Presse
Pressespiegel 16.-31. Januar 2004
Anzahl: 125 Artikel, Stand 01.02.04
Für totales Klonverbot
Brüssel (DT/KNA) Das Europaparlament hat sich für eine Stärkung der Vereinten Nationen ausgesprochen. In einer in Brüssel verabschiedeten Entschließung fordern die Abgeordneten zugleich, dass Entscheidungen der Vereinten Nationen besser durchgesetzt werden müssen.
DIE TAGESPOST Nr.13 vom 31.01.2004
Mehrheit der Deutschen für Gentests bei Embryonen
Leipzig/Berlin (dpa) - Die überwiegende Mehrheit der Deutschen befürwortet einer Umfrage zufolge Gentests an Embryonen im Reagenzglas.
WEB.DE 30.01.04
Bürger befürworten die PID
Repräsentative Umfrage zur Reproduktionsmedizin
BERLIN (gvg). Nicht einmal jeder dreißigste Deutsche zwischen 18 und 50 Jahren möchte im Moment ein Kind bekommen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage, die gestern in Berlin präsentiert wurde.
Ärzte Zeitung, 30.01.2004
Künstliche Befruchtung? Kaum Bedarf
Was die Deutschen über Reproduktionsmedizin denken und wissen
Entgegen der Darstellung vieler Reproduktionsmediziner ist der Bedarf für künstliche Befruchtungsverfahren in Deutschland gering. Gleichzeitig werden die Erfolgschancen der Methode weit überschätzt.
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 30.01.04
Dazu:
Akzeptanz der Reproduktionsmedizin
Leipziger Wissenschaftler stellen die erste deutsche Studie vor, die Einstellungen, Informationsverhalten und Akzeptanz von modernen Verfahren der Reproduktionsmedizin in der Allgemeinbevölkerung untersucht.
PRESSEMITTEILUNG Universität Leipzig, 21.01.04
Die Einstellung der Deutschen zur Reproduktionsmedizin und zur Präimplantationsdiagnostik
Repräsentative Umfrage der Universität Leipzig, veröffentlicht 21.01.04, 21 Seiten
Ebenfalls dort gefunden und interessant:
Einstellung der Deutschen zu Menschenrechten - Teil 2
Ergebnisse einer zweiten repräsentativen Befrageung
Universität Leipzig, veröffentlicht 09.12.03, 16 Seiten
Einstellung der Deutschen zu Menschenrechten - Teil 1
Ergebnisse einer repräsentativen Befrageung
Universität Leipzig, veröffentlicht 09.12.03, 14 Seiten
Möglichkeiten der Kryokonservierung zur Erhaltung der weiblichen Fertilität
Nawroth, Frank; Kupka, Markus S.; Isachenko, Eugenia; Rahimi, Gohar; Mallmann, Peter
Optimierte diagnostische und therapeutische Konzepte haben das Langzeitüberleben nach onkologischen Erkrankungen verbessert, Operationen, Chemo- und Strahlentherapien können andererseits potenzielle Auswirkungen auf die spätere Fertilität von pubertären Patientinnen und Frauen im reproduktiven Alter aufweisen. Neben der etablierten Kryokonservierung unfertilisierter oder fertilisierter Zellen liegt das Hauptaugenmerk seit einiger Zeit auf der Kryokonservierung von Ovarialgewebe sowie seiner späteren optimalen Nutzung.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 5 vom 30.01.2004, Seite A-268
Neues aus der Nabelschnur
In Bad Oeynhausen werden erstmalig in Nordrhein-Westfalen Stammzellen aus Nabelschnurblut privat gelagert. Sie sollen die Spender in Zukunft von Krebs, Rheuma und anderen Krankheiten heilen
TAZ 30.01.04
Heute Markt, morgen Ungleichheit
kommentar: nabelschnur-stammzellen
Das private Einlagern von Nabelschnur-Stammzellen nutzt momentan größtenteils den Firmen, die gegen eine Gebühr das Tiefkühlgut einlagern.
TAZ 30.01.04
Zwischen Wissen und Ethik
Zur Stammzellforschung in Deutschland / Von Ludwig Siep
Vor genau zwei Jahren, am 30. Januar 2002 endete eine monatelange, kontrovers geführte Debatte über den Embryonenschutz und die Forschungsfreiheit in Deutschland mit einem Kompromiss, der eine breite Mehrheit im Bundestag fand (360 zu 190 Stimmen).
Der Autor ist Professor für Philosophie an der Universität Münster sowie Vorsitzender der Zentralen Ethik-Kommission für Stammzellenforschung ZES in Deutschland. Dieser Beitrag gibt den Standpunkt der Kommission wieder.
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 30.01.04
Mehr Foto als Fingerabdruck
Die Liberalisierung der DNA-Analyse ist vorerst gescheitert. Warum hat die Rhetorik der CDU/CSU nicht verfangen?
TAZ 30.01.04
Ein Mikrochip für unerwünschte Viren
Vor allem Organtransplantierte könnte die neu entwickelte Methode zur Identifizierung von Viren helfen
Einem drei mal drei Millimeter kleinen Silikonchip wird es zu verdanken sein, wenn künftig tausende von PatientInnen Herztransplantationen überleben, Menschen, welche bisher an postoperativen Abstoßungsreaktionen gestorben wären. Davon ist jedenfalls das US-amerikanischen Unternehmen BioForce Nanosciences in Ames, Iowa, überzeugt.
TAZ 30.01.04
Auf Kosten der Patienten
Wenn es um den Absatz von Medikamenten geht, sind die Pharmafirmen besonders fantasiereich. Nutzlose Pillen, finanziell geförderte Ärzte und gekaufte Selbsthilfegruppen steigern den Umsatz
Von Werner Loosen
TAZ 30.01.04
Sondenernährung: Versorgungslage ist defizitär
Bucher, Hubert; Hufnagel, Gerd
Eine Regionalstudie belegt die unzureichende Versorgung von Patienten mit Ernährungssonden.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 5 vom 30.01.2004, Seite A-246
Klinische Studien: Gedanken zum vorzeitigen Abbruch
Kommentar von Frank P. Meyer,
Die Notwendigkeit klinischer Studien zur Weiterentwicklung der Therapiemöglichkeiten dürfte kaum jemand bezweifeln. Dass alle Studien mit Risiken für die Probanden verknüpft sein können, steht ebenso außer Frage. Deshalb sind die Leiter klinischer Prüfungen, die Prüfärzte und vor allem die Mitglieder der Ethikkommissionen gefordert, den in den Prüfplänen formulierten Abbruchkriterien und den entsprechenden Passagen in den Patienteninformationen besondere Aufmerksamkeit zu widmen.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 5 vom 30.01.2004, Seite A-230
Zeitplan für Pflegereform entzweit die Koalition
Grüne machen Druck, SPD will umfassende Reform der Pflege vertagen / Sonder-Obolus für Kinderlose ist vom Tisch
BERLIN (eb). In der rot-grünen Koalition bahnt sich ein Streit um die Reform der Pflegeversicherung an. Die Grünen drängen im Gegensatz zur SPD auf eine umfassende Umgestaltung noch im laufenden Jahr.
