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Presse

Pressespiegel 01.-15. Januar 2007

Anzahl: 98 Artikel, Stand 18.01.07

15. Januar

Schmidt will Betreuung unheilbar Kranker verbessern
Aachen - Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) strebt im Zuge der Gesundheitsreform auch eine bessere Betreuung von Patienten mit einer nicht heilbaren Erkrankung an.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 15.01.2007

Vorreiter in der Sterbebegleitung
Schleswig-Holstein will Palliativmedizin und Hospizversorgung verbessern. Während einzelne Sterbehäuser über mangelnde Auslastung klagen, fordert der Hospiz- und Palliativverband den Ausbau ambulanter Strukturen
von Friederike Gräff
TAZ 15.01.2007

Justizminister will passive Sterbehilfe zügig legalisieren
Justizminister wie Regelung für Patientenverfügungen. Damit Patienten, Angehörige, Betreuer und Ärzte die nötige Rechtssicherheit bekommen.
DIE WELT 15.01.2007
Anm: Irreführende und falsche Überschrift, aber interessanter Inhalt. Die passive Sterbehilfe ist bereits legal.

Polnische Sträflinge arbeiten im Hospiz
Warschau/Danzig. DPA/baz. Am Anfang standen pragmatische Überlegungen, als Pater Piotr Krakowiak vor fünf Jahren beim Gefängnis in Danzig (Gdansk) Hilfe anforderte.
BASLER ZEITUNG 15.01.2007

Run auf Anti-Sterbehilfe-Ausweis in Großbritannien
London - Zehntausende Briten haben laut Zeitungsberichten einen Ausweis bestellt, mit dem sie passive Sterbehilfe für sich ablehnen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 15.01.2007

Erstes Kinderhospiz in Süddeutschland eröffnet
Einrichtung in Bad Grönenbach im Allgäu kann bis zu acht Familien aufnehmen
Das erste Hospiz für sterbenskranke Kinder in Süddeutschland ist kürzlich in Bad Grönenbach im Allgäu eröffnet worden. Bis zu acht Familien können in dem Haus untergebracht werden.
Ärzte Zeitung, 15.01.2007

Erste Praxis für Palliativmedizin des Landes in Bochum
Verbesserung der ambulanten ärztlichen Betreuung von Sterbenden
PRESSETEXT.AUSTRIA 15.01.2007

Trotzdem geboren
Ein Kind mit Down-Syndrom auf die Welt bringen – oder abtreiben? In zwei von drei Fällen sagen Eltern heute: Abtreibung. Auch Ärzte kritisieren nun diesen „Reflex“. Dabei werden die Möglichkeiten, Behinderte zu fördern, immer besser
Von Adelheid Müller-Lissner
TAGESSPIEGEL 15.01.2007

Ein Kompromiss in vier Nächten
Koalition einigt sich nach langwierigen Verhandlungen auf die letzten Details der Gesundheitsreform
BERLIN. Vier Nächte haben die Unterhändler der Koalition die Reformdetails diskutiert. Zuletzt bis 3.30 Uhr morgens. Dann am Freitag die Entscheidung. Übernächtigt traten die Verhandlungsführer vor die Mikrofone und skizzierten ihren Kompromiss.
Von Hanno Kautz
Ärzte Zeitung, 15.01.2007

Ärzteverbände lehnen die Elektronische Gesundheitskarte vehement ab
Diametral konträr zu den positiven Verlautbarungen einiger Lobbygruppen über den in Schleswig-Holstein und Sachsen erfolgten Beginn der Pilotversuche zur Testung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) entwickelt sich die bundesweite Einstellung der Ärzteschaft zur eGK.
PRESSEMITTEILUNG Aktionsgemeinschaft eGK-Kritik 15.01.2007

Kieler Forschungsprojekt: Neue Gelenke und Organe aus der Rückenmuskulatur
Der Mensch als Bioreaktor: Kieler Forscher erhalten EU-Millionenförderung für ihr Endokultivierungsprojekt
Kiel – Es ist eine Vision: Im "Bioreaktor" Mensch werden individuell benötigte Ersatzteile gezüchtet. Knochen, Gelenke, sogar ganze Organe wachsen in der Rückenmuskulatur heran und ersetzen Organtransplantationen von Verstorbenen und Kunstgelenke aus Titan. Das ist nicht Science Fiction, sondern Zukunftsforschung zur Endokultivierung, die in Kiel koordiniert und mit EU-Mitteln gefördert wird.
KIELER NACHRICHTEN 15.01.2007

Forscher entdecken fünftes Alzheimer-Gen
Ein wichtiger Stein im komplexen Alzheimer-Puzzle ist gefunden. Die Entwicklung eines wirksamen Medikaments gegen die Demenz-Erkrankung wird damit wahrscheinlicher.
DIE WELT 15.01.07


14. Januar

Embryonen shoppen
Eine amerikanische Firma verkauft menschliche Embryonen. Erzeugt werden sie mit dem Material von «qualifizierten» Spendern und Spenderinnen. Von Theres Lüthi
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 14.01.2007


