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Presse

Pressespiegel 16.-30. November 2004

Anzahl: 91 Artikel, Stand 15.12.04

30. November

Koppelin: Debatte zur embryonalen Stammzellenforschung beantragt
BERLIN. Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Jürgen KOPPELIN, erklärt:
Die FDP-Bundestagsfraktion hat heute bei Bundestagspräsident Thierse für Donnerstag, den 2. Dezember 2004, eine Aktuelle Stunde zum Thema "Haltung der Bundesregierung zur Forschung an embryonalen Stammzellen nach der Volksabstimmung in der Schweiz und den damit verbundenen Auswirkungen für die Forschung in Deutschland" beantragt.
PRESSEMITTEILUNG FDP-Fraktion 30.11.2004

Mit Stammzellen gegen Blasenschwäche
Vielversprechende Studie: Vorläufer von Muskelzellen helfen bei der Kontrolle von Harnröhre und Schließmuskel
Eine Behandlung mit körpereigenen Stammzellen kann Frauen mit Blasenschwäche helfen.
WISSENSCHAFT.De 30.11.04

Koalition gegen Pflichtberatung von Schwangeren
Rot-Grün fordert Ausbau der psychosozialen Beratungsangebote für werdende Eltern bei medizinischer Indikation
BERLIN (hak). Im Unterschied zur Union wollen die Koalitionsfraktionen psychosoziale Beratungsangebote bei Schwangerschaftsabbrüchen nach medizinischer Indikation lediglich ausbauen, aber nicht zur Pflicht erheben.
Ärzte Zeitung, 30.11.2004

Schweiz: Bundesrat lockert Regelung zur Präimplantationsdiagnostik
Einschränkung auf wenige Fälle
Der Bundesrat ist zu einer Lockerung des Verbots der Präimplantationsdiagnostik bereit. In engen Grenzen allerdings: Er will sie nur in wenigen, genau definierten Fällen zulassen. Die Landesregierung will eine entsprechende Motion annehmen.
(sda) In der Schweiz verbietet das seit 2001 geltende Fortpflanzungsmedizingesetz die Präimplantationsdiagnostik ganz.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 30.11.04

Deutlich weniger Organspender in neuen Ländern
Deutsche Stiftung Organtransplantation beklagt auch bundesweiten Spender-Rückgang im ersten Halbjahr 2004
WEIMAR (dür). In der Region Ost waren im ersten Halbjahr 2004 deutlich weniger Menschen bereit, nach dem Tod ihre Organe zu spenden als im Jahr zuvor.
Ärzte Zeitung, 30.11.2004

Preis für Palliativmediziner
Richtlinien zur terminalen Sedierung erarbeitet
WEIMAR (eb). Für sein Engagement im Bereich der Palliativmedizin ist Professor H. Christof Müller-Busch von der Universität Witten/Herdecke mit dem Förderpreis Palliativmedizin geehrt worden.
Ärzte Zeitung, 30.11.2004
 


29. November

Greenpeace deckt neues Skandal-Patent auf menschliches Gen auf
SPD streitet über deutsches Patentgesetz
Hamburg - Vor der Abstimmung des Bundestages am Freitag zur Umsetzung der umstrittenen EU-Patentrichtlinie in deutsches Recht deckt Greenpeace eines der bisher weitreichendsten Patente auf menschliche Gene auf.
PRESSEMITTEILUNG Greenpeace 29.11.04

Schweiz: Ein Ja für die Forschungsfreiheit
In den vergangenen Tagen wurde teilweise ein knapperes Resultat erwartet. Nun ist der Entscheid doch sehr deutlich ausgefallen. Zwei Drittel der Stimmenden unterstützten das Bundesgesetz über die Forschung an embryonalen Stammzellen, das Stammzellenforschungsgesetz.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 29.11.04

Schweizer sprechen sich in Referendum für Stammzellenforschung aus
GENF. Die Schweizer haben sich in einem Referendum mit großer Mehrheit für ein Gesetz ausgesprochen, das die Forschung an embryonalen menschlichen Stammzellen erlaubt. 66,4 Prozent der Schweizer stimmten am 28. November für eine 2003 vom Parlament beschlossene entsprechende Regelung,
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.11.04

Beschluß des FDP-Bundesvorstandes zur Stammzellenforschung
Berlin. Der Bundesvorstand der Freien Demokratischen Partei hat auf seiner Sitzung am 29. November 2004 beschlossen: FDP begrüßt Schweizer „Ja“ zur Forschungsfreiheit
Der FDP-Bundesvorstand begrüßt das eindeutige Ergebnis der Volksabstimmung in der Schweiz zur Forschung an embryonalen Stammzellen.
Pressemitteilung FDP 29.11.2004

Kasse fordert Gendiagnostik als Reihenscreening
Hannover/Düsseldorf (cben). Ingo Kailuweit, Vorstandschef der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH), hat gefordert, daß Gendiagnostik in Form von Reihenuntersuchungen mittelfristig in die Regelversorgung aufgenommen wird.
Ärzte Zeitung, 29.11.2004

