Presse
Pressespiegel 01.-15. Oktober 2005
Anzahl: 110 Artikel, Stand 18.10.05
15. Oktober
Letzter Ausweg Sterbehilfe
Das Recht auf einen Tod auf Wunsch birgt die Gefahr einer Entmündigung im Namen der Selbstbestimmung. Ohne menschenwürdige Pflege wird sich Euthanasie durchsetzen
TAZ 15.10.05
Lebenshilfe statt Sterbehilfe
Himmel und Erde
von Traugott Giesen
Das waren noch Zeiten, als die Patriarchen im Kreis ihrer Familie friedlich hinüberstarben. Oder auch Kinder, die nicht leben konnten - wie wurden sie im Kreis der Geschwister und vieler Tanten in den Himmel gesungen. Lange her.
DIE WeLT 15.10.05
Ist das nur die Ruhe vor dem Sturm?
Zum Schweigen der Union nach den Entgleisungen ihres Hamburger Justizsenators - Ein Kommentar von Benjamin Lassiwe
KATH.NET 15.10.05
Appell an den Bundestag für ein Gesetz zur Sterbehilfe
Der ehemalige Vorsitzende des Bundesgerichtshofs, Klaus Kutzer, hat in Sachen Sterbehilfe und Patientenverfügung an die Parteien im Deutschen Bundestag appelliert, sich alsbald auf verbindliche Gesetze zu einigen.
DIE WELT 15.10.05
"Bankrotterklärung einer christlichen Gesellschaft"
Bayerns Justizministerin Merk: Aktive Sterbehilfe darf es nicht geben - "Töten auf Verlangen ist strafbar und soll es auch bleiben"
von Frank Diering
DIE WELT 15.10.05
14. Oktober
CDU und SPD lehnen aktive Sterbehilfe kategorisch ab
Berlin - Union und SPD haben den Vorstoß von Hamburgs Justizsenator Roger Kusch (CDU) zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe zurückgewiesen.
DIE WELT 14.10.05
Aktive Sterbehilfe: CDU-Führung geht auf Distanz zu Kusch
"Einzelmeinung": Die Union, aber auch FDP, Grüne und SPD lehnen Tötung auf Verlangen ab
HAMBURG - Die CDU-Führung hat sich deutlich vom Vorstoß des Hamburger Justizsenators Roger Kusch zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe distanziert.
HAMBURGER ABENDBLATT 14.10.05
Schwarz-rote Koalitionsvereinbarung muss Perspektiven für Sterbebegleitung geben
BERLIN. Anlässlich des Deutschen Hospiztags am 14. Oktober erklärt der für Ethik in der Medizin verantwortliche FDP-Bundestagsabgeordnete, Michael Kauch:
Sonntagsreden wurden genug gehalten. Immer wenn die Debatte über Sterbehilfe aufbrandet, haben Politiker von CDU/CSU und SPD ein Argument parat: Statt Sterbehilfe brauchen wir bessere Sterbebegleitung. Den Worten sind bisher wenige Taten gefolgt.
PRESSEMITTEILUNG Michael Kauch, MdB, FDP 14.10.2005
Neue Plakatkampagne zum Thema Hospizarbeit
Deutscher Hospiztag / Malteser verzichten auf Klischees
KÖLN (eb). Am heutigen Deutschen Hospiztag starten die Malteser eine neue bundesweite Informationskampagne zum Thema Hospizarbeit und Palliativmedizin.
Ärzte Zeitung, 14.10.2005
"Abgeklatscht" und "fertig gemacht" - die Sprache in der Pflege ist ein Spiegelbild der Wirklichkeit
Von Thomas Meißner
Zum Schlafen gibt’s ein "Schnäpschen", morgens wird "abgeklatscht", und bis zur Dienstübergabe müssen Patienten auf jeden Fall "fertig gemacht" werden. Im Jargon im Umgang mit kranken Menschen werden die Patienten oft entwürdigt oder gar zur Sache gemacht.
Ärzte Zeitung, 14.10.2005
Pflegeheime: Schlechte Noten für die ärztliche Versorgung
Hibbeler, Birgit
Eine Studie belegt, dass Demenzen bei Heimbewohnern nur unzureichend behandelt werden.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 41 vom 14.10.2005, Seite A-2756
Erster Welttag der Organspende
Deutschland bei Spenderzahl weit hinten
ZDF heute.de 14.10.05
Was tun gegen Organspende-Notstand?
Nur jeder fünfte Patient in NRW kann versorgt werden
Organspenden sind knapp - besonders in NRW. Umso wichtiger, dass am Freitag (14.10.05) auf den Bedarf an Organspenden auf diesen Notstand hingewiesen wird. wdr.de befragte den Transplantations-Experten Heiner Smit zu möglichen Lösungen.
WDR 14.10.05
ESOT, neue Hoffnung für Organempfänger und Ärzte
Genf - Die weltweit führenden Experten auf dem Gebiet der Transplantationsmedizin treffen sich in Genf, zur Gründung der ersten wirklich globalen Transplantations - Allianz.
