Presse
Pressespiegel 16.-31. Januar 2006
Anzahl: 125 Artikel, Stand 03.02.06
31. Januar
Sterbehilfe: Kusch düpiert CDU-Fraktion
Parlamentarier fühlen sich übergangen und fordern Aufklärung - Justizbehörde wiegelt ab: "Kein formaler Akt"
von Martin Kopp
DIE WELT 31.01.06
Großbritannien: Sterbehilfe-Gegner organisieren sich neu
London - In Großbritannien haben sich Patienten- und Ärzteorganisationen gegen die Freigabe von Sterbehilfe zusammengeschlossen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 31.01.06
Senat schickt Bushs Kandidaten ans Oberste Gericht
Mit 58 gegen 42 Stimmen haben die Mitglieder des US-Senats Samuel Anthony Alito als Richter am Obersten Gerichtshof (Supreme Court) bestätigt.
TAGESSSCHAU.DE 31.01.06
Baseball, Bach und strenge Werte aus New Jersey
Samuel Alito als Bundesrichter? Die Nation ist gespalten: Die einen hoffen auf eine Stärkung der politischen Linie von Präsident Bush, die anderen fürchten den unvermeidlichen Rechtsruck am Obersten Gerichtshof der USA. Wer ist dieser Mann? Woher kommt er und was muss man von ihm erwarten?
Von Martin Wagner, BR, Hörfunkstudio Washington
TAGESSSCHAU.DE 31.01.06
Behindertenverbände fordern gleichwertige Versorgung in ganz Europa
Brüssel - Europäische Interessenvertretungen sprachen sich in Brüssel gemeinsam dafür aus, die Behandlung und Betreuung behinderter und pflegebedürftiger Menschen europaweit zu verbessern.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 31.01.06
Prionen sollen Schlüssel zur Funktion der Stammzellen enthalten
Knochenmark verliert ohne Prionen Regenerationsfähigkeit
Cambridge (pte) - Die heilenden Fähigkeiten der Stammzellen sollen auf Prionen zurückzuführen sein.
PRESSETEXT.AUSTRIA 31.01.06
"Organhandel als Entwicklungshilfe - das ist zynisch"
Expertin warnt vor Boom in der Dritten Welt
ZDF heute.de 31.01.06
Zahl der Organspender in Deutschland auf einem Höchststand
Noch nie spendeten so viele Menschen wie im vergangenen Jahr ihre Organe nach dem Tod. Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Anstieg der Zahl der Organspender um fast 13 Prozent.
PRESSEMITTEILUNG deutsche Stiftung organtransplantation 31.01.06
Anm.: Ob hier von "Spende" die Rede sein kann, wenn nahezu immer die Angehörigen über den "mutmaßlichen" Willen des Hirntoten entscheiden, halten Kritiker für fragwürdig.
Abgeordneter bemängelt Organspende-System in Deutschland
Brüssel – „Deutschland kann beim Thema Organspende von anderen EU-Ländern einiges lernen“, erklärte der Vorsitzende der Arbeitsgruppe der Fraktion der Christdemokraten und Konservativen (EVP/ED) im Europäischen Parlament (EP), Dr. Peter Liese, anlässlich der aktuellen Diskussion um die Organspende in Deutschland.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 31.01.06
Versäumte Lungentransplantation - das Desaster war längst absehbar
Von Nicola Siegmund-Schultze
Ärzte Zeitung, 31.01.2006
Peinlicher Rückzug
Ein Arznei, die den Abbruch von Schwangerschaften erleichtert, verschwindet vom deutschen Markt
Von Adelheid Müller-Lissner
TAGESSPIEGEL 31.01.06
30. Januar
Kusch erarbeitet Gesetzentwurf für Sterbehilfe
Justizsenator unbeeindruckt von Ablehnung in seiner Partei: "Ich werde nicht locker lassen"
von Günther Chalupa
DIE WELT 30.01.06
Sterbehilfe - Kusch hält an seinem Vorstoß fest
Justizsenator Roger Kusch (CDU) setzt sich weiter energisch für die Erlaubnis einer begrenzten Sterbehilfe ein - trotz der Ablehnung, die sein im Abendblatt vorgebrachter Vorschlag in der Politik erfuhr.
HAMBURGER ABENDBLATT 30.01.06
Kusch legt Gesetzentwurf zu aktiver Sterbehilfe vor
Frankfurt/M - Hamburgs Justizsenator Roger Kusch (CDU) hat einen Gesetzentwurf zu aktiver Sterbehilfe vorgelegt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.01.06
Hausärzte brauchen bei Sterbenskranken Hilfe
DÜSSELDORF (akr). Viele Menschen würden gerne ihre letzten Lebenstage zu Hause verbringen, doch häufig ist dort keine angemessene Versorgung möglich. Werden Hausärzte aber unterstützt, können sie die erforderliche Betreuung gewährleisten.
