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Presse

Pressespiegel 01.-15. Juni 2007

Anzahl: 145 Artikel, Stand 20.06.07


15. Juni 2007

Bannstrahl gegen Amnesty
Vatikan verdammt Kampagne für Recht auf Abtreibung
BERLINER ZEITUNG 15.06.07

Amnesty International defends access to abortion for women at risk
Amnesty International today firmly stood by the rights of women and girls to be free from threat, force or coercion as they exercise their sexual and reproductive rights.
Press release Amnesty International, 06/14/2007

Bei der Pflegereform wird kräftig gestümpert
In welchem Maß sollen die Deutschen selbst für den Fall vorsorgen, dass sie im Alter pflegebdürftig werden? In dieser Frage können sich Union und SPD nicht einigen. Jetzt fällt die Reform wohl deutlich kleiner aus als geplant. Dieses Phänomen ist nicht neu.
DIE WELT 15.06.2007

Huainigg: Wie lebt ein Abgeordneter im Rollstuhl mit Beatmungsmaschine?
Internettagebuch gibt Einblick in den Alltag des ÖVP-Behindertensprechers.
BIZEPS INFO 15.06.07

Greenpeace-Report: Gen-Mais geht Ratten an die Nieren
Der Verzehr von Gen-Mais NK603 ist möglicherweise schädlich: Bei Ratten, die den Mais gefressen hatten, kam es zu signifikanten Befunden. Betroffen seien unter anderem Nieren, Gehirn, Herz und Leber, heißt es in einem Report von Greenpeace.
DIE WELT 15.06.2007

Kassen-Zuschuss bei IVF nicht für Männer über 50
KASSEL (mwo). Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel hat die Altersgrenze für Männer bei einer künstlichen Befruchtung gebilligt.
Ärzte Zeitung, 15.06.2007

Aktionsbündnis Organspende im Südwesten
STUTTGART (mm). Um die Zahl der Organspenden zu erhöhen, hat das Sozialministerium Baden-Württemberg das "Aktionsbündnis Organspende" ins Leben gerufen.
Ärzte Zeitung, 15.06.2007


14. Juni 2007

Auswahl der Experten zieht sich hin
Errichtung des Deutschen Ethikrats verzögert sich – Start frühestens nach der Sommerpause
DIE TAGESPOST 14.06.2007

Streit um Abtreibungen: Vatikan ruft zum Boykott von Amnesty auf
Der Vatikan hat alle Katholiken und katholischen Organisationen zum finanziellen Boykott der Menschenrechtsorganisation Amnesty International aufgerufen. Der Grund: Die neue Haltung Amnestys im Abtreibungsstreit.
SUEDDEUTSCHE.DE 14.06.07

Vatikan fordert Boykott von Amnesty International
Der Vatikan hat die Katholiken zum Boykott der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) aufgerufen. Grund dafür ist eine angebliche Kehrtwende der Organisation beim Thema Abtreibung.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 14.06.07

Boykottaufruf gegen AI: Grünen-Chefin Roth attackiert Vatikan
Grünen-Chefin Roth hat scharf auf den Boykottaufruf des Vatikan gegen Amnesty International reagiert. Dieser schwäche den Kampf für Menschenrechte, sagte Roth SPIEGEL ONLINE.
SPIEGEL ONLINE 14.06.07

IGFM / VR China: Leben ist das erste Menschenrecht!
Menschenrechtsgesellschaft will sich verstärkt gegen Ein-Kind-Politik in China engagieren
PRESEMITTEILUNG Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) - Deutsche Sektion e.V. 14.06.2007

Stammzellforscher mit Jung-Preis geehrt
Jury-Mitglied des Galenus-von-Pergamon-Preises der "Ärzte Zeitung" ausgezeichnet / Preis in Hamburg überreicht
Ärzte Zeitung, 14.06.2007

Jetzt erst recht
Das deutsche Stammzellgesetz muss geändert werden: Die Forschung an embryonalen Stammzellen ist nach wie vor wichtig für den medizinischen Fortschritt.
Ein Kommentar von Andreas Sentker
DIE ZEIT, 14.06.2007 Nr. 25

Weitere ethische Probleme tun sich auf
Reprogrammierung / Die Menschenwürde und Die Angst vor der Ökonomisierung der Eispende
Von Johannes Reiter
Rheinischer Merkur Nr. 24, 14.06.2007

Bewertungsverfahren unzureichend – Falsche Behauptungen zu G-BA-Beschlüssen verunsichern schwerstkranke Patienten
DKG zur IQWIG-Bewertung der Stammzelltherapie
Der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Dr. Rudolf Kösters, hat heute deutliche Kritik am Bewertungsverfahren des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zur Stammzelltherapie bei akuten Leukämien geübt.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) 14.06.2007

Im Bundestag notiert: kleinere und mittlere Unternehmen in der Biotechnologie
Ernährung und Landwirtschaft/Antwort
Berlin: (hib/MVF) Die Bundesregierung beurteilt die Entwicklungschancen für kleinere und mittlere Unternehmen in der Biotechnologie positiv. Dies geht aus einer Antwort (16/5562) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (16/5348) hervor.
HIB 163/2007 14.06.07

Schweiz: Bundesaufsicht über Sterbehilfe gefordert
Immer mehr Menschen aus dem Ausland fahren zur Sterbehilfeorganisation Dignitas nach Zürich, um sich dort unter Begleitung das Leben zu nehmen. Klare Regeln sollen die Sterbewilligen jetzt vor Missbrauch schützen.
ESPACE.CH 14.06.07

Gewalt in der Pflege - Hausärzte können helfen
Effektive Hilfe ohne großen Mehraufwand / Viele Parallelen zum Schutz vor Kindesmisshandlungen
Ärzte Zeitung, 14.06.2007

Das seit zehn Jahren geltende Transplantationsgesetz ist reformbedürftig, die juristischen Grauzonen nehmen zu
Von Nicola Siegmund-Schultze
Im Dezember dieses Jahres wird das deutsche Transplantationsgesetz zehn Jahre lang in Kraft sein, und es ist bis dahin weitgehend unverändert geblieben.
Ärzte Zeitung, 14.06.2007


13. Juni 2007

Menschliche Stammzellen lindern Parkinson bei Affen
New Haven - Durch die Injektion von menschlichen Stammzellen in die Basalganglien haben US-Forscher bei Grünen Meerkatzen die Symptome einer Parkinsonerkrankung kuriert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 13.06.07