Ärzte Zeitung, 30.01.2004
Schmidt sichert Entlastung für Eltern bei Pflege noch 2004 zu
BERLIN. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat zugesichert, dass die Regierung Eltern bei der Pflegeversicherung noch in diesem Jahr entlasten wird.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.01.03
Behindertenbeauftragter kritisiert Pläne zur Heilmittelverordnung
OSNABRÜCK. Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karl Hermann Haack (SPD), hat die Pläne des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen kritisiert, die Langfristverordnung für Heilmittel abzuschaffen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.01.03
Aufsichtsrat von Aventis lehnt Übernahme ab
Vorstand prüft Gegenstrategie
STRASSBURG (all). Der Aufsichtsrat des Pharma-Unternehmens Aventis hat das Übernahmeangebot des Wettbewerbers Sanofi-Synthélabo einstimmig abgelehnt. Die Offerte sei nicht "im besten Interesse der Aktionäre und Mitarbeiter von Aventis", heißt es dazu in einer Mitteilung.
Ärzte Zeitung, 30.01.2004
Pharmafusionen: Größe ist nicht alles
Flintrop, Jens
Unabhängig davon, ob der Zusammenschluss von Sanofi-Synthélabo und Aventis zustande kommt – die nächste Pharmafusion ist nur eine Frage der Zeit. Denn der Kostendruck ist größer denn je: Weltweit versuchen die Regierungen, auf die immer noch ansehnlichen Gewinnmargen im Arzneimittelsektor einzuwirken, um die Kosten im Gesundheitswesen zu senken.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 5 vom 30.01.2004, Seite A-217
Vatikan wirft Pharmaindustrie bei Aids „Völkermord“ vor
Vatikanstadt. Der Vatikan hat die Preisstrategie der Pharmaindustrie bei Aidsmedikamenten als „Völkermord“ bezeichnet.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.01.04
Britische Studie quantifiziert Krebsrisiko durch diagnostische Röntgenstrahlen
LONDON. Ein britisches Forscherteam legt die bisher detaillierteste Berechnung zur Abschätzung des Krebsrisikos durch diagnostische Röntgenstrahlen vor (Lancet 2004; 363: 340, 345-350).
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.01.03
USA: Ärzteverbände kritisieren Eingriffe in Therapiefreiheit
WASHINGTON. US-amerikanische Ärzteverbände beobachten mit wachsender Sorge die Eingriffe von Gerichten in die Therapiefreiheit.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.01.03
Setzt der Europarat ein Signal für die aktive Sterbehilfe?
STRASSBURG. Sollte aktive Sterbehilfe legalisiert werden oder nicht - darüber debattiert heute die Parlamentarische Versammlung des Europarates in Straßburg. Zur Diskussion steht der Bericht des Schweizer Liberalen Dick Mart. Er plädiert dafür, aktive Sterbehilfe unter bestimmten Bedingungen straffrei zu stellen. Ein Bericht des britischen Labour-Abgeordneten Kevin McNamara warnt vor diesem Schritt.
Ärzte Zeitung, 29.01.2004
Anm.: Die Debatte wurde mittlerweile vertagt!! Siehe KATH.NET 27.01.04
"Euthanasie ist die Konsequenz einer Apparatemedizin“
Aktive Sterbehilfe hat auch mit Defiziten im Gesundheitssystem zu tun, meint Eugen Brysch von der Deutschen Hospiz Siftung
Der Europarat wollte sich heute eigentlich ein weiteres Mal mit der Euthanasie befassen. Doch die Debatte wurde kurz-fristig auf einen späteren Termin verschoben. Über die Hintergründe der Diskussion um die aktive Sterbehilfe sprach Karl-Georg Michel mit Eugen Brysch, dem Geschäftsführenden Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung.
DIE TAGESPOST Nr.12 vom 29.01.2004
Der verbotene Baum im Garten der Grundrechte
Die Menschenwürde des Embryos: Unionsfraktion diskutiert mit Staatsrechtlern Isensee und Herdegen – Am Ende sehen sich beide Flügel der Partei gestärkt
Von Martina Fietz
DIE TAGESPOST Nr.12 vom 29.01.2004
Prof. Detlev Ganten neuer Vorstandschef der Charité - Amtsantritt am 15. Februar 2004
Prof. Detlev Ganten, Stiftungsvorstand des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch, wird neuer Vorstandsvorsitzender der Charité. Das hat jetzt der Aufsichtsrat der Charité, des größten Universitätsklinikums Europas, beschlossen.
PRESSEMITTEILUNG Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch 29.01.2004
Gentests erleichtern Asthma-Therapie
BASEL (eb). Das Unternehmen Encode, ein Tochterunternehmen der Firma deCODE, hat Tests entwickelt, mit denen sich die Genexpression im Zusammenhang mit Asthma- und Hypertonie-Therapien bestimmen läßt
Ärzte Zeitung, 29.01.2004
Hermann Barth in den Nationalen Ethikrat berufen
Bundeskanzler Gerhard Schröder hat heute Hermann Barth in den Nationalen Ethikrat berufen.
Der promovierte evangelische Theologe Hermann Barth ist seit 1993 Vizepräsident des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland und Leiter der Hauptabteilung "Theologie und öffentliche Verantwortung".
PRESSEMITTEILUNG Nationaler Ethikrat 28.01.04
Experte nennt Arbeit von Ethikkommissionen unzureichend
Ausschuss für Gesundheit und Soziale Sicherung (Anhörung)
Berlin: (hib/KHB) Die Rolle der Ethikkommissionen in der Medizin und die Beteiligung Minderjähriger und nicht einwilligungsfähiger Erwachsener an wissenschaftlichen Studien standen im Mittelpunkt der Anhörung zur Novelle des Arzneimittelgesetzes.
HIB Nr. 022, 28.01.04
Bessere Rahmenbedingungen für die klinische Forschung in Deutschland
Zur heutigen Anhoerung zum Gesetzentwurf eines Zwoelften Gesetzes zur Aenderung des Arzneimittelgesetzes vor dem Ausschuss fuer Gesundheit und Soziale Sicherung des Deutschen Bundestages :
Mit der zwoelften AMG-Novelle wird die Konkurrenzfaehigkeit des Pharmastandorts Deutschland verbessert. Dies bestaetigten die eingeladenen Experten heute vor dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages.
PRESSEMITTEILUNG 28.01.04 gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Erika Lotz und die zustaendige Berichterstatterin, Marlies Volkmer
Öffentliche Anhörung zum Entwurf eines Zwölften Gesetzes zur Änderung
des Arzneimittelgesetzes und Gesetzentwurf der Bundesregierung
50. Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziale Sicherung Reichstag Berlin 28.01.2004, 09:00 - 13:00 Uhr,
Federführend: Ausschuss für Gesundheit und Soziale Sicherung
Anm.: Hier geht es u.a. um die fremdnützige Forschung an Nichteinwilligungsfähigen.
Unter dem Link finden Sie die Tagesordnung, alle Stellungnahmen und Gesetzestexte.
Dazu auch:
Experimente an Kindern?
Von Volker Stollorz
FAZ Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 14.12.2003
Illegale Organentnahme: 2000 Briten klagen
Unterhaus in London berät über neues Gesetz
LONDON (ast). Am Montag begann am Londoner High Court das Verfahren über illegal entnommene Organe. Über 2000 Betroffene haben den staatlichen Gesundheitsdienst (NHS) auf finanzielle Entschädigung verklagt.
