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Presse

Pressespiegel 16.-31. Mai 2005

Anzahl: 103 Artikel, Stand 05.06.05

31. Mai

Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin' arbeitet unter Zeitdruck weiter
31. Mai 2005 - Anlaesslich der gestrigen Sitzung der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin' erklaert der Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion in der Kommission, Dr. Wolfgang Wodarg:
Die Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin' hat ihre weitere Arbeitsplanung angesichts der juengsten politischen Ereignisse grundlegend umstellen muessen.
PRESSEMITTEILUNG Dr. Wolfgang Wodarg, MdB, SPD, 31.05.05

Patientenrechte, Arzthaftung, Arzneimittelrecht, Sterbehilfe
Universität zu Köln gründet Institut für Medizinrecht
PRESSEMITTEILUNG Universität zu Köln 31.05.05

Stärkung der Palliativmedizin - nicht vor der Wahl
KÖLN (iss). Die Bemühungen, die palliativmedizinische ambulante Versorgung zu verbessern, haben einen Rückschlag erlitten. Die geplante Verankerung von spezialisierten Palliative-Care-Teams im Sozialgesetzbuch V liegt wie andere Gesetzesvorhaben mindestens bis zu den Neuwahlen auf Eis.
Ärzte Zeitung, 31.05.2005

Herzen haben ihre eigenen Stammzellen
VALHALLA (ple). Das Herz eines Patienten mit frischem Herzinfarkt enthält offenbar eigene Stammzellen, die sich in Myozyten, glatte Muskelzellen und Endothelzellen der Koronargefäße verwandeln können und teilweise zur Regeneration des Myokards beitragen.
Ärzte Zeitung, 31.05.2005

Herzliche Stammzellen
Forscher bestätigen: Auch im Herzmuskel helfen die vielfältigen Zellen beim Regenerieren
Herzeigene Stammzellen helfen nach einem Infarkt, das beschädigte Herzmuskelgewebe zu regenerieren:
WISSENSCHAFT.DE 31.05.05
 


30. Mai

Besorgnis erregender Wildwuchs bei Pränataldiagnostik
Gesetzliche Konsequenzen nötig
Anlässlich der heutigen öffentlichen Anhörung "Aktuelle Entwicklungen und Perspektiven der Pränataldiagnostik (PND)" erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete und stellvertetende Vorsitzende der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" Hubert Hüppe:
Die heutige Sachverständigen-Anhörung hat gezeigt, dass im Bereich der Pränataldiagnostik gravierende Fehlentwicklungen eingetreten sind.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB CDU, 30.05.05

Ulla Schmidt: Gutachten 2005 des Sachverständigenrats bestätigt unsere gesundheitspolitische Richtung
Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen hat heute Bundesministerin Ulla Schmidt in Berlin sein aktuelles Gutachten mit dem Titel „Koordination und Qualität im Gesundheitswesen“ übergeben.
PRESSEMITTEILUNG BMGS 30.05.05

Dick oder dünn - den Weg bahnen wohl die Gene
Pharmakologin: "Die Nahrung wird je nach genetischer Ausstattung unterschiedlich verwertet"
HAMBURG (dpa). Bei einem läßt schon ein Stück Kuchen zum Kaffee die Fettpölsterchen schwellen. Der andere kann zwei Stück Sahnetorte essen, ohne zuzunehmen. Diese Vermutung meist gut beleibter Menschen ist nicht ganz verkehrt. Gene scheinen zumindest mehr Einfluß auf das Gewicht eines Menschen zu haben als sein Umfeld und seine Erziehung.
Ärzte Zeitung, 30.05.2005

Kolumbien: Bischöfe protestieren gegen Legalisierung der Abtreibung
„Niemand kann über den Tod eines Menschen entscheiden, um so mehr, wenn es sich um ein unschuldiges und schutzloses Geschöpf handelt“, so der Vorsitzende der Bischofskonferenz.
KATH.NET 30.05.05
 


28. Mai

Stammzellenforschung in Biopolis
Der Inselstaat Singapur will sich zum biotechnologischen Zentrum Asiens entwickeln
von Sophie Mühlmann
DIE WELT 28.05.05

Stammzellenforscher jubeln: "Können wieder freier atmen"
USA. Der Widerstand gegen Arbeit mit Embryo-Zellen schwindet.
Von unserem Korrespondenten Norbert Rief
DIE PRESSE 28.05.2005

Gendiagnostikgesetz - Grüne: Ermittler sollten Zugriff auf alle DNA-Daten erhalten
Sigrid Averesch
BERLIN, 27. Mai. Das Bundesjustizministerium wollte nach Angaben der Grünen den Sicherheitsbehörden einen umfassenden Zugriff auf die Gendaten der Bevölkerung ermöglichen.
BERLINER ZEITUNG 28.05.05

Neun Jahre tot
Von Ansbert Kneip
Wie ein hirnverletzter Feuerwehrmann wieder zu Bewusstsein kam
DER SPIEGEL 22/2005 - 28. Mai 2005
 


