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Pressespiegel 01.-15. Juli 2005

Anzahl: 82 Artikel, Stand 22.07.05

15. Juli

Ethiker warnen vor Forschung mit menschlichen Stammzellen an Tieren
BALTIMORE. Die meisten ethischen Vorbehalte gegen die Stammzellforschung betrafen bisher die Anwendung beim Menschen. Zu Kalamitäten kann es jedoch auch in der präklinischen Phase bei den Tierexperimenten kommen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 15.07.05

Das Geheimnis des Alterns
Forscher: Ansammlung von Mutationen in der mitochondrialen DNA ist der Schlüsselfaktor beim Altern
WISSENSCHAFT.DE 15.07.05

eHealth in Europa - Gesundheitsleistungen ohne Grenzen
Europa ist mit 450 Millionen Verbrauchern der größte Marktplatz der Welt, in dem die Menschen leben, arbeiten und reisen. Unser Ziel ist es, den Menschen in Europa Gesundheitsleistungen ohne Grenzen und ohne unnötige Bürokratie zur Verfügung zu stellen. Wie groß der Bedarf ist, beweisen die mehr als 30 Millionen EU-Bürger, die bereits im Besitz einer Europäischen Krankenversicherungskarte sind.
PRESSEMITTEILUNG BMGS 15.07.05

Borstenvieh als Zellspender
Forscher wollen Diabetiker vom täglichen Insulinspritzen befreien - mit schweinischen Bauchspeicheldrüsenzellen
BERLINER ZEITUNG 15.07.05

Ersatzorgane vom Tier
Lange galt die Xenotransplantation, die Übertragung von Tierorganen oder Tierzellen auf den Menschen, als unrealistisch. Jetzt macht die Forschung Fortschritte, zum Missfallen der Tierschützer. Denn der Verbrauch von Versuchstieren ist sehr hoch
Von Gisela Sonnenburg
TAZ 15.07.05

Transplantationskriterien nicht mehr so restriktiv
Organverpflanzung auch bei Blutgruppenunverträglichkeit / Spezielles Programm für Senioren älter als 65 Jahre
Auch aufgrund des Mangels an Organen wird die Auswahl von Spenderorganen für die Transplantation nicht mehr so restriktiv gehandhabt wie früher. Das gilt zum einen für die Blutgruppenmerkmale, zum anderen für das Alter der Patienten.
Ärzte Zeitung, 15.07.2005
 


14. Juli

Parteien stellen Wahlprogramme vor - VDAB: Klare Konzepte für die Pflege fehlen!
Die zukünftige Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme bestimmt die jüngst verabschiedeten Wahlprogramme von SPD, Union und Grüne.
PRESSEMITTEILUNG: 14.07.2005 Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB)

Behinderte sollen persönliches Budget erhalten
Westfalen-Lippe / Projekt des Landschaftsverbandes sieht Geld statt Sachleistungen vor
KÖLN (ble). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) will in Bielefeld bis zum Jahresende 50 Behinderte für das bundesweite Modellvorhaben "Trägerübergreifende Persönliche Budgets" gewinnen.
Ärzte Zeitung, 14.07.2005

Schweizer Ethikkommission hält nichts davon, Beihilfe zum Suizid für Menschen aus dem Ausland zu verbieten
Von Christoph Fuhr
Sterbetouristen - so werden in der Schweiz schwerkranke Menschen genannt, die aus dem Ausland anreisen, um Beihilfe zum Suizid zu erhalten. Die liberale Gesetzgebung der Eidgenossenschaft erlaubt die im Land selbst nicht unumstrittene Unterstützung beim Selbstmord - wenn bestimmte Auflagen erfüllt sind.
Ärzte Zeitung, 14.07.2005

Ethische Probleme lösen - LMU eröffnet Münchner Kompetenzzentrum Ethik
Soll therapeutisches Klonen erlaubt sein? Dürfen Wissenschaftler mit menschlichen embryonalen Stammzellen forschen? Wie steht es um das Selbstbestimmungsrecht von Patienten? In den letzten Jahren wurden immer wieder kontroverse Debatten über diese und ähnliche Themen geführt. Fakt ist: Forschung und Technologietransfer eröffnen innovative Wissensbereiche, die häufig neue ethische Fragestellungen aufwerfen. Ethische Entscheidungsfindung unterliegt dabei einem interdisziplinären Prozess. Deshalb hat die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München das Münchner Kompetenzzentrum Ethik (MKE) gegründet.
PRESSEMITTEILUNG Ludwig-Maximilians-Universität München 14.07.05 (IDW)

