Presse
Pressespiegel 01.-15. Mai 2006
Anzahl: 93 Artikel, Stand 16.05.06
15. Mai
Britisches Oberhaus vertagte Entscheidung zur Sterbehilfe
London - Das britische Oberhaus hat eine Entscheidung über die mögliche Freigabe der Sterbehilfe um ein halbes Jahr vertagt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 15.05.06
Stammzellforscher fordern Änderung der Stichtagsregelung
Münster - Eine Änderung der gesetzlichen Stichtagsregelung für die Embryonenforschung haben führende Stammzellforscher gefordert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 15.05.06
Stammzellforscher aus aller Welt debattieren über naturwissenschaftliche, ethische und rechtliche Fragen
3. Internationales Meeting des Kompetenznetzwerks Stammzellforschung NRW in Münster
Wie weit darf die Stammzellforschung bei der Entwicklung neuer Therapien gehen, und ab wann sind ihr Grenzen gesetzt?
PRESSEMITTEILUNG Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW 15.05.06
Radikaler Ausweg aus Mangel an Organspenden
Acht namhafte Wissenschaftler aus Deutschland und Österreich fordern in einer aktuellen Studie die postmortale Organspende als Regel
BERLIN (hak). Es wird so sein wie immer: Anfang Juni ist der Tag der Organspende. Es wird Appelle geben, öffentliche Ansprachen, vielleicht ein paar Fernsehsendungen. Und am Ende des Jahres stellt man trotzdem fest: Die Zahl der Organspenden in Deutschland stagniert auf niedrigem Niveau. Wie jedes Jahr sind 1000 Menschen von der Warteliste gestorben.
Ärzte Zeitung, 15.05.2006
Proteinen aus genveränderten Pflanzen wird wachsende Bedeutung prophezeit
Ernährung und Landwirtschaft/Bericht
Berlin: (hib/SAS) Biopharmazeutika wird eine wachsende Bedeutung prognostiziert. Darunter fallen pharmazeutisch wirksame Proteine oder Peptide, die mit gentechnisch veränderten Pflanzen erzeugt wurden. Diese Schlussfolgerung ziehen die Gutachter des Berichtes Technikfolgenabschätzung "Grüne Gentechnik - transgene Pflanzen der 2. und 3. Generation" (16/1211), den der Bildungsausschuss nun vorgelegt hat.
HIB 146/2006 15.05.06
Weiterer Todesfall bei Abtreibung durch chemische Mittel
Washington - In den USA ist ein siebter Todesfall im Zusammenhang einer Abtreibung mithilfe chemischer Mittel bekannt geworden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 15.05.06
Keine ‚Ethik’ in der Ethikkommission?
Die Nationale Ethikkommission will einen bewussten Verzicht auf Abtreibungen verbieten lassen. Kritik kommt vom Verein „Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind“.
KATH.NET 15.05.06
14. Mai
Biotechnologie verdient wieder Geld
Nach dem Börsencrash 2001 gerieten auch viele bayerische Unternehmen in die Krise. Heute geht es der Branche besser denn je
WELT AM SONNTAG 14.05.06
13. Mai
Garantiert krebsfreies Kind
Florian Rötzer
In Großbritannien durfte der erste Embryo, der mit der PID auf ein Gen für einen erblichen Augentumor getestet wurde, in eine Frau eingepflanzt werden. Das wird die Tür für die nächste Generation von "Designer-Kindern" öffnen
TELEPOLIS 13.05.2006
Tückische Gentherapie?
Brigitte Zarzer
Ein therapeutisches Gen steht unter Krebsverdacht und eine Jubelmeldung über eine erfolgreiche Gentherapie löst einen Medieneklat aus
TELEPOLIS 13.05.2006
Seehofer will strenge Anbauregeln für grüne Gentechnik
Berlin - Bundesverbraucherminister Horst Seehofer (CSU) will die Forschung im Bereich der grünen Gentechnik anschieben.
