Zur Startseite Neues zu Bioethikthemen Presseartikel und -mitteilungen Ihre Mitwirkungsmöglichkeiten Gesetze, Stellungnahmen, Texte Literatur, Bücher Adressen aus Politik, Forschung und Gesellschaft Ausgewählte Links Anregungen, Lob, Kritik Kontaktanschrift Menueleiste
Zur Interessen-
Gemeinschaft in:

Bayern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Hessen
Schleswig-Holstein

Interessengemeinschaften Kritische Bioethik Deutschland

Presse

Pressespiegel 01.-15. November 2005

Anzahl: 91 Artikel, Stand 18.11.05

15. November

Zerwürfnis zwischen Klonforschern
Ein US-Forscher hat die Zusammenarbeit mit einem südkoreanischen Klonpionier aufgekündigt. Woo Suk Hwang habe ethische Regeln verletzt.
NETZEITUNG.DE 15.11.05

Gen-Saaten: Das unterschätzte Risiko
Greenpeace veröffentlicht Interviews mit international renommierten Wissenschaftlern
Hamburg, Zur Freisetzung und kommerziellen Nutzung genmanipulierter Pflanzen veroeffentlicht Greenpeace heute eine Dokumentation mit dem Titel 'Das unterschaetzte Risiko'.
PRESSEMITTEILUNG GREENPEACE 15.11.05

Internationale Konferenz zum menschlichen Genom im Vatikan
Vatikanstadt. Der Vatikan hat Experten aus 17 Nationen zu einer Konferenz über das menschliche Genom nach Rom geladen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 15.11.05

Sterbehilfe: Kusch-Vorstoß abgelehnt
Justizsenator Roger Kusch (CDU) hat mit seinem Vorstoß zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe für Furore gesorgt, doch bei seinen Länderministerkollegen stößt er auf einhelligen Widerstand.
HAMBURGER ABENDBLATT 15.11.05

Deutsche Hospiz Stiftung zum Koalitionsvertrag: Absichtserklärungen reichen nicht aus
Berlin. Die Deutsche Hospiz Stiftung begrüßt die Aufnahme elementarer Aspekte in der Versorgung Schwerstkranker und Sterbender im Koalitionsvertrag.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 15.10.05

Koalitionsvertrag: Umgang mit Thema Abtreibung ist ,echter Skandal’
Wenig Licht, viel Schatten: Das bietet der Koalitionsvertrag von Union und SPD in Lebensrechtsfragen, findet ALfA-Vorsitzende Kaminski. Sie hat den Vertrag studiert.
KATH.NET 15.11.05

Geht die Große Koalition in Deutschland gegen Spätabtreibungen vor?
Koalitionsvertrag greift mehrere bioethische Streitpunkte auf
KATH.NET 15.11.05

Oberster Gerichtshof der USA: Altes Bewerbungsschreiben alarmiert Alito-Kritiker
Neue Munition für die Bush-Kritiker: Ein altes Bewerbungsschreiben des vom US-Präsidenten für den Obersten Gerichtshof der USA nominierten Richters Alito verrät die frühen, erzkonservativen Ansichten des Richters - vor allem seine ablehnende Haltung zum Abtreibungsrecht.
SPIEGEL ONLINE 15.11.05

Baden-Württemberg will Beauftragte für Transplantation
Minister plant Änderung des Krankenhausgesetzes
STUTTGART (mm). Noch in diesem Jahr soll das Landeskrankenhausgesetz in Baden-Württemberg geändert und die Einführung von Transplantationsbeauftragten darin festgeschrieben werden.
Ärzte Zeitung, 15.11.2005

Leber-Lebendspenden erhalten oft Patienten mit großem Leberkarzinom
GENF (nsi). Findet sich für schwer leberkranke Patienten ein Lebendspender, dann wird oft trotz geringer Aussicht auf Langzeiterfolg noch transplantiert. Das hat eine Analyse des europäischen Registers für Lebertransplantationen ergeben.
Ärzte Zeitung, 15.11.2005
 


14. November

US-Forscher bricht mit Südkoreas Klon-Pionier
Der Streit um die Methoden des Klon-Pioniers Hwang Woo Suk hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Der US-Forscher Gerald Schatten hat seinem südkoreanischen Kollegen jetzt die Zusammenarbeit aufgekündigt: Hwang habe ihn über seine "unethischen Praktiken" belogen.
SPIEGEL ONLINE 14.11.05