27. Mai

Der Streit um Stammzellen könnte für Bush zum Waterloo werden
Von Laszlo Trankovits
Das US-Repräsentantenhaus hat trotz aller Warnungen von US-Präsident George W. Bush die Förderung der Forschung mit humanen embryonalen Stammzellen durch Steuern beschlossen.
Ärzte Zeitung, 27.05.2005

Organempfänger in USA starben an Nager-Virus
NEW YORK (mut). In den USA sind drei Menschen nach einer Organtransplantation an einer Infektion mit LCM-Viren gestorben. Der Organspender war mit den Viren infiziert, aber nicht erkrankt.
Ärzte Zeitung, 27.05.2005

Stammzellforschung: Spektakuläre Entwicklungen mit vielen Fragezeichen
Richter-Kuhlmann, Eva A.
Südkoreanische Forscher haben erstmals embryonale Stammzellen gewonnen, indem sie menschliche Eizellen mit Körperzellen unheilbar Kranker verschmolzen.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 21 vom 27.05.2005

Stammzelldebatte: Startschuss für biopolitische Kehrtwende?
Zylka-Menhorn, Vera
Unterschiedliche Auffassungen auch innerhalb der Fraktionen
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 21 vom 27.05.2005

Kassen fördern Hospizarbeit in Brandenburg
POTSDAM/TELTOW (ami). Die Krankenkassen in Brandenburg fördern die Arbeit der Hospizdienste auch in diesem Jahr.
Ärzte Zeitung, 27.05.2005

Belgische Mutter versteigert Baby im Internet
BRÜSSEL/OSTFLANDERN (spe). In Belgien erregt die Versteigerung eines Säuglings via Internet die Gemüter.
Ärzte Zeitung, 27.05.2005
 


26. Mai

Abgeordnete billigen Stammzellenforschung
US-Präsident Bush legt Veto ein - Nancy Reagan beeinflußte Republikaner bei ihrer Entscheidung
von Torsten Krauel
DIE WELT 26.05.05

Trotz Vetodrohung Niederlage für Bush
Gegen die Republikanerführung verabschiedet das Repräsentantenhaus ein Gesetz zur Stammzellenforschung
BERLIN taz Nach einer langen und mit vielen persönlichen, teils unter Tränen vorgetragenen Anmerkungen gespickten Debatte hat das US-Repräsentantenhaus am Dienstag mit 238 zu 194 Stimmen einen Antrag verabschiedet, die bundesstaatliche Förderung für die Forschung an embryonalen Stammzellen auszudehnen.
TAZ 26.05.05

Abgeordnete billigen Stammzellenforschung
US-Präsident Bush legt Veto ein - Nancy Reagan beeinflußte Republikaner bei ihrer Entscheidung
Von Torsten Krauel
Washington - Gegen den massiven Widerstand des Weißen Hauses und des eigenen Fraktionsvorsitzenden haben fünfzig Republikaner im Repräsentantenhaus zusammen mit der Opposition für die erweiterte staatliche Förderung der medizinischen Forschung an embryonalen Stammzellen votiert.
BERLINER MORGENPOST 26.05.05

Kirche startet Familien-Initiative
Evangelischer Kirchentag eröffnet - Bischöfe warnen Politiker vor Wahlkampf
von Gernot Facius
DIE WELT 26.05.05
Anm.: Hier geht es auch um Bioethik
 


25. Mai

US-Repräsentantenhaus gegen Willen Bushs für Förderung von Stammzellforschung
WASHINGTHON. Gegen den Willen von US-Präsident George W. Bush hat das Repräsentantenhaus in Washington eine Ausweitung der öffentlichen Finanzierung der Stammzellforschung in den USA beschlossen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.05.05

Klonen: Stammzellforscher sehen schwarz
Käme die CDU an die Macht, gerieten die Wissenschaftler noch mehr in Schwierigkeiten. Bereits jetzt hinkt Deutschland hinterher. Der Aufbruch findet in Südkorea statt
Von Ulrich Bahnsen und Urs Willmann
DIE ZEIT 25.05.2005 Nr.22

Da waren’s plötzlich zwei
Chronik des Klonens
Das Erzeugen genetisch identischen Lebens ist eine uralte Technik, deren Früchte wir täglich genießen: Ob Äpfel, Trauben, Bananen oder Blumen, ein klonender Gärtner war fast immer dabei.
DIE ZEIT 25.05.2005 Nr.22

Interview »Die Rechtsunsicherheit ist untragbar«
Hans Schöler ist als Stammzellforscher international angesehen. In seiner Heimat fehlt der Rückenwind
DIE ZEIT 25.05.2005 Nr.22

US-Repräsentantenhaus stimmt für Förderung der embryonalen Stammzellenforschung
Präsident Bush kündigt sein Veto an, falls das Gesetz auch den Senat passiert
DIE WELT 25.05.05