Fetale Zellen leben noch Jahre nach Transplantation
SEATTLE (ple). Fetale Neuronen haben im Gehirn von Patienten mit Veitstanz (Morbus Huntington) mehr als sechs Jahre lang überlebt. Allerdings haben sie sich kaum in das Gewebe integriert und das Fortschreiten der Erkrankung nicht stoppen können.
Ärzte Zeitung, 13.06.07

TV-Schwindel: "Das Ziel heiligt die Mittel"
Von Albert Eikenaar
Es war einer der umstrittensten Bluffs der Fernsehgeschichte: Bei einer Organspendeshow im niederländischen Fernsehen trat eine falsche Spenderin auf. Damit sollte Aufmerksamkeit für das Thema gewonnen werden. Aber was ist aus den "echten" Kandidaten geworden?
STERN.DE 13.06.07

Organhandel in Indien: Eine Niere für 500 Euro
Von Thomas Schmitt, Bangalore
Indische Slums sind ein Eldorado für Organhändler. Um ihre Schulden zu tilgen, verkaufen viele Bewohner ihre eigenen Innereien. Doch nur die wenigsten können sich so aus der Armut befreien.
SPIEGEL ONLINE 13.06.2007

"Patienten werden bei der Gesundheitskarte getäuscht"
Baumgärtner weist Vorwürfe von Ministerin zurück
PRESSETEXT.AUSTRIA 13.06.07

Regierung setzt sich für Verbreitung von Medikamenten ein
Gesundheit/Antwort
Berlin: (hib/NCB) Die Bundesregierung setzt sich für die weitere Verbreitung von Medikamenten zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten in den Entwicklungsländern ein.
HIB 159/2007 13.06.07

Wenn die Kirche Politikern 'droht'
Australischer Erzbischof Barry Hickey unter Beschuss, weil er abtreibungsbefürwortenden Politikern abriet, die Kommunion zu empfangen – Das Parlament ermittelt jetzt gegen den Bischof
KATH.NET 13.06.07


12. Juni 2007

Errichtung des neuen Deutschen Ethikrats verzögert sich
Berlin - Der künftige Deutsche Ethikrat wird frühestens im September, wahrscheinlich jedoch noch später starten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.06.07

Embryonale Stammzellen ohne Embryo?
Von Stefan Rehder
Drei verschiedenen Teams von Wissenschaftlern ist es im Tierversuch mit Mäusen gelungen, Körperzellen durch gezielte genetische Manipulationen so zu verändern, dass sie von embryonalen Stammzellen nicht mehr unterschieden werden konnten.
DIE TAGESPOST 12.06.07

Auf Leben und Tod
Stammzelltransplantation
Von Hildegard Kaulen
FAZ 12.06.07

Mit menschlichen Stammzellen Parkinson bei Affen behandelt
Einmalige Injektion führt zu deutlicher Verbesserung
PRESSETEXT.AUSTRIA 12.06.07

Gentest an Embryo keine Kassenleistung
BERLIN (ami). Krankenkassen müssen nicht für die Kosten eines Gentests an Embryonen aufkommen. Das hat das Berliner Sozialgericht entschieden.
Ärzte Zeitung, 12.06.2007

Palliativmedizin - mehr Geld für Vertragsärzte

DÜSSELDORF (iss). In Nordrhein-Westfalen ist ein umfassender Vertrag zur ambulanten palliativmedizinischen Versorgung auf den Weg gebracht worden.
Ärzte Zeitung, 13.06.07

Ursula von der Leyen stellt Handbuch "Pflegedokumentation stationär" vor
Bundesfamilienministerin: "Das Buch ist aus der Praxis für die Praxis."
Mit dem Handbuch "Pflegedokumentation stationär" legt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den Pflegeverantwortlichen in der stationären Altenhilfe eine praxisnahe Anleitung zur Pflegedokumentation vor.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 12.06.07

31.400 Schwangerschaftsabbrüche im ersten Quartal 2007
WIESBADEN – Im ersten Quartal 2007 wurden dem Statistischen Bundesamt rund 31.400 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit etwa 4,4% (– 1.400) weniger als im ersten Quartal 2006.
PRESSEMITTEILUNG Statistisches Bundesamt 12.06.07

Protestantisches Pathos
Der evangelische Kirchentag ist vorbei. Zeit, Bilanz zu ziehen. Drei Punkte fallen dabei besonders ins Gewicht. Erstens: Die grundsätzliche religiöse Blutleere des Treffens. Zweitens: Der Aufruf zum Dialog mit Terroristen. Drittens: Erschreckende Aussagen zum Lebensschutz.
DIE TAGESPOST 12.06.2007

Käßmann: Frauen zur Abtreibung begleiten
Wetzlar (DT/idea) Evangelikale Christen haben die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann für ihre Äußerungen zur Abtreibung während des 31. Evangelischen Kirchentags kritisert.
DIE TAGESPOST 12.06.2007

Was hier passiert, ist illegal
Aus Managua Sebatsian Erb
María Mora Valle hält ihre Tränen nur mühsam zurück. "Sterben lassen", presst sie heraus, "sie haben sie einfach sterben lassen. Wegen diesem neuen Gesetz." Gestorben ist ihre Tochter Francis an einer Schwangerschaftssepsis.
TAZ 12.06.2007

In Deutschland fehlen Daten zur Krebshäufigkeit bei Organspendern
Von Nicola Siegmund-Schultze
Wie häufig werden in Deutschland Tumoren durch Organtransplantation übertragen? Wie sollten Ärzte damit umgehen, wenn sich während des Spendeprozesses oder erst nach der Implantation von Organen herausstellt, dass der Spender einen Tumor hatte?
Ärzte Zeitung, 12.06.2007

Göttinger Schulen lehren Umgang mit Organspenden
Zuspruch von Lehrern und Schülern / Ausweitung möglich
Ärzte Zeitung, 12.06.2007

Neue EU-Verordnung: Wo Bio draufsteht, darf Gentechnik drin sein
Jetzt ist es amtlich: Die EU-Agrarminister haben beschlossen, dass Bio- und Öko-Produkte künftig Spuren gentechnisch veränderter Pflanzen enthalten dürfen - und es muss nicht auf der Packung stehen. Kritiker sehen eine "deutliche Verschlechterung" der Öko-Standards.
DIE WELT 12.06.07