13. Januar

Die toten Augen von Rom
Organhandel in Uniklinik
Jüngster Skandal im italienischen Gesundheitswesen ist der Organhandel in einem römischen Uniklinikum. Zahlreichen Leichen wurden dort die Augäpfel entnommen - Wachdienste sollen dem Organhandel nun Einhalt gebieten.
Von Jörg Seisselberg, ARD-Hörfunkstudio Rom
TAGESSCHAU.DE 13.01.2007

Männerüberschuss: 30 Millionen Chinesen finden keine Frau
Jungen werden in Asien traditionell bevorzug, viele Mädchen werden einfach abgetrieben. Diese Diskriminierung wird auf Dauer die chinesische Gesellschaft ruinieren. Trotzdem gibt es kaum Hoffnung auf einen Mentalitätswandel.
DIE WELT 13.01.07


12. Januar

US-Parlament will staatliche Gelder für Strammzellforschung
Washington - Das US-Repräsentantenhaus hat einen Gesetzentwurf zur Freigabe staatlicher Förderung der ethisch umstrittenen Stammzellforschung verabschiedet.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.01.07

Stammzellenforscher wirft Bush Blockadehaltung vor
US-Präsident will Forschung an embryonalen Zellen nicht fördern
Moderation: Grit Kienzlen
Eine Ausweitung der staatlich geförderten embryonalen Stammzellenforschung in den USA scheitert am Widerstand des US-Präsidenten Georg W. Bush. Der in den USA forschende Deutsche Rudolf Jaenisch wertete die "Blockadehaltung" als schwere Bürde für die Wissenschaftler.
DEUTSCHLANDRADIO 12.01.07

Lebensretter Stammzellen
Zerplatzt der Traum?
Krebs, Parkinson, Alzheimer - embryonale Stammzellen sollen helfen, Krankheiten zu heilen. Doch ein Bericht des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags nährt Zweifel an diesen Erwartungen.
Von Angela Grosse
HAMBURGER ABENDBLATT 12.01.07

2005 erhielten fast 21 000 Patienten Sterbebegleitung
KÖLN (iss). Jener Teil der Gesundheitsreform, der den Rechtsanspruch auf eine umfassende Sterbebegleitung festschreibt, darf nicht unter dem allgemeinen Reformgerangel leiden und soll zum 1. April in Kraft treten. Das fordert die Deutsche Hospiz Stiftung aus Anlass der Vorstellung ihrer Hospizstatistik.
Ärzte Zeitung, 12.01.2007

Parlamentarier uneins über Patientenverfügungen
Bundestag berät Ende Januar / Bundesärztekammer weist auf Grenzen hin: "Sterben ist nicht normierbar!"
BERLIN Die große Koalition will Patientenverfügungen noch in diesem Jahr gesetzlich regeln. Die Bundesärztekammer (BÄK) ist nicht gegen Patientenverfügungen, doch sie stellt unmissverständlich klar, "dass Sterben nicht normierbar ist". Sie warnt vor einem parlamentarischen Schnelldurchgang.
Ärzte Zeitung, 12.01.2007

"Krankheitsverläufe lassen sich nicht einfach per Gesetz regeln"
BÄK-Chef Hoppe hat Zweifel, ob Patientenverfügungen alle Probleme lösen
BERLIN (fuh). Bundesärztekammer-Präsident Professor Jörg-Dietrich Hoppe bezweifelt, dass ein Gesetz über Patientenverfügungen zu mehr Rechtssicherheit führt. Der Bundestag will noch im Januar verschiedene Gesetzentwürfe beraten.
Ärzte Zeitung, 12.01.2007

Die Grenzen des selbstbestimmten Sterbens
Die Sterbehilfeorganisationen geraten immer wieder in die Schlagzeilen. Meldungen wie jene vom letzten Wochenende werfen beklemmende Fragen zum in der Schweiz erlaubten assistierten Suizid auf.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 12.01.2007

Verdacht auf Organhandel in römischem Spital
Rom. In der römischen Poliklinik Umberto I. ist nun auch eine Ermittlung um einen mutmasslichen Organhandel in die Wege geleitet worden.
BASLER ZEITUNG 12.01.2007

Premiere für kleinstes Kunstherz
HANNOVER (dpa). Ärzte der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben erstmals in Deutschland einem Patienten das kleinste Kunstherz der Welt eingesetzt. Damit tragen weltweit erst sieben Patienten ein solches Kunstherz.
Ärzte Zeitung, 12.01.2007

Erbsen mit Mäuse-Genen gegen Schweine-Durchfall
In Gatersleben (Sachsen-Anhalt) sollen genmanipulierte Erbsen freigesetzt werden.
Die Gen-Erbsen sollen ein Medikament gegen Durchfallerkrankungen von Schweinen produzieren.
PRESSEMITTEILUNG Umweltinstitut München 12.01.2007


