Presse
Pressespiegel 16.-28. Februar 2007
Anzahl: 101 Artikel, Stand 02.03.07
28. Februar 2007
Sterbehilfe: Künast und Hoppe gegen Änderungen im Strafrecht
Berlin - In der Diskussion um Sterbehilfe in Deutschland geht es nach Ansicht der Fraktionsvorsitzenden der Bündnisgrünen, Renate Künast, nicht allein um rechtliche Aspekte.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 28.02.07
Gesetzgeber darf die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung für künstliche Befruchtung auf Ehepaare beschränken
Es ist mit dem Grundgesetz vereinbar, dass der Gesetzgeber die Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen für eine künstliche Befruchtung auf Personen beschränkt, die miteinander verheiratet sind. Dies entschied der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts mit Urteil vom 28. Februar 2007 auf eine Vorlage des Sozialgerichts Leipzig.
PRESSEMITTEILUNG Bundesverfassungsgericht 28.02.07
Künstliche Befruchtung: Geld vom Staat gibt es nur für Ehepaare
Nur Ehepaare haben Anspruch auf einen Kostenzuschuss für künstliche Befruchtungen durch die gesetzlichen Krankenkassen. Nichtverheiratete Paare können die Finanzhilfe nicht beanspruchen, entschied das Bundesverfassungsgericht.
DIE WELT 28.02.2007
Fettarme Milch als Fertilitätsrisiko
Boston - Der häufige Verzehr von fettarmen Milchprodukten kann Frauen unfruchtbar machen. Das geht aus der Analyse einer prospektiven Beobachtungsstudie in Human Reproduction (2007; doi:10.1093/humrep/dem019) hervor.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 28.02.07
Anbau von Gen-Pflanzen wird erleichtert
Berlin - Der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen soll in Deutschland erleichtert werden. Das geht aus den Eckpunkten für ein neues Gentechnik-Gesetz hervor, die heute vom Bundeskabinett beschlossen wurden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 28.02.07
Geliebter Klon
Im Februar 1997 versetzten britische Forscher die Welt mit einem geklonten Schaf in Angst und Schrecken. Was ist zehn Jahre später von Dolly geblieben? Von Kathrin Zinkant
ZEIT online 28.02.07
In der Ausgabe Nr 81 - 01/2007 vom Februar 2007 der Zeitschrift Lebensforum gibt es drei sehr lesenwerte Beiträge zum Thema Hirntod und Organspende:
Alle 3 Artikel zur Organspende und Hirntod aus dem Lebensforum Nr. 81 - 01/2007 als ein Paket plus Titel und Editorial
Lebensforum-Artikel einzeln:
Leben retten durch Töten?
Ist der hirntote Mensch ein Toter, dessen Organismus Leben nur vortäuscht oder ist er ein Lebender, dessen Sterbeprozess zwar begonnen hat, aber dessen Leben noch nicht erloschen ist und daher zu respektieren ist? In seinem Beitrag bezieht der Jurist Wolfgang Waldstein kritisch Stellung zu den rechtlichen Fragen, die mit der Konzeption des Hirntods und der Organtransplantation verbunden sind.
Von Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Waldstein
LEBENSFORUM Nr. 81 - 1/2007 vom Februar 2007
Tod: die Abwesenheit von Leben
Der Hirntod ist kein "fehlerhaftes", sondern ein "irriges Konzept". Hauptgrund für die Entstehung und Propagierung des »Hirntodes« ist der Wunsch, an lebende Organe für Transplantationen heranzukommen, behauptet der US-amerikanische Neonatologe Paul A. Byrne.
Von Prof. Dr. med. Paul A. Byrne
LEBENSFORUM Nr. 81 - 1/2007 vom Februar 2007
Wer stirbt beim Hirntod?
Der Würzburger Medizinrechtsexperte Rainer Beckmann bezweifelt, dass der Funktionsausfall des Gehirns ein »sicheres Todeszeichen« darstellt. Die Frage, wann ein Mensch tot ist, könne nicht allein von Ärzten beantwortet werden. Mit Rainer Beckmann sprach Stefan Rehder.
LEBENSFORUM Nr. 81 - 1/2007 vom Februar 2007
27. Februar 2007
Hohe Verbindlichkeit von Patientenverfügungen gefordert
Berlin - Eine hohe rechtliche Verbindlichkeit von Patientenverfügungen haben die Humanistische Union und Strafrechtler gefordert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.02.07
Sterben - gesetzlich geregelt
Kommentar von Oliver Link
Die Heinrich-Böll-Stiftung und die Humanistische Union tagten am Dienstag über Sterbehilfe, der Bundestag will demnächst über eine gesetzliche Regelung zur Patientenverfügung abstimmen. Das Gesetz ist längst überfällig.