Ärzte Zeitung, 30.01.2006
Hospizbewegung: Kassen halten sechs Millionen Euro zurück
Niederzier - Krankenkassen und Hospizbewegung streiten um rund sechs Millionen Euro Fördergelder für ambulante Hospizdienste.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.01.06
Betrugsskandal: Lancet-Autor gesteht weitere Fälschungen
Oslo - Der Skandal um den norwegischen Onkologen Jon Sudbø hat sich in den letzten Tagen ausgeweitet.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.01.06
Durch Klonen entstehen intakte Stammzellen
CAMBRIDGE (wsa). US-Forscher haben bei Mäusen nachweisen können, daß Stammzellkulturen aus geklonten Embryonen keine erkennbaren genetischen Defekte haben.
Ärzte Zeitung, 30.01.2006
Ergebnisse der Fachkonferenz "Menschenrechte und Behinderung" veröffentlicht
Seit dem Auftrag der Generalversammlung der Vereinten Nationen (VN) im November 2001 (Res. 56/168) verhandelt die Staatengemeinschaft eine "umfassende und integrale internationale Konvention zum Schutz und zur Förderung der Rechte und der Würde von Menschen mit Behinderungen" (VN-Behindertenrechtekonvention).
Ein Jahr nachdem die Experten-Arbeitsgruppe der VN einen ersten Arbeitsentwurf für diese achte internationale Menschenrechtskonvention vorlegte, lud das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung gemeinsam mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen - unter Einbeziehung des Auswärtigen Amtes - zur Fachkonferenz "Menschenrechte und Behinderung" ein.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Arbeit und Soziales 30.01.2006
Dokumentation der Fachkonferenz Menschenrechte und Behinderung, November 2004
Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen in englischer und deutscher Sprache sowie die Konferenzprotokolle in deutscher Sprache.
175 Seiten (1,2 Mb), deutsch/englisch, veröffentlicht 30.01.06
"Das ist keine Routine"
Cosima Pohle über ihre Arbeit als Transplantationsbeauftragte
ZDF FRONATL 21, 30.01.06
28. Januar
Bayern: Kein Geld für Schwangerschaftsberatungsstellen 'ohne Schein'
Bayerischer Verfassungsgerichtshof weist Klage eines Bürgers ab - Bayerische Bischöfe kritisieren Entscheidung
KATH.NET 28.01.06
27. Januar
Bundespräsident Johannes Rau hat Bioethikdebatte Orientierung gegeben
Anlässlich des Todes von Jahannes Rau erklärt der für Bioethik zuständige Berichterstatter der Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Hubert Hüppe, stellvertetender Vorsitzender der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" in der 15. Wahlperiode:
Der verstorbene Bundespräsident hat sich bleibende Verdienste um die bioethische Kultur in Deutschland erworben.
PRSSEMITTEILUNG Hubert Hüppe MdB, CDU 27.01.06
Südkorea: Hwang muss Verwendung von Fördergeldern rechtfertigen
Seoul - Der nach der Fälschung von Klon-Experimenten zurückgetretene Wissenschaftler Hwang Woo-Suk ist erstmals von den südkoreanischen Behörden befragt worden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.01.06
Großbritannien: Freitod löst erneute Diskussion über Sterbehilfe aus
London - In Großbritannien wird abermals öffentlich über eine Legalisierung der aktiven ärztlichen Sterbehilfe diskutiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.01.06
Frankreich: Ärzteversicherung nimmt keine Gynäkologen mehr auf
Paris - Eine der größten französischen Versicherungen für Mediziner will künftig Gynäkologen und Geburtshelfer nicht mehr versichern. Durch jüngste Gerichtsentscheidungen, die Ärzte nach der Geburt von behinderten Kindern zu Schadenersatzzahlungen verurteilten, sei diese Berufsgruppe „nicht mehr versicherbar“,
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.01.06
Lungentransplantation scheitert am Streit ums Geld
Stiftung Organtransplantation zahlt nur noch Entnahme
MÜNCHEN (sto). Eine Organentnahme in Zwickau für eine Lungentransplantation am Münchner Universitätsklinikum Großhadern ist in der vergangenen Woche am Streit ums Geld gescheitert.
Ärzte Zeitung, 27.01.2006
Neuroimplantate werden bei Zwangserkrankungen erprobt
BERLIN (gvg). Nach den Erfolgen bei Morbus Parkinson wird der Nutzen der tiefen Hirnstimulation jetzt auch bei psychiatrischen Erkrankungen erprobt. Ein Ethikkomitee der Europäischen Union mahnt allerdings zur Vorsicht.
Ärzte Zeitung, 27.01.2006
Verbraucherverbände kritisieren Heimverträge als rechtswidrig
VDAB: Komplexe rechtliche Vorgaben garantieren Verbraucherschutz
Wie die Süddeutsche Zeitung vom 18. Januar 2006 berichtet, bemängeln Verbraucherverbände 90 Prozent aller Heimverträge als rechtswidrig. Nach Angaben des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen sei die weit überwiegende Zahl der in der Praxis verwendeten Heimverträge fehlerhaft.