11. Januar

Import embryonaler Zellen - Regierung zieht positive Bilanz
Stammzellgesetz /"Zellen sind für Therapie ungeeignet"
BERLIN (fst). Die Regeln im Stammzellgesetz aus dem Jahr 2002, die den Import humaner embryonaler Stammzellen (ES-Zellen) regeln, haben sich aus Sicht der Bundesregierung bewährt.
Ärzte Zeitung, 11.01.2007

Schavan: Lockerung des Stammzellgesetzes denkbar
Osnabrück - Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) hat bekräftigt, dass sie eine Lockerung des Stammzellgesetzes für möglich hält.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.01.07

Stammzellforschung: heute hü, morgen hott
Anlässlich der Veröffentlichung des zweiten Erfahrungsberichtes der Bundesregierung über die Durchführung des Stammzellgesetzes erklärt Priska Hinz, forschungspolitische Sprecherin:
Zuerst lehnten Ministerin Annette Schavan und Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Veränderung des Stammzellgesetzes ab. Dann plötzlich unterstützten sie den Ruf der DFG für eine "notwendige" Lockerung desselben Gesetzes. Der nun vorliegende Erfahrungsbericht der Bundesregierung über die Durchführung des Stammzellgesetzes zeigt: Das 2002 vom Bundestag verabschiedete Stammzellgesetz hat sich bewährt.
PRESSEMITTEILUNG Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen 11.01.2007

US-Demokraten wollen umstrittene Stammzellforschung fördern
Washington - Gegen den Willen von US-Präsident George W. Bush wollen die Demokraten mit ihrer neuen Mehrheit im Kongress die ethisch umstrittene Forschung an embryonalen Stammzellen fördern.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.01.07

Belgischer Kardinal lehnt weitere Liberalisierung der Sterbehilfe ab
Brüssel - Der belgische Kardinal Godfried Danneels hat sich entschieden gegen eine weitere Liberalisierung des Sterbehilfe-Gesetzes in Belgien ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.01.07

Langer Weg in den Tod
Die Sterbehilfeorganisation Dignitas wehrt sich gegen Vorwürfe, sie ließe Menschen leiden
BERLINER ZEITUNG 11.01.2007

Spanien: Täglich 252 Abtreibungen sind ,gesellschaftliche Katastrophe’
Institut für Familienpolitik fordert einen Nationalen Plan zur Geburtenförderung mit Blick auf die wachsende Zahl der Abtreibungen im Land.
KATH.NET 11.01.07

Das Ashley-Experiment
Kommentar von Jutta Kramm
BERLINER ZEITUNG 11.01.2007

Bioethikkonvention: Blocher will Nationalrat überrumpeln
Heute Donnerstag stand das vom Basler Appell gegen Gentechnologie massiv kritisierte «Übereinkommen über Menschenrechte und Biomedizin» des Europarats überraschend auf der Traktandenliste der nationalrätlichen Wissenschaftskommission.
PRESSEMITTEILUNG Basler Appell gegen Gentechnologie 11.01.07

Chirurg plant Gebärmutter-Verpflanzung
Von Heike Le Ker
Ein US-Mediziner bereitet die Transplantation eines Uterus für Frauen vor, die ihre Gebärmutter durch einen Tumor verloren haben. Kritiker sprechen von einem Menschenversuch - denn noch fehlen erfolgreiche Experimente an Affen.
SPIEGEL ONLINE 11.01.07

Kleinstes Kunstherz der Welt von MHH-Chirurgen implantiert
Neuentwicklung "Heart Ware" zum ersten Mal in der Hochschule eingesetzt / Patient erholt sich schnell
Die Herztransplantation ist nach wie vor die effektivste Therapie eines Herzversagens. Doch seit der Jahrtausendwende hat sich die Zahl der Patienten in Deutschland verdoppelt, die auf ein Spenderherz warten, weil Spender fehlen.
PRESSEMITTEILUNG Medizinische Hochschule Hannover (IDW) 11.01.2007


10. Januar

14 Forschungsprojekte mit embryonalen Stammzellen in Deutschland
Berlin - Die Zahl der Forschungsprojekte mit menschlichen embryonalen Stammzellen in Deutschland ist bis Ende 2005 auf 14 gestiegen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.01.07

Zweiter Erfahrungsbericht der Bundesregierung über die Durchführung des Stammzellgesetzes

Weder Therapien noch klinische Studien mit embryonalen Stammzellen
Zur Studie der wissenschaftlichen Dienste des Bundestages "Stand der Forschung und Potenziale von embryonalen und adulten Stammzellen" erklärt Hubert Hüppe MdB, Berichterstatter tür Bioethik und Gentechnik der CDU/CSU-Arbeitsgruppe Gesundheit und in der 14. und 15. Wahlperiode stv. Vorsitzender der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin":
Es gibt weder Therapien noch klinische Studien am Menschen mit embryonalen Stammzellen, zu deren Gewinnung menschlichen Embryonen getötet werden müssen. Dies ist das Ergebnis einer umfangreichen Recherche, die die wissenschaftlichen Dienste des Bundestages in meinem Auftrag durchgeführt haben.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB, CDU, 10.01.07