Stammzellenforschung: Bush droht Revolte im Senat
US-Präsident Bush gerät innenpolitisch unter Druck. Im Repräsentantenhaus haben 50 seiner Parteifreunde gemeinsam mit der Opposition für die Lockerung der Gesetze zur Stammzellenforschung gestimmt - obwohl Bush zuvor mit einem Veto gedroht hatte. Nun könnte im Senat Ähnliches geschehen.
SPIEGEL ONLINE 25.05.05

Republikaner gegen Bush
Das US-Repräsentantenhaus hat trotz aller Warnungen des US-Präsidenten die Förderung der embryonalen Stammzellenforschung mit öffentlichen Mitteln beschlossen. Nun wird der Konflikt im Senat fortgesetzt
ZEIT.de 25.05.05

Stammzellenstreit in den USA
Präsident Bush droht Veto gegen Ausweitung Förderung von Stammzellforschung an
Stammzellforschung. - Spätestens seit ihnen die Züchtung von Stammzelllinien gelungen ist, gelten koreanische Biowissenschaftler als führend auf diesem Gebiet. Hierzulande sprach sich Bundeskanzler Schröder kurz nach der Nachricht aus Korea für eine Lockerung von Beschränkungen der Stammzellforschung hierzulande aus. Das US-amerikanische Repräsentantenhaus hat nun eine Erweiterung der Förderung von Stammzellforschung beschlossen und darüber einen Streit mit Präsident Bush entfacht.
DEUTSCHLANDFUNK 25.05.05

Flach: US-Abstimmung zur Stammzellenforschung zeigt Meinungsumschwung auf
BERLIN. Zur Entscheidung des US-Repräsentantenhauses, die Forschung an embryonalen Stammzellen aus öffentlichen Mitteln zu fördern, erklärte die forschungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Ulrike FLACH:
Es ist eindeutig, dass sich auch in den USA die Mehrheitsverhältnisse zugunsten der Forschung an embryonalen Stammzellen ändern. Nicht nur im Repräsentantenhaus gibt es eine klare Mehrheit für die Forschung, auch Umfragen der großen Radiostationen berichten über eine klare Mehrheit in der Bevölkerung.
PRESSEMITTEILUNG Ulrike Flach, MdB FDP, 25.05.05

China nur fünf Jahre hinter USA
Biotechnik
Klonversuche mit Tieren werden derzeit aus mindestens zwei Dutzend chinesischen Instituten und Medizinzentren gemeldet.
DIE WELT 25.05.05

"Klonen ist ein Glücksfall"
Interview mit He Zuoxiu, Ratsmitglied der Akademie der Wissenschaften
China hat im Februar bei der Abstimmung in den Vereinten Nationen mit 35 Staaten für die Freigabe therapeutischen Klonens gestimmt. 71 Staaten, darunter die USA und Deutschland, lehnten jegliches Klonen ab. 43 enthielten sich. Über Chinas Haltung sprach Johnny Erling mit He Zuoxiu (78), Physiker und Ratsmitglied der Akademie der Wissenschaften.
DIE WELT 25.05.05

"Richtet keinen Schaden an!"
Qiu Renzhong, Mitglied im chinesischen Ethikrat, über das Klonen - Interview
Peking - Chinas Gesundheitsministerium berief 2002 einen Ethikrat. Qiu Renzhong (72) ist eines von 13 Mitgliedern. Mit dem Bioethiker des Pekinger Union Medical College sprach Johnny Erling.
DIE WELT 25.05.05

USA: Hamster-Virus tötete Transplantatpatienten
ATLANTA. Erneut sind Transplantationspatienten mit tödlichen Erregern infiziert worden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.05.05

Hamstervirus tötet drei Transplantatempfänger
Organspenderin infizierte sich vermutlich bei ihrem Haustier mit dem LCMV-Virus
PRESSETEXT.AUSTRIA 25.05.05

USA: Mörder darf keine Leber spenden - hingerichtet
Weil er seiner Schwester mit einer Organtransplantation das Leben retten wollte, hat ein zum Tode verurteilter Mörder um Aufschub seiner Hinrichtung gebeten. Doch die Richter im US-Bundesstaat Indiana kannten kein Pardon. Am frühen Morgen wurde der 40-jährige Gregory Scott Johnson mit einer Giftinjektion getötet.
SPIEGEL ONLINE - 25. Mai 2005

Bischof Huber gegen Gesetz für Patientenwillen
Ethik-Debatte auf Kirchentag
HANNOVER (dpa). Vor einer Fehlentwicklung in der Debatte um menschenwürdiges Sterben hat der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, gewarnt.
Ärzte Zeitung, 25.05.2005

Sinfonie des Lebens - die Vertonung des Erbguts
Von Gunnar Leue
Der Berliner Komponist Thilo Krigar vertont den genetischen Informationsfluß der DNA. Nach jahrelanger Vorbereitung und fachlicher Unterstützung durch Mediziner wird das komplette Werkes nun aufgeführt.
Ärzte Zeitung, 25.05.2005

