Presse
Pressespiegel 16.-30. Juni 2006
Anzahl: 155 Artikel, Stand 07.07.06
30. Juni
Stammzellgesetz gefährdet Forschungsstandort
Wissenschaftler fordern eine Änderung des Stammzellgesetzes, damit auch mit neueren embryonalen Stammzelllinien geforscht werden kann
TAZ 30.06.06
Weniger Geld für Abtreibungen
Sachsen und Thüringen wollen staatliche Unterstützung kürzen
von Frank Diering
Berlin - Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat sich hinter die Forderung einiger unionsregierter Bundesländer gestellt, die finanzielle Hilfe für Frauen bei Abtreibungen zu kürzen.
DIE WELT 30.06.06
Keine Änderung: Heimrecht soll Ländersache sein
BERLIN (fst). Entgegen dem Rat aller Fachleute hält die große Koalition an dem Vorhaben fest, das Heimrecht im Zuge der Föderalismusreform auf die Länder zu übertragen. Heute soll der Bundestag über die Reform abstimmen.
Ärzte Zeitung, 30.06.2006
Zehn Jahre stationäre Leistungen der Pflegeversicherung
VDAB: Strukturelle Verbesserungen konsequent angehen
Seit dem 1. Juli 1996 - und somit seit zehn Jahren - können pflegebedürftige Menschen in Heimen Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen.
PRESSEMITTEILUNG Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB) 30.06.06
Zehn Jahre nach Geburt von Klonschaf Dolly: unklare „Vaterschaft“
dpa LONDON. Das Klonschaf Dolly hatte keinen biologischen Vater. Und rund zehn Jahre nach der Geburt des berühmtesten Schafes der Welt am 5. Juli 1996 ist auch die geistige „Vaterrolle“ des Klonforschers Ian Wilmut umstritten.
HANDELSBLATT 30.06.06
Genomforschungszentrum sucht gezielt nach Krankheitsursachen
Schavan: "Moderne Medizin stellt das Individuum in den Mittelpunkt"
Bundesforschungsministerin Annette Schavan sieht in der Medizinforschung einen neuen Trend hin zum Individuum.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 30.06.06
Australische Wissenschaftler entdecken neues Gen
Perth – Die Entdeckung eines neuen Gens könnte zu einem Durchbruch in der Bekämpfung von Brust- und Prostatakrebs sowie von Diabetes führen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.06.06
Neues Arzneimittelgesetz: Empfehlungen für Studien an Universitätskliniken
Berlin/Düsseldorf – Empfehlungen für nicht-kommerzielle Studien an Universitätskliniken haben die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) herausgegeben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.06.06
Medizinische Ethikkommissionen: Europäische Impulse
Klinkhammer, Gisela
Der Arbeitskreis beschäftigte sich unter anderem mit der Kinderarzneimittel-Verordnung und der Forschung mit nichteinwilligungsfähigen Notfallpatienten.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 26 vom 30.06.2006, Seite A-1793 / B-1539 / C-1489
29. Juni
Gesundheitsminister diskutieren über Kosten für Abtreibungen
Dessau - Die Gesundheitsminister der Länder beschäftigen sich bei ihrer am Donnerstag begonnenen Konferenz in Dessau auch mit der staatlichen Kostenübernahme für Abtreibungen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.06.06
,Amnesty’-Chefin: ,Es gibt kein Recht auf Leben für einen Fötus’
Das "Recht auf Abtreibung" sei ein wichtiges Thema, meinte Irene Khan im Interview mit der „Weltwoche“.
KATH.NET 29.06.06
Todsicher
Kind als Schaden
Ärzte werden noch eher zum Abbruch raten. Schadensersatz kann dann keiner fordern.
Matthias Gierth
Kann die Geburt eines Kindes einen Schaden darstellen? Der juristische Streit über diese Frage wird längst in zahlreichen EU-Ländern erbittert geführt.
Rheinischer Merkur Nr. 26, 29.06.2006
Kinderwunsch - Deutsche in der EU Schlußlicht
Studie zeigt Wertewandel auf
BERLIN (fst). Der Wunsch nach einem Kind ist bei Paaren in Deutschland so gering wie in keinem anderen Land in Europa. Das ist das Ergebnis einer Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BIB) und der Robert-Bosch-Stiftung, die gestern vorgestellt wurde.
Ärzte Zeitung, 29.06.2006
„Keine Wanderdüne“
Annette Schavan / Die Forschungsministerin über Stammzellforschung und das CDU-Grundsatzprogramm
Sie wirbt für die deutsche Stichtagsregelung und will einen neuen Ethikrat einrichten: Die Menschenwürde hat Vorrang vor dem reinen Wettbewerb.
Rheinischer Merkur Nr. 26, 29.06.2006
Gesetz zur Neugestaltung des Ethikrats begrüßt
Zur Ankündigung von Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) im Rheinischen Merkur vom 29. Juni 2006, den Nationalen Ethikrat zu reformieren und einen Deutschen Ethikrat zum 01. Juli 2007 einzurichten, erklärt Petra Sitte, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. für Forschung und Technologie:
Der Vorschlag von Bundesforschungsministerin Annette Schavan, den Nationalen Ethikrat auf eine gesetzliche Grundlage zu stellen, ist begrüßenswert.
PRESSEMITTEILUNG Petra Sitte,MdB DIE LINKE 29.06.2006
Frankreichs Bischöfe kritisieren Stammzellforschungs-Erlaubnis
Paris - Frankreichs Bischöfe haben die ersten Genehmigungen für Projekte der verbrauchenden Embryonenforschung kritisiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.06.06
Britischer Ärzte-Verband lehnt aktive Sterbehilfe ab
London - Der größte britische Ärzte-Verband hat sich gegen aktive Sterbehilfe ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.06.06
Ersatzkassen und Pflegeverbände liegen im Clinch
Kassenverband in Nordrhein moniert Mängel bei ambulanter Pflege / Anbieter: MDK-Daten zeichnen verzerrtes Bild
KÖLN (ble). Die Ersatzkassenverbände in Nordrhein-Westfalen üben scharfe Kritik an der Arbeit ambulanter Pflegedienste in Nordrhein, etwa beim Umgang mit Patienten mit Dekubitus oder Inkontinenz.
Ärzte Zeitung, 29.06.2006
Ärzte und Krankenkassen: EU-Geweberichtlinie gefährdet Transplantationsmedizin
Berlin – Ärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen haben davor gewarnt, die so genannte Geweberichtlinie der Europäischen Union (EU) in Deutschland so umzusetzen, wie es das Bundesministerium für Gesundheit plant.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.06.06
ödp: CSU-Kehrtwende beim Genmais ist Riesenerfolg der Agrar-Gentechnikkritiker
Widerstand wird fortgesetzt, weil die CSU auf den Staatsgütern weiter macht wie bisher!
PRESSEMITTEILUNG ödp Bayern 29.06.06
28. Juni
Persönlichkeitsschutz von Gynäkologen, die abtreiben, gestärkt
Bundesverfassungsgericht: Vorwurf von Massentötung ("Babycaust") als Beleidigung strafbar / Über Unterlassungsanspruch wird neu entschieden
KARLSRUHE (mwo). An Abtreibungen beteiligte Ärzte müssen sich nicht alles bieten lassen. Der Vorwurf des "Babycaust" ist strafbar, wie das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschieden hat.
