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Pressespiegel 01.-15. Juni 2006

Anzahl: 120 Artikel, Stand 23.06.06

15. Juni

Europaparlament für Förderung der Embryonenforschung
Mit knapper Mehrheit hat das Europaparlament die Förderung der Embryonenforschung mit EU-Geldern gebilligt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 15.06.06

Knappe Mehrheit für embryonale Stammzellforschung.
Mit knapper Mehrheit hat heute das Europaparlament für die embryonale Stammzell gestimmt.
KOBINET NACHRICHTEN 15.06.06

Gewissensentscheidung in Straßburg: EU will Embryonenforschung fördern
Bis 2013 wird die EU-Kommissoon 50 Millionen Euro für die Stammzellenforschung bereitstellen. Experimente mit menschlichen Embryonen werden ab jetzt gefördert, obwohl sie in einigen Mitgliedsstaaten - darunter auch Deutschland - verboten sind. Das hat das Europaparlament entschieden.
Von Martin Durm, ARD-Hörfunkkorrespondent in Straßburg
TAGESSCHAU.DE 15.06.06

50,8 Mrd. Euro für Forschung und Entwicklung
Die EU wird einen größeren Teil ihres Haushalts für Forschung und Entwicklung ausgeben. Dies hat das EP heute in dem Bericht zum Siebten Forschungsrahmenprogramm beschlossen.
PRESSEMITTEILUNG Europäisches Parlament 15.06.06

EU soll Stammzellforschung finanzieren
Mit insgesamt 50,8 Milliarden Euro will die EU in den Jahren 2007 bis 2013 Forschungsprojekte fördern.
N24.DE 15.06.06

EU-Parlament gibt Millionen für Stammzellforschung frei
Das Europaparlament hat sich für die Finanzierung der Embryonenforschung und der embryonalen Stammzellenforschung ausgesprochen. In erster Lesung wurde gegen den Widerstand von Christdemokraten und Grünen das siebte Forschungsrahmenprogramm verabschiedet.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 15.06.06

Proteste gegen EU-Beschluss zu Stammzellforschung
Europäische Forscher sollen bei der Arbeit an embryonalen Stammzellen mit EU-Geldern gefördert werden, wenn sie sich an strenge Auflagen halten. In erster Lesung passierte diese Regelung das Straßburger Parlament knapp - und sorgt für wütende Proteste bei Katholiken, Konservativen und Grünen.
SPIEGEL ONLINE 15.06.06

Knappe Mehrheit im EP für embryonale Stammzellforschung. Rat muss ethische Schieflage im 7. Forschungsrahmenprogramm korrigieren
Zur Abstimmung des Europaparlaments über das 7. Forschungsrahmenprogramm in erster Lesung erklärt die Europaabgeordnete und Vorsitzende der Bioethik-Intergruppe im EP Hiltrud Breyer MdEP (Bündnis 90/ Die Grünen):
Die Entscheidung des Europäischen Parlaments in erster Lesung ist ein Desaster. Dem Parlament ist es nicht gelungen, der EU-Kommission klare ethische Schranken für die Forschungspolitik zu setzen.
PRESSEMITTEILUNG Hiltrud Breyer, MdEP Bündnis 90/ Die Grünen 15.06.06

Europaparlament für Finanzierung der Stammzell-Forschung
dpa STRAßBURG. Das Europaparlament hat sich gegen den Widerstand von Christdemokraten und Grünen für die Finanzierung der Embryonenforschung und der embryonalen Stammzellenforschung ausgesprochen.
HANDELSBLATT 15.06.06

Keine Mittel zum Klonen von Menschenzellen
EU-Parlament billigt Stammzellenforschung
Im EU-Parlament hat sich eine knappe Mehrheit der Abgeordneten für die weitere Förderung der umstrittenen Stammzellforschung ausgesprochen. Mittel zum Klonen menschlicher Stammzellen dürfen jedoch auf keinen Fall zur Verfügung gestellt werden.
HANDELSBLATT 15.06.06

Forschung mit EU-Segen
Parlament will kritisierte Stammzellforschung fördern
Forschungspolitik. - Auf seiner jüngsten Plenarsitzung hat das EU-Parlament Grünes Licht für die Förderung von Forschungsprojekten mit embryonalen Stammzellen gegeben. Im kommenden 7. Forschungsrahmenprogramm sollen solche Vorhaben mit zusammen 50 Millionen Euro gefördert werden - auch wenn sie nicht in allen Mitgliedsstaaten legal sind. Der Wissenschaftsjournalist Volkart Wildermuth erläutert den Beschluss im Gespräch mit Ralf Krauter.
DEUTSCHLANDFUNK 15.06.06

Schavan bedauert Entscheidung des Europäischen Parlaments zur Stammzellenforschung
Bundesforschungsministerin Annette Schavan bedauert die heutige Entscheidung des Europäischen Parlaments:
PRESSEMITTEILUNG BMBF 15.06.06

Schavan kritisiert EU-Beschluss zur Stammzellen-Forschung
Bundesforschungsministerin Schavan hat die Entscheidung des Europäischen Parlaments zur Stammzellenforschung bedauert.
DEUTSCHLANDRADIO 15.06.06

Regierung Prodi will Bioethik-Gesetz revidieren
In Italien ist eine heftige Debatte über die Pläne der Regierung zu einer Novellierung des geltenden Bioethik-Gesetzes im Gang.
SÜDTIROL ONLINE 15.06.06

Sprung in den Jungbrunnen?
Wege zurück zur embryonalen Stammzelle
Von Michael Lange
Medizin. - Irgendwie schaffen embryonale Stammzellen es, ewig jung zu bleiben. So können sie sich in alle möglichen verschiedenen Zellen verwandeln. Das Problem: Wer diese Kraft heute nutzen oder erforschen will, braucht Embryonen. Schottische Forscher von der Universität Edinburgh stellen heute in "Nature" eine Substanz vor, mit deren Hilfe man möglicherweise Stammzellen herstellen kann, ohne Embryonen zu verbrauchen.
DEUTSCHLANDFUNK 15.06.06