STERN.DE 27.02.2007
Italiens Anästhesisten gegen Sterbehilfe
Rom - Gegen lebensverkürzende Maßnahmen hat sich der Verband italienischer Klinik-Anästhesisten gewandt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.02.07
Sollen Rentner 50 Euro für Pflege zahlen?
Jungpolitiker der CDU/CSU stellen zu Beginn der Reformdebatte um die Pflegeversicherung radikale Forderungen
Ärzte Zeitung, 27.02.2007
NS-Zwangssterilisierte fordern „moralisches Zeichen“
Berlin - Der Bund der „Euthanasie“-Geschädigten und Zwangssterilisierten hat den Bundestag zu einem „moralischen Zeichen“ für die Opfergruppe aufgerufen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.02.07
Klonen ist zur Routine geworden
Der Zellkerntransfer nach der Dolly-Methode läßt sich leicht reproduzieren / Verfahren erfordert viel Geduld
Von Peter Leiner
Ärzte Zeitung, 27.02.2007
Vom Menschenklon weit entfernt
Kommentar von Peter Leiner
Das Klonschaf Dolly kennt inzwischen jeder.
Ärzte Zeitung, 27.02.2007
Zehn Jahre nach Dolly: Keuchende Missgeburten, skrupellose Missetäter
Von Frank Ochmann
Am 27. Februar 1997 zierte Klonschaf Dolly die Titelseite des Wissenschaftsmagazin "Nature". Zehn Jahre später grasen bereits ganze Klonherden auf amerikanischen Weiden - und doch haben sich die großen Hoffnungen in die Verheißungen des Klonens nicht erfüllt.
STERN.DE 27.02.2007
Beim Lebensschutz an einem Strang ziehen
Vor der Päpstlichen Akademie für das Leben ruft Benedikt XVI. die Laien zur Einheit mit den Hirten der Kirche auf
Von Guido Horst
DIE TAGESPOST vom 27.02.2007
„Es geht nur um gute Wissenschaft“
Heute nimmt der Europäische Forschungsrat seine Arbeit auf. Ein Gespräch mit dem Generalsekretär Ernst-Ludwig Winnacker
TAGESSPIEGEL 27.02.07
Briten dürfen jetzt für Forschung Eizellen spenden
Spenderinnen sollen mit Vergünstigungen bei In-vitro-Fertilisation gelockt werden / Ärzte begrüßen Liberalisierung
LONDON (ast). Frauen dürfen in Großbritannien künftig Eizellen extra für die Forschung spenden. Diese Entscheidung britischer Behörden sorgt für Kontroversen. Umstritten ist vor allem eine Art Discount-Programm, das es Spenderinnen ermöglicht, In-vitro-Fertilisations-Behandlungen (IvF) zu Vorzugspreisen zu erhalten.
Ärzte Zeitung, 27.02.2007
Pakistani verkauft Niere von Ehefrau
In Pakistan hat ein Mann die Niere seiner Ehefrau verhökert, um mit dem Erlös einen Traktor zu kaufen. Nach Polizeiangaben wurden als Reaktion auf die Aussage der Frau zwei Männer festgenommen, offenbar Verwandte der Frau.
BERNER RUNDSCHAU 27.02.2007
Schweiz: Expertin fordert umfassende Beratung bei Gentests
Bern - Zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Chancen und Risiken moderner genetischer Diagnostik ruft die Berner Genetikerin Sabina Gallati auf.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.02.07
Erzdiözese Wien bedauert Schulausflug in Abtreibungsklinik
KATH.NET-Exklusiv: Erzbischöfliches Schulamt bestätigte, dass Schüler einer katholischen Privatschule eine Abtreibungsklinik besuchten – „einmal und nie wieder“.
KATH.NET 27.02.07
Keine Konsequenzen für SPD-Abweichler im Gesundheitsstreit
Berlin - Die Abweichler in der SPD-Fraktion im Streit um die Gesundheitsreform müssen nicht mit personellen Konsequenzen rechnen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.02.07
26. Februar 2007
Tony Blairs bioethisches Erbe
Interview mit John Smeaton von der „Gesellschaft zum Schutz der Ungeborenen Kinder“
LONDON (ZENIT.org).- Großbritannien exportiere Werte, die sich gegen das Leben und gegen die Familie richteten, erklärte John Smeaton, Vorsitzender der Gesellschaft zum Schutz der Ungeborenen Kinder („Society for the Protection of Unborn Children“, SPUC), die ihren Sitz in London hat und für Gesetze eintritt, die das menschliche Leben schützen und fördern.
Smeaton sprach mit ZENIT über die gegenwärtige und die zukünftige Situation bioethischer Problemfragen in Großbritannien.