Bundesregierung legt Zweiten Stammzellbericht vor
Das Bundeskabinett hat heute den Zweiten Erfahrungsbericht der Bundesregierung über die Durchführung des Stammzellgesetzes beschlossen, der dem Deutschen Bundestag übermittelt wird.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 10.01.07

Flach: Falsche Schlussfolgerungen aus richtiger Analyse beim Stammzellengesetz
BERLIN. Die technologiepolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Ulrike FLACH, nimmt Stellung zu den Schlussfolgerungen der Bundesregierung zum zweiten Erfahrungsbericht über die Durchführung des Stammzellengesetzes.
Der heute im Bundeskabinett behandelte Erfahrungsbericht über die Durchführung des Stammzellgesetzes zeigt klar und deutlich den Stand internationaler Entwicklungen in der embryonalen Stammzellforschung auf und weist auf neue, nicht verunreinigte Stammzelllinien, die nach 2004 kultiviert worden sind, hin.
PRESSEMITTEILUNG Ulrike Flach, MdB, FDP, 10.01.07

Eine ethisch einwandfreie Therapie
Stammzellen aus Fruchtwasser könnten eine Lösung darstellen
Alexander S. Kekulé
Wenn Anthony Atala recht hat, werfen wir bei jeder Geburt die dem Baby mitgelieferte Lebensversicherung in den Mülleimer.
TAGESSPIEGEL 10.01.07

Hospiz Stiftung konzentriert Mittelvergabe auf Ehrenamtliche
Dortmund - Die Deutsche Hospiz Stiftung wird künftig ihre Förderung im Bereich der Betreuung von Ehrenamtlichen verstärken.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.01.07

Streit um neues Abtreibungsverbot in Nicaragua
Managua - In Nicaragua streiten Patientenverbände, Gesundheitspolitiker und Ärzte zum Jahresbeginn abermals über das Thema Schwangerschaftsabbrüche.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.01.07

Baby retour in Wiener Einkaufszentrum?
Abtreibung ist Teil des Einkaufsalltags: Diesen Eindruck vermittelt die neue Abtreibungseinrichtung in der Wiener "Lugner City", kritisiert "Jugend für das Leben".
KATH.NET 10.01.07


09. Januar

Qualvoller Tod nach Sterbehilfe
Die Schweizer Sterbehilfe-Organisation Dignitas verspricht ihren Kunden einen sanften Gift-Tod. Doch die Berichte über grausame Todeskämpfe häufen sich. Jetzt starb eine Deutsche erst nach einer halben Stunde schlimmster Qualen. Sie schrie vor Schmerz: „Ich verbrenne“.
DIE WELT 09.01.07

„Mehr Leben bis zuletzt“
„Es gibt keine Garantie auf einen schmerzfreien Tod“, sagt der Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung Eugen Brysch im WELT.de Interview. Nach dem qualvollen Tod einer Deutschen in der Schweiz, gerät das Modell des geplanten Selbstmords in die Kritik.
DIE WELT 09.01.07

Sterbebegleitung mit Komplikationen?
Dignitas mit Vorwürfen konfrontiert
ni. Die Sterbehilfeorganisation Dignitas wird mit Vorwürfen konfrontiert. Nach einem Bericht in der «Sonntags-Zeitung» sind zwei Personen, die mit Hilfe von Dignitas Selbstmord verübt haben, unwürdig aus dem Leben geschieden.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 09.01.07

PDF Stellungnahme von DIGNITAS zur Kampagne der «Sonntags-Zeitung»

Der Freitod dauerte 38 Minuten
Von Julia Kloft
Nach erfolgloser Behandlung bat eine Krebspatientin die Sterbehilfeorganisation Dignitas um Hilfe - und Verkürzung ihres Leidens. Doch der als reibungslos angekündigte Tod dauerte laut Zeugen qualvolle 38 Minuten. Dignitas-Gründer Minelli weist Schuldvorwürfe zurück.
SPIEGEL ONLINE 09.12.07

"SonntagsZeitung" berichtet von Sterbehilfe unter Qualen
Mit Vorwürfen sieht sich die Schweizer Organisation „Dignitas“ konfrontiert: Eine Deutsche starb nach der Gifteinnahme unter großen Qualen, berichtete eine Schweizer Zeitung.
KATH.NET 09.01.07

Bayern: Neuer Vertrag zur medizinischen Versorgung in Pflegeheimen
München - Einen gemeinsamen Vertrag, der die Versorgung gesetzlich krankenversicherter Bewohner in Pflegeeinrichtungen in Bayern verbessern soll, haben die AOK und die Kassenärztliche Vereinigung (KV) des Bundeslandes abgeschlossen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.01.07

Multitalente aus dem Fruchtwasser
Stammzellen lassen Mäusen neue Knochen wachsen
In Stammzellen aus dem Fruchtwasser schwangerer Frauen steckt möglicherweise großes therapeutisches Potenzial: Sie lassen sich im Reagenzglas zu Vorläuferzellen zahlreicher Gewebetypen heranzüchten.
BERLINER ZEITUNG 09.01.07