DIE WELT 13.05.06
Auschwitz-Forum diskutiert Organraub in chinesischen Todeslagern
Jan Jekielek
DIE NEUE EPOCHE 13.05.2006
Suche Geld, biete Fakten
von Titus Kroder
Die Esslinger Biotechfirma Ars Arthro wagte den Gang an die Börse. Und musste als Erstes lernen: Das Wichtigste ist eine perfekte Vorbereitung, um die skeptischen Fondsmanager zu überzeugen.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND FTD 13.05.06
Auf der Reise nach Liliput
Erlösung vom Krebs, superschnelle Computer, selbstheilende Zähne: Den Nanotechnologien werden wahre Wunder zugetraut - aber auch Gefahren, die heute noch nicht einmal abzuschätzen sind
von Tarik Ahmia
TAZ 13.05.06
12. Mai
Großbritannien: Gesetz zur Sterbehilfe abgelehnt
Nach breitem Widerstand in der Bevölkerung lehnt das britische Oberhaus das Gesetz zur Sterbehilfe ab.
diepresse.com 12.05.06
Großbritannien: Religionsführer gegen Sterbehilfegesetz
London - Gegen eine Freigabe von Sterbehilfe in Großbritannien haben sich christliche und jüdische Religionsführer in einem gemeinsamen offenen Brief gewandt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.05.06
Anklage gegen Klonforscher Hwang
Die Staatsanwaltschaft in Seoul hat heute Anklage gegen den südkoreanischen Klonforscher Hwang Woo Suk erhoben. Ihm werden Fälschungen in seinen Stammzellenstudien vorgeworfen.
TAGESSPIEGEL 12.05.06
Stammzellen-Fälscher Hwang angeklagt
Dem südkoreanischen Forscher drohen mehrere Jahre Haft. Mehrere seiner Studien waren als Fälschungen entlarvt worden. Hwang sieht sich aber als Verschwörungsopfer.
DIE WELT 12.05.06
Südkoreanischer Genforscher Hwang des Betrugs angeklagt
Seoul. AP/baz. Der einst als Nationalheld gefeierte südkoreanische Genforscher Hwang Woo Suk muss sich vor Gericht wegen Betrugs, Veruntreuung und Verstosses gegen Bioethik-Gesetze verantworten.
BASLER ZEITUNG 12.05.06
Betrügerischer Klonforscher: Hwang muss vor Gericht
Nach den nachgewiesenen Fälschungen bei seinen Aufsehen erregenden Stammzellstudien muss sich der südkoreanische Klonforscher Hwang Woo Suk vor Gericht verantworten.
N-TV.DE 12.05.06
Spanien erlaubt Klonen zu therapeutischen Zwecken
Madrid - In Spanien ist nun das so genannte therapeutische Klonen erlaubt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.05.06
Hospiz Stiftung: Pflege muß mehr geschätzt werden
KÖLN (iss). Pflegekräfte brauchen bessere Arbeitsbedingungen und eine höhere Wertschätzung, fordert die Deutsche Hospiz Stiftung anläßlich des heutigen Internationalen Tages der Pflege.
Ärzte Zeitung, 12.05.2006
Wissenschaftler: Bezahlung für Organspende nicht ausschließen
Berlin - Wissenschaftler haben sich gegen eine Tabuisierung der Bezahlung für Organspenden ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.05.06
Organspenden: Stiftung in der Kritik
Blöß, Timo
Nach wie vor liegen Krankenhausärzte und die Deutsche Stiftung Organtransplantation im Streit – am Ende vielleicht auf Kosten derjenigen, die dringend ein neues Organ benötigen.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 19 vom 12.05.2006, Seite A-1268
Genetische Sippenhaft
Katja Seefeldt
Die genetische Verwandtschaftsanalyse könnte die Aufklärung von Verbrechen unterstützen, doch wiegen die Vorteile die Nachteile auf?
TELEPOLIS 12.05.06
Sippenhaft mit genetischem Fingerabdruck
Florian Rötzer
Auch über das Gen-Profil von nahen Verwandten lassen sich in Gen-Datenbanken Verdächtige finden, wenn Gen-Proben am Tatort gefunden wurden
TELEPOLIS 12.05.06
Erste Erfolge mit Gentherapie bei Hämophilie B
PHILADELPHIA (efi). Einen ersten, wenn auch noch nicht durchschlagenden Erfolg können Forscher bei der Gentherapie von Patienten mit Hämophilie B verzeichnen. Der Gentransfer in Leberzellen gelang ihnen mit Hilfe der Infusion eines mit dem humanen Faktor-IX-Gen ausgestatteten Virus, und zwar direkt in die Blutbahn, ohne daß es zu toxischen Reaktion kam.