11. Juni 2007

"Nicht der Tod, sondern das Sterben ist das Schauderhafte"
Die Öffentlichkeitsarbeit für deutsche Hospize muss gesteigert werden. Die Akzeptanz von Sterbehilfe scheint im Zusammenhang mit der gesellschaftlichen Tabuisierung von Tod und Sterben zu stehen. Und trotz Auseinandersetzung mit dem Thema Patientenverfügung, hat sich bislang nur ein Zehntel der Befragten eine solche Verfügung zugelegt. Dies und mehr sind die Ergebnisse einer ausführlichen Umfrage zum Thema „Sterbehilfe und Sterbebegleitung“ des Online-Meinungsportals sozioland, einem Projekt der Respondi AG.
PRESSEMITTEILUNG Sozioland 11.06.07

Kritisierter Chirurg erhebt Vorwürfe gegen eigene Klinikleitung
Essen – Der im Verdacht der Patientenerpressung und Vorteilsannahme stehende Essener Chirurgie-Professor Christoph Broelsch hat Vorwürfe gegen seine eigene Klinikleitung erhoben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.06.07

Klinische Studien zur Xenotransplantation rücken näher
Am Transplantationserfolg mit Inselzellen von Schweinen zweifelte auf einer Berliner Tagung niemand / Kritik an Studie mit Diabetikern
Ärzte Zeitung, 11.06.2007

Künftig unbegrenzte Ersatzorgane vom Schwein
Mehr als 10.000 Patienten warten in Deutschland auf ein Spenderorgan. Doch jährlich werden nur rund 4500 Organe transplantiert. Ein Grund, weshalb Forscher künftig auch tierische Organe transplantieren wollen. Die Ansätze sind vielversprechend.
DIE WELT 11.06.07

Effizienter Cholera-Impfstoff aus Reiskörnern
Ein transgenes Korn revolutioniert die Medizin: Die Impfung per Reiskorn ist eine günstige Alternative, die im ganzen Körper wirkt. Auch noch nach Jahren kann sie vor Krankheiten schützen – Gesetz dem Fall die Tests am Menschen verlaufen erfolgreich.
DIE WELT 11.06.07

Schonendere Behandlungsmethode für Leukämie entwickelt: Immuntherapie verbessert Heilungschancen für Hochrisiko-Patienten
Früher lag die durchschnittliche Lebenserwartung nach der Diagnose einer akuten Leukämie nur bei Wochen bis wenigen Monaten. Die heutigen Therapiemöglichkeiten mit Chemotherapie und Bestrahlung haben die Heilungschancen stark verbessert. Dennoch ist die Prognose insbesondere für Hochrisiko-Patienten, die schlecht auf die Behandlung ansprechen oder früh einen Rückfall erleiden, weiterhin ungünstig. Wissenschaftler einer klinischen Kooperationsgruppe des GSF - Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit Neuherberg (Helmholtz-Gemeinschaft) und der Ludwig-Maximilians-Universität München zeigten für Hochrisiko-Patienten mit akuter myeloischer Leukämie, dass die Transplantation von Stammzellen aus dem Knochenmark eines gesunden Spenders und eine anschließende prophylaktische Immuntherapie die Überlebenschancen solcher Patienten deutlich verbessern
PRESSEMITTEILUNG GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit 11.06.07

Immuntherapie hilft bei Leukämie
Die Prognosen für Patienten mit akuter Leukämie, die zudem auf Chemotherapie und Bestrahlung wenig ansprechen, sind oft ungünstig. Münchner Forscher haben jetzt eine neue Therapie entwickelt, welche die Überlebenschancen solcher Patienten deutlich verbessert.
DIE WELT 11.06.07

Protest gegen die E-Card wächst weiter
Vorläufiger Höhepunkt der Kritik an der neuen Karte ist der Beschluss des Deutschen Ärztetags / Umstritten ist die weitere Beteiligung an Tests
Von Hauke Gerlof
Ärzte Zeitung, 11.06.2007


09. Juni 2007

Organspende: Wie gewinnt man die Herzen der Spender?
Sozialministerin Christa Stewens will, dass Patienten nicht mehr so lange auf Spenderorgane warten müssen. Jeder Versicherte soll deshalb erklären, ob er zur Organspende bereit ist. Mediziner begrüßen den Vorschlag, in der Politik ist er umstritten.
DIE WELT 09.06.07

Biotechnisch hergestellte Vaginalschleimhaut erfolgreich eingepflanzt
PRESSETEXT.AUSTRIA 09.06.07

Australischer Erzbischof soll vor Untersuchungsausschuss
Perth/Sydney (DT/KNA) Der katholische Erzbischof von Perth muss sich möglicherweise demnächst einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss stellen. Grund für die ungewöhnliche Maßnahme ist die Ankündigung von Erzbischof Barry Hickey, er werde katholischen Politikern die Kommunion verweigern oder sie sogar exkommunizieren, sollten sie für die Legalisierung des so genannten Forschungsklonens stimmen.
DIE TAGESPOST 09.06.2007


08. Juni 2007

Nabelschnurblut ersetzt Knochenmark
Blut aus der Nabelschnur eines fremden Spenders hilft Leukämiepatienten ebenso gut wie passendes Knochenmark eines Verwandten.
FOCUS online 08.06.07

Eine Alternative zur Embryonenforschung
Forschern aus Japan und USA gelang es, ausgewachsene Mauszellen so umzuprogrammieren, dass sie sich wie embryonale Stammzellen verhalten
TAZ 08.06.2007

Hautzellen in Stammzellen verwandelt
CAMBRIDGE (ddp). Wissenschaftler sind dem Ziel einen großen Schritt näher gekommen, maßgeschneiderte embryonale Stammzellen ohne das Töten von Embryonen zu erzeugen:
Ärzte Zeitung, 08.06.2007

Embryonale Stammzellen aus Hautstücken geschaffen
Nachfrage nach Embryos könnte deutlich verringert werden
PRESSETEXT.AUSTRIA 08.06.07

Grund zu vorsichtigem Optimismus
Trotz neuer Studie - der Streit um Embryonenforschung geht weiter
Kommentar von Wolfgang Löhr
TAZ 08.06.2007

