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Presse

Pressespiegel 16.-30. Oktober 2006

Anzahl: 105 Artikel, Stand 01.11.06

31. Oktober

Ethikrat: Thierse drängt auf Änderungen an Regierungsplänen
Berlin - Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) fordert Änderungen am Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Neuregelung des Ethikrats.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT, 31.10.06

Bundesregierung bagatellisiert Situation in Pflegeheimen
"Die Situation der Pflegeheime und die Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner gehören auf die Tagesordnung des Bundestages" fordert der seniorenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE., Jörn Wunderlich.
PRESSEMITTEILUNG Die Linke. im Bundestag 31.10.2006

Spanische Behörden ermitteln wegen angeblich illegaler Abtreibungen
Madrid - Nach dänischen Fernsehberichten über Spät-Abtreibungen bis zum achten Schwangerschaftsmonat in einer Klinik in Barcelona haben die spanischen Behörden Ermittlungen eingeleitet.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT, 31.10.06

Gesundheitsökonomen: Kritik an Strategie zur Kosten-Nutzen-Analyse
Duisburg/Essen - Die bisherigen Planungen dazu, wie in Deutschland Kosten-Nutzen-Analysen für das Gesundheitssystem erfolgen sollen, hat eine Gruppe von 20 Gesundheitsökonomen kritisiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT, 31.10.06

Regierung: Gesundheitskarte kostet weniger als 3,9 Milliarden Euro
Gesundheit/Antwort
Berlin: (hib/MPI) Die Bundesregierung hält die in einer Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (16/2832) genannten Kosten einer elektronischen Gesundheitskarte für zu hoch angesetzt. In ihrer Antwort (16/2973) schreibt die Regierung, die von einer Unternehmensberatung für die Kostenberechnungen zugrunde gelegten Preise entsprächen den zwischenzeitlich tatsächlich vereinbarten Preisen "nicht mal annähernd".
HIB 323/2006, 31.10.2006

Sachsen: Test der elektronischen Gesundheitskarte beginnt im Dezember
Dresden - In Sachsen sollen die Tests zur elektronischen Gesundheitskarte Ende Dezember 2006 beginnen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT, 31.10.06

Immunsuppressive Therapie nach Transplantation wird spezifischer
Weniger unerwünschte Wirkungen auf Blutdruck, Fettstoffwechsel und Nieren
BAD NAUHEIM (ner). Die moderne Immunsuppression hat es möglich gemacht, daß transplantierte Herzen bei 40 Prozent der Empfänger noch nach 20 Jahren schlagen. Mit neuen Methoden der Immunsuppression nach Organtransplantation soll künftig die Therapie vor allem noch spezifischer und verträglicher werden als bisher.
Ärzte Zeitung, 31.10.2006

Auslaufmodell grüne Gentechnik?
Brigitte Zarzer
Verbesserte Methoden in der klassischen Züchtung bescheren Forschern und Agro-Multis überraschende Erfolge. Monsanto nutzt diese auf seine ganz eigene Weise
TELEPOLIS 31.10.2006

Für Studium der Medizinethik gibt es Fortbildungspunkte
Berufsbegleitendes Angebot der Fernuni Hagen
KÖLN (iss). Ärzte können sich mit einem berufsbegleitenden Fernstudium ein Rüstzeug für den Umgang mit ethischen Fragestellungen in ihrer täglichen Arbeit schaffen. An der Fernuniversität Hagen ist jetzt der Masterstudiengang "Medizinethik" akkreditiert worden. Die ersten Teilnehmer haben das Studium bereits im Sommersemester 2005 aufgenommen.
Ärzte Zeitung, 31.10.2006

Der Tod stirbt
Von Johannes Seibel
Es gibt kein Sterben, das nicht politisch ist. Deshalb stimmt es auch nicht, dass die säkularisierte Gesellschaft des Westens das Sterben und den Tod verdrängt hat, wie dies oft gesagt wird.
DIE TAGESPOST vom 31.10.2006


30. Oktober

Deutsche Hospiz Stiftung: Gedenktage als Chance begreifen / Sterben, Tod und Trauer in die Mitte des Lebens rücken
Berlin. Für eine Wieder-Annäherung an die Themen Sterben, Tod und Trauer hat sich der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, ausgesprochen.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 30.10.2006

Deutschland: Stimmungsumschwung zugunsten des Lebensschutzes
Christdemokraten für das Leben: Notfalls Alleingang der Union bei Spätabtreibung
KATH.NET 30.10.06

ALfA informiert mit neuer Broschüre über gesundheitliche Folgen der Abtreibung
Kaminski: mangelnde Aufklärung muss aufhören
Köln. Unter dem Titel "Klartext ­ Gesundheitliche Folgen der Abtreibung" hat die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) jetzt eine neue Broschüre herausgegeben, die kompetent über die physischen und psychischen Erkrankungen informiert, die Frauen nach einer Abtreibungen davon tragen können.
PRESSEMITTEILUNG Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) 30.10.06

Wahlspot: Michael J. Fox wehrt sich gegen Simulanten-Vorwurf
Der an Parkinson erkrankte Schauspieler Michael J. Fox muss harsche Kritik ertragen: In einem Wahlspot soll er sich besonders krank gegeben haben. Nun schlägt Fox zurück - und wirbt auf allen Kanälen für die Stammzellenforschung.
DIE WELT 30.10.06

Gesellschaft will Stammzellforscher im Land halten
KÖLN (dpa). Die Deutsche Gesellschaft für Stammzellforschung (GSZ) will ein Abwandern des Forscher-Nachwuchses verhindern.
Ärzte Zeitung, 30.10.2006

Schalter für Selbsterneuerung neuraler Stammzellen entdeckt
Neuherberg/München, 30. Oktober. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Magdalena Götz vom GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, Institut für Stammzellforschung, und der Ludwig-Maximilians-Universität, konnte herausfinden, dass das Protein cdc42 für die Selbsterneuerung von neuronalen Stammzellen eine entscheidende Rolle spielt.
PRESSEMITTEILUNG GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit 30.10.2006

Medizinstudium: Verlust der Moral
Im Medizin-Hörsaal verkümmert die Moral. Die Studenten verlieren während ihrer Ausbildung ihre Urteilskraft. Schuld seien die verschulten Lernstrukturen, behauptet eine Psychologin.
Von Frank van Bebber
SUEDDEUTSCHE.DE 30.10.06

Pflegereform erst nach Abschluss der Gesundheitsreform
Gesundheit/Antwort
Berlin: (hib/MPI) Die Bundesregierung will die Reform der gesetzlichen Pflegeversicherung erst dann in Angriff nehmen, wenn die Gesundheitsreform "unter Dach und Fach ist".
HIB 322/2006, 30.10.2006