ZENIT.ORG 26.02.07
Zehn Jahre nach Dolly: Zuchttiere gehen in Serie
Vor zehn Jahren stellten Wissenschaftler der Öffentlichkeit das erste geklonte Säugetier vor: Schaf «Dolly». Heute mehren sich die genetischen Kopien in der Tierzucht.
NETZEITUNG.DE 26.02.07
"Heute fragen mich junge Kollegen: Lohnt sich das noch?"
BERLIN (fst). Es es noch nicht viele Jahre her, da wurden Ökonomie und Medizin von Ärzten als völlig getrennte Sphären gesehen. Wie stark sich das geändert hat, schilderte am Donnerstagabend der Transplantationschirurg Professor Eckhard Nagel bei einer Diskussionsveranstaltung zum Thema "Was ist das Leben wert", die im "Deutschlandfunk" übertragen wurde.
Ärzte Zeitung, 26.02.2007
Mädchen- und Organhandel in Moldawien
Massive ökonomische Probleme führen zu drastischen Erwerbsquellen
Von Karin Burghofer
BERLINER UMSCHAU 26.02.2007
Patent auf genmanipulierte Turbo-Milchkühe erteilt
Neuer Report: Greenpeace warnt vor Monopolen in der Landwirtschaft
Hamburg/Warder - Vor wachsenden Monopolen bei der Zucht von Nutztieren warnen Greenpeace und die Liga fuer Hirtenvoelker mit einem neuen Report, der heute in der Arche Warder in Schleswig-Holstein vorgestellt wird, Europas groesstem Park fuer bedrohte Haustierrassen.
Aktueller Anlass ist ein Patent (EP 1330552), welches das Europaeische Patentamt in Muenchen im Januar erstmals auf genmanipulierte Milchkuehe erteilt hat.
PRESSEMITTEILUNG Greenpeace 26.02.07
Österreich: Bischof Küng schaltet sich in Kontroverse bezüglich ,Aktion Leben’ ein
Küng kritisiert „ergebnisoffene Beratung“, Haltung zu Empfängnisverhütung und PAS, lobt bioethische Arbeit der „Aktion Leben“. Geplant: Runder Tisch mit Lebensschutz-Initiativen.
KATH.NET 26.02.2007
25. Februar 2007
Klon-Wirtschaft: Zu hoher Verschleiß an Embryonen
Als Wissenschaftler das geklonte Hausschaf Dolly vorstellten, warnten Kritiker vor dem Größenwahn des Menschen. Dann wurden Kühe und Mäuse, Affen und Hunde kopiert. Mittlerweile ist diese Produktion von Lebewesen verpönt - zu teuer.
DIE WELT 25.02.07
Wenn der Cousin mit der Cousine schläft
Immer mehr Kinder im Berliner Stadtteil Neukölln kommen mit angeborenen Behinderungen zur Welt. Als Grund wird Inzest vermutet. Die Ehe zwischen Verwandten unter türkischen und arabischen Migranten ist weit verbreitet und ein Tabuthema.
DIE WELT 25.02.07
24. Februar 2007
Papst warnt vor Abtreibung
Papst Benedikt XVI. hat davor gewarnt, dass die Angriffe gegen das Recht auf Leben sich auf der ganzen Welt vervielfacht und mancherorts auch neue Formen angenommen hätten.
KLEINE ZEITUNG 24.02.07
Benedikt XVI. kritisiert ‚Wunsch nach dem perfekten Kind’
Das Recht auf Leben aller zu garantieren sei ein Schlüsselbereich für die Zukunft der Menschheit.
KATH.NET 24.02.07
23. Februar 2007
Präimplantationsdiagnostik in Europa: Ein umstrittenes Verfahren
Belgien, Frankreich und Großbritannien bieten PID an und führen Embryonenforschung durch.
Die Präimplantationsdiagnostik (PID) wird inzwischen in den meisten Mitgliedstaaten der Europäischen Union angeboten.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 8 vom 23.02.2007
Internetdossier: PID und Stammzellforschung
Das Deutsche Ärzteblatt hat sein Internetdossier zu den Themen Präimplantationsdiagnostik (PID), pränatale Diagnostik und Stammzellforschung aktualisiert.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 8 vom 23.02.2007
Stammzellforschung: Nerven aus Haut, Zellen aus Fett
Neuen Quellen für Stammzellen, die irgendwann therapeutisch einsetzbar sind, gilt das Augenmerk zweier Studien aus Kanada und Norwegen.