Ärzte Zeitung, 12.05.2006
Aus für Gendoping-Sünder
Neue Methode kann transgene DNA im Blut nachweisen
PRESSETEXT:AUSTRIA 12.05.06
Patientensicherheit: Eine erste Bilanz
Merten, Martina
Ärzte sollen das Verhalten in Risikosituationen trainieren.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 19 vom 12.05.2006, Seite A-1270
Lobbyismus im Gesundheitswesen: Kein Hindernis für Reformen
Rabbata, Samir; Rieser, Sabine
Interessenvertreter werden in jüngster Zeit heftig kritisiert. Doch trotz manch erfolgreicher Einflussnahme ist ihre Macht begrenzt.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 19 vom 12.05.2006, Seite A-1278
Start des Forschungsprojekts zur Geschichte des Robert Koch-Instituts im Nationalsozialismus
Am Institut für Geschichte der Medizin der Charité Universitätsmedizin Berlin wird seit Anfang Mai 2006 in einem neuen Forschungsvorhaben die Rolle des Robert Koch-Instituts (RKI) im nationalsozialistischen System erforscht.
GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG des Instituts für Geschichte der Medizin der Charité/Universitätsmedizin Berlin und des Robert Koch-Instituts 12.05.06
11. Mai
"Haltung zu Sterbehilfe in Deutschland seit Jahrzehnten gleich"
Brüssel - Die Haltung der Bevölkerung zur Sterbehilfe in Deutschland hat sich laut einer neuen Studie in den vergangenen 25 Jahren praktisch kaum verändert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT, 11. Mai 2006
Weiter Streit um aktive Sterbehilfe und assistierten Suizid
Strafrechtler kritisiert Bundesärztekammer
NEU-ISENBURG/WIESBADEN (fuh). Die Debatte um Sterbehilfe reißt nicht ab. Der Hamburger Strafrechtler und Rechtsphilosoph Professor Reinhard Merkel hat die Bundesärztekammer aufgefordert, ihren "Widerstand gegen die standesethische Akzeptanz des assistierten Suizids endlich aufzugeben".
Ärzte Zeitung, 11.05.2006
Aktive Sterbehilfe und assistierter Suizid - der Streit um Freigabe wird immer heftiger geführt
Von Christoph Fuhr
Ärzte Zeitung, 11.05.2006
Palliativmedizin - Däubler-Gmelin für Fortbildung von Hausärzten
HEIDELBERG (mm). Hausärzte sollten sich stärker als bisher in Schmerztherapie und Palliativmedizin fortbilden, um Menschen in der letzten Phase ihres Lebens besser beistehen zu können. Dies hat die Professorin Herta Däubler-Gmelin, Ex-Justizministerin und Schirmherrin der Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz in Heidelberg gefordert.
Ärzte Zeitung, 11.05.06
Zeigt her eure Gene
Die Briten lockern die Regeln für „Designerbabys“ und das Embryo-Screening
Von Matthias Thibaut, London
Die für Embryonen zuständige britische Behörde hat am Mittwoch in einer heiß diskutierten Entscheidung die Beschränkungen des so genannten „Embryo- Screenings“ weiter gelockert.
TAGESSPIEGEL 11.05.06
Ein Sturm brach los
Londoner Pharmatest / Im März machte der folgenschwere Fall Schlagzeilen. Jetzt geht es um die Aufklärung
Der völlig neue Wirkstoff TGN1412 weckte große Hoffnungen. Alles lief gut. Dann aber kam es zu dramatischen Reaktionen. Daraus sind Lehren fällig.