Ethik-Streit um südkoreanischen Klon-Forscher
Seoul. Um den südkoreanischen Klon-Forscher Woo-Suk Hwang ist ein neuer Streit wegen seiner möglicherweise ethisch bedenklichen Methoden entbrannt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.11.05

Koalitionsvertrag: Komplex Gesundheit soll 2006 gelöst werden
Berlin. Union und SPD wollen zwei ungelöste Problemfelder aus ihren Koalitionsverhandlungen im ersten Halbjahr 2006 angehen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.11.05

Palliativmediziner begrüßen den Koalitionsvertrag
BOCHUM. Den Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD begrüßt hat die Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS).
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.11.05

Bahnbrechender Erfolg in der Behandlung des Herzinfarkts - Stammzellen reparieren Herzschaden
PRESSEMITTEILUNG Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a. M. 14.11.05
 


13. November

Der Umkehrchrist
Der Schweizer Ludwig A. Minelli vermittelt Gift an Todkranke, die sterben wollen. In Deutschland sind seine Methoden verboten. Ein Hausbesuch
von Antje Joel
DIE WELT 13.10.05

Erste Gesichtsverpflanzung steht bevor
Von Peter Kaiser
In den USA wird demnächst das erste Gesicht transplantiert, wenn alles so verläuft, wie die Chirurgen einer Spezialklinik sich das vorstellen. Das Verfahren verspricht entstellten Menschen Erleichterung - wirft aber auch ethische und medizinische Fragen auf.
SPIEGEL ONLINE 13.11.2005
 


12. November

England: Bischöfe warnen vor Legalisierung der Euthanasie
Kritik an neuer Gesetzesvorlage zur möglichen Euthanasielegalisierung der britischen Regierung kommt von katholischer und anglikanischer Seite
KATH.NET 12.11.05
 


11. November

In einem Beitrag für den "Vorwärts" plädiert Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt für mehr Solidarität im Gesundheitssystem und skizziert Schwerpunkte der künftigen Gesundheitspolitik.
Dazu stellen wir Ihnen nachfolgend den Wortlaut zu Verfügung:
PRESSEMITTEILUNG BMGS 11.11.05

Neuer Test: Down-Syndrom kann früher erkannt werden
Die einen werden ihn als zusätzliche Sicherheit für Schwangere begrüßen, die anderen als Selektionsinstrument verteufeln: Ein neuer Test ermöglicht es, das Down-Syndrom schon in der zwölften Schwangerschaftswoche zu entdecken.
SPIEGEL ONLINE 11.11.05

Todescocktail für durchaus heilbare Kranke
Die Staatsanwaltschaft Augsburg ermittelt gegen zwei Ärzte wegen Sterbehilfe nach einer falschen Diagnose
AUGSBURG taz Wohl zum ersten Mal muss sich die deutsche Justiz mit einem Fall von Sterbehilfe bei einer nicht unheilbar kranken Patientin befassen.
TAZ 11.11.05

Mutter erstickt ihren Sohn - Gericht hat dafür Verständnis
Grundsatzdebatte nach Urteil in Großbritannien
LONDON (ast). In der britischen Ärzteschaft ist eine neue Grundsatzdiskussion über das Thema Sterbehilfe entbrannt. Aktueller Anlaß ist ein Gerichtsurteil.
Ärzte Zeitung, 11.11.2005

Passive Sterbehilfe ist in der Schweiz häufig, in Italien selten
Umfrage unter Ärzten in sechs europäischen Ländern / Verzicht auf Medikation kommt bei passiver Sterbehilfe oft vor
FRANKFURT/MAIN (ine). Wie oft kommt passive Sterbehilfe vor? Diese Frage wurde Ärzten in der Schweiz, den Niederlanden, Dänemark, Belgien, Schweden und Italien von Wissenschaftlern gestellt. Ausgewertet wurden die Daten von 20 480 Todesfällen.
Ärzte Zeitung, 11.11.2005
 


10. November

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Dignitas
Ärztliche Sterbehilfe für eine Bayerin offenbar nach falscher Diagnose
von Frank Diering
Berlin - Wegen Sterbehilfe nach einer falschen Diagnose ermittelt die Staatsanwaltschaft Augsburg gegen zwei Ärzte wegen fahrlässiger Tötung.
DIE WELT 10.11.05