Ärzte Zeitung, 28.06.2006
Spätabtreibungen - Heikles Randproblem
Vorsichtig und leise debattiert die Koalition über die Spätabtreibung von behinderten Kindern.
Von Jens Schneider
SÜDDEUTSCHE.DE 28.06.06
Vor dem Abbruch Kontoprüfung
Rütteln am §218
Elf Jahre ist der mühsam erkämpfte Kompromiss alt, der das Abtreibungsrecht in Deutschland regelt. Und bisher zahlen die Bundesländer für sozial bedürftige Frauen. Jetzt wollen die Bundesländer Sachsen und Thüringen das Gesetz verschärfen.
Von Heidrun Graupner
SÜDDEUTSCHE.DE 28.06.06
Interview: Verhüten statt bereuen
Die Sozialministerin von Sachsen, Helma Orosz, will staatliche Hilfen für Abtreibungen reduzieren. Eventuell soll das gesparte Geld in die Förderung von künstlicher Befruchtung gehen.
SÜDDEUTSCHE.DE 28.06.06
„Zugang zu Schwangerschaftsabbruch darf nicht zusätzlich erschwert werden“
(openPR) - pro familia wendet sich gegen Sparpläne auf Kosten ungewollt schwangerer Frauen
Frankfurt. Der pro familia-Bundesverband sieht mit großer Sorge die Pläne der Bundesländer Sachsen und Thüringen, die Einkommensgrenze im Gesetz zur Hilfe für Frauen bei Schwangerschaftsabbrüchen in besonderen Fällen zu senken.
PRESSEMITTEILUNG pro familia Bundesverband 28.06.06
Gegen Spätabtreibungen – für das Leben
Kolpingwerk Deutschland, Familienbund und der Katholischen Deutsche Frauenbund fordern gemeinsam einen besseren Schutz behinderten Lebens.
PRESSEMITTEILUNG Deutsches Kolpingwerk 28.06.06
Klonforscher Hwang will wieder arbeiten - mit Tieren
Seoul - Der als Betrüger entlarvte südkoreanische Klonforscher Hwang Woo Suk wird seine wissenschaftliche Arbeit wieder aufnehmen - beschränkt allerdings auf Tiere.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 28.06.06
Bundesforschungsministerin: Stammzellgesetzgebung nicht aufweichen
Bonn - Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) ist gegen eine Lockerung der deutschen Stammzellgesetzgebung.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 28.06.06
Schavan konkretisiert Reform des Ethikrats
Bonn - Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) hat ihre Reformpläne für den Nationalen Ethikrat konkretisiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 28.06.06
"Stammzellgesetz isoliert deutsche Forscher"
Die BBAW fordert, die Stichtagsregelung zu ändern
Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) hat sich dafür ausgesprochen, das derzeit geltende Stammzellgesetz zu ändern.
BERLINER ZEITUNG 28.06.06
„Man sollte uns lassen!“
Berlin-Brandenburgische Akademie plädiert für Lockerung des Stammzellgesetzes
Von Adelheid Müller-Lissner
TAGESSPIEGEL 28.06.06
"Gewebegesetz treibt Kosten und Bürokratie"
Bundesärztekammer, Kliniken und Krankenkassen kritisieren perfektionistische Umsetzung einer EU-Richtlinie
BERLIN (HL). Einmütig haben gestern in Berlin die Bundesärztekammer, die Deutsche Krankenhausgesellschaft und die Spitzenverbände der Krankenkassen gegen das vom Bundesgesundheitsministerium geplante Gewebegesetz protestiert. Alle Organisationen fürchten höhere Kosten und mehr Bürokratie.
Ärzte Zeitung, 28.06.2006
Monopol der Wohltaten
Mit den Buffet-Milliarden erweitert die Gates-Foundation ihre finanziellen Möglichkeiten auf das Doppelte. Kontrolliert der Microsoftchef nach der Softwarebranche nun auch die globale Gesundheit? Von Kathrin Zinkant
ZEIT online, 28.06.06
Jahresabschluss 2005: Deutsche Hospiz Stiftung fördert mit rund 1,9 Millionen Euro Patientenschutz für Schwerstkranke
Dortmund. Rund 1,9 Millionen Euro hat die Deutsche Hospiz Stiftung im vergangenen Jahr für den Patientenschutz von schwerstkranken und sterbenden Menschen ausgegeben.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 28.06.06
27. Juni
Robert Koch-Institut hat die 18. Genehmigung für Stammzellenforschung erteilt
Am 27.06.2006 hat das Robert Koch-Institut die 18. Genehmigung nach dem Stammzellgesetz für Forschungsarbeiten mit humanen embryonalen Stammzellen (hES-Zellen) erteilt. Sie ergeht an das Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik, St. Ingbert.
PRESSEMITTEILUNG Robert Koch-Institut 27.06.06
Neue Studie zu Stammzellforschung und Zelltherapie
Deutschland ist ein guter Standort für Forschung auf dem Gebiet der regenerativen Medizin. Die weitere Entwicklung des Forschungsstandorts Deutschland erfordert jedoch Reformen der derzeitigen Gesetzgebung für Stammzellforschung. Dies ist ein Ergebnis der am Dienstag von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften vorgelegten Studie zur Stammzellforschung und Zelltherapie.
PRESSEMITTEILUNG Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften 27.06.06
Kritik an Mittelkürzungen bei Abtreibungen
Sachsen und Thüringen stoßen mit ihrem Vorschlag für eine Senkung staatlicher Hilfen bei Schwangerschaftsabbrüchen bei anderen Bundesländern auf Ablehnung.
TAGESSCHAU.DE 27.06.06
Länder für Abtreibungen
Keine Kürzungen der Gelder
Daniela Zinser
BERLIN. Eine breite Front der Bundesländer wendet sich gegen den Vorstoß Sachsens und Thüringens, die staatlichen Hilfen für Schwangerschaftsabbrüche zu kürzen.
BERLINER ZEITUNG 27.06.06
Thüringen und Sachsen wollen weniger Abtreibungs-Unterstützung geben
Die Einkommensgrenze, ab der die Abtreibungskosten übernommen werden, soll gesenkt werden. In 80 Prozent der Fälle übernahm im 1. Quartal 2006 der Staat die Kosten.
KATH.NET 27.06.06
Länder-Widerstand gegen Abtreibungs-Vorstoß
Sachsen und Thüringen stoßen mit ihrem Vorschlag für eine Kürzung der staatlichen Hilfen bei Abtreibungen bei mindestens sechs anderen Bundesländern auf Ablehnung.
N24.DE 27.06.06
BVL: Mit der Subventionierung vorgeburtlicher Kindstötungen muss endlich Schluss sein - Kaminski: Abtreibung ist keine Staatsaufgabe
Köln. Mit Unverständnis hat die Vorsitzende des Bundesverband Lebensrecht (BVL), Claudia Kaminski, auf die Ankündigung mehrerer Bundesländer reagiert, den Antrag Sachsens und Thüringens, der eine Senkung der staatlichen Finanzierung von Abtreibungen vorsieht, nicht mitragen zu wollen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesverband Lebensrecht 27.06.06
Elterngeld: Erwerbslose sind die Dummen
Das neue Elterngeld ab 2007 verunsichert Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch, die nichts oder wenig verdienen.
