Zur Startseite Neues zu Bioethikthemen Presseartikel und -mitteilungen Ihre Mitwirkungsmöglichkeiten Gesetze, Stellungnahmen, Texte Literatur, Bücher Adressen aus Politik, Forschung und Gesellschaft Ausgewählte Links Anregungen, Lob, Kritik Kontaktanschrift Menueleiste
Zur Interessen-
Gemeinschaft in:

Bayern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Hessen
Schleswig-Holstein

Interessengemeinschaften Kritische Bioethik Deutschland

Presse

Pressespiegel 16.-31. Oktober 2004

Anzahl: 92 Artikel, Stand 06.11.04

30. Oktober

Biomedizin - In einer verhängnisvollen Grauzone?
Das Stammzellenforschungsgesetz aus ablehnender Sicht
Im Folgenden nimmt ein Gegner der Forschung an embryonalen Stammzellen Stellung zum Stammzellenforschungsgesetz. Für ihn sind mit dem neuen Gesetz zu viele Unstimmigkeiten verbunden. Seiner Meinung nach fehlen wichtige Daten. Zudem stimmt ihn misstrauisch, dass der Bundesrat sich vor der Uno nicht gegen das therapeutische Klonen ausspricht, obwohl die Bundesverfassung alle Arten des Klonens verbietet. (Red.)
Von Roland Graf, Unteriberg
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 30.10.04
 


29. Oktober

Leberzell-Verpflanzung kann Patienten mit akutem Leberversagen vor der Organtransplantation bewahren
Von Nicola Siegmund-Schultze
Menschliche Organe für die Transplantation werden vermutlich auch in Zukunft knapp bleiben. Deshalb suchen Forscher nach Alternativen oder zumindest nach Möglichkeiten, die Wartezeit bis zur Verpflanzung zu überbrücken.
Ärzte Zeitung, 29.10.2004

In NRW wechseln viele Pfleger häufig den Job
Die Fachkraftquote wird in Pflegeheimen in Nordrhein-Westfalen zwar erfüllt, trotzdem gibt es eine hohe Fluktuation
KÖLN (iss). Die Altenpflegeheime in Nordrhein-Westfalen haben ausreichend Fachkräfte. Bei den Beschäftigten in den Heimen gibt es jedoch eine höhere Fluktuation als in vergleichbaren Branchen und der Gesamtwirtschaft.
Ärzte Zeitung, 29.10.2004

UN resumesdebate on human cloning ban
After a year-long delay, the UN resumed debate last week on a possible ban on human cloning.
Friday Fax, Volume 7, Number 45 October 29, 2004
 


28. Oktober

Biopatent-Richtlinie umgehend umsetzen
Anlässlich der Verurteilung durch den Europäischen Gerichtshof wegen Nichtumsetzung der Biotechnologie-Richtlinie appellierte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries an die Parlamentarier des Bundestages, den vorliegenden Gesetzentwurf schnellst möglich zu verabschieden.
PRESSEMITTEILUNG BMJ 28.10.04

„Vertragsverletzung eines Mitgliedsstaats – Richtlinie 98/44/EG – Rechtlicher Schutz biotechnologischer Erfindungen – Nicht fristgemäße Umsetzung“
URTEIL DES GERICHTSHOFES (Vierte Kammer), 28. Oktober 2004(1)
„Vertragsverletzung eines Mitgliedsstaats – Richtlinie 98/44/EG – Rechtlicher Schutz biotechnologischer Erfindungen – Nicht fristgemäße Umsetzung“
In der Rechtssache C-5/04 betreffend eine Vertragsverletzungsklage nach Artikel 226 EG, eingereicht am 9. Januar 2004, Kommission der Europäischen Gemeinschaften, vertreten durch K. Banks und C. Schmidt als Bevollmächtigte, Zustellungsanschrift in Luxemburg, Klägerin, gegen Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch M. Lumma als Bevollmächtigten, Beklagte

Biopatente - Deutschland auf der Anklagebank
Nach sechs Jahren hat die Bundesrepublik die EU-Richtlinie nicht umgesetzt - jetzt kommt die Quittung aus Luxemburg
BERLIN/LUXEMBURG. Heute wird der Europäische Gerichtshof feststellen, daß die Bundesrepublik Deutschland EU-Verträge verletzt. Hintergrund ist die noch immer nicht verabschiedete Biopatentrichtlinie, deretwegen die EU-Kommission die Bundesrepublik verklagt hat.
Von Helmut Laschet
Ärzte Zeitung, 28.10.2004

VFA: Strafgelder wären in der Förderung der biotechnologischen Forschung besser investiert
Berlin (VFA). "Es ist ärgerlich, dass erst Europas höchstes Gericht den deutschen Gesetzgeber daran erinnern muss, dass Biotechnologie einen sicheren Rechtsrahmen braucht." So kommentierte Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) das heutige Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) C-5/04 gegen Deutschland wegen Nichtumsetzung der Biopatentrichtlinie.
PRESSEMITTEILUNG Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) 28.10.04