PRESSEMITTEILUNG Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB) 27.01.06
26. Januar
Gefährliche Begehrlichkeiten
Die Bioethik-Kommission von Rheinland-Pfalz drängt auf eine Aufweichung des Embryonenschutzes (siehe DT vom 21. Januar). In den Medien heißt es dazu: "Bioethik-Kommission will "Stammzellgesetz dem Stand der Wissenschaft anpassen". In Wirklichkeit geht es dabei um die Tötung menschlichen Lebens.
DIE TAGESPOST 26.01.2006
Ein Markt für Gewebeteile? Der Gesetzgeber muß bald entscheiden!
Von Christian Beneker
Was ist wertvoller: Eine britische Herzklappe oder eine französische? Die provokante Frage eines Zuhörers beim Symposion der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) zum Umgang mit menschlichen Gewebeteilen ("Spende oder Gewerbe?") führte unmittelbar zum Kern des Problems.
Ärzte Zeitung, 26.01.2006
Britische Hausärztin wählt Tod in der Schweiz
LONDON (ast). In Großbritannien wird seit gestern abermals öffentlich über eine Legalisierung der aktiven ärztlichen Sterbehilfe diskutiert. Anlaß für die neue Ethik-Debatte ist der Fall einer 66jährigen ehemaligen Hausärztin, die - begleitet von Fernsehkameras - in der Schweiz ihr Leben beendet hat.
Ärzte Zeitung, 26.01.2006
US-Präsident stellt sich klar hinter Pro-Life-Bewegung
Über 100.000 bei "Marsch für das Leben" in Washington - Bush: "Indem wir Gesetze ändern, können wir unsere Kultur verändern" - Senatsrechtsausschuß empfielt "Pro-Life"-Richter Samuel Alito für den Obersten Gerichtshof
KATH.NET 26.01.06
Ratschlag für Hirnforscher
Europas Bürger denken mit
Von Ulrich Schnabel
DIE ZEIT 26.01.2006 Nr.5
Chips im Ich
Neurowissenschaftler können Gehirnfunktionen mittlerweile durch elektronische Bauteile ersetzen. Das Verfahren ist medizinisch wertvoll - aber ethisch mindestens ebenso heikel, kommentiert Ulrich Bahnsen
ZEIT online 05/06
Die Träume des "Plastinators"
Gunther von Hagens stellt in der ostdeutschen Provinz sein neues Projekt vor
von Torsten Thissen
DIE WELT 26.01.06
Keine Erleichterung für Gen-Bauern
Im Gentechnik-Gesetz klammert Seehofer die strittigen Haftungsregeln aus
von Claudia Ehrenstein
DIE WELT 26.01.06
25. Januar
Europaabgeordnete ziehen Konsequenzen aus Klon-Skandal
Brüssel – Der Frauenausschuss des Europäischen Parlaments (EP) hat Konsequenzen aus dem Klon-Skandal um den südkoreanischen Forscher Hwang gezogen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.01.06
USA: Schwarzenegger für Referendum über Beihilfe zum Selbstmord
Sacramento - Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat eine Volksabstimmung über die mögliche Legalisierung von Beihilfe zum Selbstmord in Kalifornien vorgeschlagen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.01.06
Erstmals bundesweiter „Tag der Kinderhospizarbeit“
Olpe - Der Deutsche Kinderhospizverein veranstaltet am 10. Februar erstmals einen bundesweiten „Tag der Kinderhospizarbeit“.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.01.06
Herr über 50.000 Mäuse
Von Christiane Martin
Der Chef residiert im ersten Stock. Den Keller seines Instituts betritt Jürgen Hescheler eher selten.
TAZ 25.01.06
Anm.: Bericht über den Stammzellenforscher Jürgen Hescheler
Abtreibungsgegner demonstrieren in Washington
Unterstützung von Präsident Bush
In Washington haben tausende Menschen gegen das Recht auf Abtreibung demonstriert.
TAGESSCHAU.DE 25.01.06
Warum in Krisen weniger Jungs geboren werden
US-Forscher: Unter Streß befreit sich der Körper der werdenden Mutter vermutlich von Feten, die schwächer sind
Ärzte Zeitung, 25.01.2006
Hubert Hüppe erneut Behindertenbeauftragter der CDU/CSU
In der gestrigen Fraktionssitzung ist Hubert Hüppe erneut vom Vorsitzenden, Volker Kauder, zum Behindertenbeauftragten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ernannt worden. Hüppe hat dieses Amt seit Ende 2002 inne.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB, CDU 25.01.06
Koalition will Rahmen für Nutzung der Gentechnik neu abstecken
Ernährung und Landwirtschaft/Gesetzentwurf
Berlin: (hib/SAS) Die Fraktionen von CDU/CSU und SPD wollen den Rahmen für die weitere Entwicklung und Nutzung von Gentechnik in allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen abstecken und haben dazu einen Gesetzentwurf (16/430) eingebracht.
HIB 022/2006, 25.01.2006
Gentechnik: Europäische Freisetzungsrichtlinie umsetzen
Die EU-Richtlinie aus dem Jahr 2001 regelt die Freisetzung genetisch veränderter Organismen zu Erprobungs- oder Forschungszwecken. Sie gilt auch für das Inverkehrbringen gentechnisch veränderter Organismen. Die Bundesregierung muss die Regelungen rasch in nationales Recht umsetzen, um Strafzahlungen zu vermeiden.