Michael J. Fox macht sich für Stammzellenforschung stark
Senat wird über neuen Gesetzentwurf entscheiden
PRESSETEXT.AUSTRIA 14.07.05

Retroviren überwinden Speciesgrenze – Tourismus als potenzielles Risiko
SEATTLE. Die HI-Viren sind nicht die einzigen Retroviren, die zum Sprung über die Speciesgrenze vom Affen auf den verwandten Primaten Mensch in der Lage sind.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.07.05

Hirnforschung - Wer deutet das Denken?
Gegen die Hybris der Hirnforscher, den Menschen neu erklären zu wollen, wehren sich nun auch die Psychologen. Ein Streitgespräch zwischen Wolfgang Prinz und Wolf Singer über Neurowissenschaften und den freien Willen
DIE ZEIT 14.07.2005 Nr.29
 


13. Juli

Ärzte in Gießen mit weißer Weste
GIESSEN (dpa). Nach dem Vorwurf heimlicher Medikamententests bei Patienten der Gießener Uniklinik hat die Staatsanwaltschaft alle Verfahren gegen die elf beschuldigten Ärzte eingestellt.
Ärzte Zeitung, 13.07.2005

Klinische Studien sollen umfassend transparent sein
BERLIN (HL). Klinische Studien sollen künftig grundsätzlich registriert werden. Dafür setzt sich eine Initiativgruppe ein, der unter anderem das Deutsche Netzwerk für Evidenzbasierte Medizin und die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften angehören.
Ärzte Zeitung, 13.07.2005

Register für klinische Studien
Ärzte und Wissenschaftler haben gestern in Berlin dringend ein öffentliches Register für klinische Studien in Deutschland gefordert.
DIE WELT 13.07.05

Bundesregierung greift Unionsvorschlag zum Abbau von Bürokratie in Heimen auf
- Anlässlich der Beratungen im Bundeskabinett, ein Eckpunktepapier zum Abbau von Bürokratie in Heimen beschließen zu wollen, erklärt die seniorenpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Eichhorn MdB:
Nach mehr als einem Jahr greift Bundesfamilienministerin Renate Schmidt endlich den Vorschlag der Union auf, die Bürokratie in Heimen abzubauen, damit Pflegekräften wieder mehr Zeit für die Versorgung und Betreuung von Pflegebedürftigen zur Verfügung steht.
PRESSEMITTEILUNG Maria Eichhorn MdB CDU 13.07.05

Bürokratie abbauen - Pflege fördern
Bundesministerin Renate Schmidt stellt Eckpunkte zur Entbürokratisierung des Heimrechts im Bundeskabinett vor
Die Deutschen werden immer älter, die Anzahl der Hilfe- und Pflegebedürftigen steigt. Um die die Qualität der ambulanten und stationären Pflege zu sichern und weiterzuentwickeln, hat die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, heute im Bundeskabinett ein Zehnpunktepapier zur Entbürokratisierung der Pflege vorgestellt.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 13.07.05

Suizid-Tourismus: Ethikkommission ist gegen Verbot
BERN (fuh). Die Schweizer Ethikkommission in der Humanmedizin plädiert dafür, ein Gesetz unverändert zu lassen, das in den vergangenen Jahren zu einem Suizid-Tourismus in die Eidgenossenschaft geführt hat.
Ärzte Zeitung, 13.07.2005

»Ich will auch Rosen«
Sexualität und Partnerschaften von Behinderten waren lange Zeit ein Tabu. Das ändert sich nur langsam.
von Karsten Krampitz
JUNGLE WORLD 28 vom 13.07.05
 


12. Juli

Schweiz: Beihilfe zum Selbstmord weiterhin straffrei
Die nationale "Ethik"-kommission im Bereich Humanmedizin (NEK) hat gestern in Bern ihre Stellungnahme präsentiert
KATH.NET 12.07.05