FOCUS MONEY 27.06.06
Das Kino entdeckt ein Thema
Mit "Leben in mir" liefert die polnische Regisseurin Malgosia Szumowska ein eindringliches Plädoyer für das Leben
DIE TAGESPOST 27.06.06
Organspenden: EU-Kommission veranstaltet öffentliche Anhörung
Die Europäische Kommission hat heute eine öffentliche Anhörung über künftige EU-Aktionen im Bereich der Organspenden und -transplantationen eingeleitet. Ziel dieser Anhörung ist es, die größten Probleme in diesem Zusammenhang festzustellen und zu ermitteln, inwieweit die EU zur Lösung dieser Probleme tätig werden sollte, sowie Ideen dafür zu sammeln, welche Initiativen die EU ergreifen könnte.
PRESSEMITTEILUNG Europäische Kommission 27.06.06
EU will Hindernisse bei Organspenden abbauen
Brüssel - Die EU-Kommission will Hindernisse bei Organspenden abbauen. Bei einer Anhörung sollen Experten und Öffentlichkeit Vorschläge machen, welche Verbesserungen in der EU möglich sind,
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.06.06
Verbraucherschützer kritisieren mangelnde Transparenz beim Pharma-Marketing
London - Consumers International, ein internationaler Dachverband von Verbraucherschutzorganisationen, wirft der Arzneimittelindustrie ein „skrupelloses Marketing“ vor, das zur Desinformation von Verbrauchern führe.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.06.06
Ulla Schmidt: Gesetz sorgt für Preissenkungen auf breiter Front
Am 1. Mai 2006 ist das Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz – AVWG – in Kraft getreten. Es sieht neben anderen Maßnahmen eine Absenkung der Festbeträge und die Möglichkeit der Zuzahlungsbefreiung für besonders preisgünstige Arzneimittel vor. In der Folge haben die Arzneimittelhersteller ihre Preise für rezeptpflichtige Arzneimittel auf breiter Front deutlich gesenkt bzw. weitere Senkungen angekündigt.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 27.06.06
Berlin: 730 000 Euro für Hospizarbeit
BERLIN (ami). Die Arbeit der 15 ambulanten Hospizdienste in Berlin wird in diesem Jahr mit 730 000 Euro Fördergeld von den Kassen unterstützt.
Ärzte Zeitung, 27.06.2006
Ketten sichern Pflegeheimen das Überleben
NEU-ISENBURG (ric). Die Bildung von Pflegeheim-Ketten und die Fokussierung auf bestimmte Patientengruppen könnte Heimen das Überleben sichern. Das geht aus der Studie "Pflegeversicherung, Ratings und Demographie - Herausforderungen für deutsche Pflegeheime" hervor.
Ärzte Zeitung, 27.06.2006
Hilfe für schwerkranke Kinder
Erstmals in Europa: Lehrstuhl für Kinderpalliativmedizin
ESSEN (eb). Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung richtet die erste Professur für Kinderpalliativmedizin in Europa ein.
Ärzte Zeitung, 27.06.2006
26. Juni
Weckruf für Stammzell-Schläfer
Forscher aktivieren ruhende Stammzellen als Ersatzgewebe für Neuronen
Von Michael Lange
DEUTSCHLANDFUNK 26.06.06
Vorerst kein Verbot selektiver Abtreibungen in China
Peking - Die seit der Einführung der Ein-Kind-Politik in der Volksrepublik China vielfach vorgenommene gezielte Abtreibung weiblicher Föten wird vorerst nicht verboten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 26.06.06
Vorerst kein Verbot selektiver Abtreibungen in China
Peking. SDA/AFP/baz. Die seit der Einführung der Ein-Kind-Politik in China vielfach vorgenommene Abtreibung weiblicher Föten wird nicht verboten.
BASLER ZEITUNG 26.06.06
Länder für Kürzung von Abtreibungs-Hilfen
Sachsen und Thüringen setzen sich dafür ein, dass die staatlichen Hilfen bei Schwangerschafts- Abbrüchen gekürzt werden.
N24.DE 26.06.06
Deutsche Bischofskonferenz distanziert sich von 'Donum vitae'
Mitarbeit im Verein 'Donum vitae' und bestimmte Dienste innerhalb der katholischen Kirche sind unvereinbar
KATH.NET 26.06.06
Beihilfe zum Selbstmord führt bei Ärzten zu psychischen Schäden
Die Euthanasie hat auch Nebenwirkungen für Ärzte: Sie leiden darunter, sich am Tod des Patienten schuldig zu wissen.
KATH.NET 26.06.06
Widerrechtliche Transplantationen ungarischer Organe im Ausland
Gesundheitsministerium ermittelt gegen unbekannt
Bei der Entfernung und Transplantation von Organen sollen die Hungarotransplant Kht. und ausländische Ärzteteams widerrechtlich vorgegangen sein. Das Gesundheitsministerium erstattete Anzeige gegen unbekannt und enthob József Borsi, Direktor von Hungarotransplant, mit sofortiger Wirkung seines Amtes.
BUDAPESTER ZEITUNG 26.06.06
Für Forschungsfreiheit in der Gentechnik, insbesondere in der so genannten Grünen Gentechnik
Das Präsidium der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften fordert, die erheblichen Forschungshindernisse bei der Gesetzesnovellierung zur Gründen Gentechnik auszuräumen und auch der wirtschaftlichen Nutzung der Gentechnologie eine Chance zu geben.
PRESSEMITTEILUNG Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (IDW) 26.06.06
Start der Gesundheitskarte verzögert sich
Einführung frühestens 2008 - Bitkom: Industrie wurde zu spät eingeschaltet
von Burkhard Riering
München - Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte wird mehr und mehr zur Qual für die Beteiligten.
DIE WELT 26.06.06
25. Juni
Wenn die Lahmen wieder laufen lernen
Mit einer Stammzelltherapie stellen amerikanische Forscher den zerstörten Ischiasnerv bei Rattten wieder her. Das weckt Hoffnung für neue Behandlungsformen bei Verletzungen des Rückenmarks und Gehirns. Doch dem Weg dieser Therapieform in die Humanmedizin stehen noch viele Hindernisse entgegen
WELT AM SONNTAG 25.06.06
ALfA: Studentinnen treiben wegen Verkürzung des Erziehungsgeldes ab - Finanzielle Leistungen für Schwangere im Konflikt dramatisch gestiegen
Köln. Die Debatte um die Verkürzung des Erziehungsgeldes durch das Elterngeld auf 12 plus zwei Monate, verunsichert vor allem Studentinnen, die sich nun noch weniger in der Lage sehen, ein ungeplantes Kind zu finanzieren.
PRESSEMITTEILUNG Aktion lebenwerecht für Alle (ALfA e.V.) 25.06.06
24. Juni
Staatliche Hilfen bei Abtreibung: Ost-Länder wollen Frauen in die Pflicht nehmen
Deutschland droht eine neue Abtreibungsdebatte: Mehrere ostdeutsche Bundesländer wollen die staatlichen Hilfen für Schwangerschaftsabbrüche deutlich reduzieren.