Thomas Gabrielczyk
Rheinischer Merkur Nr. 19, 11.05.2006
Verzicht auf Abtreibung: Ethikkommission kritisiert Praxis
Bern. SDA/baz. Wer sich verpflichtet, auf Abtreibungen zu verzichten und keine solchen mitfinanzieren will, kann von günstigeren Zusatzversicherungen bei Krankenkassen profitieren.
BASLER ZEITUNG 11.05.06
Suchportal für klinische Studien freigeschaltet
NEU-ISENBURG (eb). Seit kurzem ist ein Web-Portal freigeschaltet, das die rasche Suche im Internet nach Informationen zu klinischen Studien ermöglicht.
Ärzte Zeitung, 11.05.06
10. Mai
EU stellt Informationen zur öffentlichen Gesundheit ins Web
Brüssel - Informationen zu einer Vielzahl von Themen rund um die Gesundheit liefert ein neues elektronisches Portal der Europäischen Kommission.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.05.06
Widerstand britischer Ärzte gegen Freigabe von Sterbehilfe
London - Vor der entscheidenden Parlamentsdebatte haben sich britische Ärzte gegen ein Gesetz zur Freigabe aktiver Sterbehilfe gewandt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.05.06
Medienkrimi in Frankfurt - Wer wann was wusste
Wie ein Todesfall nach einer Gentherapie zunächst verheimlicht und bei Wikipedia anonym öffentlicht gemacht wurde – für 16 Minuten.
Von Nicola Siegmund-Schultze
SÜDDEUTSCHE.DE 10.05.06
Chinas Reiche kaufen sich von der Geburtenkontrolle frei
Die Ein-Kind-Verordnung wird vielerorts unterlaufen - Nach Protesten will die kommunistische Partei dies nun unterbinden
von Johnny Erling
DIE WELT 10.05.06
Neue Version der Pflegedatenbank
NEU-ISENBURG (ric) Die freie Wissensdatenbank PflegeWiki gibt es jetzt auch in einer englischsprachigen Version.
Ärzte Zeitung, 10.05.2006
Was machen Sie eigentlich?
Das Onlineportal Sie-schreiben-Dir.de will Bundestagsabgeordnete und Bürger zusammenbringen. Die Idee stammt aus England und kann dort erste Erfolge vorweisen Von Falk Lüke
ZEIT online, 10.5.2006
Anm.: Nur indirekt bioethisch relevant, aber gut zu wissen, welche Möglichkeiten es gibt...
09. Mai
London will bei künstlicher Befruchtung Gentest auf Krebs erlauben
London - In Großbritannien soll es demnächst möglich sein, künstlich befruchtete Eizellen vor dem Einsetzen in den Mutterleib auf Krebsgene zu untersuchen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.05.06
Deutsche Bischofskonferenz lehnte eigenen Pro-Life-Bischof ab
Dies gab Bischof Mixa bekannt und bezeichnete es als Unrecht", dass der Freistaat Bayern katholischen Beratungsstellen keine Zuschüsse gewähre - Therapeutisches Klonen ist 'verkappter Kannibalismus'.
KATH.NET 09.05.06
"Raus aus den Plüschsesseln"
Die diesjährige Jahrestagung der Juristen-Vereinigung Lebensrecht (JVL) stand ganz im Zeichen einer engeren Zusammenarbeit der Kirchen und der Lebensrechtsbewegung in Deutschland.
DIE TAGESPOST 09.05.2006
Menschenrechte, multikulti
Was bringen internationale Vereinbarungen zur Bioethik? Diskussionsveranstaltung des Nationalen Ethikrates
TAGESSPIEGEL 09.05.06
Großbritannien hat die größte Gendatenbank der Welt
Florian Rötzer
Auch die Genprofile von vielen Kindern und Unschuldigen werden trotz zweifelhafter Erfolge in der britischen Gendatenbank unbegrenzt lange gespeichert
TELEPOLIS 09.05.06
08. Mai
Spanien schließt Legalisierung von Sterbehilfe aus
Madrid - Spaniens sozialistische Regierung hat am Montag nach dem Tod eines Querschnittsgelähmten eine Legalisierung aktiver Sterbehilfe ausgeschlossen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.05.06
Therapeutisches Klonen soll in Spanien bald erlaubt sein
Gesetz zur biomedizinischen Forschung wird voraussichtlich noch in diesem Jahr verabschiedet / Sicherheitskomitee erteilt Genehmigungen
MADRID (rom). Der Fälschungsskandal des Südkoreaners Woo-suk Hwang hat die spanische Regierung nicht davon abgehalten, ihr neues Gesetz zur Biomedizinischen Forschung auf den Weg zu bringen. Gesundheitsministerin Elena Salgado stellte den Entwurf vor, der unter strengen Richtlinien das Klonen zu therapeutischen Zwecken erlaubt.