Kaufmännische Krankenkasse setzt auf vorbeugende Gen-Diagnostik
DÜSSELDORF. Nach einem Modellprojekt mit einer Gentest-Reihenuntersuchung setzt die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) auf den flächendeckenden Einsatz präventiver Gentechnik.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.11.04

Kritik aus Brüssel an Gentechnikgesetz
Verfahren wegen Vertragsverletzung möglich - Bundesregierung ließ Änderungsvorschläge unberücksichtigt
von Andreas Middel und Claudia Ehrenstein
DIE WELT 29.11.04

Nach Alzheimer-Genen fischen - 1000 neue Aquarien für vergessliche Zebrafische
'Danio rerio' heißt der gestreifte Zebrabärbling eigentlich. Als Zebrafisch und wichtiger Modellorganismus in der biologischen und medizinischen Forschung ist er besser bekannt. Nun soll diese Art auch bei der Entschlüsselung der Alzheimerschen Erkrankung helfen.
PRESSEMITTEILUNG Ludwig-Maximilians-Universität München 29.11.04

Rachel/Klöckner: Bundesregierung verzögert wiederholt Beantwortung zur Organspendeanfrage
Berlin - Anlässlich der nochmaligen Verschiebung der Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage „Förderung der Organspende“ erklären der Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der Enquête- Kommission „Ethik und Recht der modernen Medizin“, Thomas Rachel MdB, und die zuständige Berichterstatterin für Transplantationsmedizin, Julia Klöckner MdB:
Organspende rettet Menschleben. Doch in Deutschland gibt es großen Nachhol- und Optimierungsbedarf in der Umsetzung des 1997 verabschiedeten Transplantationsgesetzes.
PRESSEMITTEILUNG Julia Klöckner, MdB CDU und Thomas Rachel, MdB CDU 29.11.04
 


28. November

Gibt es ein Gottes-Gen?
Glaubensforschung im Labor: Ein amerikanischer Biologe will das erste Gen des Glaubens lokalisiert haben und macht sich Feinde
von Ingrid Kupczik
WELT AM SONNTAG 28.11.04
 


27. November

Wir finanzieren den Klonskandal
Ian Wilmut erhält den Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter Preis 2005. Das teilte die Universität Frankfurt am Main in dieser Woche mit. Diese unauffällige Nachricht – von der Öffentlichkeit bislang kaum zur Kenntnis genommen – bedeutet ein ungeheuren Skandal.
DIE TAGESPOST vom 27.11.2004
 


26. November

Den gläsernen Menschen soll es nicht geben
Die Bundesregierung reagiert auf den wissenschaftlichen Fortschritt: Das geplante Gendiagnostik-Gesetz setzt den Auskunftswünschen von Versicherungen und Arbeitgebern Grenzen.
Von Christina Berndt und Heidrun Graupner
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 26.11.04

Koalition bessert Gesetz zur Gendiagnostik nach
Die Kritik der Grünen zeigt Wirkung: Beamte, Richter und Soldaten sollen nun doch vor Gentests geschützt werden
Jörg Michel
BERLINER ZEITUNG 26.11.04

Frankreich will Sterbehilfe gesetzlich regeln
PARIS. Die Pariser Nationalversammlung nimmt am 26. November Beratungen über ein neues Gesetz auf, das nach den Worten von Gesundheitsminister Philippe Douste-Blazy das „Recht auf ein Sterben in Würde“ verankern soll.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 26.11.04

Was soll der Wille beim Wachkoma wert sein?
BÄK will Geltungsbereich von Verfügungen beschränken
BERLIN (hak). Bundesärztekammerpräsident Professor Jörg-Dietrich Hoppe hat gefordert, Wachkoma-Patienten aus dem Geltungsbereich von Patientenverfügungen auszuklammern.
Ärzte Zeitung, 26.11.2004

Comeback der Stammzellen
Deutsche Forscher blicken auf Kalifornien
„Schwarzenegger ist mein Held“, sagt der Biologe Hans Schöler. Der Wissenschaftler meint weder die sportliche noch die schauspielerische Vergangenheit, sondern einen aktuellen politischen Erfolg des Gouverneurs von Kalifornien.
TAGESSPIEGEL 26.11.04

Forscher wollen mit Pocken-Viren experimentieren
ATLANTA (mut). Die Weltgesunheitsorganisation WHO hat auf einer Expertenkonferenz grünes Licht für Experimente mit aktiven Pocken-Viren gegeben. Das berichtet das Magazin "New Scientist" in seiner Online-Ausgabe.
Ärzte Zeitung, 26.11.2004

Korruption im Gesundheitswesen: Gutachter auf dünnem Eis
Rabbata, Samir
Bis zu 20 Milliarden Euro verschwinden durch Betrug im Gesundheitswesen, berichten Verbraucherschützer und Transparency International. Doch überzeugend belegen können sie dies nicht.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 48 vom 26.11.2004, Seite A-3231