PRESSETEXT.AUSTRIA 14.10.05
Ärzte am Thema Organspende sehr interessiert
1. Welttag der Organspende
NEU-ISENBURG (ple). Mehr als 90 Prozent der Ärzte sind bereit, Informationsmaterial über Organspende in ihren Praxen auszulegen, fast 90 Prozent stehen als Ansprechpartner für Fragen zur Organspende zur Verfügung.
Ärzte Zeitung, 14.10.2005
Neue Organe aus dem Labor
Kongreß: Erstes Forum für innovative Therapien in Hamburg. Stammzellen, Gentherapie, Züchtung von Ersatzgewebe - norddeutsche Wissenschaftler stellen ihre Forschungsprojekte für die Medizin der Zukunft vor.
HAMBURGER ABENDBLATT 14.10.05
Stammzellspende: Suche nach dem „genetischen Zwilling“
Schmidt, Alexander
Die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei kooperiert mit der Ärzteschaft, um potenzielle Stammzellspender zu gewinnen.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 41 vom 14.10.2005, Seite A-2762
Neuer Forschungsverbund zur Stammzell-basierten Leberregeneration
Neue Methoden und Technologien für die Herstellung von Leberzellen aus Stammzellen sind Ziel eines neuen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsverbundes.
PRESSEMITTEILUNGTSB Technologiestiftung Innovationszentrum Berlin 14.10.05
Mutationen bringen Krankheitsgene ans Licht - GSF-Wissenschaftler koordiniert weltweit größtes Projekt zur Funktionsaufklärung von Krankheitsgenen
Die Genome von Mensch, Maus und anderen Lebewesen sind sequenziert. Die Funktion der meisten Gene ist jedoch keinesfalls bekannt. Es ist daher eine der größten Herausforderungen unserer Zeit, die Funktion unserer Gene in Krankheit und Gesundheit aufzuklären.
PRESSEMITTEILUNG GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit 14.10.05
13. Oktober
Sterbehilfe: Hitzige Debatte um Kusch
Legalisierungs-Vorstoß des Justizsenators polarisiert stark - Weiter Kritik aus der eigenen Partei
DIE WELT 13.10.05
Liberalisierung der ,Tötung auf Verlangen’ ist unerträgliche Zumutung
Die „Aktion Lebensrecht für Alle“ (ALfA) kritisiert den Vorschlag des Hamburger Justizsenators Roger Kusch.
KATH.NET 13.10.05
Eine starke Palliativversorgung - die Antwort auf die Gründung der Sterbehilfeorganisation "Dignitas"
Von Christian Beneker
Die Schweizer Sterbehilfe-Organisation "Dignitas" hat in Hannover einen deutschen Ableger der Organisation gegründet. Seither formieren sich Kirchen, Politik und Ärztevertreter zu einer laut protestierende Koalition gegen die Gründung.
Ärzte Zeitung, 13.10.2005
Angebote für Sterbebegleitung sollen besser vernetzt werden
Baden-Württembergs Sozialminister Renner plädiert vehement gegen aktive Sterbehilfe / "Hospizbewegung ist Impulsgeber und Motor"
STUTTGART (mm). Eine Lanze für Ärzte und Hospizmitarbeiter in der Schmerztherapie und Palliativmedizin hat jetzt Arbeits- und Sozialminister Andreas Renner aus Baden-Württemberg gebrochen.
Ärzte Zeitung, 13.10.2005
Ärztekammer Niedersachsen informiert über Palliativmedizin
HANNOVER. Die Auseinandersetzung um die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe in Deutschland sollte „mit mehr Sachlichkeit und Vernunft geführt werden“. Das fordert die Ärztekammer Niedersachsen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 13.10.05
Ulla Schmidt: Organspende heißt Leben schenken
1. Welttag der Organspende und Transplantation am 14. Oktober
PRESSEMITTEILUNG BMGS 13.10.05
Umfassende Aufklärungsarbeit zum Thema Organspende und Transplantation sind nötig!
Integration des Themas Organspende und Transplantation im Religions- und Ethik-Unterricht
Zum 1. Welttag der Organspende und Transplantation erklären der Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der Enquête-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin', Thomas Rachel MdB, und die zuständige Berichterstatterin für Transplantationsmedizin in der Enquête-Kommission, Julia Klöckner MdB:
Am 14. Oktober diesen Jahres findet in Genf der 1. Welttag der Organspende und Transplantation statt. Diese Veranstaltung soll weltweit das Bewusstsein für den Mangel an gespendeten Organen für lebensnotwendige Transplantationen wecken.
PRESSEMITTEILUNG Thomas Rachel und Julia Klöckner MdBs, CDU 13.10.05
Juristen-Vereinigung: 'Pro Familia' verbreitet Falschinformationen
Vorsitzender Büchner: Abtreibungszahlen seit 1996 sind nicht gleich geblieben, sondern gestiegen.