Der Leberschaden
Mit einer falschen Diagnose kam eine deutsche Arzthelferin bei der umstrittenen Schweizer Suizidhilfeorganisation Dignitas auf die Sterbeliste. Jetzt ermittelt die deutsche Justiz wegen fahrlässiger Tötung.
Von Martin Stoll
FACTS 45/2005, 10.11.05

Die Vorsorgevollmacht regelt die Betreuung
Im Fall der Handlungsunfähigkeit brauchen Patienten jemanden, der sich um ihre Belange kümmert
Ärzte Zeitung, 10.11.2005

Streit um Ethik-Beratergruppe der EU
BRÜSSEL. Scharfe Kritik an der neuen Zusammensetzung der EU-Ethik-Beratergruppe (EGE) hat der belgische sozialistische Europaabgeordnete Philippe Busquin geübt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.11.05

Österreich: Bioethikkommission bestätigt Haltung der Aktion Leben zur PID
Aktion Leben: "Es war richtig, die Einführung der Präimplantationsdiagnostik in Österreich zu verhindern!"
BIZEPS INFO 10.11.05

Gute Noten für die medizinische Versorgung in Deutschland
Eine heute vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswe-sen (IQWiG) vorgestellte internationale Studie zeigt, dass die Qualität der Gesund-heitsversorgung in Deutschland sehr gut ist. Untersucht wurde die medizinische Versorgung in Kanada, Australien, Neuseeland, Großbritannien, den USA und Deutschland.
PRESSEMITTEILUNG BMGS 10.11.05

Trotz positivem Abschneidens im Ländervergleich: Patienten mit Gesundheitswesen unzufrieden
BERLIN. Deutsche Patienten werden im internationalen Vergleich schneller behandelt, verzichten nur selten aus Kostengründen auf medizinische Maßnahmen und haben mehr Möglichkeiten bei der Arztwahl.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.11.05

Kinderarzneimittel sollen sicherer werden
BERLIN. Auf welche Weise die Erprobung von Arzneimitteln für Kinder gefördert werden soll, haben Kinderärzte und Vertreter von Pharmaunternehmen, Krankenkassen, Elternvereinigungen und dem Gesundheitsministerium am 10. November in Berlin diskutiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.11.05

Broschüre mit Infos über Arzneiprüfungen
MÜNSTER (eb). Die Broschüre "Als Patient in einer Medikamentenprüfung" hat das Gesundheitsamt der Stadt Münster herausgegeben.
Ärzte Zeitung, 10.11.2005

Embryonale Stammzellen ohne Embryo?
Nach Meinung vieler Wissenschaftler sind embryonale Stammzellen "Alleskönner", die große therapeutische Erfolge erwarten lassen. Der fast grenzenlose Optimismus wird nur dadurch etwas getrübt, dass anwendbare Therapien jedenfalls nicht in naher Zukunft zu erwarten sind.
DIE TAGESPOST 10.11.2005

Down Syndrom: Studie stützt Erst-Trimester-Screening
DUBLIN. Das so genannte Erst-Trimester-Screening ist dem heute üblichen Triple-/Quadrupel-Test, der im zweiten Trimester durchgeführt wird, in einer Studie im New England Journal of Medicine (NEJM 2005; 353: 2001-2011) überlegen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.11.05

Kehrt die Spanische Grippe zurück?
US-Experte sieht große Ähnlichkeiten zwischen der großen Pandemie von 1918 und der heutigen Vogelgrippe
DIE WELT 10.11.05

Thüringer Minister: Deutschland leidet an ,Unterjüngung’
„Die demographische Situation Deutschlands wäre nicht so gravierend, wenn alle Kinder, die abgetrieben wurden, überlebt hätten“, betonte Minister bei einer Veranstaltung der CDL.
KATH.NET 10.11.05
 


9. November

Hessisches Landesregierung lehnt Sterbehilfe ab
Sterbebegleitung in Hessen verbessert - 100 ambulante Hospizgruppen und 6 Hospize
PRESSEMITTEILUNG Landesreguierung Hessen 09.11.05

Sozialminister Josef Hecken: Ablehnung der Sterbehilfe auch unter engen Voraussetzungen.
Lockerung des Strafgesetzes würde Missbrauch Tür und Tor öffnen. Betreuung und Hilfe beim Sterben durch Palliativmedizin und Hospizbegleitung.
PRESSEMITTEILUNG Saarländisches Ministerium für Justiz, Gesundheit und Soziales 09.11.05

