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Presse

Pressespiegel 16.-31. Juli 2005

Anzahl: 67 Artikel, Stand 05.08.05

30. Juli

Neuer Gegenwind für Bush bei Stammzellenforschung im US-Senat
WASHINGTON - In der Debatte um die Stammzellenforschung in den USA hat sich der republikanische Mehrheitsführer im Senat, Bill Frist, gegen Präsident George W. Bush gestellt.
Swissinfo 30.07.05
 


29. Juli

Persistent vegetative state: Verdursten lassen oder sterben dürfen?
Synofzik, Matthis
Der Beitrag geht der Frage nach, ob es gerechtfertigt ist, bei Wachkoma die Sondenernährung einzustellen.
Matthis Synofzik, Georg Marckmann
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 30 vom 29.07.2005, Seite A-2079

Brisantes Forschungsprojekt: Sterbehilfe bei Menschen im Wachkoma?
Beine, Karl H.; Böttger-Kessler, Grit
Spätestens seitdem das Schicksal von Terri Schiavo weltweit öffentliches Interesse erregt hat, wird auch in Deutschland verstärkt über den Umgang mit Menschen im Wachkoma debattiert.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 30 vom 29.07.2005, Seite A-2082

Stammzellen: Verwandlung in Keimzellen gelungen
Meyer, Rüdiger
Einem britischen Biologiestudenten ist möglicherweise ein weiterer Durchbruch in der Stammzellforschung gelungen; er konnte menschliche Stammzellen veranlassen, sich in Primordialzellen zu differenzieren.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 30 vom 29.07.2005, Seite A-2057

Beruf scheint für die Gesundheit bedeutsamer zu sein als Gene
BOSTON. Auch in der Medizin hält die Diskussion an, ob eher die Natur oder die Umwelt das Verhalten und die Gesundheit bestimmen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.07.05

US-Gesetzesinitiative zum Verbot des Klonens von Menschen
WASHINGTHON. Die demokratische US-Senatorin Dianne Feinstein und ihr republikanischer Kollege Orrin Hatch haben eine Gesetzesinitiative zum Verbot des Klonens von Menschen auf den Weg gebracht.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.07.05

Skepsis bei Organspenden
Angehörige lehnen Organentnahme häufig ab
STUTTGART (mm). Immer mehr Angehörige lehnen Organspenden bei gestorbenen Familienmitgliedern ab.
Ärzte Zeitung, 29.07.2005

Genetisch veränderte Schweineorgane für Transplantation - Protein soll vor Immunreaktion der menschlichen Patienten schützen
Bei vielen terminalen Organerkrankungen ist eine Transplantation die einzige lebensrettende Maßnahme. Immer noch aber stehen weltweit nicht genug Spenderorgane zur Verfügung. Eine seit einiger Zeit untersuchte Alternative ist die Xenotransplantation, also die Verwendung von tierischen Organen und Geweben für menschliche Patienten. Bei allen Transplantationen, besonders aber bei artfremden Verpflanzungen, tritt eine Abwehrreaktion des Immunsystems des Patienten auf.
PRESSEMITTEILUNG Ludwig-Maximilians-Universität München 29.07.05

Eizellen-Nachschub aus alten Knochen
Können Keimzellen von adulten Stammzellen ersetzt werden?
Von Jan Osterkamp
Spektrumdirekt 29.07.2005

Lebensschützer werden in Europa immer stärker
Vor allem in katholischen Ländern weht seit Anfang der 90er Jahre kräftiger Gegenwind für Abtreibungsbefürworter.
KATH.NET 29.07.05

Bundesregierung: Standort Deutschland ist für klinische Forschung attraktiv
Bildung und Forschung/Antwort
Berlin: (hib/BOB) Die Bundesregierung teilt nicht die Auffassung, dass der Standort Deutschland für klinische Forschung nicht attraktiv sei. Dies erklärt sie in ihrer Antwort (15/5937) auf eine Kleine Anfrage der FDP (15/5895). Sie sei derzeit dabei, die Rahmenbedingungen für die klinische Förderung "konsequent und stetig" zu verbessern.
HIB 197/2005 29.07.05
 


