Presse
Pressespiegel 01.-15. Mai 2004
Anzahl: 76 Artikel, Stand 15.05.04
15. Mai
Vorsorge für den Ernstfall
Viele haben Angst, Opfer einer Apparatemedizin zu werden – Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht helfen, über das eigene Sterben zu bestimmen
Von Jerzy Staus
DIE TAGESPOST Nr.405 vom 15.05.2004
Abtreibung: Schwan sieht Gesetzgeber nicht in der Pflicht
Lebensschutz, Menschenwürde und der Glaube – Ein Gespräch mit der SPD-Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten
Von Markus Reder
DIE TAGESPOST Nr.405 vom 15.05.2004
14. Mai
Test soll Erfolg bei künstlichen Befruchtungen erhöhen
In die Nährlösung abgegebenes Protein zeigt an, welche Embryonen die bestern Chancen haben
WISSENSCHAFT.DE 14.05.2004
Geschenke für die Eizelle
Spermien spenden nicht nur ihre Chromosomen
Von Michael Lange
Medizin. - In den wissenschaftlichen Schlagzeilen wurden die Spermien und mit ihnen gleich die Männer in den letzten Jahren noch unwichtiger gemacht als sie im Alltag ohnehin sind. Im Labor zeigte sich immer wieder: Es geht auch ohne sie. Frau braucht zur Fortpflanzung neben ihrer Eizelle mit ihrem Erbmaterial nur irgendein zweites Erbgut, egal woher. So kann durch Klonen, Jungfernzeugung oder Befruchtung neues Leben entstehen. Aber ganz so einfach ist es nicht. Die Spermien sind wichtiger als gedacht. Neben dem Erbgut in ihrem Zellkern haben sie weiteres zum Nachwuchs beizutragen. Das zeigen gleich zwei wissenschaftliche Veröffentlichungen in dieser Woche.
DEUTSCHLANDFUNK 14.5.2004
Gentherapie mit modifizierten HIV gegen HIV getestet
MARYLAND (mut). Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben, so ähnlich soll eine Gentherapie gegen HIV funktionieren, die erstmals an drei Patienten geprüft wurde.
Ärzte Zeitung, 14.05.2004
Gewebetransplantationen: Freiwillig und unentgeltlich
Klinkhammer, Gisela
Über Gewebeverwendung und Transplantationsmedizin diskutierten auf einem Symposium in Berlin Ärzte, Politiker, Juristen und Medizinethiker.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 20 vom 14.05.2004
Sterbebegleitung: Euthanasie bleibt tabu
Rabbata, Samir
Die Debatte über die aktive Sterbehilfe ist erneut entbrannt. Die Bundesärztekammer hat ihre ablehnende Position bekräftigt und bietet Ärzten damit eine Orientierungshilfe.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 20 vom 14.05.2004
Schweiz: Katholiken und Anthroposophen sind gegen ärztliche Suizid-Beihilfe
BERN - Ein Arzt soll auch künftig keine Beihilfe zum Suizid leisten. Katholische und anthroposophische Kreise wehren sich gegen einen Passus, der in die Richtlinien der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) einfliessen soll.
SWISS INFO 14.05.04
Folter und Misshandlungen: Pervertiertes Wissen
Korzilius, Heike
Der Skandal um die Folterung von irakischen Gefangenen durch US-amerikanische und britische Soldaten weitet sich aus. Längst ist nicht mehr von Einzelfällen die Rede.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 20 vom 14.05.2004
Anm.: Hier das aktuelle Tagesgeschehen aus ärztlicher ethischer Sicht
Studie: Zuzahlungen im internationalen Vergleich
Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung stellt heute die Studie „Zuzahlungen im internationalen Vergleich“ der Öffentlichkeit vor. Diese wurde zu Beginn des Jahres 2003 in Auftrag gegeben, um die Informationsgrundlagen im Vorfeld der Gesundheitsreform zusätzlich durch internationale Vergleiche der Gesundheitssysteme zu untermauern.
PRESSEMITTEILUNG BMGS 14.05.04
Kinder in Kliniken stark von Unterernährung betroffen
Von Vlad Georgescu und Marita Vollborn
Bis zu 30 Prozent aller Krankenhauspatienten in Deutschland sind einer Studie zufolge unterernährt, viele von ihnen sind Kinder. Ein Münchner Ernährungsmediziner warnt jetzt vor den dramatischen Folgen für die Patienten und das Gesundheitssystem.
SPIEGEL ONLINE 14.05.04
Stiftung „Mutter und Kind“: Berichterstattung gefordert
Der frühere stellvertretende Vorsitzende übt scharfe Kritik an der Bundesregierung.