28. Oktober

Außer Rand und Band
Von Stefan Rehder
Während eine neue Studie wieder belegt, dass aus embryonalen Stammzellen gezüchtetes Gewebe nach der Transplantation zu Krebs entartet und Tumore ausbildet, fordert DFG-Präsident Ernst-Ludwig Winnacker in einem jetzt im Herder-Verlag erschienenen Buch den freien Zugriff der Wissenschaft auf menschliche Embryonen.
DIE TAGESPOST vom 28.10.2006


27. Oktober

Grüne: Regierungspläne zum Ethikrat sind Zumutung fürs Parlament
Berlin - Die Grünen lehnen die von der Bundesregierung geplante Neuregelung des Ethikrats als „Zumutung für das Parlament“ ab.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.10.06

Ethikrat warnt vor medizinischem Kahlschlag
Die von Ärzten bereits heute beklagte Rationierung von Leistungen im Gesundheitswesen wird sich aus Sicht von Wissenschaftlern in den nächsten Jahren verschärfen. Dies wurde bei der Jahrestagung des Nationalen Ethikrats zum Thema "Gesundheit für alle - wie lange noch?" deutlich.
Von Mariam Lau
DIE WELT 27.10.2006

Außerordentlicher Deutscher Ärztetag: „Diese Reform braucht keiner, sie schadet allen nur“
Rabbata, Samir; Rieser, Sabine
Das geplante „GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz“ lehnen die Delegierten kategorisch ab. Sie fordern die Koalitionäre auf, die Reform zurückzuziehen und einen Neuanfang zu wagen – und zwar mit den Gesundheitsberufen.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 43 vom 27.10.2006, Seite A-2827

Herbstgutachten: Schlechte Noten für die Gesundheitsreform
Flintrop, Jens
Die sechs führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute haben die geplante Gesundheitsreform scharf kritisiert.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 43 vom 27.10.2006, Seite A-2824

Schweizer Kommission warnt vor Missbrauch bei Suizid-Hilfe
Bern - Die Schweizer Ethikkommission hat mehr Sorgfalt und besseren Lebensschutz im Rahmen der gesetzlich erlaubten Beihilfe zum Selbstmord gefordert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.10.06

Schweiz: Schranken für Sterbehilfe
Ethikkommission fordert Sorgfaltskriterien
Die Ethikkommission fordert minimale Sorgfaltskriterien für Sterbehilfeorganisationen wie Exit oder Dignitas. Damit will sie Sterbewillige vor Missbrauch schützen.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 27.10.06

PDF Schweiz: Sorgfaltskriterien im Umgang mit Suizidbeihilfe
Die Nationale Ethikkommission im Bereich Humanmedizin (NEK-CNE) legt in ihrer Stellungnahme Nr. 13/2006 Sorgfaltskriterien im Umgang mit Suizidbeihilfe vor.
PRESSEMITTEILUNG Nationale Ethikkommission im Bereich Humanmedizin (Schweiz) 27.10.06

PDF Sorgfaltskriterien im Umgang mit Suizidbeihilfe
Nationale Ethikkommission im Bereich Humanmedizin (Schweiz) Stellungnahme Nr. 13/2006
5 Seiten, Veröffentlicht 27.10.06

Modellprojekt zur besseren Versorgung der Menschen mit Demenz
Heute wurde das Projekt Initiative Demenzversorgung in der Allgemeinmedizin (IDA) in Nürnberg vorgestellt. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt diskutierte mit den Projektbeteiligten über die Möglichkeiten, die Betreuung der Menschen mit Demenz weiter zu verbessern.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 27.10.2006

Europäischer Arzneimittelmarkt: Schwierige Gratwanderung
Spielberg, Petra
Investitionen sollen sich wieder mehr lohnen. Bislang sperren sich die meisten EU-Länder allerdings gegen Umstrukturierungen des Pharmamarktes. Die Patienten geraten indes zum Vehikel einer ambitionierten Reformstrategie der EU-Kommission.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 43 vom 27.10.2006, Seite A-2838

Totales Abtreibungsverbot in Nicaragua
Frauenorganisationen sehen in Nicaragua das Leben vieler Schwangeren gefährdet. Das nun beschlossene Gesetz zum Abtreibungsverbot gilt auch für Frauen, die vergewaltigt wurden.
NETZEITUNG.DE 27.10.2006

Nicaragua: Parlament beschließt vollständiges Abtreibungsverbot
Das neue Gesetz muss noch von Staatspräsident Enrique Bolaños unterzeichnet werden.
KATH.NET 27.10.2006

Der Tod als Lehrmeister
Wenn die Blätter des Lebens fallen: Erst aus der Perspektive des Todes gewinnen wir den umfassenden Blick auf das Leben. Von Bischof Heinz Josef Algermissen.
KATH.NET 27.10.2006

Umfrage: Die Deutschen möchten nicht uralt werden
Obwohl die durchschnittliche Lebenserwartung der Deutschen seit Jahrzehnten kontinuierlich steigt, wünschen sich immer weniger Menschen, alt wie Methusalem zu werden. Das liegt wohl unter anderem daran, dass die Menschen nachdenklicher werden.
DIE WELT 27.10.2006

Kontroverse um Parkinson-Spot von Michael J. Fox
Starmoderator: Krankheit sei nur gespielt
Washington DC - Zwei Werbespots des an Parkinson erkrankten Schauspielers Michael J. Fox erregen in den USA derzeit die Gemüter.
PRESSETEXT.AUSTRIA 27.10.2006

Jim Caviezels Antwort auf Michael J.Fox
Missouri wählt: US-Schauspieler Michael J.Fox wirbt in einem TV-Spot für die Legalisierung der Stammzellenforschung. Jim Caviezel reagierte mit einer lebensbejahenden Botschaft.
KATH.NET 27.10.06

Gewebegesetz: Bundesrat verlangt Nachbesserungen
Rieser, Sabine
Der Bundesrat hat Mitte Oktober das vom Bundestag vorgelegte Gewebegesetz (DÄ, Hefte 20 und 37/2006) kritisiert.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 43 vom 27.10.2006, Seite A-2824

Zahl von Lebendspenden ist in Bayern gestiegen
STRAUBING (sto). Angesichts des Mangels an postmortalen Organen hat die Lebendspende bei Organtransplantationen an Bedeutung gewonnen.
Ärzte Zeitung, 27.10.2006