7. EU-Forschungsrahmenprogramm in Einklang mit ethischen Grundsätzen der Mitgliedsstaaten bringen
EU sollte keine Embryonenforschung fördern, für die Embryonen zur Herstellung von Stammzellen zerstört werden
Anlässlich der heutigen Befragung zum 7. EU-Forschungsrahmenprogramm im Ausschuss für Bildung und Forschung erklärt der Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin', Thomas Rachel MdB:
Die EU-Kommission beabsichtigt bei der Forschungsfinanzierung im Bereich der humanen embryonalen Stammzellforschung keine Einführung einer Stichtagsregelung zum Embryonenschutz. Dies ist das traurige Ergebnis einer Befragung von Richard Escritt, Direktor der GD Forschung der EU-Kommission, durch den Bildungs- und Forschungsausschuss des Deutschen Bundestages.
PRESSEMITTEILUNG Thomas Rachel MdB CDU 28.10.04

Transplantation läßt Blinde sehen
Übertragene Zellen von Föten regenerieren die zerstörte Netzhaut von sieben Patienten
von Wolfgang W. Merkel
DIE WELT 28.10.04
Anm.: Die Zellen stammten von abgetriebenen Föten. Stellt sich die Frage, woher die Zellen bei Erfolg der Behandlung künftig kommen sollen, wenn mehr davon benötigt werden...

Die Union und der § 218
Von Bernward Büchner
Die Fraktion von CDU und CSU hat im Bundestag einen Antrag eingebracht, der die Eindämmung der Spätabtreibungen zum Ziel hat. Die Frage ist nur, ob er dem eigentlichen Problem gerecht wird und wie es die Union im übrigen mit der Beobachtungs- und Korrekturpflicht des Gesetzgebers halten möchte.
DIE TAGESPOST vom 28.10.2004

US-Neurologen setzen sich für Stammzellen ein
ST. PAUL (eb). Die Forschung an humanen adulten und embryonalen Stammzellen soll nach Auffassung US-amerikanischer Neurologen mit öffentlichen Mitteln gefördert werden.
Ärzte Zeitung, 28.10.2004

Im Poker um ein weltweites Klonverbot droht erneut eine Hängepartie
Von Florian Staeck
Auch im vierten Jahr drohen die Verhandlungen über ein weltweites Verbot des Klonens als Hängepartie zu enden. Ende vergangener Woche war die Debatte im Rechtsausschuß der UN, der der Vollversammlung einen Konventionsentwurf präsentieren soll, erneut in eine Sackgasse geraten.
Ärzte Zeitung, 28.10.2004

Im Paradies der Stammzellzüchter
Im Westen wird die Forschung an Embryonen geächtet. Doch die Wissenschaftler finden Asyl. Ein Besuch in Singapur und Japan
Von Harro Albrecht
DIE ZEIT 28.10.2004 Nr.45

Schweiz: Forschungsverbot oder kontrollierte Forschungsfreiheit
Am 28. November entscheidet das Volk, ob die Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen mit strengen Auflagen erlaubt oder ganz verboten werden soll. Gegen das Gesetz haben religiöse und links-grüne Kreise das Referendum ergriffen.
ESPACE.CH 28.10.04

Rechte der Patientinnen und Patienten müssen weiterentwickelt werden
Am 27. Oktober 2004 hat die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Helga Kühn-Mengel, eine Veranstaltung zur Weiterentwicklung der Patientenrechte durchgeführt.
PRESSEMITTEILUNG BMGS 28.10.2004

Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin": Öffentliche Anhörung zum Thema "Erfahrungen von Probanden und Patienten als Teilnehmer an klinischen Studien"
Die Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" hat am Montag, 25. Oktober 2004, eine öffentliche Anhörung zum Thema "Erfahrungen von Probanden und Patienten als Teilnehmer an klinischen Studien" veranstaltet. Die Kommission befasst sich intensiv mit ethischen Problemen der medizinischen Forschung mit und an Menschen. Ein besonderes Anliegen ist ihr dabei der Schutz derjenigen, die sich für solche Studien zur Verfügung stellen.
Hier finden Sie die Stellungnahmen, Expertenliste und den Ausschreibungstext

Ärzte schmieden eine Koalition gegen den Schönheitswahn
Hoppe: Persönlichkeit ist keine Frage der Chirurgie
BERLIN (HL). Die Initiative der Bundesärztekammer für eine "Koalition gegen den Schönheitswahn" ist bei führenden Repräsentanten von Politik, Kirchen und aus dem Sport mit Zustimmung aufgenommen worden.
Ärzte Zeitung, 27.10.2004
 


27. Oktober

Stammzellen regenerieren das Auge ständig
Vielleicht lässt sich die Netzhaut mit ihnen heilen
Stammzellen gibt es auch im menschlichen Auge. Sie können sich weiterentwickeln, um verschiedene Aufgaben im Auge zu übernehmen, haben Derek van der Kooy und seine Kollegen von der University of Toronto nachgewiesen.
BERLINER ZEITUNG 27.10.04

Fokus auf adulte Stammzellen
Kommentar von Peter Leiner
Es vergeht kaum ein Monat, in dem in Wissenschaftsjournalen nicht über Erfolge der Stammzellforschung berichtet wird. Es geht dabei außer um tierische Zellen auch um Zellen von Menschen, sowohl um embryonale als auch um adulte Stammzellen.
Ärzte Zeitung, 27.10.2004