FOCUS.DE 23.02.07
Zahnersatz aus der Retorte
Japanische Forscher konnten jetzt erstmals Mäuse mit neuen, biotechnologisch erzeugten Zähnen ausstatten. Auch Haare konnten sie züchten
TAZ 23.02.07
Kinderhospizstiftung: Hilfe für schwer kranke Kinder
Klinkhammer, Gisela
Mit einem Festakt ist am 10. Februar in Olpe die Deutsche Kinderhospizstiftung gegründet worden.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 8 vom 23.02.2007
Berliner Senat will Pflegeheime schärfer prüfen
Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner zieht Konsequenzen aus Vorwürfen gegen Lazarus-Werk
BERLIN (ami). In Reaktion auf den Skandal in einem Pflegeheim hat die Berliner Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner angekündigt, dass sie die Prüfungen durch die Heimaufsicht verschärfen will. Hausärzte in Berlin betrachten das als guten Ansatz, der jedoch nicht ausreicht.
Ärzte Zeitung, 23.02.2007
Wissenschaftsbetrug: Zweifel an Hochdosis-Mannitol-Studien zum Schädelhirntrauma
London - Alle drei randomisierten kontrollierten Studien, auf die sich die hochdosierte Mannitolbehandlung beim schweren Schädelhirntrauma stützt, sind möglicherweise gar nicht durchgeführt worden. Dies vermuten Wissenschaftler im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2007; 334: 392-394), die ihren Verdacht nicht abschließend klären können, da der Hauptautor nicht mehr lebt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 23.02.07
22. Februar 2007
Das Erbe von 6LL3
Von Sascha Karberg
Nüchtern notierten die Forscher um Ian Wilmut am schottischen Roslin-Institut die Geburt von „6LL3“ im Laborprotokoll. Und ähnlich sachlich referierte am 27. Februar 1997 eine Veröffentlichung im Fachmagazin Nature das erfolgreiche Klonen des ersten Säugetiers, des Schafs „Dolly“.
TECHNOLOGY REVIEW 22.02.07
Die Erste ihrer Art
Dolly zeigte, dass neues Leben auch aus reifen Zellen entstehen kann. Sie löste eine Klonwelle aus
Anne Brüning
BERLINER ZEITUNG 22.02.2007
Interview: "Es gibt drei gute Gründe fürs Klonen"
Heiner Niemann (54) leitet die Abteilung Biotechnologie am Institut für Tierzucht und Tierverhalten der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft in Mariensee bei Hannover. Der Tierarzt klont dort Rinder und Schweine.
BERLINER ZEITUNG 22.02.2007
10 Jahre Klonen von Säugetieren: "Therapeutisches Klonen" hat nie funktioniert
Anlässlich des zehnten Jahrestages der öffentlichen Vorstellung des Klonschafes "Dolly" erklärt Hubert Hüppe MdB, Berichterstatter für Bioethik und Gentechnik der CDU/CSU-Arbeitsgruppe Gesundheit und in der 14. und 15. Wahlperiode stv. Vorsitzender der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin":
Die Anwendung des Klonverfahrens, dem "Dolly" ein kurzes Leben von Juli 1996 bis Februar 2003 verdankte, auf Menschen ist aus ethischen Gründen inakzeptabel.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe MdB, CDU, 22.02.07
Der Lehrling Gottes
Junge oder Mädchen? Der Fortpflanzungsmediziner Jeffrey Steinberg verhilft Paaren zum Kind nach Wunsch. Gespräch mit einem amerikanischen Multimillionär
DIE ZEIT, 22.02.2007 Nr. 09
Unheilbar kranker Pole fordert Sterbehilfe
In Polen fordert erstmals ein unheilbar Kranker von der Justiz das Recht auf Sterbehilfe ein.
KLEINE ZEITUNG 22.02.07
Ärzte nutzen Gen-Befund für die Therapie-Entscheidung
Genverlust bedeutet schlechte Prognose bei Leukämie
LEIPZIG (nsi). Bei Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie zeichnet sich immer deutlicher ab, dass es sinnvoll ist, Gentest-Befunde bei der Therapie-Entscheidung zu berücksichtigen.
Ärzte Zeitung, 22.02.2007
Empörung nach Aids-Skandal
Italien: Organspenderin war HIV-positiv
Einer Biologin unterlief der Fehler - sie war unter Zeitdruck.
Von Bettina Gabbe
HAMBURGER ABDENBLATT 22.02.2007
21. Februar 2007
Klonen in Biologie und Medizin
Seit der Geburt von Dolly hat das Klonen Fortschritte gemacht - trotzdem sind noch viele Fragen offen
Vor zehn Jahren, am 22. Februar 1997, haben Wissenschafter des Roslin Institute in Schottland der Welt das Schaf Dolly vorgestellt - das erste Säugetier, das mit Erbmaterial aus einer erwachsenen Zelle geklont wurde. Ian Wilmut, bekannt als «Dollys Vater», beschreibt im folgenden Artikel die Entwicklung des Klonens seit Dollys Erzeugung.
