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Pressespiegel 01.-15. Februar 2007

Anzahl: 135 Artikel, Stand 16.02.07

15. Februar 2007

Ursula von der Leyen: "Pränataldiagnostik und psychosoziale Betreuung von Schwangeren gehören zusammen."
Untersuchung des Bundesfamilienministeriums bestätigt herausragende Bedeutung des Beratungsangebots
Neun von zehn Frauen, bei denen eine Behinderung oder Erkrankung ihres ungeborenen Kindes festgestellt wurde, wünschen sich neben der medizinischen auch eine psychosoziale Betreuung. Das ist das Ergebnis des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten, dreijährigen wissenschaftlichen Begleitprojekts "Psychosoziale Beratung vor, während und nach Pränataldiagnostik".
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 15.02.2007

Schwangere brauchen mehr psychosoziale Begleitung
Bonn - Die meisten Schwangeren wünschen sich laut einer Studie eine psychosoziale Betreuung bei vorgeburtlichen Untersuchungen. Mehr als 90 Prozent der Teilnehmerinnen eines vom Bund finanzierten Modellprojekts in Bonn, Düsseldorf und Essen bewerteten die Beratung, die sie parallel zur Pränataldiagnostik (PND) erhielten, als äußerst hilfreich.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 15.02.07

Frankreich: Was tun mit eingefrorenen Embryonen?
Laut Gesetz müssen sich Paare nach fünf Jahren entscheiden, was mit den Embryonen geschieht. Viele der Paare sind aber getrennt oder melden sich einfach nicht mehr.
KATH.NET 15.02.07

EU-Grundrechteagentur kann Tätigkeit zum 1. März 2007 aufnehmen
Die Verordnung zur Errichtung der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte ist heute vom Rat der Justiz- und Innenminister endgültig beschlossen worden.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium der Justiz 15.02.07

Gene für Nikotinabhängigkeit
St. Louis - Ob ein Raucher wirklich jederzeit sein Laster in den Griff bekommt, ist weniger eine Frage des starken Willens als der Gene, behaupten US-Forscher in Human Molecular Genetics (2007 16: 24-35 und 36-49).
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 15.02.07

Neue Nervenzellen wachsen im menschlichen Gehirn nach
Von Heike Le Ker
Bislang wusste man nur von Tieren, dass bei ihnen Nervenzellen nachwachsen. Jetzt haben Wissenschaftler jedoch im Riechhirn von erwachsenen Menschen beobachtet, dass sich aus Vorläuferzellen ausgereifte Neuronen entwickelten. Eines Tages könnten sie helfen, beschädigte Gehirne zu reparieren.
SPIEGEL ONLINE 15.02.2007

Frische Leichenteile weltweit
Herzklappen, Knochen, Sehnen – das Geschäft mit menschlichem Gewebe floriert. Kriminelle Methoden versprechen satte Gewinne. Ein Gesetz soll für Transparenz und Ethik beim Körperrecycling sorgen
Von Martina Keller
DIE ZEIT, 15.02.2007 Nr. 08

Interview: "Man sollte alles tun, damit die Menschen sich zu Lebzeiten zum Thema Organspende äußern"
In jedem Jahr sterben etwa tausend Menschen in Deutschland, während sie auf ein Organ warten. Ein Organspender-Register wäre ein Ansatz, um an dieser Situation etwas zu ändern, sagt Professor Gundolf Gubernatis im Gespräch mit Nicola Siegmund-Schultze von der "Ärzte Zeitung". Zusammen mit Wissenschaftlern aus verschiedenen Fachbereichen hat Gubernatis neue Thesen entwickelt, wie sich der Organmangel mindern ließe.
Ärzte Zeitung, 15.02.2007

Warschau: Töteten Ärzte "zahlungsunfähige" Patienten ?
Es ist kaum zu glauben aber wahr, Verbrechen, Terror, Mord und Korruption an einer Warschauer Klinik, welche eigentlich den Menschen helfen sollte.
POLSKAWEB.EU 15.02.2007


14. Februar 2007

Sterbehilfe: "Diesen würdelosen Tod möchte ich vermeiden"
Von Samira Neuhaus
Neun Jahre lang wartete Kelly Taylor auf eine Herz-Lungen-Transplantation. Weil die 30-Jährige mittlerweile zu schwach ist, wurde sie von der Warteliste gestrichen. Ihr Körper ist zu schwach zum Leben und zu stark zum Aufgeben. Vor Gericht kämpft sie nun darum, endlich sterben zu dürfen.
SPIEGEL ONLINE - 14.02.07

Niederlande will Abtreibungen erschweren
Christenunie erzielt Teilerfolg in der Koalition
Zusammen mit Deutschland und Belgien gehören die Niederlande zu den Ländern mit den niedrigsten Abtreibungsraten in der Welt. Rund 30.000 Schwangerschaften werden pro Jahr abgebrochen. Dennoch plant die Regierung in Den Haag, das Abtreibungsrecht zu verschärfen. Kerstin Schweighöfer berichtet.
DEUTSCHLANDFUNK 14.02.07

Frankreich: Zerstörung eingefrorener Embryonen umstritten
Paris - Die in Frankreich gesetzlich vorgeschriebene Zerstörung eingefrorener Embryonen nach fünf Jahren bereitet den zuständigen Fortpflanzungsmedizinern zunehmend Probleme.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.02.07

Potocnik fordert Verbesserungen am Ethikverfahren für die Stammzellenforschung
EU-Kommissar für Wissenschaft und Forschung, Janez Potocnik, hat die Europäische Beratungsgruppe für Ethik im Bereich der Wissenschaft und der neuen Technologien (EGE) aufgefordert, eine Stellungnahme dazu abzugeben, wie das aktuelle Ethikverfahren für die Stammzellenforschung an menschlichen Embryonen verbessert werden kann.
CORDIS Nachrichten 14.02.2007

Heimliche Vaterschaftstests bleiben rechtswidrig
Verfassungsgericht: Gesetzgeber soll Prüfung erleichtern
KARLSRUHE (dpa). Heimliche Vaterschaftstests dürfen auch künftig vor Gericht nicht als Beweismittel verwendet werden. Das Recht des betroffenen Kindes auf informationelle Selbstbestimmung würde dadurch verletzt, begründete das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe seine Entscheidung.
Ärzte Zeitung, 14.02.2007

Vaterschaftstests: Der Vorkämpfer der gehörnten Männer
Wer wissen will, ob er Vater ist, macht einen Vaterschaftstest. Denn niemand möchte für Kinder zahlen, die nicht die eigenen sind. WELT.de zeigt, wie Frank S. vor dem Verfassungsgericht scheiterte und gleichwohl das Recht auf den Test gestärkt hat.
Von Thorsten Jungholt
DIE WELT 14.02.07

Zypries: Gesetz liegt schon in der Schublade
Justizministerin Brigitte Zypries hat den Gesetzentwurf, mit dem sie die Feststellung der Vaterschaft erleichtern will, praktisch schon "in der Schublade" liegen.
DIE WELT 14.02.07

Gift des Zweifels
In den Reaktionen auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Vaterschaftstests schimmern tiefe Ängste der Männer durch. Und es zeigen sich die Grenzen des Rechts. Ludwig Greven kommentiert das Meinungsbild
ZEIT online 14.2.2007

Brite fordert Legalisierung menschlichen Organhandels
Lahore - Ein britischer Nierenspezialist hat mit seiner Forderung, den Handel mit menschlichen Organen zu legalisieren, für internationale Schlagzeilen gesorgt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.02.07