Ärzte haften nicht ohne weiteres für falsche Diagnosen
KOBLENZ (dpa). Bei einem Diagnosefehler von Ärzten haben Patienten nicht zwangsläufig Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüche. Das entschied das Oberlandesgericht Koblenz in einem Urteil.
Ärzte Zeitung, 27.10.2006

Genmutation schützt vor Colitiden
WASHINGTON/NEW YORK (dpa). Ein internationales Forscherteam hat eine Genmutation entdeckt, die an chronischen Darmentzündungen (CED) wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa beteiligt ist. Das US-amerikanisch-kanadische Genetiker-Team hofft, daß der Fund neue Behandlungsmöglichkeiten für Millionen von Patienten weltweit ermöglichen kann.
Ärzte Zeitung, 27.10.2006

Buchtip: Aktualisiertes Nachschlagewerk
Wenn es darum geht, Patienten bei sozialen Fragen schnell weiterzuhelfen, steht seit einigen Jahren die betaListe, ein Lexikon für Sozialfragen, zur Verfügung.
Ärzte Zeitung, 27.10.2006


26. Oktober

Spitzengespräch der Bundesärztekammer, der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland
Aktuelle Fragen der Gesundheitsreform, Initiativen zur Verringerung der Spätabtreibungen sowie der Umgang mit Patientenverfügungen und der Fürsorge am Lebensende standen im Mittelpunkt eines Gespräches, das am 25. Oktober in Bonn zwischen Vertretern der Bundesärztekammer, der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) stattfand.
GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG der Bundesärztekammer, der Deutschen Bischofskonferenz und der EKD 26.10.06

Bundesärztekammer diskutiert mit Kirchen ethische Fragen
Bonn - Für mehr Gesundheitsförderung durch Vorbeugung und Förderung von Eigenverantwortung haben sich die Bundesärztekammer und die beiden großen Kirchen ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 26.10.06

Experten fordern ehrliche Debatte über Rationierung
Berlin - Experten verlangen einen ehrlicheren Umgang von Politik und Gesellschaft mit der Begrenztheit der Finanzmittel im Gesundheitswesen. Zudem sei eine umfassendere Auseinandersetzung mit den Fragen der Rationierung notwendig, hieß es am Donnerstag bei der Jahrestagung des Nationalen Ethikrats in Berlin.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 26.10.06

Ethikrat plädiert für "rationierte" Medizin
Angesichts der demographischen Entwicklung müsse über Rationierung im Gesundheitswesen gesprochen werden, meint der Nationale Ethikrat. Entscheiden solle darüber aber nicht die Politik.
NETZEITUNG.DE 26.10.06

Ethikrat-Mitglied Nagel: Armut ist Gesundheitsrisiko
Mediziner: Aufrechterhaltung des bisherigen Leistungskatalogs fraglich
Moderation: Birgit Kolkmann
Der Nationale Ethikrat will eine öffentliche Diskussion um die zukünftigen Leistungen des Gesundheitssystems anstoßen. In anderen Ländern wie Schweden werde diese Diskussion bereits seit den neunziger Jahren geführt, erklärte Eckhard Nagel, Mitglied des Gremiums, das heute zu einer Jahrestagung zusammenkommt.
DEUTSCHLANDRADIO 26.10.2006

Wer bestimmt die Moral?
Der Nationale Ethikrat soll von einem neuen Gremium ersetzt werden: Dem Deutschen Ethikrat. Manche Abgeordnete fürchten eine Entmachtung des Parlaments.
DIE ZEIT, 26.10.2006 Nr. 44

Deutscher Ethikrat soll transparentes Gremium werden
Berlin (kobinet) Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) hat heute gemeinsam mit den anderen Verbänden, die das Berliner Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft (IMEW) tragen, das von der Bundesregierung geplante Gesetz zur Einrichtung des Deutschen Ethikrats kritisiert.
KOBINET-NACHRICHTEN 26.10.06

Stellungnahme zur geplanten Einrichtung eines Deutschen Ethikrats
Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) kritisiert gemeinsam mit den anderen Verbänden, die das Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft (IMEW) tragen, das von der Bundesregierung geplante Gesetz zur Einrichtung des Deutschen Ethikrats. Der BeB und die anderen Träger sprechen sich dagegen für ein transparent arbeitendes Gremium der medizin- und bioethischen Politikberatung aus, das direkt beim Deutschen Bundestag angesiedelt und durch diesen unmittelbar und vollständig legitimiert ist.
PRESSEMITTEILUNG Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) 26.10.2006

PDF Stellungnahme der neun Trägerverbände des IMEW zur geplanten Einrichtung eines Deutschen Ethikrats
2 Seiten, vom 19.10.06

Die eiserne Ulla und ihre Reform
Die Gesundheitsministerin setzt das Projekt gegen den erbitterten Widerstand der Lobbygruppen durch und wird nicht müde, es gegenüber jedermann zu verteidigen. Ihr Kampf wird noch Monate dauern.
Von Philipp Neumann
DIE WELT 26.10.06

Häusliche Pflege - Hausärzte könnten Koordinatoren sein
Häufig streiten sich zu viele Träger um Zuständigkeiten
DÜSSELDORF (frk). Damit Pflegebedürftige ihren Wunsch nach Betreuung im häuslichen Umfeld künftig besser realisieren können, fordern Rehabilitationsexperten und Selbsthilfegruppen eine stärkere lokale Kooperation der Beteiligten. Der Hausarzt soll dabei als Koordinator wirken.
Ärzte Zeitung, 26.10.2006

BMFSFJ: Qualität der stationären Versorgung verbessert - VDAB: Ministeriumsbericht bleibt an entscheidenden Stellen unpräzise
Das Bundesseniorenministerium (BMFSFJ) hat am Montag seinen ersten "Bericht über die Situation der Heime und die Betreuung der Bewohner" veröffentlicht. Die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner in den Heimen hat sich stetig verbessert - so lautet eine Kernaussage.
PRESSEMITTEILUNG Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB) 26.10.2006

"Wenn ich sehe, daß er sich wohl fühlt, bin ich zufrieden"
Das "Haus Hörn" in Aachen, das bundesweit erste stationäre Hospiz in Deutschland, wird 20 Jahre alt / Die ersten Patienten verweilten Jahre
Von Elke Silberer
Ärzte Zeitung, 26.10.2006

Verteidiger kämpft mit harten Bandagen für „Todespfleger von Sonthofen“
Kempten - Im Prozess gegen den wegen der Tötung von 28 Patienten angeklagten „Todespfleger von Sonthofen“ nutzte Rechtsanwalt Jürgen Fischer in seinem Plädoyer alle Möglichkeiten der verteidigung:
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 26.10.06