Von Ian Wilmut
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 21.02.07
"Wunderbaby" überlebte mit 284 Gramm Gewicht
NEU-ISENBURG (Smi). In den USA hat ein Neugeborenes überlebt, das in der 22. Schwangerschaftswoche mit einem Geburtsgewicht von 284 Gramm und einer Größe von 24,1 Zentimetern auf die Welt gekommen war.
Ärzte Zeitung, 21.02.2007
Jüngstes Frühchen aus Klinik entlassen
Miami - Das Baptist Children’s Hospital gab heute die Entlassung ihrer leichtesten Patientin bekannt. Das Baby Amillia wiegt gerade einmal vier Pfund (1,8 kg) und hat doch seit ihrer Geburt vor 3 Monaten deutlich an Gewicht zugenommen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.02.07
Schwangerschaft stoppt Multiple Sklerose (MS)
Das Schwangerschaftshormon Prolaktin könnte sich als wirksame Waffe gegen Multiple Sklerose (MS) erweisen. Offenbar repariert es die angegriffenen Nervenhüllen.
FOCUS online 21.02.07
Natürliche Verhütung so sicher wie die Pille
Paare können künftig auf Pille, Spirale, Kondome & Co verzichten: Mediziner können belegen, dass die symptothermale Verhütungsmethode, die auf Temperaturmessungen basiert, genauso sicher ist wie die Pille.
DIE WELT 21.02.07
Österreich: Kritik am ,kontraproduktiven’ Engagement der ,Aktion Leben’
KATH.NET-exklusiv: Österreichische Lebensschutzinitiativen nehmen Stellung zur kirchlichen Unterstützung der „Aktion Leben“.
KATH.NET 21.02.07
Verband für mehr Personal in Pflegeheimen
BERLIN (hak). Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat einen neuen Personalschlüssel für Heime und eine grundsätzliche Pflegereform gefordert.
Ärzte Zeitung, 21.02.2007
Erfolgsmodell mit Mängeln
Die gesetzliche Pflegeversicherung ist reformbedürftig
Von Doris Arp
Die Pflegeversicherung kränkelt: Die sinkenden Einnahmen aus der Erwerbsarbeit führen zu sinkenden Einnahmen der gesetzlichen Pflegekasse. Gleichzeitig steigt die Zahl der Pflegebedürftigen von derzeit rund zwei Millionen in den nächsten 20 Jahren auf über drei Millionen. Die demographische Uhr tickt: Immer weniger Berufstätige müssen die Pflege für immer mehr ältere Menschen sichern.
DEUTSCHLANDFUNK 21.02.07
Italien bekräftigt nach HIV-Skandal Sicherheit von Organspenden
Rom - Das italienische Gesundheitsministerium hat sich nach der versehentlichen Einpflanzung von HIV-infizierten Organen bei drei Patienten um Schadensbegrenzung bemüht.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.02.07
Zwischen Nächstenliebe und Geldgier
Organe für Geld
Wegen unklarer gesetzlicher Regelungen können Kommissionen bei Lebendorganspenden kaum beurteilen, ob Spender freiwillig oder aus finanziellen Interessen handeln.
Von Nicola Siegmund-Schultze
SUEDDEUTSCHE.DE 21.02.2007
20. Februar 2007
Großer Markt für Eizellen
EU-Mitglieder verfolgen uneinheitliche Strategien bei Eizellspenden
Von Eva Schindele
Medizin. - Menschliche Eizellen sind begehrt, sei es zur Erfüllung eines Kinderwunsches oder auch bei der Erforschung von Erbkrankheiten. Doch die rechtlichen Grundlagen variieren international sehr - und selbst die Europäische Union zeigt hier ein äußerst buntes Bild an Regelungen.
DEUTSCHLANDFUNK 20.02.2007
Presse: Britische Regierung erlaubt Eizellspenden gegen Geld
London - Die britische Regierung will laut einem Zeitungsbericht in den kommenden Tagen Eizellspenden von Frauen zu wissenschaftlichen Zwecken gegen Bezahlung generell legalisieren.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 20.02.2007
Werden ignoriert: Spätabtreibungen
Behinderte Ungeborene haben oft keine Chance – Ein Skandal, der seit Jahren verdrängt wird
Von Johannes Seibel
Spätabtreibung – ein Lehrstück, mit wie spitzen Fingern heutzutage in Politik und Kirche der Lebensschutz angefasst wird.
DIE TAGESPOST 20.02.07
Neue Maßnahmen gegen gezielte Abtreibung von Mädchen in Indien
Neu Delhi - Die indische Regierung plant neue Maßnahmen gegen die gezielte Abtreibung von Mädchen, die inzwischen zu einem spürbaren Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern geführt hat.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 20.02.2007
Portugal: Ärzte sollen Abtreibungen aus Gewissensgründen verweigern
Abtreibungen können zwar legal sein, sind deswegen aber noch lange nicht moralisch legitim, mahnen die portugiesischen Bischöfe.