Konsens für konsequente Umstellung auf Fallpauschalen für Krankenhausleistungen
Der Bundesrat hat heute dem Ergebnis des Vermittlungsverfahrens zum Zweiten Fallpauschalenänderungsgesetz zugestimmt ebenso wie der Deutsche Bundestag gestern. Beide stimmen damit der ab dem nächsten Jahr beginnenden Umstellung auf landeseinheitliche Preise für gleiche Leistungen in Krankenhäusern zu.
PRESSEMITTEILUNG BMGS 26.11.04

Pharmakogenetischer Test kommt auf den Markt
System klärt häufige Gene ab, die bei Patienten die Wirkung von Arzneimitteln beeinflussen
DÜSSELDORF (eis). Ein pharmakogenetisches Testsystem hat jetzt das Unternehmen Roche Diagnostics auf den Markt gebracht. Mit dem AmpliCYP450 Test werden bei Patienten bestimmte Genvarianten abgeklärt, die den Stoffwechsel vieler Arzneimittel beeinflussen.
Ärzte Zeitung, 26.11.2004

Richtlinien für die Schmerztherapie in der Pflege
MÜNCHEN (wst). Jeder Patient mit akuten oder tumorbedingten chronischen Schmerzen muß schnellstmöglich ein effektives Schmerzmanagement erhalten, mit dem die Schmerzen beseitigt oder zumindest auf ein erträgliches Maß reduziert werden. Um dieses Ziel besser zu erreichen, hat die Expertenkommission "Nationaler Standard Schmerzmanagement in der Pflege" Handlungsrichtlinien erarbeitet.
Ärzte Zeitung, 26.11.2004

Verurteilung eines Mannheimer Abtreibungsgegners wegen übler Nachrede eines Frauenarztes aufgehoben
PRESSEMITTEILUNG Oberlandesgericht Karlsruhe 26.11.04
 


25. November

Großbritannien: Debatte über finanzielle Entschädigung von Samenspendern
LONDON. Britische Spezialkliniken für In-Vitro-Fertilisationen (IVF) haben von der zuständigen staatlichen Aufsichtsbehörde eine Änderung der Bestimmungen verlangt, wonach Spender von Eizellen und Sperma künftig deutlich mehr finanzielle Aufwandsentschädigung kassieren können.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.11.04

Forschungspreise für Medizintechnik verliehen
BMBF fördert Innovations-Wettbewerb mit 2,2 Millionen Euro
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Entwicklung neuer Technologien in der Medizin. Mit dem diesjährigen "Innovationswettbewerb zur Förderung der Medizintechnik" hat das BMBF am Donnerstag elf zukunftsweisende Forschungsprojekte ausgezeichnet.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 25.11.04

Leukämie: Stammzelltherapie aus Nabelschnurblut auch bei Erwachsenen erfolgreich
PARIS und MILWAUKEE. Stammzellen aus dem Nabelschnurblut werden bereits mit Erfolg bei Kindern eingesetzt, die an einer akuten Leukämie erkrankt sind. Neue Untersuchungen der europäischen und amerikanischen Zentren im New England Journal of Medicine zeigen, dass die Behandlungsergebnisse bei Erwachsenen ebenfalls vielversprechend sind.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.11.04

Impfen gegen Krebs
Erstmals könnte ein gefährlicher Tumor bei Frauen durch drei Spritzen besiegt werden
Von Ulrich Bahnsen
Anders als manche seiner pharmazeutischen Kollegen konnte Jean-Pierre Garnier Erfolge vorweisen. Der neue Impfstoff aus seinen Labors habe die höchsten Erwartungen erfüllt, schwärmte der Chef des Pharmariesen GlaxoSmithKline (GSK) vor seinen Investoren: »Die Vermarktungsmöglichkeiten sind sicherlich gewaltig.«
DIE ZEIT 25.11.2004 Nr.49

Zuwanderung mit bösartigen Folgen
Magenkrebs könnte durch aus dem Knochenmark einwandernde Stammzellen verursacht werden. Diese überraschende Entdeckung machten amerikanische Forscher bei der Untersuchung von Mäusen.
WISSENSCHAFT.DE 25.11.04

Visite beim Knastdoktor
Hinter Gittern haben weder Arzt noch Patienten die freie Wahl. Dafür gibt es hier ganz spezielle Leiden und Nöte. Ein Blick in die Praxis des Gefängnisarztes Joe Bausch
Von Walter Schmidt
DIE ZEIT 25.11.2004 Nr.49

Ein Eiweiß soll Herzen nach dem Infarkt retten
Substanz hilft Gewebe über Sauerstoffmangel hinweg - Thymosin beta-4 bereits bekannt als Wundheiler
von Wolfgang W. Merkel
Dallas - Für seine Hybris, den Menschen das göttliche Feuer gebracht zu haben, kettete
DIE WELT 25.11.04

