Presse
Pressespiegel 01.-15. Juli 2004
Anzahl: 80 Artikel, Stand 25.07.04
15. Juli
Stammzell-Transplantation: Eiweiße warnen vor Komplikation
Neue Methode ersetzt Gewebeentnahme
Hannover - Forscher von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) http://www.mh-hannover.de/ und von der mosaiques diagnostics and therapeutics AG http://www.mosaiques-diagnostics.com/ haben eine Methode entwickelt, die oft auftretenden Komplikationen nach einer Stammzell-Transplantation frühzeitig zu erkennen.
PRESSETEXT.AUSTRIA 15.07.04
Zügige und individuelle Hilfe bei Schwangerschaft
Heute vor 20 Jahren wurde die Bundesstiftung Mutter und Kind gegründet
Schwangere Mädchen und Frauen brauchen bei der Entscheidung für ein Kind oft schnelle und unbürokratische Hilfe. Damit die Schwangerschaft sie nicht in eine finanzielle Notlage bringt, ist heute vor zwanzig Jahren - am 15. Juli 1984 - die Bundesstiftung ''Mutter und Kind - Schutz des ungeborenen Lebens'' per Gesetz ins Leben gerufen worden.
PRESSEMITTEILUNG BMFSFJ 15.07.04
14. Juli
"Präimplantationsdiagnostik breitet sich ohne rechtliche Barrieren schnell aus"
Gesundheit und Soziale Sicherung/Unterrichtung
Berlin: (hib/RAB) Die so genannte Präimplantationsdiagnostik (PID) breitet sich nach einer kurzen Etablierungsphase in der Praxis schnell aus, wenn es keine starken rechtlichen Barrieren gibt. Zu diesem Schluss kommt das Büro für Technikfolgenabschätzung des Bundestages in einer Untersuchung der Praxis und rechtlichen Regulierung der PID in sieben Ländern, die der Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung als Unterrichtung (15/3500) vorgelegt hat. Die Untersuchung der Länder Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Italien, Norwegen und den USA mache deutlich, dass die praktische Anwendung der PID international weiter fortgeschritten sei, als weithin angenommen.
HIB 186/2004 14.07.04
Sachstandsbericht Präimplantationsdiagnostik – Praxis und
rechtliche Regulierung in sieben ausgewählten Ländern
Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
(17. Ausschuss) gemäß § 56a der Geschäftsordnung Technikfolgenabschätzung
88 Seiten, Drucksache 15/3500, 30. 06. 2004
"Debatte über aktive Sterbehilfe in Deutschland ist völlig überflüssig"
Gesellschaft für Schmerztherapie fordert flächendeckende ambulante Versorgung
NEU-ISENBURG (fuh). Die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie hält eine Debatte über aktive Sterbehilfe für völlig überflüssig. Sie fordert eine bessere Ausbildung von Ärzten in Palliativ- und Schmerzmedizin und eine flächendeckende ambulante Versorgung von Patienten am Lebensende.
Ärzte Zeitung, 14.07.2004
"Der Aufbau von Hospizen ist die einzige Alternative zur Sterbehilfe"
Von Denis Durand de Bousingen
In Frankreich berät seit Januar ein Parlamentsausschuß über die gesetzliche Regelung der Sterbebegleitung. Der frühere Gesundheitsminister Jean-François Mattei hatte eingeräumt, daß es in der Frage der Sterbehilfe Heuchelei gebe.
Ärzte Zeitung, 14.07.2004
Bundestag vergab Gutachten zum Patienten- und Probandenschutz
An die Medizinethikerin Dr. Monika Bobbert vom Institut für Geschichte der Medizin der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Die Enquete-Kommission "Ethik und Recht in der modernen Medizin" des Deutschen Bundestags in Berlin hat zum Thema "Patienten- und Probandenschutz in der medizinischen Forschung" ein Gutachten an die Medizinethikerin Dr. Monika Bobbert vom Institut für Geschichte der Medizin der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Direktor: Prof. Dr. Wolfgang U. Eckart) vergeben.
PRESEMITTEILUNG Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg 14.07.04
Bioethik bei Neugeborenen: Kölner Arbeitsbogen hilft bei ethischer Entscheidungsfindung
Köln, den 14. Juli 2004 - Bei extrem früh geborenen Kindern und schwer kranken Früh- und Neugeborenen sehen sich die Ärzte, Eltern und das Pflegepersonal trotz aussichtsreicher intensivmedizinischer Betreuung damit konfrontiert, auch Therapieabbrüche in Erwägung zu ziehen. Damit bei solch schwerwiegenden Entscheidungen nicht nur das medizinisch Machbare oder ökonomisch Vertretbare berücksichtigt wird, sind ethische Orientierungshilfen und konkrete Handlungsanleitungen gefordert. Dazu hat Dr. Sabine Anderweit vom Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin der Universität zu Köln den „Kölner Arbeitsbogen zur ethischen Entscheidungsfindung in der Neonatologie“ entwickelt.