KATH.NET 20.02.2007
Front gegen Abtreibung und Sterbehilfe
Das Dorf Spakenburg in den Niederlanden setzt auf die neue Regierung
Die niederländische Christenunie hat bei der Parlamentswahl die Zahl ihrer Sitze auf sechs verdoppelt und ist erstmals in Regierungsverantwortung. Eine ihrer Hochburgen ist das ehemalige Fischerdorf Spakenburg südöstlich von Amsterdam. Die meisten der 8000 Einwohner dort sind treue Christenunie-Wähler. Kerstin Schweighöfer hat Spakenburg besucht.
DEUTSCHLANDFUNK 20.02.2007
Wunschkinder aus Brüssel
Paare umgehen deutsches Embryonenschutzgesetz
Von Michael Lange
Medizin. - Das deutsche Embryonenschutzgesetz legt Wissenschaftlern und Reproduktionsmedizinern strenge Regeln auf und verbietet Techniken, die im europäischen Ausland Routine sind. Daher zieht es deutsche Paare mit unerfülltem Kinderwunsch immer öfter zu Ärzten in Nachbarländern.
DEUTSCHLANDFUNK 20.02.07
Beruf Hebamme: "Manchmal will ich einfach losheulen"
Ihren Beruf hatte sich Magdalena Budenz, 23, romantisch vorgestellt, mit glücklichen Schwangeren, niedlichen Babys und überwältigten Müttern. Im Alltag begegnet eine Hebamme aber auch Krankheit und Tod - das kann sehr fordernd und belastend sein.
SPIEGEL ONLINE 20.02.07
Ein einzigartiges Leben als Kopie
Das berühmteste Schaf der Welt zierte die internationalen Titelseiten: Dolly war die erste genetische Kopie eines Säugertiers. Mit ihm begann das Klonzeitalter. Zehn Jahre später haben sich die Kopien zum Klontier-Zoo gemehrt.
DIE WELT 20.02.2007
Der bunte Zoo der geklonten Tiere
Schaf, Maus, Katze, Hund, Rind: Seit Dolly sind mehr als ein Dutzend verschiedene Nutz- und Wildtierarten auf die gleiche Weise kopiert worden.
DIE WELT 20.02.2007
Hypoallergene Katzen bleiben wohl Illusion
FRANKFURT/MAIN (pei). Tierfreunde, die wegen einer Allergie bisher auf die Gesellschaft von Katzen verzichtet haben, werden das wahrscheinlich noch länger tun müssen.
Ärzte Zeitung, 20.02.2007
Neue Hinweise auf Ursache von Autismus
Wissenschaftler identifizieren zwei neue Genbereiche
PRESSETEXT.AUSTRIA 20.02.2007
Neuer Euthanasie-Fall in Italien
Ein weiterer Euthanasie-Fall sorgt in Italien für Aufregung. Der seit Jahren an Sklerose leidende Patient Giovanni Nuvoli hat beim Staatsanwalt von Sassari den Antrag auf Abschaltung der Beatmungsgeräte eingereicht, die ihn am Leben halten.
SÜDTIROL ONLINE 20.02.2007
Transplantationsskandal in Florenz
Aids-verseuchte Organe benutzt
In einem Spital in Florenz sind bei drei Transplantationen Aids-verseuchte Organe übertragen worden. Ob die Empfänger infiziert wurden, steht nach Angaben der Ärzte noch nicht fest.
SF TAGESSCHAU 20.02.2007
Patient bekam zum vierten Mal eine Lunge verpflanzt
HANNOVER (eb). Zum ersten Mal weltweit haben Chirurgen der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) bei einem Patienten zum vierten Mal eine Lunge transplantiert.
Ärzte Zeitung, 20.02.2007
Weltweit erstmalig: MHH-Chirurgen transplantieren dem selben Patienten die vierte Lunge
Zum ersten Mal haben Chirurgen der Abteilung Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) bei dem selben Patienten die vierte Lungentransplantation vorgenommen.
PRESSEMITTEILUNG Medizinische Hochschule Hannover 20.02.07
Luken dicht für HIV
Kohlenstoffnanoröhrchen schleusen Gen-Wirkstoff in T-Zellen ein, der das Eindringen von HI-Viren in vitro blockiert
PRESSEMITTEILUNG Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. 20.02.2007
Experte: Massenhaft gefälschte Medikamente im Umlauf
Hamburg - In Deutschland sind offenbar größere Mengen gefälschter Arzneimittel im Umlauf.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 20.02.2007
19. Februar 2007
Grossbritannien: Eizellspenden sollen bezahlt werden
Frauen, die Eizellen für wissenschaftliche Zwecke spenden, sollen nach dem Willen der Britischen Regierung dafür auch Geld bekommen. Laut einem Zeitungsbericht sind 370 Euro Entschädigungsaufwand im Gespräch.
