Presse
Pressespiegel 16.-31. März 2007
Anzahl: 197 Artikel, Stand 05.04.07
31. März 2007
Patientenverfügung: Perfekt sterben?
Von Wolfgang Prosinger
Es geht um Leben und Tod. Und wenn es um etwas so Elementares geht, dann wird daneben alles andere klein.
TAGESSPIEGEL 31.03.07
Selbstbestimmt sterben – wie?
Von Rainer Beckmann
Mit einer Grundsatzdebatte hat der Bundestag am Donnerstag das Thema Patientenverfügung aufgegriffen. Nach dem Willen der Großen Koalition soll noch in dieser Legislaturperiode eine gesetzliche Regelung gefunden werden.
DIE TAGESOST 31.03.07
Viele Fragen, noch keine Antworten
Der Bundestag hat sich am Donnerstag in einer „Orientierungsdebatte“ mit dem Thema Patientenverfügungen befasst – Bei der Ausarbeitung eines Gesetzes wird es darum gehen, die Rechte auf Selbstbestimmung und auf Leben miteinander zu verbinden
Von Martina Fietz
DIE TAGESPOST 31.03.07
Das Zeitliche segnen
Menschliches Leben darf niemals Nützlichkeitserwägungen unterworfen werden – Auch dann nicht, wenn es um Leiden und Tod geht
Von Cordula Spangenberg
DIE TAGESPOST 31.03.07
30. März 2007
Patientenverfügungen: Zwischen Leben und Tod
Von Georg Paul Hefty
Es war eine Debatte über Leben und Tod, der sich der Bundestag in drei Dutzend Reden mehr als drei Stunden lang unterzogen hat. Das Ergebnis: Das Parlament ist in seinen Ansichten atomisiert.
FAZ 30.03.07
Eine Frage von Leben und Tod
Bundestag diskutiert Regeln zu Patientenverfügungen
Jörg Michel
BERLIN. Die Debatte war offen und ebenso offen ist ihr Ende: Als der Deutsche Bundestag gestern seine mit Spannung erwartete Diskussion über Patientenverfügungen beendete, gab es keine Verlierer.
BERLINER ZEITUNG 30.03.07
Ein Recht ist keine Pflicht
Patientenverfügungen brauchen den Schutz durch ein Gesetz
Kommentar von Christian Rath
TAZ 30.03.07
Die Entscheidung über Leben und Tod
Das Parlament diskutiert über ein Gesetz, das den Umgang mit Patientenverfügungen regelt. Die einen wollen volle Selbstbestimmung, andere Einschränkungen zum Wohle der Patienten. Kritiker warnen vor zu hohen Erwartungen
Anna Lehmann
TAZ 30.03.07
Bundestag diskutiert Patientenverfügungen - längst nicht alle Abgeordnete sind vom Sinn eines Gesetzes überzeugt
Von Christoph Fuhr
Der Fraktionszwang war aufgehoben, das übliche Freund-Feind-Schema blieb außen vor: Der Bundestag diskutierte gestern mehr als drei Stunden über Leben, Sterben und Tod.
Ärzte Zeitung, 30.03.2007
Protokoll der Bundestagsdebatte vom 29.03.07 über Patientenverfügungen
Auszug aus dem offiziellen Plenarprotokoll 16/91, Deutscher Bundestag, Stenografischer Bericht der 91. Sitzung, Berlin, den 29. März 2007
55 Seiten (470 kb)
Mehr Rechtssicherheit?
Bundestag diskutiert Patientenverfügungen
BERLIN (eb). Im Bundestag gibt es zwar eine klare Mehrheit an Abgeordneten, die sich für gesetzliche Regelungen mit Blick auf Patientenverfügungen aussprechen. Aber es gibt auch Mandatsträger, die erhebliche Zweifel haben:
Ärzte Zeitung, 30.03.2007
Bürokratie am Sterbebett
Kommentar von Kai Beller
Die Politik versucht den Drahtseilakt der Regulierung von Leben und Tod. Das ist honorig, aber zum Scheitern verurteilt. Ein Gesetz zur Patientenverfügung könnte mehr schaden als nutzen.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 30.03.07
Lebensrecht, aber keine Lebenspflicht?
Von Marina Küchen
Berlin - Es ist die Vorstellung, dauerhaft hilflos ans Bett gefesselt zu sein und vielleicht nicht mehr mitteilen zu können, ob man noch weiter medizinisch behandelt werden möchte oder nicht, die immer mehr Deutsche dazu veranlasst, eine Patientenverfügung zu verfassen.
HAMBURGER ABENDBLATT 30.03.07
Letzte Fragen
Die Patientenverfügung: Politische Debatte und Hintergründe
Quer durch alle Parteien finden viele im Bundestag, dass es wohl keine überzeugende Lösung geben kann
Von Robert Birnbaum
TAGESSPIEGEL 30.03.07
Auf Leben und Tod – ein Beispiel
Berlin - Das folgende Szenario kann für jeden Bürger Realität werden: Alzheimer, ans Bett gefesselt, hilflos. Welche Auswirkung kann dann eine Patientenverfügung haben, über die der Bundestag am Donnerstag diskutiert hat?
TAGESSPIEGEL 30.03.07
Patientenverfügungen: BÄK empfiehlt ausführliche Beratung
Rabbata, Samir
In einer Handreichung für Ärzte betont die Bundesärztekammer die Rechtsverbindlichkeit von Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen. Wie der Umgang mit solchen Willenserklärungen genau geregelt werden soll, will der Bundestag nun klären.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 13 vom 30.03.2007
Bessere Begleitung sterbender Menschen
BAG Hospiz, Caritas und Diakonie begrüßen entsprechende Neuregelungen der Gesundheitsreform
Berlin . Künftig wird es möglich sein, schwerstkranke und sterbende Menschen in der gewohnten Umgebung durch spezialisierte ambulante Palliative-Care-Teams medizinisch und pflegerisch professionell zu versorgen.
GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz, das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche und der Deutsche Caritasverband 30.03.07
Verbände begrüßen Verbesserungen für Hospize
Berlin - Karitative Verbände begrüßen Verbesserungen für Hospize durch die Gesundheitsreform.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.03.2007
Pflegereform: Streitpunkt Pauschale
Hibbeler, Birgit
Die Union fordert bei der Pflegeversicherung die Einführung einer zusätzlichen Kopfpauschale. Die SPD erteilt dieser Idee eine klare Absage.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 13 vom 30.03.2007
VR China: Lukrativer Handel geraubten Organen
IGFM: In der VR China wurden lebende politische Gefangene als Organspender missbraucht
Königstein/Frankfurt/M. - Die Anschuldigungen sind grauenerregend – in staatlichen Institutionen der VR China wurden Gefangenen bei lebendigem Leibe Organe entnommen und verkauft.
PRESSEMITTEILUNG Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) 30.03.2007
Illegale Organentnahme: Zwei Kanadier bezichtigen China des Mordes
Von Kirstin Wenk
Anhänger der als Sekte verbotenen Bewegung Falun Gong sollen als lebende Banken für Körperteile dienen: Die Kanadier David Matas und David Kilgour werfen China Mord durch Organentnahme und zudem illegalen Organhandel vor.
DIE WELT 30.03.07
Gewebegesetz: Aufschub bis Mai
Rieser, Sabine
Die Bundesregierung will ihren Entwurf eines Gewebegesetzes überarbeiten.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 13 vom 30.03.2007
Mit Gen-Profiling sollen Politiker patentierbar werden
Florian Rötzer
Mit einem Patentantrag zur genetisch fundierten Auswahl von Politikern will Greenpeace die Praxis bloßstellen, beim Europäischen Patentamt auch natürlich vorkommende Gene und damit Pflanzen und Tiere patentieren zu können
TELEPOLIS 30.03.2007
Für Gott und Vaterland
Polens Klerikalkonservative machen für totales Abtreibungsverbot mobil – die Gegner setzen auf Europa
Von Knut Kron, Warschau
TAGESSPIEGEL 30.03.07
Mehr Licht ins Dunkel: Die schwierige Suche nach Therapien für erbliche Netzhaut-Erkrankungen
(Potsdam) Neue Erkenntnisse über die Entstehung erblicher Netzhaut-Erkrankungen stehen am 30. und 31. März 2007 in Potsdam im Mittelpunkt des 3. internationalen Pro Retina-Forschungskolloquiums "Retinal Degeneration: Genes - Progression - Therapy".
PRESSEMITTEILUNG Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften 30.03.07
Damit das Herz im Takt schlägt
Uraltes Gen steuert die Entwicklung des Sinusknotens / Heidelberger Humangenetiker veröffentlicht in renommierter Fachzeitschrift "Circulation"
Warum unser Herz schlägt, hat jetzt ein Wissenschaftlerteam vom Institut für Humangenetik des Universitätsklinikums Heidelberg herausgefunden.
