Presse
Pressespiegel 01.-15. März 2004
Anzahl: 95 Artikel, Stand 24.03.04
15. März
„Bürgervotum“: Forschung mit adulten Stammzellen verstärken
Mehrheitlich für die Verstärkung der Forschung mit adulten Stammzellen haben sich 12 durch Zufallsprinzip ausgewählte Bürger der ersten „Bürgerkonferenz zur Stammzellforschung“ in Deutschland ausgesprochen. Zum Abschluss der knapp sechs Monate dauernden Konferenz überreichten sie dem Schirmherrn der Tagung, Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, am 15. März 2004, in Berlin ihr „Bürgervotum.
PRESSEMITTEILUNG Max-Delbrück-Zentrum 15.03.04
"Versuch und Irrtum" statt fundierte Tests: Geprüfte Medikamente für Kinder sind die Ausnahme
Mehr als zwei Drittel aller Medikamente sind nur für Erwachsene zugelassen und geprüft. Für Kinder dürften sie streng genommen nicht eingesetzt werden.
WISSENSCHAFT.DE 15.03.2004
Stammzellen gegen Glatzen
New York (dpa) - Glatzenträger dürfen auf neuen Haarwuchs durch Stammzellen hoffen.
WEB.DE 15.03.04
Paul-Ehrlich-Preis für wegweisende Forschungen zum T-Zellrezeptor
Der Paul-Ehrlich-Ludwig-Darmstaedter-Preis ist gestern in der Frankfurter Paulskirche verliehen worden. Ausgezeichnet worden sind Professor Tak Mak von der Universität von Toronto in Kanada und Professor Mark Davis von der Stanford University in Kalifornien in den USA.
Ärzte Zeitung, 15.03.2004
Verleihung des mit 100.000 Euro dotierten Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preises
Der Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung,
Dr. Klaus Theo Schröder, hat gestern in der Paulskirche in Frankfurt am Main den Paul-Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis verliehen. Geehrt wurden die Immunologen Professor Dr. Mark M. Davis von der Universität Stanford, Kalifornien, USA, und Professor Dr. Tak W. Mak von der Universität Toronto, Kanada.
PRESSEMITTEILUNG BMGS 15.03.04
Den Arzt immer mit dabei – Neue Technik hilft chronisch Kranken
BMBF fördert Mikrosystemtechnik in der Medizin seit 2000 mit rund 52 Millionen Euro
Mikrosystemtechnik vereinfacht für chronisch Kranke den Alltag und kann sie vor lebensbedrohlichen Situationen warnen.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 15.03.04
Der Beginn der Ära von Serumtherapie und Impfung
Wie kein anderer hat Emil von Behring (1854 bis 1917) zur Weiterentwicklung der Bakteriologie und deren Erweiterung um die Immun- und Serumtherapie beigetragen.
Ärzte Zeitung, 15.03.2004
Sectio verweigert - Mordanklage nach Totgeburt
Eine mit Zwillingen schwangere Frau ist im US-Staat Utah nach der Totgeburt eines Kindes wegen Mordes angeklagt worden. Die 29jährige Amerikanerin hatte sich nach Angaben von Ärzten wiederholt geweigert, die Babys per Kaiserschnitt zu entbinden.
Ärzte Zeitung, 15.03.2004
12. März
Ungehindert am Menschen forschen
Katja Seefeldt
Zunkunftstechnologien: Soll China Nischen besetzen, bei denen die westlichen Länder ethische Skrupel plagen?
TELEPOLIS 12.03.2004
Und sie erneuern sich doch
Entgegen bisheriger Annahmen bilden sich auch nach der Geburt neue Eizellen
Sabine Behrends
In den Eierstöcken von ausgewachsenen Mäusen haben amerikanische Forscher Stammzellen gefunden, aus denen der Vorrat an reifen Eizellen kontinuierlich aufgefrischt wird. Damit bringen Studienleiter Jonathan Tilly und seine Kollegen von der Harvard Medical School in Boston ein biologisches Dogma ins Wanken,
BERLINER ZEITUNG 12.03.04
Junge Schwedin nach Abtreibung verblutet
Eine 18jährige Schwedin ist nach der Einnahme der Abtreibungspille Mifegyne gestorben. Bereits in den USA und Großbritannien hatte es ähnliche Todesfälle gegeben.
NETZEITUNG.DE 12.03.04
Gentestgesetz: Stecken geblieben
Richter-Kuhlmann, Eva A.
Versprochen ist es schon lange. Im Herbst 2002 hatte Rot-Grün bei den Wählern mit der baldigen Verabschiedung eines Gentestgesetzes geworben.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 11 vom 12.03.2004
Intensivmedizin: In der Existenz bedroht
Burchardi, Hilmar
Fallpauschalen führen zur Unterfinanzierung.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 11 vom 12.03.2004
Wissenschaftsbetrug: Sang- und klanglos verhallt
Richter-Kuhlmann, Eva A.
Das Ende des größten deutschen Fälschungsskandals unter Wissenschaftlern ist in Sicht: Das Verfahren gegen den Krebsforscher Friedhelm Herrmann wird eingestellt.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 11 vom 12.03.2004
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: Bessere Rahmenbedingungen für Arzneimittel in Europa
Der Rat der Europäischen Union hat die Revision der europäischen pharmazeutischen Gesetzgebung beschlossen. Diese Revision nimmt insbesondere die notwendigen Anpassungen der Regelungen für die Zulassung von Arzneimitteln in Europa vor und dient damit der Sicherung der Pharmastandorte in Europa.