KATH.NET 13.10.05
Wenn aus Beinen Flügel wachsen. Biologe erforscht Gene, die Zellen programmieren
PRESSEMITTEILUNG Freie Universität Berlin 13.10.05
12. Oktober
Robert Koch-Institut hat dreizehnte Genehmigung für Stammzellenforschung erteilt
Am 12.10.2005 hat das Robert Koch-Institut die dreizehnte Genehmigung nach dem Stammzellgesetz für Forschungsarbeiten mit humanen embryonalen Stammzellen (hES-Zellen) erteilt. Sie wurde von Herrn Prof. Oliver Brüstle im Kontext eines BMBF -geförderten Verbundprojektes für Arbeiten in der LIFE & BRAIN GmbH in Bonn beantragt.
PRESSEMITTEILUNG Robert Koch-Institut 12.10.05
Kein Einbruch, aber auch kein Durchbruch der Biotechnologie
WIESBADEN – Der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Johann Hahlen, hat heute in Frankfurt am Main Ergebnisse der dritten Erhebung zur Biotechnologie in Deutschland, und zwar für das Jahr 2004, vorgestellt.
PRESSEMITTEILUNG Statistisches Bundesamt 12.10.05
Kusch stößt mit Votum für Sterbehilfe auf Kritik
Justizsenator äußert sich als erster Unionspolitiker in dieser Weise - Zweifel auch in den eigenen Reihen
von Florian Hanauer
DIE WELT 12.10.05
Sterbehilfe: ein "Gebot christlicher Nächstenliebe"?
Harald Neuber
Der Hamburger Justizsenator Roger Kusch heizt die Debatte um den Strafrechtsparagraphen 216 an
TELEPOLIS 12.10.2005
Aktive Sterbehilfe - Senator löst heftige Debatte aus
Kusch: Das Tabu-Thema
Hamburg - Hamburgs Justizsenator Roger Kusch (CDU) hat mit seiner gestern im Hamburger Abendblatt veröffentlichten "Ansichtssache" eine bundesweite Debatte über die aktive Sterbehilfe ausgelöst.
HAMBURGER ABENDBLATT 12.10.05
Deutscher Richterbund: Sterbehilfe kein Thema für medienwirksame Schlagzeilen
Nach Zeitungsberichten spricht sich der Justizsenator von Hamburg, Roger Kusch, dafür aus, den Straftatbestand der aktiven Sterbehilfe (§ 216 Strafgesetzbuch: "Tötung auf Verlangen") abzuschaffen.
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Richterbund 12.10.05
Aktive Sterbehilfe bleibt abzulehnen.
Tötung von Menschen verstößt gegen das christliche Menschenbild und die Menschenwürde
Zu den Forderungen zur Legalisierung aktiver Sterbehilfe erklärt der Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin', Thomas Rachel MdB:
Die CDU/CSU-Fraktion lehnt eine Zulassung der aktiven Sterbehilfe ab, da die Tötung von Menschen gegen das christliche Menschenbild und die Menschenwürde verstößt. Diese ist auch in der letzten Phase des Lebens zu schützen.
PRESSEMITTEILUNG Thomas Rachel MdB, CDU 12.10.05
Massive Kritik an Forderungen nach Sterbehilfe
HAMBURG/DORTMUND (ddp). Hamburgs Justizsenator Roger Kusch (CDU) stößt mit seiner Forderung nach Legalisierung der aktiven Sterbehilfe auf Proteste.
Ärzte Zeitung, 12.10.2005
Sozialverband und verdi für neue Pflegezeiten
BERLIN (eb). Die Einführung eines Pflegezeitgesetzes haben der Sozialverband Deutschland (SoVD) und die Dienstleistungsgewerkschaft verdi gefordert. Damit soll Pflegenden eine kurzfristige, zeitlich begrenzte Freitstellung vom Job ohne Verlust des Arbeitsplatzes ermöglicht werden.
Ärzte Zeitung, 12.10.2005
Wenn Schmetterlinge besser geschützt werden als Kinder
Anti-Abtreibungsaktion an historischem Ort: 1.000-Kreuze-Aktion in Rosenheim mit Fürstin Gloria von Thurn und Taxis
KATH.NET 12.10.05
Abtreibungsgegner machen mobil
Rosenheim/Region - Mit zwei spektakulären Aktionen macht der Verein Durchblick e.V. derzeit in der Region Rosenheim auf das Thema Abtreibung aufmerksam: Auf einem Feld an der B 15 in der Nähe des Möbelhauses Weko haben die Abtreibungsgegner 1000 weiße Kreuze aufgestellt, um auf das Schicksal von etwa 1000 Embryonen hinzuweisen, die statistisch pro Werktag getötet würden
ROSENHEIMER NACHRICHTEN 12.10.05
Sichere Gentechnik?
Florian Rötzer
Britische Forscher glauben, eine sichere Methode entwickelt zu haben, um Malaria-Moskitos mit sterilen genveränderte Männchen zu bekämpfen
TELEPOLIS 12.10.2005
Nachwachsende Gliedmaßen
Florian Rötzer
Ein britisches Forschungsprojekt untersucht, ob sich die Regenerationsfähigkeiten von Amphibien mit Hilfe der Gentechnik auch auf den Menschen übertragen lassen
TELEPOLIS 12.10.2005
Erster Welttag der Organspende und Transplantation
'Organspende – ein Geschenk fürs Leben'
Am 14. Oktober 2005 findet der 1. Welttag der Organspende und Transplantation statt. Unter dem Motto 'Organspende – ein Geschenk fürs Leben' will der unter Beteiligung der Weltgesundheitsorganiation (WHO) und des Europarates organisierte Tag ein globales Bewusstsein für den Bedarf an Organspenden wecken.