Ärzte Zeitung, 28.01.2004
Sanofi-Synthélabo hat konkrete Pläne für Aventis
PARIS (all). Die Phase der großen Übernahmen und Fusionen in der Pharma-Industrie ist noch nicht vorbei, schrieb die Unternehmensberatung Price-Waterhouse-Coopers in einer Studie. Die Berater haben Recht behalten. Wenn dem französischen Pharma-Konzern Sanofi-Synthélabo die Übernahme seines deutsch-französischen Mitbewerbers Aventis gelingen sollte, würde das größte Pharma-Unternehmen Europas entstehen.
Ärzte Zeitung, 28.01.2004
Neuer Genroboter in Deutschland entwickelt, in den USA genutzt
HANNOVER (grue). Das Max-Planck-Institut (MPI) für experimentelle Endokrinologie in Hannover hat einen Roboter entwickelt, der die Genaktivität in Gewebeschnitten sichtbar macht und zehnmal schneller arbeitet als eine Laborkraft.
Ärzte Zeitung, 28.01.2004
Biotech-Branche sieht sich als Innovationsmotor
Unternehmen erhalten weniger Wagniskapital als in Vorjahren / Verband fordert Steuererleichterungen
BERLIN (ami). In den nächsten fünf Jahren werden Schätzungen der Vereinigung deutscher Biotechnologie-Unternehmen (VBU) zufolge etwa 60 Prozent aller neuen Medikamente aus der Biotech-Industrie stammen.
Ärzte Zeitung, 28.01.2004
Ultraschall spürt Risiko für Genomfehler auf
Nicht-invasives Screening im 1. Schwangerschaftsdrittel gewinnt an Bedeutung / Vorteile im Vergleich zum Tripletest
BERLIN (gvg). Lange galt ein Alter über 35 Jahren bei Schwangeren schon alleine als Grund, eine invasive pränatale Diagnostik zum Ausschluß von Fehlbildungen beim Embryo oder Fetus zu empfehlen. Doch die immer präziseren Ultraschalluntersuchungen im ersten Trimester entziehen solchen Pauschalregeln zunehmend die Grundlage.
Ärzte Zeitung, 28.01.2004
Diagnose „FXTAS“ statt Alzheimer oder Parkinson – Genetiker beschreiben neue Entität mit hoher Prävalenz
DAVIS/KALIFORNIEN. Viele Patienten mit Morbus Alzheimer, seniler Demenz oder Parkinson-Erkrankung leiden in Wirklichkeit an einer „fragile X-associated tremor/ataxia syndrome“ (FXTAS), das Genetiker jetzt im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2004; 291: 460–469) beschreiben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 28.01.04
Bundesregierung verteidigt Stopp der großen Pflegereform
BERLIN. Die Bundesregierung hat den Stopp von großen Teilen der Pflegereform damit begründet, dass die Bevölkerung durch ein zu hohes Reformtempo nicht überfordert werden solle.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 28.01.04
Programm zur Früherkennung von Brustkrebs wird mit hohen Qualitätsstandards eingeführt
In der Bundesrepublik wird ein flächendeckendes System zur Früherkennung von Brustkrebs (Mammographie-Screening) aufgebaut. Die ergänzten Richtlinien zur Krebsfrüherkennung enthalten strenge Qualitätsanforderungen nach dem Sozial- und Röntgenrecht. Die neuen Richtlinien und die beschlossenen Eckpunkte zur Ausgestaltung sind jetzt in Kraft getreten.
Gemeinsame PRESSEMITTEILUNG BMGS / BMU 28.01.2004
Gesundheitskarte: Vorschläge für Testregionen
FLENSBURG/INGOLSTADT. Nach Nordrhein-Westfalen (siehe DÄ, Heft 4/2004) haben zwei weitere Bundesländer ihr Interesse an der Durchführung von Pilotprojekten zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte bekundet.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 28.01.04
"Kompetenznetze stärken Innovationsstandort Deutschland"
Staatssekretär Catenhusen eröffnet Fachtagung in Berlin
Innovation lässt sich organisieren. Mehr als 100 Kompetenznetze haben sich mittlerweile auf der Internetplattform des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gebildet.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 28.01.04
Das Jahr der Technik startet in Berlin
Unter dem Motto "Zukunft made in Germany" eröffnet Bundesforschungsministerin Bulmahn in Berlin das Jahr der Technik. Vor allem junge Menschen sollen für Technik und Innovation begeistert werden.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 28.01.04
Neuer Internetauftritt des Bundesministerium für Bildung und Forschung
Informationen und Service stehen im Vordergrund
Unter dem Motto "Deutschland. Das von morgen." hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einen vollständigen Relaunch seines Internetauftrittes durchgeführt. Ziel ist es, unter www.bmbf.de mehr Raum für die internetgerechte und nutzerfreundliche Darstellung für Projekte und Politik des BMBF zu bieten.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 28.01.04
Anm.: Mit dem Relaunch der Webseiten des BMBF sind leider sämtliche Links zu den dortigen Pressemitteilungen fehlerhaft geworden! Bis Juni 2003 haben wir diese bereits angepasst. Spätere Artikel werden demnächst aktualisiert.
"Verdiente Ärztin" auf der Anklagebank
Rosemarie Albrecht, in der DDR ausgezeichnet, wird jetzt des Mordes während der NS-Zeit beschuldigt
TAZ 28.01.04
Vorstoß für legale Euthanasie in EU
Wien - Eine neue Sterbehilfe-Debatte hat Europa erfasst. Dick Marty, ein Schweizer liberaler Abgeordneter, schlägt in seinem Bericht für den Europarat vor, in Europa aktive Sterbehilfe zu legalisieren.
KURIER.AT 28.01.04
Euthanasie-Debatte im Europarat vertagt
Der umstrittene Bericht von Dick Marty wurde von der Tagesordnung genommen, statt dessen gab es einen Meinungsaustausch – „Pro Vita“-Stellungnahme gegen Euthanasie
KATH.NET 27.01.04
Ein Kampf auf Leben und Tod
Von Karl-Georg Michel
„Das Leben meines Mannes liegt nicht in unseren Händen“, sagt sie mit Tränen in den Augen. Seit gut einem Viertel Jahr pflegt sie ihn nun schon, liebevoll und unter großen Opfern, unterstützt von einem mobilen Pflegedienst. Es begann vor drei Jahren.
DIE TAGESPOST Nr.11 vom 27.01.2004
Anm.: Lesenswerter Artikel zum Thema Sterbehilfe
Britischer Bioethiker rechtfertigt Tötung von Neugeborenen
Es gebe keinen ersichtlichen Grund, warum man über Neugeborenes anders denken sollte als über einen Fötus im Mutterleib, lautet die umstrittene These des Wissenschaftlers.
London (www.kath.net) Für Aufregung in England sorgen Bemerkungen des Bioethikers John Harris.
KATH.NET 27.01.04
Anm.: John Harris ist Regierungsberater und sitzt in einer Bioiethik-Kommission...
"Auch Unangepaßte waren betroffen"
Vor 70 Jahren trat das NS-Gesetz zur "Verhütung erbkranken Nachwuchses" in Kraft
Von Katrin Zeiß
Mit den Zwangssterilisationen so genannter "erbkranker" Menschen durch die Nationalsozialisten begann vor 70 Jahren ein beispielloses Verbrechen.
Ärzte Zeitung, 27.01.2004
Jewish Claims Conference publiziert Berichte von Nazi-Versuchsopfern
NEW YORK. Die Jewish Claims Conference (JCC) hat auf ihrer Internetseite Berichte von Juden veröffentlicht, die Opfer medizinischer Versuche der Nationalsozialisten waren.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.01.04
Hat eine Reagenzglaszeugung Spätfolgen?