PRESSEMITTEILUNG Universität zu Köln 14.07.04
Unions-Fraktion gegen Bürokratie in der Altenpflege
BERLIN (fo). Kritik an der Wirkung des 2002 novellierten Heimgesetzes hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion in einer parlamentarischen Anfrage geäußert. Das Gesetz habe nicht dazu geführt, daß sich die Versorgung in Heimen in den vergangenen zwei Jahren wesentlich verbessert habe.
Ärzte Zeitung, 14.07.2004
13. Juli
Medizinischer Dienst der Krankenversicherung prüft jedes fünfte Pflegeheim
Familie/Antwort
Berlin: (hib/VOM) Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) prüft jährlich die Qualität von rund 20 Prozent aller Pflegeheime, die einen Versorgungsvertrag nach dem elften Sozialgesetzbuch haben. Dies berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (15/3565) auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion (15/3370) zum Heimgesetz.
HIB 184/2004 13.07.04
Weigerung zur Abgabe einer Speichelprobe kein Anlass zu Tatverdacht
Recht/Antwort
Berlin: (hib/BOB) Allein die Weigerung eines Bürger, eine Speichelprobe abzugeben, ist grundsätzlich nicht geeignet, einen hinreichenden Tatverdacht zu begründen. Dieser Auffassung ist die Bundesregierung in ihrer Antwort (15/3560) auf eine Kleine Anfrage der FDP (15/3374). Weiter teilt die Regierung mit, eine spezielle Grundlage für die Anordnung von so genannten Reihengentests (Massen-DNA-Screenings) zum Zwecke der Aufklärung einer Straftat enthalte die Strafprozessordnung (StPO) nicht.
HIB 184/2004 13.07.04
Rechtsgrundlage für so genanntes Massen-DNA-Screening
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Jörg van Essen, Gisela Piltz,
Rainer Funke, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP – Drucksache 15/3374 –
4 Seiten, Drucksache 15/3560, 05.07.2004
Stammzellen aus der Haut entwickeln sich zu Nervenstammzellen
CAMBRIDGE. In Zukunft könnten patienteneigene Nervenstammzellen, die im Labor angezüchtet und vermehrt wurden, geschädigtes Nervengewebe ersetzen. Das hoffen britische Wissenschaftler von der Universität Cambridge – sie haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich derartige Zellen aus Hautproben erwachsener Menschen anzüchten lassen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 13.07.04
Verfahren für den "funktionalen Protein-Fingerabdruck"
Frühzeitige Erkennung schwerer Krankheiten
Leipzig - Das Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik der Universität Leipzig http://www.uni-leipzig.de/ erhält Förderungen für die Entwicklung eines diagnostischen Verfahrens zum sicheren Nachweis bestimmter Erkrankungen, das auf dem so genannten "funktionalen Protein-Fingerabdruck" basiert.
PRESSETEXT.AUSTRIA 13.07.04
12. Juli
Neue Nahrung für die Stammzellen-Debatte
Neueste Forschungsergebnisse über das Potenzial von Stammzellen aus dem erwachsenen Körper liefern den Gegnern embryonaler Stammzellenforschung neue Argumente. Unklar bleibt allerdings, ob sich die reifen Stammzellen tatsächlich in jede Art von Gewebe entwickeln können.
Von Erika Jonietz; Übersetzung: Ben Schwan
TECHNOLOGY REVIEW 12.07.2004
Zuwachs im Stammzell-Zoo: Tausendsassa an der Zahnwurzel
Die neuentdeckten Zellen könnten einmal gegen Zahnausfall eingesetzt werden
Zahnausfall durch Parodontitis könnte in Zukunft mithilfe einer Stammzellbehandlung verhindert werden. Die Grundlage für eine solche Therapie haben amerikanische Forscher jetzt gelegt:
WISSENSCHAFT.DE 12.07.04
Xenotransplantate: Inselzellen sind die Kandidaten Nummer eins
Seit Anfang des Jahres fördert die DFG die Züchtung von transgenen Schweinen in Deutschland.
Bereits in drei Jahren erwartet Prof. Dr. rer. nat. Karin Ulrichs, Universität Würzburg, klinische Erfolge auf dem Gebiet der Xenotransplantation.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 28-29 vom 12.07.2004
BASF droht mit Verlagerung der Genforschung
Von David Firn und Bettina Wassener, London
BASF droht damit, seine Genforschung in die USA zu verlegen, falls sich in Europa die Skepsis gegenüber neuen Technologien nicht legt. Der weltgrößte Chemiekonzern könne es sich nicht leisten, in die Forschung an gentechnisch veränderten Nutzpflanzen zu investieren, wenn es keinen Markt dafür gibt.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 12.07.04
Gentests: Kein „Baby-TÜV“ für alle
Nicht, dass der Schachzug neu wäre. Einen Vorschlag „hinaushauen“ zu lassen, um dann in sicherer Deckung die Reaktionen abzuwarten, wird von Politikern gern und häufig angewandt. Jüngst von Philippe Busquin.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 28-29 vom 12.07.2004
Richter: Kein Konsens in Europa über Lebensbeginn
STRASSBURG (fst). In einem aufsehenerregenden Urteil hat der Europäische Gerichtshofs für Menschenrechte entschieden, daß einem Fötus kein Recht auf Leben zukommt.