"Stammzellen aus Haut" - Wende in deutscher Stammzelldebatte
Zur Rolle der neuen Stammzell-Publikationen für die deutsche Stammzelldiskussion erklärt Hubert Hüppe MdB, Berichterstatter für Bioethik und Gentechnik der CDU/CSU-Arbeitsgruppe Gesundheit und in der 14. und 15. Wahlperiode stv. Vorsitzender der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin":
Die Gewinnung pluripotenter Stammzellen aus Hautzellen , die alle Eigenschaften embryonaler Stammzellen zeigen, entspannt die deutsche Stammzelldebatte.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe MdB, CDU, 08.06.07

Hüppe begrüßt neue Ergebnisse der Stammzellforschung
Berlin - Der Unions-Berichterstatter für Bioethik und Gentechnik, Hubert Hüppe (CDU), begrüßt die neuen Ergebnisse in der embryonalen Stammzellforschung.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.06.07

Regenerative Medizin mit adulten Stammzellen aus dem Knochenmark
Tögel, Florian; Lange, Claudia; Zander, Axel R.; Westenfelder, Christof
Die regenerative Medizin hat die Wiederherstellung physiologischer Strukturen kritisch geschädigter Organe zum Ziel. Eine vielversprechende Quelle für therapeutische Ansätze sind Stammzellen aus dem Knochenmark (KMS).
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 23 vom 08.06.2007

Therapie mit adulten Stammzellen – Weiterentwicklung hämatologischer Ansätze
Die Diskussion um neue Therapiemöglichkeiten mit Stammzellen in der regenerativen Medizin wird seit mehreren Jahren kontrovers geführt.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 23 vom 08.06.2007

Leukämie: Gute Ergebnisse mit Nabelschnur-Stammzellen trotz HLA-Mismatch
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.06.07

Gewebegesetz: Ein Herz für Änderungswünsche
Der Bundestag hat Ende Mai neue Regeln für den Umgang mit Gewebe und Zellen verabschiedet. Zahlreiche Bedenken von Fachleuten wurden berücksichtigt.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 23 vom 08.06.2007

Europäisches Patentamt: „Ethik vor allem Ländersache“
Brüssel - Ethische Streitfragen bei biotechnologischen Patenten müssen nach Einschätzung des Europäischen Patentamtes (EPA) vor allem die einzelnen Staaten lösen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.06.07

Organspende: DKG ist mit den Krankenhäusern zufrieden
„In den Krankenhäusern und auf Intensivstationen herrscht eine breite Unterstützung der Organspende.“ Dieses Fazit hat Georg Baum Ende Mai in Berlin aus den Ergebnissen einer wissenschaftlichen Studie zur Organspendesituation in Kliniken gezogen, die das Deutsche Krankenhausinstitut vorgelegt hat.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 23 vom 08.06.2007, Seite A-1621

Streit um Patientenwille irritiert Abgeordnete
von Kai Beller (Berlin)
Befreit vom Fraktionszwang sollte der Bundestag über Patientenverfügungen entscheiden. Doch mittlerweile liegen den Parlamentariern drei Gesetzentwürfe vor. Welcher Entwurf eine Mehrheit findet, ist ungewisser denn je.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 08.06.07

Kompromissmodell bringt Bewegung in Streit um Patientenverfügungen
Bundesärztekammer bewertet Gesetzesvorlage zweier Unions-Parlamentarier positiv
BERLIN (fst). Ein neuer Gesetzentwurf zur Verbindlichkeit von Patientenverfügungen der Unionsabgeordneten Wolfgang Zöller und Dr. Hans Georg Faust trifft in der Bundesärztekammer auf Zustimmung - und könnte auch im Bundestag eine Kompromisslösung sein.
Ärzte Zeitung, 08.06.2007

Das Ende bedenken
Die Patientenverfügung wird gesetzlich geregelt – drei Modelle stehen zur Diskussion.
HANNOVERSCHE ALLGEMEINE 08.06.07

KV Bayerns begrüßt Gesetzentwurf zur Patientenverfügung
München - „Unerlässlich und überfällig“ ist die Debatte über Patientenverfügungen nach Auffassung des Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Bayerns, Axel Munte.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.06.07

Studie: In Belgien steigt, in Deutschland sinkt Zustimmung zur Sterbehilfe
Brüssel - In Belgien ist die Zustimmung zur aktiven Sterbehilfe in den vergangenen drei Jahrzehnten stark gestiegen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.06.07

Ärztliche Sterbehilfe - nach Oregon bald auch in Kalifornien erlaubt?
Von Claudia Pieper
Oregon ist nach wie vor der einzige US-amerikanische Bundesstaat, der die ärztliche Sterbehilfe legalisiert hat.
Ärzte Zeitung, 08.06.2007

Pflege und Beruf gehen nicht zusammen
forsa-Umfrage / Hauptlast tragen bislang die Frauen
HAMBURG (di). Viele Deutsche haben sich schon mit dem Thema Pflege innerhalb der Familie auseinandergesetzt und sind bereit, ihre Angehörigen selbst zu pflegen. Besonders Männer halten diese Aufgabe aber mehrheitlich mit ihrem Beruf für unvereinbar.
Ärzte Zeitung, 08.06.2007

Deutscher Ethikrat eingerichtet
Für den nationalen und internationalen Dialog über bioethische Fragen wird es ein auf Dauer eingerichtetes Beratungsgremium geben. Nachdem Bundestag und Bundesrat dem Ethikratgesetz zugestimmt haben, kann der Deutsche Ethikrat seine Arbeit aufnehmen.
MITTEILUNG Bundesregierung 08.06.2007

Bundesrat macht Weg für „Deutschen Ethikrat“ frei
Berlin - Der Bundesrat hat grünes Licht für die Einrichtung eines „Deutschen Ethikrates“ gegeben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.06.07

Bischof Huber warnt vor Diktat der Ökonomie im Gesundheitswesen
Köln – Vor einem Diktat der Ökonomie in Deutschlands Gesundheitswesen hat der evangelische Bischof Wolfgang Huber gewarnt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.06.07

"Ich gehe lieber zur Hölle als dem Kardinal zu folgen"
Eklat bei Klon-Diskussion in Australien: Vertreter der Regierung will die Warnungen des Kardinals George Pell nicht hören und „lieber zur Hölle gehen“ als gegen den Gesetzesentwurf für das therapeutische Klonen zu stimmen.
KATH.NET 08.06.2007

Ersatzteillager Mensch
Das Krankenhaus ist heutzutage oftmals der Beginn einer umfassenden Verwertungskette. Für Körperteile wie Knochen oder Hornhäute verstorbener Patienten besteht in der Medizin ein großer Bedarf. Auch lukrative Geschäfte werden damit gemacht
Von Claudia Borchard-Tuch
TAZ 08.06.07

