Zur Startseite Neues zu Bioethikthemen Presseartikel und -mitteilungen Ihre Mitwirkungsmöglichkeiten Gesetze, Stellungnahmen, Texte Literatur, Bücher Adressen aus Politik, Forschung und Gesellschaft Ausgewählte Links Anregungen, Lob, Kritik Kontaktanschrift Menueleiste
Zur Interessen-
Gemeinschaft in:

Bayern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Hessen
Schleswig-Holstein

Interessengemeinschaften Kritische Bioethik Deutschland

Presse

Pressespiegel 01.-15. September 2005

Anzahl: 131 Artikel, Stand 16.09.05

15. September

Catenhusen: "Bioethik für Fortschritt unverzichtbar"
Erste internationale Konferenz des BMBF über bioethische Fragen in Berlin
"Der Diskurs über Biopolitik muss verstärkt ethische Aspekte einbeziehen, um auf europäischer und internationaler Ebene zu gemeinsamen Standards zu gelangen". Das hat der Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Wolf-Michael Catenhusen auf der ersten deutschen Konferenz zu Fragen der Bioethik in Berlin gefordert.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 15.09.05

"Um das Leben zu schützen, muss es klare Grenzen geben"
CSU-Chef weist Forderung nach Aufweichung des Stammzellgesetzes zurück - Stoiber über Kirchhof, Merz und seine eigene Zukunft
DIE TAGESPOST vom 15.09.2005
Anm.: Wenn auch schlecht formatierter Text, sehr lesenswert!

Millenniumsgipfel: Armutsbekämpfung durch Abtreibung?
Lebensschützer aus aller Welt warnen, dass einige Millenniums-Entwicklungsziele auch das Recht auf „reproduktive Gesundheit“ – sprich: Abtreibung – beinhalten.
KATH.NET 15.09.05

Urteilsspruch: Zustimmung und Ablehnung zur aktiven Sterbehilfe
Die Deutsche Hospizstiftung hat den milden Berliner Richterspruch über eine Mutter, die ihren schwerstbehinderten Sohn auf seinen Wunsch hin vergiftete, begrüßt.
DIE WELT 15.09.05

Sonthofener Krankenpfleger wegen 16-fachen Mordes angeklagt
KEMPTEN. Die Staatsanwaltschaft Kempten hat einen Sonthofener Krankenpfleger wegen 16-fachen Mordes und zwölffachen Totschlags angeklagt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 15.09.05

Mordanklage gegen Sonthofener Pfleger erhoben
Der 26jährige soll 29 Patienten im Alter zwischen 40 und 94 Jahren mit Giftspritzen umgebracht haben
DIE WELT 15.09.05

Vollständiger eingefrorener Eierstock erfolgreich transplantiert
Transplantierter Eierstock nach drei Jahren noch funktionsfähig
PRESSETEXT.AUSTRIA 15.09.05

Muskelspiel - MDC-Forscherinnen gewinnen neue Einblicke in die Muskelbildung beim Embryo
PRESSEMITTEILUNG Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch 14.09.05

Wiener Arbeitsloser bietet Niere für 150 000 Euro an
WIEN. Ein österreichischer Arbeitsloser hat eine seiner Nieren zum „Fixpreis“ von 150.000 Euro zum Verkauf angeboten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 15.09.05

Immer mehr individuelle Pflegeangebote - Hausgemeinschaften gefragt
BERLIN/KÖLN (ami). Betreute Hausgemeinschaften ersetzen zunehmend traditionelle Pflegeheime bei der Versorgung von Menschen mit Demenz. S
Ärzte Zeitung, 15.09.2005

Mehr Licht im Labor!
Philosophie
Das Bewusstsein entzieht sich der objektiven Wissenschaft. Die Meditation kann helfen, das Ich zu erklären. Ein Plädoyer
Vom Dalai Lama
DIE ZEIT 15.09.2005 Nr.38
 