MITTEILUNG BUNDESREGIERUNG 25.01.2006
FDP fordert verstärkten Einsatz grüner Gentechnik
Berlin - Die FDP hat sich für einen verstärkten Einsatz der grünen Gentechnik in Deutschland ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.01.06
24. Januar
Regierung soll Gesetzentwurf über Patientenverfügungen vorlegen
Gesundheit/Antrag
Berlin: (hib/BOB) Die FDP-Fraktion hat die Bundesregierung aufgefordert, einen Gesetzentwurf vorzulegen, der die notwendigen Klarstellungen zur Bindungswirkung von Patientenverfügungen vornimmt. Diese, so die Fraktion in einem Antrag (16/397), seien "dringend erforderlich".
HIB 019/2006, 24.01.2006
Niedersächsische Koalition streitet weiter über Sterbehilfe
Hannover/Berlin - Der Koalitionsstreit in Niedersachsen um die organisierte Vermittlung von Sterbehilfe geht weiter.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 24.01.06
USA: Sterbehilfe im US-Bundestaat Oregon verstößt nicht gegen Gesetze
Washington - Das höchste Gericht der USA hat Ärzten, die ihren Patienten beim Sterben helfen, überraschend den Rücken gestärkt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 24.01.06
Zehntausende demonstrieren in den USA gegen Recht auf Abtreibung
Washington - Mehrere zehntausend Menschen haben am Montag in Washington gegen das Recht auf Abtreibung demonstriert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 24.01.06
Justizausschuss stimmt für Alito
Konservativer Bush-Kandidat soll ins höchste US-Gericht
Olivia Schoeller
BERLINER ZEITUNG 24.01.06
Alito kurz vor Beförderung zum obersten Richter der USA
Konservativer Jurist könnte Supreme Court nach Rechts rücken
Der Justizausschuss im US-Senat hat der Nominierung des konservativen Richters Samuel Alito für den Obersten Gerichtshof zugestimmt.
ZDF heute 24.01.06
Frau mit neuem Gesicht spricht
Chirurg erstaunt über Fortschritte acht Wochen nach Op
PARIS (dpa). Die erste Frau mit einer Teiltransplantation eines Gesichtes lernt langsam wieder zu sprechen und zu essen. Doch acht Wochen nach der spektakulären Operation ist der Weg zur Heilung noch weit.
Ärzte Zeitung, 24.01.2006
In Dresden entsteht eine neue Gewebebank
DRESDEN (dür). In Dresden bauen seit Anfang des Jahres Uniklinikum und die Gemeinnützige Gesellschaft für Gewebetransplantation (DSO-G), eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Deutschen Stiftung für Organtransplantation (DSO), die erste ostdeutsche Zell- und Gewebebank auf.
Ärzte Zeitung, 24.01.2006
Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde eines im Maßregelvollzug Untergebrachten gegen die
Verweigerung der Einsicht in seine Krankenunterlagen
PRESSEMITTEILUNG Bundesverfassungsgericht 24.01.06
Verfassungsrichter stärken Patientenrechte im Maßregelvollzug
Karlsruhe - Psychiatrische Krankenhäuser dürfen Zwangsinsassen nicht ohne weiteres die Einsicht in die Krankenakten verweigern.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 24.01.06
Katastrophale Zeiten für Jungen
Bevölkerungsstudie liefert Hinweise auf Erklärung für Geschlechterunterschied in der Geburtenrate
WISSENSCHAFT.DE 24.01.06
23. Januar
FDP: Stammzellgesetz ändern
Bildung und Forschung/Gesetzentwurf
Berlin: (hib/SUK) Die FDP fordert in einem Gesetzentwurf (16/383), dass das Stammzellgesetz geändert wird.
HIB 017/2006, 23.01.2006
Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Stammzellengesetzes
Gesetzentwurf der Abgeordneten Ulricke Flach, etc, und der FDP-Fraktion vom 06.12.05
7 Seiten, Drucksache 16/383 vom 18.01.06
Britische Jugendliche dürfen ohne Wissen der Eltern abtreiben
London – In Großbritannien dürfen Jugendliche unter 16 Jahren abtreiben, ohne dass ihre Eltern darüber unterrichtet werden müssen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 23.01.06
EU-Bürger wollen strenge Ethik-Regeln für Gehirnforschung
Brüssel - Für strenge ethische Regeln bei der biomedizinischen und besonders der Gehirnforschung haben sich Bürger eines EU-Projekt ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 23.01.06
Frau erhielt erst neue Leber, dann ein gesundes Kind
MÜNCHEN (dpa). Eine schwangere Frau aus dem Allgäu hat in München eine neue Leber bekommen und trotzdem wenige Wochen später ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht.
Ärzte Zeitung, 23.01.2006
Frau mit neuem Gesicht geht spazieren
PARIS (dpa). Die weltweit erste Patientin mit einem teiltransplantierten Gesicht hat sich seit dem Eingriff im Dezember so weit erholt, daß sie sich in die Öffentlichkeit traut.