PRESSEMITEILUNG Universitätsklinikum Heidelberg (IDW) 30.03.07
Geschlechtsbestimmung: Humangenetiker fordern Testverbot
Zylka-Menhorn, Vera
Die Deutsche Gesellschaft für Humangenetik (GfH) warnt vor dem Missbrauch eines neuen pränatalen Tests, mit dem bereits in der achten Schwangerschaftswoche das Geschlecht des Ungeborenen bestimmt werden kann.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 13 vom 30.03.2007
Gesundheitskarte: Mitarbeit oder Boykott?
Krüger-Brand, Heike E.
Der Widerstand in einigen Teilen der Ärzteschaft gegenüber der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) wächst.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 13 vom 30.03.2007
29. März 2007
Patientenverfügung spaltet den Bundestag
von Kai Beller (Berlin)
Mehr als drei Stunden hat sich der Bundestag Zeit für eine Debatte über die Rechte von todkranken Menschen genommen. Befreit vom Fraktionszwang entwickelte sich eine Diskussion ohne die sonst übliche "Schlachtordnung". Der Ausgang der Debatte ist völlig ungewiss.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 29.03.2007
Debatte im Bundestag: Wieviel zählt der Wille des Patienten?
Eine gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen in Deutschland wird immer wahrscheinlicher. In einer Grundsatzdebatte im Bundestag sprachen sich Redner aller Fraktionen für ein solches Gesetz aus.
TAGESSCHAU.DE 29.03.2007
Kann man das Sterben gesetzlich regeln?
Kommentar von Adrian Feuerbacher, NDR, ARD-Hauptstadtstudio
TAGESSCHAU.DE 29.03.2007
Patientenverfügungen: Ringen um Rechtssicherheit
Bundestagsabgeordnete aus Koalition und Opposition haben sich für klare und eindeutige gesetzliche Regeln für Patientenverfügungen ausgesprochen.
N-TV.DE 29.03.07
Im Angesicht eines Todes
Volker Jacobs kommentiert
Der Stil der Bundestagsdebatte war dem Thema angemessen. Ernst, besonnen, auf hohem Niveau.
N-TV.DE 29.03.07
Die letzte Frage
Von Veit Medick
Ans Bett gefesselt, an Schläuche angeschlossen, komplett hilflos - für viele Todkranke ist dies Horrorszenario Realität. Patientenverfügungen könnten ein solches Ende verhindern, doch die sind oft unklar oder nur mündlich formuliert. Der Bundestag will jetzt Klarheit schaffen.
SPIEGEL ONLINE 29.03.07
Klare Regeln für den vorletzten Willen
Streit über Patientenverfügung
Die Patientenverfügung zur ärztlichen Behandlung im Notfall wird in Deutschland wahrscheinlich erstmals gesetzlich geregelt. Die Kernfrage bleibt aber weiter umstritten.
SUEDDEUTSCHE.DE 29.03.2007
Wessen Wille zählt?
Bundestag debattiert über Patientenverfügung
In der Bundestagsdebatte wurde eines klar: Jeder Mensch hat das Recht, über sich und sein Leben zu bestimmen. Die Frage ist nur: Wer bestimmt, was der eigene Wille ist?
SUEDDEUTSCHE.DE 29.03.2007
Debatte über Leben und Sterben
Bundestag strebt Rechtssicherheit für Patientenverfügungen an
Der Bundestag hat erstmals über Wege beraten, wie Patientenverfügungen zum Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen verbindlich gemacht werden können. Die kontroverse wie nachdenkliche Debatte, der noch keine Gesetzesinitiative zu Grunde lag, sollte der seit Jahren währenden Diskussion über Patientenverfügungen einen neuen Anstoß geben. In der dreistündigen Aussprache war der Fraktionszwang aufgehoben.
DEUTSCHLANDRADIO 29.03.2007
"Wir brauchen keine Neuregelung"
Vorsitzender des Marburger Bundes lehnt Gesetz über Patientenverfügung ab
Moderation: Christiane Kaess
Der Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Frank Ulrich Montgomery, hat sich gegen eine gesetzliche Regelung zur Patientenverfügung ausgesprochen. Der Bundestag sollte vielmehr darüber debattieren, wie man mehr Menschen zu einer freiwilligen Verfügung motivieren könnte.
DEUTSCHLANDFUNK 29.03.2007
Bischof Huber: Patientenverfügungen sind nie eindeutig
EKD-Vorsitzender warnt vor überzogenen Erwartungen an ein Gesetz
Moderation: Dirk Müller
DEUTSCHLANDFUNK 29.03.2007
Das Recht der Patienten
Bedenkenswert waren viele Sätze, die im Bundestag über Patientenverfügungen gesagt wurden. Weise waren diese: „Ich glaube", sagte die SPD-Abgeordnete Kerstin Griese, „dass ich in eine Patientenverfügung schreiben würde, dass sie für tödlich verlaufende Krankheiten gelten soll. Aber ich kann nicht zu der Entscheidung kommen, das allen anderen Menschen so vorzuschreiben."
Kommentar von Matthias Kamann
DIE WELT 29.03.2007
Eine Debatte ums Sterben, ohne großes Pathos
Solche Stunden sind selten im Bundestag: Über die Fraktionsgrenzen hinweg haben die Abgeordneten ernst und sachlich, lebensnah und ohne großes Pathos ihre Meinungen zur rechtlichen Verbindlichkeit von Patientenverfügungen ausgetauscht.
DIE WELT 29.03.2007
Debatte über Patientenverfügung ohne Fraktionszwang
Im Bundestag diskutieren Abgeordnete heute erstmals über neue gesetzliche Regelung / Marburger Bund sieht keinen Handlungsbedarf
BERLIN (dpa/eb). Der Gedanke an den Tod macht Angst. Die Vorstellung, auf dem Krankenbett an Schläuchen ohne Bewusstsein bis an sein Ende zu vegetieren, löst bei vielen Menschen aber ebenso große Befürchtungen aus. Seit Jahren wird daher über die Zulässigkeit so genannter Patientenverfügungen diskutiert.
Ärzte Zeitung, 29.03.2007
Viele Zweifel
Der Bundestag hat über Patientenverfügungen diskutiert. Und dabei offengelegt, wie schwierig es sein wird, eine gesetzliche Regelung zu finden.
Von Katharina Schuler
ZEIT online 29.03.2007
Wie wollen Sie sterben?
Der Bundestag streitet über die Selbstbestimmung am Ende des Lebens und ein menschenwürdiges Sterben.
Von Frank Drieschner
DIE ZEIT 29.03.2007 Nr. 14
Wie wollen Sie sterben?
Der Bundestag debattiert über die Selbstbestimmung am Ende des Lebens und die Verbindlichkeit von Patientenverfügungen. Wie bereiten sich Prominente auf ihren Tod vor? Eine Bildergalerie.
ZEIT online 29.03.2007
Patientenverfügung: "Keine rechtlichen Grauzonen"
Der Bundestag debattierte heute über eine gesetzliche Regelung für Patientenverfügungen. Umstritten ist insbesondere, ob eine solche Verfügung nur für Krankheiten mit unumkehrbar tödlichem Verlauf verbindlich sein soll.
TAGESSPIEGEL 29.03.2007
Am Ende gewollt
Der Bundestag debattiert über eine gesetzliche Regelung der Patientenverfügung. Wie könnte die aussehen?
Von Barbara Junge
TAGESSPIEGEL 29.03.2007
Patientenverfügungen: Der Wille ist frei
Von Hartmut Wewetzer
Das Bedürfnis, der Medizin bei klarem Verstand Grenzen zu setzen, ist weit verbreitet und wohl nicht ganz unbegründet.
TAGESSPIEGEL 29.03.2007
Patientenverfügung: Für alle Fälle
Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Gespräche im Familien- und Freundeskreis: Wie man heute schon über die spätere Behandlung entscheiden kann. Von Adelheid Müller-Lissner (
TAGESSPIEGEL 29.03.07
"An erster Stelle steht das Selbstbestimmungsrecht"
DEBATTE - Der Bundestag berät heute über Patientenverfügungen. Die Frage, wie weit die ärztliche Hilfe am Ende des Lebens gehen soll, ist über Parteigrenzen hinweg umstritten. Ein Blick auf die Vorschläge.
Interview mit Joachim Stünker, Mdb, SPD
BERLINER ZEITUNG 29.03.07
Debatte um den letzten Willen
Im Bundestag herrscht Uneinigkeit über die gesetzliche Regelung der Patientenverfügung, quer durch die Parteien. Die Ärztekammer will gar kein Gesetz
TAZ 29.03.2007
Wachkoma und Demenz sind am heikelsten
Der Bundestag muss regeln, ob Patientenverfügungen immer wirksam sein sollen und welches Verfahren gelten soll
TAZ 29.03.2007
Die Werte des Patienten haben Vorrang
Kommentar von Christian Rath
Patienten stören Ärzte, zynisch gesagt, oft bei der Arbeit.