Molekül unterstützt Herzreparatur nach Infarkt
Stammzellentherapien am Herzen könnten überflüssig werden
von Grit Kienzlen
Medizin. - In Deutschland laufen derzeit mehrere große Patientenstudien, bei denen Herzinfarktopfer mit ihren eigenen Knochenmarkstammzellen behandelt werden. Die Studien stehen in der Kritik, weil niemand so genau weiß, was die Stammzellen in den Patientenherzen eigentlich bewirken.
DEUTSCHLANDFUNK 25.11.04
 


24. November

Ulla Schmidt muss deutsche Steuermittel für Klonforscher stoppen
Anläßlich der Ankündigung der Verleihung des Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstädter-Preises 2005 an den britischen Klonforscher Ian Wilmut erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe, stellvertretender Vorsitzender der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin":
Die Bundesregierung kann nicht zulassen, dass das Klonen menschlicher Embryonen mit einem deutschen Wissenschaftspreis öffentliche Ehrung und 50.000 EURO Bezuschussung durch deutsche Steuermittel erfährt.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB, CDU 24.11.04

Forschung mit embryonalen Stammzellen wird stark behindert
DÜSSELDORF (KHS). Die gesetzlichen Behinderungen der Stammzellforschung in Deutschland werden zum Forschungsrückstand auf diesem Gebiet im Vergleich zu anderen Nationen führen. Dies zu sagen, komme man nicht umhin, erklärte Professor Jens Reich bedauernd in seinem Festvortrag zur Eröffnung des Kongresses für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin in Düsseldorf.
Ärzte Zeitung, 24.11.2004

Schweiz: Gute Regeln für die Stammzellenforschung
Die Forschung an embryonalen Stammzellen ist ein vergleichsweise junger Wissenschaftsbereich. Erst seit Ende der 1990er Jahre kommt ihm eine wachsende Bedeutung zu.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 24.11.04

Start des Pharmadialogs der Bundesregierung: Bilanz der Auswirkung des GKV-Modernisierungsgesetzes auf die Arzneimittelversorgung
Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung hat heute Vertreter der pharmazeutischen Industrie, der Ärzteschaft und der Krankenkassen zu einer Fachtagung eingeladen. Diskutiert werden insbesondere die Neuregelungen des seit Januar 2004 geltenden GKV-Modernisierungsgesetz und deren Auswirkungen auf den Arzneimittelmarkt.
PRESSEMITTEILUNG BMGS 24.11.04

Gesunder Junge zweier Eltern mit unheilbarer Erberkrankung
Schwangerschaft und Geburt nach Präimplantationsdiagnostik an Eizellen
Am Lübecker Universitätsklinikum wurde jetzt zum zweiten Mal in Deutschland ein gesundes Kind zweier Eltern mit einer schweren genetisch bedingten Erkrankung nach Präimplantationsdiagnostik an Eizellen geboren. Professor Dr. Klaus Diedrich, Direktor der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Lübeck, nannte die Geburt "einen weiteren Meilenstein in der Betreuung von Paaren mit Anlage für eine schwere unheilbare Erberkrankung und Kinderwunsch".
PRESSEMITTEILUNG Universität zu Lübeck 24.11.04

Gentest als Chance - KKH zieht positive Bilanz
Der erste Gentest-Großversuch einer Krankenkasse zeigt: Mehr Lebensqualität und Millionen-Einsparungen durch präventive Gendiagnostik sind möglich. KKH-Vorstandschef Ingo Kailuweit hat die politisch Verantwortlichen in Bund und Ländern aufgerufen, die Chancen der Gendiagnostik für das Gesundheitswesen entschiedener zu nutzen und dabei Risiken sowie Missbrauchspotentiale auszuschließen.
Auf der MEDICA in Düsseldorf stellte Kailuweit am 26. November 2004 die Chancen gendiagnostisch gestützter Prävention für die Qualität und Wirtschaftlichkeit der medizinischen Versorgung am Beispiel der Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) heraus.
Mitteilung KKH Kaufmännische Krankenkasse Hannover 24.11.04
Anm.: Hier finden Sie alle weiteren Infos mit Zahlen und Fakten
 


23. November

Schwangerschaft und Lebendgeburt nach Präimplantationsdiagnostik an Eizellen für unheilbare Erberkrankung in Lübeck erzielt
Der Vize-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe DGGG Prof. Dr. Klaus Diedrich teilte heute die Geburt des zweiten gesunden Kindes in Deutschland nach Polkörperbiopsie mit. Die Polkörperbiopsie wurde am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck durchgeführt.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe DGGG 23.11.2004

Der Embryo als Wirtschaftsgut
reh
Bei den Verhandlungen über eine internationale Anti-Klon-Konvention der Vereinten Nationen haben die Alchimis-ten des 21. Jahrhunderts die Oberhand behalten. Zu groß ist die Gier derer, die sich von der Ausschlachtung des Menschen unermesslichen Reichtum versprechen.
DIE TAGESPOST vom 23.11.2004

