Presse
Pressespiegel 01.-15. Januar 2005
Anzahl: 82 Artikel, Stand 20.01.05
15. Januar
Chinas einsame Söhne
Die „Ein-Kind-Politik“ Pekings wird immer mehr in Frage gestellt – Sorge vor einer rasch alternden Bevölkerung
Von Klaus Wilhelm Platz
DIE TAGESPOST vom 15.01.2005
DNA-Chips spüren Krankheiten auf
Neue Werkzeuge sollen maßgeschneiderte Therapie ermöglichen
Berlin/München - Wissenschaftler des Max-Planck-Institut für molekulare Genetik http://www.molgen.mpg.de sind auf dem Weg Krankheiten bereits bei der Entstehung in der Zelle aufzuspüren, einen Schritt weiter gekommen.
PRESSETEXT.AUSTRIA 15.01.05
Medizin aus dem Kreißsaal
Zwei Studien zeigen: Stammzellen aus Nabelschnurblut helfen auch erwachsenen Blutkrebs-Patienten
BERLINER ZEITUNG 15.01.05
Formalisierung von Notlösungen
Nach dem BGH-Urteil über heimliche Vaterschaftstests: Die Rechtsprechung kann zerstörte soziale Verhältnisse so oder so nicht reparieren
TAZ 15.01.05
14. Januar
Grüne wollen Vaterschaftsanfechtungsklagen erleichtern
BERLIN. Angesichts der Debatte um heimliche Vaterschaftstests beabsichtigen die Grünen, Anfechtungsklagen zu erleichtern.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.01.05
Weiter Streit um Verbot von Vaterschaftstest
BERLIN (hak). Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofes, heimliche Vaterschaftstests als Beweismittel auszuschließen, geht die Diskussion über ein strafbewehrtes Verbot solcher Untersuchungen weiter. Die Datenschützer von Bund und Ländern unterstützen dabei die Linie von Justizministerin Brigitte Zypries. Vertreter von Grünen und CDU sprachen sich gegen ein Verbot aus.
Ärzte Zeitung, 14.01.2005
Kuckuckskinder gibt es in allen Kulturkreisen
Interview mit Verhaltensforscher Karl Grammer
von Claudia Ehrenstein
DIE WELT 14.01.05
Land Berlin muß Haftungsrisiko tragen
Verwaltungsgericht: Ethikkommission der Ärztekammer darf kein unkalkulierbares Risiko zugemutet werden
BERLIN (ami). Das Haftungsrisiko für die Arbeit der Ethikkommission der Ärztekammer muß das Land Berlin tragen. Das hat das Berliner Verwaltungsgericht entschieden.
Ärzte Zeitung, 14.01.2005
Politiker im Saarland beraten über Pflegemängel
SAARBRÜCKEN (kin). Der Streit um die Zustände in den saarländischen Pflegeheimen beschäftigt nun auch den Landtag.
Ärzte Zeitung, 14.01.2005
Läßt sich reproduktives Klonen schon im Ansatz verhindern?
Forscher versuchen, embryonale Stammzellen zu gewinnen, ohne lebensfähige Embryonen zu erzeugen / Stammzellen werden zu Oozyten
HANNOVER (grue). Die Forschung mit menschlichen embryonalen Zellen wird in Deutschland bekanntlich streng kontrolliert, weil diese Zellen den Beginn des Lebens markieren. Wissenschaftler suchen deshalb nach Möglichkeiten, das reproduktive Potential der Stammzellen einzuschränken.
Ärzte Zeitung, 14.01.2005
13. Januar
Pech für Papa
Heimliche Vaterschaftstests sind juristisch nicht verwertbar, entschied der Bundesgerichtshof. Welche Möglichkeiten haben Männer jetzt noch, ihre biologische Vaterschaft anerkennen zu lassen?
Von Jost Müller-Neuhof
TAGESSPIEGEL 13.01.2005
Heimliche Vaterschaftstests nicht verwertbar
KARLSRUHE (dpa). Heimliche Vaterschaftstests sind vor Gericht als Beweismittel unzulässig. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am Mittwoch entschieden.