Forscher finden verändertes Verhalten bei Mäusen aus der Retorte
Eine Zeugung im Reagenzglas beeinflusst möglicherweise das spätere Verhalten des Nachwuchses. Amerikanische Forscher beobachteten bei Mäusen aus der Retorte ein eingeschränktes Ortsgedächtnis und geringere Ängstlichkeit. Über ihre Ergebnisse berichten die Forscher in der Fachzeitschrift PNAS
WISSENSCHAFT.DE 27.01.04
Einlingsgeburten haben höheres Geburtsrisiko als Zwillinge nach künstlicher Befruchtung
LONDON. Babys, die durch assistierte Konzeption entstanden sind, haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Geburtskomplikationen oder Tod unter der Geburt verglichen mit Kindern, die auf natürlichem Weg gezeugt wurden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.01.04
Wissenschaftler züchten Sperma im Reagenzglas
Neues Verfahren zur gentechnischen Veränderung
Bethesda - Das Züchten von Sperma im Reagenzglas könnte ein leistungsfähiges Verfahren zur gentechnischen Veränderung von Tieren und zur Korrektur von menschlichen genetischen Erkrankungen vor der Empfängnis werden.
PRESSETEXT.AUTRIA 27.01.04
Jeder vierte Gestorbene erlag im Jahr 2002 einem Krebsleiden
WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, starben im Jahr 2002 in Deutschland nach den Ergebnissen der Todesursachenstatistik insgesamt 841 686 Personen (389 116 Männer und 452 570 Frauen); dies waren 13 145 Sterbefälle oder 1,6% mehr als im Vorjahr.
Bei nahezu jedem zweiten Verstorbenen (160 629 Männer und 233 149 Frauen) wurde der Tod durch eine Erkrankung des Kreislaufsystems ausgelöst.
PRESSEMITTEILUNG Statitisches Bundesamt 27.01.04
Radaropfer: US-Gericht läßt deutsche Klage zu
HAMBURG (dpa). Eine Schadenersatzklage deutscher krebskranker Bundeswehrsoldaten gegen US-Rüstungskonzerne ist jetzt in den USA zugelassen worden.
Ärzte Zeitung, 27.01.2004
Ärzteverband kritisiert „Wischiwaschi-Formulierung“ der Chroniker-Regelung
KÖLN. Eine Klagewelle vor den Sozialgerichten wegen der jüngsten Chroniker-Regelung befürchtet der NAV-Virchowbund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.01.04
USA testen neuen Tuberkulose-Impfstoff
BETHESDA. In den USA wird erstmals seit 60 Jahren ein neuer Impfstoff gegen die Tuberkulose am Menschen getestet. Die gentechnische Vakzine wird zunächst nur in einer Phase-I-Studie an wenigen Patienten eingesetzt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.01.04
63,6 Mill. Wahlberechtigte in Deutschland zur Europawahl
WIESBADEN – Bei der 6. Direktwahl des Europäischen Parlaments werden nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes in Deutschland rund 63,6 Mill. Unionsbürger wahlberechtigt sein.
Bei der am 13. Juni 2004 stattfindenden Wahl der 99 Europaabgeordneten aus der Bundesrepublik Deutschland werden etwa 61,6 Mill. Deutsche wahlberechtigt sein.
PRESSEMITTEILUNG Bundeswahlleiter 27.01.04
Anm.: Diese Wahl wird sicher auch über den künftigen Kurs in der Biopolitik entscheiden...
Krank wahrscheinlich
Das erste deutsche Gentestgesetz steht vor der Tür
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 26.01.04
Kauch: Arzneimittelforschung an Kindern ermöglichen, aber eng begrenzen
Die Ethik des Heilens muss auch bei der Entwicklung von Kinder-Arzneimitteln Einzug halten. Deshalb ist es richtig, die Forschung an Minderjährigen unter engen Bedingungen bei Einwilligung der Eltern zu ermöglichen.
PRESSEMITTEILUNG vom 26.01.2004 Michael Kauch, MdB, Obmann der FDP in der Enquete-Kommission Zur heutigen Beratung der Stellungnahme der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" zur Novelle des Arzneimittelgesetzes
Deutschland. Das von morgen. - Der Kongress
Der beste Weg, die Zukunft vorherzusagen, ist sie zu schaffen. Um "Deutschland. Das von morgen." ging es auf dem gleichnamigen Kongress. Wir müssen stark in Bildung und Forschung sein, um erfolgreich durch Innovation zu werden. Die vor uns liegenden Herausforderungen können Politik, Wirtschaft und Wissenschaft nur gemeinsam meistern. Der Kongress hat mit hochkarätigen internationalen Gästen die Zukunftsdebatte eröffnet.
BMBF 26.01.04
Euthanasie-Debatte im Europarat: Neuer Wolf im alten Schafspelz?
KATH.NET ruft zum Protest bei den deutschen, österreichischen und Schweizer Europaratsabgeordneten auf.
KATH.NET 26.01.04
South Dakota setzt Schritte gegen liberales US-Abtreibungsgesetz
Ein US-Bundesstaat steht knapp vor dem Beschluss eines neuen Gesetzes gegen die Abtreibung und fordert damit das US-Höchstgericht heraus.
KATH.NET 26.01.04
Patientenverband befürchtet restriktive Umsetzung der Chroniker-Regeln
HEPPENHEIM. Patientenvertreter sehen die von Ärzten und Krankenkassen beschlossene Chroniker-Regelung kritisch.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 26.01.04
Intensivmediziner kritisiert Pharmafirmen wegen teurer Medikamente
MÜNCHEN. Viele lebensrettende Medikamente sind nach Angaben von Medizinern für Intensivstationen mittlerweile unbezahlbar.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 26.01.04
"Krieg gegen die Schwachen"
Anfang vorigen Jahrhunderts beschlossen amerikanische Forscher, Politiker und Viehzüchter die "Schaffung einer überlegenen nordischen Rasse". 60 000 Männer und Frauen, zumeist Arme und Farbige, wurden zwangssterilisiert - Anregung für das Eugenik-Programm der Nazis.
DER SPIEGEL 5/2004 26.01.04
Senat lehnt Delikt der fahrlässigen Abtreibung ab
Paris (DT/KNA) Der französische Senat hat am Freitag einen Gesetzentwurf zur Änderung des Strafrechts angenommen. Die darin von der Nationalversammlung vorgeschlagene Einführung eines neuen Deliktes der „fahrlässigen Abtreibung“ wurde von den Senatoren dabei abgelehnt.
DIE TAGESPOST Nr.10 vom 24.01.2004
Überzählige Embryonen: Respekt, aber kein Lebensschutz
Richard Schröder
Kommentar
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 4 vom 23.01.2004
Anm.: Richard Schröder ist Mitglied des Nationalen Ethikrates
Dr. Hans-Jochen Vogel besucht Max-Delbrück-Centrum und Gläsernes Labor
Fragen der Stammzellforschung und Biobanken standen im Mittelpunkt eines zweistündigen Informationsbesuchs von Dr. Hans-Jochen Vogel, Bundesminister a.D. (SPD) und Mitglied des Nationalen Ethikrats, im Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch am Freitag, den 23. Januar 2004.