TAZ 29.03.2007
Keine Grundlage, den Sterbevorgang zu veranlassen
Patientenverfügungen könnten zum Vehikel für einen ärztlich assistierten Tod werden, befürchtet der Ethik-Professor Lob-Hüdepohl
Im Bundestag findet heute eine Debatte über die Frage statt, wie Patientenverfügungen gesetzlich geregelt werden sollen. Karl-Georg Michel sprach darüber mit Professor Andreas Lob-Hüdepohl von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin. Beim Zentralkomitee der Katholiken ist er der Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Patientenverfügungen“.
DIE TAGESPOST 29.03.07
Bundestagsdebatte: Streit um Reichweite der Patientenverfügung
Viele Abgeordnete sprechen sich für eine gesetzliche Regelung zu den Verfügungen aus. Umstritten ist aber, wann ein Patient tatsächlich das Recht haben soll, weitere ärztliche Behandlung abzulehnen. Die Evangelische Kirche warnt vor einer Grenzüberschreitung.
DIE WELT 29.03.2007
Patientenverfügung soll klar geregelt werden
Die Patientenverfügung zur ärztlichen Behandlung im Notfall wird in Deutschland wahrscheinlich erstmals gesetzlich geregelt. Alle Bundestagsfraktionen sprachen sich für ein solches Gesetz aus.
NETZEITUNG.DE 29.03.2007
Stellungnahme zur Bundestagsdebatte zu Patientenverfügungen am 29.03.2007
Wir begrüßen, dass es im Deutschen Bundestag heute die Gelegenheit gab, eine erste Orientierungsdebatte über mögliche neue Rechtsvorschriften zu Patientenverfügungen zu führen.
PRESSEMITTEILUNG Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz 29.03.2007
Deutsche Hospiz Stiftung: Patientenverfügungen praxistauglich regeln - Plenardebatte ist erst der Anfang
Staatliche Fürsorgepflicht darf nicht gegen Autonomie ausgespielt werden
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 29.03.07
Keine Abwertung kranker und behinderter Menschen
Marburg (kobinet) Die Bundesvereinigung Lebenshilfe und eine Reihe weiterer Verbände plädieren dafür, dass es keine Abwertung kranker und behinderter Menschen bei der Debatte zu Patientenverfügungen geben dürfe.
KOBINET-NACHRICHTEN 29.03.07
Bundestag debattiert erstmals über Patientenverfügungen
Berlin - Der Bundestag hat am Donnerstag erstmals über eine gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen diskutiert. Bei der sehr ernsthaften und sachlichen Debatte standen zwei unterschiedliche Konzepte zur Diskussion.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.03.07
Grüne: Keine Zulassung von Arzneimitteln auf Basis verbotener Stammzellen
Gesundheit/Antrag
Berlin: (hib/MPI) Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen will sicherstellen, dass bei der Zulassung neuartiger Therapien auf EU-Ebene nationales Recht berücksichtigt wird.
HIB 086/2007, 29.03.2007
EU plant Datenbank über embryonale Stammzelllinien
Brüssel - Die EU will ein europaweites Register von Stammzelllinien aufbauen, das auch Informationen über bisherige Forschungsergebnisse bündelt. Dazu stünden eine Million Euro bereit, kündigte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel an.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.03.07
Europäische Kommission richtet Stammzellen-Register ein
Die Europäische Kommission hat heute die Finanzierung eines europäischen Registers für humane embryonale Stammzellen beschlossen. Hauptziel dieser aus dem Forschungsrahmenprogramm der EU finanzierten neuen Initiative ist es, umfassende Informationen über alle in Europa verfügbaren humanen embryonalen Stammzellenlinien zur Verfügung zu stellen.
PRESSEMITTEILUNG Europäische Kommission 29.03.07
The Framework Programme for Research and Development and human embryonic stem cell research
Today the European Commission has announced the creation of a European registry providing comprehensive information about all human embryonic stem cell lines in Europe (see IP/07/437). This background note gives some more information about the project, as well as describing the context for European support of research using human embryonic stem cells.
Why has the European Commission proposed the creation of a registry of human embryonic stem cell lines and how will it work?
PRESSEMITTEILUNG Europäische Kommission mit zahlreichen Zusatzinfos 29.03.07
Weichmacher am Ende
Ethikrat / Das Gremium wird künftig beim Bundestag angesiedelt sein
Der neue Rat wird per Gesetz konstituiert und nicht bloß durch Kabinettsbeschluss.
Von Wolfgang Thielmann
Eine Alibiveranstaltung geht zu Ende.
Rheinischer Merkur Nr. 13, 29.03.2007
Patente auf Politiker
Greenpeace will Volksvertreter und ihre Gene nach europaeischem Recht patentieren
Berlin - Greenpeace hat ein Patent auf europaeische Politiker angemeldet, um die absurden Moeglichkeiten des gueltigen Patentrechtes aufzuzeigen.
PRESSEMITTEILUNG Greenpeace 29.03.07
Streit um Abtreibung polarisiert die mexikanische Gesellschaft
Umfragen zufolge hat die Kirche mit ihrem Ja zum Leben keine Mehrheit hinter sich – Kurienkardinal Trujillo droht eine Klage von Frauenrechtlerinnen
Von Brigitte Schmitt
DIE TAGESPOST 29.03.07
Patienten genießen in Deutschland weitgehende Rechte
Brüssel – Die Rechte von Patienten werden in Deutschland weitgehend gewahrt. So das Ergebnis einer Studie der europäischen Organisation Active Citizenship Network (ACN).
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.03.07
Weltweit Rechte von Menschen mit Behinderungen stärken
Union wird sich für ein zügiges Umsetzungsverfahren einsetzen
Anlässlich der Unterzeichnung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte behinderter Menschen durch Deutschland am 30.03.2007 erklärt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe MdB:
Rechte behinderter Menschen müssen weltweit gestärkt werden.
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen nahm im Dezember 2006 das Übereinkommen über die Rechte behinderter Menschen an.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB, CDU 29.03.2007
Schwangerschaftsabbrüche in Berlin – Konfliktgründe und Präventionsmöglichkeiten
In Berlin werden jährlich durchschnittlich 29.000 Kinder lebend geboren, gegen die Schwangerschaft und damit für die Möglichkeit des Abbruchs entschieden sich im letzten Jahr 10.000 Berlinerinnen.
PRESSEMITTEILUNG Senatskanzlei Berlin 29.03.07
Proteste in Polen
Abtreibungsgegner und -befürworter gehen in Warschau auf die Straße. Abstimmung im Parlament verschoben
TAZ 29.03.07
Nur Keuschheit hilft
Paderborner Frauen müssen zur Abtreibung in andere Städte fahren. Im gesamten Kreis gibt es keinen Arzt, der einen Schwangerschaftsabbruch vornimmt. "Wer anfängt, ist der Abtreiber"
Von Katharina Heimeier
TAZ 29.03.07
28. März 2007
Menschliches Sterben passt nicht in ein gesetzliches Raster
Vor der Generaldebatte des Bundestages bezieht die Bundesärztekammer Position
BERLIN (HL). Die Bundesärztekammer warnt vor der Illusion, die individuell und situativ höchst unterschiedlichen Konstellationen beim Sterben in ein gesetzliches Regelwerk pressen zu können. Sie bezieht damit in der aktuellen Debatte um ein Gesetz für Patientenverfügungen Position.
Ärzte Zeitung, 28.03.2007
Beim Verfassen von Patientenverfügungen können Ärzte beraten - ohne Entscheidungen abzunehmen
Von Christoph Fuhr
Beim Verfassen von Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten sind Patienten gut beraten, wenn sie sich vertrauensvoll an ihren Arzt wenden.
Ärzte Zeitung, 28.03.2007
Sterben lässt sich nicht per Gesetz regeln
Kommentar Von Christoph Fuhr
Krankheitsverläufe sind individuell, das Sterben lässt sich nicht per Gesetz regeln.
Ärzte Zeitung, 28.03.2007
Plädoyer für ein menschenwürdiges Sterben
Jede ärztliche Behandlung gegen den Willen eines Patienten ist eine strafbewehrte Körperverletzung. Das muss im Grundsatz auch für den nicht-einwilligungsfähigen Patienten gelten. Darum ist die Neuregelung von Patientenverfügungen überfällig.
Von Michael Kauch, MdB, FDP. Er leitet den Bundesfachausschuss Soziales der FDP und ist Sprecher seiner Fraktion für Palliativmedizin.
DIE WELT 28.03.07
Und wie sterbe ich?
An diesem Donnerstag debattiert der Bundestag erstmals darüber, ob und wie der Wille der Patienten am Lebensende gesetzlich geregelt werden kann. Ob die menschliche Würde mit einem Gesetz mehr Beachtung fände als bisher, ist jedoch höchst umstritten. Von Kathrin Zinkant
ZEIT online 28.3.2007
Für Grenzsituationen - Patientenverfügung reicht nicht
Eine Patientenverfügung allein reicht für eine optimale Versorgung im Betreuungsfall nicht aus.