PRESSEMITTEILUNG Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) 12.10.05
Markus Kurth: Großer Wermutstropfen für UNESCO Deklaration.
Berlin (kobinet) Für Bündnis 90/Die Grünen gibt es einen deutlichen Kritikpunkt an der verabschiedeten UNESCO-Deklaration: Mit der vorgelegten Bioethik-Deklaration sind nichteinwilligungsfähige Menschen bei Forschungsprojekten nach Ansicht des behindertenpolitischen Sprechers der Fraktion, Markus Kurth, nur unzureichend geschützt.
KOBINET 12.10.05
11. Oktober
Senator Kusch plädiert für aktive Sterbehilfe
HAMBURG - Hamburgs Justizsenator Roger Kusch (51, CDU) setzt sich für aktive Sterbehilfe in Deutschland ein. In einem Beitrag für das Hamburger Abendblatt spricht er sich für die Änderung des Paragraphen 216 des Strafgesetzbuchs (StGB) aus.
HAMBURGER ABENDBLATT 11.10.05
Leben und Sterben in Würde
Ansichtssache
Von Roger Kusch
HAMBURGER ABENDBLATT 11.10.05
Hamburgs Justizsenator Kusch plädiert für aktive Sterbehilfe
HAMBURG. Hamburgs Justizsenator Roger Kusch (CDU) setzt sich für aktive Sterbehilfe in Deutschland ein.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.10.05
Deutsche Hospiz Stiftung kritisiert Hamburger Justizsenator: Wir brauchen kein falsches Mitleid, sondern Recht auf Sterbebegleitung
Dortmund. „Wir sind zutiefst entsetzt über die Forderung des Hamburger Justizsenators Roger Kusch (CDU), aktive Sterbehilfe zu legalisieren“, erklärt der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 11.10.05
Kauch: Kusch-Vorstoß zu sachgerechter Debatte über aktive Sterbehilfe und assistierten Suizid nutzen
BERLIN. Zur Forderung des Hamburger Justizsenators Roger Kusch (CDU) nach Zulassung der aktiven Sterbehilfe erklärt der FDP-Bundestagsabgeordnete, Michael Kauch:
Die Äußerung von Roger Kusch stellt einen Tabubruch innerhalb der CDU dar. Bisher wurde gerade von der Union die Debatte über aktive Sterbehilfe und assistierten Suizid unterdrückt.
Erforderlich ist es, die Erfahrungen mit aktiver Sterbehilfe in den Niederlanden und in Belgien sowie mit dem assistierten Suizid in der Schweiz und im US-Bundesstaat Oregon sachgerecht, kritisch und ergebnisoffen zu prüfen.
PRESSEMITTEILUNG Michael Kauch, MdB, FDP 11.10.2005
Bundespräsident: Sterbenskranke besser versorgen!
Konkrete Regelung gefordert
WÜRZBURG (dpa). Bundespräsident Horst Köhler hat eine klare gesetzliche Regelung zur Wirksamkeit von Patientenverfügungen gefordert.
Ärzte Zeitung, 11.10.2005
Ärztekammer Nordrhein publiziert Hilfe für Patientenverfügungen
DÜSSELDORF. Hilfestellungen und Informationen zu Patientenverfügungen hat die Ärztekammer Nordrhein auf ihrer Internetseite zum Download bereit gestellt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.10.05
Bioethik und Menschenrechte: International hohe Standards durchsetzen
Zum Abschluss der Verhandlungen über die "Universelle Erklärung zu Bioethik und Menschenrechten" der UNESCO erklären Reinhard Loske, stellvertretender Vorsitzender, und Biggi Bender, gesundheitspolitische Sprecherin:
Die UNESCO-Deklaration ist ein sehr wichtiges politisches Signal an die internationale Staatengemeinschaft, strenge ethische Rahmenbedingungen im Bereich der Biomedizin und der Forschung zu schaffen.
PRESSEMITTEILUNG Reinhard Loske und Biggi Bender, MdBs, Bündnis 90/Die Grünen 11.10.05
Plötzlicher Kindstod: Schnuller kann plötzlichen Kindstod verhindern
WASHINGTON. Säuglinge sollten auf dem Rücken und in ihrem eigenen Bett auf einer festen Matratze schlafen. Dies fordern US-Pädiater in ihrer neuen Leitlinie zur Prävention des plötzlichen Kindstods (sudden infant death syndrome, SIDS).
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.10.05
Netzwerk kämpft gegen Betrug im Gesundheitswesen
Brite wurde zum ersten Generaldirektor gewählt
BRATISLAVA (eb). Zum ersten Generaldirektor des Europäischen Netzwerkes gegen Betrug und Korruption im Gesundheitswesen (EHFCN) wurde der Brite Jim Gee gewählt.