Britische Ärzte wollen Gesetz, das Sterbehilfe erlaubt
NEU-ISENBURG (Smi). Über die Hälfte aller britischen Ärzte würden ein Gesetz begrüßen, das es ihnen erlaubt, todkranken Patienten beim Sterben zu helfen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage mit 1000 Medizinern, über die das "British Medical Journal" (329, 2004, 939) berichtet.
Ärzte Zeitung, 27.10.2004
 


26. Oktober

Gesetzesnachbesserungen zur Vermeidung von Spätabtreibungen verlangt
Familie/Antrag
Berlin: (hib/SAS) Die CDU/CSU-Fraktion möchte die Möglichkeit, eine Abtreibung nach medizinischer Indikation zu einem späten Zeitpunkt in der Schwangerschaft vorzunehmen, erschweren und fordert von der Bundesregierung eine entsprechende Nachbesserung des 1995 verabschiedeten Schwangeren- und Familienhilfeänderungsgesetzes. Dazu heißt es in ihrem Antrag (15/3948) weiter, um Spätabtreibungen zu erschweren, soll die pränatale Diagnostik, die Auskunft über mögliche Gesundheitsschädigungen des Kindes geben kann, mit einer vorausgehenden, umfassenden Beratung durch einen fachkundigen Arzt verbunden sein.
HIB 256/2004 26.10.2004

PDF Vermeidung von Spätabtreibungen – Hilfen für Eltern und Kinder
Antrag der Abgeordneten Dr. Maria Böhmer, Wolfgang Bosbach, Maria Eichhorn, Hubert Hüppe, etc. und der Fraktion der CDU/CSU
Drucksache 15/3948, 19.10.2004

Forscher verbessern Technik für Gentherapie im Gehirn
Mit Lentivirus-Vektor gelingt ein stabiler Gentransfer
MAILAND (mut). Italienische Forscher haben eine Genfähre entwickelt, mit der sich therapeutische Gene stabil in Nervenstammzellen einschleusen lassen - ein Voraussetzung für eine erfolgreiche Gentherapie im ZNS.
Ärzte Zeitung, 26.10.2004

Medizin-Sensation rettet Leben der kleinen Nele
Spezielle Blutreinigung an Medizinischer Hochschule Hannover: Transplantation glückt trotz Unverträglichkeit der Blutgruppe
von Walter Willems
DIE WELT 26.10.04

Thüringen ist bei Palliativversorgung Schlußlicht
Gesellschaft für Palliativmedizin beklagt Mangel an stationären Einrichtungen / Land soll Zuschüsse gewähren
JENA (dür). Mit nur drei Palliativstationen und rund 36 Betten sind in Thüringen bei der palliativmedizinischen Versorgung bislang nur wenige Fortschritte zu verzeichnen.
Ärzte Zeitung, 26.10.2004

Pflege-Siegel in Thüringen kommt sehr gut an
ERFURT (dür). Das von allen Thüringer Pflegekassen anerkannte Qualitätssiegel für Pflegeeinrichtungen stößt bei den Pflegeanbietern auf lebhafte Nachfrage.
Ärzte Zeitung, 26.10.2004
 


25. Oktober

US-Reproduktionsmediziner wollen die IVF sicherer machen
PHILADELPHIA. Auf der Jahrestagung der American Society for Reproductive Medicine (ASRM) haben sich US-Reproduktionsmediziner mit zwei Einwänden gegen die In-vitro-Fertilisierung (IVF) auseinandergesetzt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.10.04

Kalifornien stimmt über Stammzellforschung ab
Die Kalifornier wählen Anfang November nicht nur einen Präsidenten. Erstmals steht auch die Förderung der Stammzellforschung zur Abstimmung. Schwarzenegger will Milliarden investieren.
NETZEITUNG.DE 25.10.04

„Das war so nicht gewollt“
Mit Beratungspflicht und neuem Haftungsrecht will die Union Spätabtreibungen erschweren – doch SPD und Grüne sträuben sich
Von Rainer Woratschka
TAGESSPIEGEL 25.10.04

Erfolgreiche Nieren-Lebendspende bei einem Kind trotz Blutgruppen-Unverträglichkeit
Aber: Neues Verfahren wird nicht das Problem des Organmangels lösen
Was Freiburger Transplantationschirurgen im Mai dieses Jahres bei einem erwachsenen Patienten schafften, gelang nun einem interdisziplinären Team der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) bei einem Kind: Am 24. September 2004 erhielt die achtjährige Nele aus Hehlen (Westfalen-Lippe) eine Niere ihres Vaters, obwohl beide unter-schiedliche und nicht verträgliche Blutgruppen haben.
PRESSEMITTEILUNG Medizinische Hochschule Hannover 25.10.04 IDW