Ärzte Zeitung, 08.05.2006
Mit Gen-Chips läßt sich Erfolg von Chemotherapien vorhersagen
BERLIN (ugr). Eines der größten Probleme der Krebstherapie ist die Resistenz von Tumoren gegen Zytostatika. Wann ein Tumor gegen eine Substanz resistent wird, läßt sich mit Gen-Chips ermitteln.
Ärzte Zeitung, 08.05.2006
Genetisches Herztod-Risiko
Münchner Genetiker haben eine Veränderung des Erbguts entdeckt, die das Risiko für den plötzlichen Herztod erhöht.
DIE WELT 08.05.06
Spinale Muskelatrophie: Zellen sollen sich selbst reparieren
Köln - Gentherapie-Experten vom Institut für Humangenetik der Universität zu Köln http://www.medizin.uni-koeln.de haben ein Verfahren entwickelt, dass Zellen dazu bringt, sich selbst zu reparieren.
PRESETEXT.AUTRIA 08.05.06
Internationales Symposium zur Ethik der Stammzell-Forschung
Die Forschung mit embryonalen Stammzellen des Menschen ist ethisch nicht vertretbar - das ist die Überzeugung von Dr. Dr. Hans-Werner Denker, Professor für Anatomie und Entwicklungsbiologie an der Universität Duisburg-Essen. Mit seiner Meinung stellt sich der Stammzellenforscher gegen die Ansichten der aktuellen Forschung, was ihm nicht zuletzt bundesweite Bekanntheit einbrachte.
PRESSEMITTEILUNG Universität Duisburg-Essen 08.05.2006
Bistum Fulda: ,Pro Familia’-Teilnahme war ,eklatanter Fehler’
Die Organisation war im Programmheft der „Woche für das Leben“ vertreten. Das Bistum bedauert den Fehler.
KATH.NET 08.05.06
06. Mai
Hoffnung statt Utopie
Heilen mit Stammzellen: Internistenkongress diskutiert über Regenerative Medizin. Fatal: Die öffentliche Debatte verengt sich auf die embryonale Stammzellforschung. Möglichkeiten der Therapie mit adulten Stammzellen sind zu Unrecht weitgehend unbekannt.
DIE TAGESPOST 06.05.2006
Neue Trauerkultur - "Ein Friedhof wie das wahre Leben"
Bunte Urnen, Trauerfeiern mit Rockmusik, Weltraumbestattungen - die Wünsche für die letzte Reise werden immer ausgefallener. Jetzt sollen Friedhöfe zum Hort der Kreativität werden. Das verspricht Fritz Roth, der in Bergisch Gladbach Deutschlands ersten privaten Friedhof eröffnet hat.
SPIEGEL ONLINE - 06.05.06
Organraub und Organhandel in China in der Hand des Militärs
Enthüllungen eines Militärarztes über Ablauf und Dokumentenschwindel
DIE NEUE EPOCHE 06.05.2006
Anm.: Wir verlinken diesen Artikel, damit sich jeder selber ein Bild zu den Informationen machen kann.
05. Mai
Bundesärztekammer fordert: Kein Kommerz mit menschlichen Zellen und Geweben!