28. Juli

Nationaler Ethikrat will weiter existieren
Das Fortbestehen hängt aber von der Regierung ab
Der Nationale Ethikrat richtet sich auf ein dauerhaftes Bestehen ein - auch angesichts möglicher neuer Machtverhältnisse im Land.
BERLINER ZEITUNG 28.07.05

Nationaler Ethikrat will sich Zukunftsthemen zuwenden
Berlin (epd). Der Nationale Ethikrat will sich in den kommenden Monaten verstärkt Zukunftsthemen zuwenden.
EKD 28.07.05

Kein Forschen ohne Fesseln: Kristiane Weber-Hassemer
von Sonja Kastilan
Als der Bundeskanzler kürzlich die Ehrendoktorwürde der Universität Göttingen erhielt, hörte Kristiane Weber-Hassemer genau hin. Nein, die neue Vorsitzende des Nationalen Ethikrats, der heute erstmals unter ihrer Leitung zusammenkommt, interessierte sich weniger für die Laudatio auf Gerhard Schröder. Sie verfolgte die Rede, in der er einmal mehr zu biopolitischen Fragen Stellung nahm.
DIE WELT 28.07.05

Zeugin Jehovas verblutet bei Geburt
LANDAU/ISAR (dpa). Unmittelbar nach der Geburt ihres Kindes ist eine 32jährige Frau im Krankenhaus Landau/Isar an den Folgen von zu hohem Blutverlust gestorben.
Ärzte Zeitung, 28.07.2005

Immer mehr Mädchen treiben ab
Zahlen mehr als verdoppelt - Neue Initiative soll jungen Frauen die Angst vor dem Gynäkologen nehmen
von Franz Solms-Laubach
Berlin - Die Zahl der schwangeren minderjährigen Mädchen in Deutschland steigt seit Jahren kontinuierlich an. Und viele der Betroffenen finden aus ihrer Situation keinen anderen Ausweg als den der Abtreibung.
DIE WELT 28.07.05

US-Senator: Abtreibungspille ist ‚tödliches Gift’
DeMint will RU 486 vom Markt nehmen lassen. Fünf Frauen sind aufgrund der Pille gestorben, rund 600 erlitten schwere Schädigungen.
KATH.NET 28.07.05

Hypochondrie - Ist da was?
Diffuse Ängste und unerklärbare Symptome treiben Patienten und Ärzte zur Verzweiflung – und unser Gesundheitssystem in den Ruin. Wie man mit rätselhaften Krankheiten umgeht, machen andere Länder vor
Von Harro Albrecht
DIE ZEIT 28.07.2005 Nr.31

Im US-Staat Virginia entscheidet der IQ über die Hinrichtung eines Mörders
Schon ein oder zwei Punkte könnten bei Daryl Atkins den Ausschlag geben
WASHINGTON (dpa). Der US-Amerikaner Daryl Atkins wird in ein paar Tagen erfahren, ob er sterben muß. Dann wird eine Geschworenenjury im US-Staat Virginia entscheiden, ob er "klug" genug ist, um hingerichtet zu werden oder ob er als geistig Behinderter von der Exekution verschont bleibt.
Ärzte Zeitung, 28.07.2005

Gute Noten für ambulante Pflegedienste
Umfrage des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen in Baden-Württemberg
STUTTGART (mm). 87 Prozent der pflegebedürftigen Menschen in Baden-Württemberg sind mit ihrem ambulanten Pflegedienst zufrieden. Das hat eine Umfrage des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen ergeben.
Ärzte Zeitung, 28.07.2005
 


27. Juli

Bioethik: Japan nicht freizügiger als Deutschland
In deutschen Debatten über das Klonen oder die Forschung mit embryonalen Stammzellen wird häufig behauptet, in Asien gebe es freizügigere Regelungen für die medizinische Spitzenforschung, vor allem aufgrund kultureller und insbesondere religiöser Unterschiede. Wissenschaftler der Universität Bonn untersuchen seit 2002, wie es um die bioethische Diskussion im wirtschaftlich und technologisch stärksten Land Ostasiens wirklich bestellt ist. Erstaunliches Ergebnis: So groß wie immer wieder behauptet sind die Unterschiede zu Deutschland nicht, auch wenn die Diskussion die Öffentlichkeit erstaunlich kalt lässt.
PRESSEMITTEILUNG Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn 27.07.2005