Ärzte Zeitung, 13.01.2005
Heimliche Vaterschaftstests vor Gericht unzulässig
Bundesrichter: Kind hat Recht auf "informationelle Selbstbestimmung" - Zypries beharrt auf Strafe
DIE WELT 13.01.05
BGH-Urteil heizt Debatte um heimliche Vaterschaftstests an
LEIPZIG/BERLIN. Das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zu heimlichen Vaterschaftstests hat die Diskussion um ein Verbot solcher Tests erneut angeheizt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 13.01.05
Vaterschaftstests - PRO: Freud lässt grüßen
Die Justizministerin hat Recht: Heimliche Vaterschaftstests müssen verboten werden. Auch die Familie ist kein rechtsfreier Raum
Von Martin Klingst
DIE ZEIT 13.01.2005 Nr.3
Vaterschaftstests - CONTRA: Volkspädadogik
Die Justizministerin irrt: Heimliche Vaterschaftstests müssen möglich sein. Das Strafrecht hat hier nichts verloren
Von Bernd Ulrich
DIE ZEIT 13.01.2005 Nr.3
Heimliche Vaterschaftstests sind unzulässig
Position von Justizministerin Zypries durch Entscheidung des Bundesgerichtshofes gestärkt
von Ansgar Graw
DIE WELT 13.01.05
Nach 16 Jahren den Verdacht bestätigt
Wer klagen will, muß vor Gericht überzeugende Tatsachen für seine Zweifel vorlegen
von Lars-Broder Keil
DIE WELT 13.01.05
Recht oder rechts
Präsident Bush will das wichtigste Gericht der Welt neu besetzen – und Amerika damit seinen Stempel aufdrücken. Ein Machtkampf um den Supreme Court ist entbrannt
Von Martin Klingst
DIE ZEIT 13.01.2005 Nr.3
Anm.: Der Supreme Court trifft auch in fragen des Lebensrechts Richtungsweisende entscheidungen.
Trotz Abbruchs einer Studie bleibt die Impfung gegen Morbus Alzheimer auf der Agenda der Neurologen
Von Philipp Grätzel von Grätz
Was Professor Christoph Hock und seine Kollegen durchgemacht haben, wünscht sich niemand. Der Chefarzt der Abteilung für Psychiatrische Forschung der Universitätsklinik Zürich war an jener Studie beteiligt, bei der vor zweieinhalb Jahren eine mit vielen Vorschußlorbeeren bedachte Impfung gegen die Demenzerkrankung Morbus Alzheimer spektakulär scheiterte.
Ärzte Zeitung, 13.01.2005
Forscherin löst "Erbgutverpackung" in Zellen
Innsbrucker Molekularbiologin erforscht Chromatin-Modulation
Innsbruck - Der Innsbrucker Molekularbiologin Alexandra Lusser ist ein wesentlicher Schritt zum besseren Verständnis des menschlichen Erbgutes gelungen.
PRESSETEXT.AUSTRIA 13.01.05
Strafanzeige gegen Paul Spiegel nach Angriff auf Kardinal Meisner
Das Verhalten des Zentralrates der Juden in Deutschland stelle einen „massiven Eingriff in den durch das Grundgesetz geschützten Bereich der katholischen Kirche“ dar.
KATH.NET 13.01.05
Abtreibung: Der wahre Skandal
von: Matthias Gierth
Wer die Epiphaniepredigt von Joachim Kardinal Meisner nicht auf einen Satz reduziert, sondern in Gänze liest, wird feststellen: Hier hat keiner gesprochen, der die Einzigartigkeit des Genozids an den Juden relativieren wollte.
RHEINISCHR MERKUR Nr. 02, 13.01.2005
HLI: 'Vorwurf der Judenfeindlichkeit ist eine gewaltige Verleumdung'
Lebensrechtsorganisation wehrt sich gegen Behauptungen des DÖW (Dokumentationsarchiv d.ö. Widerstandes), dass mit Vergleichen "Abtreibung - Holocaust" implizit die Vernichtung von sechs Millionen Juden und Jüdinnen geleugnet werde
KATH.NET 13.01.05
Kliniken sollen für mehr Organe sorgen
Gesundheitsministerium legt Bericht über Organspenden vor. Die Ausweitung von Lebendspenden soll den Mangel beseitigen
TAZ 13.01.05
Wie sich das Herz entwickelt
Ein Erbfaktor aus einer Meeresqualle in Mäusen mit vier Eltern macht sichtbar, wie sich der Herzmuskel aus Vorläuferzellen entwickelt
Die Arbeitsgruppe Entwicklungsbiologie und Molekulare Pathologie der Universität Bielefeld hat erstmalig die Verteilung der Muskelzellen bei der Entwicklung des Herzens sichtbar gemacht.