Genetische Ursachen für Sepsis gesucht
JENA (dpa). Ein europäischer Forscherverbund will die genetischen Ursachen für Sepsis aufdecken. Mehr als 6000 Patienten sollen an Genomzentren in Paris, München und Oxford untersucht werden, wie Dr. Stefan Rußwurm, Geschäftsführer der SIRS-Lab in Jena, mitteilte.
Ärzte Zeitung, 25.05.2005

Unsoziales Verhalten kann genetisch bedingt sein
Umweltfaktoren bei psychopathischen Tendenzen wichtig
London - Das unsoziale Verhalten mancher Kinder könnte auf ihre genetische Veranlagung zurückzuführen sein.
PRESSETEXT.AUSTRIA 25.05.05

Zeugungstourismus wird zum Massenphänomen
Künstliche Befruchtung im Ausland lockt kinderlose Paare durch einfache Gesetze
Rom - Die derzeit umfangreichste Studie zum Thema Zeugungstourismus kommt zu dem Ergebnis, dass immer mehr Pärchen zur Erfüllung ihres Kinderwunsches auch eine Reise ins Ausland auf sich nehmen, Tendenz steigend.
PRESSETEXT.AUSTRIA 25.05.05
 


24. Mai

US-Senat entgeht haarscharf der Totalblockade
Der US-Senat ist knapp einer totalen Blockade entgangen. Eskaliert war der Streit zwischen Republikanern und Demokraten über die Besetzung von Bundesrichterposten. Weil die Republikaner den "Filibuster" - das Recht zur Dauerrede - abschaffen wollten, um der Opposition den Zahn zu ziehen, hatten die Demokraten im Gegenzug mit der totalen Lahmlegung der Parlamentskammer gedroht.
Von Linda Staude, ARD-Hörfunkstudio Washington
TAGESSCHAU.DE 24.05.05

Bekämpfen neuronale Stammzellen den Hirntumor?
Berlin-Buch. Für ihre Arbeiten über neuronale Stammzellen und Hirntumore erhalten Oberarzt Dr. med. Michael Synowitz von der Neurochirurgischen Klinik des HELIOS Klinikums Berlin Buch und Dr. Rainer Glaß vom Max-Delbrück-Zentrum für Molekulare Medizin (MDC) den diesjährigen "Young Investigator Award". Diese Auszeichnung vergibt die American Brain Tumor Association (ABTA) für außergewöhnliche Leistungen auf dem Gebiet der Tumorforschung. Die beiden Berliner Wissenschaftler setzten sich gegen eine starke Konkurrenz aus Amerika durch.
PRESSEMITTEILUNG Helios Research Center GmbH 24.05.2005.

Von Zellen zu Geweben - Sonderforschungsbereich zur Stammzellenforschung an der TUD genehmigt
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat der TUD einen Sonderforschungsbereich (SFB 655) zur Erforschung von Stammzellen genehmigt. Dies ist deutschlandweit der erste SFB, der sich mit Stammzellen beschäftigen wird.
PRESSEMITTEILUNG Technische Universität Dresden 24.05.2005

Neues Hospiz am Uniklinikum in Greifswald
GREIFSWALD (di). Das erste Hospiz an einem deutschen Universitätsklinikum wird in Greifswald eröffnet. Für die Finanzierung der Betreuungskosten ist der Träger allerdings auch auf Spenden angewiesen.
Ärzte Zeitung, 24.05.2005

Wird Kostenübernahme bei Abtreibung geändert?
SAARBRÜCKEN (kud). Die Kostenübernahme für Abtreibungen sollen möglicherweise durch eine Gesetzesänderung auf wirklich bedürftige Frauen beschränkt werden. Wie der Rechnungshof des Saarlandes berichtet, erwägen die Bundesländer bereits eine Initiative im Bundesrat.
Ärzte Zeitung, 24.05.2005

Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin ruft zur Organspende auf: Aktion "Als Geschenk das Leben"
Wiesbaden - Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) unterstützt die Aktion "Als Geschenk das Leben - Organe spenden & schützen". In dem bundesweiten Projekt fordert sie Menschen zur Organspende auf.
PRESSEMITTEILUNG Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften 24.05.05

Fachzeitschriften machen Registrierung klinischer Studien zur Pflicht
PHILIDELPHIA. Die Herausgeber einer Reihe von internationalen Fachzeitschriften haben beschlossen, zukünftig nur noch Studien zu publizieren, die „vor der Rekrutierung des ersten Patienten“ in einem Register gemeldet wurden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 24.05.05
 


23. Mai

Unheilbar Kranker kämpft für Weiterbehandlung
Britischer Patient hat Weiterbehandlung gerichtlich erwirkt / Gesundheitsministerium: Kosten sind unzumutbar
LONDON (ast). Haben Ärzte das Recht, einen unheilbar kranken Patienten sterben zu lassen, auch wenn der Patient ausdrücklich wünscht, "unter allen Umständen am Leben gehalten" zu werden? Um diese Frage geht es in einem aufsehenerregenden Prozeß in Großbritannien. Das Urteil könnte zu einem wichtigen Präzedenzfall in Sachen Sterbehilfe werden.
Ärzte Zeitung, 23.05.2005