13. Februar 2007

Portugal will Abtreibungen erleichtern
Von Ralph Schulze, Madrid
Es war die Nacht der portugiesischen Frauen. Als der Sieg des „Sim“, des „Ja“ für ein liberales Abtreibungsrecht, klar war, feierten tausende Portugiesinnen in der Hauptstadt Lissabon ihren Erfolg.
TAGESSPIEGEL 13.02.07

Klares Ja für Fristenregelung in Portugal
Mit fast 60 Prozent erreicht das Referendum über legalisierte Abtreibung in Portugal einen klaren Sieg. Doch weil sich nur 44 Prozent der WählerInnen beteiligten, ist das Ergebnis nicht bindend. Reformiert wird trotzdem, doch einige Haken bleiben
TAZ 13.02.07

Erfolg mit Wermutstropfen
Das Volk hat entschieden: In Portugal werden Abtreibungen erlaubt
Kommentar von Reiner Wandler
TAZ 13.02.07

‚Uneingeschränktes Bekenntnis zum geborenen wie ungeborenen Leben’?
KATH.NET hat österreichische Parteien zum Thema „Abtreibung in der Lugner-City“ befragt – ÖVP lehnt Abtreibung und die strafrechtliche Verfolgung von Frauen ab, BZÖ kritisiert Bischof Laun.
KATH.NET 13.02.2007

Todkranke Britin streitet vor Gericht für Sterbehilfe
London - In Großbritannien will eine todkranke Frau vor Gericht das Recht auf Sterbehilfe erstreiten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 13.02.2007

Spaniens Regierung scheut ein Gesetz zur Sterbehilfe
Umfragen zeigen Zustimmung für den assistierten Suizid
ALICANTE (rom). Die spanische Regierung weicht einer parlamentarischen Diskussion um eine gesetzliche Verankerung des Rechts auf Sterbehilfe aus - trotz der jüngst aufgeflammten Diskussion über den assistierten Suizid.
Ärzte Zeitung, 13.02.2007

Niederlande: Kirche begrüßt Pläne zum Lebensschutz
Den Haag (DT/KNA) Die katholische Kirche der Niederlande hat die Pläne der neuen niederländischen Regierung im Grundsatz begrüßt, mehr für den Lebensschutz zu tun.
DIE TAGESPOST 13.02.07

Urteil: Gesetzgeber soll Vaterschaftsnachweise vereinfachen
Karlsruhe - Heimliche Vaterschaftstests können vor Gericht weiterhin nicht verwendet werden. Dies entschied der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts am Dienstag in Karlsruhe.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 13.02.2007

Heimlicher Vaterschaftstest darf im gerichtlichen Verfahren nicht verwertet werden - Gesetzgeber muss aber Verfahren allein zur Feststellung der Vaterschaft bereitstellen
Es entspricht dem Grundgesetz, wenn die Gerichte die Verwertung heimlich eingeholter genetischer Abstammungsgutachten wegen Verletzung des Rechts des betroffenen Kindes auf informationelle Selbstbestimmung als Beweismittel ablehnen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesverfassungsgericht 13.02.2007

Forscher klonen Mäuse aus Hautstammzellen
Die Nager sind erstaunlich gesund und langlebig
Geklonte Tiere sind oft krank und leben nicht besonders lange. Das liegt daran, dass sie unter Organ- oder Immundefekten leiden. Biologen um Elaine Fuchs von der New Yorker Rockefeller University ist es jetzt gelungen, weitgehend gesunde Mäuseklone zu züchten.
BERLINER ZEITUNG 13.02.2007

Erwachsene männliche Zellen lassen sich besser klonen
Vollständige Entwicklung der Embryos drei Mal häufiger
PRESSETEXT.AUSTRIA 13.02.07

Screenings identifizieren genetisches Profil von Tumoren
Schnelles und genaues Verfahren hilft mutierte Krebszellen zu entdecken
PRESSETEXT.AUSTRIA 13.02.07

Papst: Das Naturrecht achten
Benedikt XVI. warnt vor den gesellschaftlichen Folgen des ethischen Relativismus - Ansprache an die Teilnehmer des Internationalen Kongresses über das Naturrecht
KATH.NET 13.02.2007

Steuergelder für wirkungslose Pharma-Erbsen: Gentechnik-Skandal in Ostdeutschland - Umweltinstitut München fordert Aus für riskantes Experiment
München - Das Bundesforschungsministerium und das Land Sachsen-Anhalt fördern die Entwicklung wirkungsloser Pharma-Erbsen durch die ostdeutsche Gentechnikfirma Novoplant mit weit über einer Million Euro Steuergeldern. Dies ergaben Recherchen des Umweltinstituts München.
PRESSEMITTEILUNG Umweltinstitut München 13.02.07


12. Februar 2007

Portugal: Sozialisten nach Referendum für neues Abtreibungsgesetz
Referendum in Portugal: Die Mehrheit wählte nicht. Und von der wählenden Minderheit plädierten fast 60 Prozent für eine Liberalisierung der Abtreibungsgesetze.
KATH.NET 12.02.07

Ende eines scheinheiligen Zustands
Abtreibungsrecht in Portugal
Kommentar von Marc Koch, ARD-Hörfunkstudio Madrid
Die bisher geltende rigide Regelung, die Schwangerschaftsabbrüche mit nur ganz wenigen Ausnahmen als Straftat behandelt und Frauen mit Gefängnis bedroht, ist in einem modernen europäischem Land nicht mehr haltbar.
TAGESSCHAU.DE 12.02.07

Portugiesen für straffreie Abtreibung
Die Portugiesen haben sich in einem Referendum klar für die Lockerung des Abtreibungsrechts ausgesprochen und damit der katholischen Kirche in ihrem Land einen Schlag versetzt.
BERNER RUNDSCHAU 12.02.07

BVL bedauert Ausgang des Referendums in Portugal – Kaminski: Ergebnis ist „eine Farce“
Der Bundesverband Lebensrecht (BVL) bedauert den Ausgang der Volksabstimmung in Portugal über die von der Regierung angestrebte Neuregelung der Abtreibungsgesetzgebung. „Es ist eine Farce, dass die Regierung, ein ungültiges Referendum zum Anlass nehmen will, eine liberale Abtreibungsregelung einzuführen“, kommentierte die BVL-Vorsitzende Dr. med. Claudia Kaminski die Pläne des sozialistischen Regierungschefs José Socrates.
PRESSEMITTEILUNG Bundesverband Lebensrecht (BVL) 12.02.07

Kein Votum vom Volk für Fristenregelung
Münster,“Mit Portugal hat sich ein weiteres EU-Land zum Rückschritt im Bereich des Lebensschutzes entschieden. Mit der Befürwortung der Fristenregelung, sagen die Portugiesen ’Ja' zu einer Verletzung des in der Grundrechte Charta verankerten ’Rechtes auf Leben', ’Ja¹ zu einer Pervertierung der Demokratie, in der eine Mehrheit von Verantwortlichen über das Leben einer Minderheit von Schutzlosen, - ungeborener Kinder - bestimmen kann und sie sagen ’Ja' zu einer damit verbundenen weiteren Verschärfung der demografischen Schieflage in Gesamteuropa", kommentiert Monika Hoffmann, Medienbeauftragte der Christdemokraten für das Leben (CDL), das Ergebnis des Referendums zur Fristenregelung in Portugal.
PRESSEMITTEILUNG Christdemokraten für das Leben (CDL) 12.02.07