Bioethikexperte: Klon-Kompromiss ist Schritt in die richtige Richtung
Peter Liese: Formulierung kann „keinesfalls als ein Freifahrtschein für das Forschungsklonen verstanden werden“.
Brüssel (www.kath.net) Als einen „kleinen Schritt in die richtige Richtung“ bezeichnete der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bioethik der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP/ED) Peter Liese die Einigung des Rechtsausschusses der Vereinten Nationen zum Verbot des Klonens von Menschen.
KATH.NET 23.11.04

Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2005 geht an Ian Wilmut
Das geklonte Schaf Dolly: Ein Jahrhundert-Experiment mit weitreichenden Folgen Der Physiologe Prof. Dr. Ian Wilmut (60), Leiter der Abteilung Genexpression und Entwicklung des Roslin-Instituts in Roslin bei Edinburgh, Großbritannien, erhält den mit insgesamt 100.000 Euro dotierten Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2005 für seine bahnbrechenden Experimente, die zum Klonen eines Säugetiers führten.
PRESSEMITTEILUNG Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt (Main) IDW 23.11.04

Regeneration von Nervengewebe durch Stammzellen aus Sklettmuskeln
LONDON. Die Zellen der Sklettmuskulatur stellen möglicherweise eine wichtige Quelle für Stammzellen dar, mit denen man geschädigtes Muskel- oder Nervengewebe regenerieren könnte. Zu diesem Schluss kommen Giulio Alessandri und Kollegen vom Carlo Besta Neurological Instiute, Mailand, Italien, im Lancet (2004; 364: 1872).
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 23.11.04

Frankensteins Erben
Von Hanno Charisius
Wenn beim Menschen ein Organ ausfällt, dann muss Ersatz her. Weil Spenderorgane rar sind und zudem häufig Probleme bereiten, arbeiten Wissenschaftler an Organen aus der Retorte. Große Hoffnungen setzen sie in die Rekrutierung von Stammzellen.
SPIEGEL ONLINE - 23.11.04

USA: Abtreibungs-Gewissensklausel auch für Spitäler und Versicherungen
Künftig sollen auch jenen Dienstleistungsunternehmen öffentliche Mittel zugesprochen werden, die sich weigern, an Abtreibungen mitzuwirken.
KATH.NET 23.11.04
 


22. November

Ein komplettes Klonverbot bleibt auf UN-Ebene nicht durchsetzbar.
Nach mehr als einjährigen Verhandlungen zum internationalen Klonverbot zeichnet sich unter den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen ein Kompromiss ab.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 22.11.04

Parlamentarischer Staatssekretär Franz Thönnes auf Fachkonferenz: Rechte von behinderten Menschen auch international absichern
"Wir brauchen eine internationale Konvention, die behinderte Menschen vor Diskriminierungen schützt und ihr Recht auf Selbstbestimmung, Chancengleichheit und Teilhabe festschreibt.
PRESSEMITTEILUNG BMGS 22.11.04
Anm.: Bei den Vereinten Nationen wird derzeit eine Konvention zum Schutz und zur Förderung der Rechte und der Würde von Menschen mit Behinderungen erarbeitet...

Die Taktgeber der Stammzellenforschung - Besuch in der Stammzellenbank Grossbritanniens
Eidgenössische Abstimmung vom 28. November
Grossbritanniens Stammzellenforscher zählen sich zu den besten der Welt. Die Gesetze sind liberal, und die Forscher geniessen eine starke finanzielle Unterstützung durch die Regierung. Grossbritannien hat denn auch als erstes Land eine Stammzellenbank eröffnet, die auch von Schweizer Forschern benutzt werden könnte.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 22.11.04

"Weiterhin zu viele Mehrlingsgeburten nach IVF"
Reproduktionsmediziner plädieren für Regelungen, die Schwangerschaften nach IVF risikoärmer machen
HANNOVER (grue). Die Rate an Mehrlingsgeburten nach In-vitro-Fertilisation (IVF) ist nach Auffassung von Reproduktionsmedizinern immer noch zu hoch. Sie könnte durch eine gezielte Auswahl der zu übertragenden Embryonen gesenkt werden.
Ärzte Zeitung, 22.11.2004

NRW plant neues Palliativ-Konzept
Hausärzte sollen Basis eines integrativen palliativmedizinischen Versorgungskonzepts sein
KÖLN (iss). Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium will mit niedergelassenen Ärzten, Pflegediensten und Krankenkassen ein integratives Versorgungskonzept für die Palliativmedizin entwickeln.
Ärzte Zeitung, 22.11.2004
 


20. November

USA scheitern mit Forderung nach völligem Klonverbot
Die USA haben angesichts des breiten Widerstandes ihre Forderung nach einem Totalverbot des Klonens menschlicher Zellen fallen lassen. Die Bundesregierung will bei der Uno weiter auf eine entsprechende weltweite Konvention dringen.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 20.11.04

Weltweites Klonverbot gescheitert
Die Forderung der USA nach einer entsprechenden Konvention fand im UN-Rechtsausschuß keine Mehrheit. Stattdessen soll eine politische Erklärung verfasst werden
DIE WELT 20.11.04