IDW 23.01.04
Bush bei Pro-Life-Marsch: Jedes Leben ist heilig und schützenswert
Es brauche eine „mitfühlende Gesellschaft“, in der jedes Kind durch das Gesetz geschützt wird, forderte der US-Präsident beim 31. „March for Life“ in Washington DC.
Washington D.C. (www.kath.net) US-Präsident George W. Bush hat sich am Donnerstag in einer Telefonansprache an die Teilnehmer des 31. „March for Life“ (Marsch für das Leben) in Washington D. C. gewandt, zu dem sich auch dieses Jahr wieder zehntausende Menschen einfanden.
KATH.NET 23.01.04
Neue Chroniker-Regelung erntet Lob und Kritik
Klaus Kirschner / dpa
Berlin/Hamburg. Die neue Chroniker-Regelung, die der Gemeinsame Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen am 22. Januar ausgehandelt hat, erntet sowohl Lob als auch Kritik.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 23.01.04
Diskussionen um Sterbehilfe in Frankreich
Ärzte erklären sich solidarisch
PARIS (dpa). Ein Fall von Sterbehilfe sorgt in Frankreich seit Monaten für Diskussionen. Gegen die Mutter des verstorbenen 22jährigen Vincent Humbert, der jahrelang ein Recht auf den Tod gefordert hatte, ermittelt die Justiz wegen Vergiftung. Dem behandelnden Arzt wird vorsätzliche Vergiftung vorgeworfen.
Ärzte Zeitung, 23.01.2004
Zeit für den Abschied nehmen sich nur wenige
Eckhard Nagel ist ein Überflieger. Der 43 Jahre alte Arzt hat in vier Ländern studiert, wurde in zwei Fächern promoviert (Medizin und Philosophie), in der Medizin habilitiert, lehrt als Professor in Bayreuth, leitet dort das Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften und das Transplantationszentrum am Klinikum Augsburg.
Zudem ist er stellvertretender Vorsitzender des Nationalen Ethikrates, gehört der Rürup-Kommission an, sitzt in der zentralen Ethikkommission der Bundesärztekammer, ist einer der drei Präsidenten des Deutschen Evangelischen Kirchentages und hat eine Familie mit drei Töchtern. Eines seiner beruflichen Anliegen ist ein offenerer Umgang mit dem Thema Transplantation und Sterben, wie er im Gespräch mit Polly Schmincke sagt.
Ein Interview
Ärzte Zeitung, 23.01.2004
Das Geschäft mit dem Tod
Körperwelten - Der Ausstellungsmacher Gunther von Hagens schließt nicht aus, dass Präparate auch von Hingerichteten kommen. Ein Problem hat er damit nicht. Juristen schon.
Frank Nordhausen
FRANKFURT A. M., 22. Januar. Er hat einen Sinn für die Inszenierung, aber er ist ein schlechter Showmaster. Als Gunther von Hagens am Donnerstagmorgen vor die Presse tritt, da stellt sich der "Plastinator" fotogen vor sein bekanntestes Gruselstück: Ein enthäutetes Pferd mit einem in drei Stücke zerteilten Leichenreiter.
BERLINER ZEITUNG 23.01.04
Gentherapie bei Epidermolysis wird jetzt geprüft
In Italien läuft eine Studie, an der zwölf Patienten mit einer milder Form der Epidermolysis bullosa teilnehmen
MÜNCHEN (sto). Bei Patienten mit Epidermolysis bullosa (Eb) hereditaria führen bereits minimale Verletzungen, Reibung oder Druck zu Hautblasen oder Wunden. Wie schwer die Symptome sind - manche Patienten haben einfache oberflächliche Blasen, andere sterben an der Krankheit - hängt von der Art der Mutationen ab. Die Gentherapie, die jetzt geprüft wird, könnte zu einer neuen Therapieoption für manche Eb-Patienten werden.
Ärzte Zeitung, 23.01.2004
Nanostrukturen verhindern Narbenbildung im Rückenmark – Neuer Ansatz zur Behandlung von Querschnittslähmungen
Evanston/USA. US-Forscher wollen die Erkenntnisse der Nanotechnologie für die Behandlung von Querschnittslähmungen nutzen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 23.01.04
Hirnstammimplantate zur Wiederherstellung des Hörvermögens: Entwicklung und Perspektiven
Rosahl, Steffen; Lenarz, Thomas; Matthies, Cordula; Samii, Madjid; Sollmann, Wolf-Peter; Laszig, Roland
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 4 vom 23.01.2004
Klinische Studien helfen teilnehmenden Patienten nicht
Beweise für mögliche Vorteile lückenhaft
Boston (pte, 23. Jan 2004 13:15) - Wissenschaftler des Dana-Farber Cancer Institute haben nachgewiesen, dass es wenige Beweise dafür gibt, dass die Teilnahme an Klinikstudien allein den Behandlungserfolg von Krebspatienten verbessert.
PRESSETEXT.AUSTRIA 23.01.04
Arzneimittelforschung an Schwangeren: Liberalisierung nicht erforderlich
Schaefer, Christof; Spielmann, Horst; Vetter, Klaus
Die zur Verfügung stehenden Datenquellen sollten optimal ausgewertet und der Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Die Arzneimitteltherapie von Schwangeren und Stillenden ist immer noch ein schwieriges Thema, weil bei einer großen Zahl der heute angebotenen Arzneimittel keine oder unzureichende Daten für den Menschen vorliegen.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 4 vom 23.01.2004
Euthanasie durch die Hintertür?
Der Europarat wird sich kommende Woche mit dem Thema „aktive Sterbehilfe“ befassen – Deren Befürworter könnten Erfolg mit ihrer Strategie haben
Von Markus Berger
Im Europarat, der ältesten europäischen Institution, die sich um die grundsätzlichen Fragen der Menschenrechte, der Kultur und des Rechts der europäischen Staaten bemüht, steht zum zweiten Mal seit 1999 das Thema Euthanasie – oder wie es beschönigend heißt: „aktive Sterbehilfe“ – zur Entscheidung an.
DIE TAGESPOST Nr.9 vom 22.01.2004
Dazu zwei Dokumente:
Parliamentary Assembly Council of Europe - Euthanasia Report
Report, Social, Health and Family Affairs Committee
Rapporteur: Mr Dick Marty, Switzerland, LDR
Doc. 9898, 10 September 2003
Parliamentary Assembly Council of Europe - Euthanasia Opinion
Opinion, Committee on Legal Affairs and Human Rights
Rapporteur: Mr Kevin McNamara, United Kingdom, Socialist Group
Doc. 9923, 23 September 2003
Bioethik-Forum geplant
Straßburg - Europarats-Generalsekretär Walter Schwimmer (V) und die Straßburger Bürgermeisterin Fabienne Keller haben am Donnerstag in der elsässischen Hauptstadt das Projekt eines "europäischen Bioethik-Forums" vorgestellt.
DER STANDARD 22.01.04
Plastinator-Affäre: Hagens lässt Leichen mit Kopfverletzungen bestatten
Der umstrittene Leichenpräparator von Hagens bestreitet, jemals Hingerichtete aus China für seine Ausstellungen verwendet zu haben. Er könne aber nicht ausschließen, dass ihm solche Körper "untergeschoben" wurden. Bei einer Inventur in seinem chinesischen Werk seien sieben Leichen mit Kopfverletzungen entdeckt worden.