14. September

Bioethik-Konvention: Grüne wollen hohe ethische Standards
Anlässlich der aktuellen Diskussionen um die Bioethik-Konferenz und die Zeichnung der Bioethik-Konvention erklärt Reinhard Loske, stellvertretender Vorsitzender und Leiter der AG Gentechnik:
Es ist wichtig, die Debatte um bioethische Standards nicht nur national zu führen, sondern sich auch bei den internationalen Verhandlungen einzumischen.
PRESSEMITTEILUNG Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen 14.09.05

Kieler Studie bestätigt: Kopfpauschale der Union macht Menschen zu Bittstellern des Staates
Die Kopfpauschale der Union ist ein bürokratisches Monster. Sie macht bis zu 30 Millionen Bürgerinnen und Bürger zu Bittstellern des Staates. Das geht aus der vom Kieler Institut für Mikrodaten-Analyse (IfMDA) erstellten Studie hervor. Das heißt, 38 Prozent der Bevölkerung müssen nach dem Modell der Union einen staatlichen Zuschuss zu ihrem Krankenversicherungsbeitrag beantragen.
PRESSEMITTEILUNG BMGS 14.09.05

Trauer im Bauch - Föten weinen schon vor der Geburt
Eigentlich wollten Forscher untersuchen, wie sich Nikotin und Kokain auf ungeborenes Leben auswirken - und machten dabei eine verblüffende Entdeckung: Babys weinen schon im Mutterleib.
SPIEGEL ONLINE 14.09.05

Internetportal für Pflegefragen online
Bundesministerium und KDA stellen Ratgeber für Pflegebedürftige und Angehörige vor
Tipps um das Thema "Hilfe und Pflege im Alter zu Hause" bietet ab heute ein Internet-Ratgeber, den das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend entwickelt hat.
PRESSEMITTEILUNG BMFSFJ 14.09.05

http://www.hilfe-und-pflege-im-alter.de/
Hilfe und Pflege im Alter zu Hause
Informationen für ältere Menschen und pflegende Angehörige vom Kuratorium Deutsche Altershilfe, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

,Es bleibt immer möglich, ein richtiges Leben zu führen’
Der Philosoph Robert Spaemann über den Rückfall der Gesellschaft, den arbeitsfreien Sonntag, die Evolutionstheorie und die Bestattung von abgetriebenen Kindern.
KATH.NET 14.09.05

Erstmals ist jetzt ein deutscher Arzt Präsident bei Eurotransplant
Von Nicola Siegmund-Schultze
Ärzte Zeitung, 14.09.2005

„Das Liebste geopfert“
Eine Mutter tötete ihren schwerstbehinderten Sohn und bleibt straffrei. Das Gericht befindet: Sie handelte auf Verlangen
Von Kerstin Gehrke
TAGESSPIEGEL 14.09.05

Müller: Gesetzeslage reicht aus - Aktive Sterbehilfe ist und bleibt strafbar
Der Einführung einer aktiven Sterbehilfe erteilte Bayerns Gesundheitsstaatssekretärin Emilia Müller heute erneut eine klare Absage und sah mit dem Berliner Urteil die Haltung Bayerns bestätigt.
PRESSEMITTEILUNG Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz 14.09.05

Erste Hilfe aus der Gebärmutter
Ungeborene können offenbar Stammzellen in das Gehirn ihrer Mutter entsenden. Sie helfen dort bei der Reparatur von geschädigtem Gewebe
BERLINER ZEITUNG 14.09.05
 


13. September

Britische Medien berichten über Sterbehilfe in New Orleans
NEW ORLEANS. Amerikanische und britische Medien berichten, dass Krankenhausärzte in den von Hurrikan Katrina verwüsteten Regionen rund um New Orleans offenbar bei zahlreichen Patienten aktive Sterbehilfe geleistet haben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 13.09.05

Sterbehilfe-Prozess: "Irgendwann schloss er seinen Mund und lächelte"
Von Jens Todt
Schuldig ja, Strafe nein: Ein Berliner Gericht musste heute über eine Mutter urteilen, die ihren schwer behinderten Sohn auf dessen Wunsch hin mit einem Medikamentencocktail getötet hat. Die Geschichte einer Familientragödie.
SPIEGEL ONLINE 13.09.05