"Wer zu Hause sterben möchte, muss das rechtzeitig mitteilen"
Studie am Jenaer Universitätsklinikum ermittelt: Drei Viertel aller Tumorpatienten wollen zu Hause sterben, aber nur einem Drittel gelingt es
(Jena/Berlin) Wollen Patienten auch an ihrem Lebensende partnerschaftlich mit dem Arzt über die medizinische Behandlung entscheiden? Dieser Frage ging ein Modellvorhaben der Universitätsklinik Jena nach, das im Rahmen der zwischen 2001 und 2005 durchgeführten Fördermaßnahme 'Patient als Partner' vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung finanziell unterstützt worden ist.
PRESSEMITTEILUNG Friedrich Schiller Universität Jena 23.05.2005 IDW

Kritik an Klonexperimenten in Südkorea und Großbritannien
Peter Liese: Experimente führen eher zum geklonten Baby als zur Heilung von Patienten – Bischof Sgreccia: Vernichtung menschlichen Lebens ist „inakzeptabel“.
KATH.NET 23.05.05

Gegen Lockerung beim Klonverbot
Mitglieder des Ethikrates warnen vor Risiken in der Embryonenforschung
Berlin - Trotz der jüngsten Erfolge beim Klonen in Großbritannien und Südkorea ist der Widerstand in Deutschland gegen einen Kurswechsel in der Biopolitik weiter groß.
DIE WELT 23.05.05

Böhmer: Union lehnt Aufweichung von Embryonenschutz strikt ab
BERLIN. Die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Böhmer, hat im Namen der Union eine Aufweichung des Embryonenschutzes strikt abgelehnt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 23.05.05

Ein Blasenkeim ist keine Person
Leitartikel von Sonja Kastilan
Die acht Zellen des ersten europäischen Menschenklons erinnern an zartbunte Seifenblasen.
DIE WELT 23.05.05

Die Grundlagenforschung zum Klonen ist unverzichtbar
Südkoreanischen Forschern ist es, wie berichtet, gelungen, durch Klonen patienteneigene embryonale Stammzellen herzustellen. Für den Embryologen und Reproduktionsmediziner Professor Henning M. Beier aus Aachen schien die Zeit dafür reif zu sein. Für ihn ist die Grundlagenforschung unverzichtbar. Denn erst kommt die Forschung, dann die Therapie.
Kommentar von Professor Henning M. Beier (Professor Dr. med. Dr. rer. nat. Henning M. Beier ist Embryologe und Reproduktionsmediziner an der RWTH Aachen. Er ist stellvertretender Vorsitzender der Zentralen Ethikkommission für Stammzellforschung der Bundesregierung am Robert-Koch-Institut in Berlin.)
Ärzte Zeitung, 23.05.2005

Das Klonen und die US-Moral
Dürfen menschliche Zellen geklont werden, wenn dies die Heilung von Kranken verspricht? In den USA ist ein Wertekampf entbrannt - und Präsident Bush könnte der Verlierer sein.
NETZEITUNG.DE 23.05.05
 


22. Mai

Traumziel individuelle Gewebebank
Koreaner melden neue Erfolge in der Züchtung embryonaler Stammzellen. Doch von der Forschung zur medizinischen Anwendung werden Jahrzehnte vergehen
WELT AM SONNTAG 22.05.05
 


21. Mai

Ein deutscher Stammzellenforscher sorgt in Großbritannien für Furore
Miodrag Stojkovic klont erstmals in Europa menschliche Embryonen. Dies löst eine neue Ethikdebatte aus. Der Vorsitzende des Nationalen Ethikrates empfiehlt europäische Regelungen
von Sonja Kastilan
DIE WELT 21.05.05

Keine Mehrheit für Kurswechsel in der Biopolitik
SPD-Experte Röspel: Klonen muss verboten bleiben
Jörg Michel
BERLIN, 20. Mai. Die Regierungskoalition strebt trotz neuer Forschungserfolge im Ausland keinen Kurswechsel in der Biopolitik an.
BERLINER ZEITUNG 21.05.05

Regulieren, nicht verbieten
Kommentar Bernd Pickert
Die wissenschaftlichen Erfolge der Stammzellenforschung in Großbritannien und Südkorea werden die Debatte über deren ethische Verträglichkeit auch in Deutschland neu entfachen. Zu Recht, denn die bisherige Beschlusslage beim Embryonenschutz ist nicht nur im weltweiten Maßstab realitätsfern.
TAZ 21.05.05
 


20. Mai

Durchbruch beim therapeutischen Klonen
Von Martin Fritz, ARD-Hörfunkstudio Tokio
Die Nachricht fasziniert und erschreckt zugleich: Forscher der Universität Seoul haben erstmals die Körperzellen von schwerkranken Menschen geklont und dadurch embryonale Stammzellen von insgesamt elf Patienten gewonnen.
TAGESSCHAU.DE 20.05.05