Alzheimer - ein Jahrhundert lang
Vor 100 Jahren beschrieb der Außenseiter Alois Alzheimer eine neue Form von Demenz. Interessiert hat das keinen. Berühmt war der Arzt nur für sein Privatleben.
Von Elke Bodderas
DIE WELT 26.10.06

Regierungspartei: Polen soll Abtreibungsverbot in Verfassung festschreiben
Warschau - Die katholische Liga der polnischen Familien (LPR) will in der Verfassung ein absolutes Abtreibungsverbot verankern, um künftig Lockerungen des ohnehin schon bestehenden gesetzlichen Verbots so schwer wie möglich zu machen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 26.10.06

Parlament in Nicaragua will totales Abtreibungsverbot
Managua. AP/baz. Das Parlament in Nicaragua hat sich am Donnerstag für ein totales Abtreibungsverbot ausgesprochen.
BASLER ZEITUNG 26.10.2006

Michael J. Fox wirbt für Stammzellforschung
New York - Der Werbespot ist nur 30 Sekunden lang. Er zeigt das jungenhafte Gesicht von Michael J. Fox verzerrt. Der Körper des früheren Hollywoodstars wird von heftigen Zuckungen geschüttelt. Derweil appelliert Fox mit ruhiger Stimme an seine Landsleute, sich für die Stammzellenforschung einzusetzen.
KÖLNER STADTANZEIGER 26.10.06

Stammzellen aus der Leber menschlicher Feten isoliert
SEATTLE (ple). Aus der Leber abgetriebener, drei bis vier Monate alter Feten haben US-Forscher erstmals Vorläuferzellen isoliert. Im Tierversuch haben diese Zellen geschädigtes Lebergewebe ersetzt.
Ärzte Zeitung, 26.10.2006

Knochenmark zu Blutgefäßen
Knochenmarkstammzellen lassen sich durch Dehnung in Blutgefäßzellen verwandeln, berichten Forscher der Universität Berkeley im Magazin "PNAS".
DIE WELT 26.10.06

Kandidat für Gesichtstransplantation gesucht
Plastische Chirurgen wollen erstmals ein komplettes Gesicht transplantieren. Die Ethik-Kommission einer Klinik im britischen Hampstead genehmigte das Vorhaben. Nun soll ein geeigneter Patient gesucht werden.
DIE WELT 26.10.06

Das zweite Gesicht
Britische Ärzte wollen erstmals komplettes Antlitz transplantieren – Suche nach geeigneten Patienten
Von Matthias Thibaut, London
TAGESSPIEGEL 26.10.2006

Modellprojekt in Bayern hilft, die Zahl der Organspender zu erhöhen
Erfolg mit einem Management, das der Wirtschaft abgeschaut wurde
MÜNCHEN (nsi). Die Zahl der Organspenden in Deutschland läßt sich offenbar durch ein Management, wie es in der Wirtschaft üblich ist, ohne Hilfe vom Gesetzgeber erhöhen. Modelle aus den USA und aus Bayern belegen dies.
Ärzte Zeitung, 26.10.2006

Organtransplantation - Gewährleistet die Zustimmungslösung genügend Organspenden?
Mit der Wiederaufnahme der Diskussion über die Widerspruchslösung beim Transplantationsgesetz zur Organentnahme hat der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. med. Theodor Windhorst, auf die nach wie vor desolate Situation bei der Organspende hingewiesen.
PRESSEMITTEILUNG Ärztekammer Westfalen-Lippe 26.10.2006


25. Oktober

Forschungsskandal: Hwang bezahlte Mafia für Mammut-Proben
Die Vorgänge um Südkoreas gefallenen Klon-Star Hwang Woo Suk werden immer bizarrer. Jetzt hat der Wissenschaftler zugegeben, die russische Mafia für die Beschaffung von Mammut-Gewebe bezahlt zu haben. Er habe die Urtiere klonen wollen.
SPIEGEL ONLINE 25.10.06

Koalitionsentwurf zur Gesundheitsreform liegt dem Parlament vor
Gesundheit/Gesetzentwurf
Berlin: (hib/MPI) Die Gesundheitsreform liegt nach monatelangem Koalitionsstreit nun dem Parlament als Gesetzentwurf der Fraktionen CDU/CSU und SPD (16/3100) vor.
HIB 317/2006, 25.10.2006

Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform geht parlamentarischen Weg
Berlin - Der Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform hat mit der Verabschiedung durch das Bundeskabinett das erste Etappenziel erreicht.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.10.06

"Resolution gegen Verstaatlichung und Vereinheitlichung": Ärzte, Zahnärzte, Krankenhäuser, Apotheker sowie gesetzliche und private Krankenkassen warnen vor Folgen der Gesundheitsreform
Berlin - Ärzte, Zahnärzte, Krankenhäuser, Apotheker sowie gesetzliche und private Krankenkassen warnen in einer gemeinsamen Resolution vor Verstaatlichung und Vereinheitlichung der Gesundheitsversorgung als Folge der geplanten Reform. "Diese Reform würde das Gesundheitswesen in die Sackgasse einer Zentralverwaltungswirtschaft führen", heißt es in dem Papier.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 25.10.2006

4 in 1: Die neue Gesundheitsversicherung beinhaltet vier große Reformen
Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung des Wettbewerbs in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-WSG) beschlossen. Das Gesetz bedarf der Zustimmung des Bundesrates und soll im Wesentlichen am 1. April 2007 in Kraft treten. Dazu erklärt die Bundesministerin für Gesundheit, Ulla Schmidt:
„Mit diesem Gesetzentwurf ist der Weg bereitet für eines der wichtigsten Reformvorhaben der Bundesregierung in dieser Legislaturperiode:
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 25.10.06

Ethikrat thematisiert Rationierung im Gesundheitswesen
Berlin - Bei seiner voraussichtlich letzten Jahrestagung in seiner bisherigen Zusammensetzung befasst sich der Nationale Ethikrat am Donnerstag mit den knapper werdenden Mitteln der Gesundheitsversorgung.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.10.06

Mehrheit der Deutschen freut sich auf das Alter
Die Deutschen werden immer älter. Die Lebenserwartung liegt heute im Schnitt um 30 Jahre höher als vor hundert Jahren. Die Allianz Deutschland AG wollte daher wissen, welche Vorstellungen die Deutschen mit dem Alter verbinden und wie sie finanziell für Alter und Pflegefall vorgesorgt haben.
PRESSEMITTEILUNG Allianz Deutschland AG 25.10.2006

EU-Kommission legt Regeln für Zell- und Gewebespenden fest
Brüssel - Die EU-Kommission hat neue Regeln für die Sicherheit von Zell- und Gewebespenden verabschiedet.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.10.06