SPIEGEL ONLINE 24.06.06
Gentechnik-Regelung verschoben
Haftungsfonds gescheitert
Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU) hat die Regelung der umstrittenen Gentechnik in der Landwirtschaft auf den Herbst verschoben.
N-TV.DE 24.06.06
Schwerer Rückschlag für Merck in der Arznei-Forschung
Darmstädter Konzern stoppt Entwicklung eines Parkinson-Medikaments - Aktienkurs knickt ein - Probleme der Pharmasparte verschärfen sich
Berlin - Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck muß einen schweren Rückschlag in seiner Medikamentenentwicklung verkraften.
DIE WELT 24.06.06
23. Juni
Embryonale Stammzellforschung: Positives Votum der EU
Spielberg, Petra
Mit knapper Mehrheit entscheidet sich das Europaparlament für die Projektförderung mit embryonalen Stammzellen.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 25 vom 23.06.2006, Seite A-1722
Ethikberatung in der klinischen Medizin: Gemeinsame Wegsuche in Grenzbereichen
Rieser, Sabine
Die Zahl der Krankenhäuser wächst, die für schwierige Entscheidungen spezielle Beratungen anbieten. Nun hat die Bundesärztekammer dazu eine Stellungnahme veröffentlicht.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 25 vom 23.06.2006, Seite A-1718
170 Abgeordnete wollen Ethik-Komitee des Bundestages
Die Befürworter eines eigenen bioethischen Beratungsgremiums des Bundestages wollen bis nach der Sommerpause bei Abgeordneten für ihre Initiative werben.
www.1000fragen.de 23.06.06
Lachen hilft sogar beim Kinderkriegen
Lachen hilft in allen Lebenslagen - sogar beim Kinderkriegen! Israelische Frauen, die Besuch von Clown-Doktoren erhielten, wurden nach einer IvF deutlich häufiger schwanger als Frauen ohne lustigen Beistand.
Ärzte Zeitung, 23.06.2006
Anm.: Hier zur Kenntnis, wenn auch eine etwas fragwürdige Studie. Wenn das mal kein schlechter Witz ist...
AOK fördert 56 Hospizdienste
Einrichtungen in Niedersachsen erhalten 466 000 Euro
HANNOVER (cben). Die AOK Niedersachsen unterstützt 56 ambulante Hospizdienste im Land in diesem Jahr mit rund 466 000 Euro. Das sind fast 100 000 Euro mehr als im Vorjahr.
Ärzte Zeitung, 23.06.2006
22. Juni
Bleibt glaubwürdig!
Wird der Schutz für Embryonen aufgeweicht? Das kostet die Regierung Ansehen.
Wolfgang Thielmann
Jetzt zieht das Dilemma seine Kreise. Das Europaparlament hat am letzten Donnerstag die Forschung mit embryonalen Stammzellen zur weiteren Förderung freigegeben.
Rheinischer Merkur Nr. 25, 22.06.2006
Mehrheit der Europäer für Stammzellenforschung
EU-Bürger haben Vertrauen in neue Technologien
Brüssel - Die Mehrheit der Europäer befürwortet die Forschung an embryonalen Stammzellen, sofern diese strengen Vorschriften und Kontrollen unterliegen.
DIE WELT 22.06.06
Südkoreanischer Klonforscher jetzt vor Gericht
SEOUL (dpa). In Südkorea ist das Gerichtsverfahren gegen den in einen Forschungsskandal verwickelten Klonforscher Hwang Woo Suk eröffnet worden.
Ärzte Zeitung, 22.06.2006
"diskurslernen: Streitfall Therapeutisches Klonen" wissenschaftlich immer noch unhaltbar
Veröffentlichung Hubert Hüppe, MdB, CDU 22.06.2006
Stammzellen: Transplantierte Neuronen bringen paralysierte Ratten wieder auf Trab
Baltimore - US-Forschern ist es erstmals gelungen, transplantierte Nervenzellen zur Bildung funktionierender Nervenverbindungen zu veranlassen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 22.06.06
Weltweit mehr als 3 Millionen Retorten-Kinder
Prag - Mehr als 3 Millionen Menschen wurden mit Hilfe der künstlichen Befruchtung gezeugt, seit vor 28 Jahren mit Louise Brown das erste “Retortenbaby” zur Welt kam.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 22.06.06
Bundesverfassungsgericht wertet "Babycaust" als Beleidigung
Karlsruhe - Das Bundesverfassungsgericht hat die Verurteilung von Abtreibungsgegnern wegen Beleidigung bestätigt, die einen Gynäkologen im Zusammenhang mit dem Begriff "Babycaust" genannt hatten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 22.06.06
Verfassungsgericht schützt Abtreibungsärzte
Die höchsten Richter der Republik werten den Begriff "Babycaust" als Beleidigung. Damit stärkt Karlsruhe den Persönlichkeitsschutz von Abtreibungsärzten.
DIE WELT 22.06.06
Unterlassungsanspruch bei mehrdeutigen Äußerungen
Die 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat erneut klargestellt, dass sich die verfassungsrechtlichen Vorgaben für die Deutung mehrdeutiger Tatsachenbehauptungen oder Werturteile grundlegend unterscheiden, je nach dem, ob die nachträgliche Sanktionierung schon erfolgter Äußerungen oder allein deren zukunftsgerichtete Abwehr in Frage steht.
PRESSEMITTEILUNG BUNDESVERFASSUNGSGERICHT Nr. 55/2006 vom 22.06.06
Anm.: Hier geht es um einen Vergleich Abtreibung = Mord
Vatikan warnt ,Amnesty’, sich für ein Recht auf Abtreibung einzusetzen
Renato Kardinal Martino: Wenn sich „Amnesty International“ aktiv für ein Recht auf Abtreibung einsetzt, „dann sind sie als Verteidiger von Menschenrechten disqualifiziert.“
KATH.NET 22.06.06
Niederlande: Palliative Medizin mehr als Schmerzlinderung
Den Haag - Der erste Lehrstuhlinhaber für Palliativmedizin in den Niederlanden sieht in schmerzlindernden Therapien mehr als eine Methode zur Hilfe für unheilbar Kranke.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 22.06.06
Wissenschaftler veranschaulichen Forschungsergebnisse durch Comics
Mannheim – Mit der Hilfe von Comics lassen sich komplexe Sachverhalte einfacher vermitteln.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 22.06.06
"Großartige Initiative mit menschlichem Gesicht“
Landesärztekammer Hessen unterstützt hessische Kampagne zur Organspende
Als „großartige Initiative mit menschlichem Gesicht“ bezeichnete Dr. med. Ursula Stüwe, Präsidentin der Landesärztekammer Hessen, die Organspende-Kampagne „Ich bin dabei!“ der Hessischen Landesregierung.
PRESSEMITTEILUNG Landesärztekammer Hessen 22.06.06
Potenziale der Grünen Gentechnik umstritten
Ausschuss für Bildung und Forschung (Öffentliches Fachgespräch)/
Berlin: (hib/SUK) Rechnet sich die grüne Gentechnik oder hat sie kaum Zukunftspotenziale? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer gemeinsamen Veranstaltung des Ausschusses für Bildung und Forschung und des Büros für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) am Mittwochnachmittag.