Kit für die grauen Zellen
Mediziner erörtern Stammzellen in der Hirnschlagtherapie
Von Volkart Wildermuth
Medizin. - Das Gehirn gilt derzeit als eines der heißesten Forschungsgebiete überhaupt. In San Diego trifft sich seit vergangenem Wochenende die weltweite Gemeinde der Hirnforscher zur alljährlichen Tagung der Society for Neuroscience. Viele Themen stehen auf dem Veranstaltungsplan, doch keines dürfte so umstritten sein wie die der Einsatz von Stammzellen bei Hirnschäden.
DEUTSCHLANDFUNK 25.10.2004

Publikationspflicht fuer klinische Studien kann Leben retten
25. Oktober 2004 - Anlaesslich der Anhoerung der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin' zum Schutz von Patienten und Probanden bei klinischer Forschung am Menschen erklaert der Sprecher der AG Ethik und Recht der modernen Medizin der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Wolfgang Wodarg:
Durch die heutige Anhoerung der Enquete-Kommission zum Schutz von Patienten und Probanden wurde eine bedenkliche Luecke in der Regelung klinischer Forschung am Menschen deutlich: das Fehlen eines oeffentlich zugaenglichen Registers fuer klinische Studien und einer Veroeffentlichungspflicht fuer laufende oder bereits abgeschlossene Studien.
PRESSEMITTEILUNG Dr. Wolfgang Wodarg, MdB SPD 25.10.05

Koalition mildert Zuzahlung für Heimbewohner
BERLIN (HL). Heimbewohner, die praktisch von Taschengeld leben, müssen dieses Geld am Jahresanfang nicht mehr vollständig für Praxisgebühren und Zuzahlungen für Arznei-, Heil- und Hilfsmittel aufwenden.
Ärzte Zeitung, 25.10.2004

Ratlos zwischen Sehnsucht und Realität - auch der Ethikrat kann den "idealen Arzt" nicht definieren
Von Hanno Kautz
Von Ferne betrachtet erinnert das Bild am Rednerpult an den populären Außerirdischen aus dem Hollywood des vergangenen Jahrtausends. Erst bei näherem Hinsehen wird deutlich, daß der Ethikrat als Symbol für seine Jahrestagung nicht die Begegnung zwischen Kind und extraterrestrischem Fremdling, sondern die Berührung von Arzt und Patient gewählt hat.
Ärzte Zeitung, 25.10.2004
 


24. Oktober

Deutschland droht Milliarden-Strafe
Die EU-Biopatentrichtlinie ist noch nicht umgesetzt
von Michael Gneuss
Astrid Buhrow hat es ausgerechnet: Seit dem 1. Juli 2000 ist die Bundesrepublik Deutschland mit der Umsetzung der EU-Biopatentrichtlinie in nationales Recht in Verzug. Bis heute kommt die Patentrechts-Expertin der Deutschen Industrievereinigung für Biotechnologie auf 1575 Tage. Der Europäische Gerichtshof kann für jeden dieser Tag eine Strafe von 792 000 Euro verhängen; macht rund 1,25 Milliarden Euro. Am Donnerstag wird das Gericht sein Urteil verkünden.
WELT am SONNTAG 24.10.04

Vorsicht: Die Menschenwürde ist nicht mehr absolut
Politikbeauftragter der Landeskirche Dieter Breit sieht in der Gentechnikdebatte einen Paradigmenwechsel
»Die Substanz der Demokratie ist bedroht.« Der Politikbeauftragte der bayerischen Landeskirche, Dieter Breit, fand starke, eindeutige Worte, als er vor dem Freundeskreis der Evangelischen Akademie in Aschaffenburg zur gen- und medizintechnischen Debatte in der Bundesrepublik Stellung nahm.
SONNTAGSBLATT 43 - vom: 24.10.2004
 


23. Oktober

Klonverbot spaltet die Uno
Annan befürwortet Forschung
New York, 22. Okt. (dpa) In der Debatte über ein globales Klonverbot hat sich auch am Freitag kein Konsens unter den 191 Mitgliedern der Vereinten Nationen (Uno) abgezeichnet.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 23.10.04

Die Uno verstrickt sich in den US-Wahlkampf
Die USA wollen bei der Uno ein weltweites Verbot der Embryonenforschung durchsetzen. Sie treffen auf eine grosse Koalition der Unwilligen.
Von Walter Niederberger, New York
TAGESANZEIGER.CH 23.10.2004 (Schweiz)
Anm: Hier werden zwar esentielle Dinge verwechselt, da es um ein Totalverbot des Klonens geht, nicht der Embryonenforschung! Aber ansonsten enthält der Artikel diverse Zusatzinfos zu den Verhandlungen, die sonst nirgends erscheinen.