N-TV.DE 28.03.2007
Patientenverfügungen: Zwischen Leben und Tod
Der Bundestag muss sich fragen, ob er ein Gesetz zu den Patientenverfügungen will und wie es aussehen soll.
Von Heidrun Graupner
SUEDDEUTSCHE.DE 28.03.2007
Pflegeversicherung mit Überschuss - Ergebnis ohne Rechnungsabgrenzung
Gesundheit/Antwort
Berlin: (hib/MPI) Das Vorziehen der Fälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge im Jahr 2006 hat der gesetzlichen Pflegeversicherung rund 800 Millionen Euro an Mehreinnahmen beschert.
HIB 082/2007, 28.03.2007
Abtreibungsverbot - um jeden Preis
Polnisches Parlament debattiert Verfassungsänderung
Das polnische Parlament debattiert zur Stunde über eine Verfassungsänderung zur Verschärfung des bereits äußerst strengen Abtreibungsrechts. Am Ende könnte ein generelles Abtreibungsverbot stehen - ganz gleich, welche Gründe eine Frau haben mag, diesen Schritt zu gehen. Der Streit in Polen gewinnt zusehends an Schärfe.
Von Thomas Rautenberg
TAGESSCHAU.DE 28.03.07
Mit Gott und Nation gegen Abtreibung
Demonstrationen für und gegen Gesetzesverschärfung
Während das polnische Parlament über eine Verschärfung des bereits äußerst rigiden Abtreibungsrechts debattiert, gingen die Polen auf die Straße - um für oder gegen ein generelles Abtreibungsverbot zu protestieren.
TAGESSCHAU.DE 28.03.07
Neue Leber aus dem Knochenmark
Die Diagnose kommt meist zu spät: Leberkrebs ist heimtückisch, weil er zunächst schmerzlos verläuft. Weltweit erkranken jährlich über eine Millionen Menschen. Nun haben deutsche Ärzte eine effektive Stammzellentherapie entwickelt, die in fünf von sechs Fällen Heilung verspricht
DIE WELT 28.03.07
Therapie bei Leberkrebs - Tests mit Stammzellen
Düsseldorfer Mediziner haben erstmals Leberkrebs-Patienten mit Stammzellen aus dem Knochenmark behandelt.
N-TV.DE 28.03.07
Transplantation von Leberzellen rettet Neugeborenen
MHH-Kinderärzte wenden innovatives Therapieverfahren bei angeborener Stoffwechselstörung an
Ärzte der Abteilung Kinderheilkunde, Pädiatrische Nieren-, Leber- und Stoffwechselerkrankungen der Medizinischen Hochschule (MHH) haben erstmals einem Neugeborenen Leberzellen transplantiert, um eine angeborene Stoffwechselerkrankung zu heilen.
PRESSEMITTEILUNG Medizinische Hochschule Hannover (IDW) 28.03.2007
Die Zwillings-Sensation
In den USA sind Zwillinge zur Welt gekommen, die weder eineiig noch zweieiig sind. Die beiden so genannten Chimären sind das Ergebnis eines extrem ungewöhnlichen Vorgangs.
Von Markus C. Schulte von Drach
SUEDDEUTSCHE.DE 28.03.07
Die eineinhalbeiigen Zwillinge
Geschwister sind näher verwandt als zweieiige und weniger nah als eineiige Zwillinge
Amerikanische Forscher haben erstmals bei Menschen eine Mischform von ein- und zweieiigen Zwillingen beschrieben
WISSENSCHAFT.DE 28.03.07
27. März 2007
Ärzte empfehlen Beratungsgespräch vor Erstellung einer Patientenverfügung
Berlin – Die Ärzteschaft empfiehlt Patienten, vor Abfassung einer vorsorglichen Willenserklärung das Gespräch mit einem Arzt des Vertrauens zu suchen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 27.03.07
Bundesärztekammer legt Empfehlungen zum Umgang mit Patientenverfügungen vor
Berlin – Die Bundesärztekammer empfiehlt Ärztinnen und Ärzten, mit ihren Patienten über die Vorteile einer Vorsorgevollmacht oder einer Patientenverfügung zu sprechen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.03.2007
Bekanntmachungen: Empfehlungen der Bundesärztekammer und der Zentralen Ethikkommission bei der Bundesärztekammer zum Umgang mit Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung in der ärztlichen Praxis
Bekanntgaben der Herausgeber: Bundesärztekammer
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 13 vom 30.03.2007, Seite A-891
Ärzte sträuben sich gegen Patientenverfügungen
Schon heute müssten sich Mediziner grundsätzlich daran halten, was Patienten vorab für den Fall eines schweren Unfalls oder einer tödlichen Krankheit festlegen, sagt Ärztepräsident Hoppe. Deswegen findet er das geplante Regelwerk überflüssig.
DIE WELT 27.03.07
„Im Zweifel für das Leben entscheiden"
Der SPD-Abgeordnete René Röspel will die Verbindlichkeit von Patientenverfügungen einschränken und fordert Grenzen für die Selbstbestimmung. Er fürchtet, dass Kranke zu Geißeln ihrer niedergelegten Entscheidungen werden.
DIE WELT 27.03.07
Der schwierige letzte Wille des Todkranken
Im Bundestag wird um den letzten Willen von Todkranken gestritten. Wie sollen Ärzte und Betreuer mit dem vorher geäußerten Wunsch auf einen Abbruch der Behandlung umgehen, wenn sich Patienten nicht mehr äußern können?
DIE WELT 27.03.07
Abgeordnete streiten um den vorletzten Willen
von Kai Beller (Berlin)
Millionen Menschen haben festgelegt, was mit ihnen im Fall einer tödlichen Erkrankung oder eines schweren Unfalls geschehen soll. Ein gesetzliche Grundlage für solche Patientenverfügungen fehlt bisher. Das will der Bundestag nun nachholen, doch es gibt Kritik an dem Vorhaben.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 27.03.2007
Patientenverfügung: Drei Alternativen
von Kai Beller (Berlin)
Der Bundestag debattiert über eine gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen. Die Abgeordneten haben die Wahl zwischen drei Möglichkeiten.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 27.03.2007
Patientenverfügungen: "Gesetz ist überflüssig"
Eine gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen zum Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen ist trotz jahrelanger Diskussion weiterhin offen.
N-TV.DE 27.03.2007
Von der Freiheit, das Lebensende zu gestalten
Die Debatte um die Patientenverfügung
Von Jacqueline Boysen
Der Tod ist keine einfache Sache: Viele Menschen möchten verhindern, dass ihr Ende unwürdig und quälerisch lange hinausgezögert sein könnte. Eine Patientenverfügung scheint ein geeignetes Mittel zu sein, um diesen Wunsch auch dann zu garantieren, wenn man beispielsweise nicht mehr ansprechbar ist. Doch welchen Wert haben diese Verfügungen, wie verbindlich sind sie?
DEUTSCHLANDFUNK 27.03.2007
Ärzte fordern Ausbau der Palliativmedizin
Resolution in Westfalen-Lippe
DORTMUND (iss). Gegen jegliche Art der aktiven Sterbehilfe hat sich die Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe (AEKWL) ausgesprochen. In einer Resolution fordern die Delegierten gleichzeitig den Ausbau von stationären und ambulanten palliativmedizinischen Angeboten.
Ärzte Zeitung, 27.03.2007
Zöller erwartet Reform der Pflege bis 2009
BERLIN (ddp). Unions-Fraktionsvize Wolfgang Zöller (CSU) geht davon aus, dass der großen Koalition die Reform der Pflegeversicherung in ihrer Regierungszeit gelingen wird.
Ärzte Zeitung, 27.03.2007
Opposition lehnt Kompromiss für neuen Ethikrat ab
BERLIN (dpa). Die große Koalition hat ihren Streit um den geplanten neuen Ethikrat beigelegt und den Weg für eine neue gesetzliche Grundlage frei gemacht.
Ärzte Zeitung, 27.03.2007
Grüne fordern Engagement der Bundesregierung für bioethische Grundsätze
Im Europaparlament (EP) wird im April 2007 über eine Verordnung entschieden, mit der die Zulassung von neuartigen Gen-, Zell- und Gewebetherapien europaweit einheitlich geregelt werden soll. Die Verordnung wird – wenn sie in Kraft tritt – auch in Deutschland unmittelbar gelten.