PRESSEMITTEILUNG BMGS 12.03.04
Der Begründer der Chemotherapie bekam den Nobelpreis für Medizin
Von Wolfgang U. Eckart
Wenn die moderne Medizin der Infektionstherapie mit einem Namen verbunden ist, dann zweifellos mit dem ihres Begründers: Paul Ehrlich, der vor 150 Jahren, am 14. März 1854, in Strehlen in Oberschlesien geboren wurde
Ärzte Zeitung, 12.03.2004
"Eine Ausstellung, die betroffen macht und unter die Haut geht"
"Lebensunwert, Zerstörtes Leben" / Schau über Zwangssterilisationen im Dritten Reich in Detmold / Opfer fordern finanzielle Entschädigung
Es brauchte nicht viel, um als erbkrank und lebensunwürdig diffamiert zu werden: Manchmal war es nur ein Streit mit den falschen Leuten oder ein Alkoholiker in der Familie. Es sind Ungeheuerlichkeiten aus dem Alltag des nationalsozialistischen Regimes, die eine Ausstellung im nordrhein-westfälischen Hauptstaatsarchiv Detmold zeigt.
Ärzte Zeitung, 12.03.2004
Biopatent-Gesetz: Kritik von Kassen, Lob von Herstellern
BERLIN (fst). Die Biopatent-Richtlinie, die der Bundestag gestern in erster Lesung beraten hat, ist bei Arzneiherstellern und Krankenkassen auf ein unterschiedliches Echo gestoßen.
Ärzte Zeitung, 12.03.2004
11. März
SPD und Bündnis 90/Die Grünen: Für ein modernes Biopatentrecht einsetzen
Recht/Antrag
Berlin: (hib/BOB) Eine moderne Patentgesetzgebung ist wichtig für den Wirtschafts- und Forschungsstandort Deutschland. Dies gilt auch für den rechtlichen Schutz biotechnologischer Erfindungen. Dies stellen SPD und Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag (15/2657) fest. Sie weisen darauf hin, dass die Biopatentrichtlinie der Patentierung von Lebewesen europaweit ethische Grenzen setzt.
HIB Nr. 068, 11.03.04
Künast fordert Klarheit und Wahrheit beim Patentschutz
"Mit der EU-Biopatentrichtlinie sind noch keine endgültigen Antworten auf die mit der Bio- und Gentechnik verbundenen Herausforderungen gefunden worden. Deshalb haben Bundesregierung und Koalitionsfraktionen entsprechende Klarstellungen im EU-Recht und eine baldige Überprüfung und Änderung der Richtlinie gefordert", so Bundesverbraucherministerin Renate Künast heute anlässlich der ersten Lesung des Gesetzentwurfs der Bundesregierung zur Umsetzung der EU-Biopatentrichtlinie durch Änderung des Patentgesetzes und des Sortenschutzgesetzes.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft 11.03.04
Umsetzung der europäischen Biopatentrichtlinie in Deutschland: Spitzenverbände der Krankenkassen fordern größtmöglichen Schutz für Patienten
Kein Patentschutz auf Gene, sondern nur auf Herstellungsverfahren
Berlin, 11.03.2004 - Die oben genannten Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen sehen bei der Umsetzung der europäischen Biopatentrichtlinie in nationales Recht dringenden Nachbesserungsbedarf zum Schutz der Versicherten und Patienten. Anlässlich der heutigen ersten Lesung im Bundestag fordern sie, dass die Entnahme von Genen und Körperbestandteilen, die eine Genisolierung und kommerzielle Weiterverwendung zum Ziel habe, zwingend von der vorherigen Zustimmung des Patienten abhängig gemacht werden müsse.
GEMEINSAME PRESSEERKLÄRUNG 11.03.04 AOK-Bundesverband (Bonn), Bundesverband der Betriebskrankenkassen (Essen), IKK-Bundesverband (Bergisch Gladbach),
Bundesverband der landwirtschaftlichen Krankenkassen (Kassel), Verband der Angestellten-Krankenkassen e.V. (Siegburg), AEV - Arbeiter-Ersatzkassen-Verband e.V. (Siegburg)
VFA: Wer Innovationen will, muss Patentschutz sichern
Berlin (VFA). "Gerade im ´Jahr der Innovationen´ muss klar sein: Keine Innovation ohne Investition, und keine Investition ohne effektiven Patentschutz. Das gilt insbesondere für die Biopatente, die für forschungsintensive pharmazeutische Unternehmen eine entscheidende Ressource für ihre wirtschaftliche Handlungsfähigkeit sind." So kommentierte Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA), die heute anstehende 1. Lesung des Regierungsentwurfs zur Umsetzung der EGBiopatentrichtlinie im deutschen Bundestag.
PRESSEMITTEILUNG Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) 11.03.04
Schrumpelnde Tomaten, die nicht faulen
Grüne wollen Änderungen am Biopatent-Gesetz
Jörg Michel
BERLIN, 10. März. Die Grünen wollen Patente auf Lebewesen verhindern und verlangen Änderungen an dem von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) geplanten Biopatent-Gesetz. "Das Gesetz muss noch deutlich nachgebessert werden", sagte der stellvertretende Fraktionschef der Grünen, Reinhard Loske, der Berliner Zeitung.