Stammzell-Transplantation für Leukämie-Patienten soll gekippt werden
Patienten sind beunruhigt: Die Transplantation von Stammzellen von einem Spender zu einem mit diesem nicht verwandten Patienten, der wegen akuter Leukämien behandelt wird, steht auf dem Prüfstand.
Von Ingeborg Bördlein
DIE WELT 09.01.07

Gendefekt für Schwangerschafts-Cholestase entdeckt
Erbgut von 55 Frauen einer Mennonitenfamilie analysiert / Jede fünfte Patientin hat Gendefekt / Weitere Ursachen wahrscheinlich
BONN (eb). Es liest sich wie ein Wissenschaftskrimi: Im Jahr 2001 kam eine schwangere Frau mit starkem Juckreiz ins Uniklinikum Bonn. Die Kollegen diagnostizierten eine Schwangerschafts-Cholestase - bekanntlich eine Krankheit mit genetischen Ursachen. Eine Kollegin sammelte Blutproben von Verwandten der Patientin.
Ärzte Zeitung, 09.01.2007

US-Leitlinie fordert Down-Screening für alle Schwangerschaften
Washington - Das American College of Obstetricians and Gynecologists rät in seiner neuesten Leitlinie bei allen Schwangeren zum Screening auf ein Down-Syndrom.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.01.07

Behinderte blieben diskriminiert
Von Bernward Büchner
Der Gesetzesvorschlag der Ärzte gegen Spätabtreibungen berührt nicht den Kern des Übels. Nach jahrelangen erfolglosen Versuchen der Unionsfraktion des Bundestages haben die Bundesärztekammer (BÄK) sowie die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) eine gemeinsame Gesetzesinitiative bezüglich der Spätabtreibungen gestartet. Unter dem Titel „Ein ethisches Dilemma lösen“ haben wir am 3. Januar hierüber berichtet. Der folgende Beitrag soll über die Gesetzeslage, welche Spätabtreibungen ermöglicht, sowie über die konkreten Vorschläge der Ärzteorganisationen informieren und diese kritisch bewerten.
DIE TAGESPOST 09.01.2007

Empörung über Abtreibungen in der Wiener Lugner-City
Wer sich bei Baumeister Richard Lugner über das „Zentrum für Sexualtherapie“ beschwert, der bekommt eine Strafandrohung.
KATH.NET 09.01.07

"Die Not dieser Eltern muss enorm sein"
Der Kinderarzt und Hormonexperte Dirk Schnabel über den Fall Ashley und die Hormonbehandlung behinderter Kinder hierzulande
BERLINER ZEITUNG 09.01.07

Losinger: Eine Verletzung der Menschenrechte
Weihbischof kritisiert Amputation zum Zweck der erleichterten Pflege
Die Behandlung der neunjährigen Ashley, der unter anderem die Gebärmutter entfernt und deren Wachstum durch eine Hormontherapie gestoppt wurde, ist auch in Deutschland heftig umstritten.
DEUTSCHLANDRADIO 09.01.07


08. Januar

US-Forscher entdecken Fruchtwasser als neue Quelle für Stammzellen
Die Wissenschaftler sehen in den Zellen großes Potenzial: Sie stammten nachweislich vom Kind, ließen sich leicht gewinnen und tiefgekühlt in Zellbanken aufbewahren. Die neuen Erkenntnisse könnten die ethisch umstrittene Stammzellenforschung deutlich erleichtern.
DIE WELT 08.01.07

Stammzellen: Alleskönner aus dem Fruchtwasser
Fruchtwasser von Schwangeren soll eine neue Quelle für Stammzellen sein. Aus der Flüssigkeit können Forscher jetzt Vorläuferzellen für Fett, Muskeln, Knochen oder Nerven herstellen. Das ist ethisch weitaus unbedenklicher als die Nutzung von embryonalen Stammzellen.
SPIEGEL ONLINE 08.01.07

US-Forscher entdecken Stammzellen in Fruchtwasser
Chicago - Stammzellen können nicht nur aus Embryonen, sondern auch aus Fruchtwasser gewonnen werden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.01.07

Potenzial für Therapien?
Fruchtwasser-Stammzellen
Eine neue Gruppe viel versprechender Stammzellen lässt sich vor oder während der Geburt aus dem Fruchtwasser gewinnen und zum späteren Gebrauch für das neu geborene Kind aufbewahren.
N-TV.DE 08.01.07

Hoffnung durch Nabelschnurblut
Mediziner erforschen Behandlung kindlicher Leukämie
Von Thekla Jahn
Medizin. Weltweit zum ersten Mal ist ein an Leukämie erkranktes Kind mit seinem eigenen Nabelschnurblut behandelt worden. Eine Alternative zur Knochenmarkspende? Nicht in jedem Fall, denn die Behandlung ist riskant.
DEUTSCHLANDFUNK 08.01.07