Richtlinie zu geteilten Lebern hat die Diskussion um die Verteilung von Spender-Organen angefacht
Von Nicola Siegmund-Schultze
Spenderorgane gerecht verteilen zu wollen, ähnelt angesichts des Organmangels dem Versuch einer Quadratur des Kreises.
Ärzte Zeitung, 25.10.2006

Britische Ärzte wollen erstmals komplettes Gesicht transplantieren
London - In einer Weltpremiere wollen britische Mediziner möglicherweise schon bald erstmals ein vollständiges Gesicht transplantieren.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.10.06

Ethikrat erlaubt erste komplette Gesichtsverpflanzung
Britische Ärzte haben die Erlaubnis für die weltweit erste Transplantation eines kompletten Gesichts erhalten - wer der Patient sein wird, ist noch unklar. Der Eingriff wäre ethisch wie psychologisch delikat.
SPIEGEL ONLINE 25.10.06

MOLOGEN erhält Orphan Drug Status für zellbasierte Gentherapie gegen Nierenzellkrebs
Berlin - 25 Oktober 2006. Das Berliner Biotech-Unternehmen MOLOGEN gab heute bekannt, dass die Europäische Kommission den Orphan Drug Status für MOLOGEN´s innovative zellbasierte Gentherapie in der Indikation Nierenzellkrebs erteilt hat. Damit folgt die Europäische Kommission der Empfehlung der Europäischen Zulassungsbehörde EMEA vom September diesen Jahres.
PRESSEMITTEILUNG Mologenn AG 25.10.2006

Schöne neue Haut
Biochemiker züchten aus Haarfollikeln frisches Gewebe. Damit lassen sich schwere Wunden heilen
Von Ina Helms
TAGESSPIEGEL 25.10.2006

Exzessives Handy-Telefonieren zerstört Spermien
Ohio-Studie sorgt für Aufregung in den USA
PRESSETEXT.AUSTRIA 25.10.2006
Anm.: Ein guter Beitrag, der die Fragwürdigkeit mancher Studien zeigt

Experten diskutieren Regeln zum Anbau gentechnisch veränderter Organismen
Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Anhörung)/
Berlin: (hib/HAU) Experten weisen den Regeln der "guten fachlichen Praxis" beim Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) eine hohe Bedeutung zu. Dies wurde während einer öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am Mittwochvormittag deutlich.
HIB 316/2006, 25.10.2006


24. Oktober

Bioethik nun Thema bei CDU-Programmarbeit
Berlin - Für das künftige CDU-Grundsatzprogramm hat die Arbeitsgruppe zum Thema Bioethik am Montagabend ihre Arbeit aufgenommen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 24.10.06

Ärztetag fordert Stopp der Gesundheitsreform
Resolution zum Außerordentlichen Deutschen Ärztetag am 24. Oktober 2006
Der Außerordentliche Deutsche Ärztetag hat der Bundesregierung vorgeworfen, mit der geplanten Gesundheitsreform die Strukturen ärztlicher Versorgung zu zerschlagen und das Vertrauen der Patienten in die Medizin nachhaltig zu zerstören.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 24.10.2006

Hoppe: Nein zu staatlichen Eingriffen
Heute Außerordentlicher Ärztetag in Berlin / Kammerchef will über "fatale Folgen" der Reform informieren
BERLIN (vdb). Bundesärztekammerpräsident Jörg-Dietrich Hoppe hat vor dem Außerordentlichen Ärztetag in Berlin, zu dem er für heute eingeladen hat, angekündigt, die Öffentlichkeit über die "fatalen Folgen" der Gesundheitsreform zu informieren.
Ärzte Zeitung, 24.10.2006

Mehr Sicherheit für Kinderarzneimittel – Ministerrat der Europäischen Gemeinschaft verabschiedet die Verordnung über Kinderarzneimittel
Der Ministerrat der Europäischen Gemeinschaft hat gestern die Verordnung über Kinderarzneimittel verabschiedet. Damit sind die im Oktober 2004 begonnenen Beratungen erfolgreich abgeschlossen worden.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 24.10.2006

Junge Union kritisiert die Regierung
Deutschlandtag in Wiesbaden: Roland Koch erinnert an das „C“ – Abtreibung soll Thema bleiben
Von Christian Poplutz
Deutliche Kritik am Kurs der Großen Koalition hat am Wochenende den Deutschlandtag der Jungen Union in Wiesbaden geprägt. Hauptthema war zwar die Zukunft von Familie und Arbeitswelt mit einem Leitantrag unter dem Motto „Verantwortung übernehmen“
DIE TAGESPOST vom 24.10.2006

Medien berichten fahrlässig über Koma-Patienten
Berichte oft unklar, ungenau und irreführend
PRESSETEXT.AUSTRIA 24.10.06

80-jährige Französin wegen Sterbehilfe verurteilt
Rouen. AP/baz. Ein französisches Gericht hat am Dienstag eine 80 Jahre alte Frau wegen Tötung ihrer behinderten Tochter zu zwei Jahren Haft verurteilt.
BASLER ZEITUNG 24.10.2006

20-jähriges Bestehen: Sterben im Hospiz
Der Mann ist abgemagert. Sein Gesicht ist vom Tod gezeichnet. "Meine letzten Tage sind gezählt", sagt er. Dem 70-Jährigen fallen die Augen zu, er ist schwach.
N-TV.DE 24.10.06

Studie: Burn-Out durch Pflegeknappheit – Auch erhöhte Patienten-Sterblichkeit
London - Ein Mangel an Pflegepersonal führt nicht nur zum “Burn-out” der Mitarbeiter einer Klinik. Er erhöht auch die Sterblichkeit der Patienten, wie eine Studie im International Journal of Nursing Studies (2006; doi:10.1016/j.ijnurstu.2006.07.004) zeigt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 24.10.06

Stammzelltherapie heilt Parkinson – und löst Hirntumoren aus
New York - Eine tierexperimentelle Studie in Nature Medicine (2006; doi: 10.1038/nm1495) weist auf mögliche Fallstricke der Stammzelltherapie hin.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 24.10.06

Insulin aus embryonalen Stammzellen gewonnen
US-Forscher entwickeln eine Methode, mit der sie aus Vorläuferzellen die Hormone der Bauchspeicheldrüse produzieren können.
DIE WELT 24.10.06

3500 Ausweise zur Organspende ausgehändigt
MÜNCHEN (ag). Mehr als 3500 Organspendeausweise sind am Wochenende an Münchener Bürger ausgehändigt worden - damit ist ein Weltrekordversuch der Aktion "Organspende - Ich bin dabei!" geglückt.
Ärzte Zeitung, 24.10.2006