HIB 194/2006 22.06.2006
Winterfester Pfeffer dank Gentechnik
Wissenschaftler der Universität Jerusalem haben Pfefferpflanzen gentechnisch so verändert, daß sie auch im Winter ohne Gewächshäuser angebaut werden können. Pfeffer wird auch in Israel intensiv angebaut.
von Norbert Lossau
DIE WELT 22.06.06
Eugenischen Tendenzen entgegen treten
Straßburger Einigung erhöht möglicherweise den Druck auf schwangere Frauen
Anlässlich der am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gefundenen Einigung zum Schadensersatz für die Geburt behinderter Kinder erklärt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe MdB:
Der in Straßburg verhandelte Fall öffnet die Tür zu verhängnisvollen eugenischen Weiterungen in Richtung des "Kindes als Schaden" und stellt unübersehbar das Existenzrecht von Menschen mit Behinderungen in Frage.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB, CDU 22.06.06
21. Juni
Paris zahlt Millionen an Eltern von Behinderten
Frankreich hat sich mit Eltern behinderter Kinder geeinigt, die vor dem Menschenrechts-Gerichtshof gegen ein Gesetz geklagt hatten. Für die Pflege der Kinder erhalten sie jeweils 2,4 Millionen Euro.
NETZEITUNG.DE 21.06.06
Fehldiagnose: Rekord-Schadensersatz für Eltern
Paris zahlt 2,4 Millionen für Pflege behinderter Kinder
ZDF heute 21.06.06
Frankreich zahlt nach Fehldiagnosen Entschädigung
Weil sich die Ärzte bei den vorgeburtlichen Untersuchungen geirrt hatten, zahlt der französische Staat als Träger der Kliniken zwei Elternpaaren und ihren schwerstbehinderten Kindern jeweils 2,4 Millionen Euro. Das gab der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte bekannt.
Von Martin Durm, ARD-Hörfunkstudio Straßburg
TAGESSCHAU.DE 21.06.06
Grand Chamber Judgement (Just Satisfaction) - Draon v. France & Maurice v. France
EUROPEAN COURT OF HUMAN RIGHTS
Press release issued by the Registrar 21.06.2006
"Es gibt nicht nur den ethisch gebotenen Schutz von Embryonen, es gibt auch eine Ethik des Heilens"
Interview mit Professor Hans R. Schöler
Viele Stammzellforscher plädieren dafür, nicht nur adulte, sondern auch embryonale humane Stammzellen zu erforschen. In Deutschland spricht sich auch Professor Hans R. Schöler, Direktor am Max-Planck-Institut für Molekulare Biomedizin in Münster, dafür aus. Hemmt die deutsche Gesetzgebung, die die Herstellung humaner embryonaler Stammzellen verbietet, seine Forschung? "Ich persönlich kann mit der deutschen Gesetzgebung leben, aber man muß natürlich auch praktikable Kompromisse finden", sagte er im Gespräch mit Nicola Siegmund-Schultze von der "Ärzte Zeitung".
Ärzte Zeitung, 21.06.2006
"diskurslernen: Streitfall Therapeutisches Klonen" wissenschaftlich unhaltbar
Schüler werden manipuliert
Anlässlich der öffentlichen Präsentation eines Projektes "diskurslernen: Streitfall Therapeutisches Klonen" am Mittwoch, 21. Juni 2006 in der Universität Bonn, erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe, in der 14. und der 15. Wahlperiode stv. Vorsitzender der Bioethik-Enquetekommissionen des Bundestages:
Das Projekt muss wegen seiner gravierend falschen Darstellung des wissenschaftlich Forschungsstandes zum Klonen überarbeitet werden, bevor es mit Schülerinnen und Schülern durchgeführt werden kann.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB, CDU, 21.06.06
"Design-Babys" und weitere Behandlungsansätze
ni. Vor kurzem hat die Meldung von der kleinen Elodie aus Genf, dem vermutlich ersten «Design- Baby» in der Schweiz, für Schlagzeilen gesorgt.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 21.06.06
Umstrittene genetische Tests an Embryonen
Entwicklungen in der Präimplantationsdiagnostik
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 21.06.06
Medizinische Hilfe könnte Geburtenrate steigern
Ein verstärkter Einsatz von Fruchtbarkeitsbehandlungen könnte nach Ansicht von Wissenschaftlern dazu beitragen, der Überalterung der Bevölkerung in Europa entgegenzuwirken.
DIE WELT 21.06.06
Three million babies born using assisted reproductive technologies
More than three million babies have been born worldwide using assisted reproductive technologies (ART) since the first ART baby (Louise Brown) was born in the UK 28 years ago.
PRESSEMITTEILUNG der ESHRE EurekAlert 21.06.06
Bipotente Vorläuferzellen des Thymus entdeckt
Freiburger Max-Planck-Forscher weisen nach, dass sich das Immunorgan aus einer epithelialen Vorläuferzelle entwickelt
PRESSEMITTEILUNG Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. 21.06.06
"Ärzte bekommen Zuwendung nicht bezahlt"
BERLIN. Eine Reform der Pflegeversicherung soll nicht bei Finanzierungsfragen stehen bleiben, sondern sich einer Änderung der Strukturen zuwenden. "Ambulant vor stationär, und mehr Rechte für die Betroffenen", heißt es bei dem Bundesverband der Verbraucherzentralen. Mit deren Vorstand Professorin Edda Müller sprach unser Korrespondent Anno Fricke.
Ärzte Zeitung, 21.06.2006
24-Stunden-Hotline hilft Ärzten bei Fragen zur Palliativmedizin weiter
Projekt in Bielefeld unterstützt Hausärzte / Beteiligung von Hospizdiensten angestrebt
KÖLN (frk). Eine 24-Stunden-Hotline steht Hausärzten in Ostwestfalen zur Verfügung, wenn sie in palliativmedizinischen Fragen nicht mehr weiter wissen. Die Hotline ist Teil eines Projektes in Bielefeld.
Ärzte Zeitung, 21.06.2006
Verbesserung des Transplantationsgesetzes überfällig
"Durch die Verabschiedung des Bundes-Transplantationsgesetzes 1997 wurde nach jahrelanger Debatte Rechtssicherheit in der Transplantationsmedizin geschaffen. In Hessen wurde im Jahre 2000 endlich ein entsprechendes Gesetz vom Landtag verabschiedet, das bis zum Ende diesen Jahres befristet ist.
PRESSEMITTEILUNG Bündnis 90/Die Grünen Hessen 21.06.06
20. Juni
Klonforscher Hwang steht wegen Betrugs vor Gericht
In Südkorea ist am Dienstag das Gerichtsverfahren gegen den in einen spektakulären Fälschungsskandal verwickelten Klonforscher Hwang Woo Suk eröffnet worden. Seine Aufsehen erregende Stammzellstudien waren im Januar als Fälschung entlarvt worden.
HANDELSBLATT 20.06.06
Prozess um Klon-Skandal: Hwang beteuert vor Gericht seine Unschuld
Einst war er der gefeierte Star der Genforschung, inzwischen gelten seine Studien als Fälschungen. Seit heute steht der Südkoreaner Hwang Woo Suk wegen Betrugs und Veruntreuung von Geldern vor Gericht. In einer ersten Aussage hat er seine Unschuld erklärt.
