfen, die überhaupt nicht im Sterben liegen
TAZ 03.02.06

"Patienten-Tötungen haben nichts mit echtem Mitleid zu tun!"
Von Anja Krüger
In Tuttlingen ist seit Ende Januar eine Krankenschwester wegen des Verdachts auf mehrfachen Mordversuch in Haft, in Bonn steht eine Altenpflege-Assistentin wegen der Tötung mehrerer Patienten vor Gericht. Die eine bestreitet die Taten, die andere hat ihr ursprüngliches Geständnis widerrufen.
Ärzte Zeitung, 03.02.2006

CDU will Wogen um Kusch glätten
"Der Streit ist beigelegt" - Opposition wiederholt Kritik an Vorstößen des Justizsenators
DIE WELT 03.02.06

Kusch: Aktive Sterbehilfe ist weit verbreitet
Hamburg - Aktive Sterbehilfe ist nach den Worten von Hamburgs Justizsenator Roger Kusch (CDU) in Deutschland bereits jetzt weit verbreitet. S
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 03.02.06

Schon mit 12 ein Recht auf eigenen Tod
Euthanasie wird wieder diskutiert - hier ein Film, da ein Senator, dort ein Verband fordern die Freigabe der Tötung mit Hilfe eines Arztes. Vermeintliches Vorbild einer rechtsstaatlichen, "liberalen" Euthanasie sind die Niederlande.
von Thomas Friedl
VERS 1, 03.02.06

Rätedemokratie
Guter Rat - teurer Rat: Dass dem Parlament künftig ein Ethikgremium zur Seite stehen soll, ist unbestritten. Konflikte gibt es um den Monopolanspruch
Ulrike Baureithel
FREITAG 05, 03.02.06

Im Zweifelsfall forschungsfreundlich
Im Gespräch: Kristiane Weber-Hassemer, Juristin und Vorsitzende des Nationalen Ethikrats, über Konkurrenz im Beratungsgeschäft, Unabhängigkeit und die Aufgaben der Bioethik
FREITAG 05, 03.02.06

Diskussionen um ein neues bioethisches Gremium
Richter-Kuhlmann, Eva A.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 5 vom 03.02.2006, Seite A-233

Mythos vom Humaninsulin
Gentechnisch hergestelltes Insulin kommt zunehmend in Verruf
von Gisela Sonnenburg
DIE WELT 03.02.06

OLG: Frauenarzt muss Unterhalt für ungewolltes Kind zahlen
Karlsruhe - Ein Frauenarzt muss den Eltern eines ungewollten Kindes Schadenersatz zahlen, wenn ihm bei der Verhütungsbehandlung der Mutter ein Fehler unterlaufen ist.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 03.02.06

Unterhaltslast für Kind als Schaden
Kurztext: auch nichtehelicher Vater in ungefestigter Partnerschaft kann Unterhaltsschaden für ungewolltes Kind bei ärztlichem Behandlungsfehler verlangen
PRESSEMITTEILUNG Oberlandesgericht Karlsruhe 03.02.2006

Wissenschaftler fürchten Rückstand in der Forschung
Brüssel - Europäische Forscher befürchten, dass Europa in der Stammzellforschung mit Nabelschnurblut weltweit ins Hintertreffen geraten könnte.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 03.02.06

Britisches Oberhaus: Zu viele Medikamente nicht für Kinder getestet
90 Prozent der Medikamente für Neugeborene nicht überprüft
PRESSETEXT.AUSTRIA 03.02.06

Bioethik: Für Lockerungen beim Embryonenschutz
Klinkhammer, Gisela
Rheinland-pfälzische Kommission plädiert für die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik und die Aufhebung der im Stammzellgesetz vorgeschriebenen Stichtagsregelung.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 5 vom 03.02.2006, Seite A-233

Forschungsbetrug: Fachjournale in der Kritik
Zylka-Menhorn, Vera
Über die Stärken und Schwächen des „Peer-Review“-Verfahrens der internationalen Wissenschaftsmagazine
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 5 vom 03.02.2006, Seite A-234
 


02. Februar

Keine Initiative im Bundesrat zu Sterbehilfe
Hannover - Niedersachsen wird keine Bundesratsinitiative für ein gesetzliches Verbot der Vermittlung von Sterbehilfe starten.
DIE WELT 02.02.06

Sterbehilfeorganisation sorgt für Koalitionskrach
In Niedersachsen sind CDU und FDP über das geplante Verbot von "Dignitas" uneins / Beratung für Selbsttötung strittig
HANNOVER (cben). In der niedersächsischen Landesregierung ist zwischen CDU und FDP ein heftiger Streit über das geplante Verbot der Sterbehilfeorganisation "Dignitas" ausgebrochen.
Ärzte Zeitung, 02.02.2006

Hamburgs Justizsenator in eigener Partei unter Beschuß
Umstrittener Vorstoß zur Sterbehilfe
von Insa Gall
DIE WELT 02.02.06

Österreich: Regierung will Gesetz zur Patientenverfügung
Wien - Österreichs Regierung hat einen Gesetzesentwurf zur Patientenverfügung vorgelegt. D
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 02.02.06