PRESSEMITTEILUNG Universität Bielefeld 13.01.05
12. Januar
Anfechtung der Vaterschaft kann nicht auf heimlich eingeholten DNA-Vaterschaftstest gestützt werden
PRESSEMITTEILUNG Bundesgerichtshof 12.01.05
Ein paar Härchen sorgen für Gewissheit
Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs sind heimliche Vaterschaftstests vor Gericht als Beweismittel unzulässig, der Vater muss also vor Gericht andere Verdachtsmomente als einen heimlich gemachten Test vorbringen
Von Sandra-Valeska Bruhns für ZEIT.de
ZEIT.de, 12.1.05
Hintergrundwissen zur Diskussion um "heimliche" Vaterschafttestungen
Anläßlich der verstärkt juristischen Diskussion um "heimliche" Vaterschaftstests veröffentlichen wir als Verband dt. Biologen hier eine Pressemeldung eines privaten Analyselabores, die "pars pro toto" für die vielen seriös arbeitenden Labore stehen soll und die Diskussion mit Hintergrundwissen auf eine solide Basis zu stellen hilft.
Das Münchner Labor IMGM ist Mitglied der Kooperationsgemeinschaft der freien Sachverständigen für Abstammungsgutachten in Deutschland e.V. (VALID http://www.valid-ev.de).
PRESSEMITTEILUNG Verband Deutscher Biologen und biowissenschaftlicher Fachgesellschaften e.V. 12.01.2005
Rürup drängt auf Pflegereform noch in dieser Legislaturperiode
HAMBURG. Der Darmstädter Finanzexperte und Wirtschaftsweise Bert Rürup fordert eine umfassende Reform der Pflegeversicherung noch in dieser Legislaturperiode.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.01.05
Mehr Hilfen für Angehörige von Demenzkranken
STUTTGART (mm). Jeder vierte der landesweit etwa 200 000 über 85jährigen, hochbetagten Menschen in Baden-Württemberg leidet an einer Demenzerkrankung.
Ärzte Zeitung, 12.01.2005
Pflegereform nicht vor 2006
SPD sucht Antworten auf Alterung der Gesellschaft
BERLIN/WEIMAR (hak). SPD-Chef Franz Müntefering hat die Hoffnungen der Grünen auf eine Entscheidung über eine Pflegereform noch vor den Bundestagswahlen 2006 gedämpft.
Ärzte Zeitung, 12.01.2005
Senioren fordern eine effektive Pflegeplanung
Positionspapier des Seniorenbeirates zur Zukunft der Pflege in Sachsen / Abbau der Bürokratie steht an erster Stelle
DRESDEN (dür). Der Landesseniorenbeirat Sachsen macht mit einem Positionspapier zur Zukunft der Pflege auf Fehlentwicklungen aufmerksam. Im Mittelpunkt steht die Forderung nach einem Abbau der Bürokratie.
Ärzte Zeitung, 12.01.2005
Jede zehnte Pflegeeinrichtung wies Mängel auf
SCHWERIN (di). Die Verbände der Pflegekassen haben sechs Einrichtungen im Nordosten wegen gravierender Mängel die Zulassung entzogen. Nach Prüfungen des Medizinischen Dienstes wies jede zehnte Einrichtung schwerwiegende Defizite auf.
Ärzte Zeitung, 12.01.2005
Genchip erleichtert frühe Rheumadiagnostik
BERLIN (dru). Forscher des Deutschen Rheumaforschungszentrums (DRFZ) in Berlin und der Charité haben eine Technik entwickelt, mit der rheumatoide Arthritis (RA), Morbus Bechterew und systemischer Lupus erythematodes (SLE) bereits im frühen Stadium klar differenziert werden können.
Ärzte Zeitung, 12.01.2005
11. Januar
Kassen-Chef hält Ärzten krasses Fehlverhalten vor
Streit um Versorgung von Heimpatienten im Saarland / Kammer weist Vorwürfe zurück - Rückendeckung von Minister
SAARBRÜCKEN (kin). Die Ersatzkassen haben schwere Vorwürfe gegen saarländische Ärzte erhoben, die Patienten in Pflegeheimen betreuen: Sie würden Patienten, die künstlich ernährt werden müssen, zu wenig Nahrung verordnen und Patienten mit Dekubitus schlecht behandeln.