Müller: Menschliches Leben erlaubt keine ethischen Grauzonen
Die Präimplantationsdiagnostik (PID) darf keinesfalls zur Schaffung von Designer-Babys oder zur Geschlechtswahl benutzt werden. Diese nachdrückliche Forderung erhob Gesundheits-Staatssekretärin Emilia Müller heute in München.
PRESSEMITTEILUNG Bayerisches Staatsminsiterium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (STMUGV) 09.11.05

Schweden will europäisches Abtreibungszentrum werden
Das Land will Ausländern die Türen für uneingeschränkte Abtreibungen öffnen, geht aus einem Regierungsbericht hervor.
KATH.NET 09.11.05

Organspende gegen den Haß
Sechs israelische Empfänger verdanken einem von Soldaten getöteten palästinensischen Jungen ihr Leben
BERLINER MOGENPOST 09.11.05
 


8. November

Gedankenspiel zur Zulassung aktiver Sterbehilfe ist ein Irrweg - Ausbau der Palliativmedizin und der Hospizdienste unverzichtbar
Zu den Forderungen aus der FDP nach einer ergebnisoffenen Debatte um aktive Sterbehilfe erklärt der Sprecher der CDU/CSU-Fraktion in der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin', Thomas Rachel MdB:
Anlässlich der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben wurden aus den Reihen der FDP-Bundestagsfraktion die Forderung nach einer ergebnisoffenen Diskussion um den assistierten Suizid und die aktive Sterbehilfe laut.
PRESSEMITTEILUNG Thomas Rachel MdB, CDU 08.11.05

Krankenkassen riskieren durch Verweigerung einer Finanzierung von Ausbildungsstätten Pflegenotstand.
Deutscher Pflegerat e.V. über das Scheitern der Verhandlungen mit der GKV zur Finanzierung der Ausbildungskosten in den Gesundheits- und Krankenpflegeberufen besorgt / DPR prognostiziert als Folge den Abbau von rund 10.000 Ausbildungsplätzen in der deutschen Pflege.
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Pflegerat e.V. 08.11.05

Erstmals weniger künstliche Befruchtungen in den Niederlanden
AMSTERDAM. Die Zahl der künstlichen Befruchtungen in den Niederlanden ist erstmals zurückgegangen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.11.05

Gen auf Chromosom 13 mit Verfolgungswahn assoziiert
MANNHEIM. Ein Verfolgungswahn kann sowohl bei der bipolaren Erkrankung als auch bei der Schizophrenie auftreten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.11.05

Schweiz: Immer mehr Teenager-Schwangerschaften enden mit Abtreibung
Im Kanton Thurgau trieben 2004 70 Prozent mehr Teenager ihr Kind ab als 2003. Frauen nach einer Abtreibung bereuen häufig ihren Schritt. Der Kantonsarzt mahnt zur Verantwortung.
KATH.NET 08.11.05
 


7. November

Streit um die Sterbehilfe
Das Recht auf Leben beinhaltet keine Pflicht zu leben. Das sagt die Deutsche Gesellschaft für humanes Sterben und fordert Sterbehilfe für Menschen, die nicht mehr leben möchten. Ein umstrittenes Thema.
DW DEUTSCHe WELLE 07.11.05

Selbstbestimmt Sterben - Irrtum mit Folgen
Jena/Hamburg (kobinet) Die Schweizer Sterbehilfeorganisation "Dignitas” versucht das selbstbestimmte Sterben als ein Menschenrecht vor dem Europäischen Gerichtshof einzuklagen.
KOBINET 07.11.2005

Rechtzeitig vorsorgen - damit der eigene Wille weiter gilt!
Möglichkeiten und Formen der Patientenvorsorge / Betreuer für den Fall der Handlungsunfähigkeit kann bestimmt werden
NEU-ISENBURG. Was passiert, wenn ich meinen Willen nicht mehr artikulieren kann? In einer heute beginnenden Serie stellt die "Ärzte Zeitung" die Möglichkeiten vor, mit denen sich sicherstellen läßt, daß auch in einer solchen Lebensphase die eigenen Wünsche beachtet werden.
Ärzte Zeitung, 07.11.2005

Schily: Sterbehilfe läßt sich nicht umfassend per Gesetz regeln
Jena - Passive Sterbehilfe läßt sich nach Ansicht von Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) nicht umfassend per Gesetz regeln.
BERLINER MORGENPOST 07.11.05