Vor 20 Jahren wurde die Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ auf Initiative des damaligen Bundesgesundheitsministers Heiner Geißler (CDU) gegründet.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 20 vom 14.05.2004, Seite A-1401
"Das Alter darf kein Ausschlußkriterium sein"
Neurochirurgen fordern mehr individuellen Spielraum bei Entscheidungen über Therapiemöglichkeiten
KÖLN. Das Alter von Patienten darf trotz des Kostendrucks im Gesundheitswesen nicht zum Ausschlußkriterium für die Entscheidung über die Aufnahme oder Fortsetzung einer Behandlung werden, fordert Professor Norfrid Klug, Präsident der 55. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) in Köln.
Von Ilse Schlingensiepen
Ärzte Zeitung, 14.05.2004
Immer mehr Patienten reklamieren bei Kammern Behandlungsfehler
MÜNCHEN (sto). Immer mehr Patienten wenden sich wegen des Verdachts eines ärztlichen Behandlungsfehlers an die Gutachterstellen bei den Landesärztekammern. Grund für diesen Anstieg sei "zweifellos" das gewachsene Selbstbewußtsein der Patienten, erklärte der Präsident der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK), Dr. Hellmut Koch.
Ärzte Zeitung, 14.05.2004
13. Mai
Gentherapie kann Ausbreitung von HIV stoppen
Erste Tests mit Patienten viel versprechend
Gaithersburg (pte, 13. Mai 2004 09:15) - Drei Patienten haben in Amerika eine neue experimentelle Therapieform gegen HIV erhalten.
PRESSETEXT.AUSTRIA 13.05.04
Unterschätztes Sperma: Männer nicht völlig überflüssig
Nach der ersten künstlichen Säugetier-Fortpflanzung ganz ohne Spermien wurde bereits geargwöhnt, Männer könnten eines Tages überflüssig werden. Doch US-Forscher geben Entwarnung: Im Samen stecken Moleküle, ohne die ein Embryo kaum heranreifen kann.
SPIEGEL ONLINE 13.05.04
Hoppe: "Wir schlittern in eine veritable Mangelversorgung"
Harsche Kritik an politischen Weichenstellungen / Interview mit Kammerchef
NEU-ISENBURG (spe/msc). Patienten in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) werden schon bald nicht mehr schnell und adäquat behandelt werden können. Das befürchtet jedenfalls der Präsident der Bundesärztekammer, Professor Jörg-Dietrich Hoppe: "Im GKV-System werden wir in eine veritable Mangelversorgung schlittern", warnt er im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung".
Ärzte Zeitung, 13.05.2004
Schweiz: Arbeitsgruppe der Bischöfe kritisiert Entwurf zur Sterbehilfe
Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften hat Richtlinien zur Betreuung von Patienten am Lebensende entworfen.
KATH.NET 13.05.04
Regierung will EU-Richtlinie zur Neuregelung des Gentechnikrechts umsetzen
Verbraucherschutz/Gesetzentwurf
Berlin: (hib/BES) Die Bundesregierung will das Gentechnikrecht novellieren und hat dazu einen Gesetzentwurf (15/3088) vorgelegt. Die Neuregelung solle in erster Linie der Umsetzung des Gemeinschaftsrechts der EU über die absichtliche Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen in die Umwelt dienen, heißt es in der Begründung.
HIB 130/2004 13.05.04
12. Mai
Deutscher Biotechnologie-Report 2004 vorgestellt:
Bulmahn: "Deutschland wird seine Spitzenposition in der Biotechnologie behaupten"
Investoren fassen wieder mehr Vertrauen in die Biotechnologie-Branche. Dies geht aus dem "5. Deutschen Biotechnologie-Report 2004" hervor, den
Ernst & Young am Mittwoch im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin vorstellte.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 12.05.04
Biotech-Branche hat einen steinigen Weg vor sich
Umsatz sowie Ausgaben für Forschung und Entwicklung gehen zurück / Unternehmen können Verluste verringern
FRANKFURT/MAIN (all). Die deutschen Biotech-Unternehmen müssen weiter sparen. Die meisten wichtigen Kennzahlen waren 2003 mit einem Minus versehen. Das ist das Ergebnis des Biotech-Reports der Unternehmensberatung Ernst & Young mit dem Titel "Der steinige Weg zu den Sternen".
Ärzte Zeitung, 12.05.2004
Experte fordert freien Organhandel
Eine völlige Legalisierung des Organhandels verlangt der Bayreuther Gesundheitsökonom Peter Oberender. Damit will der Professor den Mangel an Spenderorganen bekämpfen und gleichzeitig die Situation der Spender aus ärmeren Ländern verbessern.
SPIEGEL ONLINE - 12.05.04
Diskriminiert das Abtreibungsverbot die Frauen?
Es gibt einen Strategiewechsel in der Argumentation der Abtreibungsbefürworter, stellte die Juristen-Vereinigung Lebensrecht fest.
KATH.NET 12.05.04
Bremen startet Initiative zu DNA-Massentest
BREMEN (cben). Die SPD-Bürgerschaftsfraktion Bremens will den Senat der Stadt auffordern, eine Bundesratsinitiative zu DNA-Massentests zu starten.