Ärzte Zeitung, 23.01.2006
Reicher Stammzellsegen im Labor
Amerikanische Wissenschaftler haben einen Weg gefunden, adulte Stammzellen im Labor zu vervielfältigen.
WISSENSCHAFT.DE 23.01.06
22. Januar
Patientenverfügung - Gesetz bis Mitte 2007?
Berlin - Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) will eine gesetzliche Regelung für Patientenverfügungen bis Mitte 2007.
BERLINER MORGENPOST 22.01.06
21. Januar
"Wir wollen mehr als die Union gegen Diskriminierung tun"
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) über den Streit in der Koalition, Patientenverfügung und Kronzeugenregelung
BERLINER ZEITUNG 21.01.06
FDP will mehr Selbstbestimmung bei Patientenverfügungen
BERLIN. Zur Einbringung eines Antrags der FDP-Bundestagsfraktion zu Patientenverfügungen und zu den aktuellen Äußerungen der Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hierzu, erklärt der Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion für Palliativmedizin, Michael KAUCH:
Die FDP unterstützt Bundesjustizministerin Brigitte Zypries in ihrer Forderung, bis Mitte 2007 Patientenverfügungen gesetzlich neu zu regeln. Als Anstoß für diesen Gesetzgebungsprozess hat die FDP-Bundestagsfraktion in dieser Woche einen eigenen Antrag in den Deutschen Bundestag eingebracht.
PRESSEMITTEILUNG Michael Kauch, MdB, FDP 21.01.06
Patientenverfügungen neu regeln - Selbstbestimmungsrecht und Autonomie
von nichteinwilligungsfähigen Patienten stärken
Antrag der Abgeordneten Michael Kauch, Dr. Max Stadler,
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, etc. und der FDP-Fraktion
5 Seiten, Drucksache 16/397, 18.01.2006
Ich möchte über mein Ende selbst bestimmen
Palliativmedizin allein ist keine Lösung: Sterbehilfe aus Sicht einer unheilbar Krebskranken
Von Jutta Redmann
TAGESSPIEGEL 21.01.06
Neue Lockerungsübungen beim Embryonenschutz
"Der menschliche Embryo wird zu einer Sache degradiert" - Die Bioethik-Kommission in Rheinland-Pfalz und ihr skandalöser Bericht zum Embryonenschutz
DIE TAGESPOST 21.01.2006
Geschenktes Leben
Organtransplantationen sind eine zweite Chance. Sie können aber zu psychischen Problemen und Abhängigkeit von Medikamenten führen. Selbsthilfegruppen machen Mut.
von Susanne E. Kaiser
DIE WELT 21.01.06
20. Januar
Medikamententests mit Kindern
Bei Arzneimitteln sind Kinderärzte häufig auf Schätzungen angewiesen. Denn nur wenige Medikamente sind auf ihre Kindertauglichkeit getestet. Pharmafirmen sollen jetzt dazu gebracht werden, mehr Arzneimittel für die Jüngsten anzubieten
Von Klaus peter-Görlitzer
TAZ 20.01.06
Serienmörderin oder Lügnerin
Prozeß in Bonn: Altenpflegerin soll neun Patientinnen umgebracht haben - Geständnis angeblich erfunden
DIE WELT 20.01.06
Keine neuen Hüftgelenke mehr
Otto Köhler
Schluss mit 70: Sterbehilfe als ein Gebot unserer Wirtschaftsordnung
Am Donnerstagabend begann gleich gegenüber des Hamburger Hauptbahnhofes das Symposium über gemeinwirtschaftliche Fragestellungen zur Sterbehilfe.
FREITAG 03, 20.01.06
Anm.: Langer aber lesenswerter, treffender Artikel zur aktuellen Sterbehilfedebatte
Science-Fiction im medizinischen Fachmagazin
Ein neuer Betrugsskandal: Norwegischer Forscher fabriziert sich seine Daten selbst. Auch die 13 Mitautoren der Studie wollen nichts gemerkt haben
TAZ 20.01.06
Lehmann: Grenzen medizinischer Forschung anerkennen
Bonn - Kardinal Karl Lehmann hat an Wissenschaftler und besonders Mediziner appelliert, Grenzen der Forschung anzuerkennen
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 20.01.06
Menschenrechte schützen auch das ungeborene Leben
Gerade die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft bedürfen unseres besonderen Schutzes
Anlässlich der Debatte innerhalb von amnesty international bezüglich einer Positionierung zum Thema 'Abtreibung' erklärt die Sprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach MdB:
Menschenrechte gelten absolut und schützen gerade auch das ungeborene Leben. Umso erschreckender ist die Debatte, die sich momentan bei der Menschenrechtsorganisation amnesty auf internationaler Ebene entfaltet.
PRESSEMITTEILUNG Erika Steinbach MdB, CDU 20.01.06
19. Januar
CDU Niedersachsen scheitert mit Verbot von Schweizer Sterbehilfe-Verein
Hannover - Niedersachsens Justizministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) ist zuversichtlich, daß die Union ihren Koalitionspartner FDP im Streit um den Schweizer Sterbehilfeverein "Dignitas" doch noch umstimmen kann.