Streit um Stammzellenforschung in Deutschland
Spektakuläre Erfolge südkoreanischer Forscher haben in Deutschland die Debatte um die Stammzellenforschung wieder angestoßen. Die FDP fordert Gesetze, um eine effektivere Forschung zu ermöglichen.
NETZEITUNG.DE 20.05.05

Therapeutisches Klonen: Schröder plant noch keinen Kurswechsel
Eine Zeitungsmeldung über einen angeblichen Kurswechsel der Bundesregierung beim therapeutischen Klonen hat eine erneute Debatte über das Klonen ausgelöst.
TAGESSCHAU.DE 20.05.05

"Für die Forschung Embyonen herzustellen ist ein europaweit geächtetes Verfahren"
Interview mit der Vize-Vorsitzenden des Nationalen Ethikrats, Regine Kollek
Moderation: Peter Lange
Vor dem Hintergrund der Erfolge der südkoreanischen Stammzellenforscher hat die Vize-Vorsitzende des Nationalen Ethikrats, Regine Kollek, davor gewarnt, für die Forschung Embryonen herzustellen. Dieses Verfahren sei europaweit geächtet. Gleichwohl seien die Fortschritte in der Stammzellenforschung immens.
DEUTSCHLANDFUNK 20.05.05

Koreanischen Forschern gelingt das therapeutische Klonen
Maßgeschneiderte Stammzellen für Schwerkranke - Wissenschaftler sprechen von einem spektakulären Erfolg
Seoul/Berlin - Forschern der Universität in Seoul ist es gelungen, menschliche embryonale Stammzellen zu schaffen, die dasselbe Erbgut wie Zellen ausgewählter Patienten enthalten.
DIE WELT 20.05.05

Multitalente nach Maß
Forscher züchten erstmals embryonale Stammzellen, die das Erbgut unheilbar kranker Menschen enthalten
Anne Brüning und Anke Brodmerkel
BERLINER ZEITUNG 20.05.05

Ein Riesenschritt zur Therapie mit Stammzellen
Spektakuläres Forschungsergebnis in Korea: Embryonale Stammzellen beinhalten die Erbinformationen von Patienten - Internationale Ethikdebatte in Berlin
von Sonja Kastilan
DIE WELT 20.05.05

Europas erster menschlicher Klon
Ein geklonter Embryo überlebte fünf Tage in einem britischen Labor. Aus den Zellen soll Ersatz für kranke Menschen gewonnen werden. Der Erfolg entfacht die Stammzellendebatte neu
DIE WELT 20.05.05

Schröder will Klonverbot lockern
Bundeskanzler Schröder will das therapeutische Klonen erlauben. Laut einem Zeitungsbericht arbeitet er Schritt für Schritt darauf hin, die geltenden Regeln des Embryonenschutzes aufzuweichen.
SPIEGEL ONLINE 20.05.05

Therapeutisches Klonen: Koreanische Forscher kreieren Stammzellen nach Maß
SEOUL. Koreanischen Wissenschaftlern ist offenbar ein weiterer „technischer“ Durchbruch hin zum therapeutischen Klonen gelungen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 20.05.05

Humane embryonale Stammzellen durch Klonen
Koreaner haben erstmals Zell-Linien erzeugt, deren Erbgut von Patienten stammt / Zweijähriges Kind als Zellspender
SEOUL (ple). Innerhalb von etwas mehr als einem Jahr haben südkoreanische Wissenschaftler bedeutende Fortschritte beim Forschungsklonen gemacht. Es ist ihnen gelungen, elf Zell-Linien humaner embryonaler Stammzellen herzustellen, die die genetische Ausstattung von Patienten, darunter einem Diabetiker haben. Von einer therapeutischen Anwendung der durch Klonen erzeugten patienteneigenen Stammzellen sind die Forscher jedoch noch Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte entfernt.
Ärzte Zeitung, 20.05.2005

Briten klonen Menschen-Embryos
Europa hat seinen Präzedenzfall. Einer der geklonten Embryos überlebte fünf Tage im Labor. Aus den Zellen soll Ersatz für kranke Menschen gewonnen werden. Der Erfolg kann die Stammzellendebatte neu entfachen
DIE WELT 20.05.05

Schmude und Losinger neue Mitglieder im Nationalen Ethikrat
Anton Losinger ist seit 2000 Weihbischof in Augsburg
Berlin (KNA) Der frühere Bundesminister Jürgen Schmude (68) und der Augsburger katholische Weihbischof Anton Losinger (47) sind neue Mitglieder im Nationalen Ethikrat.
KATHOLISCH.DE 20.05.05

Katholische Kirche lehnt Wende in der Biopolitik ab
Die katholische Kirche lehnt eine von Bundeskanzler Schröder geplante Wende in der Biomedizin ab
KATHOLISCH.DE 20.05.05

Webseite von Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger

Hohe Förderung für Düsseldorfer Stammzellforscher
DÜSSELDORF (eb). Die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung hat Professor Gesine Kögler und Professor Peter Wernet eine Forschungsförderung in Höhe von 640 000 Euro gewährt.
Ärzte Zeitung, 20.05.2005