Burke versus Kerry – Wahlkampf auf amerikanisch
Von Samuel GreggSamuel Gregg ist Direktor für Forschung am Acton InstituteÜbersetzung aus dem Englischen von Heike Augustiniok
Die Präsidentschaftswahlen in Amerika rücken näher und die katholischen Bischöfe Amerikas sehen sich mit der unangenehmen Tatsache konfrontiert, dass einer der beiden Präsidentschaftskandidaten, John Kerry, sich selbst als praktizierender Katholik beschreibt, gleichzeitig aber der Meinung ist, das Gesetz müsse keinen Schutz gegen das Töten von menschlichem Leben in jeder Phase seiner Entwicklung im Mutterleib bieten.
DIE TAGESPOST vom 23.10.2004

Ein Manifest der neurobiologischen Partei
Ein Gespenst geht um in Europa - das Gespenst der Hirnforschung.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 23.10.04
 


22. Oktober

Klondebatte in der Sackgasse
New York - Neue Bemühungen im Rahmen der Vereinten Nationen um ein globales Verbot des Klonens von Menschen drohen ebenso zu scheitern wie frühere Versuche.
KÖLNER STADTANZEIGER 22.10.04

Debatte über Klonverbot spaltet Vereinte Nationen
Die Länder stimmen überein, daß ein Riegel vor das reproduktive Klonen von Babys geschoben werden muß. Umstritten ist aber das therapeutische Klonen
DIE WELT 22.10.04

Erstmals Niere über das Internet vermittelt
In den USA ist erstmals eine Niere verpflanzt worden, die ein Mann im Internet angeboten hat. Experten warnen vor einem Geschäft mit Organen.
NETZEITUNG.DE 22.10.04

Erste Online-Organspende geht Ärzten an die Nieren
Die erste Nierenverpflanzung, die über eine Internet-Spende möglich war, brachte heftigen Streit zwischen Ärzten und Patienten mit sich.
VNU.NET 22.10.04

Diabetes durch Defekt im Kraftwerk der Zelle
Stoffwechsel-Leiden und Herzkrankheiten können Folge einer Gen-Störung in den Mitochondrien sein
von Wolfgang W. Merkel
DIE WELT 22.10.04

Regierung macht strenge Vorgaben für Gentests
Gesundheitsministerium konkretisiert Diskriminierungsverbot / Prädiktive Gentests nur bei Humangenetikern erlaubt
BERLIN (fst). Gentests und die verpflichtende Beratung von Patienten dürfen ausschließlich von Ärzten vorgenommen werden. Dies sieht der Diskussionsentwurf eines Gendiagnostikgesetzes vor, der der "Ärzte Zeitung" vorliegt.
Ärzte Zeitung, 22.10.2004

US-Militärgefängnisse: Ärzte beteiligten sich an Folterungen
Pross, Christian
Hätten die Täter befürchten müssen, durch medizinische Nachweise überführt zu werden, hätten sie möglicherweise von ihren Taten abgesehen.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 43 vom 22.10.2004, Seite A-2873
 


21. Oktober

UNO berät über Klonverbot
Fraktionen von SPD und Grünen fordern totale Ächtung
Berlin - Bei den Vereinten Nationen in New York beginnen heute die erneuten Verhandlungen über ein weltweites Klonverbot.
BERLINER MORGENPOST 21.10.04

Ethik-Kommission bekräftigt Forderung nach weltweitem Klonverbot
MÜNCHEN/NEW YORK. Unmittelbar vor Beginn der Beratungen in der UN-Vollversammlung zum Klonen hat die Ethik-Kommission des Bundestags ihre Forderung nach einem umfassenden weltweiten Klonverbot bekräftigt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.10.04

Die Bundesregierung darf umfassendes UN-Klonverbot nicht verhindern
Sowohl reproduktives Klonen als auch Forschungsklonen sind ethisch nicht vertretbar
21. Oktober 2004 - Zu den bevorstehenden UN-Verhandlungen über ein internationales Klonverbot erklärt der Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin', Thomas Rachel MdB:
Sowohl reproduktives Klonen als auch Forschungsklonen sind ethisch nicht vertretbar.
PRESSEMITTEILUNG Thomas Rachel MdB CDU 21.10.04

Bundesregierung muss sich heute bei UN für eindeutiges Klonverbot einsetzen
PRESSEMITTEILUNG 21.10.04 Hubert Hüppe, stellvertretender Vorsitzender der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin", MdB CDU, anläßlich der heute beginnenden New Yorker Verhandlungen über ein internationales Klonverbot

Greenpeace klagt gegen Brüstlepatent
Von Stefan Rehder
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat beim Deutschen Patentgericht in München Klage gegen ein Patent des Bonner Stammzellenforschers Oliver Brüstle eingereicht. Das seit fünf Jahren gültige Patent umfasst die Nutzung von Zellen aus menschlichen Embryonen.
DIE TAGESPOST vom 21.10.2004

Marburger Bund unterstützt Greenpeace bei Klage gegen Gen-Patente
BERLIN. Die Klinikärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) unterstützt die von Greenpeace angekündigte Klage gegen ein Patent auf Gene des Forschers Prof. Dr. Oliver Brüstle.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.10.04

Rot-grüner Streit um Biopatente
Fraktionsvize Loske wirft Ministerin Zypries Realitätsverweigerung vor / Greenpeace-Klage
Jörg Michel
BERLIN, 20. Oktober. Im Streit zwischen Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) und den Grünen um das Biopatent-Gesetz hat der kleine Koalitionspartner den Ton verschärft und der Ministerin "Realitätsverweigerung" vorgeworfen.
BERLINER ZEITUNG 21.10.04