Auf dem Weg zum Cyborg
Matthias Gräbner
Amerikanischen Forschern ist es gelungen, lebende Zellen derart mit Silizium-Nanodrähten zu verschmelzen, dass die Zellen in ihrem Wachstum nicht gestört werden
TELEPOLIS 08.06.2007

Chinas Organhandel beschämt den olympischen Geist
Weltweite Boykott-Kampagne angedroht
DIE NEUE EPOCHE 08.06.07

Ministerpräsident Koch und Sozialministerin Lautenschläger: "Hessen beschreitet neuen Weg, um für Organspende zu werden"
Hessen-Kabinett beschließt: Mit Fahrerlaubnis künftig auch Organspendeausweis aushändigen
Jugendliche, die erfolgreich ihre Führerscheinprüfung absolviert haben, werden in Hessen mit der Fahrerlaubnis auch einen Organspendeausweis ausgehändigt bekommen. Ministerpräsident Roland Koch und Sozialministerin Silke Lautenschläger erklärten, das Kabinett habe das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung beauftragt, einen entsprechenden Erlass auf den Weg zu bringen, damit jeder Fahranfänger einen Organspendeausweis ausgehändigt bekommt.
PRESSEMITTEILUNG Landesregierung Hessen 08.06.07

Projekt Gesundheitskarte: Wegbereiter für neue Dienste
Krüger-Brand, Heike E.
Belastbare Zahlen zur Einschätzung von Kosten und Nutzen für den Aufbau der Telematikinfrastruktur gibt es bislang nicht.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 23 vom 08.06.2007


07. Juni 2007

Stammzellen aus Hautzellen erzeugt – Krebsrisiko bei den Nachfahren
Kyoto – Ein neues Verfahren ermöglicht es offenbar, Stammzellen zu erzeugen, ohne auf befruchtete Eizellen oder Embryonen zurückzugreifen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.06.07

Bindegewebszellen werden zu Stammzellen
Zellen aus dem Bindegewebe lassen sich mit einem genetischen Trick so umprogrammieren, dass sie embryonalen Stammzellen gleichen. Mit der Methode könnte künftig die Nutzung von embryonalen Stammzellen bei Therapien vermieden werden.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 07.06.2007

Pseudo-Stammzellen aus Mäusehaut gewonnen
Sie gelten als Hoffnungsträger in der Medizin: Stammzellen sind Universalzellen und können alle Zellarten neu bilden. Umstritten ist ihre Gewinnung aus Embryonen. Diesen Weg konnten Forscher bei Mäusen jetzt umgehen. Zellen mit allen Eigenschaften der Stammzellen konnten aus der Haut gewonnen werden.
DIE WELT 07.06.07

„Ich bin Pessimist“
Porträt Rudolf Jaenisch, Genforscher
Man könnte ihn als „Herrn der Gene“ bezeichnen, obwohl ihm der Titel nicht gefallen würde. Zu hochtrabend. Und doch, wenn einer den Titel verdient, dann er
TAGESSPIEGEL 07.06.2007

"Dies ist ein Durchbruch"
Von Ulrich Bahnsen
Wissenschaftler haben Körperzellen erstmals direkt in embryonale Stammzellen verwandelt - ohne ungeborenes Leben zu zerstören. Ist das ethische Dilemma des Forschungszweigs nun aufgelöst?
ZEIT online 07.06.07

Kein Ausweg für Deutschland
US-Stammzellbiologen präsentieren neue Gewinnungsmethode
Biologie. - US-Forscher publizieren in der aktuellen "Nature" einen Weg, die eigens für die Gewinnung von embryonalen Stammzellen gedachte Eizellspende zu vermeiden. Sie verwenden stattdessen überzählige Embryonen oder sogar doppelt befruchtete Eizellen. In Deutschland ist auch dieser Weg verboten, in anderen Ländern mit abweichender Gesetzgebung mag er erlaubt sein. Der Wissenschaftsjournalist Michael Lange bewertet die Veröffentlichung im Gespräch mit Grit Kienzlen.
DEUTSCHLANDFUNK 07.06.2007

US-Kongress fordert Bush bei Stammzellen heraus
Trotz einer Veto-Drohung von US-Präsident Bush hat der Kongress in Washington mit großer Mehrheit für eine Ausweitung der ethisch umstrittenen Stammzellenforschung gestimmt.
DIE PRESSE.COM 07.06.2007

Das Designer-Baby
In Schweden soll ein Kind zur Welt kommen, um mit Stammzellen den Bruder zu retten
Jeder Mensch hat ein Recht darauf, sich allein der Laune der Natur zu verdanken.
Von Matthias Gierth
Rheinischer Merkur Nr. 23, 07.06.2007

Briten liefern massenweise wichtige Gene
Die riesige Studie mit 17.000 Teilnehmern hat sich gelohnt: Britische Forscher haben etliche Gene gefunden, die bei Diabetes, Bluthochdruck oder anderen Krankheiten eine Rolle spielen. Der beste Erfolg der Aktion: So sehen die Wissenschaftler neue Ansätze für mögliche Therapien.
DIE WELT 07.06.07

Wer über den Tod entscheidet
Von Elisabeth Niejahr
Die gesetzliche Regelung der Sterbehilfe ist so kompliziert, dass sie die Große Koalition verwirrt.
DIE ZEIT, 07.06.2007 Nr. 24


06. Juni 2007

Stammzellen ohne Embryo
Embryonale Stammzellen gelten als Grundlage für zukünftige medizinische Behandlungsmethoden.
TAGESSPIEGEL 06.06.2007

Biologe Jänisch im Interview: „Das hat große Tragweite“
Einmal mehr überrascht der 1942 in Niederschlesien geborene Biologe Rudolf Jänisch die Welt mit einem wissenschaftlichen Coup.
FAZ 06.06.07

Stammzell-Forscher feiern Erfolg - und fürchten politischen Missbrauch
Von Stefan Schmitt
Eizellen-Recycling, möglicherweise Stammzellen aus Bindehaut: Zwei Forschungsteams melden bemerkenswerte Erfolge in der Biomedizin. Sie könnten Auswege aus dem Ethik-Dilemma der Stammzellforschung eröffnen - doch die Wissenschaftler fürchten, dass ihre Ergebnisse in der politischen Debatte missbraucht werden.
SPIEGEL ONLINE 06.06.07