Es darf geforscht werden
Das EU-Parlament hat am Donnerstag für die Forschungsförderung bei embryonalen Stammzellen gestimmt. Die eigentliche Summe - 50 Millionen Euro - ist lächerlich gering, das Ergebnis jedoch ein Sieg in Sachen Symbolpolitik.
Ein Kommentar von Ulrich Bahnsen
ZEIT online 15.06.06

Knappe Mehrheit im EU-Parlament für Stammzellforschung
Kritiker hoffen noch auf Ablehnung durch EU-Regierungen
ZDF Heute 15.06.06

Europa entscheidet sich bei der Embryonenforschung für eine praktikable Lösung
Zur Entscheidung des Europaparlamentes, die Finanzierung der Embryonenforschung und der embryonalen Stammzellenforschung auch weiterhin zu gewährleisten, erklärte die Technologiepolitische Sprecherin der FDP Ulrike Flach:
Europa hat sich zu einer praktikablen und zukunftsweisenden Lösung durchgerungen. Es ist gut, dass die forschungsfeindliche Einstellung der Deutschen keine Mehrheit gefunden hat.
PRESSEMITTEILUNG Ulrike Flach, MdB FDP, 15.06.006

Forschungsförderung: Europa klont
Das Parlament entscheidet: Sollen Projekte Geld erhalten, die ethisch strittig sind?
Mathhias Gierth
Wenn das EU-Parlament an diesem Donnerstag über die Förderung der Embryonenforschung abstimmt, könnten schon bald mit deutschen Steuergeldern Projekte finanziert werden, die nach hiesigem Recht strafbar sind.
Rheinischer Merkur Nr. 24, 15.06.2006

Ethischer Balanceakt in Straßburg
EU-Parlament stimmt über Stammzellforschung ab
Alois Berger
Das EU-Parlament will heute in Straßburg entscheiden, ob verbrauchende Embryonenforschung mit EU-Geldern gefördert werden soll. Das ist heikel
BERLINER ZEITUNG 15.06.06

Europapolitiker Liese: EU sollte nur adulte Stammzellenforschung fördern
Abstimmung im Europaparlament
Moderation: Christine Heuer
Das Europaparlament wird sich nach Einschätzung des CDU-Politikers und Arztes Peter Liese bei der heutigen Abstimmung über die Embryonenforschung der deutschen Stichtagsregelung anschließen. Für diesen Kompromissvorschlag zeichne sich eine Mehrheit ab, sagte Liese im Deutschlandfunk.
DEUTSCHLANDFUNK 15.06.06

Eizellen erneuern sich wohl doch nicht
Keine Regeneration aus dem Knochenmark entdeckt
Vor einem Jahr rüttelte Jonathan Tilly an einem seit den 50er-Jahren geltenden Dogma der Biologie, demzufolge weibliche Säugetiere nach der Geburt keine neuen Eizellen mehr bilden können.
BERLINER ZEITUNG 15.06.06

Knochenmark liefert keinen Ersatz für Eizellen
Neue Studie zerstört Hoffnung auf Mutterschaft nach Transplantation - Protein steuert Wandlungsfähigkeit - EU entscheidet über Stammzellenforschung
von Sonja Kastilan
DIE WELT 15.06.06

Ganten spricht sich für humane Wissensgesellschaft aus
Hamburg - Der Humanbiologe und Medizinprofessor Detlev Ganten hat sich für eine zukunftsoffene, humane Wissensgesellschaft einschließlich der Genforschung ausgesprochen.
DIE WELT 15.06.06

Pflegebedürftige haben ein Recht auf menschenwürdige Versorgung
Zu den Ergebnissen der gestern vom Deutschen Institut fur Menschenrechte (DIMR) in Berlin veröffentlichten Studie mit dem Titel "Soziale Menschenrechte aelterer Personen in der Pflege" erklart die zustandige Berichterstatterin der Arbeitsgruppe Gesundheit der SPD-Bundestagsfraktion, Hilde Mattheis:
Wenn die gestern veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts fur Menschenrechte (DIMR) auf die gesamte Pflege in Deutschland übertragbar waere, wäre die Situation für pflegebedürftige Menschen höchst alarmierend. Laut der Studie würden in Deutschland menschenunwürdige Zustände in der Pflege weit verbreitet sein.
PRESSEMITTEILUNG Hilde Mattheis, MdB SPD, 15.06.06


14. Juni

EU-Parlament stellt Weichen für Stammzellforschung
In dieser Woche wird darüber entschieden, welche Projekte in Europa finanziell gefördert werden dürfen
von Thomas A. Friedrich
DIE WELT 14.06.06

Showdown im Europäischen Parlament
Straßburg (kobinet) Die Grundwerte der Europäischen Union sind nach Ansicht der Europaabgeordneten und Vorsitzenden der Bioethik-Intergruppe, Hiltrud Breyer, durch das 7. Forschungsrahmenprogramm in Gefahr.
KOBINET NACHRICHTEN 14.06.06

EU-Parlament weiter uneins über Stammzell-Forschung
Gräben zwischen Befürwortern und Gegnern der Forschungsförderung sind tief / Stichtagslösung wie in Deutschland als Kompromiß?
STRASSBURG (taf). Die Positionen im EU-Parlament im Streit um die Förderung von Forschungsprojekten mit menschlichen Embryonen bleiben unüberbrückbar. Das wurde in der gestrigen Debatte des Parlaments über das 7. EU-Forschungsprogramm erneut deutlich.
Ärzte Zeitung, 14.06.2006