Ärzte Zeitung, 12.07.2004
Holland: Schärfere Kontrollen bei aktiver Sterbehilfe
DEN HAAG (vdb). Das niederländische Gesundheitsministerium will die Kontrollen bei aktiver Sterbehilfe verschärfen. Ärzten, die bestimmte Kriterien der Sorgfaltspflicht nicht einhalten, drohen disziplinarrechtliche Schritte bis hin zu einem befristeten Berufsverbot, schreibt die niederländische Zeitung "de Volkskrant".
Ärzte Zeitung, 12.07.2004
Bayern setzt auf Palliativmedizin und Hospize
MÜNCHEN (sto). Als Gegenkonzept zur aktiven Sterbehilfe habe Bayern in den vergangenen Jahren den Ausbau der Palliativmedizin und des Hospizwesens vorangebracht, erklärte Sozialministerin Christa Stewens (CSU) bei einer Fachtagung der Senioren Union in Nürnberg.
Ärzte Zeitung, 12.07.2004
Erste Palliativ-Station in Hannover sucht Spender
Diakonie-Haus baut seine Hospiz-Arbeit aus
HANNOVER (cben). Das Hannoveraner Friederikenstift schließt die Kette seiner palliativmedizinischen Versorgung.
Ärzte Zeitung, 12.07.2004
Neue Ausbildung in der Alten- und Krankenpflege
HANNOVER (cben). Das Hannoveraner Henriettenstift vereint in Niedersachsen erstmals die Ausbildung zur Kranken- und Altenpflege.
Ärzte Zeitung, 12.07.2004
Eine alternde Gesellschaft kämpft gegen Demenz
Barmer fordert Förderung der Prävention, um Demenz zu verhindern / Angehörige brauchen Unterstützung
BERLIN (ost). Die Prävention muß gefördert werden, um die Ausweitung von Demenz-Erkrankungen in Deutschland einzudämmen. Dafür hat sich Barmer-Vorstand Klaus H. Richter in Berlin ausgesprochen.
Ärzte Zeitung, 12.07.2004
Kassen einig über gemeinsames Pflegezertifikat
Angebot für ambulante und stationäre Pflegedienste in Thüringen / Praxisnaher Anforderungskatalog vereinbart
ERFURT (dür). Die Thüringer Pflegekassen wollen in Zukunft gemeinsam ein Pflegezertifikat für ambulante und stationäre Pflegedienste und -einrichtungen anbieten.
Ärzte Zeitung, 12.07.2004
KV Berlin stellt Reichsarztregister zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit zur Verfügung
Verzeichnis enthält auch Namen jüdischer Ärzte
(Berlin, 12. 7.2004) Das im Bestand der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin befindliche Reichsarztregister mit den Daten von über 97.000 Ärzten steht jetzt erstmals auch der medizinhistorischen Forschung zur Verfügung. "Auch Nachfahren insbesondere jüdischer Berliner Ärzte haben jetzt in vielen Fällen die Möglichkeit, die Lebensdaten verschollener Angehöriger im Nationalsozialismus aufzufinden und mehr über ihr Schicksal als Verfolgte, Exilierte oder Ermordete zu erfahren", betont der KV-Vorsitzende Dr. Manfred Richter-Reichhelm.
PRESSEMITTEILUNG Kassenärztliche Vereinigung Berlin 12.07.04
11. Juli
Zypries macht bei Biopatenten Tempo
Widerstand in der SPD - Zwangsgeld droht
Berlin - Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) will die Biopatentrichtlinie der EU schnell umsetzen, stößt aber auf Widerstand in der SPD-Fraktion. Zypries drückt nun aufs Tempo, um Biotechnik-Unternehmen in Deutschland zu fördern und ihnen Rechtssicherheit zu geben.
WELT am SONNTAG 11.07.04
10. Juli
Europa: Lebensbeginn ist Ermessenssache
Kritik an Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte – Richter sprechen Fötus die Rechtspersönlichkeit ab
Würzburg (Re/MG/kgm) Vertreter aus Politik und Lebensschutzorganisationen haben am Freitag das Urteil des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs kritisiert, wonach Frankreich nicht verpflichtet ist, dem ungeborenen Fötus eine eigene Rechtspersönlichkeit einzuräumen.