Fahrplan für Pflegereform? Union hält sich zurück
Diskussion zur Zukunft der Pflegeversicherung / Grüne und FDP warnen vor einer Hängepartie
Ärzte Zeitung, 12.02.2007

Adulte Stammzellen lindern Folgen von Schlaganfällen
Die Ergebnisse von Tierversuchen bei Ratten und Schafen sind vielversptechend: Die Stammzellentherapie wirkt bereits 72 Stunden nach einem Hirninfarkt. Leipziger Wissenschaftler wollen die Therapie nun auch beim Menschen anwenden.
Von Silvia von der Weiden
DIE WELT 12.02.2007

Erfolgreiche Gentherapie für tödliche Erbkrankheit im Mausmodell
Göttinger Forscher finden ein Verfahren zur Behandlung einer erblich bedingten, tödlichen Stoffwechselkrankheit. Weitere Forschungen sollen die Anwendbarkeit am Menschen klären.
PRESSEMITTEILUNG DFG Forschungszentrum für Molekularphysiologie des Gehirns (IDW) 12.02.2007

Fünf Gene prädisponieren zum Typ-2-Diabetes-mellitus – Gentest angekündigt
Montreal – Eine Durchsuchung des menschlichen Genoms hat zur Entdeckung von vier neuen zum Typ-2-Diabetes-mellitus prädisponierenden Gene geführt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.02.2007

Dauerausstellung zur Bio- und Nanotechnologie
Im Deutschen Museum in München soll im Herbst 2008 das "Zentrum Neue Technologien" eröffnet werden
Ärzte Zeitung, 12.02.2007


11. Februar 2007

Portugiesen stimmen für neues Abtreibungsrecht
Geringe Wahlbeteiligung
Das strenge Abtreibungsgesetz im katholischen Portugal könnte bald der Vergangenheit angehören: Bei einem Referendum sprach sich die Mehrheit für eine Lockerung aus. Zwar wurde die vorgeschriebene Mindestbeteiligung verfehlt, Regierungschef Sócrates will dennoch das Ergebnis umsetzen.
SPIEGEL ONLINE 11.02.07

Portugiesen entscheiden über neues Abtreibungsrecht
Zweiter Anlauf für Volksabstimmung
Das Referendum über eine Liberalisierung des Abtreibungsrechts in Portugal droht abermals an einer zu geringen Wahlbeteiligung zu scheitern. Bis 16.00 Uhr gaben erst 31 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab, 50 Prozent sind notwendig. Bei einem Schwangerschaftsabbruch drohen derzeit bis zu drei Jahre Haft.
TAGESSCHAU.DE 11.02.07

Blick ins Ei
Hartmut Wewetzer fahndet nach guten Nachrichten in der Medizin. Heute: Mehr Erfolg bei künstlicher Befruchtung
Hartmut Wewetzer
Viele Frauen widmen sich heutzutage zunächst Beruf und Karriere. Erst später kommt der Kinderwunsch. Aber je älter sie sind, umso schwieriger ist es, diesen Wunsch in die Tat umzusetzen.
TAGESSPIEGEL 11.02.07


10. Februar 2007

Portugal: Das Ende der "nationalen Schande"?
Referendum über strenges Abtreibungsrecht am Sonntag
Portugal hat eines der strengsten Abtreibungsgesetze in Europa. Über 20.000 Portugiesinnen lassen deshalb jedes Jahr unter schlimmen Verhältnissen illegal abtreiben. Die Folgen: Verletzte, Abtreibungstourismus ins benachbarte Spanien und Gefängnisstrafen für Ärzte und Frauen. Portugals Premier José Sócrates will der "nationalen Schande" nun ein Ende setzen.
ZDF heute 10.02.2007

"Eine nationale Schande"
Mehr als 20.000 portugiesische Frauen treiben jedes Jahr illegal ab, oft unter schlimmen Verhältnissen. Ein Referendum soll nun entscheiden, ob die Abtreibung strafbar bleibt. Von Manuel Meyer
ZEIT online 10.02.2007

Vor Verpflanzung von Embryonen gekündigt
Drei Tage vor Verpflanzung einer befruchteten Eizelle wurde einer Salzburgerin gekündigt. Der Fall liegt nun beim Europäischen Gerichtshof (EuGH).
Salzburger Nachrichten 10.02.2007


09. Februar 2007

Stammzellforschung: Stiche gegen den Stichtag
Rabbata, Samir; Rieser, Sabine
Die Liberalen wollen ein Ende der Importbegrenzung. Noch ist unklar, was ihre Forderung bewirken wird.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 6 vom 09.02.2007

Ethikberatung im Krankenhaus: „Handeln zum Wohle des Patienten“
Klinkhammer, Gisela
Ethikkomitees und Ethikkonsile führen Fallbesprechungen durch, sie erarbeiten Leitlinien und organisieren Fortbildungen. Langsam etablieren sie sich an den deutschen Krankenhäusern.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 6 vom 09.02.2007

Nicht nach Schema F
Ethikkonsile werden im Bergmannsheil seit rund zehn Jahren angeboten, Beratungen durch das Klinische Ethikkomitee (KEK) seit rund zwei Jahren.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 6 vom 09.02.2007

Viren als Killer von Krebszellen getestet
Forscher wollen gentechnisch veränderte Reoviren gegen Krebs einsetzen. Vorteil: Die Viren sorgen gleichzeitig für einen langanhaltenden Krebsschutz, da sie die Immunabwehr des Patienten stärken.
Von Wolfgang W. Merkel
DIE WELT 09.02.07

Mehrheit der Bundesländer will zustimmen
Am 16. Februar wird es ernst: Wenn die Länderkammer das Gesetzeswerk absegnet, kann es im April in Kraft treten. Die Gesundheitsministerin muss nicht um die Mehrheit zittern: Nur Berlin hätte gern noch den Vermittlungsausschuss anrufen, wurde aber überstimmt. Es wird am kommenden Freitag aber einige Enthaltungen geben.
DIE WELT 09.02.07

Hospize setzen auf grüne Bänder der Solidarität
Am Samstag ist der zweite Tag der Kinderhospizarbeit / Große Resonanz auf Aktion für betroffene Familien
Ärzte Zeitung, 09.02.07

Für bessere Palliativversorgung gibt es keine Patentrezepte
Hausärzteverband Hessen kündigt Widerstand gegen Konzept großer Kassen an
KÖLN/FRANKFURT/MAIN (iss/ fuh). Bei der Entwicklung von neuen Konzepten für eine bessere palliativmedizinische Versorgung gibt es kein Idealmodell. Das zeigen Projekte aus Hessen und Nordrhein, die von Hausärzten völlig unterschiedlich bewertet werden.
Ärzte Zeitung, 09.02.07

Versorgungskonzept für Schwerstkranke in Nordrhein kommt gut an - nur der Hausarztvertrag macht Probleme
Von Ilse Schlingensiepen
Die umfassende ambulante Betreuung von Schwerstkranken und Sterbenden durch besonders qualifizierte Ärzte und Pflegedienste soll in Nordrhein bald zum Alltag gehören. Ausgehend von einem Pilotprojekt in Köln will die KV Nordrhein möglichst flächendeckend integrative Versorgungsnetze aufbauen.
Ärzte Zeitung, 09.02.07