Stammzellen aus der Leber gewonnen
Seattle. wio/baz. US-Forscher haben eine stabile Stammzell-Linie aus der Leber von menschlichen Föten gewonnen.
BASLER ZEITUNG 14.06.06

Palliativmedizin in die Approbationsordnung: Ohne Schmerztherapie sinnlos
Die Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) begrüßt die Initiative Niedersachsens im Bundesrat, die Palliativmedizin verbindlich als Pflichtfach in der Approbationsordnung für Ärzte festzuschreiben. "Allerdings ist das sinnlos, wenn nicht gleichzeitig die Schmerztherapie in die Liste der Pflicht- und Prüfungsfächer aufgenommen wird", schränkt Prof. Dr. Michael Zenz, Präsident der DGSS, ein.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) 14.06.06

Schmerzmediziner für Vorstoß zu Palliativmedizin im Bundesrat
Boppard - Die Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (DGSS) begrüßt eine niedersächsische Bundesratsinitiative, Palliativmedizin als verbindliches Pflichtfach für Ärzte festzuschreiben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.06.06

Menschenrechtsinstitut fordert „Aktionsplan“ für die Pflege
Berlin - Eine menschenwürdige Versorgung Pflegebedürftiger ist in Deutschland nicht flächendeckend gewährleistet. Das stellt das Deutsche Institut für Menschenrechte in einer heute in Berlin vorgestellten Studie fest.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.06.06

Bundesregierung soll bundeseinheitlichen Standard für menschenwürdige Grundversorgung in der Pflege entwickeln / Menschenrechtsinstitut stellt Studie vor
Berlin. Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat der Bundesregierung empfohlen, einen bundeseinheitlichen “Standard für die menschenwürdige Grundversorgung” in der Pflege zu entwickeln.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Institut für Menschenrechte 14.06.06

Soziale Menschenrechte älterer Personen in Pflege
Valentin Aichele / Jakob Schneider
64 Seiten, Studie Deutsche Institut für Menschenrechte, vorgestellt am 14.06.06

Gerichtskosten für Dauerpflege stark begrenzt
KARLSRUHE (ddp). Wer alte Menschen in einer gerichtlich angeordneten Pflegschaft dauerhaft betreut, muß in bestimmten Fällen künftig weit weniger Gebühren als bisher zur Abdeckung der Gerichtskosten zahlen.
Ärzte Zeitung, 14.06.2006

Experten: Selbsttötungsrate bei Senioren doppelt so hoch
Tübingen - Die Selbsttötungsrate liegt bei Senioren in Deutschland etwa doppelt so hoch wie beim Rest der Bevölkerung.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.06.06

Däne nach Sterbehilfe an Ehefrau freigesprochen
Angers. SDA/AFP/baz. In einem Aufsehen erregenden Prozess um aktive Sterbehilfe hat ein westfranzösisches Geschworenengericht einen Dänen freigesprochen.
BASLER ZEITUNG 14.06.06

ALfA: Abtreibung aus dem Katalog der Kassen streichen
"Ein Mehr an Innovation und Gerechtigkeit" hat die Bundesvorsitzende der ALfA, Dr. med. Claudia Kaminski, von der Politik bei der Gesundheitsreform gefordert.
PRESSEMITTEILUNG Aktion Lebensrecht für Alle e.V. 14.06.06

Im Bundestag notiert: Entwicklung ungewollter Schwangerschaften
Gesundheit/Antwort
Berlin: (hib/MPI) Die Bundesregierung sieht keine unmittelbaren Auswirkungen der Hartz-IV-Arbeitsmarktreform auf die quantitative Entwicklung ungewollter Schwangerschaften.
HIB 184/2006, 14.06.06

"Xenotransplantation ist näher, als viele vermuten"
Transplantationsmediziner prophezeit Phase-3-Studie in vier Jahren / Herzen von genetisch veränderten Schweinen
BERLIN (nsi). Tierorgane für kranke Menschen: Diese Vision scheint nach erfolgreichen Tierversuchen bald Realität zu werden.
Ärzte Zeitung, 14.06.2006

Gentechnik bringt keine Stellen
BERLIN taz Die Agro-Gentechnik bringt keine zusätzlichen Arbeitsplätze. Selbst wenn Gentechnik verstärkt zur Anwendung käme, blieben Arbeitsmarkt-Effekte aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie...
TAZ vom 14.6.2006


13. Juni

EU-Parlament: Streit um Embryonenforschung geht in nächste Runde
Straßburg - Im Europaparlament ist der Streit um die Forschung mit menschlichen Embryonen und embryonalen Stammzellen am Dienstag neu aufgeflammt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 13.06.06

Streit um kleine Alleskönner
EU-Parlament berät über Zukunft der Stammzellforschung
Von Gerhard Irmler
Forschungspolitik. - In Straßburg wurde heute wieder heftig debattiert: es ging darum, ob die Forschung mit embryonalen Stammzellen auch in Zukunft von der Europäischen Union gefördert werden soll. Denn genau diese Forschung ist in mehreren Mitgliedsstaaten verboten, so auch in Deutschland.
DEUTSCHLANDFUNK 13.06.06

Showdown im EP: EU-Grundwerte durch 7. Forschungsrahmenprogramm in Gefahr
Zur Abstimmung des Europaparlaments über das 7. Forschungsrahmenprogramm (7. FRP) am Donnerstag, 15. Juni 2006, erklärt die Europaabgeordnete und Vorsitzende der Bioethik-Intergruppe im EP Hiltrud Breyer MdEP (Bündnis 90/ Die Grünen):
Die Entscheidung im Europäischen Parlament über die ethischen Fragen im 7. Forschungsrahmenprogramm steht Spitz auf Knopf.
PRESSEMITTEILUNG Hiltrud Breyer, MdEP Bündnis 90/ Die Grünen 13.06.06

Stammzellen aus Lebergewebe gewonnen
Die Leber enthält wandlungsfähige Zellen, die isoliert werden können. Mit den Zellen könnten künftig Schäden an dem Organ behandelt werden.
NETZEITUNG 13.06.06