Ärzte Zeitung, 11.10.2005
Zürcher Forscher entdeckten Tiefschlaf-Gene
GENF (dpa). Forscher der Universität Zürich haben Tiefschlaf-Gene entdeckt. Menschen mit einer Mutation im sogenannten Adenosin- Desaminase-Gen haben demnach einen tieferen und intensiveren Schlaf als Menschen mit dem üblicheren Gen-Typ.
Ärzte Zeitung, 11.10.2005
Uni Bonn meldet "Hirnzell-Angel" zum Patent an
Forscher der Universität Bonn haben eine neue Methode zum Patent angemeldet, mit der sich bestimmte Gehirnzellen weit schneller und einfacher als bisher isolieren lassen. Ihre Erfindung erleichtert nicht nur die Erforschung von Krankheiten wie der Multiplen Sklerose (MS). Die Wissenschaftler hoffen auch zu erfahren, welche Faktoren Stammzellen dazu bringen, sich in Gehirngewebe umzuwandeln.
PRESSEMITTEILUNG Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn 11.10.05
Towards a declaration on universal norms on bioethics
Different stages in the elaboration of the declaration on universal norms on bioethics
10. Oktober
UNESCO-Kommission stimmt Bioethik-Erklärung zu
Paris (KNA) Die umstrittene Bioethik-Erklärung der UNESCO ist in der zuständigen Kommission der Weltkulturorganisation gebilligt worden.
1000fragen.de 10.10.05
Baukasten im Fruchtwasser
Mit Stammzellen aus dem Fruchtwasser lassen sich angeborene Fehlbildungen des Fötus reparieren
WISSENSCHAFT.DE 10.10.05
Überraschender Zusammenhang zwischen Alzheimer und Cholesterinstoffwechel
HEIDELBERG. Deutsche Genomforscher haben die physiologische Funktion jenes Eiweißes entschlüsselt, dessen Akkumulation im Gehirn zum Morbus Alzheimer führt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.10.05
Rumänien: Gentech-Soja-Anbau außer Kontrolle
Umweltschützer fürchten Verunreinigung von fast 100 Prozent
PRESSETXT.AUSTRIA 10.10.05
"Mir ist wichtig, daß wieder zu Hause gestorben werden kann"
Landesbischöfin Käßmann für Verbot von Dignitas
DIE WELT 10.10.05
08. Oktober
Bundespräsident Köhler lehnt aktive Sterbehilfe in Deutschland ab
Würzburg - Bundespräsident Horst Köhler hat sich entschieden gegen aktive Sterbehilfe ausgesprochen.
DIE WELT 08.10.05
Köhler fordert Gesetz über Patientenverfügung
Bundespräsident Horst Köhler hat zum Auftakt der Fachtagung "Hospiz vernetzt" mehr Anstrengung der Gesellschaft für ein Sterben in Würde gefordert.
TAGESSCHAU.DE 08.10.2005
"Sterben lernen heißt leben lernen"
Rede von Bundespräsident Horst Köhler bei der Fachtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz am 8. Oktober 2005 in Würzburg
In der Abtreibungsklinik - Was lernen Wiener Hauptschüler bei solchen Lehrausgängen?
Wien (DT) Mindestens eine Hauptschule in der österreichischen Bundeshauptstadt Wien hat mit Schülern der vierten Klasse Lehrausgänge in eine private Abtreibungsklinik veranstaltet.
DIE TAGESPOST vom 08.10.2005
Eiweiß-Wecker für schlafende Stammzellen
US-Forscherinnen spüren die Zellen im Mäusehirn auf
Anke Brodmerkel
BERLINER ZEITUNG 08.10.05
07. Oktober
Bilanz der Deutschen Hospiz Stiftung zum Welthospiztag 2005: Herausforderungen der Zukunft annehmen
Dortmund. „Ohne das große Engagement der Ehrenamtlichen in der Hospizarbeit wären viele Menschen in der letzten Lebensphase mit ihren Sorgen und Ängsten allein“, erklärt der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung Eugen Brysch.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 07.10.05
Würdig sterben heißt, nicht allein zu sterben
Hospiztag: Bischöfin Maria Jepsen über die Gesellschaft und den Tod. Die Theologin spricht sich im Abendblatt-Interview gegen Sterbehilfe aus - und für einen offenen Umgang mit dem Thema.
Von Holger Dohmen
HAMBURGER ABENDBLATT 07.10.05
Sterbehilfe: Reise in die Schweiz
Klinkhammer, Gisela
Nach eigenen Angaben hat der in der Schweiz vor sieben Jahren gegründete Verein Dignitas bisher 453 Menschen beim Suizid unterstützt. 253 von ihnen kamen aus Deutschland.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 40 vom 07.10.2005, Seite A-2661
Künstliche Ernährung: Klage gegen Richtlinie
Hibbeler, Birgit
Bundesausschuss: Ersatzvornahme des Ministeriums medizinisch, ethisch und rechtlich problematisch
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 40 vom 07.10.2005, Seite A-2664
Arzt-Patienten-Beziehung: Werte im Wandel
Eva A. Richter-Kuhlmann
Sind Patienten nur noch Kunden im Wettbewerb der Leistungsanbieter? Experten diskutierten kontrovers in Cadenabbia.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 40 vom 07.10.2005, Seite A-2694
Stammzellforschung: „Superstar“ Woo-Suk Hwang
Eva A. Richter-Kuhlmann
Der südkoreanische Stammzellforscher besuchte für zwei Tage Deutschland. Gern würde er mit hiesigen Kollegen zusammenarbeiten.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 40 vom 07.10.2005, Seite A-2686
China: Hausarrest für Gegner von Zwangsabtreibungen
Der blinde Bauer Chen Guangcheng reichte eine Sammelklage gegen die Regierung ein, wo er Beweise für die menschenverachtende Bevölkerungspolitik vorlegte.