SPIEGEL ONLINE - 20.06.06
Klonforscher weist Betrugs-Vorwürfe von sich
Hwang Woo Suk galt unter Genforschern als Genie. Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson sollten sich auf der Grundlage seiner Ergebnissen heilen lassen - doch die Ergebnisse waren gefälscht.
Zu Beginn seines Betrugsprozesses hat der einst hoch gelobte südkoreanische Genforscher Hwang Woo Suk alle Vorwürfe gegen ihn zurückgewiesen.
NETZEITUNG.DE 20.06.06
Das genetisch gesunde Kind
Florian Rötzer
Ein neuer Gentest kann bei künstlich befruchteten Embryos sehr viel mehr genetische Risiken erkennen als der herkömmlichen Präimplantationsdiagnostik
TELEPOLIS 20.06.2006
Reproduktionsmedizin: ICSI-Kinder im Alter von 8 wohlauf
Prag - Kinder, die mit Hilfe der intrazytoplasmischen Spermieninjektion (ICSI) gezeugt wurden, haben eine normale kindliche Entwicklung.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 20.06.06
Studie: Künstliche Befruchtung rechnet sich volkswirtschaftlich
London - Wirtschaftswissenschaftler in Großbritannien sehen die öffentliche Finanzierung von künstlichen Befruchtungen als volkswirtschaftlichen Gewinn.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 20.06.06
Künstliche Befruchtung bringt Vorteile für die Wirtschaft
Wissenschaftler fordern Verbesserung Finanzierung
Sheffield - Die Kosten der Finanzierung von künstlichen Befruchtungen werden bei weitem von der ökonomischen Leistung des geborenen Kindes aufgewogen.
PRESSETEXT.AUSTRIA 20.06.2006
Nischen für Stammzellen im Herzgewebe entdeckt
Nachschub für verbrauchte Herzmuskelzellen
VALHALLA (ple). Im Herzen gibt es offenbar wie im Knochenmark Nischen für adulte Stammzellen.
Ärzte Zeitung, 20.06.2006
GEK-Arzneimittelreport 2006: Einsparpotenzial für die GKV von drei Milliarden
Berlin - Noch immer zeigen sich keine wesentlichen Veränderungen im Hinblick auf Evidenz und Effizienz der Arzneimitteltherapie.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 20.06.06
Marion Caspers-Merk: Studie belegt Verschwendung und Risiken bei der Verordnung von Medikamenten
Zur Vorstellung des diesjährigen Arzneimittel-Reports der Gmünder Ersatzkasse (GEK) erklärt die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Marion Caspers-Merk:
„Der Arzneimittel-Report unterstreicht, dass es dringend notwendig war, mit unserem Gesetz zur Wirtschaftlichkeit bei den Arzneimittelverordnungen – dem AVWG – für einen ökonomischeren Umgang bei der Verschreibung von Medikamenten zu sorgen.
PRESSEMITTEILUNG BMG 20.06.06
Die jährliche Blendgranate
Berlin (VFA). "Wer Glauben machen will, Wohl und Wehe des Gesundheitssystems hingen an der Senkung der Arzneimittelkosten, die gerade einmal 17 Prozent der Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen ausmachen, will nur von politischem Stillstand ablenken." Das erklärte Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller, heute in Berlin zum jährlich erscheinen Arzneimittelreport der Gmünder Ersatzkasse (GEK).
PRESSEMITTEILUNG Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA)
China: Polizisten nehmen Familie von blindem Menschenrechtler fest
Das Drama um Chen Guangchen spitzt sich zu: Am 11. Juni wurde er inhaftiert, nun wurden auch seine Mutter, sein Bruder und seine dreijährige Tochter gewaltsam festgenommen.
KATH.NET 20.06.06
Anm.: Chen Guangchen sorgte mit Recherchen über Zwangsabtreibungen und Zwangssterilisationen für Furore.
Neu leben mit dem Gesicht eines Toten
Londoner Chirurg wirbt für eine Transplantation
BERLINER ZEITUNG 20.06.06
Transplantation eines Gesichts in London geplant
LONDON (dpa). Die weltweit erste vollständige Transplantation eines Gesichtes erfolgt möglicherweise in London, wie britische Zeitungen melden.
Ärzte Zeitung, 20.06.2006
Ungarn: "Geheime" Organentnahmen
Ärzte aus EU-Ländern sollen in ungarischen Kliniken gesetzeswidrig Organe aus klinisch Toten entnommen und diese im Ausland transplantiert haben.
DIE PRESSE.COM 20.06.2006
Urlaubszeit: "Organspende" bzw. Organentnahme ohne Einwilligung möglich
Hamburg, In vielen Urlaubsländern werden Urlauber automatisch als "Organspender" angesehen, wenn sie keine schriftliche Ablehnung einer "Organspende" bei sich tragen.
PRESSEMITTEILUNG Informationsstelle Transplantation und Organspende 20.06.06
Hospiz mit neuer Werbekampagne
Das Hamburg Leuchtfeuer Hospiz möchte mit einer Werbekampagne das Tabu um die Themen Trauer, Tod und Sterben aufbrechen.
DIE WELT 20.06.06
19. Juni
Britische Forscher entwickeln neuen Gentest für Embryonen
Prag - Britische Wissenschaftler haben nach eigenen Angaben einen revolutionären neuen Gentest für Embryonen entwickelt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.06.06
Neuer Embryo-Test untersucht ganze DNA einer Zelle
Suche nach mehreren Erkrankungen möglich
PRESSETEXT.AUSTRIA 19.06.06
Perfekte Kinder oder gar keine?
Von Frauen, die sich dem Druck zur Abtreibung behinderter Kinder widersetzt haben, erzählt das Buch „Defiant Birth“ von Melinda Tankard Reist.
KATH.NET 19.06.06
Europäer befürworten embryonale Stammzellforschung
Brüssel - In der europäischen Bevölkerung ist der Widerstand gegen die embryonale Stammzellforschung relativ gering.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.06.06
Verbessert Lebensqualität
Brüssel/Berlin, Bei der heute veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage zur Biotechnologie zeigten sich 52 Prozent der Befragten zuversichtlich, dass die Biotechnologie ihre Lebensqualität verbessern wird.
PRESSEMITTEILUNG Europäische Kommission 19.06.2006
Die wichtigsten Ergebnisse der Studie "Europeans and Biotechnology in 2005: Patterns and Trends"
Europäische Kommission, zusammengefasst in Deutsch auf 6 Seiten, 19.06.06
Europeans and Biotechnology in 2005: Patterns and Trends (Eurobarometer 64.3)
A report to the European Commission’s Directorate-General for Research
by George Gaskell, Agnes Allansdottir, Nick Allum, Cristina Corchero, Claude Fischler, Jürgen Hampel, Jonathan Jackson, Nicole Kronberger, Niels Mejlgaard, Gemma Revuelta, Camilla Schreiner, Sally Stares, Helge Torgersen and Wolfgang Wagner.
85 Seiten, May 2006
EU-Förderung der Stammzellforschung stößt auf Widerstand
Union und Grüne kritisieren den Beschluß des EU-Parlaments zur Forschungsförderung / 50 Millionen Euro für die Stammzellforschung vorgesehen
STRASSBURG (dpa). Das Europaparlament hat sich gegen den Widerstand von Christdemokraten und Grünen für die Finanzierung der Embryonenforschung und der Forschung mit humanen embryonalen Stammzellen ausgesprochen.