Britische Mutter muss nach aktiver Sterbehilfe nicht ins Gefängnis
LONDON. In Großbritannien wird abermals kontrovers über das Thema Sterbehilfe diskutiert. Die Diskussion folgt einem neuen Gerichtsurteil.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.11.05

Mehr als nur verbesserungswürdig
Kommentar von Thomas Kron
Wäre es nicht so traurig, müßte man fast darüber lachen. Worüber? Über die Feststellung der Arzneimittelkommission, daß die Versorgung der Demenz-Kranken in Deutschland verbesserungswürdig sei. Die Versorgung ist mehr als nur verbesserungswürdig.
Ärzte Zeitung, 07.11.2005

Jimmy Carter: Jesus Christus wäre gegen Abtreibung
Der frühere Präsident der Vereinigten Staaten und evangelische Christ Jimmy Carter kritisierte die liberale Haltung einiger Demokraten in Sachen Abtreibung.
KATH.NET 07.11.05

Familiäres Tumorrisiko wird mitunter überschätzt
HEIDELBERG (eb). Das familiäre Krebsrisiko wird offenbar mitunter überschätzt. Ein Grund: Besorgt über die Krebsdiagnose eines nahen Verwandten gehen Angehörige im Jahr der Diagnosestellung besonders häufig zu Früherkennungsuntersuchungen. Dabei werden vermehrt Tumoren im Frühstadium diagnostiziert.
Ärzte Zeitung, 07.11.2005

Hat Prostata-Ca ähnliche genetische Ursache wie Leukämie?
BERLIN (gvg). US-Wissenschaftler der Universität Michigan haben einen Gendefekt entdeckt, der den meisten Prostatakarzinomen zugrunde liegen könnte. Es handelt sich um das Anlagern zweier zuvor getrennter Gene, eine Genfusion (Genverschmelzung), die bei der Entdeckung spezifischer Medikamente helfen könnte.
Ärzte Zeitung, 07.11.2005

Transplantationsbank China
Von Oliver Stock
Im Gegensatz zu Japan und großen Teilen vom Rest der Welt gibt es in China keine ethischen oder kulturellen Hemmungen gegenüber der Transplantationsmedizin. Das lockt die Pharmakonzerne an.
HANDELSBLATT 07.11.05
 


6. November

Leben vor dem Sterben
Die Angst vor einem schmerzhaften Sterben ist für die meisten Menschen schlimmer als die Angst vor dem Tod. Palliativmedizin kann nicht heilen, aber helfen. Ein Besuch in der ältesten Palliativstation Deutschlands
DIE WELT 06.11.05

Kauch: Politik muss für mehr Selbstbestimmung am Lebensende jetzt handeln
BERLIN. Anlässlich der heute beginnenden "Woche für die Selbstbestimmung" erklärt der Medizinethik-Experte der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Kauch:
Für die FDP-Bundestagsfraktion steht auch in der letzten Lebensphase die Selbstbestimmung des Einzelnen im Vordergrund. Dabei sind Fürsorge durch optimale Leid mindernde Versorgung auf der einen Seite und Selbstbestimmung bei Entscheidungen über das eigene Leben kein Widerspruch, wie es in der Debatte um Sterbehilfe oft suggeriert wird.
PRESSEMITTEILUNG Michael Kauch, MdB, FDP 06.11.2005

Überkreuz Leben spenden
Das Klinikum Essen beschreitet einen neuen Weg in der Transplantationsmedizin: Befreundete Paare dürfen sich im Notfall gegenseitig ihre Organe spenden
WELT AM SONNTAG 06.11.05
 


5. November

Eine Million Dollar: B-Movie-Darsteller will sein Sperma verhökern
Bei bester Gesundheit, keine Drogen und im Vollbesitz seiner Haare: Eine Million Dollar fordert der US-Schauspieler und Regisseur Vincent Gallo für sein Sperma, künstliche Befruchtung inklusive. Natürliche Befruchtung dagegen kostet extra.
SPIEGEL ONLINE 05.11.05

Eine Frage von Leben und Tod
Straffreiheit für Tötung auf Verlangen gefordert - Vorbild Niederlande
Berlin - Mit der Gründung einer deutschen Niederlassung des Schweizer Sterbehilfevereins "Dignitas" ist die Diskussion um eine mögliche Legalisierung der aktiven Sterbehilfe in Deutschland wieder voll entbrannt.
DIE WELT 05.11.05
Anm.: Im Anhang des Artikels gibt es zahlreiche Statements bekannter Persönlichkeiten
 