Klinikum Essen: Bis zu 80 Operationen nur gegen Spende
Die Affäre um gekaufte Termine für Operationen weitet sich auf. Die Zahl der Verdachtsfälle liegt inzwischen bei etwa 80. Der prominente Hauptverdächtige, Chefarzt Christoph Broelsch, bestreitet die Vorwürfe. Er gibt aber zu, Kassenpatienten zu Spenden aufgefordert zu haben.
DIE WELT 06.06.07

Viele Tipps rund um das Thema Pflege
LEIPZIG (dür). Themen wie Palliativmedizin, Demenz und Umgang mit Konflikten stehen bei der fünften Pflegefachmesse mit Kongress vom 11. bis 13. September in Leipzig im Mittelpunkt.
Ärzte Zeitung, 06.06.2007

Australischer Bischof will Klon-Befürworter exkommunizieren
Sydney/Perth - Australische Kirchenvertreter drohen katholischen Politikern mit Konsequenzen, die sich für eine Legalisierung des Forschungsklonens aussprechen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.06.07


05. Juni 2007

Charité-Morde: Arzt reichte Verdacht nicht für Anzeige
Im Prozess um die Morde an der Berliner Charité hat sich ein Oberarzt verteidigt, warum er erst so spät einen Verdacht gegen die angeklagte Klinikschwester gemeldet hat.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 05.06.07

Unionsabgeordnete präsentieren Gesetzentwurf zur Patientenverfügung
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 05.06.07

"Harte" Kerle aus dem Gefängnis kümmern sich um Sterbende
Einmaliges Projekt in Polen / Knastinsassen arbeiten als Helfer im Hospiz
DANZIG (dpa). In Danzig gibt es für Häftlinge ein ungewöhnliches Resozialisierungsprogramm. Sie unterstützen Geistliche bei deren Arbeit in einem Hospiz.
Ärzte Zeitung, 05.06.2007

Großes Interesse an Palliativmedizin
In Baden-Württemberg wollen viele Kollegen Zusatzbezeichnungen erwerben / Kurse an der Uni Heidelberg
HEIDELBERG. Immer mehr Haus- und Fachärzte qualifizieren sich bundesweit in Palliativmedizin. Die Palliativmedizin hat sowohl in der Gesellschaft als auch in der Ärzteschaft eine starke Aufwertung erfahren. 126
Ärzte Zeitung, 05.06.2007

Kanzleramtschef hegt Zweifel an Pflegereform
BERLIN (ble/ddp). Das Bundeskanzleramt hat Zweifel, ob es noch in dieser Legislaturperiode wie von der großen Koalition geplant zu einer Reform der Pflegeversicherung kommt.
Ärzte Zeitung, 05.06.2007

Palliativstationen für 19 Kliniken in Bayern geplant
Ärzte Zeitung, 05.06.2007

EU-Verordnung stößt auf ethische Bedenken
Gesundheitsminister einig über Rechtsrahmen für Zulassung neuartiger Therapien / Grüne rügen Rechtsunsicherheit
BRÜSSEL (spe/fst). Für die Sicherheit und Qualität neuartiger Behandlungsmethoden sollen ab 2008 europaweit einheitliche Vorschriften gelten. Darauf haben sich die 27 Gesundheitsminister der Mitgliedsländer der EU geeinigt.
Ärzte Zeitung, 05.06.2007

Urteil: Kasse muss Gentest an Embryo nicht bezahlen
Berlin – Krankenkassen sind nicht verpflichtet, einer Versicherten mit einem Gendefekt eine künstliche Befruchtung und einen anschließenden Gentest des Embryos zu finanzieren.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 05.06.07

Urteil Sozialgericht Berlin
Die Beteiligten streiten über die Gewährung einer Maßnahme zur Herbeiführung einer Schwangerschaft in Verbindung mit einer Präimplantationsdiagnostik (PID) in Belgien.

Trovan: Nigeria klagt Pharmaunternehmen Pfizer
Nach Medikamententests sollen Kinder gestorben sein
PRESSETEXT.AUSTRIA 05.06.2007

Koma: Eine kleine polnische Heldengeschichte
Jan Grzebski lag 19 Jahre im Koma - hieß es. In Wirklichkeit waren es nur vier Jahre, den Rest der Zeit war er gelähmt. Doch seine Umwelt nahm er nur wie durch eine Milchglasscheibe war, den Zusammenbruch des Ostblocks bekam er nicht mit. Dass er überlebte, sei die Belohnung für "all die Fürsorge, den Glauben und die Liebe."
DIE WELT 05.06.07

Dein ist mein ganzes Herz
Der Coup ist gelungen. Wochenlang foppte ein holländischer TV-Sender die Welt mit der Ankündigung, vor laufender Kamera die Niere einer todgeweihten Spenderin zu verhökern.
TAGESSPIEGEL 05.06.2007


04. Juni 2007

EU will Kräfte bündeln, damit es mehr Spenderorgane gibt
BERLIN (nsi). Die Europäische Union möchte das Problem des Organmangels künftig gemeinsam angehen. Mit dieser Botschaft kam Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) zum 3. Jahreskongress der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) am Wochenende in Berlin.
Ärzte Zeitung, 04.06.2007

Nierenspende-Show erntet Lob und Tadel
DEN HAAG / BERLIN (dpa/mal). Ablehnung und Bewunderung: Zwischen diesen Extremen lagen am Wochenende die Reaktionen auf die Nierenspende-Show im niederländischen Fernsehen.
Ärzte Zeitung, 04.06.2007

Mehr als nur PR?
Die drei Kandidaten der inszenierten Organspendeshow hoffen auf die Politik
Von Rolf Brockschmidt und Markus Ehrenberg
TAGESSPIEGEL 04.06.07

Eine Show, die an die Nieren ging
In der umstrittenen "Big Donor Show" eines niederländischen TV-Senders sollte es eigentlich die Niere einer todkranken Frau zu gewinnen geben. Gewonnen wurde am Ende vor allem die Erkenntnis, dass heikle Themen heute nur mit moralischer Entrüstung unters Volk gebracht werden können
TAZ 04.06.07

Fernsehshow provoziert Organstreit
Entgegen der offiziellen Unionslinie plädiert jetzt auch der Staatssekretär im bayerischen Gesundheitsministerium für eine Erleichterung von Organspenden. Jens Reich, Vizechef des Ethikrats, bekräftigt die entsprechende Forderung des Gremiums
TAZ 04.06.07