PRESSEMITTEILUNG Dr. Harald Terpe, MdB, Bündnis 90/Die Grünen 27.03.07
Bioethische Grundsätze auch bei Arzneimitteln für neuartige Therapien sicherstellen
Antrag der Abgeordneten Dr. Harald Terpe, Birgitt Bender,u.a. und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
2 Seiten, Drucksache 16/4853, 16. Wahlperiode 28.03.2007
Wieder auf dem Vormarsch
Von Stefan Rehder
Für die internationale Abtreibungslobby ist eines klar: Kein Recht auf Leben für einen Fötus. Ländern, die diese Ansicht nicht teilen wollen, werden wie im Fall Nicaragua massive Sanktionen angedroht. In der europäischen Entwicklungspolitik zählt nicht das dort geltende Recht, sondern allein das Geld. Denn für die Europäische Union gehören Abtreibungen zur Armutsbekämpfung.
DIE TAGESPOST 27.03.07
Mexiko: Kirche gegen Liberalisierung des Abtreibungsrechts
Mexiko City - In Mexiko zeichnet sich nach Einschätzung gesundheitspolitischer Beobachter eine Liberalisierung des Abtreibungsgesetzes ab.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.03.2007
Schweiz: Abtreibungs-Statistik bleibt 2005 stabil
Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche ist in der Schweiz stabil. Auf 1000 Geburten kommen rund 150 Abbrüche.
BERNER RUNDSCHAU 27.03.07
Zypries will Feststellung der Vaterschaft erleichtern
Berlin - Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) will Männern mehr Rechte bei Vaterschaftstests einräumen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.03.2007
Entscheidungshelfer für neurale Stammzellen entdeckt
Bochum/Paris – Zwei Moleküle, die das Verhalten von Nervenzell-Vorfahren während der Gehirnentwicklung bestimmen, haben Wissenschaftler vom Lehrstuhl für Zellmorphologie und Molekulare Neurobiologie in Bochum und der École Normale Supérieure, Paris, entdeckt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.03.2007
Das Geschäft mit der Hoffnung der Eltern
Biotech-Unternehmen Vita 34 an der Börse
"Ein Leben lang mehr Sicherheit" - dieses Versprechen der Firma Vita 34 hat bislang etwa 40.000 angehende Eltern überzeugt: Sie ließen das Nabelschnurblut ihres Kindes privat einlagern. Zum Börsenstart von Vita 34 kritisierten Politiker und Experten das Angebot als ein "Geschäft mit der Hoffnung".
Von Patrick Gensing
TAGESSCHAU.DE 27.03.07
26. März 2007
Neues Konzept zu Patientenverfügungen
Vor der Bundestagsdebatte am Donnerstag legen Abgeordnete aus vier Fraktionen gemeinsamen Entwurf vor
BERLIN (fuh). Abgeordnete aus vier Bundestagsfraktionen haben sich auf einen gemeinsamen Gesetzentwurf zu Patientenverfügungen geeinigt. Danach sollen Behandlungsabbrüche bei nicht mehr handlungsfähigen Menschen nur bei einem irreversibel tödlichen Krankheitsverlauf oder bei dauerhafter Bewusstlosigkeit möglich sein.
Ärzte Zeitung, 26.03.07
Patientenverfügung: Geteiltes Echo auf Gruppenantrag
Berlin - Der von Bundestagsabgeordneten von Union, SPD, FDP und Grünen vorgelegte Gruppenantrag zur gesetzlichen Verankerung von Patientenverfügungen stößt auf unterschiedliche Resonanz.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 26.03.07
Stellungnahme der Deutschen Hospiz Stiftung zum Entwurf Bosbach/Röspel für ein Patientenverfügungsgesetz
3 Seiten vom 26.03.07
Zahl der Sterbehilfe-Fälle in Belgien steigt um zehn Prozent
Brüssel - Die Zahl der Fälle aktiver Sterbehilfe in Belgien ist laut Medienberichten zwischen 2005 und 2006 um zehn Prozent gestiegen
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 26.03.07
Einigung auf neuen Ethikrat
Große Koalition legt Streit über beratendes Gremium bei
BERLINER MORGENPOST 26.03.07
Neuer Deutscher Ethikrat ohne Beteiligung von Abgeordneten
Berlin - Der Nationale Ethikrat wird bis zum Sommer von einem neuen Deutschen Ethikrat abgelöst.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 26.03.07
Zustimmung und Kritik für Koalitionspläne zum neuen Ethikrat
Bonn - Die Pläne der Regierungskoalition für einen „Deutschen Ethikrat“ haben heute ein geteiltes Echo hervorgerufen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 26.03.07
Nicht die Exekutive ist es, die die Legislative beauftragt
Nach der Einigung von Vertreterinnen und Vertretern der Großen Koalition auf die Zusammensetzung und Arbeitsweise des neuen Ethikrats erklärt der Behindertenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Ilja Seifert:
Nun soll dem Parlament also eine Statistenrolle zugedacht werden.
PRESSEMITTEILUNG Dr. Ilja Seifert, DIE LINKE 26.03.2007
Die Koalition ist drauf und dran, den Ethikrat zur Farce zu machen.
Berlin (kobinet) Die Koalition sei drauf und dran, den Ethikrat zur Farce zu machen. Diese Ansicht vertritt der behindertenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Ilja Seifert, nach der Einigung der großen Koalition auf die zukünftige Zusammensetzung und Arbeitsweise des Deutschen Ethikrates.
KOBINET-NACHRICHTEN 26.03.2007
Südkoreanische Forscher klonen erstmals Wölfe
Auf "Snuppy", dem ersten Klonehund, folgen nun "Snuwolf" und "Snuwolffy". Die Wölfe sind bereits anderthalb Jahren alt. Die Forscher konnten die Ergebnisse aber es jetzt der Öffentlichkeit präsentieren, da die Daten wegen des Fälschungsskandals um den Klonexperten Hwang Woo Suk streng überprüft wurden.
DIE WELT 26.03.07
"In Deutschland gibt es eine Atmosphäre des Misstrauens"
Embryonale Stammzellen könnten einmal die Medizin revolutionieren. Stammzellforscher Hans Schöler sagt im stern.de-Interview, welches Potenzial diese Zellen haben, warum viele Stammzellforscher Deutschland verlassen und warum er mit manchen Journalisten nicht mehr reden möchte.
STERN.DE 26.03.07
Stammzellforschung: Forscher wollen mehr Freiheiten
Von Jens Lubbadeh
Parkinson, Diabetes, Querschnittslähmung - mit embryonalen Stammzellen kann man vielleicht einmal viele Krankheiten heilen. Doch für ihre Herstellung werden Embryonen zerstört. Deutsche Forscher wollen nun eine Lockerung der Gesetze.
STERN.DE 26.03.07
Köhler unterschreibt Gesetz zur Gesundheitsreform
Berlin – Bundespräsident Horst Köhler hat das Gesetz zur Gesundheitsreform unterschrieben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 26.03.07
Engelmacherinnen oder: Ein Museum über Verhütung und Abtreibung
von peter-wagner
Erst die Pille versetzte Menschen in der Lage, die Sache mit der Fortpflanzung wirklich zu kontrollieren. Was war vorher? In Wien öffnete eben das erste "Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch". Besucher verlassen die Sammlung "berührt und verändert" - so hat es zumindest der Initiator Dr. Christian Fiala beobachtet.
Ein Gespräch über ein verstörendes, lehrreiches und auch skurriles Museum.
JETZT.DE 26.03.07
Globaler Aufruf gegen Patente auf Saatgut und Nutztiere
Bauernverbaende und NGOs mobilisieren gegen Europaeisches Patentamt in Muenchen
Muenchen - Ein weltweites Verbot von Patenten auf Saatgut und Tiere fordert heute ein neues Buendnis aus Bauernverbaenden sowie Umwelt- und Entwicklungshilfeorganisationen.
PRESSEMITTEILUNG Greenpeace 26.03.07
Werder-Stürmer mit neuer Niere
HANNOVER (eb). Der 27 Jahre alte Stürmer-Star von Werder Bremen, Ivan Klasnic, ist Ende vergangene Woche mit einer neuen Niere aus der Medizinischen Hochschule Hannover entlassen worden.
Ärzte Zeitung, 26.03.2007
24. März 2007
Der Wille des Sterbenden
Abgeordnete einigen sich fraktionsübergreifend auf einen Gesetzentwurf zur Patientenverfügung
Jörg Michel
BERLINER ZEITUNG 24.03.07
Geschlechtstest bei Föten - "Hintertür zur Selektion"
Forscher sind erzürnt über einen Test, der das Geschlecht von Föten früh erkennt. Sie befürchten Abtreibungen.
Von Hanno Charisius
SUEDDEUTSCHE.DE 24.03.2007
Gespaltene Katholiken - Reaktionen auf Debatte um „Donum vitae“
Bamberg/Rottenburg (DT/KNA) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick sieht in dem aktuellen Schreiben der Glaubenskongregation an die deutschen Bischöfe eine Aufforderung zum „unbezweifelbaren Ja zum Leben und Lebensrecht der ungeborenen Kinder“.