Frau tötet Sohn im Wachkoma - Prozeßbeginn
BERLIN (ddp.vwd). Wegen der Tötung ihres im Wachkoma liegenden Sohnes muß sich ab heute eine 47jährige Berlinerin vor dem Amtsgericht Tiergarten verantworten. Die Frau soll ihren 29 Jahre alten Sohn im Dezember 2004 auf dessen Wunsch hin mit einer Überdosis Tabletten vergiftet haben.
Ärzte Zeitung, 13.09.2005

Mutter tötet leidendes Kind: Gericht urteilt über verzweifelte Frau
Eine 47jährige steht von heute an in Moabit vor Gericht, weil sie das Leiden ihres Sohnes nicht mehr ertrug
von Michael Mielke
DIE WELT 13.09.05

Ist Flüssigkeitsverzicht bei Palliativ-Patienten Quälerei oder Respekt vor dem Willen der Sterbenden?
Von Nicola Siegmund-Schultze
Zweieinhalb Monate nach der Diagnose einer Meningiosis carcinomatosa kam eine 52jährige Patientin in ein Hospiz. Als sie wegen zunehmender mentaler Einschränkungen selbständig nicht mehr genug essen und trinken konnte, verzichteten die Betreuer auf jegliche Form der künstlichen Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr.
Ärzte Zeitung, 13.09.2005

Behinderung durch Abtreiben verhindern.
Leipzig / Berlin (kobinet) Der amerikanische Biologe James Watson sieht die Abtreibung als legitimes Mittel an, Behinderung zu vermeiden. Die Vorsitzende des Nationalen Ethikrates, Kristiane Weber-Hassemer, will die Zustimmung Deutschlands zur Bioethik-Konvention.
KOBINET 13.09.05

Fallpauschalenkatalog 2006 ist weiterer wichtiger Baustein zur Reform der Krankenhausvergütung
Zur Vorstellung des gemeinsamen Fallpauschalenkataloges 2006 durch die Deutsche Krankenhausgesellschaft, die Spitzenverbände der Krankenkassen und den Verband der privaten Krankenversicherung erklärt das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung:
PRESSEMITTEILUNG BMGS 13.09.05

Robert Koch-Institut hat zwölfte Genehmigung für Stammzellenforschung erteilt
Am 13.09.2005 hat das Robert Koch-Institut die zwölfte Genehmigung nach dem Stammzellgesetz für Forschungsarbeiten mit humanen embryonalen Stammzellen (hES-Zellen) erteilt. Sie ergeht an Prof. Dr. Wolfram-H. Zimmermann vom Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie der Universität Hamburg-Eppendorf.
PRESSEMITTEILUNG Robert Koch-Institut 13.09.05

Ein Dutzend Gene erhöhen das Parkinson-Risiko
ROCHESTER. US-Genetiker haben das gesamte menschliche Genom “durchforstet” und sind dabei gleich auf zwölf Regionen gestoßen, in denen Gen-Varianten möglicherweise die Anfälligkeit für das Parkinson-Syndrom steigern.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 13.09.05

Briten wollen Embryo mit den Genen zweier Mütter erzeugen
Newcastle. baz/wio. Britische Forscher wollen einen Embryo mit dem Erbmaterial von drei Elternteilen herstellen. Die Zulassungsbehörde für künstliche Befruchtung und Embryologie (HFEA) gab ihnen nach anfänglichem Zögern dazu nun die Erlaubnis.
BASLER ZEITUNG 13.09.05
 


12. September

Abtreiben als legitimes Mittel gegen Behinderung
James Watson zu Methoden und Ethik der Biomedizin: Freigabe der Gentechnik - Dummheit wird behandelbar
DIE WELT 12.09.05

Haben wir nichts aus der Geschichte gelernt?
Wien (kobinet) Kommentar zu einem Interview mit Nobelpreisträger James Watson in der "Welt".
KOBINET 14.09.05

Schöpfer von Klonschaf Dolly erzeugen ohne Spermien sechs Embryonen
LONDON Die Schöpfer des Klonschafes Dolly haben sechs menschliche Embryonen erzeugt, ohne dabei Spermien zur Befruchtung einzusetzen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.09.05