Ärzte Zeitung, 11.01.2005
Genetisch veränderte Viren gegen Krebs
Forscher wollen aus simplen Schnupfenerregern eine wirksame Waffe gegen Tumoren entwickeln
von Hermann Feldmeier
New York - Was da derzeit in den Labors der Krebsforscher ausgetüftelt wird, erscheint wie medizinische Magie: eine Therapie, die bei allen Tumorarten wirkt, im Körper des Patienten zwischen Feind (Krebszellen) und Freund (gesunden Zellen) exakt unterscheidet und sich selbst vermehrt, so daß eine einmalige Anwendung ausreicht.
DIE WELT 11.01.05
Verbrechersuche in Gen-Dateien
Nach Morden an Felix und Levke fordern Kriminalbeamte umfassende Nutzung der DNA-Analyse
von Guido Heinen
Berlin - Vor dem Hintergrund des doppelten Sexualmords an den achtjährigen Kindern Felix und Levke fordern Kriminalbeamte eine Kurskorrektur der Politik bei der DNA-Analyse.
DIE WELT 11.01.05
10. Januar
Sterbehilfe: Heikle Forderungen
Spielberg, Petra
Noch ist offen, ob sich die 46 Mitgliedstaaten des Europarats dafür aussprechen, aktive Sterbehilfe unter bestimmten Voraussetzungen straffrei zu stellen.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 1-2 vom 10.01.2005
Zypries will Verfahren zur Vaterschafts-Feststellung vereinfachen
BERLIN. In der Debatte über ein Verbot heimlicher Vaterschaftstests erwägt Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) einem Zeitungsbericht zufolge eine Überarbeitung des geplanten Gendiagnostikgesetzes.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.01.05
Tod nach Einsatz von Brechmittel - Ermittlungen gegen zwei Ärzte
BREMEN (stg). Ein 35jähriger mutmaßlicher Drogenhändler ist in Bremen nach elftägigem Koma gestorben, nachdem ihm ein Arzt im Polizeiauftrag das Brechmittel Ipecacuanha und Wasser per Magensonde verabreicht hatte. Der Verdächtige soll zuvor Kügelchen mit Drogen verschluckt haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ärzte wegen fahrlässiger Tötung.
Ärzte Zeitung, 10.01.2005
Gute Gene – langes Leben? Europäische Studie sucht nach genetischen Faktoren der Langlebigkeit
Nebel, Almut; Nikolaus, Susanna; Schreiber, Stefan
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 1-2 vom 10.01.2005
Zu Besuch bei Klon 3
Ein Schwein könnte Ahn zukünftiger Organspender werden
Von Michael Engel
Medizin. - Passende Spenderorgane sind nach wie vor Mangelware. Seit langem suchen Forscher daher nach Alternativen. Eine Möglichkeit wären Tiere, deren Organe mittels so genannter Xenotransplantation auf den Menschen übertragen werden. Doch Immunmerkmale der fremden Organe rufen heftige Abstoßungsreaktionen hervor, die eine erfolgreiche Übertragung verhindern. Schweine sind dem Menschen so ähnlich, dass ihre Organe gut geeignet wären. Ein genetischer Trick soll die Transplantation einmal wirklich möglich machen.
DEUTSCHLANDFUNK 10.01.05
Neue Chance für das Palliativprojekt Support
Land Niedersachsen schießt 50 000 Euro zu / Mitarbeiter sind auch künftig auf Spenden angewiesen
GÖTTINGEN (pid). Für das vom Aus bedrohte Projekt Support zur ambulanten Versorgung todkranker Krebspatienten in Südniedersachsen gibt es wieder neue Überlebenschancen.
Ärzte Zeitung, 10.01.2005
Hohmann: Jeder Kardinal hat die Pflicht, Abtreibung anzuprangern
Bundestagsabgeordneter nimmt Kölner Kardinal in Schutz - Forum Deutscher Katholiken dankt Kardinal Meisner für seinen Mut - Linke Gruppe stellt Strafantrag.