DIE TAGESPOST Nr.408 vom 10.07.2004
Österreich: Mehrheitlich für PID
Wien (sb) Für eine Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) hat sich am Mittwoch eine Mehrheit der Bioethikkommission bei der österreichischen Bundesregierung ausgesprochen. I
DIE TAGESPOST Nr.408 vom 10.07.2004
Heilung und Schöpferwahn: Mythen um die Gentechnik
Von Peggy Fuhrmann
Im Wettlauf haben Wissenschaftler das menschliche Genom entschlüsselt. Tageszeitungen veröffentlichten eine Genkarte, auf der die Geheimnisse unserer Existenz kodiert sind. Die Gene und unsere individuelle Existenz - mit diesem Zusammenhang verbinden sich Hoffnungen, Herausforderungen, Ängste.
DEUTSCHLANRADIO 10.07.04
09. Juli
In Würde leben bis zuletzt
Ethik: Fragen zur Sterbebegleitung und die Patientenverfügung waren Themen einer Veranstaltung in der Ev. Stiftung Alsterdorf.
Von Daniela Tominski und Cornelia Werner
Menschenwürdig leben bis zuletzt" - unter diesem Titel diskutierten Mitglieder der Enquete-Kommission (EK) "Ethik und Recht der modernen Medizin" und Vertreter Hamburger Organisationen in der Evangelischen Stiftung Alsterdorf.
HAMBURGER ABENDBLATT 09.07.04
Frankreich stellt Klonen von Menschen unter Strafe
Stammzellenforschung ausgesetzt
(sda/Reuters) Frankreich hat das Klonen von Menschen unter Strafe gestellt, zugleich aber das Verbot der Stammzellenforschung an menschlichen Embryonen für fünf Jahre ausgesetzt.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 09.07.04
Erfolge in der Therapie
Kardiologen setzen auf Stammzellen
Medizin. - Bedenken gegen den Einsatz von Stammzellen in der Infarkttherapie nehmen die Anhänger der neuen Behandlung zwar ernst, weisen sie aber mit Blick auf die gesundheitlichen Verbesserungen für Patienten zurück. Auch wenn man den Mechanismus nicht kenne, so der Kardiologe Professor Helmut Drexler von der Medizinischen Hochschule Hannover, spreche der Erfolg für sich. Drexler berichtet in der jüngsten "Lancet" über seine Therapieerfolge. Im Gespräch mit dem Deutschlandfunk erläuterte er sie. Die Fragen stellte Arndt Reuning.
DEUTSCHLANDFUNK 09.07.04
08. Juli
«Ein Fötus ist keine Person»
Kein Rechtsschutz für ungeborenes Kind vor Strassburger Richter
Das Europäische Gericht für Menschenrechte in Strassburg billigt dem Fötus keinen Rechtsstatus zu. Die Richter wiesen am Donnerstag die Klage einer Französin zurück, die wegen eines ärztlichen Irrtums ihr ungeborenes Kind verloren hatte. Die Frau hatte wegen einer ungewollten Abtreibung gegen einen Arzt wegen fahrlässiger Tötung geklagt.
NZZ NEU ZÜRCHER ZEITUNG 08.07.04
Kurz vor der Verschmelzung
Genetische Tests am frühen Embryo sind umstritten. Eine Alternative könnte die Polkörperdiagnostik sein
Von Adelheid Müller-Lissner
TAGESSPIEGEL 08.07.04
Pflegenotstand - Ende ohne Gnade
Die Intensivmedizin lässt Willenlose leiden. Die Altenpflege lässt Hilflose verkommen. Doch die Gesellschaft verdrängt das grausige Geschehen in Kliniken und Pflegeheimen. Sie fürchtet Krankheit mehr als den Verlust der Würde
Von Frank Drieschner
DIE ZEIT 08.07.2004 Nr.29
Anm.: Lesenswerter, aber etwas zwiespältiger Artikel.
FDP-Fraktion will Autonomie der Patienten stärken
NEU-ISENBURG (ine). Das Thema Patientenautonomie wird derzeit in Gremien wie der Ethik-Enquete-Kommission und einer Arbeitsgruppe des Justizministeriums debattiert. Nun hat die FDP-Bundestagsfraktion einen Antrag zur Stärkung von Patientenverfügungen in den Bundestag eingebracht.
Ärzte Zeitung, 08.07.2004
Sterbebegleitung verbessern
Hamburg (DT/KNA) Zahlreiche Mitglieder der Bioethik-Enquetekommission des Bundestages fordern bessere palliativmedizinische Angebote. Mehr Schmerztherapie und eine gute Begleitung Sterbender könnten den Menschen Ängste nehmen und die Diskussion um die so genannte Sterbehilfe entschärfen, erklärten sie in Hamburg.
DIE TAGESPOST Nr.408 vom 08.07.2004
Wenn der Staat Unschuldige opfert
Das neue Luftsicherungsgesetz erlaubt, entführte Flugzeuge abzuschießen, die das Leben von Menschen am Boden bedrohen. Das ist ein singulärer Tabubruch
Von Reinhard Merkel
Am 18. Juni hat der Bundestag ein Gesetz verabschiedet, das einen beispiellosen Tabubruch im rechtlichen Fundament der Gesellschaft normiert. Um sein Gewicht zu ermessen, muss man ihn nur ein wenig deutlicher formulieren, als es das Gesetz tut.