"Erklärungspflicht": Unterstützung für neue Organspende-Regelung
Es gibt zu wenig Spender: Um das zu ändern, will Bayerns Sozialministerin Christa Stewens, dass jeder Versicherte sich verpflichtend erklären muss, ob er spenden will oder nicht. Viele befürworten die Idee – doch das Gesundheitsministerium ist dagegen.
DIE WELT 04.06.07

Gentherapie als Alternative zur Behandlung von Impotenz
Erste Tests mit Patienten vielversprechend verlaufen
PRESSETEXT.AUSTRIA 04.06.2007

Letzte Ruhe für den Körper in der Anatomie
Viele zahlen bis zu 2000 Euro dafür, um nach ihrem Tod ein Übungsobjekt für Studenten zu sein - Organe will aber fast niemand spenden. Warum spenden viele Deutsche ihren Körper bereitwillig wie einen Altkleidersack? Und so wenige - nach ihrem Tod - ein einzelnes Organ?
DIE WELT 04.06.07

Immer mehr Länder erlauben die Auswahl von Embryonen
Von Peter Leiner
Ärzte Zeitung, 04.06.2007

Warum der Charité-Arzt die Morde so spät meldete
In einem anderen Krankenhaus habe er einen Fall erlebt, der sich später in Luft auflöste, verteidigt sich ein Charité-Oberarzt. Deshalb sei er trotz Argwohns nicht gegen die nun wegen Mordes angeklagte Schwester vorgegangen.
NETZEITUNG.DE 04.06.07

Nutzen der Stammzelltherapie bei akuten Leukämien umstritten
Köln - Der Nutzen bestimmter Formen der Stammzelltransplantation bei akuten Leukämien ist nach Auffassung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nicht hinreichend belegt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.06.07

Akute Leukämie: Nutzen bestimmter Formen der Stammzelltransplantation ist derzeit nicht belegt
IQWiG bemängelt Fehlen gesicherter Daten zum Vergleich mit Chemotherapie
PRESSEMITTEILUNG Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen 04.06.2007

Huainigg: Keine diskriminierende und entwürdigende Darstellung behinderter Menschen in Lehrbüchern
ÖVP-Behindertensprecher begrüßt Zurückziehen von umstrittenem Unterrichtsbehelf "Biomedizin"
BIZEPS-INFO Österreich 04.06.2007

Pharmakonzern Pfizer wegen Versuchen an Kindern verklagt
Das afrikanische Land Nigeria fordert sieben Milliarden Dollar Schadenersatz: Der weltgrößte Pharmakonzern soll Mitte der 90er-Jahre ein nicht zugelassenes Medikament an Kindern getestet haben – von denen mehrere starben.
DIE WELT 04.06.07


03. Juni 2007

"Erklärungspflicht": Bayern will Organspende völlig neu regeln
Sozialministerin Christa Stewens will die Bundesbürger zwingen, auf der neuen Gesundheitskarte eine Aussage über die Bereitschaft zur möglichen Organspende zu machen. Optional könnte man Ja', ‚Nein', ‚Weiß nicht'" angeben.
DIE WELT 03.06.07


02. Juni 2007

Organspende-Show: Der große Bluff mit der Spenderniere
In dem niederländischen Casting-Spektakel „Die große Spendenshow" sollte eigentlich eine Niere unter drei Kandidaten ausgelost werden. Kurz vor dem Moment, in dem sich die Spenderin entscheiden musste, bat Moderator Patrick Lodiers um eine Auszeit. Er holte tief Luft und sagte, dass alles nur ein Fake sei. Fast alles
DIE WELT 02.06.07

Lizenz zum Leben
In Deutschland fehlen Organspender – Fachleute verlangen mehr Engagement von Kliniken und Kassen
Von Rainer Woratschka
TAGESSPIEGEL 02.06.2007

Organspende bleibt strikt geregelt
Ministerin Schmidt lehnt Gesetzesreform ab und fordert mehr Aufklärung
BERLINER ZEITUNG 02.06.2007

Ministerin prangert Organspende-Show an
"Makaber" findet Ulla Schmidt die TV-Show um eine Nierenspende - und kündigte eine Informationskampagne an
TAZ 02.06.07

Niederlande: Minister loben die Organspende-Show
Der Fernsehbluff um eine Organspende-Show ist auf Überraschung und viel Verständnis gestoßen. Zwar wird Art und Weise, wie der Sender BNN die Aufmerksamkeit auf den Mangel von Spenderorganen gelenkt habe, kritisiert. Doch das Lob überwiegt.
DIE WELT 02.06.07

TV-Spektakel um Organspenden
Umstrittene holländische Show entpuppte sich als makaberes Rollenspiel
Andrea Ege und Timot Szent-Ivanyi
BERLINER ZEITUNG 02.06.2007

TV-Schwindel: Organspende-Show mit Paukenschlag
Von Albert Eikenaar, Amsterdam
Das Ende kam wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Es war gestern Abend um Punkt 21.44 Uhr, als die 37-jährige niederländische Lisa mit Tränen in den Augen bekannt geben sollte, wer von ihr eine Niere bekommen würde. In diesem Moment enthüllte Moderator Patrick Lodiers die Inszenierung.
STERN.DE 02.06.2007

Niederlande: Der große Bluff mit der Organspende-Show
Die Aufregung war groß, aber sie war auch umsonst: Die umstrittene Organspende-Show im niederländischen Fernsehen war nur inszeniert. Die als „Lisa" vorgestellte angeblich todkranke potenzielle Spenderin ist eine Schauspielerin. Die „Grote Donor Show" habe lediglich auf die prekäre Organspende-Situation hinweisen wollen.
DIE WELT 02.06.2007

EU-Minister billigen Regeln für neue Medizinprodukte
Die EU-Gesundheitsminister haben einem Sicherheits- und Qualitäts-Regelwerk für neue Medizinprodukte einstimmig zugestimmt.
DIE TAGESPOST 02.06.2007

Wütende Proteste gegen die Ein-Kind-Politik
In der Provinz Guangxi verwüsten Chinesen das Gebäude der Geburtenkontrollbehörde
BERLINER ZEITUNG 02.06.07