Ärzte Zeitung, 12.05.2004
Deutsche Herzstiftung verleiht Heinz Meise-Preis 2004
Münchner Wissenschaftlerin für Stammzellenforschung ausgezeichnet
(Frankfurt am Main, 12. Mai 2004) Der Heinz Meise-Preis der Deutschen Herzstiftung e.V. ging in diesem Jahr an Privat-Dozentin Dr. med. Ilka Ott und ihre Mitarbeiter vom Deutschen Herzzentrum München. Ausgezeichnet wurde ihre grundlegende wissenschaftliche Arbeit über die Möglichkeit, Stammzellen zur Behandlung der Folgen eines Herzinfarkts zu verwenden.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Herzstiftung 12.05.04
11. Mai
Mehr Nationale Genomforschung
Catenhusen gibt Startschuss für 300 neue Forschungsprojekte des NGFN
Die deutsche Genomforschung geht in die zweite Runde. Wolf-Michael Catenhusen, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), hat am Dienstag die Förderung von rund 300 neuen Forschungsprojekten im Nationalen Genomforschungsnetz (NGFN) bekannt gegeben.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 11.05.04
Stammzellen aus dem Blut im Gehirn gefunden
GAINSVILLE (ple). Vielleicht können hämatopoetische Stammzellen doch mehr, als manche bisher geglaubt haben. US-Forscher haben nämlich noch sechs Jahre nach der Transplantation solcher Stammzellen von männlichen Spendern bei drei Frauen im Gehirn die Spenderzellen nachgewiesen. Die Zellen hatten sich unter anderen in Neuronen verwandelt, was möglicherweise eines Tages therapeutisch nutzbar ist.
Ärzte Zeitung, 11.05.2004
Stammzellen zur Regeneration von Muskeln
Entscheidende Rolle des Gens Pax7 nachgewiesen
Ottawa (pte, 11. Mai 2004 09:15) - Wissenschaftler des Ottawa Health Research Institute http://www.ohri.ca haben erforscht, wie sich Stammzellen in Muskelzellen verwandeln.
PRESSETEXT.AUSTRIA 11.05.04
Neue Technologien in Tissue Engineering und regenerativer Medizin
Blutgefäßbildung entscheidend beim Tissue Engineering
Rasante Fortschritte in den Bereichen Tissue Engineering und regenerative Therapien erleichtern das Design und Wachstum neuer Organe in Labors unter Einsatz von Biopolymer-Gerüsten und -Matrixstrukturen. Bevor solche Implantate jedoch als Standardbehandlungsmethoden akzeptiert werden, müssen zunächst grundlegende Probleme wie beispielsweise das der Blutgefäßbildung gelöst werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Analyse von Technical Insights, einem Unternehmensbereich der Unternehmensberatung Frost & Sullivan.
PRESSEMITTEILUNG Frost & Sullivan Limited 11.05.04
Anm.: Dort kann die Studie bezogen werden.
10. Mai
Experimente am Herzen
Deutsche Ärzte sind führend bei der Behandlung von Infarktpatienten mit Stammzellen. Ihr Therapieansatz wird weltweit kopiert. Kritiker warnen vor einer Ausweitung der Menschenversuche: Die vermeintlichen Wunderzellen könnten Entzündungen oder Wucherungen hervorrufen.
DER SPIEGEL 20/2004 - 10.05.04
Anm.: Langer lesenswerter Artikel
Klonkühe produzieren Designer-Antikörper für die Therapie
BERLIN. Um therapeutische Antikörper zu gewinnen, benutzen Forscher und Arzneimittelhersteller am liebsten Zellkulturen. Doch je komplexer die gewünschten Eiweißgebilde, desto rascher stößt man mit Petrischalen an Grenzen. Eine Alternative sind genetisch veränderte Klontiere, die in Milch oder Blut Proteine produzieren, die dann nur noch abgezapft werden müssen.
Von Philipp Grätzel von Grätz
Ärzte Zeitung, 10.05.2004
Kardiologe fordert Prüfung von Komedikationen in Studien
MANNHEIM (wst). Mit dem Alter und einer zunehmenden Multimorbidität steigt die Zahl der verordneten Medikamente. Damit wächst aber nicht nur das Complianceproblem sondern auch das Risiko potentiell tödlicher Arzneimittelinteraktionen. Wissenschaftler und die pharmazeutische Industrie sollten die praktizierenden Kollegen bei diesem Problem unterstützen.
Ärzte Zeitung, 10.05.2004
China wird immer älter und immer männlicher
Folgen der Familienplanung
Wie die europäische wird auch die chinesische Gesellschaft immer älter. Doch wegen der chinesischen Familienplanungspolitik wird China auch immer mehr zu einer Männergesellschaft. Die Ein-Kind-Politik hat dazu geführt, dass vor allem Mädchen abgetrieben werden.