DIE ZEIT 08.07.2004 Nr.29
Anm.: Dieser Artikel hat nur indirekt etwas mit Bioethik zu tun, ist aber übertragbar auf die "Ethik des Heilens"
Körpereigene Herzklappen lassen sich in der Kulturschale züchten
Züricher Forscher züchten lebende Klappen aus Zellen der Blutgefäße von Schafen
WÖRNBRUNN (sto). Schon heute lassen sich in vitro lebende Herzklappen-Implantate aus autologem Zellmaterial herstellen. Das belegen erste Versuche mit Schafsgewebe.
Ärzte Zeitung, 08.07.2004
Fraunhofer hilft Pharmaindustrie bei der Forschung
Ziel: Schnellere Entwicklung
MÜNCHEN (sto). Der Fraunhofer-Verbund Life Sciences will der Pharmaindustrie bei der Arzneimittelforschung helfen. Das hat der Vorsitzende des Verbundes und Leiter des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM) in Hannover, Professor Uwe Heinrich, in München angekündigt.
Ärzte Zeitung, 08.07.2004
07. Juli
Wandelnde Totenmasken
Von David Concar (Aus dem Englischen von Michael Bischoff)
Chirurgen stehen vor ihrem kühnsten Schnitt: Schon bald werden sie in der Lage sein, Gesichter von Verstorbenen zu transplantieren, um Menschen mit schwersten Verletzungen zu helfen. Ein unheimliches Forschungsgebiet tut sich auf.
WELTWOCHE.CH 07.07.04
Die Rahmenbedingungen für medizinische Innovation in Deutschland stärken
Auf einer Sitzung am 6. Juli 2004 im Bundeskanzleramt haben die Bundesregierung und Vertreter führender deutscher sowie international tätiger Pharmaunternehmen zum Pharma-Innovationsstandort Deutschland und zu den Perspektiven der Gesundheitspolitik folgende gemeinsame Erklärung gefasst:
Die Bundesregierung und die pharmazeutische Industrie setzen weiterhin auf die Stärkung der Rahmenbedingungen für medizinische Innovation in Deutschland.
PRESSEMITTEILUNG BMGS 07.07.04
SPD plant langfristige Pflegereform
Gesundheitspolitische Sprecher fordern bessere Leistungen / Geldquelle bleibt unklar
HOMBURG (kin). Die SPD will die Pflegeversicherung auch auf Menschen mit geistigen und psychischen Erkrankungen ausdehnen. Das geht aus einem Papier zur langfristigen Reform der Pflegeversicherung hervor, das am Montag auf einem Treffen der sozialpolitischen Sprecher der SPD-Fraktionen in Bund und Ländern in Homburg vorgestellt wurde.
Ärzte Zeitung, 07.07.2004
Umsetzung der Biopatentrichtline nicht weiter verzögern
BERLIN. Zum Gesetzgebungsverfahren zur Umsetzung der EU-Biopatentrichtlinie in deutsches Recht erklärt der rechtspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Rainer Funke: Die FDP fordert die konsequente 1:1-Umsetzung der EU-Biopatentrichtlinie mit einem umfassenden Stoffschutz auf die Gen-Sequenz.
PRESSEMITTEILUNG Rainer Funke, MdB, FDP 07.07.04
06. Juli
Die Bindungswirkung von Patientenverfügungen klarstellen
Berlin: (hib/RAB) Die Bundesregierung soll einen Gesetzentwurf vorlegen, der die Bindungswirkung von Patientenverfügungen klarstellt. Mit einer derartigen Verfügung können Endscheidungen über mögliche spätere Behandlungssituationen getroffen werden, heißt es in einem Antrag (15/3505) der FDP.
HIB Nr. 179, 06.07.04
Kauch: FDP bringt Antrag zur Stärkung von Patientenverfügungen ein
BERLIN. Zur Einbringung des FDP-Antrages „Selbstbestimmungsrecht und Autonomie von nicht-einwilligungsfähigen Patienten stärken“ in den Deutschen Bundestag erklärt der Obmann der FDP-Bundestagsfraktion in der Enquete-Kommission „Ethik und Recht der modernen Medizin“, Michael Kauch:
Als erste Fraktion bringt die FDP einen Antrag in den Deutschen Bundestag ein, mit dem das Selbstbestimmungsrecht nicht-einwilligungsfähiger Patienten gestärkt werden soll. Dies soll durch eine Aufwertung des Instruments der Patientenverfügung erreicht werden.