BERLINER ZEITUNG 11.03.04
Kein Volk mit Vollkasko-Mentalität - viele Menschen meinen, daß Prioritäten im Gesundheitswesen nötig sind
Von Ilse Schlingensiepen
Bei vielen Versicherten und Patienten besteht eine große Bereitschaft, sich an Entscheidungen über Prioritäten bei der Mittelverteilung im Gesundheitswesen zu beteiligen.
Ärzte Zeitung, 11.03.2004
Verborgene Reserven der Fruchtbarkeit
Dogma von der begrenzten Eizellen-Verfügbarkeit erweist sich als falsch
Von Grit Kienzlen
DEUTSCHLANDFUNK 11.03.04
Gegen fortgeschrittenen Parkinson werden viele neue Therapien geprüft
Mit den heutigen Arzneien lassen sich Parkinson-Symptome in der Krankheits-Frühphase zwar gut lindern, in der Spätphase wird die Therapie jedoch immer schwieriger. Neue Arzneien für die Spätphase werden bereits klinisch geprüft. Und für Patienten, denen Arzneien nicht mehr genug helfen, könnte es bald Gentherapien geben.
Ärzte Zeitung, 11.03.2004
Gendefekte bei Blutungsneigung entschlüsselt
CHAPEL HILL (ner). Mehr als 60 Jahre nach Entdeckung des Vitamins K haben deutsche und US-amerikanische Wissenschaftler bei der Aufklärung des Vitamin-K-Metabolismus einen großen Schritt nach vorn gemacht. Damit verbunden sind Hoffnungen auf eine verbesserte Therapie gegen vererbte Blutungsneigungen.
Ärzte Zeitung, 11.03.2004
Unions-Politiker kündigt Initiative gegen Spätabtreibungen an
OSNABRÜCK. Der kirchenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Hermann Kues, hat die Bundesregierung aufgefordert, sich angesichts der „unerträglich hohen Zahl von Abtreibungen“ stärker um das Thema Frauen und Familie zu kümmern.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.03.04
RUB trauert um Pionier der deutschen Bioethik
Die Ruhr-Universität Bochum trauert um Prof. Dr. med. Herbert Viefhues: Der Pionier der Bioethik in der Bundesrepublik Deutschland starb am 8. März 2004 im Alter von 84 Jahren. Seit 1973 war Viefhues Professor für Sozialmedizin an der Medizinischen Fakultät der RUB (bis 1985), von 1980 bis 1982 Dekan der Fakultät. 1983 erhielt Viefhues das Bundesverdienstkreuz erster Klasse. Er war Initiator und Mitbegründer des Bochumer Zentrums für Medizinische Ethik e. V. und des Arbeitskreises Medizinethik an der Ruhr-Universität.
PRESSEMITTEILUNG Ruhr-Universität Bochum 11.03.04
10. März
Klinische Studien an Kindern - da zögern viele Politiker
Prüfung muß nicht mehr nur für den einzelnen jungen Patienten von Nutzen sein / Gesundheitsausschuß berät über das Arzneimittelgesetz
BERLIN. Arzneimittelstudien an Kindern - dieses Thema sorgt schnell für erhitzte Diskussionen. Denn mit klinischen Studien an nicht-einwilligungsfähigen Kindern wird ein Tabu berührt. Mit der 12. Novelle des Arzneimittelgesetzes, die heute abschließend im Gesundheitsausschuß des Bundestages beraten wird, werden enge Vorgaben für solche Studien formuliert.
Von Florian Staeck
Ärzte Zeitung, 10.03.2004
Bösartige Tumoren sind wie niemals heilende Wunden
STANFORD (mh). Dieselben Gene, die bei der Wundheilung aktiv sind, sind offenbar auch für Tumorwachstum und Metastasierung wichtig. Die Entdeckung an der Stanford University in Kalifornien könnte zu neuen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten führen.
Ärzte Zeitung, 10.03.2004
Greenpeace: Rechtsbruch mit Schrumpel-Tomate am Europäischen Patentamt
Vergabe von Patenten auf Pflanzen und Tiere verdoppelt
Hamburg - Die Patentierung von Pflanzen und Tieren nimmt alarmierende Ausmasse an. Nach Recherchen von Greenpeace hat das Europaeische Patentamt in Muenchen im Jahr 2003 etwa doppelt so viele Patente auf Pflanzen und Tiere erteilt wie noch im Jahr zuvor.
PRESSEMITTEILUNG GREENPEACE 10.03.04
Rot-Grün dringt auf Änderungen bei Biopatenten
BERLIN (fst). Bei der Umsetzung der EU-Biopatent-Richtlinie in deutsches Recht werden die Koalitionsfraktionen im Bundestag morgen auf Änderungen dringen.
Ärzte Zeitung, 10.03.2004
Therapie mit Antikörper hebt Lähmung auf
HEIDELBERG (ple). Mit einer zielgerichteten Antikörper-Therapie ist es Heidelberger Forschern gelungen, bei Mäusen eine künstlich erzeugte Querschnittlähmung wieder rückgängig zu machen. Durch die Behandlung wird der durch eine Verletzung angestoßene programmierte Zelltod verhindert.
Ärzte Zeitung, 10.03.2004
Cannabisanbau bleibt verboten
Richter erlauben keine Sonderregeln für chronisch Kranke
KÖLN (akr). Chronisch Kranke dürfen Cannabis und Marihuana weiterhin nicht für eigene therapeutische Zwecke anbauen oder kaufen. Diese Entscheidung hat das Verwaltungsgericht Köln gestern bekannt gegeben.