NZZ NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 10.05.04
Land verdoppelt Zuschüsse für die Konfliktberatung
STUTTGART (mm). Die Landesregierung Baden-Württemberg wird rückwirkend zum 1. Januar 2004 die Landeszuschüsse für die Schwangerschaftskonfliktberatung verdoppeln.
Ärzte Zeitung, 10.05.2004
Das Glück des Wildschweins
Norbert Hoerster fragt, ob Tiere eine Würde haben - und antwortet mit Nein
Der Philosoph Norbert Hoerster ist bekannt für unbequeme Thesen und eine klare Argumentation. Weil er die Sterbehilfe unter bestimmten Gesichtspunkten rechtfertigt, wurden seine Vorträge von aufgebrachten Studenten gestört, so dass er 1998 seinen Lehrstuhl an der Universität Mainz vorzeitig aufgab.
BERLINER ZEITUNG 10.05.04
Anm.: Bemerkenswerte Thesen...
8. Mai
Bulmahn: Medizintechnik schafft Arbeitsplätze und Lebensqualität
BMBF fördert Medizintechnik mit 30 Millionen Euro jährlich - Ausstellung im Deutschen Museum München eröffnet Vier Berliner Schülerinnen gewinnen Wettbewerb "Hightech für den Körper"
PRESSEMITTEILUNG BMBF 09.05.04
Vorstoß für aktive Sterbehilfe
Rheinland-pfälzische Bioethik-Kommission will Straffreiheit in Ausnahmefällen
Jens Bayer-Grimm
MAINZ, 7. Mai. Aktive Sterbehilfe soll in Deutschland verboten bleiben: Darin sind sich Parteien, Ärzteverbände und Kirchen einig. Gegen dieses generelle Verbot hat die rheinland-pfälzische Bioethik-Kommission einen Vorstoß gewagt.
BERLINER ZEITUNG 08.05.04
7. Mai
Embryonen nach HLA-Merkmalen ausgewählt
Eltern wünschten sich Kinder als Stammzell-Spender für deren krebskranke Geschwister / 200 Embryonen untersucht
CHICAGO (ple). In den USA sind fünf Kinder zur Welt gekommen, die nach einer In-vitro-Fertilisation noch vor der Implantation in den Uterus anhand von HLA-Merkmalen ausgewählt wurden.
Ärzte Zeitung, 07.05.2004
Mit der Gentherapie sind zumindest kleine Erfolge möglich
Bei Patienten mit moderat ausgeprägten Mukoviszidose-Symptomen verbessert die Therapie die Lungenfunktion / Gentherapie in utero bei Tieren
Von Nicola Sigmund-Schultze
Ärzte Zeitung, 07.05.2004
Gentherapie macht alkoholabhängige Ratten (fast) trocken
Ansatz könnte auch bei Menschen mit Neigung zum Alkoholismus helfen
WISSENSCHAFT.DE 07.05.04
Beobachtungs- und Nachbesserungspflicht nach Abtreibungen nachkommen
Familie/Kleine Anfrage
Berlin: (hib/VOM) Die vom Bundesverfassungsgericht geforderte Beobachtungs- und Nachbesserungspflicht im Zusammenhang mit Schwangerschaftsabbrüchen hat die CDU/CSU-Fraktion zum Gegenstand einer Kleine Anfrage (15/3029) gemacht. Vor elf Jahren habe das höchste deutsche Gericht sein zweites Abtreibungsurteil verkündet, seither gelte das so genannte Beratungskonzept, das faktisch als Fristenregelung mit Beratungspflicht wirke.
HIB 126/2004 07.05.2004
Über sexuelle Gewalt gegen Behinderte Auskunft geben
Gesundheit und Soziale Sicherung/Kleine Anfrage
Berlin: (hib/VOM) Die Bundesregierung soll sich zur sexuellen Gewalt gegen Menschen mit Behinderung äußern. Dies verlangt die CDU/CSU-Fraktion in einer Kleinen Anfrage (15/3009). Diese Gewalttaten würden bislang sowohl in der Forschung als auch in der öffentlichen Diskussion weitgehend tabuisiert.
HIB 126/2004 07.05.2004
Meinungsumfragen zum Gesundheitswesen: Viele Erhebungen dienen vor allem Lobbyzwecken
Rieser, Sabine
Sage mir, welche Antwort du brauchst, und ich sage dir, wie du fragen musst – so einseitig sind nicht alle Umfragen angelegt. Manche aber doch. Ein Tagungsbericht aus Bremen
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 19 vom 07.05.2004
EU-Parlamentarier John Bowis: „Wir sollten unser Wissen teilen“
Richter-Kuhlmann, Eva A.
2005 soll ein Europäisches Gesundheitsamt seine Arbeit aufnehmen.
Ein Interview
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 19 vom 07.05.2004
6. Mai
Angriff auf die Schwächsten
Ethik und Recht / Wenn Juristen verbotenes Terrain betreten
Die Behinderung eines Menschen darf nicht zum Maßstab für seinen Wert gemacht werden. Doch gerade das wird heute wieder versucht.