DIE WELT 19.01.06
Britische Ärzte leisten illegale Sterbehilfe
3000 Fälle in 2004 belegt - Studie heizt gesellschaftliche Debatte erneut an
von Inken Prodinger
London - In Großbritannien soll es im Jahr 2004 rund 3000 Fälle von verbotener Sterbehilfe gegeben haben.
DIE WELT 19.01.06
Neue britische Studie zur Euthanasie
In Großbritannien sind im vergangenen Jahr fast 3.000 Menschen durch ärztliche Maßnahmen gestorben - und in 2.000 Fällen nicht auf Wunsch des Patienten. Das ist strafbar. Religionsgemeinschaften warnen vor einer Änderung des Gesetzes
TAZ 19.01.06
USA: Kirche fordert Grundsatzdebatte zu Suizidbeihilfe
Washington - Die katholische US-Kirche wertet die jüngste Entscheidung des Obersten Gerichts zur Sterbehilfe im Bundesstaat Oregon nicht als Grundsatzurteil zur Freigabe der medikamentösen Beihilfe zum Selbstmord.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.01.06
Pflegerin bestreitet Tötung von neun Patienten
Erst hatte die Altenpflegerin gestanden, dann ihr Geständnis widerrufen. Sie sei eine notorische Lügnerin, sagte ihr Anwalt vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft sieht das jedoch anders.
NETZEITUNG.DE 19.01.06
Deutsche Hospiz Stiftung zum Prozessauftakt Wachtberg: Pflegepersonal stärken / Bedingungen für Serientäter erschweren / Länder müssen handeln
Berlin/Bonn. „Würdiges Pflegen bedarf auch würdiger Arbeitsbedingungen – und dafür sind wir alle verantwortlich“, erklärt der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, zum heutigen Prozessauftakt im Verfahren gegen die als „Todesengel von Wachtberg“ bekannte Altenpflegeassistentin Michaela G..
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 19.01.06
Niederländischer Gesundheitsrat für begrenzte Embryo-Selektion
Den Haag - Der niederländische Gesundheitsrat hält die Möglichkeit zur Selektierung von Embryonen aus künstlicher Befruchtung unter bestimmten Voraussetzungen für vertretbar.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.01.06
Neuer Betrugsskandal: Lancet-Studie zur Krebsvorbeugung durch NSAID offenbar eine Fälschung
Oslo - Eine im Oktober 2005 im Lancet publizierte Fall-Kontroll-Studie über die protektive Wirkung von nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAID) gegen Kopf-Hals-Tumoren ist offenbar eine Erfindung des Erstautors gewesen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.01.06
Menschliches Chromosom-8 entschlüsselt
Daten wichtig zur Vorhersage von Krankheiten
PRESSETEXT.AUSTRIA 19.01.06
Deutscher Bundespräsident kritisiert hohe Abtreibungszahl
Ein bemerkenswertes Plädoyer für Kind und Familie hielt Horst Köhler: Die Ehe sei kein Auslaufmodell und „jedes Kind ist ein Geschenk“.
KATH.NET 19.01.06
Verblüffende Erklärung
Warum durch Legalisierung der Abtreibung die Kriminalität in Amerika seit Mitte der 90er Jahre sinkt
von Steven Levitt, Stephen Dubner
DIE WELT 19.01.06
Anm.: Über derartige Argumentationsweisen kann sich jeder seine eigene Meinung bilden...
Gehirnjogging im Mutterleib - Was Kinder schon vor der Geburt lernen können
Schon vor seiner Geburt hat ein Baby über viele Wochen und Monate seine Sinnesorgane und das Gehirn trainiert.
Bild der Wissenschaft 19.01.06
Bioethik-Kommission für Lockerung des Stammzellengesetzes
Gremium des Landes Rheinland-Pfalz stellt Bericht vor - Experten plädieren auch für neues Gesetz zur Fortpflanzungsmedizin
von Gisela Kirschstein
DIE WELT 19.01.06
Streit um Gentechnikgesetz
BERLIN (dpa). Union und SPD haben wegen Unstimmigkeiten die erste Lesung der Novelle zum Gentechnikgesetz im Bundestag verschoben.
Ärzte Zeitung, 19.01.2006
18. Januar
Künstliche Befruchtung: Kommission für Vorgaben-Lockerung
MAINZ. Die Bioethik-Kommission des Landes Rheinland-Pfalz hat sich für eine Lockerung der gesetzlichen Vorgaben bei der künstlichen Befruchtung ausgesprochen.
HANDELSBLATT 18.01.06
Fortpflanzungsmedizin und Embryonenschutz / Bericht der Bioethik-Kommission des Landes Rheinland-Pfalz
Mertin fordert neue gesetzliche Vorgaben für künstliche Befruchtung; / Präimplantationsdiagnostik muss zugelassen werden; / Kommission für Stammzellforschung ohne Stichtagsregelung
PRESSEMITTEILUNG Ministerium der Justiz, Rheinland-Pfalz 18.01.06
"Fortpflanzungsmedizin und Embryonenschutz: Medizinische, ethische und rechtliche Gesichtspunkte zum Revisionsbedarf von Embryonenschutz- und Stammzellgesetz".