DIE TASGESPOST 24.03.2007
Ein deutsches Drama
Von Professor Manfred Spieker
Warum Katholiken nicht bei „Donum vitae“ mitarbeiten dürfen: Der Brief von Kardinal Levada hat eine lange Vorgeschichte.
DIE TASGESPOST 24.03.2007
23. März 2007
Bewegung in der Debatte über Patientenverfügungen
Berlin - Wenige Tage vor der ersten Bundestagsdebatte über ein Gesetz zu Patientenverfügungen kommt neue Bewegung in die seit Langem kontroverse Diskussion.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 23.03.07
Selbstbestimmungsrecht stärken - Patientenwohl schützen: Gemeinsamer Gruppenantrag zu Patientenverfügungen vorgestellt
Nach intensiven Beratungen in den letzten Monaten haben sich Abgeordnete aus mehreren Fraktionen auf einen gemeinsamen Gesetzentwurf zur Verankerung der Patientenverfügung im Betreuungsrecht geeinigt. Hierzu erklären die Abgeordneten Wolfgang Bosbach (CDU/CSU), René Röspel (SPD), Josef Winkler (Bündnis 90/Die Grünen) und Otto Fricke (FDP):
Unser Entwurf respektiert und stärkt das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen und schützt das Patientenwohl. Auch dann, wenn man selber nicht mehr entscheidungsfähig ist, sollen die im Voraus in einer Patientenverfügung getroffenen eigenen Anordnungen grundsätzlich verbindlich und vom Arzt und Betreuer zu befolgen und umzusetzen sein.
GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG Wolfgang Bosbach (CDU/CSU), René Röspel (SPD), Josef Winkler (Bündnis 90/Die Grünen) und Otto Fricke (FDP), MdBs, 23.03.07
Entwurf eines Gesetzes zur Verankerung der Patientenverfügung im Betreuungsrecht (Patientenverfügunggesetz - PatVerfG)
Gesetzentwurf der Abgeordneten Wolfgang Bosbach (CDU/CSU), René Röspel (SPD), Josef Winkler (Bündnis 90/Die Grünen) und Otto Fricke (FDP) u.a.
Deutscher Bundestag, Drucksache 16/...
40 Seiten, vorgestellt am 23.03.07
Bosbach-Entwurf zu Patientenverfügungen widerspricht Position der FDP
BERLIN. Zu Berichten über einen Gesetzentwurf mehrerer Bundestagsabgeordneter zu Patientenverfügungen erklären die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und der zuständige Berichterstatter der FDP-Bundestagsfraktion Michael Kauch:
Die FDP-Bundestagsfraktion hat als einzige Fraktion eine klare Position zu Patientenverfügungen in den Deutschen Bundestag eingebracht. Diese entspricht einem Beschluss des Bundesparteitages.
GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Michael Kauch, MdBs, FDP 23.03.07
Patientenverfügungen: Stiftung fordert Regeln für Willensermittlung
Ein Gesetz für Patientenverfügungen muss aus Sicht der Hospiz Stiftung klare Regeln für die Ermittlung des mutmaßlichen Willens von Patienten enthalten, die sich nicht mehr selbst äußern können.
TAGESSPIEGEL 23.03.2007
Ärzte als Case-Manager in Wismar
Vertrag zur Palliativversorgung / Elektronische Akten erleichtern Kooperation im Netz
WISMAR (di). Das Ärztenetz Wismar hat mit der AOK Mecklenburg-Vorpommern einen Integrationsvertrag zur Palliativversorgung abgeschlossen. Patienten wählen dabei einen Arzt als Case-Manager aus.
Ärzte Zeitung, 23.03.2007
Zeitungen: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Dignitas
Zürich - Die Staatsanwaltschaft Zürich hat laut Presseberichten Ermittlungen gegen die Sterbehilfeorganisation Dignitas aufgenommen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 23.03.07
Ermittlungen gegen Dignitas
Gegen die Sterbehilfeorganisation Dignitas haben die Zürcher Strafverfolgungsbehörden Ermittlungen aufgenommen. Untersucht werden Vorwürfe wegen möglicher Fälle von aktiver Sterbehilfe.
BERNER RUNDSCHAU 23.03.07
Gewebegesetz: Mehr Aufwand – weniger Spender
In Deutschland willigen nach wie vor nur wenige Menschen oder ihre Angehörigen in eine Organspende ein. Wenn das Gewebegesetz in Kraft tritt, könnten es noch weniger werden.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 12 vom 23.03.2007
Kontrolle von Arzneimittelforschung: Ein tief greifender Dissens
Neuber, Harald
In Berlin spitzt sich ein Streit zwischen Befürwortern und Gegnern der Ethikkommission des Landes zu.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 12 vom 23.03.2007, Seite A-759
Manipulierte Mäuse sehen Farben
Mäuse nehmen die Welt normalerweise nur in Schwarz-Weiß-Tönen wahr. Jetzt aber haben Forscher ein menschliches Gen ins Erbgut der Nager geschleust - und prompt konnten die Tiere Farben erkennen. Das Experiment weckt Hoffnungen auf die Korrektur von Farbenblindheit.
SPIEGEL ONLINE 23.03.07
Experiment lässt auch Mäuse in Farbe sehen
Bislang war die Fähigkeit Farben wahrzunehmen auf Menschen und Affen beschränkt. Doch jetzt haben Forscher ein menschliches Gen in die Netzhaut von Mäusen verpflanzt - mit Erfolg. Die Studienergebnisse geben Aufschluss über den Evolutionsprozess.
DIE WELT 23.03.07
Entscheidungshelfer für neurale Stammzellen entdeckt: RUB-Forscher berichten im Journal of Biological Chemistry
Einen wichtigen "Entscheidungshelfer", der das Verhalten von Nervenzell-Vorfahren während der Gehirnentwicklung bestimmt, haben Forscher der Projektgruppe "neurale Stammzellen" erforscht, und damit einen wichtigen Schritt zum Verständnis der Entwicklung des Nervensystems gemacht.
PRESSEMITTEILUNG Ruhr-Universität Bochum 23.03.07
Forscher finden Steuergen für Darmkrebs
PHILADELPHIA (ddp). US-Forscher haben ein Schlüsselgen für die Darmkrebs-Entstehung entdeckt: Ist es verändert, vermindert sich bei Mäusen die Bildung von Darmpolypen um 90 Prozent.
Ärzte Zeitung, 23.03.2007
"Freie Ärzteschaft“ warnt vor elektronischer Gesundheitskarte
Erkrath/Berlin - Der Verband „Freie Ärzteschaft“ hat die Informationskampagne zur elektronischen Gesundheitskarte (eGK) als „inhaltsleere Marketingversprechungen einer Industrie mit Interesse an Milliardengewinnen“ bezeichnet.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 23.03.07
Uni Regensburg: Künstliche Lunge erfolgreich implantiert
Regensburg – Ärzte der Klinik für Herz-Thorax-Chirurgie am Universitätsklinikum Regensburg haben einer Patientin eine künstliche Lunge implantiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 23.03.07
22. März 2007
Abgeordnete einigen sich auf Gesetzentwurf zu Patientenverfügung
Berlin - Bundestagsabgeordnete von Union, SPD, Grünen und FDP haben sich auf einen fraktionsübergreifenden Gesetzentwurf zur Patientenverfügung verständigt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 22.03.07
»Ich will schmerzfrei sterben«
Brigitte Zypries über das Recht auf Selbstbestimmung, die Pflicht der Ärzte – und über ihre eigene, persönliche Patientenverfügung. Ein ZEIT-Gespräch mit der Justizministerin
DIE ZEIT, 22.03.2007 Nr. 13
Sicherheit in der Grauzone
BERLIN. Nächste Woche debattiert der Bundestag das Thema Patientenverfügung - der Auftakt zu einem Beratungsprozess, an dessen Ende Rechtssicherheit in der Grauzone zwischen Leben und Tod für Patienten und Ärzte geschaffen werden soll.
KÖLNER RUNDSCHAU 22.03.07
"Mensch ist nicht Herr über Leben und Tod" / Patientenverfügung: Kolpingwerk fordert Wahrung der Menschenwürde
Köln - Anlässlich der im Deutschen Bundestag anstehenden Erörterung einer neuen gesetzlichen Regelung zur Geltung von Patientenverfügungen tritt das Kolpingwerk Deutschland nachdrücklich für die Wahrung der Menschenwürde in allen Lebensphasen ein. Dies bedeute für Patientenverfügungen eine eng gezogene Reichweitenbeschränkung.
PRESSEMITTEILUNG Kolpingwerk Deutschland 22.03.2007
Debatte zum Erbgesundheitsgesetz abgesetzt.
Berlin (kobinet) Die für heute im Deutschen Bundestag geplante Debatte zur Ächtung des Erbgesundheitsgesetz wurde überraschend abgesetzt.