KATH.NET 10.01.05
08. Januar
Kardinal Meisners Dreikönigs-Predigt
Empörung über Vergleich von Abtreibungen mit den Verbrechen Hitlers und Stalins - Bischofskonferenz schweigt
von Gernot Facius
DIE WELT 08.01.04
Meisner wird in Predigtdokumentation Hinweis auf Hitler tilgen lassen
Stellungnahme des Presseamtes des Erzbistums Köln zur Kritik an der Dreikönigspredigt von Kardinal Meisner - "Kirche von unten" attackiert Meisner - Juden-Vertreter droht mit rechtlichen Schritten
KATH.NET 08.01.05
Stellungnahme des Presseamtes des Erzbistums Köln zur Kritik an der Dreikönigspredigt von Kardinal Meisner
Anm.: Hier finden Sie auch den Text der umstrittenn Predigt im Wortlaut.
08.01.05
Umstrittene Predigt: Meisner bedauert Holocaust-Vergleich
Der Kölner Erzbischof Joachim Meisner hat seinen Vergleich von Abtreibungen mit den Verbrechen Hitlers und Stalins bedauert. Hätte er geahnt, dass er so missverstanden werde, hätte er "seine Erwähnung" unterlassen, sagte der Geistliche.
SPIEGEL ONLINE - 08. Januar 2005
Man hat ein Geschrei gehört
Kommentar Stephan Speicher
Es ist nicht neu, dass die katholische Kirche die Abtreibung mit dem Bethlehemitischen Kindermord vergleicht.
BERLINER ZEITUNG 08.01.05
'Bieten Schröder gerne kostenlosen Nachhilfeunterricht in Mathe an'
ALfA: Teenager werden häufiger schwanger und treiben immer öfter ab Bundesregierung fehlt jegliches Problembewusstsein
Köln (www.kath.net) Als "einen einzigen Skandal" hat die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), Claudia Kaminski, die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur Problematik von Teenagerschwangerschaften (Bundestagsdrucksache 15/4580) bezeichnet.
KATH.NET 08.01.05
China will Abtreibung weiblicher Föten härter bestrafen
Peking - In China soll die Abtreibung weiblicher Föten künftig härter als bisher bestraft werden.
DIE WELT 08.01.05
Lebensschutz, nicht Ego-Massage
Markus Reder
In Deutschland werden in diesen Tagen Unterschriften gegen Spätabtreibung gesammelt. Diese Kampagne, von Kirchenzeitungen und Diözesanräten initiiert, verdient breite Unterstützung (siehe Seite 8).
DIE TAGESPOST vom 08.01.2005
Jedes zehnte ist ein Kuckuckskind
Rot-grüne Bundesregierung will Streit über Vaterschaftstests intern klären
Berlin - Die rot-grüne Regierungskoalition will ihren Streit über die Bestrafung heimlicher Vaterschaftstests intern beilegen.
DIE WELT 08.01.04
07. Januar
Grünen-Fraktionschefin gegen Verbot heimlicher Vaterschaftstests
BERLIN. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) stößt mit ihrem Vorstoß, heimliche Vaterschaftstests verbieten zu lassen, auf Widerstand beim Koalitionspartner.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.01.04
Pharmafirmen wollen Studien offen legen
LONDON. Mehrere internationale Pharmaverbände haben dem öffentlichen Druck von angelsächsischen Anwälten und Fachzeitschriften nach mehr Transparenz in Arzneimittelstudien nachgegeben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.01.04
Demenzerkrankungen und Zunahme chronisch kranker Kinder zentrale Probleme des Gesundheitswesens
BERLIN. Aufgrund der demographischen Entwicklung werden Demenzerkrankungen in den kommenden Jahren zu einem der zentralen Probleme des deutschen Gesundheitssystems.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.01.04
Ernährung in Pflegeheimen: KV Saarland wehrt sich gegen Pauschalvorwürfe
SAARBRÜCKEN. „Empört“ reagierte die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Saarland auf die Beschuldigungen, Ärzte verordneten in Pflegeheimen zu wenig Nahrung.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.01.04
Gen beeinflusst HIV-Infektions- und Progressionsrisiko
SAN ANTONIO/TEXAS. Nicht alle Menschen haben das gleiche Risiko, sich mit HIV zu infizieren. Neben dem Risikoverhalten spielen auch Gene eine wichtige Rolle.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.01.04
Keine Erbgutinformation von genveränderten Pflanzenteilen in Milch gefunden
Verbraucherschutz/Antwort
Berlin: (hib/SAS) Bislang konnten keine Erbgut transportierenden Stücke von gentechnisch veränderten Pflanzenzellen in Milch nachgewiesen werden. In ihrer Antwort (15/4572) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (15/4447) stellt die Bundesregierung allerdings klar, dass Untersuchungen Spuren von Erbgutinformation (DNA) aus nicht gentechnisch veränderten Pflanzenzellen nachgewiesen haben.