Ethische Standards für den konkreten Behandlungsfall - Stellungnahme der Zentralen Ethikkommission zu klinischer Ethikberatung veröffentlicht
Berlin - Die Zentrale Kommission zur Wahrung ethischer Grundsätze in der Medizin und ihren Grenzgebieten (Zentrale Ethikkommission) bei der Bundesärztekammer hat dazu aufgerufen, in der klinischen Medizin verstärkt Ethikberatungen einzurichten.
PRESSEMITTEILUNG Zentrale Ethikkommission bei der Bundesärztekammer 13.06.2006

Stellungnahme der Zentralen Kommission zur Wahrung ethischer Grundsätze in der Medizin und ihren Grenzgebieten (Zentrale Ethikkommission) bei der Bundesärztekammer zur Ethikberatung in der klinischen Medizin
5 Seiten, veröffentlich in: Deutsches Ärzteblatt 103, Heft 24 (16.06.2006), S. A1703-A1707

Deutscher Rechtsstaat kapituliert vor Abtreibungsstrafrecht
„Die medizinische Indikation müsste auf eine unmittelbare Gefährdung des Lebens der Mutter beschränkt werden“, fordert Sozialwissenschaftler Manfred Spieker im KATH.NET-Interview.
KATH.NET 13.06.06

Ermittlungen nach Tod von Uni-Klinik-Patientin
Stationäre Aufnahme wegen Ärztestreiks verschoben
von Lars-Broder Keil
Göttingen/Berlin - Nach dem Tod einer herzkranken Patientin in Göttingen ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft.
DIE WELT 13.06.06

Kammer Niedersachsen fordert Rückkehr zu Konsiliarteams
Heftige Kritik an der Stiftung Organtransplantation
HANNOVER (cben). Anläßlich des Tags der Organspende hat die Niedersächsische Ärztekammer (ÄKN) die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) kritisiert.
Ärzte Zeitung, 13.06.2006

Pflegenden soll sechs Monate Auszeit zustehen
BERLIN (hak). Den rechtlichen Anspruch auf eine befristete, unbezahlte Freistellung von der Arbeit für Angehörige von Pflegebedürftigen hat der Sozialverband SoVD gefordert.
Ärzte Zeitung, 13.06.2006

Oberstes US-Gericht lässt Berufung gegen Exekution per Spritze zu
Washington - Die Hinrichtung per Giftspritze steht in den USA immer stärker auf den Prüfstand.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 13.06.06


12. Juni

Belgiens Bischöfe lehnen Spende von Embryonen und Keimzellen ab
Brüssel - Die belgischen Bischöfe haben sich gegen einen Gesetzentwurf ausgesprochen, der unter anderem anonyme Spenden von Embryonen und Keimzellen zur Austragung durch Leihmütter gestattet.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.06.06

Großbritannien: Babys wegen Klumpfuß abgetrieben
Schon wenn das Ungeborene kleine Deformationen aufweist, wird den Eltern eine Abtreibung nahe gelegt, zeigt eine Statistik aus Großbritannien.
KATH.NET 12.06.06

China: Prominenter Menschenrechtler inhaftiert
Chen Guangcheng wies nach, dass die Regierung Abtreibungen und Sterilisationen erzwungen hatte. Er ist seit Monaten inhaftiert, jetzt droht ihm ein Prozess.
KATH.NET 12.06.06

Klonen bald erlaubt?
Straßburg (kobinet) In dieser Woche, wahrscheinlich bereits am Mittwoch, geht es im Europäischen Parlament um die Weichenstellung der Förderung von embryonaler Stammzellenforschung.
KOBINET-NACHRICHTEN 12.06.06

„Ethik entsteht aus Krisen der Moral“
Ludger Honnefelder, Guardini-Professor an der Humboldt-Universität, über Gentests und Islam
TAGESSPIEGEL 12.06.06

SoVD legt Entwurf für ein Pflegezeitgesetz vor
SoVD-Präsident Adolf Bauer erklärt: Wenn ein Mensch pflegebedürftig wird, tragen Angehörige eine große Verantwortung: es muss schnell entschieden werden, wie der Pflegebedürftige gut versorgt werden kann. Das ist gerade für berufstätige Angehörige, die womöglich weit entfernt leben, eine schwierige Situation.
PRESSEMITTEILUNG Sozialverband Deutschland e.V. vom 12.06.2006

Krank durch Pflege
Die Bundesregierung weist in ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE. zur Gesundheit von Altenpflegerinnen und Altenpflegern darauf hin, dass der Krankenstand der Beschäftigten in Altenpflegeeinrichtungen mit 5,6 Prozent wesentlich über dem Durchschnitt läge.
PRESSEMITTEILUNG Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag 12.06.2006

Seehofer will mehr Gentechnik-Forschung
Bundeslandwirtschaftsminister will in dieser Woche "vernünftige Anbauregeln für Genpflanzen" vorstellen
BERLIN taz Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) kündigte am Wochenende "vernünftige Anbauregeln für Genpflanzen" an, die er in dieser Woche vorstellen will.
TAZ 12.06.06


11. Juni

Warum Firmen auf Impfstoffe setzen
Der Kampf gegen Viren wird zum Milliardengeschäft für die Pharmaindustrie. Vogelgrippe und Krebs treiben die Nachfrage
WELT AM SONNTAG 11.06.06

Die Gene verschwinden
Früher glaubte man, unsere Erbanlagen wären wie Perlen auf einer Schnur aufgereiht. Nun hat man entdeckt, daß sie über weite Strecken verteilt sind - das hat Folgen für die Medizin
WELT AM SONNTAG 11.06.06


10. Juni

Streit um Stammzellen aus Embryos
Europaparlament debattiert über 50 Milliarden Euro Fördergelder
Von Christoph Lennert
BERLINER MORGENPOST 10.06.06