KATH.NET 07.10.05
,In letzter Sekunde’ ein Kind vor Abtreibung schützen
Verein von Christen wirkt mit “Straßendienst” vor Abtreibungsklinik. Am 7. Oktober findet das 100. Gebetstreffen mit Prozession in München statt.
KATH.NET 07.10.05
Zu wenige Organspenden im Norden
HAMBURG (di). Trotz einer positiven Entwicklung bei den Organspenden ist man im Norden mit dem erreichten Niveau noch nicht zufrieden. Auf dem Jahrestreffen der Transplantationsbeauftragten der Region Nord in der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) forderten Experten weitere Anstrengungen.
Ärzte Zeitung, 07.10.2005
06. Oktober
Ministerin Ulla Schmidt ergreift Partei für Schmerztherapeuten
Gesundheitsministerin fordert höhere Honorare für Palliativ-Leistungen
BERLIN (ami). In der Diskussion um aktive Sterbehilfe hat sich Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) für die individuelle Schmerztherapie und für eine ausgebaute Palliativmedizin ausgesprochen.
Ärzte Zeitung, 06.10.2005
Kein Gesetz gegen das Geschäft mit dem Tod
FDP in Hannover verurteilt CDU-Plan einer rechtlichen Verschärfung beim assistierten Suizid
von Frank Diering
DIE WELT 06.10.05
Reform der Pflegeversicherung steht ganz oben auf der Agenda
Parlamentarische Staatssekretärin Marion Caspers-Merk auf 1. Rheinland-Pfälzischem Pflegekongress
Die Parlamentarische Staatssekretärin Marion Caspers-Merk hat heute auf dem 1. Rheinland-Pfälzischen Pflegekongress mit Staatsministerin Malu Dreyer und zahlreichen Experten angekündigt, die Reform der Pflegeversicherung zügig anzugehen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung BMGS 06.10.05
Viele Bürger sehen Entwicklung der Pflegebranche kritisch
Altenpflege-Monitor 2005 / Nur 24 Prozent der Befragten über 50 glauben, daß sie als Pflegefall einmal gut versorgt werden
Ärzte Zeitung, 06.10.2005
Wiedergeburt einer Menschheitsgeißel
US-Forscher haben das Killervirus der Grippe von 1918 im Labor rekonstruiert
von Holger Kroker
DIE WELT 06.10.05
Einer der gefährlichsten Erreger gibt seine Geheimnisse preis
Von Thomas Müller
Einer der gefährlichsten Krankheitserreger des vergangenen Jahrhunderts ist im Labor wieder auferstanden: Das Pandemie-Virus von 1918 ist komplett rekonstruiert worden.
Ärzte Zeitung, 06.10.2005
Paragraf 218: Jetzt das Gesetz überprüfen!
Rudolf Zewell
Es gibt in diesem Land Menschen, die keine Schnittblumen mehr kaufen, weil sie sich dem Umweltgedanken verpflichtet fühlen. Es gibt in diesem Land Menschen, die Sitzblockaden organisieren, um ein Vogelpärchen und seine Brut zu schützen. Es gibt viel zu tun für Gutmenschen. Wo aber ist der nationale Aufschrei gegen den größten Skandal, den sich die deutsche Gesellschaft leistet? Wo sind die Großdemonstrationen gegen die Tötung Ungeborener?
RHEINISCHER MERKUR Nr. 40, 06.10.2005
Italiens berühmtester Koma-Patient nach zwei Jahren erwacht
„Ich lag im Koma, habe aber alles verstanden“, sagt der Sizilianer Salvatore Crisafulli. Seit kurzem kann er wieder sprechen.
KATH.NET 06.10.05
USA: Bush schlägt Harriet Miers als Höchstrichterin vor
Die neu ernannte Höchstrichterin gilt als enge Bush-Vertraute und ist Mitglied einer evangelikalen Gemeinde in Texas.
KATH.NET 06.10.05
Bern: Debatte um echten Kinderkopf in Ausstellung
Die Ausstellung eines Kinderkopfes in Bern sorgt für empörte Museumsbesucher und politische Aktivitäten.