RHEINISCHER MERKUR Nr. 19, 06.05.2004
"Hilfreich, dass ich Ökonom bin"
HORST KÖHLER / Wofür steht der Kandidat von Union und FDP?
Am 23. Mai tritt er gegen Gesine Schwan an. Ein Gespräch über Europas Identität, Nachteile von Familien und die Lebensfreude Behinderter.
RHEINISCHER MERKUR Nr. 19, 06.05.2004
Anm.: Ein lesenswertes Interview zu den biopolitischen Postionen des Bundespräsidentenkandidaten.
Biopolitik: Markige Worte
Autor: Matthias Gierth
Wolfgang Clement setzt auf markige Wortmeldungen. In der biopolitischen Debatte ließ sich dies eindrücklich im Mai 2001 bestaunen.
RHEINISCHER MERKUR Nr. 19, 06.05.2004
USA: Säuberung im Ethikrat
Wahlkalkül und Stimmungsmache anstelle von Diskussion und Meinungsvielfalt, oder: Wie die biopolitischen Berater des amerikanischen Präsidenten geklont wurden
Von Arthur L. Caplan
Vor ein paar Wochen entließ das Weiße Haus zwei Mitglieder des vom Präsidenten einberufenen Rats für Bioethik.
DIE ZEIT Nr.20, 06.05.2004
"Ein Austausch ohne Entscheidungsdruck"
Fünfzig prominente Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Medien beziehen ab sofort im Internet Stellung zu einer Frage aus dem 1000Fragen-Projekt zur Bioethik. Gleichzeitig ruft die Aktion Mensch über Plakate, Anzeigen und Kinospots die Bevölkerung auf, sich unter www.1000fragen.de an der Debatte zu beteiligen.
PRESSEMITTEILUNG Aktion Mensch 06.05.04
Die Medizin muss sich dem ganzen Menschen widmen
Töten auf Verlangen ist grundsätzlich abzulehnen – Die Palliativmedizin sollte noch überzeugender vermittelt werden
Zu den jüngsten Versuchen in Rheinland-Pfalz, die aktive Sterbehilfe in Ausnahmen straffrei zu lassen, befragte Alexander Riebel die Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz, Gerda Graf.
DIE TAGESPOST Nr.405 vom 06.05.2004
In Würde sterben
M.B.
Die Diskussion um die Sterbehilfe geht weiter. Kaum hatte der Europarat die Initiative des Schweizers Dick Marthy zugunsten einer generellen Legalisierung der so genannten aktiven Sterbehilfe, sprich Euthanasie, zur Beratung an seinen Sozialausschuss zurückverwiesen, meldet sich jetzt in Rheinland-Pfalz eine die Landesregierung beratende Ethik-Kommission unter dem Vorsitz des Justizministers Herbert Mertin (FDP) zu Wort.
DIE TAGESPOST Nr.405 vom 06.05.2004
Das Ende des Zufalls
Ein Medikament gegen Lungenkrebs läßt Tumoren rapide schmelzen. Doch seine Wirkung entfaltet sich nur bei wenigen Patienten. Jetzt können die Ärzte vorhersagen, bei wem das Mittel wirkt
Von Harro Albrecht
DIE ZEIT Nr.20, 06.05.2004
Mehr Transparenz über Gentherapie-Studien durch Register
LANGEN (nsi). Register können mehr Transparenz über Gentherapie-Studien liefern. Für Deutschland ist vor kurzem ein solches nationales Register zu Gentransfer-Studien in Freiburg eingerichtet worden. Auch auf Europa-Ebene gibt es ein entsprechendes Netzwerk.
Ärzte Zeitung, 06.05.2004
Konferenz zu Gentests bei Menschen
Brüssel/Berlin, Gentests dienen der Feststellung genetisch bedingter Krankheiten. Sie helfen bei der Erkennung von Erbkrankheiten, der individuell auf den Patienten abgestimmten Behandlung und der Entwicklung neuer Arzneimittel. In Europa werden heute jährlich über 700.000 Gentests durchgeführt. Diese führen aber auch zu einer Reihe ethischer Probleme. Auf einer Konferenz, die heute und morgen von EU-Forschungskommissar Philippe Busquin in Brüssel ausgerichtet wird, stellt eine hochrangige Expertengruppe ihren Bericht und 25 Empfehlungen für eine verantwortungsvolle und ethisch vertretbare Anwendung von Gentests vor.