Ärzte Zeitung, 19.06.2006
Der Preis ist heiß: Der Gesetzgeber plant für Gewebe einen freien Markt - und bedenkt die Folgen nicht
Von Florian Staeck
Tür auf: Das Team für die Entnahme der Augenhornhäute tritt ans Totenbett. Kurze Zeit später erscheinen Kollegen, die sich um die Herzklappen des Gestorbenen kümmern. Tür auf - zuletzt stehen die Ärzte Schlange, die Hepatozyten aus der Spenderleber gewinnen wollen. Gewebeentnahme im Akkord. Ein Horrorszenario?
Ärzte Zeitung, 19.06.2006
"Gewebe wird zur Handelsware"
Bundesärztekammer übt massive Kritik am geplanten Gewebegesetz
BERLIN (fst). Bundesärztekammer (BÄK), Krankenhäuser und Kassen warnen vor den Folgen eines vom Bundesgesundheitsministeriums (BMG) geplanten Gesetzes zur Regelung von Gewebespenden.
Ärzte Zeitung, 19.06.2006
Bundestag braucht Rat in eigener Sache
Kommentar von Florian Staeck
Wenn in den kommenden Wochen ein stark überarbeitungsbedürftiger Gesetzentwurf für das Gewebegesetz den Bundestag erreicht, dann nimmt das immer gleiche parlamentarische Procedere seinen Lauf:
Ärzte Zeitung, 19.06.2006
Leben aus der Kühlbox
Mediziner präsentieren neue Methode zur Eizelllagerung
Medizin. - In Prag treffen sich derzeit Reproduktionsmediziner aus ganz Europa. Besonders aufmerksam verfolgten die Experten den Vortrag eines japanischen Kollegen, der erfolgreich auch unbefruchtete Eizellen einfrieren und wieder auftauen kann.Der Wissenschaftsjournalist Michael Lange erläutert es im Gespräch mit Monika Seynsche.
DEUTSCHLNADFUNK 19.06.06
Mehr Geld für Sterbebegleitung gefordert
KIEL (di). Die kommende Gesundheitsreform soll die finanziellen Anforderungen der Hospiz- und Palliativarbeit besser berücksichtigen. Dies fordert der Hospiz- und Palliativverband Schleswig-Holstein.
Ärzte Zeitung, 19.06.2006
"Ich bin dabei!" Hessische Landesregierung startet große Organspende-Kampagne
Ministerpräsident Koch und Sozialministerin Lautenschläger: "Spendebereitschaft der Hessen soll sichtbar erhöht werden"
PRESSEMITTEILUNG Hessische Staatskanzlei 19.06.06
Komplette Gesichtstransplantation rückt näher
Die erste vollständige Transplantation eines menschlichen Gesichtes wird möglicherweise in London vorgenommen. Das berichteten britische Zeitungen am Montag.
HANNOVERSCHE ALLGEMEINE 19.06.06
18. Juni
Schrittmacher aus Großhadern
Vor genau 25 Jahren verhalf der Münchner Chirurg Bruno Reichart der Herztransplantation in Deutschland zum Durchbruch. Zum Jubiläum warnt er vor Organhandel und sagt, warum die Zukunft Schweineherzen gehört
von Hermann Weiß
WELT AM SONNTAG 18.06.06
17. Juni
Blindes Profitstreben
Geht es nach dem mehrheitlichen Willen des Europäischen Parlaments, dann soll vom kommenden Jahr an die menschliche Embryonen verbrauchende Forschung auch mit den Steuergeldern derjenigen Mitgliedsstaaten gefördert werden, in denen diese Forschung ausdrücklich verboten ist.
DIE TAGESPOST vom 17.06.2006
Pro Embryonenschutz
Ethikrat: Konsens bei Stammzellforschung nicht aufgeben
Jörg Michel
BERLIN. Nach der Entscheidung des Europäischen Parlaments zur Förderung der Embryonenforschung ist in Deutschland die Diskussion über den umstrittenen Wissenschaftszweig neu aufgeflammt.
BERLINER ZEITUNG 17.06.06
Verschwunden, verbrüht, verirrt
In Berliner Kliniken: Ein Patient ist 80 Stunden im Fahrstuhl gefangen, ein anderer wird nach Tagen tot in einem Technikraum gefunden
DIE WELT 17.06.06
"Pro Jahr sterben etwa 100 ans Bett fixierte Patienten"
von Frank Diering
DIE WELT 17.06.06
Leiden in der Pflegefabrik
Die Versorgung der Pflegefälle in Deutschland ist in weiten Teilen unzureichend. Ursachen sind Kostendruck und überfordertes Personal
von Ulli Kulke
DIE WELT 17.06.06
16. Juni
Embryonen-Forschung darf gefördert werden
Finanzbeschluß im EU-Parlament heftig umstritten
von Hannelore Crolly
Straßburg - Forschungsprojekte mit menschlichen Embryonen können auch künftig Geld aus den EU-Fördertöpfen erhalten.
DIE WELT 16.06.06
Europäische Embryonen
Darf die EU eine Forschung bezuschussen, die in einigen Mitgliedsstaaten verboten ist? Ja, sie darf, meint die Mehrheit des EU-Parlaments:
DIE WELT 16.06.06
Die Allesförderer der EU
Kommentar Alois Berger
Wozu brauchen wir Europa? Ganz sicher nicht, damit es die umstrittene Embryonenforschung fördert. Genau
BERLINER ZEITUNG 16.06.06
Europaparlament stimmt für Embryonen-Forschung
Straßburg - Das Europaparlament hat sich gegen Widerstand vor allem von Christdemokraten und Grünen für die Förderung der embryonalen Stammzellforschung mit EU-Geldern ausgesprochen.
BERLINER MORGENPOST 16.06.06
Anm.: Hier gibt es genaue Zahlen zum Abstimmungsergebnis!
EU-Parlament für Stammzellforschung
Auch mit deutschen Stimmen entscheiden die Europa-Parlamentarier gegen den Willen der großen Koalition: Mit Embryonenzellen soll geforscht werden. Das heikle ethische Thema lenkt völlig von anderen Skandalbeschlüssen ab
Aus Brüssel Daniela Weingärtner
TAZ 16.06.06
Brüsseler Paradoxien
EU-Parlament will Stammzellforschung weiter öffentlich fördern
Kommentar Daniela Weingärtner
Nicht zum ersten Mal hat sich das Europaparlament an der Frage entzweit, ob mit embryonalen Stammzellen geforscht werden darf, ob Ethik oder Forscherdrang Vorrang haben soll.
TAZ 16.06.06
Entscheidung des Europaparlaments ist eine schwere Niederlage für den Embryonenschutz in Europa
Die Entscheidung des Europäischen Parlamentes, die so genannte "verbrauchende" Embryonenforschung im 7. Forschungsrahmenprogramm von 2007 bis 2013 zu fördern, ist eine schwere Niederlage und ein verheerendes Signal für den Embryonenschutz in Europa, ja auch für die Wahrung der Menschenrechte.