Ärzte Zeitung, 10.03.2004
Tierversuche für Altchemikalien widersprechen EU-Gesetzgebung
Zur Wissenschaftspressekonferenz 10.03.04 in Bonn
Anlässlich der heute stattfindenden Wissenschaftspressekonferenz in Bonn zur Testung von 30.000 Altchemikalien in Tierversuchen, die im Rahmen der neuen EU-Chemikalienverordnung anstehen, betont der Bundesverband Menschen für Tierrechte, dass außer ethischen und wissenschaftlichen Argumenten insbesondere rechtliche Gründe gegen die tierexperimentelle Prüfung der Altchemikalien sprächen.
PRESSEMITTEILUNG Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V. 10.03.04
9. März
Designer-Baby soll kranken Bruder retten
Sydney - In Australien ist zur Heilung der Gen-Krankheit eines Vierjährigen gezielt ein Brüderchen gezeugt worden.
BERLINER MORGENPOST 09.03.04
Erster menschlicher Embryo nach Eierstockverpflanzung
Hoffnung für nach Krebstherapie unfruchtbare Frauen
New York (pte, 09. Mär 2004 09:21) - An der Cornell University http://www.cornell.edu ist es erstmals gelungen, nach einer Eierstockverpflanzung Keimzellen und einen lebensfähigen Embryo zu erzielen.
PRESSETEXT.AUSTRIA 09.03.04
Deutsches Register für Somatische Gentransferstudien und Register Klinischer Studien des Universitätsklinikums Freiburg eingerichtet
Wissenschaftliche Studien sind der letzte, unverzichtbare Erprobungsschritt vor der Zulassung eines neuen Medikaments, Medizinprodukts oder einer Therapie. Das Zentrum für Klinische Studien (ZKS) des Universitätsklinikums Freiburg stellt am Donnerstag, den 11. März gleich zwei Datenbanken für wissenschaftliche Studien der Öffentlichkeit vor: das Register Klinischer Studien des Universitätsklinikums Freiburg und das Deutsche Register für Somatische Gentransferstudien (DeReG).
PRESSEMITTEILUNG Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau 09.03.04
Bundesregierung startet Innovationsinitiative "Nanotechnologie erobert Märkte"
Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn hat im Rahmen der Innovationsinitiative der Bundesregierung eine nationale Strategie zur Nanotechnologie vorgestellt.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 09.03.04
1,8% weniger Schwangerschaftsabbrüche im Jahr 2003
WIESBADEN – Im Jahr 2003 wurden dem Statistischen Bundesamt rund 128 000 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit 1,8% (– 2 400) weniger als 2002 (130 400).
PRESSEMITTEILUNG Statistisches Bundesamt 09.03.04
Thüringen will Qualität der Pflege verbessern
ERFURT (dür). Die Pflegequalität soll in Thüringen deutlich verbessert werden. Dazu haben die Teilnehmer eines Pflegegipfels, der von Landesgesundheitsminister Dr. Klaus Zeh (CDU) einberufen worden war, die "Allianz für Verantwortung" ins Leben gerufen.
Ärzte Zeitung, 09.03.2004
Lücke in der Palliativmedizin wird geschlossen
HANNOVER (cben). Das Friederikenstift Hannover richtet zum 1. April die erste Palliativ-Station der Region ein.
Ärzte Zeitung, 09.03.2004
8. März
Embryonale Stammzellen en masse
CAMBRIDGE (ple). US-Forschern ist es gelungen, auf einen Schlag 17 Stammzell-Linien von menschlichen Embryonen herzustellen.
Ärzte Zeitung, 08.03.2004
Tod am Tropf
Das Gutachten, das die Langenhagener Ärztin Bach wegen Totschlag-Verdachts in Untersuchungshaft brachte, liest sich wie eine Anklageschrift. Sie soll fast alles falsch gemacht haben.
DER SPIEGEL 11/2004 - 08.03.04
Kofi Annan würdigt Abtreibungslobby als 'leuchtendes Beispiel'
Der UN-Generalsekretär rühmte bei einer Dankesrede eine internationale Abtreibungsgruppe als „wundervolle Partner der UN-Familie.“
KATH.NET 08.03.04
Ausgemerzte Ermittlungen
Andreas Förster
BERLIN, 8. März. Am 15. Januar 1965 eröffnete die Stasi-Kreisdienststelle Stadtroda den Operativ-Vorgang "OV Ausmerzer" und begann damit, mögliches Belastungsmaterial gegen vier leitende Ärzte sowie einen Pfleger der Thüringischen Landesheilanstalt in Stadtroda zusammen zu tragen.
BERLINER ZEITUNG 08.03.04
BMBF stärkt Zusammenarbeit in der Biotechnologie mit Israel
Mehr als 50 Millionen Euro für gemeinsame Mittelstandsförderung
Deutschland und Israel wollen künftig verstärkt in der Biotechnologie zusammenarbeiten. Das vereinbarten Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn und Israels Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Ehud Olmert am Montag in Berlin.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 08.03.04
Der Aktuelle Begriff: Therapeutisches Klonen
Kurzinformation Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages
Gegenwärtig wird in der Öffentlichkeit der Begriff „Therapeutisches Klonen“ intensiv diskutiert.
Tatsächlich handelt es sich bei „therapeutischem Klonen“ jedoch nicht um eine Therapie, sondern
um einen Forschungsansatz mit der Zielsetzung, ihn in Zukunft therapeutisch zu nutzen.