4. November

Koalitionsverhandlungen: Hoppe warnt vor Rationierung
Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe hat die Verhandlungsführer von Union und SPD davor gewarnt, das Versorgungsniveau im deutschen Gesundheitssystem zu senken.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 04.11.05

Hospizbewohner schätzen enge Bindung an ihren Hausarzt
Untersuchung zur Versorgungssituation / Viele neue Hospizprojekte entstehen immer noch unkoordiniert und nach dem Zufallsprinzip
NEU-ISENBURG (fuh). Sterbenskranke Patienten fühlen sich in Hospizen vor allem dann gut betreut, wenn sie einen engen Kontakt zu ihrem Hausarzt haben. Das ist eines der Ergebnisse einer umfassenden Analyse, die die Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz in Auftrag gegeben hat.
Ärzte Zeitung, 04.11.2005

Nachdenken über den Wert des Lebens - 'Woche für das Selbstbestimmungsrecht' der DGHS
Anlässlich der morgen beginnenden 'Woche für das Selbstbestimmungsrecht' der Deutschen Gesellschaft für humanes Sterben (DGHS) erklärt der Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin' Thomas Rachel MdB:
Die am morgigen Samstag beginnende 'Woche für das Selbstbestimmungsrecht' der DGHS hat es sich zum Ziel gesetzt, die Diskussion um ein 'Mehr' an Selbstbestimmung in der letzten Lebensphase voranzutreiben.
PRESSEMITTEILUNG Thomas Rachel MdB, CDU, 04.11.05

Tschechische Ärzte handeln illegal mit Organen
PRAG. Die tschechische Polizei hat gegen zwei Ärzte und drei Krankenhausmitarbeiter Anklage wegen illegalen Organhandels erhoben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.11.05

Bundesrat fordert Schwellenwerte für gentechnisch veränderte Bestandteile in Saatgut
Der Bundesrat hat heute eine Entschließung verabschiedet, mit der die Bundesregierung aufgefordert wird, sich auf EU-Ebene für die Einführung von Schwellenwerten für gentechnisch veränderte Organismen in Saatgut einzusetzen und den Bundesrat über die dabei erzielten Ergebnisse bis zum 1. Februar 2006 zu unterrichten.
PRESSEMITTEILUNG Bundesrat 04.11.05
 


3. November

Deutschland ist bei der Palliativmedizin erst auf halbem Wege
Von Dirk Schnack
Die Experten sind sich einig: Ihre Pionierphase hat die Palliativmedizin in Deutschland hinter sich gelassen und das Schlußlicht in Europa abgegeben. Wo aber steht die deutsche Palliativmedizin im europäischen Vergleich? Professor Eberhard Klaschik gibt Deutschland einen Mittelplatz.
Ärzte Zeitung, 03.11.2005

Erstes Legasthenie-Gen identifiziert
MARBURG. Ein deutsch-schwedisches Forscherteam hat auf dem Chromosom 6 ein einzelnes Gen entdeckt, das mit einer schweren Formen der Legasthenie (Dyslexie), also der schweren Lese-Rechtschreibschwäche assoziiert ist.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 03.11.05

Nicht genetisch: Warum sich Krebsfälle in der Familie häufen können
BERLIN. Einen bisher wenig beachteten Grund dafür, warum in manchen Familien überdurchschnittlich viele Angehörige an bösartigen Tumoren erkranken, haben Dr. Justo Lorenzo Bermejo und Prof. Dr. Kari Hemminki aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg aufgezeigt:
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 03.11.05

Eine neue Behandlung hilft bei unerfülltem Kinderwunsch
Erste Zwillingsschwangerschaft in Deutschland nach "In vitro Maturation" in der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg / Entnahme unreifer Eizellen erspart intensive Hormonvorbehandlung
PRESSEMITTEILUNG Universitätsklinikum Heidelberg 03.11.05

Bürger, frei zum Abschuss
Darf der Staat Unschuldige töten, um noch Schlimmeres zu verhüten? Karlsruhe entscheidet über das Luftsicherheitsgesetz
Von Jochen Bittner
DIE ZEIT 03.11.2005 Nr.45
Anm.: Dieser Artikel zieht u.a. Parallelen zu diversen bioethischen Themen und sollte auch ansonsten zum Nachdenken anregen..