Forscher erzeugen ohne Spermien Embryonen für Stammzellenforschung
Edinburgh - Forscher am Roslin-Institut in Edinburgh haben sechs menschliche Embryonen erzeugt, ohne daß dazu Spermien, also väterliches Erbgut, zur Befruchtung nötig war.
DIE WELT 12.09.05

Der Runde Tisch Pflege legt Arbeitsergebnisse vor
Die Bundesministerinnen Renate Schmidt und Ulla Schmidt haben heute Empfehlungen der Arbeitsgruppen des Runden Tisches Pflege vorgelegt. Ein Abschlussplenum des Runden Tischs Pflege wird noch in diesem Jahr über diese Empfehlungen beschließen. Der Runde Tisch Pflege wurde im Herbst 2003 von der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Renate Schmidt und der Bundesministerin für Gesundheit und Soziale Sicherung Ulla Schmidt einberufen, um die Lebenssituation hilfe- und pflegebedürftiger Menschen in Deutschland zu verbessern.
PRESSEMITTEILUNG BMGS 12.09.05

Freiwillige Medikamententester werden in die Irre geführt
Forscher fordern Ende der Praktiken der Pharmaindustrie
PRESSETEXT.AUSTRIA 12.09.05

Stammzellen mit kanzerogenem Potential
BALTIMORE (ner). Der genetische Kode von embryonalen Stammzellen weist in Kulturen mit der Zahl der Teilungen eine erhebliche Zahl an Mutationen auf, wie sie teilweise bei Krebserkrankungen vorkommen. Dies könnte erhebliche Konsequenzen für die weitere Forschungsarbeit mit embryonalen Stammzellinien sowie für eventuelle therapeutische Anwendungen in vivo haben.
Ärzte Zeitung, 12.09.2005

Niederlande: Sterbehilfe bei Kindern und Jugendlichen
Euthanasie-Studie: Immer häufiger werden Entscheidungen über das Lebensende getroffen.
KATH.NET 12.09.05

Sterbebegleitung - neuer Ratgeber für Angehörige
DÜSSELDORF (iss). Mit einem neuen Ratgeber will die Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen Angehörige bei der Betreuung unheilbar Kranker unterstützen.
Ärzte Zeitung, 12.09.2005

32 000 Schwangerschaftsabbrüche im zweiten Quartal 2005
Wiesbaden – Im zweiten Quartal 2005 wurden in Deutschland rund 32 000 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet und damit rund 600 (– 1,9%) weniger als im zweiten Quartal 2004 (32 600).
PRESSEMITTEILUNG Statistisches Bundesamt 12.09.05

Pro Tag werden in Deutschland zwölf Schulklassen abgetrieben
Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden veröffentlichte am Montag die Abtreibungszahlen für das 2. Quartal 2005.
KATH.NET 12.09.05

Neue Fragen zur Bioethik - Medizin-Enquete legt Bericht vor
Biomedizin ist mit dem Alltag aller Menschen und ihren individuellen Lebenssituationen verbunden. Es geht um Krankheit und Tod, Leben und Gesundheit. Die Enquete-Kommission Ethik und Recht der modernen Medizin hat sich in den vergangenen zwei Jahren mit wichtigen ethischen Fragen in der Biomedizin und im Gesundheitswesen beschäftigt. Nun liegt der Abschlussbericht vor – mit einer Fülle von offenen Fragen zu Themen wie Ethik in der Forschung und Gerechtigkeit im Gesundheitswesen.
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion 12.09.05

Behinderte lehnen therapeutisches Klonen ab
Die FDP will die unbschränkte Stammzellforschung. Behinderte lehnen dies ab. «Wir dürfen Menschen nicht verwertbar machen», sagt Christian Judith von der Interessenvertretung Selbstbestimmtes Leben im Interview.
NETZEITUNG.DE 12.09.05