Mit Nanopartikeln gegen Parkinson
Teilchen transportieren Reparaturgene in Nervenzellen
Mit winzig kleinen Partikeln könnten bald schon defekte Hirnzellen repariert werden. Das hoffen Forscher aus den USA und Polen nach ihren Untersuchungen an Mäusen.
WISSSENSCHAFT.DE 27.07.05

Sterbenden hilft Kooperation von Klinikärzten und Niedergelassenen
BERLIN. Todkranke Patienten leiden Schmerzen. Ihnen fehlt Fürsprache. Sie sterben nicht zu Hause, sondern im Krankenhaus. Solche Defizite in der palliativmedizinischen Versorgung hat zuletzt die Bundestags-Enquete beklagt. Wie schwierig es ist, daran etwas zu ändern, und welche Vorbilder es dafür gibt, hat jetzt ein Workshop des Gesundheitsministeriums verdeutlicht.
Ärzte Zeitung, 27.07.2005

Neue Richtlinie soll Mangel an Organspenden begegnen
BERLIN. Wie Kliniken stärker in die Pflicht genommen werden können, jeden potentiellen Organspender zu erkennen und der Deutschen Stiftung Organstransplantation (DSO) zu melden, beraten Experten am 28. Juli in Berlin.
Doch der Entwurf für eine neue Richtlinie, die unter Federführung des DSO-Vorstands erarbeitet wurde, ist nicht unumstritten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.07.05

Wertewandel: Familiäre Pflege der Alten wird Minoritätsmuster
Die höchste Bereitschaft zur Pflege der Alten zeigt eine Gruppe, die ohnehin schon einiges leistet: Familien mit heranwachsenden Kindern.
KATH.NET 27.07.05
 


26. Juli

Bulmahn: "Einschränkungen bei der Stammzellenforschung sind unverantwortlich"
Die Forschung an Stammzellen muss liberalisiert werden, sagte Bildungsministerin Bulmahn der Netzeitung. Es sei unverantwortlich, die Biotechfirmen an der Entwicklung von Medikamenten zu behindern.
NETZIETUNG.DE 26.07.05

Bulmahn: "Einschränkungen bei der Stammzellenforschung sind unverantwortlich"
Die in Deutschland eingeschränkten Möglichkeiten zur Stammzellenforschung sind nach Auffassung von Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) nicht mehr zu halten.
N24.de 26.07.05

Wenn eine Schwangere in ‚Bild’ mit Abtreibung droht
Anzeige gegen eine Frau, die öffentlich damit drohte, ihr Kind abtreiben zu wollen, und gegen die Zeitung, die dies publizierte.
KATH.NET 26.07.05

Knochenfabrik entwickelt
Medizin
Wissenschaftler haben eine Art Knochenfabrik entwickelt, mit der sich direkt im eigenen Körper Ersatzgewebe züchten läßt.
DIE WELT 26.07.05

Knochen im Körper nachgebildet
Bei komplizierten Brüchen benötigen Patienten Knochentransplantate. Ein Bioreaktor produziert das Ersatzmaterial im eigenen Körper.
NETZEITUNG.DE 26.07.05

Neue Erkenntnisse zur Entstehung erblicher Nervenerkrankungen
Die so genannten Charcot-Marie-Tooth-Erkrankungen sind genetisch bedingte Nervenleiden. Doch bei ihrer Entstehung spielen auch Immunzellen eine erhebliche Rolle, wie Studien an Tiermodellen gezeigt haben. Mit dieser Erkenntnis hat die Medizin einen ersten wichtigen Schritt hin zu einer Therapie getan - denn bislang ist eine Behandlung nicht möglich. Für seine Forschung auf diesem Gebiet wurde der Neurobiologe Professor Rudolf Martini von der Neurologischen Klinik der Uni Würzburg ausgezeichnet.
PRESSEMITTEILUNG Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg 26.07.05

Zwangsarbeiter im Klinikum - Widerstände gegen die Aufarbeitung
Von Heidi Niemann
Es sollte ein bundesweit einmaliges Forschungsprojekt mit Vorbildfunktion sein: Vor fünf Jahren haben Wissenschaftler der Abteilung Ethik und Geschichte der Medizin an der Universität Göttingen damit begonnen, den Einsatz von Zwangsarbeitern an den Göttinger Unikliniken während der NS-Zeit zu untersuchen.
Ärzte Zeitung, 26.07.2005
 