Uno lehnt weltweites Klonverbot ab
Der Rechtsausschuss der Uno-Vollversammlung hat einen Antrag der USA und anderer Länder abgelehnt, das Klonen menschlicher Zellen weltweit zu verbieten. Die Forschung an embryonalen Stammzellen soll aber nicht erleichtert werden.
SPIEGEL ONLINE - 20. 11.04

Vereinte Nationen sehen von einem generellen Klonverbot ab
Keine Einigung auf gemeinsame Position möglich
New York - Die Vereinten Nationen (UN) sehen von einem weltweiten Klonverbot ab.
DIE WELT 20.11.04

Staatsministerin Kerstin Müller zur VN-Entscheidung zum Klonverbot
Nach der Konsensentscheidung im Rechtsausschuss der VN-Generalversammlung, im Frühjahr 2005 eine Arbeitsgruppe zur Finalisierung einer Politischen Erklärung zum Klonverbot einzusetzen, erklärte Kerstin Müller, Staatsministerin im Auswärtigen Amt:
"Deutschland und Frankreich ist es im Jahr 2001 gelungen, das Thema eines weltweiten Klonverbots auf die Agenda der Vereinten Nationen zu setzen. Seitdem hat die Bundesregierung immer wieder darauf gedrängt, dass sich die Vereinten Nationen ohne weitere Verzögerungen auf ein Mandat für ein möglichst umfassendes und universell gültiges Klonverbot einigen.
PRESSEMITTEILUNG Kerstin Müller, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, 20.11.04

UN: Entscheidung zum Klonen noch offen
Bundesregierung ließ Einsatz für eine verbindliche Konvention vermissen
Anläßlich der Entscheidung des UN-Rechtsausschusses über eine UN-Erklärung gegen das Klonen erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe, stellvertretender Vorsitzender der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin":
Was der UN-Rechtsausschuss heute nacht beschlossen hat, ist kein Erfolg für den Schutz der durch das Klonen bedrohten Menschenwürde.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe 20.11.04

Spitzenforschung trotz Verbots
Deutsche Stammzellenforscher sind in Europa ganz vorne
Brüssel - Ungeachtet der restriktiven Vorgaben durch das Embryonenschutzgesetz forschen deutsche Forscher in erster Reihe an EU-geförderten Stammzellenforschungsprojekten mit. Dies belegt eine vertrauliche Studie der Gesundheitsgeneraldirektion der EU-Kommission.
DIE WELT 20.11.04

Man soll gefälligst am Leben bleiben
Last Exit Bern: Der Philosoph Volker Gerhardt über die Selbstmordbeihilfe für psychisch Kranke
BERLINER ZEITUNG 20.11.04
 


19. November

Verhandlungen über Klonverbot der Vereinten Nationen gescheitert
Keine Einigung des Uno-Rechtsausschuss
Die Vereinten Nationen haben die Verhandlungen über eine vertragliche Regelung zum Klonen von menschlichem Erbgut abgebrochen. Der Rechtsausschuss der Generalversammlung strebe jetzt nur noch eine allgemeine Erklärung an, teilte der belgische Diplomat Marc Pecsteen am Donnerstag mit.
NZZ NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 19.11.04

Legal Committee Text Calls for Further Discussions on Human Cloning Aimed at ‘Declaration’
Recommends Establishment of Working Group to Convene in February; Also Approves Text on International Criminal Court, as Session Concludes
The Sixth Committee (Legal) this afternoon averted a divisive vote on the question of an international convention against human reproductive cloning by deciding to take up the issue again as a declaration at a resumed February session.
PRESSEMITTEILUNG UN 19.11.04

Marburger Bund fordert Vereinte Nationen zum umfassenden Klonverbot auf
BERLIN. Anlässlich einer erneuten Debatte zum Thema Klonen in den Vereinten Nationen hat der Marburger Bund (MB) die Delegierten aufgefordert, ihre jahrelangen Beratungen über ein Verbot des Klonens von Menschen mit einer ausnahmslosen Anti-Klon-Konvention zu beenden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.11.04

Gentest-Gesetz: Wuchern mit dem Biochip
Von Christian Schwägerl
Versicherungen leben von der Ungewißheit. Gäbe es nicht genug Menschen, die irgendwie Angst vor einem Unfall, vor Berufsunfähigkeit oder einem frühzeitigen Ableben durch Krankheit hätten, würden ihnen die prämienzahlenden Kunden ausgehen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.11.2004

Gentests spielen für Versicherungen noch keine Rolle
BERLIN (hak). Gegen das von der Regierung geplante Gentestgesetz (wir berichteten) hat sich der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) ausgesprochen. Die Lebens- und privaten Krankenversicherer halten ihre geltende Selbstverpflichtungserklärung für ausreichend und wollen den weiteren Umgang mit Gentests vom medizinischen Fortschritt abhängig machen.
Ärzte Zeitung, 19.11.2004