Auch deutschlandweit Diskussionen um Behandlung der behinderten Ashley
Bonn - Der Fall des behinderten neunjährigen Mädchens Ashley aus Seattle/USA, das mit Hormonen am Wachstum gehindert wird, wird jetzt auch in Deutschland heftig diskutiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.01.07

Deutliche Kritik an der "Ashley-Behandlung"
Wachstum bei behindertem Kind in den USA gestoppt / Berliner Pädiater: "Das wäre in Deutschland nicht möglich"
SEATTLE/NEW YORK (dpa). Das Schicksal eines neunjährigen behinderten Mädchens bewegt die Menschen in den USA. Mit Operationen und einer Hormontherapie ist das Kind namens Ashley auf dem körperlichen Entwicklungsstand einer Sechsjährigen gehalten worden. In Deutschland stößt das Verfahren überwiegend auf Kritik.
Ärzte Zeitung, 08.01.2007

Studie: ,Pille danach’ führt nicht zu weniger Abtreibungen
Die Autoren untersuchten Studien über die Wechselwirkungen zwischen Frühabtreibungsmitteln und chirurgischen Abtreibungen aus zehn Ländern.
KATH.NET 08.01.07

Wirtschaftsunternehmen: Gegen gesetzlichen Anspruch auf Auszeit für Pflege
Berlin - Die Arbeitgeber lehnen den Plan der Großen Koalition ab, einen gesetzlichen Anspruch auf eine Pflegezeit zur Betreuung von Angehörigen einzuführen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.01.07

Gentechnik verhilft Mäusen zu Supermuskeln
Gedopte Mäuse rennen um ein Viertel länger im Laufrad umher als ihre unveränderten Artgenossen - Übertragung der Erkenntnisse auf den Menschen nicht ausgeschlossen.
DIE WELT 08.01.07

Rationierung im Gesundheitswesen: Grenzen für den Fortschritt
Jachertz, Norbert; Rieser, Sabine
Angst vor steigenden Kosten beherrscht die Diskussion. Ein ehrenwerter Ausstieg aus der Fortschrittsfalle ist nicht in Sicht – wohl aber Ansätze, die knappen Güter halbwegs gerecht zu verteilen.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 1-2 vom 08.01.2007

Medizinische Patente: Profite über Menschenleben
Neuber, Harald
Hilfsorganisationen warnen vor Preisexplosionen für lebenswichtige Präparate in Entwicklungsstaaten. Vor allem HIV-Patienten droht Gefahr.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 1-2 vom 08.01.2007

Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses: Ächtung nach 74 Jahren
Gerst, Thomas
Abgeordnete der CDU und SPD wollen einen Bundestagsbeschluss herbeiführen, wonach das Erbgesundheitsgesetz als nationalsozialistisches Unrecht geächtet wird. Für die meisten Betroffenen kommt ein solcher Beschluss zu spät.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 1-2 vom 08.01.2007


07. Januar

Langsame und qualvolle Sterbehilfe
«Ich verbrenne!» schrie eine Frau, nachdem sie den tödlichen Giftcocktail geschluckt hatte. Zeugen sprechen von einem qualvollen, langsamen Tod. Dabei wirbt Dignitas mit einem sanften Hinübergleiten in den Tod.
20MIN.CH 07.01.07


06. Januar

Sterbehilfe Dignitas: Todeskampf dauerte 72 Stunden
Zeugen berichten von Schmerzen, Schreien und langsamem Sterben bei Freitodbegleitung
Von Reto Gerber
SONNTAGSZEITUNG.CH 06.01.07

Ewige Kindheit
In den USA haben Eltern ihr behindertes Kind mit Hormonen behandeln lassen. Damit das Mädchen nicht zu groß wird - und leichter zu pflegen ist
BERLINER ZEITUNG 06.01.2007


05. Januar

Briten wollen Mix aus Mensch und Maus verbieten
Von Embryo-Zellen aus Mensch und Tier erhoffen sich Wissenschaftler neue Medikamente gegen Alzheimer oder Parkinson. Doch fast überall ist dieser Mix verboten: Nun soll es auch in Großbritannien untersagt werden. Britische Stammzellforscher fürchten um ihre Pionierstellung.
SPIEGEL ONLINE 05.01.07

Britische Forscher fürchten Stopp von Mensch-Tier-Versuchen
London - Einen Stopp ihrer Arbeiten zur Stammzellgewinnung nach Vermischung von menschlichem und tierischem Erbgut befürchten Wissenschaftler in Großbritannien.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 05.01.07

"Europa verfügt heute über exzellente Wissenschaftsstrukturen"
Ein Interview mit dem EU-Forschungskommissar Janez Potocnik über die neuen Chancen der europäischen Wissenschaft und die Bedeutung des Europäischen Forschungsrates
Von Thomas A. Friedrich
DIE WELT 05.01.07

Ein Leben lang im Kinderkörper
Die Eltern eines schwerbehinderten Mädchens in den USA wollen mit Operationen und Hormontherapien den physischen Reifeprozess ihrer Tochter stoppen. Die Eltern wehren sich gegen Äußerungen, ein Frankenstein-Baby geschaffen zu haben.
Von Ulrike Simon
DIE WELT 05.01.07