Neue Zeitschrift und Online-Portal für Medizinstudierende
BERLIN/KÖLN. Das Deutsche Ärzteblatt gibt eine Zeitschrift und ein Internetportal für Medizinstudierende heraus. Ziel von „Deutsches Ärzteblatt Studieren.de“ ist, angehende Mediziner über den Beruf des Arztes, über gesundheitspolitische Zusammenhänge und Neuheiten der verschiedenen medizinischen Fachgebiete zu informieren.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.09.05
 


10. September

Liberaler Embryonen-"Schutz"
Kommentar von Stefan Rehder
Dass die FDP in dem im Labor erzeugten Embryo kaum mehr als ein x-beliebiges Wirtschaftsgut zu erblicken vermag, ist nichts Neues. Dennoch dürften Qualität und Umfang, den der Embryonenschutz nach Vorstellung der Liberalen in Deutschland zukünftig noch besitzen soll, selbst diejenigen überrascht haben, die sich bei der Frage, wessen Geistes Kind die Freidemokraten sind, keine Illusionen machen.
DIE TAGESPOST vom 10.09.2005

Vielfalt hilft gegen Ungleichheit
was ist heute links? - 12
Von Oliver Tolmein
TAZ 10.09.05
Anm.: Beitrag zum Thema Bioethik und "linke" Positionen
 


9. September

20 Millionen Wähler ignoriert - Angst vor Pflege im Alter und keine Antworten der Parteien
Dortmund. „Die Parteien werben an den Wählern vorbei“ bilanziert Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 09.09.05

Vorsitzende des Nationalen Ethikrates plädiert für Zustimmung zu Biomedizin-Konvention
Die Vorsitzende des Nationalen Ethikrates, Kristiane Weber-Hassemer, hat sich für eine Zustimmung Deutschlands zur Biomedizin-Konvention des Europarates ausgesprochen.
DEUTSCHLANDRADIO 09.09.05

Arzneien sollen auch bei Kindern getestet werden
STRASSBURG (dpa). Kranke Kinder in der EU sollen künftig nur noch mit Arzneimitteln behandelt werden, die auf ihre Verträglichkeit für junge Menschen geprüft sind.
Ärzte Zeitung, 09.09.2005

Ergebnisforschung: Nutzen für Patienten muss nachgewiesen werden
Porzsolt, Franz; Stengel, Dirk; Ghosh, Amit K.
Wenn die Grundsätze der Ergebnisforschung akzeptiert werden, werden sich die Gesundheitssysteme grundlegend ändern. Die Ärzte sollten sich dieser Herausforderung so bald wie möglich stellen.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 36 vom 09.09.2005

Deutsches Gesundheitswesen im Vergleich: Umfassender, preiswerter und auch effizienter
Rieser, Sabine
Schweden, Holland, Großbritannien – alle machen es besser als wir? Falsch, finden die Autoren der jüngsten igsf-Studie.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 36 vom 09.09.2005

Sammelwut in Unikliniken
Blutproben von Neugeborenen wurden in Kliniken zum Teil über Jahrzehnte aufbewahrt - ohne dass die betroffenen Eltern davon erfuhren. Aus Datenschutzgründen ist diese Praxis jetzt untersagt. Doch einige Ärzte meinen, für sie gelte das nicht
Von Klaus-Peter Görlitzer
TAZ 09.09.05

Eltern werden mit umstrittenen DNA-Tests gelockt
Eine "bessere Vorsorge" für den Nachwuchs verspricht ein Frankfurter Biotech-Unternehmen. Bezahlen müssen die Eltern den Gen-Check selbst
Von Klaus-Peter Görlitzer
TAZ 09.09.05

Routinetest
Die Reihenuntersuchung von Babys auf angeborene Erkrankungen ist seit Jahrzehnten alltäglich.
Von Klaus-Peter Görlitzer
TAZ 09.09.05

Vertrauensverlust: Rechte selbst einfordern
Jederzeit müssten die BürgerInnen wissen können, wer was wann und bei welcher Gelegenheit über sie weiß. So verlangt es das "Volkszählungsurteil", mit dem das Bundesverfassungsgericht 1983 das "Recht auf informationelle Selbstbestimmung" begründet hat.
Von Klaus-Peter Görlitzer
TAZ 09.09.05