England: Klares Nein zur Sterbehilfe
Die Generalsynode der Anglikaner pocht auf das Lebensrecht
York (DT/KNA) Die anglikanische Staatskirche von England hat einer möglichen Liberalisierung der Sterbehilfe in Großbritannien eine klare Absage erteilt.
DIE TAGESPOST vom 12.07.2005

Nationales Studienregister behindert Transparenz, statt sie zu fördern
Berlin (VFA). "Nationale Insellösungen bei der Registrierung klinischer Studien schaffen für Ärzte, Patienten und Gesundheitswesen keine Transparenz, sondern stehen ihr im Wege; denn sie sorgen für eine Zersplitterung der Information.
PRESSEMITTEILUNG Verband Forschender Arzneimittelhersteller VFA 020/2005 12.07.2005

Gen-Mutation bei Epilepsie entdeckt
Gedächtnisverlust kann genetisch bedingt sein
Bonn - Wissenschaftler des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN) haben eine neue Mutation bei Epilepsie-Patienten mit Gedächtnisproblemen entdeckt.
PRESSETEXT.AUSTRIA 12.07.05

Herzinsuffizienz durch "dead-beat"
BONN (ddp.vwd). Wissenschaftler des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN) haben eine genetische Ursache für Herzinsuffizienz entdeckt.
Ärzte Zeitung, 12.07.2005

Gemeinsamer Kampf gegen Krankheiten in der Dritten Welt
Non-Profit-Unternehmen bringen Pharmafirmen, Regierungen und Stiftungen an einen Tisch - Entwicklung neuer Medikamente
von Heike Jänz
DIE WELT 12.07.05

Richterernennung als Lackmustest
Präsident Bush hat die Chance, den Obersten Gerichtshof dem Einfluss der Demokraten zu entreißen
Das Personalkarussell am Obersten Gerichtshof in Washington dreht sich in diesen Tagen ungewöhnlich rasch.
DIE TAGESPOST vom 12.07.2005
 


11. Juli

Sterbehilfe soll straffrei bleiben
Ethikkommission rät zur Beibehaltung der liberalen Gesetzgebung
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 11.07.05

Nationale Ethikkommission will Sterbebeihilfe weiter erlauben
BERN - Sterbebeihilfe soll erlaubt bleiben. Dies empfiehlt die Nationale Ethikkommission im Bereich Humanmedizin (NEK). Doch sie sieht rechtlichen Regelungsbedarf.
SWISSINFO.CH 11.07.05

PDF "Beihilfe zum Suizid"
84 Seiten, Stellungnahme Nr.9/2005 Nationale Ethikkommission im Bereich Humanmedizin (Schweiz)

USA: Bischofskonferenz appelliert an Bush wegen Höchstrichter
Bischof Skylstad, der Vorsitzende der Amerikanischen Bischofskonferenz, möchte Höchstrichter, die das Recht auf Leben und die Religion akzeptieren - auch die Abschaffung der Todesstrafe wird gefordert
KATH.NET 11.07.05

DFG bewilligt drei Klinische Forschergruppen
Auch ein Projekt zur Stammzellforschung unter den Neueinrichtungen
In Erlangen, Hannover und Tübingen beginnen in Kürze drei neue Klinische Forschergruppen ihre Arbeit.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) 11. Juli 2005
 


10. Juli

Eine Chance, die Zukunft Amerikas zu bestimmen
Ernst Cramer erläutert, warum Präsident George W. Bush hart darum kämpfen muß, seine Kandidaten für das Oberste Gericht der USA durchzubringen
WELT AM SONNTAG 10.07.05
 


08. Juli

Pharma-Land China: Milliardenmarkt mit Macken
Von Sascha Karberg und Claudia Wessling
Schnelle Zulassungen, billige Arbeitskräfte, ein gigantischer Markt: China und seine Forscher könnten die Probleme der globalen Pharma- und Biotech-Industrie lösen. Theoretisch jedenfalls.
SPIEGEL ONLINE 08.07.05