Neuer Gentest auf gefährliche Herzkrankheit
BERLIN/WIESBADEN (eb). Ein Gendefekt auf Chromosom 12 ist oft Ursache einer arrhythmogenen, rechtsventrikulären Kardiomyopathie (ARVD), die plötzliche Tode bei jungen Menschen auslösen kann. Ein Test erkennt den Defekt, und ein Implantat kann das Leben der Betroffenen retten.
Ärzte Zeitung, 09.02.07

Gericht urteilt über Anspruch auf IvF nur für Eheleute
KARLSRUHE (ddp). Das Bundesverfassungsgericht entscheidet am 28. Februar, ob die gesetzlichen Krankenkassen auch nicht verheirateten Paaren Kosten für eine In-vitro-Fertilisation (IvF) erstatten müssen. Das teilte das Gericht gestern in Karlsruhe mit.
Ärzte Zeitung, 09.02.07

Künstliche Befruchtung: Skurriler Streit um Mutterschutz
Salzburg,Arbeitslos, weil sie – mithilfe der Ärzte – schwanger wurde. Eine Mutter kämpft um ihr Recht.
OE24.AT 09.02.07

"Nur wenn du mitmachst, bist du eine gute Schwangere"
Pränataldiagnostik bietet keine Sicherheit, ob ein Kind krank oder gesund sein wird
3SAT 09.02.2007

Portugal streitet erneut über die Abtreibung
Ralf Streck
Am Sonntag stimmen die Portugiesen erneut darüber ab, ob das strenge Verbot, wie dies in der EU noch Malta, Irland oder Polen praktizieren, durch eine liberale Regelung ersetzt wird
TELEPOLIS 09.02.2007

Portugiesen stimmen über Abtreibung ab
Bei einem Referendum am Sonntag geht es um die Einführung einer Fristenlösung. Bislang ist ein Schwangerschaftsabbruch verboten. Im Falle einer Mehrheit will die Regierung eine Gesetzesreform einleiten. Rechte und Kirchen sind dagegen
Aus Madrid Reiner Wandler
TAZ 09.02.07

Portugiesen entscheiden über Liberalisierung der Abtreibung
Lissabon - In einem Referendum sollen die Portugiesen am Sonntag darüber entscheiden, ob Abtreibung in ihrem Land liberalisiert werden soll.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT, 08.02.07

'Abtreibung ist wie die Todesstrafe'
Auch in Portugal findet derzeit eine heftige Abtreibungsdiskussion statt – Am Sonntag Volksabstimmung über eine Lockerung des Gesetzes - Kirche findet klare Worte
KATH.NET 09.02.2007

Schönborn: 'Abtreibung für gläubige Menschen niemals akzeptabel'
Wiener Kardinal nimmt erneut zur Abtreibung in Lugner-City Stellung und verteidigt das Demonstrationsrecht gegen Abtreibungskliniken: Boykottieren von Geschäften legitim – Indirekte Kritik an der "Aktion Leben" - Klage gegen Lugner eingebracht
KATH.NET 09.02.2007


08. Februar 2007

Leben und sterben lassen
Die Deutsche Hospiz-Stiftung fordert mehr Rechtssicherheit für Patientenverfügungen. Wie verbindlich sind solche Willenserklärungen bislang?
Von Antje Sirleschtov
TAGESSPIEGEL 08.02.2007

"Angaben von Patienten sind häufig zu ungenau"
Hamburg - Viele Ärzte werden im Rahmen ihrer Arbeit mit Patientenverfügungen konfrontiert. Professor Wolfgang Dauch leitet das Zentrum für Schwerst-Schädel-Hirnverletzte am Klinikum Eilbek. Viele seiner Patienten befinden sich im Wachkoma oder in vergleichbaren Zuständen.
HAMBURGER ABENDBLATT 08.02.2007

Olaf Scholz: Darum brauchen wir Gesetz zu Patientenverfügungen
Interview mit Olaf Scholz, MdB, SPD, parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion
HAMBURGER ABENDBLATT 08.02.2007

Klare Regeln für Ärzte und Patienten
Gesetzgeber will Unsicherheiten über den Willen Sterbender durch Vorgaben beseitigen.
Im Bundestag wird derzeit parteiübergreifend über Regelungen zu Patientenverfügungen Schwerstkranker und Sterbender nachgedacht.
HAMBURGER ABENDBLATT 08.02.2007

Kirchen: Mediziner dürfen niemals Suizid unterstützen
Von Barbara Möller
Berlin - Als der Nationale Ethikrat im Juni 2005 seine Erklärung zum Thema Patientenverfügung veröffentlichte, hieß es, das Recht zur Selbstbestimmung über den eigenen Körper gehöre "zum Kernbereich der Würde und Freiheit des Menschen". Und deshalb habe jeder Mensch das Recht, "eine medizinische Behandlung zu gestatten oder auch zu verweigern".
HAMBURGER ABENDBLATT 08.02.2007

Verfügungen von Patienten häufig nicht eindeutig
Hospiz Stiftung für Gesetz
BERLIN (dpa). Die Deutsche Hospiz Stiftung hat klare und eindeutige gesetzliche Regeln für Patientenverfügungen gefordert. Der Bundestag müsse möglichst rasch ein praxistaugliches Gesetz vorlegen und verabschieden, sagte der Stiftungsvorsitzende Eugen Brysch am Mittwoch in Berlin.
Ärzte Zeitung, 08.02.2007

Die Lockerung des strikten Stammzell-Gesetzes könnte bald wieder im Bundestag zur Debatte stehen
Von Anno Fricke
Fünf Jahre nach der Verabschiedung des Stammzellgesetzes flammt die Diskussion wieder auf, unter welchen Bedingungen in Deutschland mit humanen embryonalen Stammzellen geforscht werden darf.
Ärzte Zeitung, 08.02.2007

Chirurgen kritisieren Entwurf für neues Gewebegesetz
Berlin - Vor den Folgen des geplanten „Gesetzes zur Qualität und Sicherheit von menschlichen Geweben und Zellen bei der medizinischen Nutzung“, dem sogenannten Gewebegesetz, hat die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) gewarnt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT, 08.02.07

Referendum: Portugal will Abtreibungen erleichtern
Am Wochenende werden die Portugiesen entscheiden, ob es künftig einen straffreien Schwangerschaftsabbruch geben woll. Bisher gelten hier - neben Polen und Irland - die schärfsten Abtreibungsgesetze in Europa.
STERN.DE 08.02.2007

Portugal: „Abtreibung ist wie die Todesstrafe“
Von Leo Wieland, Lissabon
Antonio Moreira Montes, Bischof von Braganca, erinnerte an die Hinrichtung des irakischen Diktators und sagte: „Wir alle waren entsetzt, als Saddam Hussein gehenkt wurde. Die Abtreibung ist kaum etwas anderes als die Todesstrafe.“
F.A.Z 08.02.07