Patientenhinweise in Arzneimittel-Packungen schlecht verständlich
BERLIN. Nach einer Studie sind die meist mehrseitigen Verbraucherinformationen in den Arzneimittel-Packungen schwer lesbar, schlecht verständlich und unübersichtlich.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 03.11.05
 


2. November

Greenpeace legt Einspruch gegen „Designerbaby-Patent“ ein
HAMBURG. Die Umweltorganisation Greenpeace hat beim Europäischen Patentamt (EPA) in München Einspruch gegen ein umstrittenes Patent zur Auswahl menschlicher Keimzellen eingelegt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 02.11.05

Greenpeace legt Einspruch gegen Designerbaby-Patent ein
EU-Kommission soll die gesamte Praxis des Europaeischen Patentamtes pruefen
Strassburg/Muenchen, - Gegen ein Patent zur Geschlechtsauswahl von Kindern hat Greenpeace heute Einspruch beim Europaeischen Patentamt (EPA) eingelegt.
PRESSEMITTEILUNG GREENPEACE 02.11.2005

Junge oder Mädchen: Weltweit wollen immer mehr Eltern das Geschlecht ihres Kindes bestimmen
WISSENSCHAFT.DE 02.11.2005

Dignitas: Große Nachfrage trotz Kritik
STUTTGART. Der deutsche Ableger der Schweizer Sterbehilfe-Organisation Dignitas hat in den ersten vier Wochen seines Bestehens weit über 1 000 Anfragen erhalten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 02.11.05

Forderungen nach aktiver Sterbehilfe sind verfehlt
Die aktive Tötung von Menschen ist kein zulässiger Weg, um ein 'qualvolles Siechtum' zu vermeiden
Zu der Forderung des saarländischen SPD-Chefs Heiko Maas nach einer Zulassung der aktiven Sterbehilfe erklärt der Sprecher der CDU/CSU-Fraktion in der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin' Thomas Rachel MdB:
Heiko Maas hat sich für die Zulassung der aktiven Sterbehilfe ausgesprochen.
PRESSEMITTEILUNG Thomas Rachel MdB, CDU, 02.11.05

Debatte über Sterbehilfe gefordert.
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat einen "kontroversen und konstruktiven Streit mit breiter Beteiligung" über das Thema Sterbehilfe gefordert, zugleich aber jede Form von aktiver Hilfe beim Selbstmord ausgeschlossen.
KOBINET 02.11.2005

Adulte Stammzellen - Von der Evolution vergessen?
Max-Planck-Wissenschaftler zeigen: Adulte Stammzellen sind möglicherweise nur Überreste der evolutionären Entwicklung
Adulte Stammzellen stehen seit geraumer Zeit im Brennpunkt wissenschaftlichen Interesses. Neben der Frage nach therapeutischen Verwendungsmöglichkeiten gehen Forscher vor allem auch der Frage nach, was die eigentliche physiologische Funktion adulter Stammzellen sein könnte.
PRESSEMITTEILUNG Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. 02.11.05

Protein-Biochips erkennen Antikörper im Blut
Mit einem mit Proteinen bestückten Biochip ist es Forschern des Proteom Centers der Ruhr-Universität Bochum um Prof. Dr. Helmut E. Meyer und Dr. Angelika Lüking gelungen, gezielt Antikörper der Autoimmunkrankheit Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall) im Blutserum von Patienten zu detektieren. Die Antikörper docken nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip an die Proteine an und können dann mittels Fluoreszenz sichtbar gemacht werden. Zukünftig könnten Biochips zur parallelen Diagnostik unterschiedlicher Krankheiten eingesetzt werden und helfen, im Vorfeld herauszufinden, welches Medikament bei einem bestimmten Patienten wirksam sein wird (personalisierte Medizin).
PRESSEMITTEILUNG Ruhr Uni Bochum, 02.11.2005

Schweine als künftige Organspender favorisiert
Aussichtsreiche Kandidaten für die Xenotransplantation / Auf Pavian übertragenes Herz überlebt ein halbes Jahr
Ärzte Zeitung, 02.11.2005

Konservative Lobbyisten loben Bushs Richterkandidaten
Demokraten zögern mit Bewertung Alitos
von Torsten Krauel
Washington - Präsident George W. Bush hat mit der Nominierung Samuel Alitos zum Richter am Obersten Gerichtshof das Ziel erreicht, den Riß zwischen ihm und dem konservativen Parteiflügel der Republikaner teilweise wieder zu kitten.
DIE WELT 02.11.05
 