BÄK begrüßt Diskriminierungsverbot bei Gentests
"Niemand darf zu einem Gentest gezwungen werden. Die Entscheidung über die Durchführung einer genetischen Diagnostik liegt allein in der Verantwortung des Betroffenen. Daher begrüßen wir die Gesetzespläne der Bundesregierung für ein Diskriminierungsverbot bei Gentests", erklärte heute Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 19.11.04

Für jede 3. Frau reicht eine IVF-Therapie aus
Aktuelle Auswertung des Deutschen IVF-Registers / Kryokonservierung von Keimzellen mindert Erfolgschancen
HANNOVER (grue). In den deutschen Zentren für In-vitro-Fertilisation (IVF) wurden im vergangenen Jahr 107 675 Kinderwunsch-Behandlungen bei insgesamt 63 111 Frauen vorgenommen - soviel wie nie zuvor. Wegen der neu eingeführten finanziellen Eigenbeteiligung rechnen die IVF-Zentren in diesem Jahr mit einem deutlichen Rückgang der Behandlungszahlen.
Ärzte Zeitung, 19.11.2004

Suizidforen im Internet: Nicht generell zu verurteilen
Eichenberg, Christiane
Eine Studie an der Universität Köln hat die klinisch relevanten Auswirkungen von Diskussionsgruppen im Internet zum Thema „Suizid“ untersucht.
Deutsches Ärzteblatt online, 19.11.2004, www.aerzteblatt.de/aufsaetze/0405

106. Hauptversammlung des Marburger Bundes: Für ein Sterben in Würde
Flintrop, Jens; Clade, Harald
Viele Delegierte waren mit Spannung zur Hauptversammlung des Marburger Bundes (MB) nach Berlin gereist. Hatte doch der Bundesvorstand ein ethisches Thema für den öffentlichen Teil der Veranstaltung gewählt: „Brauchen wir ein Gesetz zur aktiven Sterbehilfe?“ lautete die Frage am 5. November.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 47 vom 19.11.2004, Seite A-3146

Sterbebegleitung für Migranten
Wuppertaler Hospiz "Lebenszeiten" entwickelt ein spezielles Konzept
WUPPERTAL (ble). Das Wuppertaler Hospiz Lebenszeiten arbeitet an einem Konzept zur Sterbebegleitung von Einwanderern. Es soll helfen, die Hospizarbeit auf die speziellen Bedürfnisse der Migranten abzustimmen.
Ärzte Zeitung, 19.11.2004

Steigender Bedarf an Organen
Das vor wenigen Jahren verabschiedete Transplantationsgesetz hat nicht zu einer erhöhten Bereitschaft für eine Organspende geführt. Die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage wird immer größer. Jetzt soll die Zahl der Lebendspenden erhöht werden
Von Ulrike Kopetzky
TAZ 19.11.04

CVP Schweiz will keine Klone und keine Designerkinder
BERN - Die CVP Schweiz will keine Klone und keine Designerkinder. Stattdessen soll die Forschung die Menschenwürde respektieren. Die Partei hat im Positionspapier "Wissenschaft, Ethik und Leben" ihre Leitlinien zur Biopolitik vorgestellt.
SWISS INFO 19.11.04
 


18. November

EU-Abgeordnete vor UNO-Abstimmung für umfassendes Klonverbot
Vor der Abstimmung bei den Vereinten Nationen am Freitag wenden sich Europaabgeordnete aller Fraktionen für umfassendes Verbot des Klonens von Menschen.
KATH.NET 18.11.04

UN to Reach Final Decision on Human Cloning/Vote Expected Tomorrow
A three-year battle at the UN over human cloning is expected to culminate tomorrow in a decision that will seal the fate of this issue at the UN for at least a year, perhaps many more.
FRIDAY FAX November 19, 2004, Volume 7, Number 48

Schätze aus dem Urwald
Brasilien beginnt, seine Regenwälder als Wirkstoffquelle für neue Medikamente zu vermarkten. Costa Rica ist schon weiter. Dort suchen Pharmakonzerne nach Mitteln gegen Krebs, Aids und Alzheimer
Von Christiane Henkel
DIE ZEIT 18.11.2004 Nr.48

Schatz im Erbgut
Als Abfall wurden winzige Moleküle lange Zeit verachtet und einfach weggeworfen. Ein paar Wissenschaftler schauten genauer hin und entdeckten den vielleicht wichtigsten biologischen Stoff des Jahrzehnts
Von Harro Albrecht
DIE ZEIT 18.11.2004 Nr.48

Neue Kompromisssuche für die Sterbehilfe
Beratungen in einem Europarats-Ausschuss
uth. Strassburg, 17. November - In die seit zwei Jahren andauernde Diskussion um einen gesamteuropäischen Rechtsrahmen für die umstrittene Frage der Sterbehilfe ist neue Bewegung gekommen.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 18.11.04