01. Juni 2007

Viel Lärm um keine Niere
Kranke Frau entpuppt sich als gesund
Im niederländischen Fernsehen ist am Freitagabend die umstrittene Sendung «De Grote Donorshow» (Die grosse Spende-Show) ausgestrahlt worden. Die vermeintliche Nieren-Spenderin erwies sich am Schluss der Sendung aber als kerngesunde Schauspielerin. Die ganze Show hatte lediglich den Zweck, auf die Problematik der geringen Spendenbereitschaft aufmerksam zu machen.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 01.06.07

Fernsehsender foppt die Welt mit Nierenspender-Show
Die erste Organspende-Show der Welt: Alles nur ein Spiel mit der Empörung.
SPIEGEL ONLINE 01.06.07

Auf der langen Warteliste
Transplantation - Groß ist die Empörung über die niederländische TV-Show, bei der drei Kranke um eine Niere buhlen. Auch in Deutschland sind Spenderorgane knapp. Der Bedarf wächst noch stärker als die Spendebereitschaft.
BERLINER ZEITUNG 01.06.2007

Schmidt: Organspender müssen sich bewusst entscheiden
Ministerin hält Widerspruchslösung für falsch
Moderation: Silvia Engels
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat Werbekampagnen für mehr Organspenden angeregt. Ziel sei es, Ängste zu überwinden, sagte die SPD-Politikerin. Dabei müsse jedoch das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen respektiert werden. Eine Regelung, nach der Organe entnommen werden dürfen, wenn kein Widerspruch vorliegt, sei nicht der richtige Weg.
DEUTSCHLANDFUNK 01.06.2007

TV-Organspendershow trotz massiver Kritik
Drei schwerkranke Kandidatinnen kämpfen um eine Spenderniere - nicht im Stillen, sondern im niederländischen Fernsehen. Ungeachtet massiver Proteste will der Sender die Show ausstrahlen.
NETZEITUNG 01.06.2007

Biopolitische Enthemmung
Die Empörung ist vernehmlich, der Publizitätseffekt erzielt, die Quote gesichert. Halb Europa samt Brüsseler Kommission bekundet seinen Abscheu gegen die Fernsehshow, die am heutigen Abend in den Niederlanden ausgestrahlt werden soll.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 01.06.07

Gladiatorenkämpfe um eine Spender-Niere
Vor einem Millionen-TV-Publikum soll eine todkranke Frau eine Niere an einen von drei Dialysepatienten vergeben. Tilman Steffen sprach mit Medienwissenschaftler Groebel über Quote, Tabubrüche und Prominenz als Leistung.
NETZEITUNG.DE 01.06.07

Das Problem des Organmangels ist primär eine Herausforderung für Ärzte
Ärztetag lehnt grundlegende gesetzliche Änderungen ab / Plädoyer für mehr Transplantationsbeauftragte
Ärzte Zeitung, 01.06.2007

Gewebespende: Gewebe sind nun Arzneimittel
Gewebegesetz trotz Protesten verabschiedet / Handelsverbot für viele Transplantate
BERLIN (fst). Kurz vor Mitternacht und in Gegenwart nur weniger Abgeordneter hat der Bundestag vergangene Woche das umstrittene Gewebegesetz beschlossen.
Ärzte Zeitung, 01.06.2007

Organspende: Bevölkerung über Chancen aufklären
Berlin - "Wir müssen die Bevölkerung über die großen Chancen der Organspende noch mehr und intensiver aufklären, wir müssen Vertrauen schaffen, damit die Menschen ihre letzte Skepsis ablegen“, erklärte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe zum Tag der Organspende (02.06.2007).
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 01.06.07

Organspende - die persönliche Entscheidung zählt - BZgA entwickelt neue Unterrichtseinheit zum Thema Organspende
PRESSEMITTEILUNG Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA 01.06.2007

Ermittlungen gegen Chirurgen: Erst Geldspende, dann Operationstermin?
Prof. Dr. med. Christoph Broelsch, Leiter des Transplantationszentrums der Universitätsklinik Essen, ist ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 22 vom 01.06.2007

„Die Palliativmedizin gehört zum Aufgabenbereich jedes Arztes“
Interview von Bundesärztekammerpräsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe mit dem Deutsches Ärzteblatt zur Palliativmedizin
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 22 vom 01.06.2007

Zugang zu lebensnotwendigen Arzneimitteln: Patente verhindern die Therapie
Hilfsorganisationen zufolge sterben jährlich 13 Millionen Menschen an behandelbaren Krankheiten. Patente sorgten dafür, dass lebensnotwendige Medikamente unerschwinglich teuer seien oder gar nicht erst entwickelt würden, lautet die Kritik.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 22 vom 01.06.2007

Biomedizin in Mecklenburg-Vorpommern: Im Sog des Weltwirtschaftsgipfels
Siegmund-Schultze, Nicola
Während die medizinischen Vorbereitungen für das G-8-Gipfeltreffen auf Hochtouren laufen, hofft Mecklenburg-Vorpommern als innovativer Forschungsstandort für Lebenswissenschaften in Erinnerung zu bleiben.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 22 vom 01.06.2007

Liberalen fragen nach anonymer Geburt und Babyklappen
Familie/Große Anfrage
Berlin: (hib/SUK) Anonyme Geburt und Babyklappen sind Gegenstand einer Großen Anfrage (16/5489) der Liberalen.
HIB 149/2007, 01.06.2007

Menschliche Stammzellen lassen Ratten wieder rennen
Drei gelähmte Rattenkönnen wieder laufen. Wissenschaftler von der University of California in San Diego schreiben in der Fachzeitschrift "Neuroscience", dass die Ratten, die zuvor mit einer Rückenmarkischämie gelähmte waren, wieder ihre normale Lauffunktion erreichten.
DIE WELT 01.06.07

Darling, nach Santo Domingo oder lieber nach Kiew?
Anti-Aging-Stammzellenkur boomt im Sektor des Medizintourismus
Roland Kobald
Vor zehn Jahren spielte so etwas wie "Medizintourismus" keine Rolle in der öffentlichen Wahrnehmung. Heute aber ist das globale Spital nicht nur ein Hype der Medizin, sondern ein etablierter Wirtschaftszweig. Gerade in Staaten wie Indien, Thailand oder Costa Rica. Mehr und mehr wird nun auch die Anti-Aging-Stammzellentherapie angeboten. Im Zeitalter der biotechnischen Hightech-Revolution werden herkömmliche Mittelchen, wie Anti-Age-Trunk, Fatblocker oder Hormonpräparate gegen das Altern, durch Stammzellenkuren abgelöst.
TELEPOLIS 01.06.2007

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