2 Seiten, Der Aktuelle Begriff Nr. 04/2004 08.03.2004
Sogar bei Befürwortern wächst die Kritik an den Babyklappen
Von Ira Schaible
Acht ausgesetzte Säuglinge sind in den ersten Monaten dieses Jahres in Deutschland gefunden worden. Sechs von ihnen waren tot. Diese traurigen Funde haben die Diskussion über Babyklappen wieder angeheizt.
Ärzte Zeitung, 08.03.2004
Strafrahmen bei Verstößen gegen Gentechnik-Kennzeichnung umstritten
Ausschuss für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (Anhörung)
Berlin: (hib/POT) Kontrovers beurteilt haben die Experten einer öffentlichen Anhörung des Ausschuss für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft am Montagmittag den geplanten Strafrahmen bei Verstößen gegen die Kennzeichnungspflicht von gentechnisch veränderten Organismen. Dazu lag dem Ausschuss ein Gesetzentwurf der Bundesregierung (15/2520) zur Durchführung von EU-Verordnungen auf dem Gebiet der Gentechnik (15/2520) vor.
HIB Nr. 059, 08.03.04
MHH: 1,6 Millionen Euro für klinische Forschergruppen
Neuer Schwerpunkt Leberkrebs - auch Lungentransplantation wird gefördert
Erneuter Geldsegen für die Forschung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH): Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wählte gleich zwei MHH-Projekte aus insgesamt 25 Vorschlägen deutscher Universitätskliniken aus, um die Hochschule mit insgesamt 1,6 Millionen Euro in den kommenden zwei Jahren zu unterstützen.
PRESSEMITTEILUNG Medizinische Hochschule Hannover 08.03.2004 IDW
5. März
Sicherheit der Stammzelltherapie des Herzinfarktes infrage gestellt
SEOUL. Die Stammzelltherapie des Herzinfarktes hat einen Rückschlag erlitten. Koreanische Forscher brachen eine klinische Studie ab, nachdem es bei den meisten Patienten zu einer beschleunigten Restenose in den erkrankten Koronargefäßen gekommen war.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 05.03.04
Polkörperdiagnostik und IVF als Alternative zur Pränataldiagnostik
Untersucht werden die von der Eizelle abgeschnürten Polkörperchen
BERLIN (gvg). Haben Eltern bereits ein Kind mit schwerem, monogenem Erbleiden, so kann heute mit Pränataldiagnostik bei nachfolgenden Schwangerschaften ein erneutes Auftreten des Leidens beim nächsten Kind früh erkannt werden. Eine zunehmend diskutierte Alternative zu diesem Vorgehen, das häufig in eine Abtreibung mündet, ist die Polkörperdiagnostik (PKD) mit anschließender In-vitro-Fertilisation (IVF).
Ärzte Zeitung, 05.03.2004
Nationaler Ethikrat: Öffentliche Sachverständigen-Anhörung Polkörperdiagnostik
Die Polkörperdiagnostik ist ein Verfahren der genetischen Diagnostik im Rahmen einer In-vitro-Fertilisation. Im Gegensatz zur Präimplantationsdiagnostik ist die Polkörperdiagnostik nach dem Embryonenschutzgesetz zulässig, weil die Untersuchungen an der Eizelle während des so genannten Vorkernstadiums vorgenommen werden.
Die geladenen Sachverständigen werden über Bedingungen, Möglichkeiten und Erfahrungen der Polkörperdiagnostik informieren und diskutieren.
19.02.2004, 9.00 Uhr bis ca. 13.00 Uhr
Dort finden Sie alle Referate, das Wortprotokoll im PDF-Format finden Sie hier.
Palliativmedizin: Manual als Wegweiser
Merten, Martina
Deutscher Hausärzteverband möchte Informationsdefizite bei der Betreuung von Schwerstkranken verringern.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 10 vom 05.03.2004
Mangelernährung: Unterschätzte Gefahr
Richter-Kuhlmann, Eva A.
Todesfälle könnten vermieden werden, wenn Mangel- und Unterernährung rechtzeitig erkannt und behandelt werden.
Mangel- und Unterernährung“ – wenn diese Begriffe fallen, denkt man meist an so genannte Dritte-Welt-Länder. Übersehen wird die Not im Pflegeheim oder im Krankenhaus um die Ecke.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 10 vom 05.03.2004
Regierung lehnt Änderungsvorschläge des Bundesrats zu EU-Verordnungen ab
Verbraucherschutz/Unterrichtung
Berlin: (hib/POT) Die Regierung weist in ihrer Gegenäußerung die vom Bundesrat in seiner Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf (15/2520) zur Durchführung von Verordnungen der Europäischen Gemeinschaft auf dem Gebiet der Gentechnik und zur Änderung der "Neuartige Lebensmittel- und Lebensmittelzutaten-Verordnung" formulierten Änderungsvorschläge überwiegend zurück. Dies geht aus einer von ihr vorgelegten Unterrichtung (15/2597) hervor.
HIB Nr. 058, 05.03.04
Umsetzung von EU-Verordnungen im Bereich der Gentechnik auf dem Prüfstand
Ausschuss für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft
Berlin: (hib/POT) Mit den wortgleichen Gesetzentwürfen der Koalitionsfraktionen (15/2397) und der Bundesregierung (15/2520) zur Durchführung von Verordnungen der Europäischen Gemeinschaft auf dem Gebiet der Gentechnik und zur Änderung der Neuartige Lebensmittel- und Lebensmittelzutaten-Verordnung befasst sich der Ausschuss für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft am Montag, dem 8. März, in einer öffentlichen Anhörung.