FDP nimmt klinische Forschung unter die Lupe
Bildung und Forschung/Kleine Anfrage
Berlin: (hib/VOM) Nach der klinischen Forschung in Deutschland erkundigt sich die FDP-Fraktion. In einer Kleinen Anfrage (15/5895) heißt es, die klinische Forschung sei Grundlage für die weitere Entwicklung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im expandierenden Markt für Gesundheitsleistungen.
HIB 185/2005 07.07.05

14. Novelle zum Arzneimittelgesetz kommt: Keine unlautere Werbung für Schönheitsoperationen und bessere Chancen für Generikahersteller
Der Bundesrat hat heute dem 14. Gesetz zur Änderung des Arzneimittelgesetzes (BT-Drs. 15/5728) zugestimmt. Das Gesetz, das Ende August 2005 in Kraft treten wird, enthält insbesondere die für die Umsetzung europäischen Rechts notwendigen Änderungen des Arzneimittelgesetzes, des Heilmittelwerbegesetzes und des Patentgesetzes. Deutschland ist damit einer der ersten europäischen Mitgliedstaaten, der die 2004 vorgenommene Revision der europäischen pharmazeutischen Gesetzgebung in nationales Recht umgesetzt hat.
PRESSEMITTEILUNG Bundesminsiterium gesundheit und Soziale Sicherung BMGS 08.07.05

Neuregelung der forensischen DNA-Analyse kann in Kraft treten
Der Bundesrat hat heute den von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries vorgelegten Gesetzentwurf zur Neuregelung der DNA-Analyse für Strafverfolgungszwecke passieren lassen. Damit kann das Gesetz nunmehr dem Bundespräsident zur Verkündung vorgelegt werden, spätestens drei Monate nach der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt tritt es dann in Kraft.
PRESSEMITTEILUNG Bundesminsiterium der Justiz BMJ 08.07.05

Europäisches Patentamt erteilt Keimzellenpatent
Greenpeace entdeckt wieder einmal ein Patent, das es eigentlich nicht geben dürfte. Die Umweltschützer fordern eine Neuordnung des Patentrechts
TAZ 08.07.05

Muskelzellen aus dem Knochenmark
Neue Hoffnung für Patienten mit Muskelschwund
Japanische Forscher haben eine Quelle für gesunde Muskelzellen gefunden.
BERLINER ZEITUNG 08.07.05

Klinische Studien: Plädoyer für die Einrichtung eines öffentlichen Registers
Antes, Gerd; Dreier, Gabriele; Encke, Albrecht; Ohmann, Christian; Seiler, Christoph; Victor, Norbert
Ein nationales Register ist als Beitrag zu den umfassenden internationalen Aktivitäten unabdingbar, wenn Nachteile für die deutsche klinische Forschung vermieden werden sollen.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 27 vom 08.07.2005, Seite A-1937

Brasilianische Regierung entscheidet über Aids-Patent
Südamerikanisches Land droht Pharmakonzern mit billigerem Medikament
PRESSETEXT.AUSTRIA 08.07.05

Rezeptfreie „Pille danach“: Sexualverhalten bleibt unverändert
LONDON. In Großbritannien ist seit Januar 2001 die „Pille danach“ frei verkäuflich. Ciceley Marston und Kollegen berichten im British Medical Journal in einem vorab online veröffentlichten Artikel, dass sich das Sexualverhalten der Frauen durch dieses Angebot nicht verändert hat.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.07.05

Enquete-Kommission empfiehlt berufliche Freistellung zur Sterbebegleitung
Recht/Zwischenbericht
Berlin: (hib/SAS) Eine gesetzliche Regelung zur Freistellung Berufstätiger, damit diese schwerkranke oder sterbende Angehörige oder besonders nahe stehende Personen beim Sterben begleiten können, schlägt die Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" vor. In ihrem zur "Verbesserung der Versorgung Schwerstkranker und Sterbender in Deutschland durch Palliativmedizin und Hospizarbeit" vorgelegten Zwischenbericht (15/5858) empfiehlt sie für Berufstätige einen Rechtsanspruch auf Freistellung von der Arbeit für einen Zeitraum von drei bis maximal sechs Monaten bei gleichzeitiger sozialrechtlicher Absicherung sowie fortbestehendem Kündigungsschutz.
HIB 186/2005 08.07.2005

Palliativmedizin: Geld und Gesetz
Richter-Kuhlmann, Eva A.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 27 vom 08.07.2005, Seite A-1917
Dem Wunsch der Patienten auf einen friedlichen Tod, gut versorgt, in vertrauter Umgebung und mit vertrauten Menschen muss – soweit es möglich ist – Rechnung getragen werden.