Studie zur psychosozialen Beratung von Schwangeren im Rahmen von Pränataldiagnostik
Heute ermöglicht die Medizin, manche Fehlentwicklungen und Erkrankungen eines Kindes bereits vor der Geburt zu erkennen. Sie kann dem Kind und den Eltern dadurch oft helfen. Manchmal stellt sich aber auch die Frage eines Schwangerschaftsabbruchs und zwingt so die Eltern, über die Lebenschancen ihres Kindes zu entscheiden. Um die Betroffenen in dieser schweren Krise nicht allein zu lassen, gibt es in Bonn, Düsseldorf und Essen direkt "vor Ort" eine psychosoziale Beratung. Diese Modellprojekte wurden durch das Land NRW gefördert und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter der Leitung von Professorin Anke Rohde (Gynäkologische Psychosomatik Bonn) und Privatdozentin Christiane Woopen (Institut für Geschichte und Ethik der Universität zu Köln) wissenschaftlich begleitet. Die Studie sollte klären, inwiefern psychosoziale Beratung im Rahmen einer Pränataldiagnostik sinnvoll ist und welche Voraussetzungen für ihre Integration erforderlich sind.
PRESSEMITTEILUNG Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (IDW) 08.02.2007

„Drohungen gegen Abgeordnete wegen Abstimmung bei der Gesundheitsreform sind ein Verstoß gegen § 106 StGB“
ödp-Landesvorsitzender Bernhard Suttner zeigt Peter Struck wegen Nötigung von Mitgliedern eines Verfassungsorgans an:
Der Landesvorsitzende der bayerischen ödp hat die Berliner Staatsanwaltschaft aufgefordert, das Verhalten des SPD-Fraktionsvorsitzenden Peter Struck im Zusammenhang mit der Abstimmung über die Gesundheitsreform zu überprüfen.
PRESSEMITTEILUNG ödp-Bayern 08.02.2007

SPÖ-Frauenministerin Doris Bures attackiert Kirche wegen Abtreibung
Die SPÖ-Ministerin attackiert Kardinal Schönborn und Bischof Laun, verteidigt Richard Lugner, lobt die „Aktion Leben“ und möchte, dass "Kirchenherren endlich liberaler werden"
KATH.NET 08.02.07

Greenpeace veröffentlicht Deutschlandkarte zu Gen-Mais-Feldern Anbau von Gen-Pflanzen bleibt in der deutschen Landwirtschaft die Ausnahme
Hamburg - Ab sofort können interessierte Buerger auf der Internetseite von Greenpeace auf einer Deutschlandkarte mit einem Blick erkennen, ob in ihrer Region gentechnisch veränderter Mais angebaut wird.
PRESSEMITTEILUNG Greenpeace 08.02.07


07. Februar 2007

Hospiz Stiftung stellt Checkliste für Patientenverfügungen vor
Berlin – Angesichts noch ausstehender gesetzlicher Regelungen hat die Deutsche Hospiz Stiftung eine Checkliste für das Verfassen von Patientenverfügungen vorgestellt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.02.2007

Rechtsunsicherheit Patientenverfügung: Checkliste der Deutschen Hospiz Stiftung stellt Patientenverfügung auf den Prüfstand
Berlin. Eine Checkliste zur Prüfung der Praxistauglichkeit von Patientenverfügungen hat die Deutsche Hospiz Stiftung am Mittwoch in Berlin vorgestellt.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 07.02.2007

Palliativmedizinische Versorgung weiter unbefriedigend
Ärztekammer Hessen sieht Handlungsbedarf / Lob von der Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz / Fachtagung in Bad Nauheim
BAD NAUHEIM (fuh). Mit einer flächendeckenden Palliativersorgung und dem Ausbau ambulanter Hospizdienste soll in Hessen nicht nur die Betreuung von sterbenskranken Menschen verbessert werden.
Ärzte Zeitung, 07.02.2007

Pflegeheime gewinnen weiter an Bedeutung
WIESBADEN (hak). Angehörige zuhause zu pflegen, wird seltener. Das geht aus der aktuellen Pflegestatistik 2005 hervor, die das Statistische Bundesamtes in Wiesbaden veröffentlicht hat.
Ärzte Zeitung, 07.02.2007

Schwere Vorwürfe an «Dignitas»
Ehemalige Mitarbeiter belasten Sterbehilfeorganisation
Zwei frühere Sterbebegleiter erheben schwere Vorwürfe gegen die Sterbehilfe-Organisation «Dignitas». Vielfach reisten ausländische Mitglieder am selben Tag an, an dem sie sich umbrächten, berichten sie in der «Rundschau» von SF. Auch aktive Sterbehilfe sei vorgekommen.
SF TAGESSCHAU 07.02.2007

Neue Stammzellrichtlinien - nur ein Minimalkonsens?
slz. Vergangene Woche haben über 20 Wissenschafter aus 14 Ländern Europas, Asiens, Nordamerikas sowie aus Australien nach monatelangen Diskussionen neue, bereits kurz in der NZZ vorgestellte Richtlinien für Forschungsarbeiten mit menschlichen embryonalen Stammzellen präsentiert.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 07.02.2007

Chuck Norris: 'Anstatt Vernichtungskammer sagen wir Abtreibungsklinik'
Der bekannte Hollywood-Schauspieler (Return of the dragon) hat sich klar gegen Abtreibung ausgesprochen und schreibt seit kurzem für „worldnetdaily“ Pro-Life-Kolumnen
KATH.NET 07.02.07

Wird ‚Aktion Leben’ mit ‚Venus Med’ kooperieren?
Betreiber der „sexualmedizinischen Beratungsstelle“ in der „Lugner City“ möchte Kooperation mit österreichischen „Aktion Leben“ – Richard Lugner gegenüber kath.net weiterhin von seiner „Unschuld“ überzeugt - Wiener Privatklinik möchte Lugner klagen
KATH.NET 07.02.07

Wie die Gesundheitsforschung in Deutschland fit für die Zukunft wird
Unionsnahe Experten fordern in einem Grundsatzpapier: Doktorarbeiten in der Medizin sollten ein ähnlich hohes Niveau haben wie in den Naturwissenschaften.
Von Norbert Lossau
DIE WELT 07.02.07


06. Februar 2007

Kinderkommission des Bundestages erklärt zum Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar 2007: "Verbesserung der Förderung von Kinderhospizen"
Kinderhospize mussten bisher durch Spenden und ehrenamtliches Engagement einen Kostenanteil von 10 Prozent der vertraglich vereinbarten Tagesbedarfssätze selber tragen. Die Kinderkommission hat sich im Deutschen Bundestag für eine Änderung eingesetzt.
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Bundestag 06.02.2007

Union und SPD in der Pflegereform ohne Konsens
Grüne werfen Koalition Verschleppung vor / Kapitalstock der privaten Pflegekassen soll unangetastet bleiben
BERLIN (fst). In der Diskussion um die künftige Finanzierung der Pflegeversicherung lassen SPD und Union keine Annäherung erkennen.
Ärzte Zeitung, 06.02.2007

USA: „Spermiensortierung“ zur Geschlechtsselektion löst ethische Debatte aus
Washington - Das American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG) hält die gezielte Auswahl des Geschlechts von Kindern in der In-vitro-Fertilisierung nur bei begründeter medizinischer Indikation für ethisch vertretbar.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.02.2007

Einfrieren von Nabelschnurblut für den Eigenbedarf gilt bei deutschen Hämatologen als Geldschneiderei
Von Philipp Grätzel von Grätz
Das Konzept hat etwas unmittelbar Einleuchtendes: Wenn direkt nach der Geburt das Blut des Kindes aus der abgetrennten Nabelschnur nicht entsorgt, sondern tiefgekühlt wird, dann steht es später für die Therapie etwa bei Leukämien zur Verfügung.
Ärzte Zeitung, 06.02.2007