25. Juli

Beginn der öffentlichen embryonalen Stammzellenforschung in Spanien - therapeutisches Klonen erwartet
Das Forschungszentrum für Regenerative Medizin in Barcelona (CIMRB - Centre de Medicina Regenerativa de Barcelona) hat begonnen, die ersten Embryos aus einer Bank aufzutauen, die die notwendigen Zellen für die Generierung embryonaler Stammzelllinien liefern werden, und ihre Transformation in verschiedene Gewebe, nämlich Herz- und Knochenzellen, in Mäusen zu analysieren.
CORDIS Nachrichten 25.07.05

Proteininjektion repariert geschädigte Nerven und Gehirnzellen
Verfahren soll innerhalb eines Jahres zur Verfügung stehen
PRESSETEXT.AUSTRIA 25.07.05

Wissenschaftler befürworten freien Zugang zu Forschungsergebnissen
BERLIN. Ein Großteil der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachbereiche inklusive der Medizin befürworten es, Forschungsergebnisse über spezielle, für den Nutzer kostenlos zugängliche Plattformen im Internet (so genannter Open Access) zu verbreiten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.07.05

Alternsforschung: Die Abschaffung des Sterbens
Von Rafaela von Bredow
Der Traum vom ewigen Leben ist so alt wie die Menschheit. Jetzt glaubt ein exzentrischer britischer Forscher herausgefunden zu haben, wie sich das Altern stoppen und irgendwann sogar umkehren lässt. Mit seinen Verjüngungsthesen rührt der Biotheoretiker die Fachwelt auf.
DER SPIEGEL 30/2005 - 25. Juli 2005

Gründerin des ersten Hospizes gestorben
Sie war eine der Wegbereiterinnen der modernen Hospizbewegung.
Ärzte Zeitung, 25.07.2005

Jahresbericht 2004 kann bestellt werden
Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) veröffentlicht Zahlen und Hintergründe zur Situation der Organspende und Organtransplantation in Deutschland. Die angebotenen Medien richten sich vor allem an die Fachöffentlichkeit, geben aber auch interessierten Laien die Möglichkeit, sich ein umfassendes Bild zum Thema zu machen.
Bei der Deutschen Stiftung Organtransplantation ist ab sofort der bundesweite Jahresbericht „Organspende und Transplantation in Deutschland 2004“ erhältlich.
PRESSEMITTEILUNG DSO 25.07.05

Organspende: Abstoßung der Niere trotz gleicher Gewebemerkmale
Warum werden Spendernieren von Geschwistern mit 'perfekt passendem Gewebetyp' langfristig nach der Transplantation abgestoßen?
PRESSEMITTEILUNG: 25.07.2005 Privates Institut für Medizin und Gesundheitspflege
 


22. Juli

Pille nur für Afroamerikaner
Die Welt hat ihre erste "rassisch geschneiderte" Pille. BiDil, ein Herzmedikament, wurde mit der Einschränkung, dass es nur bei Afroamerikanern wirke und anzuwenden sei, in den USA zugelassen. Kritiker befürchten den Beginn einer rassistischen Medizin
Von Stephansu Parmann
TAZ 22.07.05

Bundesgerichtshof stärkt Einfluß von Ärzten und Betreuern
Richter konkretisieren ihren Grundsatzbeschluß zur Patientenverfügung: Gemeinsame Erklärung von Arzt und Betreuer ist für das Heim bindend
Ärzte Zeitung, 22.07.2005

Versicherer muß ivF nicht immer erstatten
BAMBERG (ddp.vwd). Ein Anspruch auf Erstattung der Kosten einer künstlichen Befruchtung (In-vitro-Fertilisation) besteht zumindest dann nicht mehr, wenn die Versicherungsnehmer auf diesem Weg bereits zwei Kinder (Zwillinge) gezeugt haben und der Versicherer insoweit die Kosten übernommen hatte.
Ärzte Zeitung, 22.07.2005