HIB 007/2005 07.01.2005
Kardinal vergleicht Abtreibung mit Hitler-Verbrechen
Köln (AP) Mit einem Vergleich von Abtreibungen mit den Verbrechen Hitlers und Stalins hat der Kölner Erzbischof Joachim Meisner eine Welle der Empörung ausgelöst.
YAHOO NEWS 07.01.04
Kardinal Meisner vergleicht Abtreibung mit Hitler-Verbrechen
Köln/Düsseldorf - Sein Vergleich von Abtreibungen und den Verbrechen Hitlers und Stalins hat dem Kölner Erzbischof Kardinal Joachim Meisner heftige Kritik eingebracht.
WEB.DE 07.01.05
China: Gezielte Abtreibung weiblicher Föten soll bestraft werden
China will die gezielte Abtreibung weiblicher Föten unter Strafe stellen, um das Ungleichgewicht der Geschlechter bei Neugeborenen zu korrigieren.
WIRTSCHAFTSWOCHE 07.01.05
06. Januar
Es geht abwärts auf der schiefen Ebene
STERBEHILFE / Der jüngste Vorstoß des Schweizers Dick Marty beim Europarat war erfolgreich. Die Begleitumstände bleiben merkwürdig
Thomas Rachel
Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit hat der Sozialausschuss des Europarates am Schluss des alten Jahres dem Bericht des Schweizers Dick Marty zur Sterbehilfe zugestimmt (der RM kommentierte).
Rheinischer Merkur Nr. 1, 06.01.2005
Spiegel attackiert Meisner wegen Vergleich 'Abtreibung - Holocaust'
Kölner Kardinal bei heutiger Predigt: "Zuerst Herodes, dann unter anderem Hitler und Stalin ..und heute werden ungeborene Kinder millionenfach umgebracht" - Zentralrat der Deutschen Juden ist erzürnt
KATH.NET 06.01.05
Schröder unterstützt Verbot von heimlichen Vaterschaftstests
BERLIN. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) unterstützt den Vorstoß von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD), künftig heimliche Vaterschaftstest verbieten zu lassen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.01.04
Schwangerschaftsabbrüche bei Teenagern nehmen weiter zu
Familie/Antwort
Berlin: (hib/SAS) Die Zahl der Geburten bei Frauen unter 18 Jahren ist in dem Zeitraum zwischen 1996 und 2003 von 4.766 auf 5.131 gewachsen. Weiter angestiegen ist in der gleichen Zeitspanne auch die Anzahl der Schwangerschaftsabbrüche bei Minderjährigen - von 4.724 auf 7.645 Abtreibungen. Als einen "leichten Anstieg" bewertet die Bundesregierung indes die Entwicklung bei den Teenagerschwangerschaften in ihrer Antwort (15/4580) auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion (15/4441).
HIB 006/2005 06.01.2005
Teenagerschwangerschaften
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Michaela Noll, Rita Pawelski,
Maria Eichhorn, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der CDU/CSU– Drucksache 15/4441
12 Seiten, Drucksache 15/4580 20.12.2004
Schlechte (Über-)lebenschancen für extrem Frühgeborene
NOTTINGHAM. Die Prognose von Kindern, die vor der 26. Gestationswoche geboren werden, ist extrem schlecht.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.01.04
VFA begrüßt internationale Initiative zu mehr Transparenz bei klinischen Studien
Berlin (VFA). Die Pharmaverbände der EU, Japans und der USA haben sich mit dem Internationalen Pharmaverband IFPMA auf eine gemeinsame Position zur öffentlichen Registrierung klinischer Studien und zur Veröffentlichung von Studienergebnissen geeinigt.