Großbritannien: Regierungsberater mahnen zur Vorsicht bei PID
London - Das bioethische Beratungsgremium der britischen Regierung hat einen vorsichtigen Umgang mit der Präimplantationsdiagnostik (PID) angemahnt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 02.02.06

Universität Kassel koordiniert europaweites Forschungsprojekt zu den Auswirkungen pränataler Diagnostik
In dem bedeutenden europaweiten Forschungsprojekt EDIG ist die Universität Kassel jetzt von der Europäischen Union mit der Koordination beauftragt worden. In dem Vorhaben "Ethical Dilemmas due to Prenatal and Genetic Diagnostics" werden unter der Leitung von Prof. Dr. Marianne Leuzinger-Bohleber Experten aus den Gebieten Bioethik, pränatale Diagnostik und Psychoanalyse aus acht Ländern die Auswirkungen untersuchen, die die vorgeburtliche Diagnostik auf Frauen und ihre Partner haben kann. Dafür stellt die EU 1,2 Mio. Euro zur Verfügung.
PRESSEMITTEILUNG Universität Kassel 02.02.06

Italien stoppt Import für die Abtreibungspille RU 486
Ab sofort müssen Ärzte ihren Wunsch nach dem Präparat genau begründen, teilte der italienische Gesundheitsminister mit.
KATH.NET 02.02.06

Bezahlung der künstlichen Befruchtung bleibt aus
Trotz des Versprechens der Regierung verweigert der Nationale Gesundheitsdienst vielen Ehepaaren die Hilfe
von Tessa Mayes
London - Tausenden britischen Frauen Ende dreißig wird von ihren örtlichen Gesundheitsämtern eine vom Nationalen Gesundheitsdienst (NHS) bezahlte Behandlung gegen Unfruchtbarkeit verweigert.
DIE WELT 02.02.06

Abschlussbilanz des BMBF-Wettbewerbs Biofuture in Berlin
Rachel: "Unkonventionelle Ideen zahlen sich in barer Münze aus"
Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Thomas Rachel will in der Wissenschaft stärker unkonventionelle Ansätze fördern.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 02.02.06

Erste Kraftprobe
Wie sich die Pharmalobby gegen ein Gesetz zur Kostenkontrolle wehrt
Von Karsten Polke-Majewski
ZEIT online, 02.02.06

Pflegebranche verzeichnet enormen Zuwachs osteuropäischer Billigkräfte
VDAB: Personalentlassungen und Betriebsschließungen sind die Folgen
Die Pflegebranche in Deutschland erlebt derzeit eine enorme Zunahme der Erbringung von Pflegeleistungen in Privathaushalten durch osteuropäische Billigkräfte. Infolge dessen kämpfen ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen massiv mit existenziellen Problemen.
PRESSEMITTEILUNG Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB) 02.02.06
 


01. Februar

Mit nachweislich fingierten Klonversuchen Patente anzumelden - in der EU scheint dies möglich
Von Philipp Grätzel von Grätz
Als der südkoreanische Stammzellforscher Dr. Woo Suk Hwang kürzlich eingestehen mußte, daß viele seiner Forschungsergebnisse gefälscht waren, ging es in der öffentlichen Debatte vor allem um die Ethik der Forschung. Doch der Fall Hwang hat noch einen weiteren Aspekt
Ärzte Zeitung, 01.02.2006

Oberster Gerichtshof der USA bekommt katholische Mehrheit
Mit der Bestätigung von Samuel Alito als Höchstrichter gibt es erstmals seit Menschengedenken eine "katholische Mehrheit" im 9-köpfigen Richtergremium
KATH.NET 01.02.06

Oberster US-Gerichtshof rückt nach rechts
Samuel Alito wird Richter am Obersten Gerichtshof der USA. Gestern bestätigte der Senat seine Berufung, nachdem der Versuch einiger Demokraten gescheitert war, eine Abstimmung zu verhindern. Jetzt steuert die Rechte den Supreme Court
TAZ 01.02.06

USA: Abtreibungsbefürworter verlieren zunehmend an Einfluss
Immer mehr Amerikaner finden, dass Abtreibung ungerecht ist und unschuldiges Leben zerstört, sagt Mary Spaulding Balch vom „National Right to Life Committee“.
KATH.NET 01.02.06

"So würdelos, so ausgeschlachtet"
Schmerzhafte Entscheidung: Wenn Eltern ihr Kind zur Organspende freigeben
ZDF heute 01.02.06

Palliativmedizin: Pilotprojekt in Köln gestartet
Düsseldorf/Köln - Einen Vertrag für eine umfassende ambulante palliativmedizinische und palliativpflegerische Versorgung hat die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein mit der AOK Rheinland, der Innungskrankenkasse Nordrhein, der Knappschaft und der Landwirtschaftlichen Krankenkasse NRW geschlossen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.02.06

Pflegekräfte streben eigene Kammern an
Appell an die Bundesländer
BERLIN (HL). Erneut ist beim Fachkongreß "Pflege 2006" in Berlin an die Bundesländer appelliert worden, die gesetzlichen Grundlagen zur Bildung von Pflegekammern zu schaffen. Damit könnten Berufspflichten und -inhalte, aber auch die Qualitätssicherung in der Pflege effektiver und vor allem verbindlich geregelt werden.
Ärzte Zeitung, 01.02.2006

Weiter zu Artikel vom 16.-28. Februar 2006

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