Bayern: Neues Bestattungsgesetz tritt 2006 in Kraft
Zum 1. Januar 2006 wird das Bestattungsgesetz novelliert. Das teilte die CSU-Landtagsabgeordnete Dr. Ingrid Fickler heute in München mit. „Künftig finden Fehlgeburten und Föten nach Schwangerschaftsabbrüchen unabhängig vom Körpergewicht eine würdevolle letzte Ruhe. Damit kommen wir Wünschen betroffener Eltern entgegen, einen Ort zu haben, an dem sie um ihr ungeborenes Kind trauern können“, fasste Frau Dr. Fickler die Zielsetzung der Gesetzesänderung zusammen.
PRESSEMITTEILUNG Dr. Ingrid Fickler, MdL Bayern CSU 22.07.2005

Beschluss des Bayerischen Landtages zur Änderung des Bestattungsgesetzes
2 Seiten, Drucksache 15/3863 vom 20.07.2005
 


21. Juli

Bush findet Konsens-Kandidaten
US-Präsident nominiert John G. Roberts als Mitglied des Obersten Gerichts
von Torsten Krauel
Washington - Mit dem 50 Jahre alten Harvard-Absolventen John G. Roberts hat Präsident George W. Bush sein Wahlversprechen wahr gemacht, für die erste vakante Position am Obersten Gericht seit elf Jahren einen konservativen Juristen zu nominieren.
DIE WELT 21.07.05

Bush hält Maß
Der Kommentar von Torsten Krauel
Nach Monaten der politischen Stagnation hat George W. Bush auf einem wichtigen Feld die Initiative zurückgewonnen. Mit seinem Kandidaten für das Oberste Gericht, John Roberts, hat Bush einen Konservativen gefunden, der bei Republikanern ebenso wie bei gemäßigten Demokraten durchsetzbar scheint.
DIE WELT 21.07.05

Bushs Mann, den niemand kennt
John Roberts, Präsident George W. Bushs Kandidat für den freien Richterposten am Obersten Gerichtshof der USA, war bislang nur Kennern des juristischen Establishments in Washington ein Begriff.
TAZ 21.07.05

Umstrukturierung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte abgeschlossen
Patientenschutz hat Priorität
Die im vergangenen Jahr konsequent eingeleitete umfassende Neustrukturierung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ist im Juli 2005 weitgehend abgeschlossen worden.
PRESSEMITTEILUNG Bundesminsiterium Gesundheit und Soziale Sicherung BMGS 21.07.2005

BGH: Auch lebenserhaltende Zwangsbehandlung ist unzulässig
KASSEL. Eine künstliche Sondenernährung ist „ein Eingriff in die körperliche Integrität“, dem der Patient zustimmen muss.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.07.05

Stöckels Wahlkampf mit Wachkoma-Sterbehilfe ist unwürdig
Mit Befremden hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe auf Äusserungen von Rolf Stöckel (SPD) reagiert, die dieser gegenüber der Presse gemacht hatte.
„Stöckel macht einen unwürdigen Wahlkampf auf dem Rücken Schwerkranker und der Pflegeberufe“, sagt Hüppe und weist darauf hin, dass vor Ort in Unna-Königsborn Wachkomapatienten Pflege und Rehabilitation bekommen.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB, CDU 21.07.05

Die genetische Uhr tickt anders als erwartet
Das Erbgut in den "Kraftwerken" der Zelle, den so genannten Mitochondrien, dient Evolutionsbiologen als genetische Uhr: Da es sich mit relativ konstanter Geschwindigkeit verändert, kann man aus der Zahl der Unterschiede ziemlich genau schließen, wann sich zwei Ethnien voneinander getrennt haben. Forscher der Universität Bonn und der Harvard Medical School haben nun eine Studie veröffentlicht, nach der die Uhr eventuell neu geeicht werden muss: Demnach tauschen die Mitochondrien ihre DNA rege untereinander aus. Die Beobachtung dürfte Stammbaumforscher deprimieren - Medizinern eröffnen sie jedoch neue Perspektiven zur Behandlung bestimmter Erkrankungen.
PRESSEMITTEILUNG Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn 21.07.05

Stammzellen bilden Schulterpartie
Teile des Nackens und der Schultern gehen aus einer Gruppe von Stammzellen hervor. Die Entdeckung erklärt, wie bestimmte Missbildungen entstehen können.
NETZEITUNG.DE 21.07.05