Medizingeschichte(n): Medizin im Nationalsozialismus – Rassenhygiene
Schott, H.
Der Begriff Eugenik (englisch: eugenics) wurde 1883 von dem britischen Naturforscher und Privatgelehrten Francis Galton (1822–1911) geprägt und bedeutet wörtlich die Kunst der guten Vererbung.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 20 vom 20.05.2005, Seite A-1453
 


19. Mai

Augsburger Weihbischof in den Nationalen Ethikrat berufen
Losinger tritt die Nachfolge von Bischof Gebhard Fürst an
Augsburg, 19.05.2005 (IBA). Nach dem Ausscheiden des Bischofs von Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst, aus dem Nationalen Ethikrat wurde der Augsburger Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger als Nachfolger berufen. Der frühere Bundesminister Jürgen Schmude folgt Hans-Jochen Vogel. Am Mittwoch wurden die beiden neuen Mitglieder im Ethikrat vom Bundeskabinett ernannt.
MITTEILUNG Bistum Augsburg 19.05.05

Forscher klonen erstmals Stammzellen für Schwerkranke
Zum ersten Mal ist es Forschern gelungen, Stammzellen unheilbar Kranker zu klonen. Der spektakuläre Durchbruch löste unter Gentechnikern weltweit Erstaunen aus. Er könnte nicht nur revolutionäre Therapien ermöglichen, sondern auch die Ethik-Debatte entschärfen.
SPIEGEL ONLINE 19.05.05

Forscher klonen erstmals das Erbgut Kranker
Therapeutisches Klonen ist das Ziel der Südkoreaner
Südkoreanische Forscher haben als erste weltweit maßgeschneiderte embryonale Stammzellen für schwer kranke Patienten geklont.
ZDF.heute 19.05.05

Durchbruch in der Stammzellenforschung
Südkoreanische Forscher haben als erste Wissenschaftler weltweit maßgeschneiderte embryonale Stammzellen für schwer kranke Patienten geklont. Experten sprechen von einem "spektakulären" Fortschritt.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND FTD 19.05.05

Israelische Eltern dürfen unter gewissen Bedingungen Baby-Geschlecht wählen
JERUSALEM. In Israel dürfen Eltern künftig unter bestimmten Voraussetzungen das Geschlecht ihres Kindes bestimmen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.05.05

Geben und einnehmen
Selbsthilfegruppen sind für Schwerkranke ein letzter Halt – dabei arbeiten sie oft mit Pharmakonzernen zusammen und riskieren ihre Glaubwürdigkeit
Von Martina Keller
DIE ZEIT 19.05.2005 Nr.21

Interview: Bloß keine Abhängigkeiten!
Selbsthilfegruppen von Patienten sollen offen legen, von wem sie Geld erhalten. Dies fordert Arne Schäffler von Transparency International
DIE ZEIT 19.05.2005 Nr.21

Testlauf in der Herzkammer
Ein Infarkt kostete Olaf Christiansen beinahe das Leben. In einer fünfstündigen Operation transplantierten nun Chirurgen Muskelzellen aus seinem Oberschenkel ins Herz – Protokoll eines medizinischen Experiments
Von Ulrich Bahnsen
DIE ZEIT 19.05.2005 Nr.21

Es geht um das Fundament der Zivilisation
In Italien wird eine Volksbefragung über die künftige gesetzliche Regelung der Fortpflanzungsmedizin entscheiden. Unter dem Druck von Wissenschaft und Forschung soll die bestehende Regelung weichen. Die Konsequenzen wären fatal.
Die bioethische Auseinandersetzung in Italien spitzt sich zu. Am 12. und 13. Juni 2005 findet das abschaffende Referendum über das Gesetz Nummer 40 statt.
DIE TAGESPOST vom 19.05.2005

Wie lange noch? Zehn Jahre "Beratungskonzept": Mehr Abtreibungen, weniger Unrechtsbewusstsein - Zu einer Tagung der Juristen-Vereinigung Lebensrecht in Würzburg
Erschreckend drastische Befunde zur Funktionsweise des seit fast zehn Jahren geltenden neuen Abtreibungsstrafrechts mit seiner umstrittenen Beratungsregelung förderte eine Tagung der Juristen-Vereinigung Lebensrecht (JVL) in Würzburg zutage.
DIE TAGESPOST vom 19.05.2005

Gen für Hodenkrebs entdeckt
HOUSTON. US-Forscher haben eines der stärksten bisher bekannten Krebs-Gene entdeckt. Wie sie in Nature (2005: 435, 360-364) berichten, steigern Mutationen im Gen “dead end” bei bestimmten Mäusen das Risiko auf testikuläre Tumoren von fünf auf 94 Prozent.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.05.05