PRESSEMITTEILUNG Michael Kauch, MdB FDP 06.07.04
Dazu der Antrag:
Selbstbestimmungsrecht und Autonomie von nichteinwilligungsfähigen Patienten stärken
Antrag der Abgeordneten Michael Kauch, Rainer Funke, Sibylle Laurischk, Ulrike
Flach, Detlef Parr, u.a und der Fraktion der FDP
4 Seiten, Drucksache 15/3505, 30.06.2004
Umstrittenes Patent auf „Krebsmaus“ wird weiter eingeschränkt
München, 6. Juli. Die Beschwerdekammer des Europäischen Patentamts (EPA) in München hat das umstrittene „Krebsmaus“- Patent am 6. Juli weiter eingeschränkt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.07.04
Krebsmaus-Patent weiter eingeschränkt
Die Beschwerdekammer des Europäischen Patentamtes (EPA) hat heute das umstrittene Patent auf die so genannte Krebsmaus teilweise zurückgewiesen. Das Patent, das sich auf alle gentechnisch veränderten Nagetiere bezog, wurde auf gentechnisch veränderte Mäuse beschränkt.
PRESSEMITTEILUNG Bundesverband Menschen für Tierrechte und Kein Patent auf Leben, 06.07.04
Union fordert Konzept zur Abwehr bioterroristischer Gefahren
Inneres/Antrag
Berlin: (hib/WOL) Ein Gesamtkonzept zur Abwehr bioterroristischer Gefahren fordert die CDU/CSU in einem Antrag (15/3487). Die Abgeordneten erklären, angesichts der weltweit verübten Terroranschläge dürfe die Möglichkeit eines bioterroristischen Angriffs nicht verdrängt werden.
HIB 179/2004 06.07.04
Kommentar aus dem Biowaffen-Telegramm 30 des "Sunshine-Project" vom 25.07.04:
"Am 29.06.2004 hat die Fraktion der CDU den Antrag „Gesamtkonzept zur Abwehr bioterroristischer Gefahren vorlegen“ (Drucksache 15/3487) in den Bundestag
eingebracht. Darin findet sich ein umfassender Forderungskatalog, der wenig sachdienlich erscheint. Gefordert wird unter anderem die Bevorratung mit Impfstoffen und Antibiotika, die Intensivierung der Forschung an B-Waffenerregern, Übungen zum Umgang mit biologischen Bedrohungsszenarien und eine Kooperation von Spitzenlabors in der Infektionsforschung.
Da all dies bereits in einem gewissen – und wie wir finden vollkommen ausreichenden – Rahmen geschieht, ist der CDU-Antrag nur so zu verstehen, dass hier in Deutschland die gleichen Fehler wie in den USA gemacht werden sollen, wo eine ungezügelter Ausbau der Biowaffen-Abwehrforschung neue Risiken schafft und
streckenweise eher als versteckte Subvention für die Pharmaindustrie zu verstehen ist."
Gesamtkonzept zur Abwehr bioterroristischer Gefahren vorlegen
Antrag der Abgeordneten Wolfgang Bosbach, Hartmut Koschyk, Katherina Reiche,
Thomas Strobl (Heilbronn), u.a. und der Fraktion der CDU/CSU
2 Seiten, Drucksache 15/3487, 29.06.2004
Experten für Abschaffung der gesetzlichen Pflegeversicherung
Im Streit um die Reform der gesetzlichen Pflegeversicherung mehren sich Forderungen, das System ganz abzuschaffen. Der Paritätische Wohlfahrtsverband, der Steuerzahlerbund und der Gesundheitsökonom Bernd Raffelhüschen sprachen sich für eine grundsätzliche Neuregelung aus.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 06.07.04
Selbstmord aus der Pillendose?
Katja Seefeldt
Ausgedröhnt? Die Glücklichmacher aus den Pharmalabors stehen im Verdacht, wenig wirksam, dafür aber gefährlich zu sein.
TELEPOLIS 06.07.2004
05. Juli
Braucht Deutschland neue Regeln für Sterbehilfe?
Enquete-Delegation im Nachbarland / "Holland ist kein Vorbild für uns" / FDP will Debatte über "assistierten Suizid"
BERLIN (fst). Die niederländische Praxis der Sterbehilfe kann für Deutschland kein Modell sein. Darin sind sich die Mitglieder einer Delegation von sechs Bundestagsabgeordneten, die bei einer Informationsreise im Nachbarland die Konsequenzen des seit zwei Jahren geltenden Sterbehilfe-Gesetzes erkundet haben, einig. Kontrovers wird dagegen diskutiert, ob auch in Deutschland Regelungen zur assistierten Selbsttötung nötig sind.
Ärzte Zeitung, 05.07.2004
Gesetz zur aktiven Sterbehilfe in Holland wird häufig mißachtet
Sterbehilfe ohne Einwilligung / Debatte über assistierten Suizid in Deutschland
BERLIN (fst). Durch die Rechtspraxis in den Niederlanden wird in Deutschland eine Debatte über den Umgang mit sterbenden Menschen angestoßen. Etwa 1000 Menschen werden im Nachbarland nach Angaben des dortigen Gesundheitministeriums jährlich durch aktive Sterbehilfe getötet - vermutlich von Ärzten oder Pflegepersonal -, ohne daß sie den Wunsch geäußert haben.