Robert Koch-Institut erteilt siebte Forschungsgenehmigung zu Import und Verwendung humaner embryonaler Stammzellen
Am 21.10.2004 hat das Robert Koch-Institut die siebente Genehmigung nach dem Stammzellgesetz für Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Grundlagenforschung erteilt. Sie ergeht an das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin.
PRESSEMITTEILUNG Robert Koch-Institut 21.10.2004

Erneut Forschungsprojekt mit humanen embryonalen Stammzellen am MDC
Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin hat dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage die Genehmigung erteilt, mit humanen embryonalen Stammzellen zu forschen.
PRESSEMITTEILUNG Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch 21.10.04 IDW

Der Mensch besitzt nur rund 25 000 Gene
Forscher veröffentlichen eine detaillierte DNA-Sequenz - Kugelfisch-Genom gibt Einblick in Wirbeltier-Evolution
von Sonja Kastilan
Bethesda - Nicht zum ersten Mal und ganz sicher nicht zum letzten Mal präsentieren Wissenschaftler jetzt die Sequenz des menschlichen Erbguts.
DIE WELT 21.10.04

Der Hauptschalter für Allergien
Forscher finden die Substanz, die alle Symptome steuert - Hoffnung auf neues Medikament
von Kristina Jonas
London/Fribourg - Ein Leid, das Millionen von Menschen bekannt ist: Die Nase trieft, die Augen sind verquollen, die Haut ist gerötet, überall juckt es.
DIE WELT 21.10.04

BMBF fördert innovative Therapien mit 32 Millionen Euro
Weiterentwicklung von Grundlagenforschung in Behandlung beschleunigen
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert neuartige Therapieansätze. Für die Weiterentwicklung innovativer Forschungsergebnisse in medizinische Produkte oder Verfahren stellt das BMBF bis 2012 jährlich vier Millionen Euro zur Verfügung.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 21.10.04

In-Vitro-Fertilisation verursacht keine Gesundheitsschäden
Lediglich bei der Geburt können Komplikationen auftreten
Washington D.C. (pte, 21. Okt 2004 15:30) - Die umfangreichste Studie des Genetics and Public Policy Centre http://www.dnapolicy.org/ an der Johns Hopkins Universität in Washington D.C. über den Zusammenhang zwischen In-Vitro-Fertilisation (IVF) und Gesundheit ist zu dem Schluss gekommen,...
PRESSETEXT.AUSTRIA 21.10.04

Genaueste Entkodierung des menschlichen Genoms
Human-Genomkarte umfasst nur 20.000 bis 25.000 Gene
München (pte, 21. Okt 2004 13:46) - Drei Jahre nach der Veröffentlichung der ersten Rohfassung des menschlichen Genoms, haben nun Forschungszentren aus sechs Ländern am Humangenom-Projekt eine wesentlich genauere Version des menschlichen Erbguts im Wissenschaftsmagazin Nature http://www.nature.com veröffentlicht.
PRESSETEXT.AUSTRIA 21.10.04
 


20. Oktober

UNO diskutiert erneut ein Totalverbot
Mehr als 20 Nationen wehren sich gegen eine Ächtung des therapeutischen Klonens
Die Vereinten Nationen werden ab morgen, Donnerstag, erneut über ein internationales Verbot menschlichen Klonens diskutieren.
DER STANDARD 20.10.04
Anm.: Bemerkenswert, dass es nicht heißt: "Fast 60 Nationen befürworten eine Ächtung des therapeutischen Klonens"

Klage gegen deutsches Klon-Patent
Hamburg/Berlin (mir) - Greenpeace hat am Mittwoch Klage gegen ein Patent beim Deutschen Patentgericht in München eingereicht. Inhaber des Patentes ist der Bonner Klonforscher Oliver Brüstle. Laut dem seit 1999 gültigen Patent (DE 19756864) dürfen Zellen aus menschlichen Embryonen genutzt werden. Damit verstößt es nach Auffassung von Greenpeace gegen das Verbot der kommerziellen Verwertung des menschlichen Körpers.
MITTEILUNG GREENPEACE 20.10.04

Greenpeace klagt gegen Klon-Patent
Patent des Klonforschers Oliver Brüstle umfasst die Züchtung menschlicher Embryonen
Berlin - Greenpeace reicht heute beim Deutschen Patentgericht in München Klage gegen ein Patent des Bonner Klonforschers Oliver Brüstle ein.
PRESSEMITTEILUNG Greenpeace 20.10.04

Brüstle: "Bedenkliche Vereinnahmung!"
Professor Dr. Oliver Brüstle hat scharfe Kritik an Vertretern aus Ärzteverbänden und der Enquête-Kommission des Bundestages geübt, die ihn heute auf einer Pressekonferenz der Umweltorganisation Greenpeace zum Widerruf eines seiner Patente aufgefordert haben. "Ich halte es für äußerst bedenklich, dass sich Repräsentanten des Marburger Bundes und der Enquête-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin' für eine derartige Medienkampagne eines Vereins vereinnahmen lassen", so der Mediziner, der sich momentan im Ausland aufhält. "Augenscheinlich haben sich die Kritiker meines Patents gar nicht korrekt informiert."
PRESSEMITTEILUNG Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn 20.10.04 IDW

Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz appelliert an die deutsche Bundesregierung, sich für ein weltweites und umfassendes Klonverbot auf UN-Ebene einzusetzen
Im Hinblick auf die am 21. Oktober erneut beginnenden Verhandlungen auf UN-Ebene über ein weltweites Klonverbot bekräftigt die Deutsche Bischofskonferenz ihre klare Ablehnung jeder Form des Klonens menschlicher Embryonen.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Bischofskonferenz 20.10.04

Forscher planen "drei-Eltern-Babys"
Erbkrankheiten sollen der Vergangenheit angehören
London (pte, 20. Okt 2004 14:03) - Britische Forscher haben einen Antrag eingebracht menschliche Embryos aus drei verschiedenen genetischen Eltern herstellen zu dürfen.
PRESSETEXT.AUSTRIA 20.10.04

Rahmenbedingungen des DRG-Fallpauschalensystems weiterentwickeln
Gesundheit und Soziale Sicherung/Gesetzentwurf
Berlin: (hib/VOM) Die Bundesregierung will die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Einführung des so genannten diagnoseorientierten DRG-Fallpauschalensystems im Gesundheitswesen weiterentwickeln. Dazu hat sie den Entwurf eines zweiten Fallpauschalenänderungsgesetzes (15/3919) vorgelegt.
HIB 250/2004 20.10.2004

Experten diskutieren Änderung des Transfusionsgesetzes kontrovers
Ausschuss für Gesundheit und Soziale Sicherung (Anhörung)
Berlin: (hib/HAU) Unterschiedlich bewerten Experten die von der Bundesregierung geplante Änderung des Transfusionsgesetzes und arzneimittelrechtlicher Vorschriften (15/3593). Dies wurde während einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Gesundheit und Soziale Sicherung am Mittwochnachmittag deutlich.
HIB 250/2004 20.10.2004

Pflegeheime sparen an der Qualität der Verpflegung
Experten kritisieren Mangelernährung von 1,6 Millionen älterer Menschen / Symptome werden zu häufig mit Alterserscheinungen erklärt
BERLIN (af). "Das Essen in deutschen Pflegeheimen ist sehr schlecht". Annette Welz-Barth vom Max Bürger Institut für Altersforschung nahm kein Blatt vor den Mund, als sie gestern auf einer Pressekonferenz mit der Seniorenliga die Ernährungssituation von alten Menschen beschrieb.
Ärzte Zeitung, 20.10.2004

Netzwerk Palliativmedizin erleichtert Essener Ärzten die Arbeit
Von Annika Pattberg
In Essen haben Ärzte und Krankenhäuser mit dem Netzwerk Palliativmedizin ein Modell für die bessere Versorgung schwerstkranker und sterbender Patienten entwickelt.
Ärzte Zeitung, 20.10.2004

Bund-Länder-Arbeitsgruppe hat sich auf gemeinsame Eckpunkte zur Prävention verständigt.
Ulla Schmidt: Prävention muss zur nationalen Aufgabe werden
PRESSEMITTEILUNG BMGS 20.10.04
 


19. Oktober

Schwarzenegger spricht für Stammzellenforschung
Kaliforniens Gouverneur Schwarzenegger verärgert seine Partei und stellt sich offen gegen den US-Präsidenten: Er will die Stammzellenforschung fördern.
NETZEITUNG.DE 19.10.04

Ein Gendefekt bringt das Herz aus dem Takt
Herzrhythmusstörungen haben genetische Ursache
Berliner Forscher haben ein Gen entdeckt, das in veränderter Form Herzrhythmusstörungen auslösen kann.
BERLINER ZEITUNG 19.10.04

Bei Lebendspenden weist das seit sieben Jahren geltende Transplantationsgesetz viele Regelungslücken auf
Von Jürgen Stoschek
Das Transplantationsgesetz, vor sieben Jahren am 1. Dezember 1997 in Kraft getreten, hat die Organspendebereitschaft in Deutschland nicht grundsätzlich verändert.
Ärzte Zeitung, 19.10.2004

Olympiasieger gründen Kinderhilfe Organtransplantation
Fachliche und finanzielle Hilfe für junge Patienten
Persönlichkeiten des Sports haben jetzt den Verein "Kinderhilfe Organtransplantation" (KiO) aus der Taufe gehoben.
Ärzte Zeitung, 19.10.2004

Bundesgesundheitsministerium kooperiert mit WHO bei der Bekämpfung von Arzneimittelfälschungen
Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation WHO, Dr. Jong-Wook Lee, hat sich gestern Abend mit der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Marion Caspers-Merk, zu Gesprächen getroffen. Dr. Lee hält sich zu seinem ersten offiziellen Besuch als WHO-Generalsekretär in Deutschland auf.
PRESSEMITTEILUNG BMGS 19.10.04

„Der Gesetzgeber muss endlich seiner Korrekturpflicht nachkommen“
Im Wortlaut die Berliner Erklärung des Bundesverbandes Lebensrecht zum Lebensschutz ungeborener Kinder in Deutschland
Der Bundesverband Lebensrecht (BVL) appelliert erneut an den Deutschen Bundestag, seiner Beobachtungspflicht bezüglich der Auswirkungen der geltenden Gesetze zum Schwangerschaftsabbruch endlich nachzukommen. Vordringlicher Korrekturbedarf besteht bezüglich der Spätabtreibungen.
DIE TAGESPOST vom 19.10.2004