1. November

US-Präsident Bush nominiert Samuel Alito als neuen Richter
Demokraten kritisieren Entscheidung
von Torsten Krauel
Washington - Präsident George W. Bush hat gestern Samuel Alito als Nachfolgekandidat der gescheiterten Bewerberin Harriet Miers für den Obersten Gerichtshof nominiert.
DIE WELT 01.11.05

"Ein Mann von Charakter - gelehrt und prinzipientreu"
US-Präsident George W. Bush hat den konservativen Richter Samuel Alito für einen Sitz am Obersten Gerichtshof nominiert. Alito habe "enorme Erfahrung und genieße großen Respekt als Richter", sagte Bush. Alito soll Nachfolger der in den Ruhestand getretenen Sandra Day O'Connor werden.
TAGESSCHAU.DE 01.11.05

Erfolgreiche UKE-Stammzellforschung: Teilnahme an Verbundprojekt zur Nanotechnologie
Erfolgreiche wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Stammzellforschung haben jetzt dazu geführt, dass die Einrichtung für Knochenmarktransplantation des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) im Rahmen des Verbundprojekts "Nano for Life" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 486.281 Euro für drei Jahre gefördert wird.
PRESSEMITTEILUNG Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (IDW) 01.11.05

Erste Patienten melden sich bei Welt-Stammzellenbank in Seoul
Seoul - Tausende unheilbar Kranke haben sich am Dienstag in Korea bei der neuen Welt-Stammzellenbank an der Klinik der Seouler Nationaluniversität angemeldet.
WEB.DE 01.11.05

Mündig in den Tod
Die Sterbehilfe-Organisation „Dignitas“ will in Deutschland Fuß fassen
von Rainer Beckmann
„Dignitas“ heißt „Würde“. „Dignitas“ ist auch der Name einer Schweizer Sterbehilfe-Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen zu helfen, die sich umbringen wollen.
VERS 1, November 2005

Die seltsame Welt des Peter Singer
von Andreas Schneider
Haben Neugeborene und Schwerstbehinderte ein geringer einzustufendes Lebensrecht, als Tiere? Haben wir nicht nur das Recht, Schwerkranke durch den Tod von ihren Leiden zu erlösen, sondern sogar die Pflicht dazu? Und dürfen wir an Neugeborenen „Tierversuche“ durchführen, bis sie 28 Tage alt sind? Wenn es nach den Vorstellungen des australischen Philosophen Peter Singer ginge, dann wäre dies Realität.
VERS 1, November 2005

Wie die UNO Zwangsabtreibung in China unterstützt
von Wolfgang Ockenfels
Die UNO ist gewiß eine weltweit angesehene Organisation. Nach der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs gegründet, sollte sie weltweit für Frieden sorgen und den Menschenrechten Geltung verschaffen. Das ist ihr leider oft mißglückt.
VERS 1, Oktober 2005

Müssen Menschen perfekt sein?
Zur praktischen Bedeutung ethischer Fragen für das Konzept des Lebens in der Gemeinschaft
von Dr. Bernhard Conrads, Bundesvereinigung Lebenshilfe
21 Seiten, Referat anässlich des Inclusion Europe Kongresses "Europe in Action" vom 19. - 21.5.2005

Menschen in Würde pflegen statt Menschenleben mit aktiver Sterbehilfe beenden.
Deutsche Pflege protestiert gegen Eröffnung eines Informationsbüros des Schweizer Sterbehilfeverein „DIGNITAS“ in Hannover und fordert bessere Pflegebedingungen für letzte Lebensphase sowie bessere, flächendeckende Schulung in Palliativ Care.
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Pflegerat e.V. 12.10.05

NRW Minister Armin Laschet: Neue Regelung der Schwangerenberatung - Stärkung der Beratung für das Leben durch breiteres Angebot
Mit einem Ausführungsgesetz zum Schwangerschaftskonfliktgesetz schafft die Landesregierung Rechtssicherheit für die Schwangerenberatung. "Die katholische Kirche ist als Träger von Beratungsstellen wieder mit in die Förderung aufgenommen.
PRESSEMITTEILUNG Landesregierung NRW 26.10.05

Weiter zu Artikel vom 16.-31. November 2005

zurück zur Pressespiegel-Übersicht