SPIEGEL ONLINE 19.02.07
Finanzielle und rechtliche Hürden lassen den Traum von einem Retortenbaby oft zerplatzen
Von Nicola Siegmund-Schultze
Die Entwicklung der In-vitro-Fertilisation (IvF) in Deutschland liest sich wie eine Erfolgsstory: Allein in den Jahren von 1997 bis 2005 sind in Deutschland nahezu 100 000 Kinder durch künstliche Befruchtung gezeugt worden.
Ärzte Zeitung, 19.02.2007
Portugal: Mehrheit der Ärzte gegen Abtreibung
Jeder Mediziner habe das Recht, aus Gewissensgründen keine Abtreibungen durchzuführen, sagt ein maßgeblicher portugiesischer Mediziner.
KATH.NET 19.02.2007
In den Grauzonen des Sterbens
Neue Publikationen zur Sterbehilfe
Die Praktiken von Sterbehilfeorganisationen haben vor kurzem einmal mehr zu Diskussionen Anlass gegeben. Eine Reihe von Publikationen widmet sich dem Thema auf verschiedenen Ebenen.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 19.02.07
18. Februar 2007
Ein defektes Baby, bitte!
US-Kliniken verhelfen Paaren zu massgeschneiderten Kindern – auf Wunsch auch mit Gendefekt
Von Nik Walter
Der Wunsch, Kinder zu kriegen, die in die eigenen Fussstapfen treten können, ist nachvollziehbar. In den USA strapazieren nun aber einige Eltern diesen Wunsch mit Hilfe moderner Reproduktionstechnologien aufs Äusserste:
SONNTAGSZEITUNG 18.02.2007
Indische Regierung will Waisenhäuser für Mädchen
Delhi. AP/baz. Mit Waisenhäusern für in vielen indischen Familien unerwünschte Mädchen will die Regierung in Delhi einem immer grösser werdenden Ungleichgewicht in der Bevölkerung entgegenwirken.
BASLER ZEITUNG 18.02.07
17. Februar 2007
„Dignitas“ hetzt gegen die Kirche
In einer Anzeige in der „Süddeutschen Zeitung“ attackieren die Sterbehelfer katholische Positionen
Von Rainer Beckmann
Wenn es darum geht, Propaganda für das „selbstbestimmte Sterben“ zu machen, ist Ludwig Minelli jedes Mittel recht.
DIE TAGESPOST 17.02.07
Mein Bauch gehört mir?
Abtreibungsgegner machen in Österreich mobil
Christa Salchner
Abtreibungsgegner werden gern fundamentalistischen religiösen Lagern zugeordnet, in der westlichen Welt vor allem konservativ-katholischen Gruppierungen. Die Wirklichkeit sieht etwas anders aus.
TELEPOLIS 17.02.2007
Anm.: Dieser etwas einseitige Artikel kann und sollte kommentiert werden.
16. Februar 2007
Pflegeskandal in Wohnheim des Lazaruswerkes
Die Einrichtung räumt Mängel bei der Dokumentation ein, weist aber Betrugsvorwürfe zurück. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft.
Von Tanja Kotlorz und Florentine Anders
DIE WELT 16.02.07
Was ist überhaupt Selbstbestimmung?
In Deutschland leben 1,2 Millionen Demenzkranke und ihre Zahl wird steigen. Sie können sich nicht mehr in der für uns gewohnten Weise äußern. Aber sie können auf andere Art ausdrücken, was sie wollen. Politiker, die nun Patientenverfügungen per Gesetz stärken möchten, müssen das berücksichtigen.
FRANKFURTER RUNDSCHAU 16.02.2007
CDL warnt vor Liberalisierung der 'Sterbehilfe'
Die „Christdemokraten für das Leben e.V.“ machen erneut auf die schweren Vorwürfe gegen „Dignitas“ aufmerksam.
KATH.NET 16.02.2007
Lebensende: Kritik am Nationalen Ethikrat
Klinkhammer, Gisela
Auf „schwerste Bedenken“ stößt die Empfehlung des Nationalen Ethikrates „Selbstbestimmung und Fürsorge am Lebensende“ (dazu Heft 30/2006) beim Arbeitskreis der Chefärztinnen und Chefärzte von Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie an Allgemeinkrankenhäusern in Deutschland.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 7 vom 16.02.2007
Mit Stammzellen gegen Inselzell-Verlust
Umwandlung in Insulin produzierende Zellen bereits gelungen / Erfolg der Pankreas-Transplantation noch zu kurz
Mit Erkenntnissen aus der Stammzellforschung versuchen Wissenschaftler, Insulin produzierende Zellen, etwa Beta-Zellen oder Leberzellen, herzustellen.