Berlin - Die Bundesärztekammer hat die geplanten Neuregelungen für den Umgang mit menschlichen Zellen und Geweben scharf kritisiert. "Wenn das Gewebegesetz in der jetzigen Form in Kraft tritt, dann ist dem gewerblichen Markt für Gewebetransplantate Tür und Tor geöffnet", warnt Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 05.05.06
Entwurf - Gesetz über Qualität und Sicherheit von menschlichen Geweben und Zellen (Gewebegesetz)
92 Seiten, 30.03.06
TV-Station berichtet: Organe in China kurzfristig verfügbar
Verdeckte Recherche von Sky TV mit verblüffendem Ergebnis
Der neuseeländische Fernsehsender Sky TV strahlte einen Bericht aus, der wichtige Aspekte der von The Epoch Times und der Neuen Epoche am 9. März berichteten Enthüllungen bestätigte.
DIE NEUE EPOCHE 05.05.2006
Gentherapie-Studie: Ernüchterung nach deutschem Todesfall
Erst am 2. April hatten Wissenschaftler aus Frankfurt/Main und der Schweiz in der Online-Ausgabe von Nature Medicine über eine „erfolgreiche“ Gentherapie aus dem Jahr 2004 berichtet.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 18 vom 05.05.2006, Seite A-1185
Konsequenzen aus dem Studiendesaster um TeGenero-Antikörper
Langen - Die schweren Komplikationen, zu denen es während der Phase-I-Studie des monoklonalen Antikörpers TGN1412 gekommen ist, werden vermutlich Konsequenzen haben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 05.05.06
Tod nach Gentherapie
Zwei Jahre nach einer gentherapeutischen Studie in Frankfurt ist der Patient plötzlich gestorben. Jetzt wird darüber spekuliert, ob die Gentherapie der Auslöser war. Die Studie wurde gestoppt, vorerst werden keine weiteren Patienten mehr behandelt
VON WOLFGANG LÖHR
TAZ 05.05.06
Forschungsklonen: Stufenmodell bedarf ethischer Überprüfung
Leserbrief von Prof. (em.) Dr. med. Hans-Bernhard Wuermeling zur Bekanntmachung der Bundesärztekammer „Stellungnahme der Zentralen Kommission zur Wahrung ethischer Grundsätze in der Medizin und ihren Grenzgebieten (Zentrale Ethikkommission) bei der Bundesärztekammer zum Forschungsklonen mit dem Ziel therapeutischer Anwendungen“ in Heft 10/2006:
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 18 vom 05.05.2006, Seite A-1212
Forschungsklonen: Falsche Voraussetzungen
Leserbrief von Dr. med. Maria Overdick-Gulden zur Bekanntmachung der Bundesärztekammer „Stellungnahme der Zentralen Kommission zur Wahrung ethischer Grundsätze in der Medizin und ihren Grenzgebieten (Zentrale Ethikkommission) bei der Bundesärztekammer zum Forschungsklonen mit dem Ziel therapeutischer Anwendungen“ in Heft 10/2006:
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 18 vom 05.05.2006, Seite A-1212
Forschungsklonen: Menschenwürde von der Fertilisation an
Leserbrief von Elisabeth Leutner zur Bekanntmachung der Bundesärztekammer „Stellungnahme der Zentralen Kommission zur Wahrung ethischer Grundsätze in der Medizin und ihren Grenzgebieten (Zentrale Ethikkommission) bei der Bundesärztekammer zum Forschungsklonen mit dem Ziel therapeutischer Anwendungen“ in Heft 10/2006:
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 18 vom 05.05.2006, Seite A-1212
Medizinethik: Dialog der Kulturen
Rabbata, Samir
Die Globalisierung macht auch vor der Medizin nicht Halt. Experten aus drei Kulturkreisen diskutieren, was in der Medizin erlaubt sein darf und was nicht.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 18 vom 05.05.2006, Seite A-1187
Die Rolle von Patienten und Kunden: Ethische Verantwortung des Therapeuten
Kick, Hermes Andreas
Gesundheit und Krankheit können keinen Warencharakter annehmen.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 18 vom 05.05.2006, Seite A-1206
Verein zur besseren Betreuung der Menschen mit Demenz gegründet
Heute ist auf Initiative der Robert Bosch Stiftung der Verein „Aktion Demenz – Gemeinsam für ein besseres Leben mit Demenz“ gegründet worden. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensbedingungen für Menschen mit Demenz zu verbessern.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit BMG 05.05.06
Verein "Aktion Demenz - Gemeinsam für ein besseres Leben mit Demenz" gegründet
Seit dem Jahr 2004 hat die Robert Bosch Stiftung die Förderungsaktivitäten zur Bewältigung der Demenzerkrankung verstärkt und unter dem Motto „Gemeinsam für ein besseres Leben mit Demenz“ die Initiative ergriffen.