HIB Nr. 058, 05.03.04
Neurologen schätzen, Morbus Alzheimer zehn Jahre vor dem klinischen Beginn diagnostizieren zu können
Von Philipp Grätzel von Grätz
Derzeit haben etwa eine Million Menschen in Deutschland eine Alzheimer-Demenz. Diese Zahl wurde bei einer Tagung der Hirnliga in Berlin genannt, einer gemeinnützigen Vereinigung deutscher und österreichischer Alzheimer-Forscher.
Ärzte Zeitung, 05.03.2004
Referendum abgeschmettert
Parlamentsdebatte: Trotz Massenprotesten gelten Abtreibungen in Portugal weiter als kriminell
JUNGE WELT 05.03.04
Portugal: 190.000 unterschrieben für Ungeborene
Eine Pro-Life-Koalition macht gegen die Liberalisierung der Abtreibungspolitik in Portugal mobil.
KATH.NET 05.03.04
4. März
Österrreich: Gesetzesnovelle soll jede Form des Klonens verbieten
Das österreichische Fortpflanzungsmedizingesetzt war bislang nicht sehr explizit, wenn es um die Problematik des Klonens ging. Eine derzeit zur Begutachtung vorliegende Novelle soll das nun ändern: Damit wird nicht nur die Aufbewahrungsfrist für Embryonen zur künstlichen Befruchtung verlängert, sondern - mit einem Schlag - auch reproduktives ebenso wie therapeutisches Klonen verboten.
ORF SCIENCE.AT 04.03.04
Erweiterung des Gentech-Zoos: Schmetterlinge mit Quallengenen
Amerikanische Forscher haben die ersten transgenen Falter erzeugt
WISSENSCHAFT.DE 04.03.04
Hunger macht rastlos
Die Magersucht, so eine neue Theorie, hat eine genetische Wurzel in grauer Vorzeit
Von Jochen Paulus
Auf den ersten Blick bieten Magersüchtige ein Bild sinnloser Selbstzerstörung. Die in 90 Prozent der Fälle weiblichen Opfer hungern, bis sie nur noch aus Haut und Knochen zu bestehen scheinen.
DIE ZEIT 04.03.2004 Nr.11
Lockruf der Heimat
Viele deutsche Wissenschaftler in den USA träumen von einer Rückkehr. Zwei neue Initiativen wollen ihnen diesen Schritt erleichtern
Von Susanne Weiss
DIE ZEIT 04.03.2004 Nr.11
Interessenskonflikte und Betrug in der medizinischen Forschung
LONDON. In seiner kommenden Ausgabe publiziert der Lancet die Rücknahme eines umstrittenen Artikels zur Sicherheit der Masern-Mumps-Röteln (MMR)-Impfung aus dem Jahr 1998.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.03.04
«Lancet» korrigiert sechs Jahre alten Artikel über Impfschäden
London/Frankfurt/Main (dpa) - Sechs Jahren nach seinem Erscheinen hat die britische Fachzeitschrift «Lancet» einen Artikel über angebliche Impfschäden bei Kindern korrigiert.
WEB.DE 04.03.04
Einblicke in die Hirnforschung mit Dr. Jekyll und Meister Yoda
"science + fiction - zwischen Nanowelt und globaler Kultur" / Ausstellung im Hygiene-Museum Dresden / Projekt der Volkswagenstiftung
Von Brigitte Düring
Auf Einladung der Volkswagenstiftung haben Wissenschaftler und Künstler sich mit Brennpunkten gegenwärtiger Forschung auseinandergesetzt. Das Ergebnis dieses ungewöhnlichen Experimentes ist bis zum 18. April 2004 im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden zu sehen.
Ärzte Zeitung, 04.02.2004
Aktueller Stand der Gentherapie
Um die Gentherapie ist es stiller geworden, nachdem bis jetzt damit noch keine wesentlichen Behandlungserfolge erzielt werden konnten. Welch großes Potential diese Therapieform dennoch hat, wird an dem Überblick deutlich, den das vorliegende Buch liefert.
Ärzte Zeitung, 04.02.2004
Privater Krankenversicherer eines zeugungsunfähigen Mannes muß die Kosten einer In-vitro-Fertilisation übernehmen
Der Kläger hat von seinem privaten Krankenversicherer die Erstattung der Kosten für eine In-vitro-Fertilisation verlangt. Während seine (gesetzlich krankenversicherte) Ehefrau nicht unter Fertilitätsstörungen leidet, ist er in seiner Zeugungsfähigkeit erheblich eingeschränkt.
PRESSEMITTEILUNG Bundesgerichtshof 04.03.04
3. März
Neue Therapie nach Herzinfarkt mit Wachstumsfaktoren
Kardiologen der Universität Jena erzielen erstmals ermutigende Erfolge mit neuer Herzinfarkttherapie
Jena (03.03.04) In Deutschland treten pro Jahr etwa 277.000 Herzinfarkte auf. Hervorgerufen durch ein verschlossenes Herzkranzgefäß geht dabei gesundes Herzmuskelgewebe kaputt.