Warum Schwermetalle und Co schlecht fürs Gehirn sind
Studie: Die Umweltgifte beeinträchtigen Stammzellen im zentralen Nervensystem
WISSENSCHAFT.DE 06.02.2007

Grüne kritisieren Empfehlung des Nationalen Ethikrats
Berlin - Die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen, Biggi Bender, hat die Stellungnahme des Nationalen Ethikrates zu Gentests bei Versicherungsverträgen kritisiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.02.2007

Mediziner gründen Initiative unbestechlicher Ärzte und Ärztinnen
Bielefeld/Berlin – Ärzte aus Praxen und Krankenhäusern sowie Mediziner der Nichtregierungsorganisationen Transparency International Deutschland und der BUKO-Pharmakampagne haben den Verein Mezis e.V. als Initiative unbestechlicher und unabhängiger Ärzte gegründet.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.02.2007

Streit um das Abtreibungsrecht in Portugal
Referendum am 11. Februar - Die Gegner mit griffigeren Slogans
Am 11. Februar entscheiden die portugiesischen Stimmbürger über eine strafrechtliche Freigabe der Abtreibung. Zu Beginn des Abstimmungskampfs waren laut Meinungsumfragen die Befürworter vorne gelegen. Die Gegner haben aber die griffigeren Slogans.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 06.02.07

'Schutzzone' für Abtreibungskliniken in Österreich nicht möglich
Gutachten des Bundeskanzleramtes: Schutzzone würde der Verfassung widersprechen - Österreichische ‚Aktion Leben’ ortet „angriffslustige Demonstranten“ vor Kliniken –Diskussionen rund um die kirchlichen Subventionen für die "Aktion Leben"
KATH.NET 06.02.07


05. Februar 2007

Bundesärztekammer: Neue Stellungnahme zum Gewebegesetz
Berlin - Eine neue Stellungnahme zum Regierungsentwurf für ein Gewebegesetz hat die Bundesärztekammer (BÄK) erarbeitet und auf ihrer Internetseite veröffentlicht.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 05.02.2007

Kinderhospizverein lobt Gesundheitsreform
Olpe - Der Deutsche Kinderhospizverein wertet die am Freitag vom Bundestag verabschiedete Gesundheitsreform als Rückendeckung für die Kinderhospizbewegung.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 05.02.2007

Schweizer Bundesgerichtsurteil: Kein Anspruch auf staatliche Suizidhilfe
Berlin. Ein Sterbewilliger hat auch in der Schweiz keinen Anspruch auf Beihilfe bei der Selbsttötung oder auf aktive Sterbehilfe. Weder aus der Europäischen Menschenrechtskonvention noch aus Schweizer Bundesrecht kann der Staat verpflichtet werden, eine gesetzliche Möglichkeit für Selbsttötungen zu schaffen.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 05.02.2007

Klinische Studie: Schmerzgentests sagen bald Therapieerfolg voraus
Schmerzgentests werden schon bald die Medizin verändern: Mit ihrer Hilfe können Orthopäden in Zukunft herausfinden, auf welche Behandlung ihre Patienten am Besten ansprechen. Der Zusammenhang zwischen Schmerzgenen und Therapieerfolg wird zur Zeit in einer klinischen Studie bei Kniearthrose in Düsseldorf untersucht.
PRESSEMITTEILUNG Zentrum für Molekulare Orthopädie 05.02.2007

Schmerzgentest sagt Therapieerfolg bei Kniearthrose voraus
Orthopädische Behandlungen in Zukunft wesentlich zielgenauer durchführbar
PRESSETEXT.AUSTRIA 05.02.2007


04. Februar 2007

Papst Benedikt bekräftigt Ablehnung der Abtreibung
Rom. AP/baz. Eine Woche vor dem Abtreibungsreferendum in Portugal hat sich Papst Benedikt XVI. erneut gegen den Schwangerschaftsabbruch gewandt.
BASLER ZEITUNG 04.02.2007


03. Februar 2007

Schweiz: «Ein immenser Schritt»
Durch ein Bundesgerichtsurteil wird aus der bisherigen Freiheit zum Suizid ein Recht auf Suizid
Das Bundesgericht anerkennt das Recht auf begleiteten Suizid als Grundrecht – selbst für psychisch Kranke. Ruth Baumann, Mitglied der Nationalen Ethikkommission, hält dies für ein gefährliches Signal an kranke und ältere Menschen.
ESPACE.CH 03.02.2007

Gesundheit: Reform nur für den Machterhalt
Das just verabschiedete Gesetzeswerk hat zahlreiche Mängel. Noch schlimmer aber ist, dass die Gesundheitsreform nur deshalb zustande gekommen ist, weil die Kanzlerin und die Gesundheitsministerin eine herbe politische Niederlage vermeiden wollten. Jetzt geht es darum, wenigstens die schlimmsten Schnitzer zu beseitigen.
Von Philipp Neumann
DIE WELT 03.02.07

Bundestag: Mehr als 200 Stimmen gegen Gesundheitsreform
Nach einem heftigen Schlagabtausch im Parlament wurde das Reformgesetz der großen Koalition angenommen. Gesundheitsministerin Schmidt sieht große Vorteile für Versicherte und Patienten. Die Betreiber von Krankenhäusern bangen um 30.000 Jobs.
DIE WELT 03.02.07


02. Februar 2007

Keine Gentests vor Abschluss von Versicherungen
Ethikrat gegen Gentestgesetz / Vertragsunterschrift soll nicht von einer Gesundheitsuntersuchung abhängen
BERLIN. Der Nationale Ethikrat hat sich gegen ein Gentestgesetz ausgesprochen. Stattdessen soll das Moratorium, in dem die Versicherungswirtschaft bis Ende 2011 ihren Verzicht auf Gentests erklärt, ausgeweitet werden.
Ärzte Zeitung, 02.02.2007

Ethikrat kritisiert Versicherungen
BERLIN epd Der Nationale Ethikrat hat einen wirksameren Persönlichkeitsschutz für Kunden privater Versicherer gefordert.
TAZ 02.02.07

Schnappauf: Gendiagnostik-Gesetz- Eindeutige Regelungen sind weiterhin erforderlich
Seine deutliche Forderung nach einem Gendiagnostik-Gesetz des Bundes hat Bayerns Gesundheitsminister Werner Schnappauf heute wiederholt.
PRESSEMITTEILUNG Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz 02.02.2007

Stammzellforscher verordnen sich Regeln
Internationale Gesellschaft veröffentlicht Standards
MÜNSTER / NORTHBROOK (dpa). Im Kampf gegen schwarze Schafe in den eigenen Reihen haben sich führende Stammzellforscher einen Katalog mit länderübergreifenden Arbeitsstandards verordnet.
Ärzte Zeitung, 02.02.2007

Soll die Stichtagsregelung abgeschafft werden?
Ein Gespräch mit der kirchenpolitischen Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion
Die FDP ist mit ihrem Versuch, die Stichtagsregelung ganz abzuschaffen, gestern Abend im Bundestag gescheitert. Vertreter aller Fraktionen kritisierten den Vorstoß der Liberalen. Grünen und Linkspartei meinten, das Stammzellgesetzt von 2002 habe sich bewährt, Unions-Vertreter Eberhard Gienger ließ allerdings Sympathien für eine „einmalige Verschiebung“ erkennen. Wir haben mit Ingrid Fischbach gesprochen, der kirchenpolitischen Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und sie nach der Position der Fraktion gefragt:
RADIO VATIKAN 02.02.07