PRESSEMITTEILUNG Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) 06.01.04
04. Januar
BMBF gibt Biotechnologie-Branche neuen Schwung
30 Millionen Euro für neue Forschungsvorhaben junger Unternehmen
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gibt der Biotechnologie-Branche neuen Schwung. Mit dem Programm BioChancePLUS werden jetzt 60 neue Forschungsprojekte junger Biotechnologie-Unternehmen mit rund 30 Millionen Euro gefördert.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 04.01.05
Kritik der reinen Norm
Klinische Forschung hilft vor allem Standardpatienten
Von Harro Albrecht
DIE ZEIT 04.01.2005 Nr.2
03. Januar
Regierung sieht Verbesserungsbedarf bei der Pflege in Deutschland
Gesundheit und Soziale Sicherung/Antwort
Berlin: (hib/BES) Die Pflegequalität in Deutschland ist "in nicht unerheblichem Maße" "optimierungsbedürftig", schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (15/4578) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (15/4452) und beruft sich dabei auf den ersten Bericht des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS).
HIB 002/2005 03.01.2005
Qualität der Pflege
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Daniel Bahr (Münster), Rainer Brüderle,
Angelika Brunkhorst, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP – Drucksache 15/4452 –
8 Seiten, Drucksache 15/4578, 20.12.2004
Rund 11.000 Kranke aus Deutschland warten auf Organspende
Gesundheit und Soziale Sicherung/Antwort auf Große Anfrage
Berlin: (hib/BES) Die Bundesregierung sieht keine Notwendigkeit, die Betreuung und Koordinierung der Lebendorganspende in Deutschland zu verbessern und zieht in ihrer Antwort (15/4542) auf eine Große Anfrage der CDU/CSU-Fraktion (15/2707) auch eine positive Bilanz des Ende 1997 in Kraft getretenen Transplantationsgesetzes.
HIB 001/2005 03.01.2005
Förderung der Organspende
Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Abgeordneten Julia Klöckner, Thomas Rachel,
Andreas Storm, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der CDU/CSU – Drucksache 15/2707
40 Seiten, Drucksache 15/4542 16.12.2004
Unionsländer fordern weniger Auflagen für DNA-Analysen
Fahndungserfolge haben sich seit 1998 mehr als verdoppelt - "Fingerabdruck des 21. Jahrhunderts"
von Frank Diering
München - Für einen erweiterten Einsatz des "genetischen Fingerabdrucks" hat sich Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) ausgesprochen.
DIE WELT 03.01.05
Erfüllter Kinderwunsch
Künstliche Befruchtung: Mehrlingsschwangerschaften sind vermeidbar
Von Adelheid Müller-Lissner
Nach einer künstlichen Befruchtung im Reagenzglas kann mit fast gleich gutem Erfolg gerechnet werden, wenn pro Behandlung nur einer statt zwei Embryonen eingepflanzt wird.
TAGESSPIEGEL 03.01.05
02. Januar
"Andere haben uns in der Biotechnik überholt"
Zu wenig Geld, zu enge Grenzen: Wissenschaftler beklagen, daß zu wenig für Genforschung getan wird
von Peter Lamprecht
WELT AM SONNTAG 02.01.05
Der Aktuelle Begriff: Das Europäische Parlament zu Beginn der sechsten Wahlperiode 2004-2009
Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages
Der Aktuelle Begriff Nr. 27/2004, 11.10.2004
Immer mehr Patienten klagen über verweigerte medizinische Leistungen
Knapp ein Jahr nach Inkrafttreten der Gesundheitsreform halten 64 Prozent der Deutschen eine Reform der Krankenversicherung weiterhin für sehr wichtig - so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die TNS Emnid im Auftrag des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) Ende Oktober durchgeführt hat.
Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) 23.11.2004
Die Präimplantationsdiagnostik aus pädiatrischer Sicht
Stellungnahme der Kommission für ethische Fragen der Deutschen Akademie für Kinderheilkunde und Jugendmedizin e.V. (DAKJ)
Veröffentlicht in: Kinder- und Jugendarzt 8 (2002), S. 610-612
Kinderärztliche Praxis 8 (2002), S. 583-588
Monatsschrift Kinderheilkunde 9 (2002), S. 1132-1135
Forschung an Kindern für Kinder
Stellungnahme der Kommission für ethische Fragen der Deutschen Akademie für Kinderheilkunde und Jugendmedizin e.V. (DAKJ)
Veröffentlicht in Monatsschrift Kinderheilkunde 10 (2004), S. 1127-1129
Weiter zu Artikel vom 16.-31. Januar 2005
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