SPIEGEL ONLINE 22.01.04,
Körperwelten-Macher weist Vorwürfe zurück
Der Leichen-Präparator Gunther von Hagens hat bestritten, er verwende Leichen von chinesischen Hinrichtungsopfern für seine Ausstellung "Körperwelten". Zugleich räumte er in einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main ein, er könne nicht ausschließen, dass ihm Hinrichtungsopfer möglicherweise untergeschoben worden seien.
TAGESSSCHAU.DE 22.01.04
Dazu Fernsehtipp: Sonntag, 25.01.04, 11.30 -12.00 Uhr, N24 Ethik, Gast: Dr. Gunther von Hagens
Deutsche Hospiz Stiftung: Stoppt das grausame Sezier-Spektakel!
Frankfurt. Mit Leichenwagen, Sarg und Kranz trauerte die Deutsche Hospiz Stiftung heute vor der Frankfurter Naxos-Event-Halle um die Verstorbenen, die von Gunther von Hagens plastiniert wurden. Mit Transparenten wie „Endstation Gruselkabinett?“ und „Lasst den Toten ihre Würde!“ protestierte die Patientenschutzorganisation der Schwerstkranken und Sterbenden gegen die Ausstellung.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 22.01.04
Ulla Schmidt: Selbstverwaltung hat heute Klarheit in wichtigen Punkten erreicht
Zum heutigen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschuss erklärt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt:
"Der Gemeinsame Bundesausschuss hat heute wichtige Punkte für die Umsetzung der Gesundheitsreform geklärt. Er hat - nachdem ich die im Dezember 2003 vorgelegte Chronikerregelung als zu eng beanstandet hatte, diese rasch überarbeitet. Dafür danke ich"
PRESSEMITTEILUNG BMGS 22.01.04
Deutsche Hospiz Stiftung: Sterbende sind Verlierer der Chronikerregelung
Dortmund. Die Deutsche Hospiz Stiftung kritisiert die neuen Regelungen für schwer chronisch Kranke, die der gemeinsame Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen gestern beschlossen hat, scharf. „Die sterbenden und schwerstkranken Menschen sind die eigentlichen Verlierer“, sagte Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 22.01.04
Gentechnikgesetz: Union will im Bundesrat die Zustimmung verweigern
BERLIN. Die Union will den vorliegenden Regierungsentwurf für ein Gentechnikgesetz zu Fall bringen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 22.01.04
Internisten fordern mehr Zeit für Forschung an den Universitätskliniken
WIESBADEN. Die klinische Forschung in Deutschland könnte besser werden, wenn die Mitarbeiter an den Universitätskliniken mehr Zeit für die Forschung hätten. Davon ist Prof. Dr. med. Ulrich Fölsch, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) und Direktor der Klinik für Allgemeine Innere Medizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Kiel, überzeugt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 22.01.04
Von Hagens' Leichenhandel: Neues Verfahren in Russland
Neuer Ärger für den Leichensammler Gunther von Hagens: Ein russisches Gericht wird ein Verfahren wegen des Exports von Leichen an das Heidelberger Institut des Plastinators wieder aufrollen.
SPIEGEL ONLINE 21.01.04
2003: 17 neue Wirkstoffe für bessere Behandlungsmöglichkeiten
Berlin (VFA). "2003 haben forschende Arzneimittelhersteller die medizinischen Behandlungsmöglichkeiten um 17 Medikamente mit neuen Wirkstoffen aus ihren internationalen Forschung- und Entwicklungsprogrammen bereichert. Mit ihnen lassen sich insbesondere Infektionen, Krebs, rheumatische, urologische, Knochen- und Stoffwechselerkrankungen besser behandeln.
PRESSEMITTEILUNG VFA Verband Forschender Arzneimittelhersteller 21.01.04
Samenspender in Großbritannien sollen Anonymität verlieren
LONDON. Die Spender von Samen, Eizellen und Embryonen sollen nach dem Willen der britischen Regierung in Zukunft kein Recht auf Anonymität mehr haben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.01.04
Kein Geld für Abtreibungen
Kein Steuergeld für Schwangerschaftsabbrüche: Bayerns Sozialministerin Christa Stewens und der Bundestagsabgeordnete Johannes Singhammer (beide CSU) wollen das Geld, mit dem die Bundesländer sozial schwachen Frauen in besonderen Situationen eine Abtreibung ermöglichen, anderweitig verwenden. Wie denken Sie darüber? Sagen Sie uns Ihre Meinung.
BR Bayerischer Rundfunk online 21.01.04
Mit neuer Technik schonender operieren
BMBF fördert Chirurgie-Technik der Zukunft mit 50 Millionen Euro
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Entwicklung neuer Operationsmethoden. Für das neue Förderprogramm „SOMIT – Schonendes Operieren mit innovativer Technik“ stellt das BMBF 50 Millionen Euro bis zum Jahr 2009 zur Verfügung.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 21.01.04
Bundesrat macht Änderungsvorschläge zum Arzneimittelgesetz
Gesundheit und Soziale Sicherung/Unterrichtung
Berlin: (hib/RAB) Der Bundesrat ist dafür, den Entwurf zur Änderung des Arzneimittelgesetzes der Bundesregierung (15/2109) in einigen Punkten zu ändern. In einem Bericht der Regierung (15/2360) schlägt die Länderkammer unter anderem vor, die Regelungen für Gentransfer-Arzneimittel zu ändern.
HIB Nr. 015, 21.01.04
Patientenbeauftragte fordert Klarheit für Patientinnen und Patienten
Im Vorfeld der morgigen Sitzung des Gemeinsamen Bundesausschusses erklärt die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Helga Kühn-Mengel:
PRESSEMITTEILUNG BMGS 21.01.04
Deutsche Bischofskonferenz warnt vor Legalisierung der aktiven Sterbehilfe
Appell des Ständigen Rates an die Mitglieder der Parlamentarischen Versammlung des Europarates
In den kommenden Wochen wird sich die Parlamentarische Versammlung des Europarates erneut mit Fragen der "Euthanasie" befassen. Bereits im Herbst des vergangenen Jahres lag ihr ein Bericht des Ausschusses für soziale Fragen, Gesundheit und Familie vor, in dem die aktive Sterbehilfe befürwortet wurde. Dieser Bericht empfahl den Mitgliedern des Europarates, künftig von der Bestrafung aktiver Sterbehilfe abzusehen.
PRESSEMITTEILUNG DBK 20.01.04
Deutsche Bischöfe warnen vor Legalisierung der aktiven Sterbehilfe
Einen Appell an die Mitglieder der Parlamentarischen Versammlung des Europarates richtet die Deutsche Bischofskonferenz.
KATH.NET 20.01.04
Organskandal: Klage gegen NHS
LONDON (dpa). Mehr als 2000 Familien verklagen den staatlichen britischen Gesundheitsdienst NHS wegen der unerlaubten Entnahme der Organe ihrer toten Kinder.
Ärzte Zeitung, 20.01.2004
CSU will Abtreibung auf Staatskosten stoppen
„Es ist skandalös, dass Geld für Kinderspielplätze fehlt, aber für die Abtreibung vorhanden ist“, sagte Bundestagsabgeordneter Singhammer.
München (www.kath.net) Ein „Aus“ für die staatliche Finanzierung von Abtreibungen wünscht sich die CSU.