PRESSEMITTEILUNG Robert-Bosch-Stiftung 05.05.06
Anmerkung: Hier findet sich die Satzung, Statements zur Eröffnung etc.
Lebensrechtler kritisieren ,amnesty international’ wegen Abtreibung
Wer Ungeborenen das Recht auf Leben abspricht, der kann nicht für Menschenrechte sein, meint der „Bundesverband Lebensrecht“.
KATH.NET 05.05.06
04. Mai
Europaparlamentsausschuss gegen Förderung der Stammzellforschung
Brüssel - Der Rechtsausschuss des Europaparlaments hat sich gegen die Förderung embryonaler Stammzellforschung durch EU-Gelder ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT, 04.05.06
Rechtsausschuss: EU-Steuergelderstopp for Embryonenforschung
Zur heutigen Abstimmung des EP-Rechtsausschusses zum 7. Forschungsrahmenprogramm erklärt die Europaabgeordnete und Vorsitzende der Bioethik-Intergruppe des Europäischen Parlaments Hiltrud Breyer MdEP (Bündnis 90/ Die Grünen):
Die Abstimmung im Rechtsausschuss über das 7. Forschungsrahmenprogramm ist ein großartiger Etappensieg.
PRESSEMITTEILUNG Hiltrud Breyer, MdEP Bündnis 90/ Die Grünen 04.05.06
Neue EU-Regeln für Kinderarzneimittel bald in Kraft
Brüssel - Die neuen EU-Regeln für Kinderarzneimittel können offenbar bald in Kraft treten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT, 04.05.06
Bei Parkinson sind die "Kraftwerke der Zelle" blockiert
Neue Studien belegen Zusammenhang von Mitochondrien und Proteinen für Entstehung der Nervenkrankheit
von Sonja Kastilan
DIE WELT 04.05.06
Entfernung eines einzelnen Gens macht autistisch
Pten für soziale Interaktion und Empfindlichkeit entscheidend
PRESSETEXT.AUSTRIA 04.05.06
Abtreibung ist die ,größte Menschheitskatastrophe’
1.200 junge Christen demonstrierten im Fußballstadion in Dillenburg und bildeten auf dem Rasen den Schriftzug „Ja zum Leben“.
KATH.NET 04.05.06
03. Mai
Kardiale Stammzelltherapie erfolgreich bei Herzoperation
Studienergebnisse der Rostocker Stammzellstudie in USA präsentiert
Rostocker Herzchirurgen präsentierten am 1. Mai 2006 ihre klinischen Ergebnisse der kardialen Stammzelltherapie bei chronischer Herzinsuffizienz vor internationalem Publikum in den USA.
PRESSEMITTEILUNG Universität Rostock (IDW) 03.05.06
Herzinsuffizienz: Rostocker Herzchirurgen mit Stammzelltherapie erfolgreich
Philadelphia – Eine kardiale Stammzelltherapie bei chronischer Herzinsuffizienz kann auch auf längere Sicht die Leistung des Herzens verbessern und die Regeneration des beschädigten Herzmuskels ermöglichen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 03.05.06
Stammzellentests sollen Tierversuche ersetzen
Forscher überprüfen den Einfluß von Chemikalien auf die Zellentwicklung
von Sonja Kastilan
DIE WELT 03.05.06
Jeder dritten Klinik droht das Aus
Studie: Situation der Krankenhäuser verschärft sich - Politiker schwören Bürger auf höhere Gesundheitskosten ein
DIE WELT 03.05.06
Sozialministerin Gerlinde Kuppe eröffnet in Magdeburg Babyklappe: Jede Chance nutzen, um neugeborenes Leben zu retten
Magdeburg. Die dritte Babyklappe in Sachsen-Anhalt ist am Mittwoch im Beisein von Sozialministerin Dr. Gerlinde Kuppe in Magdeburg in der Klinik St. Marienstift eröffnet worden. Die Ministerin erklärte: 'Wir müssen jede Chance nutzen, um neugeborenes Leben zu retten.