PRESSEMITTEILUNG EU-Kommission 06.05.2004
Erstmals in Deutschland gelungen: Lebend-Nieren-Transplantation gegen Blutgruppenzugehörigkeit am Freiburger Universitätsklinikum
Zum ersten Mal in Deutschland ist es einem Team von Transplantationsmedizinern unter der Leitung von Professor Dr. Günter Kirste, Universitätsklinikum Freiburg, gelungen, eine Lebend-Nieren-Transplantation erfolgreich durchzuführen, obwohl die Blutgruppen von Spender und Empfänger inkompatibel waren. Für die Lebend- Spende ergeben sich mit der so genannten AB0-Inkompatiblen Lebend-Nieren-Transplantation nun ganz neue Perspektiven:
PRESSEMITTEILUNG Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau 06.05.04 IDW
Was nicht passt, wird passend gemacht
Erstmals in Deutschland: Nierentransplantation mit unterschiedlichen Blutgruppen
Medizin. - An der Universitätsklinik Freiburg ist zum ersten Mal in Deutschland eine Niere verpflanzt worden, ohne dass Spender und Empfänger dieselbe Blutgruppe hatten. Der 62-jährige Empfänger ist bereits seit zehn Tagen wieder zu Hause und leidet nicht unter ungewöhnlichen Abstoßungsreaktionen. Das Verfahren wird bereits seit einiger Zeit in Japan und den USA praktiziert. Der Deutschlandfunk sprach mit dem leitenden Mediziner, Professor Günter Kirste vom Transplantationszentrum Freiburg. Die Fragen stellte Ralf Krauter.
DEUTSCHLANDFUNK 06.05.04
Qualität gibt es nicht zum Nulltarif
Berlin - "Die Zusammenarbeit zwischen Ärzteschaft und Pflege ist konstruktiv-kritisch, aber auch erfolgreich", betonten die Vertreter des Deutschen Pflegerats (DPR) und des Vorstands der Bundesärztekammer (BÄK) in einer gemeinsamen Sitzung über die Strukturierung der weiteren gemeinsamen Zusammenarbeit.
Gemeinsame Pressemitteilung von Ärzteschaft und Pflege 06.05.04
"Altenhilfe muss möglichst lange Selbstständigkeit garantieren"
Bundesministerin Renate Schmidt präsentiert Ergebnisse des Modellprogramms "Altenhilfestrukturen der Zukunft"
Die steigende Lebenserwartung bedeutet für die meisten älteren Menschen aktive und gesunde Jahre. Mit der Zahl der Hochaltrigen nimmt aber auch die Zahl der Pflege- und Betreuungsbedürftigen zu.
PRESSEMITTEILUNG BMFSFJ 06.05.04
Internationale Position Deutschlands in der Nanoforschung stärken
Bildung und Forschung/Anträge
Berlin: (hib/BES) Die Zukunft der deutschen Forschung im Bereich der Nanotechnologie steht im Mittelpunkt eines gemeinsamen Antrages der Koalitionsfraktionen (15/3051) und einer Initiative der FDP (15/3074). Darin sprechen sich die Fraktionen dafür aus, die Förderung dieser Schlüsseltechnologie in Deutschland voranzutreiben.
HIB 124/2004 06.05.2004
Antworten auf Fragen von morgen
Welche Stellung hat der Mensch in der modernen Bio-Medizin? – Sozialethiker-Tagung in Mönchengladbach
Von Stefan Rehder
DIE TAGESPOST Nr.405 vom 06.05.2004
Fünf Designer-Babys geboren
Auserwählte Retter: In den USA sind fünf Kinder zur Welt gekommen, die als Stammzellspender für kranke Geschwister ausgesucht worden waren.
NETZEITUNG.DE 06.05.04
5. Mai
USA: Geburt von Stammzellspendern nach Präimplantations-HLA-Diagnostik
CHICAGO. Kindern, die an einer Leukämie erkrankt sind, kann mit der Präimplantationsdiagnostik (PID) ein geeigneter Stammzellspender vermittelt werden. An einer US-Klinik wurden mittels PID die HLA-Eigenschaften von Embryonen untersucht, um sie gezielt in die Gebärmutter zu transferieren.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 05.05.04
Zähne aus Stammzellen gezüchtet
Lebendiger Zahn kann umliegendes Gewebe besser erhalten als Prothese
London - Britische Forscher haben in Tierversuchen nachgewiesen, dass sie mit Hilfe von Stammzellen neue Zähne züchten können.
DER STANDARD 05.05.04
Köhler für Überprüfung der Abtreibungsgesetzgebung
BERLIN. Der Kandidat von Union und FDP für die Bundespräsidentenwahl, Horst Köhler, hat eine Überprüfung der Abtreibungsgesetzgebung angeregt. Insbesondere die hohe Zahl der Spätabtreibungen sei äußerst bedenklich, sagte Köhler dem „Rheinischen Merkur“.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 05.05.04
Axiogenesis und FIT entwickeln Testinstrument auf Stammzellenbasis zum Ersatz von Tierversuchen
Aus Mäusestammzellen lassen sich Aggregate von kontrahierenden Herzmuskelzellen herstellen, die den empfindlichen Nachweis von herz-toxischen Medikamentenwirkungen erlauben. Zum schnellen und kostengünstigen Einsatz dieses Verfahrens in der Pharmaindustrie entwickeln Axiogenesis und Fraunhofer FIT gemeinsam eine hochintegrierte Instrumentenplattform. Das neue Verfahren kann bisher noch erforderliche Tierversuche in diesem Bereich komplett ersetzen.