KATH.NET 06.10.05
„Modifier“-Gen bestimmt Verlauf der Mukoviszidose
CHAPEL HILL. Allen Erkrankungen der Mukoviszidose liegt ein Defekt in dem gleichen Gen zugrunde, während der klinische Verlauf jedoch sehr unterschiedlich sein kann.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.10.05
Industrie hat schwere Krankheiten im Blick
BERLIN (HL). Die Forschung der pharmazeutischen Industrie konzentriert sich ganz überwiegend auf die Entwicklung neuer Medikamente gegen schwere und lebensbedrohliche Erkrankungen - und dabei auch solche, die ausgesprochen selten sind.
Ärzte Zeitung, 06.10.2005
Chemie für die Seele
Mit dem Blick des Chemikers nimmt der Mediziner Florian Holsboer psychische Krankheiten ins Visier. Jetzt sucht er bei den Zeugen der Anschläge vom 11. September 2001 nach genetischen Wurzeln der Traumatisierung
Von Angelika Franz
DIE ZEIT 06.10.2005 Nr.41
US-Lebensmittelbehörde vor Entscheidung über Klon-Produkte
WASHINGTON. Die US-Lebensmittelbehörde FDA wird offenbar schon bald über die Marktzulassung von Nahrungsprodukten entscheiden, die von geklonten Tieren oder deren Nachwuchs stammen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.10.05
05. Oktober
Zur anstehenden Verabschiedung einer Bioethik-Deklaration der UNESCO
Zu der anstehenden Verabschiedung einer Bioethik-Deklaration der UNESCO erklärt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe MdB:
Die Bundesregierung darf der voraussichtlich am 10. Oktober auf der UNESCO-Tagesordnung stehenden Bioethik-Deklaration der UNESCO nicht vorbehaltlos zustimmen. Der aktuelle UNESCO-Entwurf zu „Bioethik und Menschenrechten“ gestattet in seinem Artikel 7 fremdnützige Forschung an nichteinwilligungsfähigen Menschen.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB CDU, 05.10.05
US-Forscher rekonstruieren Virus der Spanischen Grippe von 1918
LONDON. US-Forscher haben in einem Hochsicherheitslabor das extrem gefährliche Virus der Spanischen Grippe rekonstruiert, das nach dem Ersten Weltkrieg weltweit Millionen Menschen den Tod gebracht hatte.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 05.10.05
„Wunscherfüllende Medizin“: Medizinethiker mahnen zur Vorsicht
WITTEN-HERDECKE. Vor den Gefahren einer „Gefälligkeitsmedizin“ warnten Referenten bei der Jahrestagung der Akademie für Ethik in der Medizin, die vom 29. September bis 1. Oktober an der Universität Witten-Herdecke stattfand.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 05.10.05
Ärzte fordern höhere Vergütung für Besuche in Pflegeheimen
Reaktion der KV Bayerns auf Neuregelungen des EBM 2000plus / Auch die medizinische Versorgung in Heimen soll besser werden
Ärzte Zeitung, 05.10.2005
Palliativzentrum in Kiel
Uniklinikum Schleswig-Holstein eröffnet Einrichtung
KIEL (di). Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) hat an seinem Kieler Standort ein interdisziplinäres Schmerz- und Palliativzentrum eingeweiht, das auch über eine Tagesambulanz verfügt.
Ärzte Zeitung, 05.10.2005
Senatorin will runden Tisch zur Hospizversorgung
Vorschlag für Berlin
BERLIN (ddp). Berlins Gesundheitssenatorin Heidi Knake-Werner (Linkspartei.PDS) plädiert für die Gründung eines Runden Tisches zur Hospiz- und Palliativversorgung in Berlin.
Ärzte Zeitung, 05.10.2005
Neue Ethikkommission
Haftungsrisiko von Kammer Berlin abgewendet
BERLIN (ami). Die Ethikkommission des Landes Berlin zur amtlichen Genehmigung von Arzneimittelstudien hat am 1. Oktober ihre Arbeit aufgenommen. Damit ist die Ethikkommission der Berliner Ärztekammer von dieser Aufgabe wieder entlastet.
Ärzte Zeitung, 05.10.2005
USA: Aus dem Nichts schöpfen
Verfassungsrichterin Harriet Miers: Eine geschickte Berufung aus Schwäche
Von Thomas Kleine-Brockhoff
ZEIT online, 5.10.2005
Bush verteidigt umstrittene Richter-Kandidatin
US-Präsident hält die Kritik an seiner Kandidatin für den Obersten Gerichtshof für unbegründet. Miers werde sich an die amerikanische Verfassung halten, versprach er.
NETZEITUNG 05.10.05
Nierentransplantation: Ringtausch von Lebendspendern könnte Organmangel beheben
BALTIMORE. US-Transplantationsmediziner propagieren einen Ringtausch von Nieren als Ausweg aus dem derzeitigen Organmangel.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 05.10.05
Norddeutschland: Anzahl der Organspenden um acht Prozent gestiegen
HAMBURG. Um rund acht Prozent ist die Anzahl der postmortalen Organspenden in der Region Nord (Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen) im ersten Halbjahr 2005 gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 05.10.05
Forschende Pharmaindustrie entwickelt 316 Chancen für Heilung
Berlin (VFA). "Die Forschenden Arzneimittelhersteller sind innovativ und produktiv: 316 ihrer Forschungsprojekte sind so erfreulich weit fortgeschritten, dass bis 2009 ein neues Medikament zugelassen oder ein schon eingeführtes Präparat in seiner Anwendung erweitert werden kann." So fasste Dr. Dr. Andreas Barner, Vorstandsvorsitzender des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA), die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage unter den 39 Mitgliedsfirmen des Verbands und ihren fast 100 Tochterfirmen zusammen, die heute in Berlin vorgestellt wurde.