PRESSEMITTEILUNG Ministerium für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt 03.05.2006
Reform der Pflegeversicherung noch im Jahr 2006
Gesundheit/Antwort
Berlin: (hib/MPI) Die Bundesregierung hält an ihrer Absicht fest, noch in diesem Jahr einen Gesetzentwurf zur Reform der Pflegeversicherung vorzulegen. Zunächst müssten jedoch die Ergebnisse der Verhandlungen über eine Gesundheitsreform abgewartet werden, da "die Systematik der Finanzierung der Pflege der Finanzierung der Krankenversicherung" folge, betont die Regierung in ihrer Antwort (16/1297) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen (16/1212).
HIB 131/2006, 03.05.06
Bundesrat will Lockerung des Datenschutzes für Betreuungsbehörden
Recht/Gesetzentwurf
Berlin: (hib/BOB) Nach Ansicht des Bundesrates liegt eine Lockerung des Datenschutzes für Behörden im Interesse der Menschen, die auf die Hilfe eines Betreuers angewiesen sind. Andernfalls, so die Länderkammer in einem Gesetzentwurf (16/1339), seien durchaus Situationen denkbar, in denen Betroffenen nicht mehr rechtzeitig geholfen werden kann.
HIB 131/2006, 03.05.06
Künstliche Befruchtung gelingt jetzt auch ohne Hormone
Von Kai Gerullis
Sie können es probieren und probieren - bei einigen Paaren erfüllt sich der Traum vom Kind nicht auf natürlichem Weg. Neue Hoffnung für Kinderlose ist die In-vitro-Maturation (IvM).
Ärzte Zeitung, 03.05.2006
02. Mai
Stammzellen sollen Versuchstiere ersetzen
Ein neuer Test für Chemikalien soll Tierversuche überflüssig machen. Die Methode könnte der Chemieindustrie Einsparungen in Millionenhöhe ermöglichen.
NETZEITUNG 02.05.06
Gesundheitsminister Josef Hecken: Saarland für Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe
Patientenverfügung muss künftig klare Rechtsgrundlage erhalten: Fachausschüsse des Bundesrates beraten morgen über Antrag.
PRESSEMITTEILUNG Ministerium für Justiz, Gesundheit und Soziales Saarland 02.05.06
Therapeutisch genutztes Gen kann Krebs auslösen
Ergebnisse aus Tierversuchen Heidelberger Forscher
HEIDELBERG (ple). Deutsche und US-Forscher haben eine Erklärung dafür gefunden, wie es nach einer Gentherapie immungeschwächter Kinder vor gut drei Jahren in Paris zu Krebs kommen konnte. Offenbar trug das übertragene Gen selbst dazu bei.
Ärzte Zeitung, 02.05.2006
Taxi für die DNA
Photosensitive Gold-Nanopartikel können DNA elektrostatisch binden und unter UV-Licht wieder freisetzen.
Die Gentherapie gilt trotz vieler Rückschläge als ein viel versprechender Ansatz für die Medizin der Zukunft. Eine der größten Schwierigkeiten dabei ist es, geeignete Transportmittel zu finden, mit denen sich die als "Medikament" benutzte Nucleinsäure in die kranke Zielzelle einschleusen lässt.
PRESSEMITTEILUNG Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. 02.05.06
Kusch gründet Partei: "Heimat Hamburg" soll bei Wahl antreten
Kusch erklärt, das Ziel seiner Partei sei der Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde. Sollte dieser gelingen, sei auch eine Koalition mit der CDU möglich.
DIE WELT 02.05.06
Anm: Ein Partei-Programmpunkt soll die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe sein.
Sterbebegleitung von Menschen mit Behinderung in Einrichtungen
Eine Handreichung des Institutes Mensch, Ethik und Wissenschaft IMEW April 2006
Weiter zu Artikel vom 16.-31. Mai 2006
zurück zur Pressespiegel-Übersicht
|