Ein Embryo genügt
Wenn Frauen im Alter über 35 Jahren ein durch künstliche Befruchtung gezeugter Embryo eingesetzt wird, haben sie eine ähnlich hohe Schwangerschaftswahrscheinlichkeit wie jüngere Frauen.
DIE WELT 10.06.06


09. Juni

Biomaterialbanken: Zwischen Forschungsfreiheit und Persönlichkeitsrecht
Krüger-Brand, Heike E.
Leitlinien sollen medizinische Forschungsverbünde beim rechtskonformen Aufbau und Betrieb von Datenbanken mit Biomaterialien unterstützen.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 23 vom 09.06.2006, Seite A-1592

Wenn in der Brust ein Tierherz schlägt
Affen überleben mit einem Schweineorgan inzwischen einige Wochen. Erste Versuche an Menschen sind für das Jahr 2010 geplant
Anke Brodmerkel
BERLINER ZEITUNG 09.06.06

Kalifornische Forscher züchten Katzen für Allergiker
Die ersten Tiere sollen ab 2007 für etwa 4000 Dollar verkauft werden - Biotech-Firma gibt ein Jahr Garantie
DIE WELT 09.06.06
Anm.: Was nicht passt, wird eben passend gemacht...

Erste hypoallergene Katze gezüchtet
Kalifornische Forscher haben die nach ihren Worten erste hypoallergene Katze vorgestellt. Sie soll bei Menschen keine Allergien mehr auslösen.
Ärzte Zeitung, 09.06.2006

Preise für Kinderhospiz und Ärzte-Initiative
KÖLN (ble). Das Kinderhospiz Balthasar in Olpe hat für sein Konzept zur ärztlichen, pädagogischen und therapeutischen Begleitung von Familien mit todkranken Kindern den Kinderrechtspreis des Westdeutschen Rundfunks (WDR) erhalten.
Ärzte Zeitung, 09.06.2006

Palliativmediziner aus Hannover boxt sich als Einzelkämpfer durch
Dr. Christian Robold leitet eine Praxis und auch die Palliativstation einer Klinik
HANNOVER. Angefangen hat alles mit der ersten und einzigen Praxis eines niedergelassenen Arztes in Niedersachsen ausschließlich für Palliativmedizin: ein Tisch, ein Stuhl, ein Telefon, ein Laptop, ein Regal und viele Besuche bei sterbenden Patienten und ihren Familien. Für ein Auskommen reichte das nicht.
Ärzte Zeitung, 09.06.2006

Neues Konzept für Hausärzte in Pflegeheimen
AOK Bayern will flächendeckendes Versorgungsnetz aufbauen / Ziel ist Vermeidung unnötiger Klinikeinweisungen
MÜNCHEN (sto). Ein flächendeckendes Netz, mit dem die ärztliche Versorgung pflegebedürftiger Bewohner von Pflegeheimen verbessert werden soll, will die AOK Bayern im Freistaat aufbauen.
Ärzte Zeitung, 09.06.2006

32.800 Abtreibungen in drei Monaten
Der verfassungsrechtlich garantierte Anspruch auf Leben und körperliche Unversehrtheit wurde im 1. Quartal 2006 wieder einmal zur Farce, kommentieren die „Christdemokraten für das Leben“.
KATH.NET 09.06.06


08. Juni

Transplantation von Tier zum Menschen rückt näher
Berlin - Die Übertragung von Zellen oder Organen von Tieren auf Menschen rückt näher an die klinische Anwendung.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.06.06

Schweinezellen und -organe für Menschen: Warum, wo, wer und wann? Internationales Symposium Xenotransplantation im RKI
Die Xenotransplantation, die Übertragung von Zellen und Organen von Tieren auf den Menschen, rückt näher an die klinische Anwendung. Das zeigen neue Ergebnisse, die auf dem Internationalen Symposium Xenotransplantation am 8./9. Juni 2006 im Robert Koch-Institut vorgestellt werden.
PRESSEMITTEILUNG Robert Koch-Institut 08.06.06

Wer zahlt für die Stammzellforschung?
Anstatt an tierischen Stammzellen zu forschen, werden menschliche in der Industrie bevorzugt. Die sind nämlich viel billiger, als wenn für Tierversuche große Summen investiert werden müssten. Dass dabei auch Embryonen getötet werden, stört die Forscher weniger.
DIE TAGESPOST 08.06.06

Harvard-Forscher wollen menschliche Embryonen klonen
Boston - Gentechniker an der US-Eliteuniversität Harvard haben mit Arbeiten zum Klonen menschlicher Embryonen begonnen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.06.06

32 800 Schwangerschaftsabbrüche im ersten Quartal 2006
WIESBADEN – Im ersten Quartal 2006 wurden dem Statistischen Bundesamt rund 32 800 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit etwa 0,7% (+ 200) mehr als im ersten Quartal 2005.
PRESSEMITTEILUNG Statistisches Bundesamt 08.06.06


07. Juni

Embryonale Stammzellen als Versuchskaninchen
Menschliche Zellkulturen sollen bei der Erforschung von Krankheiten helfen
Von Michael Lange
DEUTSCHLANDRADIO 07.06.06

US-Forscher wollen menschliche Embryonen klonen
Die Gentechniker beabsichtigen, aus den Klonen neue Stammzellen-Linien zu entwickeln. Diese sollen helfen, Therapien gegen bisher unheilbare Krankheiten zu finden.
DIE WELT 07.06.06

Studie: Mehrheit der belgischen Ärzte billigt Sterbehilfe
Brüssel - Eine Mehrheit der belgischen Ärzte billigt laut einer neuen Studie die aktive Sterbehilfe.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.06.06

Mäuserich im Dornröschenschlaf
In Münchner Kühlräumen lagern genveränderte Nagetierkeime. Für Medizintests werden sie zum Leben erweckt
Monika Offenberger
BERLINER ZEITUNG 07.06.06

Richten Gebete für kranke Menschen Schaden an?
Überraschendes Ergebnis einer Studie mit 1800 Bypass-Patienten / Nach religiösen Fürbitten bei 14 Prozent der Patienten mehr Komplikationen
Von Hagen Rudolph
So etwas gibt es heutzutage vorerst nur in den USA: Studien, in denen der Einfluß von Gott oder sonstigen höheren Mächten auf die Heilung kranker Menschen streng wissenschaftlich untersucht wird, prospektiv, randomisiert, kontrolliert und blind.
Ärzte Zeitung, 07.06.2006
Anm.: Interessante Studie, wenn auch etwas fragwürdig...