Sechsjähriger Junge ändert Gesetzgebung
Richtungswechsel in Norwegen: Regierung will embryonale Stammzellforschung und Präimplantationsdiagnostik zulassen
TAZ 02.02.07

Schweiz: Ärztliche Suizidhilfe auch für psychisch Kranke
Bundesgericht fällt Grundsatzurteil
Ärzte sollen laut Bundesgericht selbst psychisch kranken Menschen Selbstmordhilfe leisten dürfen. Indessen bleibt es Suizidwilligen und Sterbehilfeorganisationen versagt, das tödlich wirkende Mittel Natrium-Pentobarbital ohne Rezept zu beziehen.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 02.02.2007

Schweizerisches Bundesgericht Urteile 2A.48/2006 und 2A.66/2006 vom 3. November 2006

Frischzellenkur fürs Mittelhirn
von Edda Grabar
Bisherige Therapien bekämpfen nur die Symptome von Parkinson. Jetzt versuchen Neurologen mit Gentherapie und Stammzellen das Nervenleiden zu heilen: Hoffnung für Millionen Kranke weltweit.
FINANCIAL TIMES 02.02.07

Bischof Laun: Richard Lugner ist exkommuniziert
Bischof Andreas Laun kritisierte im KATH.NET-Exklusiv-Interview die Abtreibungen in der ,Lugner City’ und die „Aktion Leben“.
KATH.NET 02.02.2007

Verfahren gegen Welbys Arzt eingestellt
Rom - Das Disziplinarverfahren gegen den Arzt des italienischen Sterbehilfe-Patienten Piergiorgio Welby ist eingestellt worden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 02.02.07

Pränataldiagnostik: Down-Syndrom im Blut der Mutter erkannt
Columbia - Während der Schwangerschaft gelangen geringe Mengen fötaler DNA ins Blut der Mutter. Eine US-Firma hat jetzt eine Methode entwickelt, die diese DNA für eine nicht invasive Diagnostik chromosomaler Aneuploidien nutzt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 02.02.07

Genetische Diagnostik: Die nächste GENeration
Weißflog, Gregor
Jugendliche haben sich in unterschiedlichen Projekten mit den Anwendungsbereichen von Gentests auseinandergesetzt.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 5 vom 02.02.2007

EU-Verordnung über Kinderarzneimittel: Mehr Sicherheit
Müllens, Miriam; Butzer, Raunhild; Seibert-Grafe, Monika; Zepp, Fred
Seit Anfang des Jahres sind pharmazeutische Unternehmen in der Europäischen Union verpflichtet, Medikamente auch in Studien mit Kindern zu prüfen.
Die Europäische Kommission hat nach mehrjährigen Vorbereitungs- und Abstimmungsprozessen eine Verordnung zu Arzneimitteln für Kinder verabschiedet, die unmittelbar nach Inkrafttreten am 26. Januar 2007 in allen Mitgliedstaaten bindend ist.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 5 vom 02.02.2007

Gesundheitsversorgung in Europa: Neue Diskussion über Richtlinie
Merten, Martina
Während die Kommission unermüdlich den europäischen Gesundheitsmarkt zu liberalisieren versucht – diesmal mithilfe einer „Sektorenrichtlinie“ –, pochen heimische Kostenträger auf die Beibehaltung nationaler Besonderheiten.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 5 vom 02.02.2007, Seite A-223

Kirchen: Sondersituation bei Gesundheits-Dienstleistungen wahren
Brüssel - Die Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) hat sich gegen eine Liberalisierung von Gesundheits-Dienstleistungen auf europäischer Ebene ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 02.02.07

Umfrage: Bevölkerung blickt skeptisch in die Zukunft des deutschen Gesundheitswesens
Bertelsmann Stiftung: Gesundheitsreform muss Versicherteninteressen berücksichtigen
Die große Mehrheit der Bevölkerung blickt skeptisch in die Zukunft des deutschen Gesundheitswesens. Dies zeigt der aktuelle Gesundheitsmonitor der Bertelsmann Stiftung.
PRESSEMITTEILUNG Bertelsmann Stiftung 02.02.07

Internisten fordern Stärkung der Klinischen Forschung in Deutschland
Berlin - Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) hat Hemmnisse und bürokratische Hürden für die klinische Forschung in Deutschland kritisiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 02.02.07

Nach tödlicher Transplantation: Spenderherz war krank
Zürich. SDA/baz. Das zweite Gutachten nach der tödlich verlaufenen Herztransplantation vom April 2004 am Zürcher Unispital hält fest: Das Spenderherz war krank.
BASLER ZEITUNG 02.02.07

Gesundheitsreform passiert Bundestag - Schlussdebatte von heftigen Oppositionsangriffen geprägt
Berlin - Das wichtigste Reformvorhaben der großen Koalition hat den Bundestag passiert. Nach einem zehn Monate langen Verhandlungsmarathon von Union und SPD billigte das Parlament am Freitag in Berlin die umstrittene Gesundheitsreform.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 02.02.07


01. Februar 2007

Kampf gegen schwarze Schafe
Einigkeit bei Standards
Im Kampf gegen schwarze Schafe in den eigenen Reihen haben führende Stammzellforscher sich selbst einen Katalog mit länderübergreifenden Arbeitsstandards verordnet.
N-TV.DE 01.02.07

Stammzellforscher verordnen sich internationale Standards
Washington. SDA/baz. Im Kampf gegen Missbrauch haben führende Stammzellforscher sich selbst einen Katalog mit internationalen Arbeitsstandards verordnet. Die Richtlinien beziehen sich ausschliesslich auf die Forschung mit menschlichen embryonalen Stammzellen.
BASLER ZEITUNG 01.02.07

Stammzellforschung - Sorgfältige Prüfung der Änderungsvorschläge zum Stammzellgesetz
Anlaesslich der ersten Beratung des Gesetzentwurfes der FDP-Bundestagsfraktion zur Aenderung des Stammzellgesetzes erklaeren der zustaendige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion, René Roespel, und der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Joerg Tauss:
Die SPD-Bundestagsfraktion begruesst die Stellungnahme der DFG zum Stammzellgesetz sowie die konkreten Aenderungsvorschlaege grundsaetzlich, hat doch die Politik die Wissenschaft immer wieder aufgefordert, ihre Kritik am Stammzellgesetz zu konkretisieren und eventuell bestehende Hemmnisse zu benennen.
PRESSEMITTEILUNG René Röspel und Jörg Tauss, MdBs, SPD 01.02.07

Siehe dazu:

PDF Auszug aus dem Plenarprotokoll zur erste Beratung des von den Abgeordneten Ulrike Flach, Jens Ackermann, Dr. Karl Addicks, weiteren Abgeordneten und der Fraktion der FDP eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Stammzellgesetzes (Drucksache 16/383)am 01.02.07 im Deutschen Bundestag
9 Seiten, Protokollauszug aus dem Stenografischen Bericht der 79. Sitzung, Deutscher Bundestag, den 1. Februar 2007 (Plenarprotokoll 16/79)

Marburger Bund kritisiert FDP-Antrag und warnt vor embryonalem Ersatzteillager
Berlin) - Der Marburger Bund (MB) plädiert entschieden gegen den heute (1. Februar) im Deutschen Bundestag vorgelegten Gesetzentwurf der FDP (Drucksache 16/383), der die Aufhebung des Stichtages für die Verwendung embryonaler Stammzellen vorsieht.
Marburger Bund - Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. 01.02.07