KATH.NET 20.01.04
Sozialgerichte erwarten Klageflut wegen Reform
Ungelöste Probleme des GKV-Modernisierungsgesetzes landen vor dem Kadi / Kritik an ärztlicher Begutachtung
ESSEN (iss). Das GKV-Modernisierungsgesetz wird zu einer Klagewelle bei den Sozialgerichten führen. Das erwartet Dr. Ricarda Brandts, Vizepräsidentin des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen (LSG). "Alle Fragen werden vor den Sozialgerichten landen, für die es keine zufriedenstellende gesetzliche Lösung gibt", sagte sie.
Ärzte Zeitung, 20.01.2004
Berliner Krankenheimprojekt bietet Patienten, Ärzten und Kassen Vorteile
Niedergelassene Mediziner organisieren Rundum-Betreuung in Pflegeheimen
BERLIN (ami). Ein Projekt der AOK und IKK in Berliner Pflegeheimen könnte als Modell für eine Form der Integrierten Versorgung dienen. Davon zeigt sich der Berliner AOK-Vorstands-Chef Rolf Dieter Müller überzeugt. Im Rahmen des Berliner Krankenheimprojekts betreuen niedergelassene oder ermächtigte Ärzte seit 1998 Schwerstpflegebedürftige in Pflegeheimen.
Ärzte Zeitung, 20.01.2004
Koalition und Union wollen die Behandlung Demenzkranker verbessern
Gesundheit und Soziale Sicherung/Anträge
Berlin: (hib/RAB/BES) Die Behandlung von Demenzkranken steht im Mittelpunkt von Anträgen der Koalitionsfraktionen (15/2372) und der CDU/CSU (15/2336). SPD und Bündnisgrüne sprechen sich dafür aus, in die Ausbildung von Ärzten, Therapeuten und Pflegekräften demenzbezogene Pflichtbausteine aufzunehmen.
HIB Nr. 014, 20.01.04
FDP: Freisetzungsversuch mit transgenen Apfelsorten starten
Verbraucherschutz/Antrag
Berlin: (hib/POT) Die Bundesregierung soll die Bundesanstalt für Züchtungsforschung anweisen, das Genehmigungsverfahren für einen Freisetzungsversuch mit gentechnisch veränderten Apfelsorten in Pillnitz und Quedlinburg mit dem Ziel wieder aufnehmen, den Versuch wie ursprünglich geplant in diesem Jahr zu beginnen. Dies fordert die FDP-Fraktion in einem Antrag (15/2352). Die Bundesregierung hatte ihre Entscheidung, keinen Freilandversuch mit transgenen Apfelsorten in Pillnitz und Quedlinburg vorzunehmen und den entsprechenden Antrag ruhen zu lassen, im Dezember und Januar in Antworten (15/2079, 15/2179) auf Kleine Anfragen von FDP (15/1942) und CDU/CSU (15/2044) damit begründet, dass "Vorhaben dieses Inhalts und Umfangs nicht ohne Akzeptanz der Bevölkerung und der Obstbauern in den betreffenden Regionen getroffen und alternative Methoden zunächst ausgeschöpft werden sollen".
HIB Nr. 014, 20.01.04
Schweiz: Grenzziehung bei Versuchen am Menschen
Diskussion über Humanforschungsgesetz eröffnet
Zurzeit erarbeitet das Bundesamt für Gesundheit einen Gesetzesentwurf, der die Forschung am Menschen regeln soll. Die Gesetzgebung ist in diesem Bereich wenig einheitlich und weist infolge des technischen Fortschritts Lücken auf. Inhaltliche Denkanstösse haben nun Jugendliche vorgebracht, die vom Zentrum für Technologiefolge- Abschätzung zur Diskussion dieser komplexen Materie eingeladen wurden.
NZZ NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 20.01.04
WHO startet Initiative gegen Ausbreitung von HIV in Osteuropa
BERLIN. Der Zugang zur antiviralen Therapie von HIV ist nicht nur in Afrika ein Problem, auch in Osteuropa erhält bislang nur ein Bruchteil der HIV/Aids-Patienten die lebenserhaltenden Medikamente.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 20.01.04
Gentherapien werden gezielter einsetzbar
Auch geringere Dosierungen mit längeren Wirkungen
Glasgow (pte, 20. Jan 2004 13:15) - Schottische Wissenschaftler haben ein Virus geschaffen, das länger im Blutkreislauf bleibt und so besser Gene zu den richtigen Zellen bringen kann.
PRESSETEXT.AUSTRIA 20.01.04
Schützen Vitamin-C/E-Kombinationen vor dem Morbus Alzheimer?
BALTIMORE. Ältere Menschen, die regelmäßig Präparate mit den beiden antioxidativen Vitaminen C und E einnehmen, erkranken möglicherweise seltener an einem Morbus Alzheimer. Darauf deutet eine bevölkerungsbasierte Studie in den Archives of Neurology (2004; 61: 82–88) hin.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 20.01.04
US-Präsident rief Tag der Heiligkeit menschlichen Lebens aus
„Jedes Leben, auch das zerbrechliche und schutzlose, hat einen Platz und eine Bestimmung in dieser Welt“, sagte George W. Bush.
KATH.NET 20.01.04
Ärztekammer Hessen fordert Schließung der Körperwelten-Ausstellung
FRANKFURT/M.. Ihre Bedenken gegen die Ausstellung „Körperwelten“ sieht die Landesärztekammer Hessen angesichts der Vorwürfe bestätigt, in der Ausstellung würden auch die Leichen von Exekutierten gezeigt. „
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 20.01.04
Pathologen distanzieren sich von Leichenpräparator von Hagens
BERLIN. Die Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) hat sich von dem umstrittenen Leichenpräparator Gunther von Hagens distanziert. Sollten die jüngsten Vorwürfe gegen von Hagens zutreffen, so schade „diese menschenunwürdige Praxis nicht nur dem wichtigen Anliegen der Obduktion“, erklärte DGP-Sprecher Manfred Stolte am 20. Januar in Berlin.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 20.01.04
"Spiegel“: Leichen von Häftlingen bei „Körperwelten“-Ausstellung
HAMBURG. Bei der umstrittenen Ausstellung „Körperwelten“ wurden möglicherweise auch die Leichen chinesischer Häftlinge verwendet.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.01.04
Britin geht nach Verbot der Nutzung eingefrorener Embryos in Berufung
LONDON. Eine Britin hat sich vor Gericht das Recht auf Berufung gegen ein Urteil erstritten, das ihr eine Schwangerschaft mit eingefrorenen befruchteten Eizellen gegen den Wunsch des Vaters untersagte.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.01.04
Neue Kraft aus dem Knochenmark
Vorläufer von Immunzellen regenerieren Muskeln
Eine einzelne Stammzelle aus dem Knochenmark kann zur Regeneration von geschädigtem Muskelgewebe beitragen. Das haben zwei Forscherteams aus den USA und aus Kanada unabhängig voneinander in Versuchen an Mäusen herausgefunden.
BERLINER ZEITUNG 19.01.04
DNA transgenen Sojas taucht im Dünndarm auf
NEWCASTLE UPON TYNE (ple). Bruchstücke der fremden Gene genetisch veränderter, transgener Soja-Pflanzen gelangen nach dem Verzehr offenbar in den Dünndarm.