PRESSEMITTEILUNG Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT
Vorsorge für ein selbstbestimmtes Sterben
Bundesärztekammer rät zu Patientenverfügungen / Verbindlichkeit für behandelnde Ärzte stärker betont
Regina Kerner
BERLIN, 4. Mai. Angesichts der Diskussion über eine Liberalisierung der Sterbehilfe in Deutschland hat die Bundesärztekammer an die Bevölkerung appelliert, frühzeitig so genannte Patientenverfügungen zu verfassen.
BERLINER ZEITUNG 05.05.04
Zulassen statt zuteilen
Mit ihren neu gefassten Grundsätzen reagiert die Bundesärztekammer auf eine überfällige Debatte
Von Ulrike Winkelmann
Ein eindeutiges Bekenntnis gegen die Sterbehilfe hat gestern Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer, abgelegt.
TAZ 05.05.2004
"Der Sterbende soll wählen können"
Eugen Brysch von der Deutschen Hospizstiftung will das Gesundheitswesen im Interesse Sterbender umkrempeln
TAZ 05.05.2004
4. Mai
Ärztliche Sterbehilfe bleibt tabu
Berlin (AP) Ärztliche Sterbehilfe bleibt in Deutschland tabu. Das geht aus den neuen Richtlinien der Bundesärztekammer hervor, die Präsident Jörg-Dietrich Hoppe am Dienstag in Berlin vorstellte.
YAHOO NEWS 04.05.04
Bundesärztekammer wertet Patientenrecht auf
Berlin (dpa) - Die Bundesärztekammer hat das Recht schwer erkrankter Patienten auf Selbstbestimmung in ihren Richtlinien aufgewertet.
WEB.DE 04.05.04
Ärzteschaft weiter strikt gegen aktive Sterbehilfe
"Jeder Mensch hat das Recht auf Leben und auf ein Sterben in Würde - nicht aber das Recht, getötet zu werden", erklärte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe am heutigen Dienstag bei einer Pressekonferenz zur Vorstellung der überarbeiteten "Grundsätze der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung".
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 04.05.04 inklusive Statement Statement Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe und Prof. Dr. Eggert Beleites
Grundsätze der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung - 2004
2 Seiten, veröffentlicht 04.05.04
Neue Grundsätze der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung sind zu schwammig.
Stellungnahme zu den neuen Grundsätzen von Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung:
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 04.05.04
CDL kritisiert Forderung nach Embryonentötung für die Forschung
Die Bundesregierung versuche erneut, den grundgesetzlich garantierten Schutz des menschlichen Lebens auszuhebeln, erklären die "Christdemokraten für das Leben".
KATH.NET 04.05.04
3. Mai
Rheinland-Pfalz: Beck gegen Ausnahmen beim Verbot der Sterbehilfe
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hat die von der Bioethik-Kommission des Landes befürwortete Straffreiheit bei aktiver Sterbehilfe in Ausnahmefällen abgelehnt.
SWR.DE 03.05.04
Deutsche Hospiz Stiftung kritisiert Justizminister Mertin
Berlin. „Es ist erschütternd zu sehen, mit welcher Arroganz der rheinland-pfälzische Justizminister Herbert Mertin behauptet, er könne eine bessere Gesetzeslage schaffen als die Niederländer. Das ist wirklichkeitsfremde Überheblichkeit in Reinkultur“, so Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung. Mertin hatte als Vorsitzender der rheinland-pfälzischen Ethikkommission eine gesetzliche Neuregelung der Sterbehilfe gefordert.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 03.05.04
Rheinland-Pfalz: Bioethik-Kommission nimmt Stellung zur Sterbehilfe
Mertin: Selbstbestimmungsrecht der Patienten muss im Mittelpunkt stehen
„Bei allen Überlegungen zur Sterbehilfe und Sterbebegleitung muss immer das Recht der Patienten im Mittelpunkt stehen, über das eigene Leben und das eigene Sterben im Rahmen des rechtlich Zulässigen selbst bestimmen zu können. Die Menschen in unserer Gesellschaft wollen in Ruhe und in Würde sterben und dabei sicher sein, dass ihre Wünsche und ihr Wille auch beachtet werden.“ Dies erklärte der Vorsitzende der Bioethik-Kommission des Landes Rheinland-Pfalz, Justizminister Herbert Mertin, anlässlich der Vorstellung der Thesen und Empfehlungen der Kommission zum Thema „Sterbehilfe und Sterbebegleitung“.