Woran misst man Erfolg?
Von Stefan Rehder
Etwa 1000 Menschen demonstrierten am Samstag in der Bundeshauptstadt bei strömendem Regen für einen besseren Schutz des Lebens ungeborener Kinder. Aufgerufen dazu hatte der Bundesverband Lebensrecht (BVL), der am selben Tag auch seine „Berliner Erklärung“ veröffentlichte.
DIE TAGESPOST vom 19.10.2004

Das Manifest - Elf führende Neurowissenschaftler über Gegenwart und Zukunft der Hirnforschung
Was wissen und können Hirnforscher heute?
Gehirn & Geist 6/2004 vom 19.10.2004
www.gehirn-und-geist.de/manifest

Das Manifest - Elf führende Neurowissenschaftler über Gegenwart und Zukunft der Hirnforschung
PDF-Fassung aus Gehirn & Geist 6/2004 vom 19.10.2004
 


18. Oktober

Greenpeace will Klage gegen Stammzellenforscher einreichen
HAMBURG/BONN. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace will beim Deutschen Patentgericht in München Klage gegen den Bonner Stammzellenforscher Prof. Dr. med. Oliver Brüstle einreichen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.10.04

Oliver Brüstle sieht Patentklage gelassen entgegen
Der Bonner Neurowissenschaftler Professor Dr. Oliver Brüstle sieht der heute angekündigten Klage der Umweltorganisation Greenpeace gegen eines seiner Patente gelassen entgegen. In der Patentschrift geht es um ein Verfahren, mit dem sich aus embryonalen Stammzellen gezielt Ersatzzellen für das Gehirn und das Rückenmark produzieren lassen. Die Umwelt-Aktivisten möchten Brüstle mit ihrer Klage vor dem Deutschen Patentgericht in München dazu zwingen, auf das Patent zu verzichten.
PRESSEMITTEILUNG Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn 18.10.04 IDW

Unterversorgung durch Kostendämpfung
Studie zu Folgen der Gesundheitspolitik / Arznei-Report-Autoren fordern Budgets
BERLIN (HL). Zu völlig konträren Ergebnissen über die Qualität der Arzneimittelversorgung kommen eine Studie des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) und der "Arzneiverordnungs-Report 2004", die beide am Freitag in Berlin vorgestellt worden sind.
Ärzte Zeitung, 18.10.2004

"TÜV für Medikamente"
Novartis-Chef Daniel Vasella, 51, über den Vioxx-Skandal der US-Konkurrenz Merck und Konsequenzen für die Branche
DER SPIEGEL 43/2004 - 18.10.04

Wettlauf im Labor
Leidet die Qualität, wenn Wissenschaftler unter Druck Daten veröffentlichen müssen?
Ulrike Gebhardt
BERLINER ZEITUNG 18.10.04

Erfahrungen, Ängste und Hoffnungen von Sterbenden
Unter dem Titel "Noch mal leben" zeigt das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden eine Fotoausstellung über das Sterben.
Ärzte Zeitung, 18.10.2004
 


17. Oktober

Viele Wege führen ans Licht der Welt
Zwei Millionen Paare in Deutschland sind ungewollt kinderlos. Etwa in der Hälfte der Fälle liegt es an den Männern. Das Alter der Frauen, die mit künstlicher Befruchtung nachhelfen, steigt. Stigma des Versagens - künstliche Befruchtung ist für Eltern ein Tabuthema
WELT am SONNTAG 17.10.04

Wann genau beginnt das menschliche Leben?
Sturm im Reagenzglas: Experten kritisieren das bestehende Embryonenschutzgesetz
WELT am SONNTAG 17.10.04

"Wir dürfen und sollten die besten Embryonen wählen"
Von Christian Kummer
Die jüngsten Erfolge der Reproduktionsmedizin erzeugen in den Köpfen vieler Betrachter bei aller Bewunderung auch ein unterschwelliges Unwohlsein:
WELT am SONNTAG 17.10.04
Anm.: Ein Artikel Pro embryonale Stammzellenforschung und "Qualitätskontrolle" von Embryonen

Krebs- und Herzkreislaufforscher entdecken Gen für Herzrhythmusstörung
Ein Gen, das in veränderter (mutierter) Form Herzrhythmusstörungen auslösen kann, haben Krebs- und Herzkreislaufforscher des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch entdeckt.
PRESSEMITTEILUNG Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch 17.10.04 IDW

Vatikan bekräftigt Nein zum Klonen
Vatikanstadt (DT/rv) Der Vatikan hat seine strikte Ablehnung jeglichen Klonens bekräftigt und die Vereinten Nationen zur Verabschiedung einer Verbotskonvention aufgefordert.
DIE TAGESPOST 14.10.04

Weiter zu Artikel vom 01.-15. Oktober 2004

zurück zur Pressespiegel-Übersicht