Ärzte Zeitung, 05.07.2004
Vom Schicksal der Gehirnstammzellen
Max-Planck-Forscher beschreiben erstmals dynamische Aktivitätsänderungen zahlreicher Gene während der Differenzierung neuraler Vorläuferzellen
In bestimmten Gehirnregionen erwachsener Säugetiere finden sich Stammzellen, die sich zeitlebens zu neuen Nervenzellen entwickeln können.
PRESSEMITTEILUNG Max-Planck-Gesellschaft 05.07.04
03. Juli
Skandal Spätabtreibung
Die Bundesregierung hat auf eine Anfrage der Union nur ausweichend geantwortet – Deshalb steht jetzt fest: Im Herbst soll es im Bundestag einen neuen Antrag geben, um den Missbrauch der medizinischen Indikation zu unterbinden
Von Martina Fietz und Karl-Georg Michel
DIE TAGESPOST Nr.407 vom 03.07.2004
Die Natur ist kein Lego-Bausatz
Die öffentliche Diskussion über gentechnisch veränderte Nahrungsmittel wird zunehmend kontaminiert durch den Reklamemüll von Aufklärungsschriften, welche die auf diesem Gebiet tätige Industrie unters Volk wirft.
TAZ 03.07.04
02. Juli
Arzneimittelforschung: Geht es nur um die Wahrheit?
Großkopf, Alexander
Die Verflechtung von pharmazeutischer Industrie und akademischer Wissenschaft wird immer enger. Experten fürchten um die Unabhängigkeit der biomedizinischen Forschung.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 27 vom 02.07.2004, Seite A-1944
Teures Alzheimer-Medikament hilft kaum
Britische Forscher stellen weit verbreitetem Wirkstoff nach erster staatlicher Studie ein schlechtes Zeugnis aus
von Heike Jänz
Birmingham - Ob Alzheimer-Patienten ihre Pille vergessen oder nicht, ist eigentlich egal - zumindest wenn der Wirkstoff Donepezil heißt.
DIE WELT 02.07.04
Keine Beweise für Geldzahlungen an Nierenspender
Anderthalb Jahre untersuchte die Essener Staatsanwaltschaft. Jetzt stellte sie das Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des Organhandels ein
Von Klaus-Peter Görlitzer
TAZ 02.07.04
Genanalysen und Datenschutz: Rechtliche Regelungen überfällig
Krüger-Brand, Heike E.
Die Fortschritte in der Gendiagnostik erfordern die Weiterentwicklung datenschutzrechtlicher Vorgaben.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 27 vom 02.07.2004, Seite A-1952
Europäisches Patent auf die Krebs-Maus erneut auf dem Prüfstand
München (dpa) - Das umstrittene europäische Patent auf die so genannte Krebs-Maus kommt erneut auf den Prüfstand.
WEB.DE 02.07.04
Erstes Mäusemodell des Pankreaskarzinoms
Zwei Forschergruppen in den USA haben Mäusemodelle des Pankreaskarzinoms entwickelt. Daran knüpft sich die Hoffnung, Fortschritte bei einer Karzinomform zu erzielen, bei der die Fünf-Jahres-Überlebensrate unter fünf Prozent liegt.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 27 vom 02.07.2004, Seite A-1950
Südkoreaner setzen auf Stammzellen geklonter Embryos
BERLIN (gvg). Die südkoreanische Arbeitsgruppe, die Anfang des Jahres über den weltweit ersten erfolgreichen Versuch des Klonens menschlicher Embryonen berichtet hat, möchte ab Januar 2005 - wie kurz berichtet - weitere Stammzellinien auf diese Art gewinnen. Zur Zeit werden die gewonnen Zellen genetisch genauer untersucht.
Ärzte Zeitung, 02.07.2004
Nestor der Evolutionsbiologie feiert 100. Geburtstag
Ernst Mayr trug als Wissenschaftler wesentlich zur modernen Evolutionstheorie bei. Am Montag wird er 100 Jahre alt.
NETZEITUNG.DE 02.07.04
Keine verpflichtenden Gentests für Neugeborene in der EU
Brüssel präzisiert Pläne zum Baby-Screening
von Thomas A. Friedrich
Brüssel - EU-Forschungskommissar Philippe Busquin hat sich von Darstellungen distanziert, er habe Gentests für alle Neugeborenen in Europa befürwortet. Zu keinem Zeitpunkt habe er einen solchen Standpunkt vertreten, erklärte er am Mittwochabend in Brüssel.
DIE WELT 02.07.04
Übertragung nur eines Embryos nach IVF reicht aus
Gute Schwangerschaftsrate nach zwei Zyklen der In-vitro-Fertilisation erzielt / Studie mit 660 Frauen
BERLIN (gvg). Eine neue Studie aus Schweden bringt kräftigen Rückenwind für Anhänger des Single-Embryo-Transfers (SET) bei der In-vitro-Fertilisation: Wird statt zwei oder drei Embryonen nur ein Embryo in die Gebärmutter übertragen, dann sind die Chancen auf eine Schwangerschaft nicht zwangsläufig verringert.