Eine Gruppe Stammzellen für Nacken und Schultern entscheidend
Stammzellen liefern erste Hinweise auf Geburtsfehler
PRESSETETX.AUSTRIA 21.07.05

Künstliche Ernährung: Gesundheitsministerium legt eigene Richtlinie vor
BERLIN/SIEGBURG. Im Streit zwischen dem Bundesgesundheitsministerium (BMGS) und dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) um die Kostenerstattung für die künstliche Ernährung hat das Ministerium nun angekündigt, eine eigene Richtlinie vorzulegen.
DEUTSCHS ÄRZTEBLATT 21.07.05
 


20. Juli

George Bush ernennt Katholiken zum Höchstrichter
Die Ernennung von John G. Roberts wird von Familien- und Lebensrechtsgruppen begrüßt
US-Präsident George W. Bush hat in der Nacht auf Mittwoch den Katholiken John G. Roberts (50 Jahre) zum neuen Höchstrichter für die USA ernannt.
KATH.NET 20.07.05
 


18. Juli

Stammzellforschung in Europa: „Keine Gelder für verbotene Projekte“
Spielberg, Petra
Politiker und Reproduktionsmediziner diskutierten in Brüssel über ethische Fragen und den Stand der Forschung.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 28-29 vom 18.07.2005

Nachgefragt
Die FDP-Bundestagsfraktion will den Kompromiss zum deutschen Stammzellimportgesetz aufkündigen und selbst der Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Prof. Dr. jur. Spiros Simitis, plädiert dafür, die Debatte neu aufzurollen. Fällt jetzt doch der Startschuss für ei- ne biopolitische und bioethische Kehrtwende?
Interview mit Dr. Emilia Müller ist Staatssekretärin im bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 28-29 vom 18.07.2005

Initiative zur Registrierung aller klinischen Studien
BERLIN. „Die öffentliche Registrierung aller klinischen Studien ist ein unverzichtbarer Beitrag zu mehr Transparenz.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.07.05

30 Millionen Euro Fördergelder für klinische Studien
BERLIN (eb). Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bauen ihr Förderprogramm für klinische Studien aus.
Ärzte Zeitung, 18.07.2005

Vom Keimzellenpatent zur Konsum-Eugenik
Fabian Kröger
Mit der Geschlechtsselektion ohne medizinische Indikation könnte die Ära des Designer-Babies für alle anbrechen
TELEPOLIS 18.07.2005

Palliativmedizin: Ausbau der Lehre
Medizinstudenten fordern eine flächendeckende Ausbildung.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 28-29 vom 18.07.2005, Seite A-1989

Cholesterinspiegel: Erbinformationen wichtiger als der Lebensstil
NEW YORK/BERKELEY. Eine gesunde Ernährung mit niedrigem Fettanteil und viel Bewegung und Sport im Alltag wirken sich zwar positiv auf den Cholesterinspiegel – insbesondere auf den des LDL – aus.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.07.05

DNA Test für Diabetes und Fettleibigkeit möglich
Fehlerhafte Versionen von ENPP1 entscheidend
PRESSETEXT.AUSTRIA 18.07.05

"NZZ am Sonntag" muss Quellen zu Transplantionsfall nicht nennen
ZÜRICH - Keine Aufhebung des Quellenschutzes im Zusammenhang mit einer tödlich verlaufenen Herztransplantation im Frühling 2004 am Zürcher Unispital: Die Anklagekammer des Zürcher Obergerichts hat einen Antrag der Staatsanwaltschaft abgewiesen.
SWISSINFO.CH 18.07.05

Irland: Abtreibungswillige Patientinnen sollen keine Auslandsadressen mehr erhalten
DUBLIN. Abtreibungswillige Patientinnen in Irland werden es künftig schwerer haben, die Adressen von Abtreibungskliniken in Großbritannien und anderen EU-Ländern zu recherchieren.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.07.05
 


17. Juli

Teures Anti-Abtreibungsplakat: 90 Millionen Euro Geldstrafe
Amerikanische Lebensschützer legen gegen Gerichtsurteil Berufung ein
KATH.NET 17.07.05

Weiter zu Artikel vom 01.-15. Juli 2005

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