Regenerative Therapien fördern - mit embryonalen Stammzellen verantwortungsvoll umgehen
„Mit humanen embryonalen Stammzellen werden wertvolle grundlegende Erkenntnisse gewonnen. Diese leisten wichtige Beiträge für die Entwicklung neuer Therapieansätze. Aber die Anwendungspotentiale adulter Stammzellen sind heute bereits wesentlich klarer erkennbar, als Therapieansätze auf Basis embryonaler Stammzellen“, erklärte heute der Vorsitzende des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI), Dr. Bernd Wegener.
PRESSEMITTEILUNG Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) 01.02.07

PDF Regenerative Therapien fördern
Stellungnahme des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e.V. zur aktuellen Diskussion zu humanen embryonalen Stammzellen
13 Seiten, 31.01.2007

Nationaler Ethikrat legt Stellungnahme "Prädiktive Gesundheitsinformationen beim Abschluss von Versicherungen" vor
Nach intensiven Beratungen veröffentlicht der Nationale Ethikrat am heutigen Donnerstag seine Stellungnahme zu prädiktiven Gesundheitsinformationen im Versicherungswesen.
PRESSEMITTEILUNG Nationaler Ethikrat 01.02.07

PDF Prädiktive Gesundheitsinformationen beim Abschluss von Versicherungen
Stellungnahme Nationaler Ethikrat
55 Seiten, 01.02.07

Ethikrat gegen Gentest-Gesetz für Versicherungsverträge
Berlin - Der Nationale Ethikrat sieht keine Notwendigkeit für ein Gentest-Gesetz bei Versicherungsverträgen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.02.07

Umstrittener Einblick
Nationaler Ethikrat bewertet Gentest im Versicherungsleben
Genetik. - Gentests sind umstritten, denn nicht nur die Betroffenen sind an ihren Ergebnissen interessiert, sondern auch Arbeitgeber und Versicherungen. Der Nationale Ethikrat hat jetzt seine Stellungnahme zu Gentests im Versicherungswesen veröffentlicht. Vorausgegangen war bereits eine Stellungnahme zu diesen Methoden im Arbeitsleben. Der Wissenschaftsjournalist Volkart Wildermuth erläutert die Stellungnahme im Gespräch mit Monika Seynsche.
DEUTSCHLANDFUNK 01.02.07

Keine Strafe für Arzt nach Tod von Welby
Cremona. SDA/baz. Der Arzt, der dem unheilbar kranken Piergiorgio Welby in Italien Sterbehilfe geleistet hatte, wird nicht bestraft.
BASLER ZEITUNG 01.02.07

Strafversetzung für Reformgegner?
Berlin - SPD-Fraktionschef Peter Struck erwägt Disziplinarmaßnahmen gegen Dauerkritiker der Gesundheitsreform in den eigenen Reihen. Möglich ist laut Strucks Sprecher Norbert Bicher eine Abberufung der SPD-Sozialexperten Karl Lauterbach und Wolfgang Wodarg aus dem Gesundheitsausschuss.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.02.07

Protest gegen Abtreibungs-Klinik in Lugner City
Im Ärztezentrum der Lugner City in Wien ist am Donnerstag das sexualmedizinische Zentrum "VenusMed" in Betrieb gegangen. Weil dort auch Abtreibungen angeboten werden, hielt der katholische Verein "Jugend für das Leben" eine Protestkundgebung vor dem Shopping Center ab.
KLEINE ZEITUNG 01.02.07

Wien: Lugner zu Abtreibung: "Diese Frauen sind auch Menschen"
Abtreibungsgegner demonstrieren gegen das heute eröffnete Sexualmedizinische Zentrum in der Lugner-City. Mörtl selbst nimmt's gelassen.
diepresse.com 01.02.2007

„Die Würde aller Menschen verteidigen“
Der Limburger Bischof Franz Kamphaus wird 75 und tritt zurück
Nach seiner Emeritierung als Bischof von Limburg wird Franz Kamphaus eine neue Aufgabe als Seelsorger im St. Vincenzstift in Rüdesheim-Aulhausen wahrnehmen. Das St. Vincenzstift ist die größte Einrichtung für Menschen mit Behinderungen im Bistum Limburg. Als Mitglied des Seelsorgeteams wird der Bischof dann für Gespräche mit Einzelnen und Gruppen sowie für Gottesdienste und andere pastorale Aufgaben zur Verfügung stehen. Das Gespräch führte Regina Einig.
DIE TAGESPOST 01.02.07

EU schafft Rechtsrahmen für neue Therapieformen
Mit der Gen- und Zelltherapie und Heilverfahren, bei denen gezüchtetes menschliches Gewebe zum Einsatz kommt, verbinden sich Hoffnungen auf die Heilung von Erbkrankheiten, Krebs oder auch die verbesserte Behandlung bei schweren Verbrennungen. Andererseits wirft die Biomedizin viele ethische Fragen auf. Eine Regulierung des Umgangs mit menschlichen Zellen und dem Erbgut des Menschen scheint daher angebracht. Das Europaparlament beschäftigt sich zur Zeit mit einer entsprechenden Verordnung.
EUROPÄISCHES PARLAMENT 01.02.2007

PDF Das Schweizer Bundesgericht anerkennt das Recht auf begleiteten Suizid als Grundrecht
Auch Psychischkranke haben Anspruch, wenn sie urteilsfähig sind – Urteil schafft Rechtssicherheit
Uster/Wetzikon, 1. Februar (.-) Das Schweizerische Bundesgericht hat das Recht eines Menschen, Art und Zeitpunkt der Beendigung seines eigenen Lebens zu bestimmen, als europäisch garantiertes Grundrecht anerkannt und gleichzeitig grundsätzlich Psychischkranken denselben Anspruch wie allen anderen Menschen gewährt, sofern sie urteilsfähig sind.
PRESSEMITTEILUNG Dignitas 01.02.2007

Weiter Trend zur Pflege in Heimen und ambulanten Diensten
WIESBADEN - Im Dezember 2005 waren 2,13 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI). Das waren nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes rund 52 000 oder 2,5% mehr als 2003 und 112 000 beziehungsweise 5,6% mehr als bei der ersten Durchführung der Erhebung im Jahr 1999.
PRESSEMITTEILUNG Statistisches Bundesamt 01.02.2007

PDF Pflegestatistik 2005 - Pflege im Rahmen der Pflegeversicherung Deutschlandergebnisse
Erscheinungsfolge: 2-jährlich
Statistisches Bundesamt, 26 Seiten,erschienen am 01.02.07

Aktualisierte Auflagen von "Ratgeber Häusliche Versorgung Demenzkranker" und "Leitfaden Pflegeversicherung"
Zwei Broschüren der Deutschen Alzheimer Gesellschaft in aktualisierten Ausgaben
Berlin. Zwei Drittel der etwa eine Million Demenzkranken in Deutschland leben in privaten Haushalten, teils mit Partnern oder anderen Familienmitgliedern, teils auch allein.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Alzheimer Gesellschaft 01.02.2007

Angriff auf die moderne Frau
Vor dem Hintergrund derzeit auch im gesellschaftlichen Mainstream geführter Debatten fallen die Positionen kaum auf: Deutschland brauche mehr Kinder, besser situierte Paare sollten mehr Nachwuchs zeugen.
TAZ 25.01.07

Weiter zu Artikel vom 16.-28. Februar 2007

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