PRESSEMITTEILUNG Sekreteriat der Deutschen Bischofskonferenz DBK 16.06.06
Deutsche Bischöfe bestürzt über schwere Niederlage für Embryonenschutz
Das Europäische Parlament will die „verbrauchende“ Embryonenforschung fördern. Die Bischöfe erinnern, dass diese Forschung die Tötung menschlichen Lebens voraussetzt.
KATH.NET 16.06.06
Förderungsverbot embryonaler Stammzellenforschung soll bestehen bleiben
Bildung und Forschung/Antwort
Berlin: (hib/JBU) Die Bundesregierung macht sich weiterhin für ein Förderungsverbot umstrittener Forschungsbereiche der Biotechnologie wie der embryonalen Stammzellenforschung stark. Dies erklärt sie in ihrer Antwort (16/1806) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen (16/1607).
HIB 187/2006 16.06.06
Embryostammzelle ohne Klonen?
EDINBURGH (ple). Britische Forscher haben herausgefunden, wie sich möglicherweise embryonale Stammzellen ohne Klonen aus Körperzellen herstellen lassen.
Ärzte Zeitung, 16.06.06
Ein Eiweiß für die Vielfalt
Warum embryonale Stammzellen so wandelbar sind
bro.
BERLINER ZEITUNG 16.06.06
Schweiz: Bioethik-Kommission der Bischöfe gegen Design-Babys
Ein menschlicher Embryo ist kein Ersatzteillager. Es sei ein „beschämender menschlicher Selektionsprozess, der die Embryos zu einer reinen Handelsware degradiert“.
KATH.NET 16.06.06
Embryonale Stammzellforschung muss eingeschränkt bleiben
Knappe Entscheidung des Europaparlaments
Anlässlich der Entscheidung des EU-Parlaments zur Stammzellforschung im Rahmen des 7. Forschungsförderungsprogramms der EU erklärt die Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften, Ingrid Fischbach MdB:
Die knappe Entscheidung des Europaparlaments, sich für die weitere Forschung an embryonalen Stammzellen auszusprechen, ist ein Rückschlag für den Lebensschutz.
PRESSEMITTEILUNG Ingrid Fischbach MdB, MdB, CDU 16.06.06
Pflege: Qualität stärker kontrollieren
109. Deutscher Ärztetag setzt sich für die Rechte Pflegebedürftiger ein.
Die Situtation alter und pflegebedürftiger Menschen wird dem Anspruch auf ein Leben in Würde vielfach nicht gerecht.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 24 vom 16.06.2006, Seite A-1636
Studie zu "Soziale Menschenrechte älterer Personen in der Pflege"
VDAB: Ergebnisse präsentieren nicht den Pflegealltag
Zu den Ergebnissen der an diesem Mittwoch vom Deutschen Institut für Menschenrechte (DIM) veröffentlichten Studie mit dem Titel "Soziale Menschenrechte älterer Personen in der Pflege" erklärt Michael Schulz, Bundesgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB):
PRESSEMITTEILUNG Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB) 16.06.06
Demenzkranke dürfen nicht gegen Willen des Betreuers fixiert werden
Pflegeheim unterliegt vor Gericht / Zwangsmaßnahmen sind rechtswidrig
ZWEIBRÜCKEN (dpa). Ein unter Betreuung stehender Heimbewohner darf von den Pflegern nicht gegen den Willen seines Betreuers ans Bett gefesselt werden. Das geht aus einem Beschluß des Landgerichts Zweibrücken hervor.
Ärzte Zeitung, 16.06.06
Rassismus-Opfer Noel Martin kündigt Selbstmord an
Rechtsgerichtete Jugendliche hatten den Briten vor zehn Jahren in Mahlow bei Berlin verfolgt und einen Autounfall provoziert. Seitdem ist Martin vom Hals abwärts gelähmt. In der Schweiz will er Sterbehilfe in Anspruch nehmen.
DIE WELT 16.06.06
Den Geburtstag als Todestag gewählt
Blankenfelde-Mahlow/Birmingham - Die Nachricht schockierte viele, aber niemand sprach am Freitag bei einem Gedenken an die Tat darüber: Der schwarze britische Bauarbeiter Noel Martin, der vor zehn Jahren in Brandenburg Opfer eines rassistischen Angriffs wurde, will sterben.
KÖLNER STADT-ANZEIGER 16.06.06
Der traurige Tod zweier Berliner Rentner
Vermißter Patient tot in Technikraum des Klinikums Neukölln entdeckt. Mann stirbt nach Verbrühungen
DIE WELT 16.06.06
Arzneimittel: Studien an Kindern jetzt zwingend
EU-Verordnung gilt 2007, Patentschutz verlängert.
Zylka-Menhorn, Vera
Von 2007 an müssen in Europa alle Arzneimittel, die zugelassen werden, vorab auch in klinischen Studien an Kindern getestet worden sein.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 24 vom 16.06.2006, Seite A-1636
Zuerst die ganzen Organe
Die Entnahme, Verarbeitung und Verwertung von Körperteilen wie zum Beispiel Hornhäuten, Blutgefäßen oder Hautzellen soll jetzt gesetzlich geregelt werden. Für viele Gewebebanken in den kleineren Krankenhäusern könnte es das Ende bedeuten
Von Klaus-Peter Görlitzer
TAZ 16.06.06
Gene von Pockenviren frei im Versandhandel erhältlich
London - Einem Wissenschaftsreporter der britischen Tageszeitung „The Guardian“ ist es problemlos gelungen, Teile des Pockengenoms über das Internet zu bestellen und sich an seine Privatadresse schicken zu lassen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.06.06
Auf Rostocker Äckern sollen Impf-Kartoffeln wachsen
Freisetzung von gentechnisch veränderten Pflanzen
Bonn - Die Universität Rostock darf genetisch veränderte Kartoffeln, die Impfstoffe produzieren, in einem Freilandversuch testen.
DIE WELT 16.06.06
Schwerpunkt Bioforschung: der Streit um den Menschen
Embryonen werden zu Experimenten freigegeben und Stammzellen gezüchtet – mit welcher Konsequenz? Die Universität Bonn und der Rheinische Merkur fragen gemeinsam nach.
- Einführung: Disput im Festsaal
- Günter Seubold: Wissenschaften überschreiten ihre Grenzen
- Santiago Ewig: Die Dämme sind längst gebrochen
- Christian Hillgruber: Das Grundgesetz wird aufgeweicht
- Hubertus Busche: Medien entscheiden mit
- Volker Gerhardt: Selbstbestimmung ist der Anfang von allem
- Kardinal Lehmann: Gott schuf das Prinzip Verantwortung
- Diskussion: Wollen wir zu viel?
Rheinischer Merkur Nr. 24, 15.06.2006
Das Taschenbuch des Lebens
Die erstmalige Entzifferung der menschlichen Erbanlagen kostete drei Milliarden Dollar. Bald soll jeder seine Gene für 1000 Dollar lesen können. Doch was fangen wir mit den Daten an? Von Ulrich Bahnsen
DIE ZEIT, 14.06.2006
Messbereiche bei der Hirntoddiagnostik (EEG-Messung und klinische Diagnostik)
Informationsstelle Transplantation und Organspende 04.06.06
Weiter zu Artikel vom 01.-15. Juni 2006
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