06. Juni

Das Recht am eigenen Gen
von Ingmar Höhmann
Deutschland wollte die EU-Richtlinie nicht in jedem Punkt umsetzen und schuf einen Sonderweg. Das strengere deutsche Patent kann jedoch umgangen werden, was für Firmen, die es nutzen, teuer werden könnte
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND FTD 06.06.06

Keine Angst vor dem Leben!
Kardinal Alfonso Lopez Trujillo über das Dokument „Familie und die menschliche Zeugung“: Zeugen ist etwas zutiefst anderes als Produzieren.
KATH.NET 06.06.06

Nieren-Lebendspende zwischen Ehepartnern funktioniert
Durch körperlichen Kontakt kommt es zu einer Desensibilisierung / Patientin mit Niere vom Ehemann will wieder zurück in den Beruf
Ärzte Zeitung, 06.06.2006

Medikament aus Ziegenmilch steht vor der Zulassung
Medikamente von der Weide - dieser Traum der Biotech-Branche vom "Pharming" könnte schon bald in Erfüllung gehen.
DIE WELT 06.06.06

Menschen durch Koffeinkonsum aufgeschlossener
Zwei Tassen Kaffee reichen schon aus
PRESSETEXT.AUSTRIA 06.06.06
Anm.: Hier geht es um eine Studie über den Zusammenhang von Kaffekonsum und Zustimmung bei Argumenten, die gegen die eigene Auffassung gerichtet sind. Hier Euthanasie...


03. Juni

Hoffen auf die Niere
In Deutschland warten mehr als 11 000 Patienten auf ein neues Organ. Nur jeder vierte von ihnen wird es erhalten. Trotz Appellen stagniert die Bereitschaft zum Spenden
von Heike Jänz
DIE WELT 03.06.06

Illegaler Handel boomt
Wenn Menschen in China zum Tode verurteilt sind, werden ihre Körper nach der Hinrichtung nicht etwa sofort begraben oder verbrannt. Zuvor entnimmt man vielen all jene Organe, die sich für eine Transplantation eignen.
BERLINER MORGENPOST 03.06.06

China: Behörden schließen 201 Abtreibungskliniken
Ein-Kind-Politik führt zu Frauenmangel – Pro Jahr mindestens zwei Millionen Abtreibungen.
Peking (www.kath.net/idea) Die Behörden in der nordchinesischen Provinz Hebei haben 201 Abtreibungskliniken geschlossen. Sie hätten gezielt weibliche Föten abgetrieben, was in der Volksrepublik verboten ist,
KATH.NET 03.06.06

Pillen für Kinder
Medikamente müssen künftig auf ihre Tauglichkeit für "kleine Patienten" geprüft werden - Neue Richtlinie der EU tritt 2007 in Kraft
DIE WELT 03.06.06


02. Juni

Senat gegen aktive Sterbehilfe
BREMEN (cben). Der Bremer Senat lehnt die aktive Sterbehilfe ab.
Ärzte Zeitung, 02.06.2006

Sterbehilfe: Zuwendung erfahren
Klinkhammer, Gisela
Der Präsident der Bundesärztekammer lehnt aktive Euthanasie kategorisch ab.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 22 vom 02.06.2006, Seite A-1526

Mit Geld zu mehr Organspenden
Professorengruppe rät: Künftig soll das Einverständnis vorausgesetzt werden
Morgen ist der Tag der Organspende. Weil Nieren, Lebern und Lungen fehlen, wird es Aufrufe geben, Spenderausweise auszufüllen. Eine Professorengruppe geht einen Schritt weiter:
BIETIGHEIMER ZEITUNG 02.06.06

Bundesweiter "Tag der Organspende" am Samstag
Bonn (KNA) Zum "Tag der Organspende" am Samstag haben die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO), die Bundesärztekammer und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die Bevölkerung zu einer persönlichen Auseinandersetzung mit der Organspende aufgerufen.
www.1000fragen.de 02.06.06

Tag der Organspende: Politiker und Ärzte werben für Spendeausweis
Berlin/Hannover/Köln – Zum morgigen Tag der Organspende haben Politik und Ärzteverbände die Bevölkerung dazu aufgefordert, sich für einen Organspendeausweis zu entscheiden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 02.06.06

Ulla Schmidt: Entscheiden Sie sich für einen Organspendeausweis
Zum Tag der Organspende am 3. Juni erklärt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: „Auch wenn es nicht angenehm ist, sich mit dem Thema Organspende und mit dem eigenen Tod zu beschäftigen: Jeder kann plötzlich durch eine schwere Erkrankung oder einen Unfall auf ein fremdes Organ angewiesen sein.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 02.06.06

Organspende - ein Thema für die ganze Familie
Wer kennt die Einstellung seines Partners zur Organspende? Wer weiß, ob sein Kind schon einmal über dieses Thema im Schulunterricht gesprochen hat und ob es eine eigene Meinung dazu hat? Der Tag der Organspende am 3. Juni lädt dazu ein, sich mit diesem Thema zu beschäftigen und innerhalb der Familie darüber zu sprechen.
PRESSEMITTEILUNG Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) 02.06.06