Pflege: Damit das Alter nicht zur Bedrohung und Last wird
Clade, Harald
Der demographische Wandel beansprucht immer mehr die Versorgungsressourcen und -qualitäten im Pflegesektor.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 27 vom 08.07.2005, Seite A-1938
 


07. Juli

Patentamt lässt Menschen züchten
München/Brüssel, Das Europäische Patentamt (EPA) hat im Februar 2005 ein Patent erteilt, das zur Auswahl des Geschlechts von Kindern dient, die aus künstlicher Befruchtung hervorgehen. Patentinhaber ist die US-Firma XY Inc, USA. Dies belegt eine aktuelle Recherche von Greenpeace. Laut Patentschrift mit der Nummer EP 1257 168 B werden Samenzellen tiefgekühlt und nach den Geschlechts-Chromosomen getrennt. Das Patent umfasst das technische Verfahren und die Samenzellen selbst. Menschen werden damit auf eine Ebene mit Verfahren in der Tierzucht gestellt.
PRESSEMITTEILUNG GREENPEACE 07.07.05

Kritik nach EU-Patent auf menschliche Geschlechterwahl
Patent umfaßt technisches Verfahren und Spermien
PRESSETEXT.AUSTRIA 07.07.05

Baby aus 13 Jahre tiefgefrorenem Embryo
Santa Rosa - Knapp 14 Jahre nach der Geburt ihrer Zwillinge hat eine 45jährige Kalifornierin eine gesunde Drillingstochter zur Welt gebracht.
BERLINER MORGENPOST 07.07.05

Behandlungsfehler - Ministerium stellt Studie vor
BERLIN (fst). Das Bundesgesundheitsministerium hat erstmals umfassend die Art und das Ausmaß von vermeintlichen ärztlichen Behandlungsfehlern untersuchen lassen.
Ärzte Zeitung, 07.07.2005

USA: Vor neuem Showdown in der Abtreibungsfrage
Nach dem Rücktritt der Höchstrichterin Sandra Day O'Connor wird der Höchstrichterposten neu besetzt - die Abtreibungsfrage könnte neu aufgerollt werden - eine der wichtigsten innenpolitischen Entscheidungen für George W. Bush.
KATH.NET 07.07.05

Zurück aus der Steinzeit
Der Neandertaler soll auferstehen. Paläogenetiker rekonstruieren sein Genom. Auch das erste Säugetier wird im Rechner wiederbelebt
Von Ulrich Bahnsen
DIE ZEIT 07.07.2005 Nr.28

Kranke, raus!
Warum eine kleine Klinik in Nordrhein-Westfalen von einem Tag zum nächsten die Behandlung ihrer Patienten einstellte
Von André Paul
DIE ZEIT 07.07.2005 Nr.28

Wege gegen den Kollaps
Altenpflege in tödlicher Not
Wie kommt es zu Morden in Heimen und Kliniken? Klaus Dörner, als Chefarzt selbst einmal von solchen Serientaten betroffen, stellt das gesamte System infrage. Er setzt auf bessere Hilfe durch Wohngruppen.
RHEINISCHER MERKUR Nr. 27, 07.07.2005
 


06. Juli

Großbritannien: Neue Vorgehensweise in der pränatalen Diagnostik könnte Detektionrate von Anomalien verringern
LONDON. Eine Änderung der traditionellen Untersuchungsmethoden in der pränatalen genetischen Diagnostik, die britischen Paaren angeboten wird, könnte dazu führen, dass bestimmte chromosomale Anomalien nicht erkannt werden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.07.05