Bericht der Bioethik-Kommission des Landes Rheinland-Pfalz vom 12. Dezember 2005
164 Seiten (1,3 MB), veröffentlicht vom Ministerium der Justiz Rheinland-Pfalz 18.01.2006
Bioethik-Kommission Rheinland-Pfalz auf dem Irrweg
Anlässlich des heute veröffentlichten Berichts der Bioethik-Kommission Rheinland-Pfalz zur Embryonenforschung erklärt der für Bioethik zuständige Berichterstatter der Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Hubert Hüppe, stellvertetender Vorsitzender der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" in der 15. Wahlperiode:
Die Bioethik-Kommission Rheinland-Pfalz ist bereits in der Vergangenheit mit Extrempositionen zu Sterbehilfe oder Embryonenselektion hervorgetreten.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB CDU 18.01.06
Ärzte leisten Sterbehilfe meist ohne Einwilligung
Britische Ärzte haben im vergangenen Jahr einer Studie zufolge rund 3000 Patienten Sterbehilfe geleistet - trotz gesetzlichen Verbots. In zwei von drei Fällen sollen die Patienten keinen Todeswunsch geäußert haben.
SPIEGEL ONLINE 18.01.06
Britische Studie: 3000 mal illegale Sterbehilfe
Im Königreich wurde das Ausmaß der tatsächlichen Sterbehilfe 2004 untersucht.
DIE WELT 18.01.06
Britische Studie: 3 000 Fälle von Sterbehilfe jährlich
London - In Großbritannien gab es im Jahr 2004 einer Studie zufolge rund 3 000 Fälle aktiver Sterbehilfe.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.01.06
Siehe dazu:
Results of First Ever UK-Wide Study into Euthanasia and End-of-life Decisions
The results of the first UK-wide study into euthanasia are revealed today in Palliative Medicine.
PRESSRELEASE Brunel University London 17.01.06
Die besten Selbstmordtipps für Howard
Weil Australiens konservative Regierung jegliche Diskussionen über Euthanasie-Methoden verbietet, wollen Befürworter der Sterbehilfe bei Premierminister John Howard mit Tipps zum Selbstmord protestieren. Regierung will die Suizidrate senken
TAZ 18.01.06
Kammer Hessen fordert intensivere Zusammenarbeit in der Palliativmedizin
Frankfurt/M. - Die Zusammenarbeit und die Vernetzung aller an der palliativen Versorgung in Hessen Beteiligten ist für die Versorgung der Patienten entscheidend.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.01.06
Steuerliche Entlastung für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen
Bis zu 1.200 Euro steuerlich abziehbar
Das Bundeskabinett hat heute dem Entwurf eine Gesetzes zur steuerlichen Förderung von Wachstum und Beschäftigung zugestimmt. Damit sollen Privathaushalte als Arbeitgeber stärker gefördert werden. Dies kommt u. a. auch Familien zu Gute, in denen ein Pflegebedürftiger ambulant betreut wird.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit BMG 18.01.2006
20 000 Ärzte protestieren in Berlin
Berlin - Am „Tag der Ärzte“ am 18. Januar in Berlin haben sehr viel mehr Mediziner teilgenommen als erwartet.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.01.06
Ärzteproteste: Kritik von Politik und Krankenkassen
Berlin - Nach der größten Protestaktion von Ärzten in der Bundesrepublik Deutschland am 18. Januar haben Politik und Krankenkassen die Forderungen der Mediziner kritisiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.01.06
BÄK und KBV: „Ministerium beschönigt Situation der Ärzte“
Berlin - Kein Fakten- sondern „ein Farcepapier“ ist die Information „Zahlen und Fakten zur Situation der Ärzteschaft“ des Bundesgesundheitsministeriums nach den Worten des Präsidenten der Bundesärztekammer (BÄK), Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.01.06
Noch herrscht in Deutschland Ratlosigkeit, wie mit dem Thema Lebendspende umgegangen werden sollte
Von Nicola Siegmund-Schultze
Manchmal schafft nur Anonymität den Rahmen, den Menschen brauchen, um über ihre Ängste und Sorgen im Zusammenhang mit medizinischen Behandlungen zu sprechen.
Ärzte Zeitung, 18.01.2006
Geld, ein Baby oder der Tod
Täglich sterben in Argentinien Frauen bei illegalen Abtreibungen. Eine Kampagne fordert die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen. von jessica zeller, buenos aires
JUNGLE WORLD Nr. 3 vom 18. Januar 2006
17. Januar
Vermittlung von Sterbehilfe soll bestraft werden
Niedersachsens Justizministerin legt Gesetzentwuf vor
HANNOVER (cben). Steht der Schweizer Sterbehilfeverein Dignitas in Deutschland vor dem Aus? Die niedersächsische Justizministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die geschäftsmäßige Vermittlung von Sterbehilfe unter Strafe stellen soll.