Alle Patienten haben ein Recht, daß Schmerzen rasch reduziert werden
MÜNCHEN (wst). Jeder Patient mit akuten oder tumorbedingten chronischen Schmerzen muß schnellstmöglich ein effektives Schmerzmanagement erhalten, mit dem die Schmerzen zumindest auf ein erträgliches Maß reduziert werden. Um dies zu erreichen ist, hat die Expertenkommission "Nationaler Standard Schmerzmanagement in der Pflege" Richtlinien erarbeitet.
Ärzte Zeitung, 18.11.2004

Hirntod, moderne Medizin und ein menschenwürdiges Sterben
Wann hört das Leben auf? - Die Debatte um Hirntod, moderne Medizin und ein menschenwürdiges Sterben
Sendung: Studiozeit. Aus Kultur- und Sozialwissenschaften
Sendeskript des Hörfunkbeitrages
Von Peter Leusch
DEUTSCHLANDFUNK 18.11.2004. 20:10 - 21:05 Uhr
 


17. November

Schweizer Sterbehilfeorganisation hilft psychisch Kranken beim Suizid
ZÜRICH (fst). Die umstrittene Schweizer Sterbehilfeorganisation Exit hat mitgeteilt, sie wolle auch psychisch Kranken künftig Sterbehilfe leisten.
Ärzte Zeitung, 17.11.2004

Interesse an Palliativmedizin steigt stetig
Zunehmende Zahl alter Patienten ist wichtigster Grund / Immer mehr Hausärzte bilden sich fort
Ärzte Zeitung, 17.11.2004

Weg frei für die Forschung an Behinderten
Wer begreift schon, um was es in der Genforschung geht. Wer es nicht begreifen kann, der muss künftig nicht mehr gefragt werden, wenn mit seinen Genen experimentiert wird
BERLIN taz Der Entwurf zum Gentestgesetz ist ganz nach dem Geschmack der Forschungslobby.
TAZ 17.11.2004

"Nieren, Herzklappen, praktisch alles"
Der illegale Handel mit Organen boomt. Die Türkei gilt als Hauptumschlagplatz - doch die Ermittler tappen weitgehend im Dunkeln
DIE WELT 17.11.04

Zwillinge vor Gericht: Wer zeugte das Kind?
Zwei erwachsene eineiige Zwillinge, die außer ihrem identischen Erbgut über längere Zeit auch eine Geliebte teilten, geben einem Vormundschaftsrichter in Montreal (Kanada) Rätsel auf.
Ärzte Zeitung, 17.11.2004

Ulla Schmidt: Modellprogramme als Motor für innovative Pflegekonzepte
Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung stellt heute und morgen auf einer Fachkonferenz wegweisende Projekte zur Versorgung Demenz-kranker und ihrer Angehörigen vor, die vom Bundesministerium gefördert wurden.
PRESSEMITTEILUNG BMGS 17.11.04
 


16. November

Kompromiss zur Euthanasie?
Paris (DT/KNA) Im Europarat zeichnet sich ein Kompromiss in der heftig umstrittenen Frage der Sterbehilfe ab. Der Schweizer Berichterstatter Dick Marty legte am Montag in Paris einen Entwurf für ein Dokument vor, das auf eine Empfehlung zur Einführung der Straffreiheit für Sterbehilfe verzichtet.
DIE TAGESPOST vom 16.11.2004

Manko der Palliativmedizin ist die Vernetzung der Sektoren
LÜBECK (di). Palliativ- und Hospizbetten stehen in vielen Bundesländern nur unzureichend zur Verfügung. Trotz großer Fortschritte mahnte Experte Professor Eberhard Klaschik auf einer Pflegetagung in Lübeck eine stärkere Vernetzung von ambulanter und stationärer Versorgung in der Palliativmedizin an.
Ärzte Zeitung, 16.11.2004

Sunshine Project veröffentlicht Studien zur Biwoaffenforschung in Frankreich und Deutschland
Dubiose Biowaffenforschung in Frankreich, relative Offenheit in Deutschland
Das Sunshine Project veröffentlicht heute zwei umfassende Studien zur Biowaffen-Abwehrforschung in Deutschland und Frankreich. Damit wird eine Serie von Länderstudien eröffnet, mit denen Licht in die weltweite Biowaffenforschung gebracht werden soll.
PRESSEMITTEILUNG Sunshine Project 16.11.04

Die Länderstudien des Sunshine Project
Hier finden Sie die Länderstudien zur Biowaffenforschung in Deutschland und Frankreich

Das ist unsere Sache
Autor: Jutta Kramm
Die Klone sind unter uns. In einigen weit entfernten Ländern und seit wenigen Tagen auch in Europa, an der Universität im britischen Newcastle, wird mit künstlich geschaffenen Embryonen experimentiert.
BERLINER ZEITUNG 20.08.04

Forderungen des Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik zum Gendiagnostikgesetz
Ein Gendiagnostikgesetz nimmt Gestalt an. Das Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik hat grundlegende Forderungen formuliert
18.10.04

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