Ärzte Zeitung, 16.02.2007
EU-Gesundheitspolitik: Mut zu Visionen
Spielberg, Petra
Wenn Optimismus ansteckend wäre, hätte der Gesundheitskommissar der Europäischen Union, Markos Kyprianou, leichtes Spiel.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 7 vom 16.02.2007
Interview mit EU-Gesundheitskommissar Markos Kyprianou: „Die Patienten müssen wissen, was sie erwarten können“
Spielberg, Petra
Die EU-Kommission sieht sich in der Pflicht, Rechtsunsicherheiten bei der grenzüberschreitenden medizinischen Versorgung abzubauen und das Gesundheitsniveau der EU-Bürger anzugleichen.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 7 vom 16.02.2007
Bundesrat billigt Gesundheitsreform
Berlin - Nach monatelangem Verhandlungsmarathon hat die Gesundheitsreform die letzte parlamentarische Hürde genommen. Zwei Wochen nach dem Bundestag stimmte am Freitag auch der Bundesrat in Berlin dem umstrittenen Reformvorhaben der Großen Koalition zu.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.02.07
Parteien und Verbände: Weiter scharfe Kritik an der Gesundheitsreform
Berlin – Parteien und Verbände haben auch nach der Abstimmung der Gesundheitsreform im Bundesrat scharfe Kritik am so genannten GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz geübt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.02.07
Gesundheitsreform: Hospiz Stiftung will mehr Geld für Todkranke
Dortmund - Nach der Verabschiedung der Gesundheitsreform im Bundesrat hat die Deutsche Hospiz Stiftung konkrete Fortschritte für die Versorgung Sterbenskranker in Deutschland gefordert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.02.07
Schweiz: Kommission für Ratifizierung der Bioethikkonvention
Bern. SDA/baz. Die nationalrätliche Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) beantragt ihrem Rat, das Europäische Übereinkommen über Menschenrechte und Biomedizin zu genehmigen. Dem Beschluss ging eine kontroverse Diskussion voraus.
BASLER ZEITUNG 16.02.2007
Schweiz: Die Bioethikkonvention rückt der Ratifizierung näher
Die WBK lehnt eine erneute Sistierung des Europäischen Übereinkommens über Menschenrechte und Biomedizin ab und beantragt dessen Genehmigung.
PRESSEMITTEILUNG Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates Schweiz 16.02.2007
Verleger fürchten um Zukunft wissenschaftlicher Zeitschriften
Brüssel - Die Herausgeber von wissenschaftlichen Publikationen fürchten, dass die Pläne der Kommission, wissenschaftliche Veröffentlichungen im Internet kostenlos zugänglich zu machen, geschäftsschädigend sein könnten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.02.07
Bericht zur Tagung "Hope oder Hype? Stammzellforschung auf dem Prüfstand" der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen vom 31.1.2007
Die Rufe der Forschung nach einer Lockerung des deutschen Stammzellgesetzes werden lauter. Doch gibt es wirklich neue Argumente, die eine Aufkündigung des Rechtsfriedens begründen, der mit der Verabschiedung des Stammzellgesetzes im Jahr 2002 gefunden wurde? Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten darüber am 31.1.2007 in Berlin auf der Fachtagung "Hope oder Hype? Stammzellforschung auf dem Prüfstand" zu der die Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen eingeladen hatten.
Hier finden Sie eine Zusammenfassung der Tagung mitsamt den Vorträgen der Referentinnen und Referenten
Liebe macht den Unterschied
Passive und aktive Hilfe beim Tod sind manchmal nicht zu unterscheiden
Wolfgang Thielmann
Nikolaus Schneider könnte die Diskussion über Sterbehilfe und Patientenverfügungen neu ins Rollen bringen. Der Präses der Evangelischen Kirche imRheinland sprach vor der Synode seiner Kirche von Situationen, die mit Grundsätzen nicht zu lösen sind, auch wenn sie die Grundsätze nicht aufheben.
Rheinischer Merkur Nr. 3, 18.01.2007
Am Ende zählt Vertrauen
Patientenverfügungen: Warum viele Fragen offenbleiben müssen – und warum politische Vorgaben gebraucht werden
Für die Stationen auf dem letzten Weg sollte ein Fürsprecher bereitstehen. Er muss die Richtung kennen, aber frei entscheiden können.
Christian Bendrath
Rheinischer Merkur Nr. 3, 18.01.2007
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