Ärzte Zeitung, 19.01.2004
Süßstoff lindert Huntington bei Mäusen
SAITAMA/JAPAN. Auf der Suche nach einer wirksamen Behandlung für den unheilbaren Morbus Huntington sind japanische Forscher möglicherweise auf eine „süße“ Therapie gestoßen. In Nature Medicine (2004; doi:10.1038/nm985) berichten sie, dass eine Behandlung mit dem Zucker Trehalose bei Mäusen die Beschwerden bessert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.01.04
Hirnliga-Preis für die Beschreibung eines Biomarkers
BERLIN (gvg). Die Ärzte Privatdozent Harald Hampel und Dr. Katharina Bürger von der Psychiatrischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München haben einen möglicherweise in Zukunft bei der Frühdiagnose der Alzheimer-Erkrankung wichtigen Biomarker charakterisiert.
Ärzte Zeitung, 19.01.2004
Wie funktioniert die Zuzahlung in Pflegeheimen?
BERLIN (HL). Die Vereinnahmung von Praxisgebühren und anderen Zuzahlungen von Patienten in Heimen fordert Ärzten und Heimleitungen einiges an Geschick und Management-Fähigkeiten ab. Denn viele der Patienten, die von der Sozialhilfe leben, haben nur ein Taschengeld in der Größenordnung von monatlich etwa 85 Euro zur Verfügung.
Ärzte Zeitung, 19.01.2004
Skepsis nach Bericht über menschliche Klonung
London (AFP) - Mit Skepsis und Ablehnung haben Wissenschaftler in Großbritannien auf die Behauptung des US-Mediziners Panos Zavos reagiert, einer 35-jährigen Frau einen geklonten Embryo eingepflanzt zu haben.
YAHOO NEWS 18.01.04
Klon-Experte Zavos will Leihmutter Embryo eingepflanzt haben
London (dpa) - Der umstrittene US-Klonexperte Panos Zavos hat nach eigenen Angaben einer 35 Jahre alten Leihmutter einen von ihm geklonten menschlichen Embryo eingepflanzt.
WEB.DE 18.01.04
Ist Busquinnoch zu stoppen?
Von Markus Reder
Der Forschungskommissar der Europäischen Union will in Kürze mit der Förderung der verbrauchenden Embryonenforschung aus EU-Mitteln beginnen. Klare ethische Regeln wird es dabei nicht geben. Europa steht vor einem Skandal.
DIE TAGESPOST Nr.7 vom 17.01.2004
Deutsche Hospiz Stiftung warnt: Demenzkranke in Gefahr
Dortmund. In diesen Tagen muss der gemeinsame Bundesausschuss von Ärzteschaft, Kassen und Patientenvertretern die neue Chronikerregelung definieren. Dabei unberücksichtigt bleiben nach jetzigen Planungen Demenzkranke und Sterbende.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 17.01.04
Fortpflanzungsmedizin: Methoden der assistierten Reproduktion werden sicherer
Die Datenanalyse des Deutschen IVF-Registers zeigt aber auch, dass es in Zukunft weiterer Anstrengungen bedarf, die Behandlungsformen der
humanen Reproduktionsmedizin einfacher, risikoärmer und weniger belastend zu gestalten.
Ricardo E. Felberbaum, Wolfgang Küpker, Klaus Diedrich
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 3 vom 16.01.2004, Seite A-95
Ethik nicht zwischen Chance und Risiko begraben
Kein Nebenziel einer Forschungs- und Innovationsinitiative
PRESSEMITTEILUNG 16.01.04: Dr. Hermann Kues MdB, Beauftragter für Kirchen und Religionsgemeinschaften der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu den Äußerungen von Bundeskanzler Gerhard Schröder anlässlich des so genannten Innovationsgipfels
"Aus Sachen können nie Personen werden"
Auf den 42. Bitburger Gesprächen legte der Osnabrücker Sozialethiker Manfred Spieker dar, warum der Embryo kein Eigentum ist
Von Stefan Rehder
DIE TAGESPOST Nr.6 vom 16.01.2004
Zuzahlungen: Sozialhilfeempfänger in Heimen überfordert
Nowack, Nicolas
Bei Menschen, die Sozialhilfe beziehen und in Heimen leben, ist die medizinische Versorgung gefährdet.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 3 vom 16.01.2004
Schmidt: Entscheidung zu chronisch Kranken fällt in der nächsten Woche
BERLIN. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat versichert, dass es in der nächsten Woche Klarheit darüber gibt, wer zur Gruppe der schwerwiegend chronisch Kranken zählt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.01.04
Wie Gene gemeinsame Nervenzellaktivität im Gehirn steuern
Heidelberger Neurobiologin erforscht molekularbiologische Grundlagen synchroner Netzwerkaktivität / Leibniz-Preisträgerin 2004
Ärzte Zeitung, 16.01.2004
Bundesregierung lehnt Ausweitung der Gen-Analyse bei Straftaten ab
Berlin - Die Bundesregierung hat eine Ausweitung der DNA-Analyse bei der Verfolgung von Straftätern abgelehnt.
BERLINER MORGENPOST 16.01.04
CDU/CSU will erweiterte Nutzung der DNA-Analyse zur wirksamen Verbrechensbekämpfung
Genetischen Fingerabdruck konsequent nutzen
Die erfolgreiche Aufklärung schwerster, auch lange zurückliegender Verbrechen in Deutschland und im Ausland zeigt, dass die DNA-Analyse ein verlässliches, effektives und unverzichtbares Mittel zur Aufklärung und Verhinderung von Straftaten, aber auch zur Entlastung zu Unrecht Beschuldigter ist.
PRESSEMITTEILUNG 16.01.04 Stellvertretende Vorsitzende, Wolfgang Bosbach MdB, der rechtspolitische Sprecher, Dr. Norbert Röttgen MdB, und der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hartmut Koschyk MdB, anlässlich der 1. Beratung des Antrags der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur erweiterten Nutzung der DNA-Analyse zur wirksamen Verbrechensbekämpfung
Klinische Prüfungen: Die neue Rolle des „Sponsors“
Reinken, Ursula S.
Die EU-Direktive zu Klinischen Prüfungen mit Arzneimitteln, die am 1. Mai 2004 in Kraft tritt, erfordert konkrete Handlungsempfehlungen, wie Industrie und Industrie-unabhängige Forschungseinrichtungen
zusammenarbeiten können.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 3 vom 16.01.2004
Klinische Prüfungen: Die neue Rolle des „Sponsors“
PDF-Langfassung 11 Seiten 10.10.03
Kritik an Aids-Impfstudie in Thailand
CLEVELAND/OHIO. Führende amerikanische Aids-Forscher fordern den Abbruch einer Phase-III-Studie zu einem umstrittenen HIV-Impfstoff, die in Thailand stattfindet.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.01.04
Menschenaffen als Überträger von Ebola-Viren
FRANCEVILLE/GABUN. Die Ebola-Epidemien, die in den letzten Jahren in Zentralafrika aufflackerten, sind vermutlich von verendeten Menschenaffen auf den Menschen übertragen worden. Genanalysen der aus den Tierkadavern isolierten Viren, die jetzt in Science (2004; 303: 387-390) publiziert wurden, deuten darauf hin, dass die Viren in den tropischen Regenwäldern endemisch sind.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.01.04
Bekanntmachungen: Bekanntmachung zu Thalidomid-haltigen Arzneimitteln
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 3 vom 16.01.2004, Seite A-134
BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Bundesärztekammer
Anm.: Thalidomid war bis 1961 unter der Produktbezeichnung Contergan als Schlafmittel im Verkehr und zeigte schwerste Nebenwirkungen.
Weiter zu Artikel vom 01.-15. Januar 2004
zurück zur Pressespiegel-Übersicht
|