Krankenhäuser melden "potenzielle Organspender" nicht - Falschmeldung der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) widerlegt
Von Roberto Rotondo, Psychologe und Krankenpfleger
Die Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) setzt seit Jahren Krankenhausärz-te, Politiker, Patienten und Medien mit der Behauptung unter Druck, dass 40 bis 60 % der Kliniken mit Intensivstationen "potenzielle Organspender" nicht melden, sich also illegal verhalten. Zu Unrecht, wie die Informationsstelle Transplantationsmedizin und Organspende (ITO) recherchiert hat. Der DSO liegen keine seriösen Untersuchungen oder Fakten darüber vor, die ihre Behauptung bestätigen.
Mitteilung Informationsstelle Transplantationsmedizin und Organspende 06.07.05

Ärztealltag zwischen politischem Zwang und ethischer Verantwortung
Fortbildungsreihe der Ärztekammer Bremen / Sozialmedizinische Themen im Fokus
BREMEN (cben). "Wem dienen die Ärzte? Ärztliches Handeln zwischen politischen Zielsetzungen, Staatsgewalt, Fachlichkeit und Ethik. " - so lautet der Titel einer Fortbildungsreihe, die die Bremer Ärztekammer zu brisanten sozialmedizinischen Themen anbietet. Es geht um die wachsende Bedeutung der Medizin bei politischen, wirtschaftlichen und juristischen Entscheidungen.
Ärzte Zeitung, 06.07.2005

Craig Venter will künstliches Lebewesen schaffen
Designer-Bakterien sollen industriell genutzt werden
PRESSETEXT.AUSTRIA 06.07.05
 


05. Juli

"Unterzeichnung der europäischen Bioethik-Konvention wäre derzeit falsch"
Tübingen - Gegen eine Unterzeichnung der Bioethikkonvention des Europarates durch Deutschland haben sich Politiker und Wissenschaftler ausgesprochen.
DIE WELT 05.07.06

Hospizverband für Psychologen in Palliativ-Teams
KIEL (di). Der Hospiz- und Palliativverband Schleswig-Holstein sieht neben ärztlicher und pflegerischer Kompetenz in Palliative-Care-Teams auch einen hohen Bedarf an sozialer, psychologischer und seelsorgerischer Unterstützung.
Ärzte Zeitung, 05.07.2005

Arzneifälschung wird Risiko für die Gesundheit
BERLIN (HL). Sechs internationale Arzneimittelhersteller haben das Bundesinnen- und das Gesundheitsministerium um Hilfe im Kampf gegen organisierte und kriminelle Fälschung von Arzneimitteln gebeten. Dies sei inzwischen eine ernsthafte gesundheitliche Bedrohung.
Ärzte Zeitung, 05.07.2005

Rohstoff Mensch - Ressource Eizelle
Mit dem überaus brisanten Thema des internationalen Handels mit Eizellen und Embryonen befasste sich vor kurzem eine Konferenz im Europäischen Parlament in Brüssel.
DIE TAGESPOST vom 05.07.2005

Kontrolle über das Stammzellprogramm
Kontrolliertes Umprogrammieren von Stammzellen durch Kulturbedingungen / Max-Planck-Wissenschaftler mit neuem Konzept für embryonale Stammzellen
PRESSEMITTEILUNG Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. 05.07.05

Spätabtreibungen sind unmenschlich - Tim ist acht Jahre alt
Meschede. Der kleine Tim aus Oldenburg, der 1997 wegen Down-Syndrom abgetrieben werden sollte, jedoch seine Abtreibung überlebte, wird heute acht Jahre alt. Der Fall Tim hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt, da man ihn nach der ver­suchten Abtreibung neun Stunden nahezu unversorgt liegen ließ.
PRESSEMITTEILUNG Stiftung Ja zum Leben 05.07.05

Abtreibung überlebt: Tim aus Oldenburg feiert achten Geburtstag
250.000 Unterschriften für Verbot von Spätabtreibungen in Deutschland
Meschede. Der als „Oldenburger Baby“ bekanntgewordene Tim, der 1997 seine Abtreibung überlebte, hat am 5. Juli seinen achten Geburtstag gefeiert.
KATH.NET 05.07.05