Papst empfing Eltern von Terri Schiavo
Bob und Mary Schindler danken der Kirche für ihre Unterstützung
Rom (www.kath.net / zenit /red) Papst Benedikt XVI. hat am Mittwoch nach der Generalaudienz die Eltern der US-amerikanischen Wachkomapatientin Terri Schiavo empfangen, die am 31. März gestorben war, nachdem die künstliche Ernährung eingestellt worden war.
KATH.NET 19.05.05

Sachsen will Transplantation ergänzend regeln
DRESDEN (dür). Mit einem Sächsischen Ausführungsgesetz zum Transplantationsgesetz will die Landesregierung die Organspende in Sachsen verbessern.
Ärzte Zeitung, 19.05.2005
 


18. Mai

WHO diskutiert weitere Erforschung des Pockenvirus
Genetische Veränderung für wissenschaftlichen Fortschritt
Genf - Die WHO http://www.who.int prüft derzeit sorgfältig, ob weitere Forschungen am Pockenvirus erlaubt werden sollen.
PRESSETEXT.AUSTRIA 18.05.05

Streit um Richterposten droht US-Senat lahm zu legen
Demokraten und Republikaner liefern sich Machtkampf um Ämter
Von Thorsten Riecke, Handelsblatt
Im US-Senat bahnt sich eine offene Konfrontation über die Ernennung neuer Richter an mehreren Bundesgerichten an. Die oppositionellen Demokraten wollen einige der von Präsident George W. Bush nominierten Kandidaten notfalls dadurch blockieren, dass sie die Abstimmung mit einer Dauerdebatte (Filibuster) verhindern.
HANDELSBLATT 18.05.05

Zypries begrüßt französischen und deutschen Ethikrat zu gemeinsamer Tagung
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat heute die Mitglieder des französischen und des deutschen Nationalen Ethikrates zum Auftakt ihrer gemeinsamen Tagung in Berlin begrüßt. Zum zweiten Mal nach November 2003 treffen sich die beiden Gremien im Berliner Gebäude des Bundesjustizministeriums zu einem Austausch über aktuelle ethische Fragen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium der Justiz 18.05.05

Genveränderte Leberzellen senken Glukosespiegel
TEL-HASHOMER (mut). Typ-1-Diabetiker könnten vielleicht bald das nötige Insulin in ihrer Leber produzieren: Israelischen Forschern ist es gelungen, menschliche Leberzellen in Insulin-produzierende Zellen umzuwandeln und damit erfolgreich Mäuse mit Diabetes zu behandeln.
Ärzte Zeitung, 18.05.2005

Sondennahrung bleibt flexibel einsetzbar
Der Bundesausschuß will sich gegen Interventionen wehren / Signalwirkung für andere Richtlinien?
BERLIN (HL). Ärzte können ihren Patienten künstliche Ernährung nach wie vor dann verordnen, wenn die normale Nahrungsaufnahme ganz oder auch nur teilweise gestört ist.
Ärzte Zeitung, 18.05.2005

Forscher sichten Erkenntnisse über Demenz
KÖLN (iss). An der Universität Witten/Herdecke hat ein "Wissenschaftszentrum Demenz - Transfer Wissenschaft Praxis" die Arbeit aufgenommen.
Ärzte Zeitung, 18.05.2005

Haut aus dem Reagenzglas
Visionen und Realität der regenerativen Medizin
Von Volkart Wildermuth
Medizin. - Forscher wie Politiker malen gelegentlich ein medizinisches Wunderland aus, in dem die regenerative Medizin mit Stammzellentherapie und therapeutischem Klonen in Kranken Organe nachwachsen lässt.Was die Mediziner und Wissenschaftler schon heute zustande bringen, das kann man derzeit in Leipzig erfahren, auf dem zweiten Weltkongress für Regenerative Medizin.
DEUTSCHLANDFUNK 18.05.05
 


17. Mai

Das Klassentreffen der Körperspender
Der umstrittene Plastinator Gunther von Hagens empfängt seine künftigen Exponate: "Sie sind die Grundlage meiner Arbeit"
von Gisela Kirschstein
DIE WELT 17.05.05

Hausärzte kämpfen gegen Dehydrierung bei alten Menschen
DARMSTADT (fuh). 150 niedergelassene Ärzte, mehrere ambulante Pflegedienste und die Barmer ziehen in Darmstadt an einem Strang, um eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung für pflegebedürftige alte Menschen sicherzustellen, die zu Hause leben.
Ärzte Zeitung, 17.05.2005

Designer-Babys auf Bestellung?
Ein Gerichtsurteil in Großbritannien ruft starke ethische Bedenken hervor
London (www.kath.net / zenit) In Großbritannien sind vor rund zwei Wochen durch einen Beschluss im englischen „House of Lords“ (Oberhaus) die letzten rechtlichen Hürden für die Zeugung so genannter „Designer-Babys“ gefallen.
KATH.NET 17.05.05
 


16. Mai

Noch vor 30 Jahren wurden in den USA Menschen zwangssterilisiert
Ernst Corinth
Bis zu 65.000 sollen Opfer dieser Maßnahme geworden sein
TELEPOLIS 16.05.2005

Artikel vom 01. bis 15. Mai 2005

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