Interview: "Die Organspende ist eine Geste der Mitmenschlichkeit"
Der Mangel an Organen ist ein Problem fast aller westlichen Länder. Ausnahmen: Spanien und Österreich mit eher kurzen Wartezeiten. Die USA haben die Organspendezahlen in den letzten Jahren immerhin steigern können. Kann Deutschland von anderen Ländern lernen? Was muß getan werden, um das Potential an Organspenden ausschöpfen zu können? Darüber sprach mit Professor Günter Kirste, Medizinischer Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), Nicola Siegmund-Schultze von der "Ärzte Zeitung".
Ärzte Zeitung, 02.06.2006

Studie der Europäischen Akademie GmbH fordert Politik zum Handeln auf
Bad Neuenahr-Ahrweiler, - Aus Anlass des Tages der Organspende am 3. Juni fordert die hochkarätig besetzte Expertengruppe der Europäischen Akademie GmbH die Politik zum Handeln auf.
Jüngste Vorkommnisse in der Transplantationsmedizin haben gezeigt, dass sowohl die Organisation der Organspende als auch das Transplantationsgesetz dringend reformbedürftig sind.
PRESSEMITTEILUNG Europäischen Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH (IDW) 02.06.06.

Rahmenbedingungen für Organspenden auch unter Lebenden verbessern
BERLIN. Zum morgigen "Tag der Organspende" erklärt der Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion für Palliativ- und Transplantationsmedizin Michael Kauch:
Es ist richtig und wichtig, die Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, einen Organspendeausweis auszufüllen und bei sich zu tragen.
PRESSEMITTEILUNG Michael Kauch, MdB FDP 02.06.2006

Mit jeder Organspende wird ein Leben geschenkt
Anlässlich des Tages der Organspende am 03. Juni 2006 erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Gesundheit und gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Annette Widmann-Mauz MdB:
Jede Organspende bedeutet Leben schenken. Deshalb ist der Anstieg der Zahl der Menschen, die nach dem Tod ihre Organe spendeten, um fast 13 % im Jahr 2005 gegenüber dem Jahr 2004 ein Erfolg.
PRESSEMITTEILUNG Annette Widmann-Mauz, MdB, CDU 02.06.006

Transplantationen: Keine Organe von Häftlingen
Weltärztebund kritisiert China.
Der Weltärztebund hat China aufgerufen, zum Tode verurteilte Häftlinge nicht mehr als Organspender zu benutzen.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 22 vom 02.06.2006, Seite A-1491

Blutbank haftet bei Pannen für Folgeschäden
Leipzig - Erstmals hat ein deutsches Gericht über die Verantwortung von Blutbanken bei Verlust von Nabelschnur-Blutkonserven entschieden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 02.06.06

Dänemark erleichtert künstliche Befruchtung für Alleinstehende
Kopenhagen - In Dänemark können sich Alleinstehende und lesbische Frauen künftig kostenlos künstlich befruchten lassen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 02.06.06

Britische Behörde warnt vor Risiken künstlicher Befruchtung
London - Vor erhöhten Risiken für Mutter und Kind nach künstlicher Befruchtung warnt die britische Aufsichtsbehörde für Reproduktive Gesundheit und Embryonenschutz (HFEA).
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 02.06.06

Seehofer-Ministerium will Verbraucher zu Versuchskaninchen machen
Entwurf des Gentechnik-Grundsatzpapiers liegt Greenpeace vor
Berlin, - Experimentelle Gen-Pflanzen sollen zukuenftig ohne gesundheitliche Sicherheitspruefung in die Nahrungskette gelangen duerfen. Dies geht aus einem geheimen Entwurf des angekuendigten Grundsatzpapiers des Bundeslandwirtschaftsministeriums zur Gentechnik in der Landwirtschaft hervor, das Greenpeace vorliegt.
PRESSEMITTEILUNG Greenpeace 02.06.06

Heilende Stromstöße
An der Kölner Universitätsklinik werden Zwangsstörungen mit kontrollierten Stromstößen ins Gehirn behandelt. Noch ist die Tiefenhirnstimulation in der Probephase. Erste Daten zeigen, dass etwa zwei Drittel der Behandelten geholfen werden kann
Von Lutz Debus
TAZ 02.06.06


01. Juni

Tag der Organspende: Kritiker fordern umfassende und ehrliche Aufklärung über Organspend
München - Anlässlich des Tags der Organspende am 3. Juni hat die InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland die bisherige Praxis der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) kritisiert und eine offene, unvoreingenommene und umfassende Aufklärung über die Vorgänge bei einer Organentnahme gefordert.
PRESSEMITTEILUNG InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland 01.06.06

Tag der Organspende: Hirntoddiagnostik in der Kritik
Hamburg - Die Diagnose "Hirntod" wird als die wahrscheinlich sicherste Diagnose in der Medizin postuliert und deshalb wurde sie im Transplantationsgesetz als Entnahmekriterium festgelegt. Doch Studien belegen, dass der Hirntod nicht selten falsch diagnostiziert wird und Ärzte den sogenannten Hirntod nicht exakt nach den Richtlinien der Bundesärztekammer feststellen
PRESSEMITTEILUNG Informationsstelle Transplantation und Organspende 01.06.06

Mehr und bessere Arzneimittel für Kinder
Das EP hat am Donnerstag die neue Kinderarzneimittel-Verordnung verabschiedet, mit der die Entwicklung spezifischer Kinderarzneimittel erleichtert wird. Bislang werden Kindern die gleichen Arzneimittel wie Erwachsenen in geringerer Dosis verordnet, was jedoch schädlich sein kann. Pharmaunternehmen, die effektive und sichere Tests entwickeln, erhalten eine sechsmonatige Verlängerung des Patents und nur Firmen, die strikte Standards einhalten, dürfen Kinderarzneimittel auf den Markt bringen.
PRESSEMELDUNG aus dem dt. Informationsbüro des Europäischen Parlaments 01.06.06