Ärzte Zeitung, 17.01.2006
Supreme Court billigt Sterbehilfe-Gesetz in Oregon
Neuer Vorsitzender gehört zu Gegnern
Die Befürworter der Sterbehilfe in den USA können einen grossen juristischen Erfolg verbuchen. Das Oberste Gericht in Washington billigte ein Gesetz des Westküsten-Staats Oregon, das die Sterbehilfe unter strikten Auflagen zulässt. Das entsprechende Urteil wurde am Dienstag veröffentlicht.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 17.01.06
Pflegekassen auf dem Weg zum Pflegefall
Kommentar von Florian Staeck
Die Rücklagen der gesetzlichen Pflegeversicherung schmelzen wie Schnee in der Sonne. Eine halbe Milliarde Euro Defizit sind in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres hinzugekommen, meldet die Bundesbank.
Ärzte Zeitung, 17.01.2006
"Spargesetz stürzt Ärzte in ein Dilemma"
Die KBV sieht Grundsätze auf den Kopf gestellt: Ökonomie dominiert Therapie
BERLIN (HL). Ärzte wie auch Krankenkassen sehen massive Konflikte in der Arzneimittelversorgung der Patienten, wenn die große Koalition das Sparpaket für Medikamente ohne wesentliche Korrekturen durchsetzt.
Ärzte Zeitung, 17.01.2006
NRW will Zwangseinweisungen überprüfen
Pro Jahr werden im größten Bundesland 20 000 Menschen gegen ihren Willen in die Psychiatrie eingewiesen
KÖLN (iss). Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium will die Praxis der Zwangseinweisungen in die Psychiatrie auf den Prüfstand stellen. "Es besteht Handlungsbedarf", sagte Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU).
Ärzte Zeitung, 17.01.2006
Klon-Stammzellen sind genetisch intakt
Bei Mäusen kein Unterschied zu normalen Stammzellen
bro.
Embryonale Stammzellen, die per Klontechnik gewonnen werden, eignen sich für eine Therapie genauso gut wie embryonale Stammzellen, die aus befruchteten Eizellen hervorgegangenen sind.
BERLINER ZEITUNG 17.01.06
Wissenschaftlerin: Dynamik vorgeburtlicher Diagnostik begrenzen
WEINHEIM. Die Berliner Humangenetikerin und Ethikerin Sigrid Graumann hat die Politik aufgefordert, „die Dynamik der pränatalen Diagnostik zu begrenzen“.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 17.01.06
Zukunftsfrüchte
Gen-Pflanzen haben über Futtermittel den Weg in die menschliche Nahrung gefunden - Anbaufläche wächst
von Christiane Buck
DIE WELT 17.01.06
16. Januar
Niedersachsen will vermittelte Sterbehilfe stoppen
HANNOVER - Im Streit um den Sterbehilfe-Verein Dignitas hat Niedersachsens Justizministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die Vermittlung von Sterbehilfe stoppen soll.
HAMBURGER ABENDBLATT 16.01.06
Freispruch für Euthanasie?
Richterliche Nachsicht bei „Tötung aus Mitleid“. In Großbritannien wird politischer Druck ausgeübt, um das Euthanasie-Gesetz zu lockern.
KATH.NET 16.01.06
Großbritannien: Kirchen gegen Änderungen bei Embryonenschutz
LONDON. Gegen eine weitere Liberalisierung des britischen Embryonenforschungsgesetzes haben sich die Kirchen in Schottland ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.01.06
Für Abtreibung und Homoehe
In Mailand und Rom gehen Hunderttausende, mehrheitlich Frauen, auf die Straße. Proteste richten sich auch gegen Einmischung des Vatikans in die italienische Politik
TAZ 16.01.06
Brasilien: Schwangerschaftsabbruch soll legalisiert werden
BRASILIA. Brasilianische Ärzte verlangen zum Jahresbeginn 2006 eine Legalisierung von Abtreibungen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.01.06
Frauenarzt darf für Abtreibungen nicht werben
BAYREUTH (dad). Werbung für Schwangerschaftsabbrüche ist Ärzten grundsätzlich untersagt - auch im Internet.
Ärzte Zeitung, 16.01.2006
Zeitung: Pflegeversicherung mit 500 Millionen Euro im Minus
FRANKFURT/M. Das Defizit der gesetzlichen Pflegeversicherung ist im vergangenen Jahr um mehrere hundert Millionen Euro gewachsen, obwohl Kinderlose seit Jahresbeginn 2005 einen Zusatzbeitrag zahlen müssen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.01.06
Großbritannien: Hormontest per Post
LONDON. Mit einem per Post zu bestellenden Hormontest sollen Britinnen künftig selbst Informationen über die eigene Fruchtbarkeit bestimmen können.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.01.06
Gen auf Chromosom 10 erklärt jeden fünften Typ-2-Diabetes
REYKJAVIK. Ein internationales Forscherteam hat einen Gendefekt auf dem Chromosom 10 entdeckt, der 21 Prozent aller Erkrankungen am Typ-2-Diabetes mellitus erklären könnte.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.01.06
Weiter zu Artikel vom 01.-15. Januar 2006
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