PRESSEMITTEILUNG Friedrich-Schiller-Universität Jena 03.03.04
Studie: Patente werden für Unternehmen immer wichtiger
BMBF geförderte Patentverwertungs-Agenturen im Aufwind
Für deutsche Unternehmen werden Patente im internationalen Wettbewerb immer wichtiger. Nach einer am Mittwoch vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veröffentlichten Studie sichert die Wirtschaft ihre Erkenntnisse aus Forschung und Entwicklung deutlich stärker durch Patente ab.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 03.03.04
Bluttest soll Fruchtwasseruntersuchung ersetzen
Neue Methode kann Anteil des Erbguts vom Embryo im mütterlichen Blut erhöhen
WISSENSCHAFT.DE 03.03.04
Experten begrüßen Entwurf eines Pflege-Korrekturgesetzes
Ausschuss für Gesundheit und Soziale Sicherung (Anhörung)
Berlin: (hib/HAU) Weitgehende Zustimmung durch Experten und Sachverständige findet ein vom Bundesrat vorgelegter Gesetzentwurf (15/1493), nach dem die gesetzlichen Krankenkassen für Leistungen der häuslichen Pflege aufkommen müssen. Dies wurde bei einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Gesundheit und Soziale Sicherung am Mittwochnachmittag deutlich. Mit dem Pflege-Korrekturgesetz will die Länderkammer Leistungsverschiebungen von der Kranken- zur sozialen Pflegeversicherung korrigieren, die sich aus einem Urteil des Bundessozialgerichts ergeben hatten.
HIB NR. 056, 03.03.04
Fraktionen wollen gemeinsam für bessere Früherkennung von Demenz eintreten
Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Berlin: (hib/BES) Die Früherkennung, Prävention, Behandlung und Betreuung Demenzkranker in Deutschland weist Defizite auf und muss verbessert werden. Darin waren sich alle Fraktionen im Familienausschuss am Mittwochvormittag einig.
HIB NR. 055, 03.03.04
Demenz früh erkennen und behandeln – für eine Vernetzung von Strukturen,
die Intensivierung von Forschung und Unterstützung von Projekten
Antrag der Abgeordneten Hilde Mattheis, Gudrun Schaich-Walch, Helga Kühn-Mengel,
Peter Dreßen, etc. und Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN
8 Seiten, Drucksache 15/2372, 16.01.04
Früherkennung, Behandlung und Pflege bei Demenz verbessern
Antrag der Abgeordneten Verena Butalikakis, Annette Widmann-Mauz, Andreas Storm,
Dr. Wolf Bauer, etc. und der Fraktion der CDU/CSU
8 Seiten, Drucksache 15/2336, 13.01.04
Für ein Gesamtkonzept zur Verbesserung der Früherkennung und Behandlung von Demenz
4 Seiten, Drucksache 15/228, 18.12.02
Antrag der Abgeordneten Detlef Parr, Dr. Dieter Thomae, Dr. Heinrich L. Kolb, etc. und der Fraktion der FDP
2. März
"High Tech für den Körper"
BMBF startet Schülerwettbewerb Medizintechnik der Zukunft
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startet einen Schülerwettbewerb zur Medizintechnik von morgen. Bei "High Tech für den Körper" sind Schülerinnen und Schüler der Oberstufe aufgerufen, sich ihren Körper der Zukunft vorzustellen.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 02.03.04
Wittener Biowissenschaftlerin erhält internationalen Preis
Projekt am Institut für Biowissenschaften erforscht Stammzellenwanderung
Corinna Weidt, Promovendin der Fakultät für Biowissenschaften an der Universität Witten/Herdecke, ist beim renommierten Keystone Meeting in Colorado, USA mit einem Forschungspreis des National Institute of Health ausgezeichnet worden. Damit wurden ihre bisherigen Ergebnisse auf dem Gebiet der Erforschung von Stammzellen aus Nabelschnurblut gewürdigt, die sie im Rahmen eines Wittener Forschungsprojektes erzielt hat.
PRESSEMITTEILUNG Private Universität Witten/Herdecke gGmbH 02.03.04
Ein guter Kern im bösen Fettgewebe?
Forscher wollen mit Zellen aus dem Körperfett heilen
Fettabsaugen verbessert nicht nur die Figur, sondern könnte in Zukunft sogar das Material für die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen liefern:
WISSENSCHAFT.DE 02.03.04
Angehörige mit neuen Vorwürfen gegen Internistin
HANNOVER (cben). Angehörige von Patienten erheben neue Vorwürfe gegen die Internistin Mechthild Bach aus Langenhagen bei Hannover. Sie war in der vergangenen Woche wegen des Verdachts auf Totschlag in acht Fällen verhaftet wurde
Ärzte Zeitung, 02.03.2004
Hospizstiftung in Bayern fördert Ehrenamtliche
MÜNCHEN (sto). Die Bayerische Hospizstiftung hat im vergangenen Jahr mehr als 270 000 Euro für Leistungen zur Verbesserung der Sterbebegleitung ausgegeben.
Ärzte Zeitung, 02.03.2004
Verband und Barmer regeln Pflege nach Klinikentlassung
Pflegende Angehörige sollen besser beraten werden
HANNOVER (cben). Die Barmer-Ersatzkasse und der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) haben kürzlich auf der Messe "Altenpflege 2004" in Hannover einen Vertrag zur Übergangspflege nach Klinikaufenthalten geschlossen.
Ärzte Zeitung, 02.03.2004
Wird das Klinefelter-Syndrom früh erkannt, kann die Lebensperspektive verbessert werden
Von Werner Stingl
In Deutschland leben etwa 80000 Männer mit einem Klinefelter-Syndrom. Weil die zugrundeliegende Chromosomen-Aberration nicht mit einer erhöhten Rate an Spontanaborten einhergeht, ist das Klinefelter-Syndrom die häufigste, durch eine angeborene Chromosomenstörung verursachte Erkrankung,
Ärzte Zeitung, 02.03.2004
"Medikamente nach Maß bleiben Wunschtraum"
BERLIN (dpa). Speziell für das Erbgut eines Patienten maßgeschneiderte Medikamente bleiben nach Expertenansicht eine Wunschvorstellung.