PRESSEMITTEILUNG Ministerium der Justiz, Rheinland-Pfalz 30.04.2004
Anm.: Hier gibt es die ausführlichen Inhalte der Stellungnahme
Erster Erfolg mit Gentherapie bei M. Alzheimer
SAN FRANCISCO (mut). Bei der weltweit ersten Gentherapie mit Alzheimer-Patienten ist es gelungen, die Progression der Erkrankung deutlich zu verzögern:
Ärzte Zeitung, 03.05.2004
Theorie bestätigt: Chromosomenenden bestimmen Lebenserwartung
Und es kommt doch auf die Länge an
Die Länge der Chromosomenenden bestimmt tatsächlich die Lebenserwartung eines Organismus. Koreanische Wissenschaftler konnten diese Vermutung nun erstmals an einem lebenden Organismus nachweisen:
WISSENSCHAFT.DE 03.05.04
Bei den Genen kommt es auf die richtige Verpackung an
BERLIN. Methylgruppen können Gene gewissermaßen stummschalten. Was das für die Entstehung oder den Verlauf von Krankheiten bedeutet, wollen Epigenetiker herausfinden. Sie haben deswegen das "Humane Epigenomprojekt" ins Leben gerufen und hoffen auf neue Diagnostika und darauf, bei Krebs die Genaktivität therapeutisch beeinflussen zu können.
Ärzte Zeitung, 03.05.2004
1. Mai
Zurück ins Leben
Jährlich fallen 8000 Menschen ins Wachkoma - In Lankwitz weckt man sie auf
Von Sylke Heun
Sie sind wach, aber sie können nicht reden, nicht handeln und sich nicht wehren. In Deutschland fallen pro Jahr etwa 8000 Menschen in ein Wachkoma.
BERLINER MORGENPOST 01.05.04
Die Wende im Lebensschutz in den USA
Ein bemerkenswerter Wandel der öffentlichen Meinung und der Trend zu legislativen Verbesserungen des Lebensschutzes ist festzustellen. Von Rudolf Zewell, Rheinischer Merkur.
KATH.NET 01.05.04
Weitere
"Präimplantationsdiagnostik" Praxis und rechtliche Regulierung in sieben ausgewählten Ländern
Zusammenfassung des TAB-Arbeitsberichtes Nr. 94
Büro für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag, Februar 2004
Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin": Stellungnahmen der nichtöffentlichen Anhörung zum Thema "Neue Entwicklungen in der Stammzellforschung"
Die Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" hat sich am 8. Dezember 2003 in einer nichtöffentlichen Anhörung mit neuen Entwicklungen in der Stammzellforschung befasst. Angesichts des großen Interesses an dieser Thematik werden Experten-Stellungnahmen aus der Anhörung zur Verfügung gestellt.
Veröffentlicht: 07.05.04
Wie wir sterben. Öffentliche Tagung des Nationalen Ethikrates
52 Seiten, Wortprotokoll der Tagung 31.03.2004 in Augsburg
Aufruf gegen die Verroh(stofflich)ung des Menschen
Bundesregierung soll "therapeutischem Klonen" einen Riegel vorschieben
Experten der Enquête-Kommission wenden sich gegen "Verrohstofflichung" von Embryonen / Ein Gastbeitrag
Beckmann, R., K. Braun, T. Degener, L. Geisler, S. Graumann, T. Neuer-Miebach, J. Reiter, I. Schneider, M. Wunder
Veröffentlicht Frankfurter Rundschau, 02.01.2001
Herren der Metaphern - Über den manipulativen Gebrauch von Bildern in den Lebenswissenschaften
Wer die Welt beherrschen will, muss sich einer schlagenden Sprache und überzeugender Bilder bedienen. Genau dies ist der Biowissenschaft gelungen, die mit ihrem Sprachgebrauch die Welt neu buchstabiert und erklärt - auch wenn die benutzten Metaphern oft unklar und unzutreffend sind. Über die Weltbilder in den Lebenswissenschaften hat sich Linus S. Geisler Gedanken gemacht. Wir setzen damit unsere Serie Januskopf der Moderne fort. Der Autor war Chefarzt am St. Barbara Hospital in Gladbeck und ist Mitglied der Enquetekommission des Bundestages zu Recht und Ethik in der modernen Medizin.
Von Linus S. Geisler
8 Seiten, veröffentlicht Frankfurter Rundschau, 18.08.2001, Nr. 191/33, S. 7
Parlamentarier im Meer von Zweifeln: "Der Mensch kann sich über den Menschen nicht verständigen" / Vor der Entscheidung über Embryonenforschung
"Der Mensch kann sich über den Menschen nicht verständigen", schreibt der französische Wissenschaftsphilosoph Michel Serre. Aber Politiker müssen so entscheiden, als ob dies möglich wäre.
Von Linus S. Geisler
6 Seiten, veröffentlicht Frankfurter Rundschau, 22.01.2002
Patientenautonomie – eine kritische Begriffsbestimmung
Von Prof. Dr. med. Linus S.Geisler
6 Seiten, Dtsch Med Wochenschr 2004;129:453–456
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