23. Oktober

Parkinson: Rückschlag für Stammzelltherapie
Neue Tierexperimente bestätigen die lang gehegte Befürchtung, dass Stammzell-Transplantate die Tumorbildung fördern.
FOCUS online 23.10.06,

Medikamente sollen auf Wirkung bei Kindern getestet werden
Luxemburg - Arzneimittel sollen in der EU künftig auf ihre Wirkung und Nebenwirkung bei Kindern getestet werden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 23.10.06

Genexpressionsanalysen erlauben maßgeschneiderte Chemotherapie
Test ermöglicht Vorhersage mit Genauigkeit von 80 Prozent
PRESSETEXT.AUSTRIA 23.10.06

Bundesseniorenministerium veröffentlicht Bericht über die Situation der Heime und die Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner
"Selbstbestimmt, sicher und geborgen zu leben - das wünschen sich ältere Menschen auch noch, wenn sie spüren, dass sie immer mehr auf Hilfe angewiesen sind, um den Alltag in ihrem vertrauten häuslichen Umfeld zu bewältigen", sagt Bundesseniorenministerin Ursula von der Leyen.
PRESSEMITTEILING Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen, und Jugend 23.10.06

Erster Bericht des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend über die Situation der Heime und die Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner
Stand: 15.08.2006
Der erstmals vom Bundesminsiterium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellte und nunmehr veröffentlichte Heimbericht beleuchtet die wichtigsten Aspekte, Entwicklungen und künftigen Herausforderungen stationärer Heimbetreuung und Pflege in Deutschland. Er wurde mit Unterstützung der Länder, der Wohlfahrtsverbände, von Verbänden privater Leistungsanbieter sowie unter Einbeziehung verschiedener weiterer Beiträge aus Wissenschaft und Praxis erarbeitet.
344 Seiten, Veröffentlicht 23.10.2006
Anm: Hier gibt es die Onlinefassung in einzelnen Kapiteln und die komplette PDF-Fassung

Frankreich: 80-Jährige wegen Mordes an behinderter Tochter vor Gericht
Paris - Unter dem Vorwurf des vorsätzlichen Mordes an ihrer schwerbehinderten Tochter ist am Montag im nordfranzösischen Rouen ein Gerichtsverfahren eröffnet worden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 23.10.06

"Früher sagte man Sterbehaus"
In Aachen wurde vor 20 Jahren das erste Sterbehospiz gegründet. Als erstes Haus dieser Art in Deutschland leistete das Hospiz Pionierarbeit im Umgang mit dem schwierigen Thema Tod.
DIE WELT 23.10.06


21. Oktober

JU diskutiert über die Abtreibung
Deutschlandtag in Wiesbaden – Brisanter Antrag stellt Abtreibungsregelung in Frage
Von Christian Poplutz
Zu ihrem jährlich stattfindenden Deutschlandtag, dem höchsten beschlussfassenden Gremium der Jungen Union Deutschlands (JU), kommen an diesem Wochenende etwa 300 Delegierte und 700 Gäste in Wiesbaden zusammen.
DIE TAGESPOST vom 21.10.2006


20. Oktober

Arzneiverordnungs-Report: Deutsche Ärzte verschwenden Milliarden
Mit dem Verschreiben neuer Medikamente ohne Zusatznutzen verschwenden Deutschlands Ärzte laut Arzneiverordnungs-Report Milliarden zu Lasten der Beitragszahler. 2005 hätten 3,5 Mrd. Euro gespart werden können.
DIE WELT 20.10.06

Referentenentwurf zur Gesundheitsreform: Voller Widersprüche
Rabbata, Samir; Rieser, Sabine
Ende Oktober soll die erste Lesung für das „GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz“ sein. Dass zwischenzeitlich die Kritik daran verstummt, ist nicht zu erwarten.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 42 vom 20.10.2006, Seite A-2751

Legalisierung der Abtreibung: Portugiesen sollen abstimmen
Portugals Bevölkerung soll nach dem Willen des Parlaments über die Legalisierung der Abtreibung abstimmen. Das Parlament entschied sich für ein entsprechendes Referendum.
N-TV.DE 20.10.06

Schwangerschaft: Gute Hoffnung?
Ein OGH-Urteil, das einen Salzburger Gynäkologen zur Unterhaltszahlung für ein behindertes Kind verpflichtet, droht eine wahre Klagsflut auszulösen. Um sich vor dem finanziellen Ruin zu schützen, überweisen die Ärzte beim kleinsten Verdacht an Spezialisten – und stellen werdende Eltern und Mediziner vor schwierige ethische Entscheidungen.
PROFIL.AT 43/06

USA: Leichenbestatter geben illegalen Organhandel zu
Den Leichen wurden Körperteile entfernt und als Transplantate verscherbelt.
DIE PRESSE 20.10.2006

New York: Bestattungsunternehmer gestehen Leichenbetrug
Körperteile unerlaubt entfernt und weiterverkauft
PRESSETEXT.AUSTRIA 20.10.06

Stammzellforschung: Insulinproduzierende Zellen im Labor gezüchtet
San Diego - Wissenschaftlern einer kleinen Biotech-Firma aus Kalifornien ist es offenbar gelungen, embryonale Stammzellen in Zellen des endokrinen Pankreas auszudifferenzieren.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT, 20.10.06

Im Bundestag notiert: "Durchseuchungsgrad mit multiresistenten Keimen"
Gesundheit/Kleine Anfrage
Berlin: (hib/ANK) Nach Ursachen und aktuellen Zahlen zum "Durchseuchungsgrad mit multiresistenten Keimen" in deutschen Krankenhäusern und Pflegeheimen erkundigt sich die Linksfraktion in einer Kleinen Anfrage (16/2942).
HIB 311/2006, 20.10.2006

Frauen werden 5,6 Jahre älter als Männer
Die Deutschen werden der jüngsten Statistik zufolge immer älter. Zusammen uralt werden ist für heterosexuelle Paare allerdings schwer: Immer noch klafft eine riesige Lücke zwischen den Lebenserwartungen der Geschlechter.
DIE WELT 20.10.06


19. Oktober

Gesundheitskompromiss: „Wir schlittern in die Wartelistenmedizin“
Mediziner warnen vor den dramatischen Folgen der Gesundheitsreform. Jetzt kündigt die Bundesärztekammer auch noch Protest in den Wartezimmern an. WELT.de sprach mit Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Ärzteorganisation, über den zunehmenden Unmut in der Zunft.
Von Dorothea Siems
DIE WELT 19.10.2006