KOBINET 22.03.2007
Bundestag will NS-Rassengesetz ächten
Antrag der Koalitionsfraktionen zum Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses aus dem Jahr 1933
NEU-ISENBURG (Smi). Der Bundestag beabsichtigt, in seiner heutigen Sitzung das am 14. Juli 1933 in Kraft getretene "Gesetz zur Verhütung des erbkranken Nachwuchses" zu ächten.
Ärzte Zeitung, 22.03.2007
Im Bundestag notiert: Verlagerung des Heimrechts auf die Länder
Familie/Kleine Anfrage
Berlin: (hib/SUK) Nach dem Stand der Verlagerung des Heimrechts auf die Länder erkundigen sich die Grünen in einer Kleinen Anfrage (16/4654).
HIB 077/2007, 22.03.2007
Ersatzteillager Mensch
Gewebegesetz / Knochen, Hornhäute, Herzklappen – in der Medizin hochbegehrt. Der Entwurf des Gesundheitsministeriums stößt auf erheblichen Widerstand
Rheinischer Merkur Nr. 12, 22.03.2007
Abtreibung – auch eine Frage des Glaubens
Die jüngsten statistischen Angaben geben die Zahl der vorgeburtlichen Kindstötungen nicht annähernd wieder – Ein unbequemes Thema wird verdrängt
Von Bernward Büchner
DIE TASGESPOST 22.03.2007
Schick: Die 'Scheinlösung' ist eine 'Schein'–Lösung
Erzbischof von Bamberg kritisiert den Verein "Donum vitae": Durch diese Scheine werden ungeborene Kinder getötet - Moralisch nicht gerechtfertigt, um eines vermeintlich guten Zweckes willen, die Tötung von wehrlosen ungeborene Kindern hinzunehmen
KATH.NET 22.03.2007
21. März 2007
Zypries für weitreichende Bürgerrechte bei der Patientenverfügung
Berlin – Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) hat sich für ein möglichst weitreichendes Selbstbestimmungsrecht bei der Patientenverfügung ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.03.07
Bevölkerung lehnt Beschränkung der Patientenverfügung auf den Sterbeprozess ab
Bundestag wird sich voraussichtlich Ende März erstmals mit einer Regelung des Vorsorgeinstruments befassen; neue Umfrage im Auftrag der DGHS
(dgpd Augsburg) Rechtzeitig zur Premiere einer Diskussion der Patientenverfügung im Deutschen Bundestag hat die DGHS eine repräsentative Forsa-Umfrage zum Thema durchführen lassen. Hier die wichtigsten Ergebnisse in Kürze:
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben DGHS 21.03.07
Anm.: Die DGHS ist Befürworter der aktiven Sterbehilfe, daher dürften diese Ergebnisse wenig überraschen...
Meinungen zur gesetzlichen Regelung der Patientenverfügung und einer gesetzlichen Reglung der Sterbebegleitung und -hilfe
FORSA-Umfrage März 2007 im Auftrag der Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben DGHS
8 Seiten, veröffentlicht 21.03.07
Streit um Pflegereform: SPD lehnt Unionskonzept ab
Berlin – Nach dem Drama um die Gesundheitsreform zeichnet sich in der großen Koalition auch beim Thema Pflege heftiger Streit ab:
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.03.07
Pflegekonzept der Union stößt auf Widerspruch
Kleine Ministerrunde mit Ulla Schmidt, Horst Seehofer und Ursula von der Leyen soll Eckpunkte-Konzept erarbeiten / Keine Frist vorgesehen
BERLIN (dpa/ddp/eb). Eine kleine Runde von drei Bundesministern soll Grundzüge einer Reform der Pflegeversicherung erarbeiten. Das hat CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer in Berlin mitgeteilt. Bei führenden SPD-Politikern stößt das von der Union vorgelegte Reformkonzept auf Widerspruch.
Ärzte Zeitung, 21.03.2007
Bundesregierung will Entwurf zum Gewebegesetz überarbeiten
Berlin - Die Bundesregierung will ihren Entwurf eines Gewebegesetzes überarbeiten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.03.07
Gewebegesetz wird überarbeitet
In der Debatte um das umstrittene Gewebegesetz hat die Bundesregierung eingelenkt. Nach heftiger Kritik von Experten hat das Gesundheitsministerium den Gesetzentwurf zurückgezogen und will ihn nun überarbeiten.
SPIEGEL ONLINE 21.03.07
Der menschliche Körper darf nicht zu einem Ersatzteillager degenerieren
Nach der einhelligen Ablehnung des vorgelegten Entwurfs zum Gewebegesetz in der öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses hat die Bundesregierung den Gesetzentwurf heute zurückgezogen und konsequenterweise die weiteren Beratungen ausgesetzt. Das wird vom gesundheitspolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE:, Frank Spieth, begrüßt:
Erfreulicherweise hat das geballte Expertenwissen einen nachhaltigen Eindruck im Regierungslager hinterlassen. Ein neuer Entwurf wird nicht vor Mai vorliegen.
PRESSEMITTEILUNG Frank Spieth, MdB DIE LINKE. 21.03.07
Alzheimer-Test auf Gen-Marker im Blut entwickelt
PARIS (ple). Einen Gentest auf Morbus Alzheimer haben Forscher des französischen Unternehmens ExonHit Therapeutics entwickelt und bereits bei 51 Patienten erfolgreich geprüft.
Ärzte Zeitung, 21.03.2007
Hüter des Genoms dirigiert zelluläres Orchester
Ergebnisse eröffnen neue Ansätze bei Therapieforschung
PRESSETEXT.AUSTRIA 21.03.2007
Straßburg rügt Polen
Menschenrechtsgerichtshof verurteilt Warschau zur Zahlung von Entschädigung an Mutter. Dieser war eine Abtreibung verwehrt worden
TAZ 21.03.2007
"Laien und Lehramt nicht gegeneinander ausspielen"
Tagespost-Interview mit Peter Beer, Leiter des Kath. Büros Bayern, über ‚Donum vitae’: Frau Waschbüsch kann keinem Bischof vorschreiben wollen, dass er über die Trennung von katholischer Kirche und Donum vitae jetzt nicht mehr nachdenken darf
KATH.NET 21.03.2007
20. März 2007
Sterbehilfeprozess endet für Ärztin glimpflich
Französin erhält ein Jahr auf Bewährung / Beteiligte Krankenschwester frei gesprochen / Klare Regelungen gefordert
PéRIGUEUX ( DDB). Eine 35 Jahre alte Ärztin, die einer krebskranken Patientin aktive Sterbehilfe geleistet hat, ist in Frankreich zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden.
Ärzte Zeitung, 20.03.2007
Hoppe gegen gesetzliche Regelung
Streit um Patientenverfügungen / Ärzte-Präsident kündigt neue Hilfe für Kollegen an
DÜSSELDORF (iss). Die Bundesärztekammer (BÄK) und die Zentrale Ethikkommission bei der BÄK werden am 27. März in Berlin novellierte Handreichungen zum Umgang der Ärzte mit Patientenverfügungen vorstellen.
Ärzte Zeitung, 20.03.2007
Jeder vierte Berliner über 75 ist pflegebedürftig
BERLIN (ddp). Mehr als jeder vierte Berliner über 75 Jahren ist pflegebedürftig.
Ärzte Zeitung, 20.03.2007
Union will höhere Beiträge für Pflege
MÜNCHEN (dpa). Zur Finanzierung der steigenden Pflegekosten sollen die Bürger nach Plänen der unionsregierten Bundesländer künftig höhere Beitragslasten schultern. Bayerns Sozialministerin Christa Stewens (CSU) stellte am Montag in München ein nach ihren Angaben mit den unionsgeführten Bundesländern abgestimmtes Reformmodell vor.
Ärzte Zeitung, 20.03.2007
Wenn das Geld nicht mehr reicht, soll Priorisierung am Krankenbett helfen, den Mangel zu verwalten
Von Marion Lisson
Immer mehr Ärzte in der Klinik fühlen sich überfordert, wenn es darum geht, bei ihren medizinischen Entscheidungen auch Kostenaspekte zu berücksichtigen.
Ärzte Zeitung, 20.03.2007
Lehmann wendet sich gegen aktive Sterbehilfe
Berlin (DT/KNA) Kardinal Karl Lehmann hat sich nachdrücklich gegen jede Form aktiver Sterbehilfe ausgesprochen.
DIE TASGESPOST 20.03.2007
Visa für Stammzellen
Experten sehen Forschung in Deutschland durch Embryonenschutz gefährdet
Von Volkart Wildermuth
Medizin. - Das deutsche Embryonenschutzgesetz von 2002 verbietet die Herstellung menschlicher embryonaler Stammzellen hierzulande, erlaubt jedoch ihren Import, so sie vor dem 1.1.2002 erzeugt wurden. Im Mai steht diese Regelung erneut zur Debatte.