Staatsregierung bringt Entwurf eines Sächsischen Ausführungsgesetzes zum Transplantationsgesetz in den Landtag ein
Die Sächsische Staatsregierung hat auf ihrer heutigen Kabinettssitzung beschlossen, den Entwurf eines Sächsischen Ausführungsgesetzes zum Transplantationsgesetz in den Landtag einzubringen. Zuvor hatten betroffene Verbände und Selbsthilfegruppen im Rahmen des Anhörungsverfahrens Gelegenheit zur Stellungnahme erhalten.
PRESSEMITTEILUNG Medienservice Sachsen 05.07.05
 


04. Juli

Großbritannien: Ärzte stimmen gegen Verkürzung der Abtreibungsfrist
LONDON. In Großbritannien wird es vermutlich keine kürzeren Abtreibungsfristen geben. Der britische Ärztebund (British Medical Assiciation, BMA) votierte jetzt dafür, die Fristen in Großbritannien nicht wie von der Regierung mehrfach angeregt zu verkürzen
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.07.05

Kassen fördern ambulante Hospizdienste
ERFURT (dür). Ambulante Hospizdienste und Selbsthilfekontaktstellen in Thüringen erhalten in diesen Tagen für ihre engagierte Arbeit Fördermittel der Krankenkassen.
Ärzte Zeitung, 04.07.2005

Im Osten sinkt die Bereitschaft zur Organspende
LEIPZIG (dür). In Ostdeutschland haben im vergangenen Jahr 141 Menschen nach dem Tod Organe gespendet, das waren 20 weniger als 2003. Die Zahl der zur Transplantation entnommenen Organe sank von 466 auf 390. Das meldet die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) in ihrem Jahresbericht für die Region Ost.
Ärzte Zeitung, 04.07.2005

Mit Gewebe von Toten helfen Ärzte vielen Patienten, aber gesetzliche Hürden machen das Helfen schwer
Von Nicola Siegmund-Schultze
150 bis 200 Kinder kommen in Deutschland jährlich mit einer Omphalozele auf die Welt: Eingeweide, meist Dünndarm und Teile der Leber, liegen in einer bruchsackartigen Ausweitung der Nabelschnur außerhalb des Bauchraums.
Ärzte Zeitung, 04.07.2005

Diener verteidigt Transplantations-Moratorium
Spitalleitung für Kommunikation verantwortlich
Die Zürcher Gesundheitsdirektorin Verena Diener hat im Kantonsparlament Stellung zum Fall Voser genommen. Dabei bekräftigte sie die Notwendigkeit eines Moratoriums für Herztransplantationen, das aber «nicht mehr lange» dauern wird.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 04.07.05

Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin'
04.07.2005 Öffentliches Bürgerforum "Die Biomedizinkonvention des Europarates - jetzt unterzeichnen?" in Tübingen

 


03. Juli

Gewaltlos gegen den Genozid
Franz Alt gehört zu Deutschlands bekanntesten Journalisten. Er gratuliert dem Dalai Lama zum 70. Geburtstag und klagt China des kulturellen Völkermords in Tibet an
von Franz Alt
WELT AM SONNTAG 03.07.05
Anm.: Artikel u.a. über Zwangsabtreibung und Kindermord in Tibet
 


02. Juli

Das Recht, geboren zu werden
Der liberal-demokratische Staat hat zwei Gesichter: Er kann das Leben wirksam schützen, aber auch Leben bedrohen
Noch nie in der Geschichte ist dem Schutz des menschlichen Lebens solche Bedeutung zugemessen worden und war solcher Schutz auch so weitreichend und wirksam realisiert, wie in den modernen demokratisch- liberalen Gesellschaften.
DIE TAGESPOST vom 02.07.2005
 


01. Juli

Forschungsbetrug: Jeder Dritte ist unredlich
Zylka-Menhorn, Vera
Eine US-Studie enthält erstmals Zahlen zum Ausmaß von Datenmanipulationen und wissenschaftlichem Fehlverhalten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft schätzt die Situation hierzulande ähnlich ein.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 26 vom 01.07.2005, Seite A-1853 / B-1567 / C-1475