Ärzte Zeitung, 02.07.2004
Neue Vorschläge für Sterbehilfe in Frankreich
PARIS (dpa). Ein französischer Parlamentsausschuß hat nach achtmonatiger Arbeit ein Gesetz vorgeschlagen, wonach Ärzte Todkranke auf deren Wunsch hin "sterben lassen" könnten
Ärzte Zeitung, 02.07.2004
Der Sex, das Gen und der Versuch einer (medialen) Verführung
Katja Seefeldt, Florian Rötzer
Beim Teilen eines Chromosoms haben Münchner Forscher angeblich das Gen entdeckt, das unser Sexualverhalten bis hin zur Wahl des Sexualpartners steuern soll
TELEPOLIS 02.07.2004
01. Juli
Kritik an Brüsseler Vorstoß für Baby-Gentests
SPD: Tests sagen nichts über tatsächliche Erkrankung aus - Union warnt vor Datenmissbrauch
Brüssel/Berlin - Der Vorstoß von EU-Forschungskommissar Philippe Busquin, flächendeckend Gentests an Neugeborenen einzuführen, ist in Deutschland mehrheitlich auf Widerstand gestoßen.
DIE WELT 01.07.04
Schwanger nach Eierstock-Retransplantation
BERLIN (gvg). Gute Nachrichten für junge Krebspatientinnen: Durch eine Transplantation von zuvor kryokonservierten Eierstöcken kann die Fruchtbarkeit nach einer Radiochemotherapie wieder hergestellt werden. An mehreren Zentren in den USA, Asien und Europa wird das Verfahren erprobt.
Ärzte Zeitung, 01.07.2004
Ein Embryo ist genug bei einer künstlichen Befruchtung
Mehrlingsschwangerschaften sind vermeidbar
von Heike Jänz
Berlin - Kinderlose Paare versuchen oft jahrelang und vergeblich, Nachwuchs zu zeugen. Die künstliche Befruchtung ist dann der letzte Ausweg, den in Deutschland heute rund 60 000 Menschen jährlich wählen. Doch das Bangen fängt dann erst richtig an: Nisten sich die eingepflanzten Embryonen tatsächlich ein, sind sie gesund und - wie viele Kinder wachsen heran?
DIE WELT 01.07.04
Immunbremse gegen Abstoßung des fremden Herzens
Neuer Therapieansatz gegen chronische Abstoßung? / "International Society for Heart and Lung Transplantation" fördert Forschungsarbeit in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg
PRESSEMITTEILUNG Universitätsklinikum Heidelberg 01.07.04 IDW
Organempfänger in USA an Tollwut gestorben
Drei Menschen sind nach einer Organ-Transplantation in den USA an Tollwut gestorben. Die Gesundheitsbehörde geht davon aus, dass der Spender die Krankheit übertrug.
NETZEITUNG.DE 01.07.04
Eurotransplant besetzt Spitze der Stiftung neu
MÜNCHEN (sto). Der geschäftsführende Oberarzt der herzchirurgischen Klinik und Poliklinik am Klinikum Großhadern der Universität München, Dr. Bruno Meiser, ist zum Präsidenten der Stiftung Eurotransplant gewählt worden.
Ärzte Zeitung, 01.07.2004
Warum Dolly so krank war
Reproduktionsmediziner warnen vor dem Menschenkopieren und werben für das therapeutische Klonen
Lilo Berg
BERLINER ZEITUNG 01.07.04
US-Forscher will Menopause ausschalten
Gen reguliert Aktivität der Stammzellen
PRESSETEXT AUSTRIA 01.07.04
Worüber niemand sprechen will, darüber muss man reden
Von Stefan Rehder
Etwa 80 Prozent der Frauen leiden an psychischen Folgeschäden einer Abtreibung. Meist wird das erst Jahre später erkannt. Die Bundesregierung verschließt davor die Augen. Der Grund: Wer hinsieht, müsste handeln. Umso wichtiger, dass sich andere der Not der Frauen annehmen: Das Post-Abortion-Syndrom stand im Mittelpunkt der Bundesdelegiertenversammlung der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA).
DIE TAGESPOST Nr.407 vom 01.07.2004
Wissenschaftlerschelte für die Bundesregierung
Von Cordula Tutt und Karin Nink, Berlin
Ernst-Ludwig Winnacker, der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), hat das neue Gentechnik-Gesetz scharf kritisiert. Die Bundesregierung verhalte sich innovationsfeindlich, wenn sie das Gesetz unverändert lasse.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 01.07.04
Maden unter der Haut
Ein norddeutsches Unternehmen produziert Maden, Wurmeier und Blutegel für medizinische Zwecke. Das Getier soll Wunden säubern, Därme sanieren und das Immunsystem in Ordnung bringen
Von Stefan Schmitt
DIE ZEIT 01.07.2004 Nr.28
Weiter zum Pressespiegel 16.-31. Juli 04
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