PRESSEMITTEILUNG Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) 05.10.2005
Insekten als Fundus für neue Medikamente
DRESDEN (nie). Pflanzen liefern seit Menschengedenken Naturstoffe zur Heilung und Linderung von Krankheiten. Daß aber auch in Käfern, Motten oder anderem Geziefer wertvolle Substanzen zur Entwicklung von Arzneimitteln enthalten sein können, beschäftigte lange Zeit nur einen kleinen Zirkel von Insektenforschern. Durch die Bio- und Gentechnik hat sich das jetzt grundlegend gewandelt.
Ärzte Zeitung, 05.10.2005
04. Oktober
Sterbehilfe: Bundesärztekammer begrüßt Initiative für Gesetzesänderung
BERLIN. Die Bundesärztekammer hat die Ankündigung des Niedersächsischen Justizministeriums begrüßt, über eine Gesetzesänderung die professionelle Vermittlung von Sterbehilfe in Deutschland unter Strafe stellen zu wollen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.10.05
Hoppe: Klare Gesetze gegen Sterbehilfe
Berlin - "Wir müssen alle Mittel ausschöpfen, um die Etablierung dieser Organisation in Deutschland zu verhindern", sagte Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer, zu der Ankündigung des Niedersächsischen Justizministeriums, über eine Gesetzesänderung die professionelle Vermittlung von Sterbehilfe, wie sie der Verein Dignitas praktiziert, künftig in Deutschland unter Strafe stellen zu wollen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 04.10.2005
Auf Pflegemängel soll professioneller reagiert werden
KIEL (di). Schleswig-Holsteins Sozialministerin Dr. Gitta Trauernicht will das Krisenmanagement nach Pflegemängeln verbessern. Ziel ist es, den Betroffenen in den Heimen Unsicherheiten zu ersparen.
Ärzte Zeitung, 04.10.2005
US-Mediziner planen erste Transplantation des Gesichts
München - Die erste Gesichtstransplantation weltweit steht nach Angaben von plastischen Chirurgen bereits in den nächsten Wochen bevor.
BERLINER MORGENPOST 04.10.05
Viele Frauen sterben nach illegaler Abruptio
In Argentinien gibt es zwar ein nationales Programm für Sexualmedizin, aber es funktioniert nicht
BUENOS AIRES (IPS). In Argentinien sterben immer mehr Frauen an den Folgen eines Schwangerschaftsabbruchs. Der tödliche Ausgang einer Abtreibung macht fast ein Drittel der Müttersterblichkeit aus.
Ärzte Zeitung, 04.10.2005
03. Oktober
'Selbst Kirchenleute sprechen fahrlässig vom 'werdenden Leben''
Martin Lohmann kritisiert bei Tagung in Berlin Sprachgebrauch in der Abtreibungsfrage - Bonner Rechtsprofessor Hillgruber: Eklatanter Verfassungsverstoß bei Abtreibung
KATH.NET 03.10.05
Sterbehilfe in der Schweiz am häufigsten angewandt
Vergleichsstudie mit EU-Ländern
Die passive Sterbehilfe wird in der Schweiz häufiger praktiziert als in anderen europäischen Ländern.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 03.10.05
01. Oktober
Sterbehilfe soll Straftat werden
Hannover - Niedersachsen will über eine Bundesratsinitiative die umstrittene Sterbehilfe-Organisation "Dignitas" in Deutschland stoppen.
DIE WELT 01.10.05
Sterbehilfe in der Schweiz häufiger angewandt als in EU
Muttenz. AP/baz. Die passive Sterbehilfe wird in der Schweiz häufiger praktiziert als in anderen EU-Ländern. Am seltensten werden lebensverlängernde Behandlungen dagegen in Italien abgebrochen.
BASLER ZEITUNG 01.10.05
Getragen von einer Welle der Sympathie - John Roberts
USA haben einen neuen Obersten Richter
von Torsten Krauel
DIE WELT 01.10.05
Überfällige Reform des Paragrafen 218
Von Bernward Büchner
Nach einer Gesetzesreform ist es an sich ganz normal zu fragen, ob die gesetzlich vorgesehenen Maßnahmen greifen. Dafür sorgen schon die Opposition und die inte- ressierte Öffentlichkeit. Bei den Abtreibungsgesetzen von 1995 ist das ganz anders.
DIE TAGESPOST vom 01.10.2005
Kluge Frauen kriegen sehr wohl Kinder
Studienfächer und Berufswahl haben einen starken Einfluß auf die Fruchtbarkeit von Akademikerinnen
von Ralf Grötker
DIE WELT 01.10.05
Verband deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V.
Weiter zu Artikel vom 16.-31. Oktober 2005
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