DEUTSCHLANDFUNK 20.03.2007
Stammzellforschung in Deutschland
Standpunkt aus der Wissenschaft von Hans R. Schöler
Forschungspolitik. - Der Umgang mit embryonalen Stammzellen ist ein Reizthema in Deutschland. Pünktlich zur Bilanz, die der Bundestag im Mai nach fünf Jahren Erfahrungen mit der hiesigen Regelung ziehen will, lud die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung zu einer Tagung zum Thema ein. Der renommierte Biologe und Direktor des Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin in Münster Professor Hans R. Schöler bezog dort eindeutig Stellung. Der Deutschlandfunk dokumentiert im Folgenden seinen Vortrag.
DEUTSCHLANDFUNK 20.03.2007
Eine Breitseite nach Rom
Die Bundesvorsitzende von „Donum Vitae“ reagiert auf die Kritik aus Rom empört und verunglimpft Kritiker als „Denunzianten“; die „Tagespost“ nennt sie „erzkonservatives Würzburger Nischenblatt“.
KATH.NET 20.03.2007
Stopp für alle Genversuche in Gatersleben - Umweltinstitut München fordert sofortiges Ende der Experimente und personelle Veränderungen
Seehofer soll Konsequenzen aus Ungereimtheiten um die Genbank ziehen
PRESSEMITTEILUNG Umweltinstitut München 20.03.07
19. März 2007
Kein Koalitionsentwurf zur Reform des Stammzellgesetzes
Berlin - Union und SPD im Bundestag wollen keine gemeinsame Initiative zu einer Reform des Stammzellgesetzes ergreifen. Das wurde heute bei einer Konferenz der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin bekannt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.03.2007
Lehmann wendet sich gegen aktive Sterbehilfe
Berlin - Kardinal Karl Lehmann hat sich nachdrücklich gegen jede Form aktiver Sterbehilfe ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.03.2007
Zu wenig Schmerzmittel für Heimpatienten
FRANKFURT/MAIN (eb). 70 Prozent der etwa 6000 in deutschen Pflegeheimen lebenden Menschen haben zeitweise Schmerzen. Viele von ihnen bekommen aber zu wenig Schmerzmittel.
Ärzte Zeitung, 19.03.2007
Mehr Hilfe für pflegende Angehörige
Debatte um Pflegereform
BERLIN (eb) Eines der Kernziele einer geplanten Reform der Pflegeversicherung ist eine bessere Unterstützung der pflegenden Familienangehörigen. Das hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt klargestellt.
Ärzte Zeitung, 19.03.2007
Palliativ- und Psychiatrieversorgung ausgebaut
SAARBRÜCKEN (kin). Die integrierte Versorgung (IV) von Psychiatrie- und Palliativ-Patienten im Saarland wird deutlich ausgebaut.
Ärzte Zeitung, 19.03.2007
Börsengang trotz drohender Verluste
Nabelschnurblutbank Vita 34 will mit dem Emissionserlös Werbung finanzieren
LEIPZIG (hai). Erstmals will in Deutschland mit Vita 34 eine Nabelschnurblutbank an die Börse. Der für den 27. März geplante Gang aufs Parkett liegt nach jüngsten Kursverlusten an den Aktienmärkten in einem turbulenten Umfeld.
Ärzte Zeitung, 19.03.2007
Offener Brief der FDP zum Erbgesundheitsgesetz
Berlin (kobinet) Der Deutsche Bundestag wird sich am 22. März mit zwei Anträgen von CDU/CSU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen befassen, die die Ächtung bzw. Nichtigkeitserklärung des nationalsozialistischen Erbgesundheitsgesetzes fordern. Der behindertenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Jörg Rohde, hat dazu einen offenen Brief verfasst, den die kobinet-nachrichten im folgenden dokumentieren.
KOBINET 19.03.2007
17. März 2007
Abtreibung: Ärzte fordern Verbot für Geschlechtstest
Eine frühe Bestimmung des Geschlechts könnte dazu führen, dass unerwünschte Föten abgetrieben werden. Davor warnen Mediziner im FOCU-Gespräch.
FOCUS online 17.03.07
Siehe dazu:
Stellungnahme zur pränatalen Geschlechtsbestimmung aus mütterlichem Blut in der Frühschwangerschaft
Beschlossen von der Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik e.V. am 9. März 2007
Die Statistik hinter der Statistik
In Deutschland hat es 2006 weniger Abtreibungen gegeben – Aber das besagt nur wenig
Von Patricia Haun
DIE TAGESPOST 17.03.2007
Sterzinsky: Kritik an hohen Abtreibungszahlen in Berlin
Berlin (DT/KNA) Der Berliner Kardinal Georg Sterzinsky hat die hohe Zahl der Abtreibungen in der Hauptstadt kritisiert.
DIE TASGESPOST 17.03.2007
Lehmann: Dem Leiden nicht ausweichen
Erster Mainzer Hospiz- und Palliativtag stand unter der Überschrift „Dem Leid begegnen“
Mainz. Kardinal Karl Lehmann, Bischof von Mainz, hat sich erneut gegen die aktive Sterbehilfe ausgesprochen.
PRESSEMITTEILUNG des Bischöflichen Ordinariats Mainz 17.03.07
16. März 2007
Französische Ärztin wegen Sterbehilfe verurteilt
Paris - Wegen Sterbehilfe ist in Frankreich eine Ärztin zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.03.2007
Das Recht auf den eigenen Tod
Die Spanierin Inmaculada Echevarría litt seit 40 Jahren an Muskelschwund. Jetzt wurde ihr Beatmungsgerät abgeschaltet
Martin Dahms
BERLINER ZEITUNG 16.03.07
Charité: Mehr Mordfälle als bisher angenommen
Sechs Morde und zwei Mordversuche wirft die Staatsanwaltschaft inzwischen einer Krankenschwester der Berliner Charité vor. Die 54-Jährige hat gestanden, vier Menschen auf der Intensivstation getötet zu haben. Die Ermittlungen werden fortgesetzt.
DIE WELT 16.03.07
Weitere Vorwürfe gegen Irene B.
Krankenschwester mehr Mordfälle zur Last gelegt
Die Anklage gegen die ehemalige Charité-Krankenschwester Irene B. lautete bislang auf fünffachen Mord und einen versuchten Mord. Doch wie gestern bekannt wurde, sind die Ermittler nun auf zwei weitere Fälle gestoßen:.
TAGESSPIEGEL 16.03.07
Hungertod - Mehr Transparenz im Altenheim
Das, was in manchen Altenheimen tagtäglich stattfindet, ist ein Skandal. Mangels Personal und oftmals auch aus Profitgier müssen in dem Wohlfahrtsstaat Deutschland alte und hilfsbedürftige Menschen hungern und dursten.
TAZ 16.03.07
Karriere trotz Pflege
In der alternden Bevölkerung wächst der Bedarf nach Pflege - eine Herausforderung für viele Firmen. Erste Arbeitgeber helfen ihren Beschäftigten, Angehörige zu versorgen. Laut einer Studie sind dafür viel mehr Anstrengungen notwendig.
DIE WELT 16.03.07
Schlaganfall: Medizinischer Sachverstand und ethisches Gespür
Nacimiento, Wilhelm; Nolden-Koch, Martina; Schröer, Wolfrid; Papke, Karsten; Borasio, Gian Domenico
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 11 vom 16.03.07
Fachgesellschaft: „Heimbewohner schmerztherapeutisch oft unterversorgt“
Frankfurt - Eine Unterversorgung mit Schmerzmedikamenten bei Bewohnern von Pflegeheimen hat die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie kritisiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.03.2007
Belgien liberalisiert künstliche Befruchtung
Brüssel - Künstliche Befruchtung wird in Belgien künftig auch unverheirateten Frauen, Paaren ohne Trauschein und gleichgeschlechtlichen Paaren offen stehen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.03.2007
"Nach meiner Abtreibung hatte ich vier Selbstmordversuche"
Berlin Zeitung B.Z. thematisiert das Post-Abortion-Syndrom, lässt betroffene Frauen zu Wort kommen und bezeichnet Berlin als "Hauptstadt der Abtreibung"
KATH.NET 16.03.07
Oft passt es einfach nicht
Jede vierte schwangere Frau treibt in Berlin ab - so viele wie nirgends im Bundesgebiet
Jade-Yasmin Tänzler
Die meisten Schwangerschaftsabbrüche gibt es in Berlin nicht bei Frauen unter 18 Jahren, wie man vielleicht erwartet hätte.
BERLINER ZEITUNG 16.03.2007
Kinder ja – aber später
Diskussion um die Zahl der Abtreibungen in Berlin: Vor allem Jugendliche machen sich keine Gedanken um Verhütung
Egal, ob die Zahlen sinken oder steigen, bei den Abtreibungen liegt Berlin statistisch bundesweit immer an erster Stelle.
TAGESSPIEGEL 16.03.2007
Deutsche Seniorenliga e.V.
Umfangreiche Infos zum Thema Pflege
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