Ethik-Debatte: Ashleys Eltern fühlen sich als Helden
Ein behindertes Mädchen, sorgende Eltern, ein extremer medizinischer Eingriff - Ashleys Schicksal bewegt die Gemüter: Dürfen Ärzte einer Sechsjährigen den Uterus entfernen, sie mit Hormonen behandeln, damit das Kind nie erwachsen wird? Ethiker sind skeptisch.
SPIEGEL ONLINE 05.01.07

Streit über Leukämie-Therapie
Zum ersten Mal wurde ein Kind mit eigenem Nabelschnurblut von Krebs befreit. Die Methode ist unter Experten umstritten.
Von Elke Bodderas
DIE WELT 05.01.07

Gesundheitsreform: Ulla Schmidts Doktorspiele
Die Gesundheitsreform wird immer undurchsichtiger. Selbst Spitzenpolitiker verstehen die zahllosen Details nicht mehr. Auch die Auswirkungen für Millionen Versicherte sind unklar vielen Menschen weiterhin völlig unklar.
Von Dorothea Siems
DIE WELT 05.01.07

Gerichtsurteil: Kind mit zwei Müttern und einem Vater
Die so genannte Patchwork-Familie ist längst normal. Dort leben eine Mutter und ein Vater mit Kindern aus unterschiedlichen Beziehungen zusammen. Ein Gericht in Kanada hat nun eine Situation geschaffen, die biologisch völlig abwegig ist. Ein fünfjähriger Junge lebt ab jetzt mit zwei Müttern und einem Vater.
DIE WELT 05.01.07


04. Januar

Erstmals eigenes Nabelschnurblut gegen Leukämie eingesetzt
Leipzig - Weltweit ist zum ersten Mal ein an Leukämie erkranktes Kind erfolgreich mit dem eigenen Nabelschnurblut behandelt worden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.01.07

Eigenes Nabelschnurblut hilft erstmals gegen Blutkrebs
Von Heike Le Ker
Chemotherapie und Bestrahlung allein konnten einer Sechsjährigen nicht helfen. Erst Stammzellen aus ihrer Nabelschnur, die ihre Eltern bei der Geburt einfrieren ließen, machen nun Hoffnung auf Heilung - ein noch seltener Fall erfolgreicher Eigenspende.
SPIEGEL ONLINE 04.01.07

Zelltherapie gegen Parkinson
Parkinson ist bislang schwer zu therapieren, denn traditionelle Medikamente wirken indirekt und nur für einige Jahre. Erstmals kommen nun menschliche Stammzellen in die klinische Prüfung, die die Beschwerden auf direktem Weg beheben sollen.
PRESSEMITTEILUNG Fraunhofer-Gesellschaft 04.01.07

Schweiz: Diskussion um Befruchtungs-Statistik
Die im November 2006 veröffentlichte Bundesstatistik über die künstliche Befruchtung ist nach Ansicht der Schweizerischen Bischofskonferenz (SBK) unvollständig. Insbesondere fehlten Angaben zu den überzähligen Embryonen
BERNER RUNDSCHAU 04.01.07

Ein ethisches Dilemma lösen
Die deutsche Ärzteschaft fordert gesetzliche Neuregelung bei Spätabtreibungen
Von Karl-Georg Michel
Es war der Fall des „Oldenburger Babys“ Tim, der im Sommer 1997 seine eigene Abtreibung überlebte.
DIE TAGESPOST 04.01.07

Ashley muss für immer Kind bleiben
Von Heike Le Ker und Stefan Schmitt
Die Eltern eines geistig behinderten Mädchens entscheiden, dass ihre Tochter ihr Leben lang Kind bleiben soll: mit Hilfe von Hormontherapie und Operationen. Der Fall erregt die USA - und verbietet vorschnelle Urteile.
SPIEGEL ONLINE 04.01.07

Behindertes Mädchen bleibt für immer 9 Jahre alt
Ashley wird nie älter als neun Jahre sein – ihr Körper jedenfalls. Die Eltern ließen dem geistig behinderten Mädchen aus den USA die Gebärmutter entfernen. So soll es niemals in die Pubertät kommen und für immer unfruchtbar bleiben. "Die technische Lösung eines sozialen Problems", sagt ein Arzt aus Miami.
DIE WELT 04.01.07

"Organhandel ist eine Perversion"
Transplantations-Mediziner ist gegen eine Ökonomisierung des Körpers
Der Leiter des Transplantationszentrums Augsburg und Vize-Vorsitzende des Nationalen Ethikrates, Eckart Nagel, hat Forderungen des Volkswirtschaftlers Peter Oberender nach einem regulierten Markt für Organhandel scharf kritisiert.
DEUTSCHLANDRADIO 04.01.07

Ethikrat-Mitglied Nagel warnt vor kommerziellem Organhandel
Berlin - Der Transplantationsmediziner und Angehörige des Nationalen Ethikrates, Eckart Nagel, hat Forderungen des Volkswirtschaftlers Peter Oberender nach einem regulierten Markt für Organhandel scharf kritisiert.
DEUTSCHESS ÄRZTEBLATT 04.01.07