EU beschließt mehr Sicherheit bei Medikamenten für Kinder
Kinder sollen künftig nicht mehr mit Arzneimitteln behandelt werden, die nur an Erwachsenen getestet wurden.
DIE WELT 01.06.06

Bessere Arzneimittelversorgung für Kinder bereits ab 2007 möglich
Brüssel - Von 2007 an sollen in ganz Europa bessere Arzneimittel für Kinder auf den Markt kommen. Das Europäische Parlament (EP) hat heute in zweiter Lesung eine entsprechende Verordnung angenommen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.06.06

Kinderarzneimittel-Verordnung zu begrüßen. Kritik an unverhältnismässigen Zugeständnissen für Pharmaindustrie
Zur heutigen Abstimmung des Europaparlaments über die Verordnung über Kinderarzneimittel erklärt die Europaabgeordnete und Verbraucherschutzpolitikerin Hiltrud Breyer MdEP (Bündnis 90/ Die Grünen):
Die heute nach endgültiger Einigung von Parlament und Rat angenommene Verordnung über die zukünftige Regulierung von Kindermedizin ist zu begrüßen, denn mit der medikamentösen Behandlung unserer Kinder darf nicht fahrlässig umgegangen werden.
PRESSEMITTEILUNG Hiltrud Breyer, MdEP Bündnis 90/ Die Grünen 01.06.06

Forschung mit Stammzellen - Streit um die doppelte Strategie
Trotz medizinischer Fortschritte und neuer Konzepte bleibt das ethische Dilemma unlösbar
Eckart Klaus Roloff
Rheinischer Merkur Nr. 22, 01.06.06

EU-Bischöfe gegen EU-Finanzierung der Embryonenforschung
Brüssel - Die EU-Bischofskommission COMECE lehnt die Finanzierung der ethisch umstrittenen embryonalen Stammzellforschung mit EU-Geldern ab.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.06.06

PDF Erklärung des Exekutivausschuss der COMECE anlässlich des Wettbewerbsrats und der Abstimmung im ITRE-Ausschuss zum 7.
Forschungsrahmenprogramm am 30. Mai 2006 in Brüssel
Stellungnahme Exekutivausschuss der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (COMECE)
1 Seite, 31.05.06

Grüne fordern Info über EU-Geld für Stammzellforscher
BERLIN (HL). Die Bundestagsfraktion der Grünen will von der Bundesregierung wissen, ob die Bundesrepublik in der EU Forschungsprojekte mitfinanziert, deren Realisierung in Deutschland gesetzlich verboten wäre.
Ärzte Zeitung, 01.06.06

Dr. Peng will hoch hinaus
China - Die Klonmacht der Zukunft?
In Peking und Schanghai zielen Mediziner auf dubiose Formen der Reproduktion. In ihrem Ehrgeiz ignorieren sie oft moralische Grenzen. Manche schaffen sich ihre eigenen Gesetze.
Rheinischer Merkur Nr. 22, 01.06.06

USA: Immer öfter wird das Geschlecht der Kinder im Reagenzglas festgelegt
Von Marc Lavine
WIENER ZEITUNG 01.06.06

Deutsche Hospiz Stiftung: Palliativleistungsgesetz behebt Mängel des Hausarztprinzips / Lüdenscheider Fall verdeutlicht fehlende Versorgungsstrukturen
Dortmund. „Lüdenscheid ist kein Einzelfall – es ist nur der erste, öffentlich wahrnehmbare Fall, dass ein Hospiz beinahe keinen Arzt für die medizinische Versorgung eines todkranken Patienten finden konnte“, erklärt der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 01.06.06

Alternativen zur Heimunterbringung von Behinderten
Arbeit und Soziales/Antrag
Berlin: (hib/MPI) Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen will die ambulanten Angebote für Menschen mit Behinderungen ausbauen.
HIB 168/2006 01.06.06

PDF Alternativen zum Heim schaffen – Ambulante Angebote für Menschen mit Behinderungen weiterentwickeln und ausbauen
Antrag der Abgeordneten Markus Kurth, Irmingard Schewe-Gerigk, Britta Haßelmann, Kerstin Andreae, Birgitt Bender, Dr. Thea Dückert, Elisabeth Scharfenberg, Christine Scheel und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
3 Seiten, Deutscher Bundestag Drucksache 16/1644, 30.05.06

Heim-Enquete nicht der richtige Weg
Umsetzung der vorhandenen Instrumente sinnvoller
Anlässlich der heutigen Debatte im Bundestag zum Antrag der Linken zur Einsetzung einer Heim-Enquete (Drucksache 16/1267) erklärt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe MdB:
Die Absicht, die hinter dem Antrag auf Einsetzung einer Heim-Enquete-Kommission steht, ist durchaus zu befürworten.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB, CDU, 01.06.06

Ministerium warnt Gentechnik-Kritiker vor Zerstörungsaktion
Staatssekretär Michael Thielen fordert eine sachliche Diskussion
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt das Bemühen der Wissenschaftler der Universität Gießen und der hessischen Landesinstitutionen, ihre Felder vor einer von Gentechnik-Gegnern angekündigten "Feldbefreiung" zu schützen.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 01.06.06

Reproduktionsmedizin: Rahmenvertrag mit Erfolgskomponente in Bayern
München - Einen Rahmenvertrag zur integrierten Versorgung haben der Landesverband Bayern der Betriebskrankenkassen (BKK) und Reproduktionsmediziner des Bundeslandes geschlossen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.06.06

Was vergraben bleibt
Eine intelligente Frau, eine gute Mutter. Trotzdem verscharrte Sabine H. neun tote Babys. Warum? Heute wird das Urteil gesprochen
TAGESSPIEGEL 01.06.06

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