Arzneireport: Kritik an Einfluss der Pharmaindustrie
Berlin – Zwei Drittel des Kostenanstiegs bei den Arzneimittelausgaben im Jahr 2005 waren durch innovative und therapeutisch sinnvolle Arzneimittel bedingt, darunter Zytostatika, Sartane und Antibiotika. Ein Drittel des Ausgabenanstiegs beruhte jedoch auf der Verordnung so genannter Analogpräparate ohne therapeutischen Zusatznutzen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.10.06

Nutzenbewertung: Harter Schlagabtausch zwischen Industrie und IQWiG
Berlin - Die Pharmaindustrie hat den Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Prof. Dr. Peter Sawicki, scharf kritisiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.10.06

Marion Caspers-Merk: Die neue Gesundheitsversicherung wird die Arzneimittelversorgung weiter verbessern - Arzneiverordnungs-Report 2006 bestätigt Politik der Bundesregierung
Zur Vorstellung des Arzneiverordnungs-Reports 2006 erklärt die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit, Marion Caspers-Merk: „Der Arzneiverordnungs-Report (AVR) enthält eine nüchterne Analyse der Arzneimittelausgaben des Jahres 2005 mit einem Ausgabenanstieg von 16,8 Prozent.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 19.10.2006

Neues Web-Angebot vermittelt Wissen über Gesundheitspolitik
Website der Bundeszentrale für politische Bildung bietet zahlreiche Lerntouren und interaktive Inhalte
Die Debatte zur Gesundheitspolitik ist von heftigen Auseinandersetzungen geprägt.
PRESSEMITTEILUNG Bundeszentrale für politische Bildung 19.10.06

Rekord-Entschädigung nach mißglückter Op
MÜNCHEN (mwo). Ein Manager aus Bayern, der durch eine mißglückte Operation zum Wachkomapatienten wurde, erhält fünf Millionen Euro Schadenersatz. Dies sei die höchste bislang bekanntgewordene Entschädigung für einen Behandlungsfehler in Deutschland, teilten die Anwälte des Patienten mit.
Ärzte Zeitung, 19.10.2006


18. Oktober

Marion Caspers-Merk: Die neue Gesundheitsversicherung wird die Arzneimittelversorgung weiter verbessern - Arzneiverordnungs-Report 2006 bestätigt Politik der Bundesregierung
Zur Vorstellung des Arzneiverordnungs-Reports 2006 erklärt die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit, Marion Caspers-Merk:
„Der Arzneiverordnungs-Report (AVR) enthält eine nüchterne Analyse der Arzneimittelausgaben des Jahres 2005 mit einem Ausgabenanstieg von 16,8 Prozent.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 18.10.06

Gesundheitsreform: Der Fahrplan steht bereits fest
Parallele Beratungen in Bundestag und Bundesrat sollen das Gesetzgebungsverfahren beschleunigen.
Berlin - Begleitet von anhaltender massiver Kritik an der geplanten Gesundheitsreform hat die schwarz-rote Regierungskoalition den parlamentarischen Fahrplan für das Gesetzgebungsverfahren festgelegt.
DIE WELT 18.10.06

Hüppe: Gesundheitsreform verbessert Situation Behinderter
Anlässlich der heutigen aktuellen Stunde zur Gesundheitspolitik erklärt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe, MdB:
Die Gesundheitsreform bringt eine Reihe von Verbesserungen für behinderte und pflegebedürftige Menschen.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB, CDU 18.10.06

Vorwurf: Frau gegen Willen weiter gepflegt - Charité ignoriert angeblich Patientenverfügung
Die Charité kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus. Wie jetzt bekannt wurde, hat der Münchener Medizinrechtler Wolfgang Putz am 11. Oktober Anzeige gegen das Universitätsklinikum erstattet.
TAGESSPIEGEL 18.10.06

Stammzell-Tagung: Von der Forschung in die Anwendung
Für die Therapie bestimmter Hirnerkrankungen bieten Stammzellen viel versprechende Perspektiven. Doch der Weg vom Labor bis zur Behandlung breiter Patientengruppen ist weit. Das European Consortium for Stem Cell Research (EuroStemCell) trifft sich am 26. und 27. Oktober in Bonn/Königswinter. Unter dem Motto "A Road Map to the Clinic" sollen die nächsten Schritte zur Umsetzung experimenteller Befunde in schlagkräftige Therapien geplant werden. Organisiert wird die Veranstaltung vom LIFE&BRAIN-Zentrum an der Universität Bonn. Im Mittelpunkt stehen die Krankheiten Parkinson, Multiple Sklerose und Schlaganfall.
PRESSEMITTEILUNG Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn 18.10.06

Morbus Parkinson: Erste klinische Ergebnisse mit zwei unterschiedlichen Gentherapien
New York/San Francisco - Zwei Arbeitsgruppen haben in den letzten Tagen erste klinische Ergebnisse ihrer unterschiedlichen Gentherapien des Morbus Parkinson vorgestellt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.10.06

TGN1412: Hersteller weist Kritik zurück
Würzburg - Der Hersteller TeGenero hat die im Lancet erhobenen Vorwürfe zurückgewiesen. Arzneimittelforscher aus den Niederlanden hatten der Würzburger Firma vorgeworfen, brisante vorklinische Daten nicht in die Untersucherbroschüre (investigator´s brochure) aufgenommen zu haben, die Grundlage für die klinische Phase-I-Studie war.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT, 18.10.06

Gratis-Datenbank für zugelassene Kinder-Arzneien
Initiative von Hexal
MAINZ (ner). Kinder werden oft mit Medikamenten behandelt, die für sie nicht zugelassen sind. Das kann aber auch daran liegen, daß den Ärzten gar nicht bekannt ist, ob Arzneimittel der benötigten Indikation mit Zulassung für die Behandlung von Kindern verfügbar sind. Abhilfe bringt jetzt eine Online-Datenbank, die die gemeinnützige Hexal-Initiative Kinderarzneimittel mit Unterstützung der meisten Arzneimittelhersteller entwickelt hat.
Ärzte Zeitung, 18.10.2006


17. Oktober

Strafanzeige gegen Charité
"Es gibt ein Recht auf Leben, aber keine Pflicht dazu", sagt der Anwalt Wolfgang Putz. Er hat gegen die Charité Strafanzeige erstattet, weil sie die Patientenverfügung einer Schwerstkranken ignorierte
von Waltraud Schwab
TAZ 17.10.06