Diskussion über Sicherheit beim Spenden von Eizellen
Ovarielles Hyperstimulationssyndrom kann zum Tod führen
Brüssel - Fruchtbarkeitsexperten warnen, dass mehr Wissen um die Langzeitfolgen des Spendens von Eizellen erforderlich ist.
PRESSETEXT.AUSTRIA 01.07.05

Frauenärzte wollen anderes Gesetz für Embryonenschutz
Berlin - Das Geheimnis ewiger Liebe hat der "Stern" vor drei Wochen enthüllt, jetzt prangert seine Titelseite die familienfeindliche Gesellschaft an. Die auf 1,3 Kinder "dramatisch abgerutschte" Geburtenrate zwingt die Frauenärzte zum Handeln. Damit Deutschland seine Zukunft nicht verspielt, fordern sie ein Fortpflanzungsmedizingesetz und eine Aufsichtsbehörde nach Vorbild der britischen HFEA.
BERLINER MORGENPOST 01.07.05

Künftig sollen forensische DNA-Tests ausgeweitet werden
Neuregelung zur DNA-Analyse schafft Grundlage für Reihengentests / Zustimmung von Richtern oft nicht mehr nötig
Ärzte Zeitung, 01.07.2005

Kampf ums Herz
Zürcher Transplantationskrimi: Warum musste Rosmarie V. sterben?
Ulrike Baureithel
FREITAG 26 01.07.05

78. Gesundheitsministerkonferenz in Erlangen: 1. Appell zur Erhöhung der Organspendebereitschaft 2. Finanzierung von Kinder-Hospizen
München - Die 16 Länder-Gesundheitsminister schlossen heute die 78. Gesundheitsministerkonferenz (GMK) unter Vorsitz von Bayerns Gesundheitsminister Werner Schnappauf und Sozialministerin Christa Stewens in Erlangen ab. Als weitere zentrale Themen wurden die Förderung der Organspendebereitschaft und die Finanzierung von Kinderhospizen behandelt.
PRESSEMITTEILUNG BAYERISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR UMWELT (STMUGV) 01.07.2005

Organspende: Infos schon in der Fahrschule
Das Thema Organspende soll Teil der Führerscheinausbildung werden. Künftig sollen Fahranfänger bei der Erste-Hilfe-Ausbildung über Möglichkeiten und Nutzen der Organspende informiert werden. Das erklärten die für Gesundheit und Soziales zuständigen Fachminister der Länder zum Abschluss einer zweitägigen Konferenz in Erlangen.
BAYERISCHER RUNDFUNK BR 01.07.05

Ersatzteile aus dem Tiefkühlfach
Der Umgang mit menschlichem Gewebe und Körperzellen wird neu geordnet. Ein Folge wird sein, dass viele kleine Gewebebanken vor dem Aus stehen, da sie die neuen und strengeren Qualitätsanforderungen nicht mehr erfüllen können
Von Dirk Böttcher
TAZ 01.07.05

Portugal stimmt am 8. Juli über Abtreibung ab
Die Bürger werden gefragt, ob sie meinen, dass Abtreibung in den ersten zehn Schwangerschaftswochen "nicht länger illegal sein sollte".
KATH.NET 01.07.05

Nationaler Ethikrat: Einstweilen neu konstituiert
Widersprüchliche Meinungen über den Fortbestand nach der Bundestagswahl
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 26 vom 01.07.2005, Seite A-1848 / B-1564 / C-1472

Recht auf palliativmedizinische Versorgung: DGSS begrüßt Forderungen der Enquete-Kommission
DGSS begrüßt Forderungen der Enquete-Kommission
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) 01.07.05

Schwerbehindertennachweis
Eine Auslegungssache: Englischer Streit um Spätabtreibungen
Oliver Tolmein
In England versucht eine junge Vikarin ein Strafverfahren gegen Ärzte in Gang zu bringen, die eine Spätabtreibung wegen eines Fetus mit Lippenkieferngaumenspalte durchgeführt haben - bislang stößt sie auf viel Resonanz und hat wenig Erfolg.
F.A.Z., 26.03.2005, Nr. 71 / Seite 35

Forschung an Kindern für Kinder
Eine Stellungnahme der Kommission für ethische Fragen der DAKJ.

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