Warum es besser wäre, wenn die Gesundheitsreform scheitert
Die Regierung müht sich nach Kräften, die fortdauernden Querelen um die Gesundheitsreform kleinzureden: Das Gesetz werde pünktlich in Kraft treten, versichern auch die Fraktionschefs. Dem Koalitionsfrieden mag eine möglichst rasche Beilegung des Streits dienlich sein. Für die Bürger aber wäre ein Scheitern der Reform die weitaus bessere Variante.
Von Dorothea Siems
DIE WELT 04.01.07

Ein Viertel macht Schicksal für Krebs verantwortlich
Menschen glauben nicht an Beeinflussbarkeit des Krebsrisikos
PRESSETEXT.AUSTRIA 04.01.07


03. Januar

Wenn ein abgetriebenes Baby um sein Leben kämpft
Sterbehilfe bei Komapatienten, Abtreibung behinderter Babys: Ein leichtes Thema hatte sich Sandra Maischberger zum Start ins Jahr nicht ausgesucht. „Wer hat ein Recht auf Leben?“, fragte die Moderatorin und wollte dabei eigentlich nicht über ihren eigenen Babybauch sprechen.
Von Sandra Fomferek
DIE WELT 03.01.07

Justizminister Döring dringt auf Regeln für Patientenverfügungen
SPD-Politiker will mehr Klarheit für Ärzte und Angehörige
Moderation: Dirk-Oliver Heckmann
Der schleswig-holsteinische Justizminister Uwe Döring hält gesetzliche Bestimmungen über Patientenverfügungen für geboten. Dabei müsse eine Abgrenzung zu aktiver Sterbehilfe erreicht werden, sagte der SPD-Politiker. Die politischen Beratungen darüber sollten ohne Fraktionszwang erfolgen.
DEUTSCHLANDFUNK 03.01.07

Hoppe: „Leidende Patienten am Ende ihres Lebens nicht übertherapieren!“
Berlin – Schwerkranke Patienten dürfen am Ende ihres Lebens nicht gegen ihren Willen übertherapiert werden. Darauf hat der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, Anfang Januar hingewiesen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 03.01.07

Triumph der Gentechnik? BSE-resistente Holsteiner
Eine Gruppe internationaler Forscher hat gentechnisch veränderte Rinder geschaffen, die möglicherweise resistent sind gegen den Rinderwahnsinn BSE.
N-TV.DE 03.01.07


02. Januar

Rückblick 2006
Köln - Zu den dramatischen Ereignissen des Jahres 2006 zählt sicherlich der katastrophale Ausgang einer Medikamentenstudie, die im März von einer US-Firma an einer britischen Klinik mit einem deutschen Produkt durchgeführt wurde.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 02.01.07

Hoppe sieht im Sterbehilfe-Fall Welby keine Euthanasie
(PdÄ) Patienten, die am Ende ihres Lebens extrem leiden müssen, dürfen nicht gegen ihren Willen übertherapiert werden. Darauf hat der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, mit Blick auf die Debatte über die Sterbehilfe hingewiesen, die durch den Tod des unheilbar kranken Italieners Piergiorgio Welby neu entfacht worden ist.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 02.01.07

Singers Ansichten bei Maischberger aufgelaufen
Enige Wochen vor ihrer Babypause als Fernsehmoderatorin beim Westdeutschen Rundfunk war heute Abend Sandra Maischberger im Clinch mit Peter Singer zu sehen. Der hält die Tötung von Neugeborenen mit Behinderung für legitim.
KOBINET-NACHRICHTEN 02.01.07

Chaos in der Zelle
Defektes Gen stört die Signalverarbeitung in der Zelle und beeinträchtigt das Immunsystem
Forscher des Biozentrums Innsbruck und der Medizinischen Hochschule Hannover haben in Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg eine genetische Ursache für die Störung der Signalweiterleitung in Zellen entdeckt.
PRESSEMITTEILUNG Medizinische Hochschule Hannover (IDW) 02.01.2007

Genetik: Unterschied zwischen Mensch und Schimpanse ist größer als gedacht
Der genetische Unterschied zwischen Mensch und Schimpanse ist größer als bislang angenommen. Während eine frühere Studie eine Abweichung von etwa 1,5 Prozent im Genom beider Arten feststellte, haben Forscher jetzt einen Unterschied von immerhin sechs Prozent errechnet.
DIE WELT 02.01.07

NRW: "Organspende darf nicht an mangelnden Spenderausweisen scheitern!"
Das Gesundheitsministerium des Landes NRW hat der mangelnden Verbreitung der Organspendeausweise den Kampf angesagt: 600.000 Landesbedienstete und Pensionäre haben in den letzten Wochen jeweils zwei Ausweise erhalten.
PRESSEMITTEILUNG Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW 02.01.07

Weiter zu Artikel vom 16.-31. Januar 2007

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