Über den Umgang mit unheilbar Kranken und Sterbenden
Ein Projekt am Institut für Geschichte der Medizin
Das durch die medizinische Technik künstlich verlängerte Sterben ist gegenwärtig ein sehr präsentes Schreckensbild: Die Öffentlichkeit diskutiert rege über die Rechte und die Autonomie von Patienten. Zunehmend verfassen auch gesunde, junge Menschen Patientenverfügungen, in denen sie vorsorglich das ärztliche Handeln im Falle einer unheilbaren Krankheit begrenzen wollen.
PRESSEMITTEILUNG Julius-Maximilians-Universität Würzburg 17.10.06

Bundestag: Mehrheit für Gesundheitsreform wackelt
In der SPD-Fraktion gibt es offenbar große Zweifel am gerade erst beschlossenen Gesundheitskompromiss. Eine erhebliche Zahl von Abgeordneten will dem Gesetz nicht zustimmen. Nachbesserungen fordert indes auch die Union.
Von Martin Lutz
DIE WELT 17.10.06

Gesundheitsreform: Warum die Lobby-Vertreter nicht mitmachen wollen
Die wichtigsten Gesundheitsverbände boykottierten am Montag die Anhörung über die geplante Gesundheitsreform. WELT.de dokumentiert, warum und mit welchen Argumenten Lobbyverbände jenseits der offiziellen Gespräche gegen die Gesundheitsreform kämpfen.
Von Dorothea Siems und Philipp Neumann
DIE WELT 17.10.06

Stammzellen verlängern Lebensdauer künstlicher Gelenke
Vorexperimentelle Phase abgeschlossen: Anwendung bei Hüfte und Knie
PRESSETEXT.AUSTRIA 17.10.06

Schwache Stammzellen stärker gemacht
Bei älteren Menschen schwächeln bestimmte Stammzellen, die für Reparaturen im Herz-Kreislaufsystem wichtig sind. Mediziner von der Uni Würzburg haben mit Kollegen aus Hannover und London herausgefunden, wie sich die Funktion dieser Zellen wieder normalisieren lässt.
PRESSEMITTEILUNG Julius-Maximilians-Universität Würzburg (IDW) 17.10.06

Der Rücken - das ist ein guter Ort, um neues Fett- und Knochengewebe wachsen zu lassen
Von Susanne Donner
Ein paar Hautzellen zu einem Gewebelappen heranwachsen zu lassen, ist längst kein Hexenwerk mehr. Ebenso sprießen kleine Knochenfragmente oder zahnidentisches Material im Labor.
Ärzte Zeitung, 17.10.2006

Warnung vor den Spätfolgen
Nach der Abtreibung beginnen das Leiden und der Schmerz um das verlorene Kind – Frauen können im Glauben Hilfe finden
Von Karin A. Lorenz
Bei Lara begann es sehr früh: Als sie die Abtreibungsklinik verließ, begegnete ihr auf der anderen Straßenseite eine junge Mutter mit Zwillingskinderwagen. Lara hatte gerade das Leben ihrer ungeborenen Zwillinge beenden lassen.
DIE TAGESPOST 17.10.2006


16. Oktober

Manövriert sich Deutschland mit der Neuregelung zur Gewebespende international ins Abseits?
Von Florian Staeck
Mit ihrer neuen "High-tech-Strategie" will die Bundesregierung "Innovationspolitik über Ressortgrenzen hinweg" betreiben, verkündete Forschungsministerin Annette Schavan (CDU) kürzlich. Mit dem geplanten Gewebegesetz aber fürchten Fachverbände unisono, wird genau das Gegenteil getan.
Ärzte Zeitung, 16.10.2006

Belgien: Datenbank für Sterbehilfeverfügungen geplant
Brüssel - In Belgien steht offenbar die Einrichtung einer Datenbank für Sterbehilfeverfügungen bevor.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.10.06

TGN1412: Kritik am Hersteller des Katastrophen-Antikörpers und an Aufsichtsbehörde
Leiden/Den Haag - Ein halbes Jahr nach den schweren Zwischenfällen in der Phase-I-Studie zum Antikörper TGN1412, die fast zum Tod der sechs Probanden geführt hatten, werden jetzt Vorwürfe gegen den Hersteller laut.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.10.06

Anhörung zur Gesundheitsreform von Verbände-Boykott überschattet
Berlin - Überschattet vom Boykott zahlreicher Fachverbände hat am Montag in Berlin die Anhörung des Bundesgesundheitsministeriums zur geplanten Gesundheitsreform stattgefunden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.10.06

Massive Kritik an Änderungen bei der Sozialhilfe für Behinderte in Heimen
Ausschuss für Arbeit und Soziales (Anhörung)/
Berlin: (hib/MPI) Behinderten- und Wohlfahrtsverbände laufen Sturm gegen die geplante Umstellung vom so genannten Brutto- auf das Nettoprinzip bei der Sozialhilfe für in Heimen wohnende Behinderte.
HIB 301/2006, 16.10.2006

Erster Kongress für junge Stammzellforscher
Beim 1. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Stammzellforschung vom 3. bis 4. November 2006 in Köln lädt Prof. J. Hescheler, Präsident der Gesellschaft, Nachwuchswissenschaftler ein, ihre Ergebnisse zu präsentieren / Kongress-Regie führt Stammzellforscherin der Universität Witten/Herdecke
PRESSEMITTEILUNG Private Universität Witten/Herdecke gGmbH (IDW) 16.10.06

Hessen will die Zahl der Organspender erhöhen
Aktion mit Prominenten: "Wir sind dabei"
BAD NAUHEIM (ner). Die hessische Landesregierung wirbt bei der Bevölkerung verstärkt für die Organspende. Obwohl die Spendebereitschaft prinzipiell hoch sei, würden nur wenige Bürger dies mit einem Organspendeausweis schriftlich dokumentieren, so Sozialministerin Silke Lautenschläger.
Ärzte Zeitung, 16.10.2006

PDF Sterbehilfe - auch ohne Selbstbestimmung
von Dr. Oliver Tolmein, Rechtsanwalt mit Schwerpunkt auf Behinderten- und Medizinrecht, Hamburg
Zum dritten mal hat sich der Deutsche Juristentag in diesem Herbst mit dem Thema „Sterbehilfe“ befasst und wie auch bei den vorangegangenen Tagungen 1986 und 2000 steht im Mittelpunkt des Bemühens der Organisatoren die Veränderung der rechtlichen Lage. Der Gesetzgeber soll, so die Vorstellung, die Möglichkeiten von Menschen erweitern, die nicht mehr leben, sondern sterben wollen.
Auszug aus Rechtsdienst der Lebenshilfe 3/06 www.lebenshilfe.de 10.10.2006

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