Ärzte Zeitung, 02.03.2004
1. März
Auf schmalem Grat zwischen Helfen und Handel
Ärzte fordern Änderung des Transplantationsgesetzes / Enquete-Kommission hört Experten zur Lebendorganspende
Ärzte Zeitung, 01.03.2004
"Wir haben geglaubt, wir könnten Preise für Organe verbieten"
Der SPD-Politiker Wolfgang Wodarg sieht beim Transplantationsgesetz Nachbesserungsbedarf / Schärfere Kriterien für Leberspende nötig
BERLIN. Die Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" will die Entwicklungen der Transplantationsmedizin kritisch unter die Lupe nehmen. Über die Ziele der heutigen Anhörung sprach Florian Staeck mit Dr. Wolfgang Wodarg.
Ärzte Zeitung, 01.03.2004
Öffentliche Anhörung zum Thema "Organlebendspende"
Die Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" befasst sich am 1. März 2004 in einer öffentlichen Anhörung mit Problemen der Transplantationsmedizin. Im Vordergrund wird die Frage nach den Voraussetzungen und Folgen der Organspende lebender Spenderinnen und Spender stehen, die in Deutschland in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat.
Hier finden Sie alle Stellungnahmen und weitere Infos
Bundesärztekammer für weiche Regeln bei Lebendorganspende
Anonyme Lebendspende soll möglich werden
BERLIN (hak/fst). Die Ständige Kommission Organtransplantation der Bundesärztekammer (BÄK) hat eine Liberalisierung der Gesetzgebung zur Lebendorganspende gefordert.
Ärzte Zeitung, 01.03.2004
Kauch: Gesetz zur Organspende unter Lebenden muss überarbeitet werden
BERLIN. Zum Verlauf der heutigen Anhörung in der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin' erklärt der Obmann der FDP-Bundestagsfraktion in der Kommission, Michael KAUCH:
Die Bestandsaufnahme des nunmehr sieben Jahre geltenden Transplantationsgesetzes hat ergeben, dass die Organspende unter Lebenden neu geregelt werden muss.
PRESSEMITTEILUNG Michael Kauch, MdB FDP 01.03.04
Überlebenshilfe - Ein Brite klagt vor Gericht sein Lebensrecht ein
Der britische General Medical Council rät Ärzten die künstliche Ernährung bei Patienten abzubrechen, für die die Belastung höher sein soll als der Nutzen. Ein Behinderter befürchtet, dass ihm so ein vorzeitiger Tod drohe könnte und klagt gegen diese Empfehlung.
Oliver Tolmein
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.03.2004, Nr. 51 / Seite 40
Harvard plant Stammzell-Zentrum
An der US-amerikanischen Harvard University sollen zukünftig menschliche embryonale Stammzellen gewonnen und erforscht werden.
NETZEITUNG.DE 01.03.04
Forscher kritisieren Tierversuche – Mängel machen Ergebnisse häufig “irrelevant”
LONDON. Tierversuche gelten als Voraussetzung für den Einsatz von Medikamenten in klinischen Studien. Doch viele tierexperimentelle Studien weisen offenbar so schwere qualitative Mängel auf, dass deren Ergebnisse letztlich nutzlos sind...
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.03.04
Warum Gerhard Schröders Innovationsoffensive nicht zündet
In der Politik und bei Behörden mangelt es an Planbarkeit und Verläßlichkeit / Beispiel: Biotechnik in Deutschland
BERLIN (HL). Erst vor wenigen Wochen hat Bundeskanzler Gerhard Schröder eine Innovationsoffensive ausgerufen - offenbar nichts ahnend, daß die parteiübergreifend beschlossene Gesundheitsreform den Rückstand Deutschlands vor allem in der Biotechnik weiter verfestigt.
Ärzte Zeitung, 01.03.2004
Initiativen zu Demenzkranken in der Diskussion
Ausschuss für Gesundheit und Soziale Sicherung
Berlin: (hib/RAB) Die Verbesserung der Behandlung von Demenzkranken ist am Mittwoch, dem 3. März, von 13.30 bis 15.30 Uhr Thema einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Gesundheit und Soziale Sicherung.
HIB Nr. 052, 01.03.04
Weitere Texte
Dürfen kranke Kinder unbehandelt bleiben für Forschungszwecke?
Anlässlich der Antwort der Bundesregierung zur reinen Placebogabe an Kranke in Arzneimittelprüfungen erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe, stellvertretender Vorsitzender der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin":
Möglicherweise werden ab Mai mit dem neugefassten Arzneimittelgesetz (AMG) kranke Menschen vermehrt unwirksame Scheinmedikamente (Placebos) erhalten, falls der Gesundheitsausschuss nicht noch Änderungen herbeiführt.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB, CDU 18.02.04
Ministerium sieht Patientendaten weiter in guter Obhut
NEU-ISENBURG (ger). Wenn die Krankenkassen von den Vertragsärzten in Zukunft versichertenbezogene Behandlungsdaten erhalten, wird es dadurch nicht gläserne Patienten geben. Das ist jedenfalls die Auffassung des Bundesgesundheitsministeriums.
Ärzte Zeitung, 12.02.2004
Weiter zu Artikel vom 16.-31. März 2004
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