Lahme werden wieder gehen
Mit Neuroprothesen oder nachwachsenden Nervenbahnen wollen Wissenschaftler die Querschnittslähmung besiegen
von Silvia von der Weiden
DIE WELT 09.09.05

Psychiater im Nationalsozialismus: Herren über Leben und Tod
Tammen, Antke
Gedenkstunde zur NS-Psychiatrie im Rahmen des Deutschen Evangelischen Kirchentages
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 36 vom 09.09.2005

Transplantationsmedizin: Wie man potenzielle Spenderherzen beurteilt
Meyer, Rüdiger
Aufgrund des Organmangels wurden die Akzeptanzkriterien für Spenderorgane liberalisiert, daher kommt der kardialen Diagnostik vor Organentnahme eine unverzichtbare Bedeutung zu.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 36 vom 09.09.2005,
 


8. September

FDP will im Gegensatz zur Union therapeutisches Klonen erlauben
von Joachim Peter
Berlin - Die FDP will die Embryonen für die Forschung künftig freigeben, die bei der künstlichen Befruchtung entstehen und ungenutzt bleiben. Dies sieht ein der WELT vorliegender Gesetzentwurf zur Änderung des Embryonenschutzgesetzes vor, den die Partei heute in Berlin vorstellen will.
DIE WELT 08.09.05

Stammzellenforschung und therapeutisches Klonen auch in Deutschland ermöglichen
Auch gegen den Widestand der Union will die FDP-Fraktion das so genannte therapeutische Klonen und die Forschung an embryonalen Stammzellen ermöglichen. Am Donnerstag stellten die forschungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Ulrike Flach, und der Hamburger Rechtswissenschaftler Reinhard Merkel die Eckpunkte für einen entsprechenden Gesetzentwurf vor. Der Entwurf sei moderner, zunkunftsfähig und vor allem moralisch dem derzeitigen Embryonenschutzgesetz überlegen, so Merkel.
PRESSEMITTEILUNG Ulrike Flach, MdB, FDP 08.09.05

PDF Positionspapier zum Embryonenschutz
Von Ulrike Flach, forschungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion
Die FDP-Fraktion hat Herrn Prof. Dr. Reinhard Merkel gebeten, einen Gesetzesentwurf zur Änderung des Embryonenschutzgesetzes zu formulieren. Prof. Merkel hat die FDP bereits im Jahr 2001 mit einem Gutachten unterstützt und ist der FDP-Experte in der Enquete-Kommission „Ethik und Recht in der modernen Medizin“.
4 Seiten, 8. September 2005

Veröffentlichung des ersten deutschen Gentechnologieberichts
Analyse einer Hochtechnologie
PRESSEMITTEILUNG Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften 07.09.05

Ruf nach Zertifikaten für Gentechnik-Labore
Wissenschaftler stellen Bundesregierung "zwiespältiges" Zeugnis aus - "Gesetz hemmt Forschung" - Erster deutscher Gentechnologiebericht vorgestellt
von Daniel Friedrich Sturm
DIE WELT 08.09.05

Gentechnikbericht bestätigt FDP-Forderungen
BERLIN, 07.09.2005. Zum Bericht der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zur Gentechnik erklärten die Expertinnen der FDP-Bundestagsfraktion für rote und grüne Gentechnik, Ulrike Flach und Christel Happach-Kasan:
Der Bericht bestätigt die Positionen der FDP zum Einsatz der Gentechnik in der Medizin und der Landwirtschaft.
PRESSEMITTEILUNG Ulrike Flach, MdB, FDP, 07.09.05

Enquete läßt viele Fragen in der Bioethik unbeantwortet
Von Hanno Kautz
Enquete-Kommission, Ethikrat oder beides? Vor dieser Frage werden Parlamentarier und Regierung auch in der nächsten Legislaturperiode wieder stehen.
Ärzte Zeitung, 08.09.2005

Giftcocktail per Nabelschnur
WWF und Greenpeace: Umweltgifte werden schon im Mutterleib auf Babys übertragen
Hamburg - Ungeborenes Leben ist bereits einer Vielzahl von Chemikalien ausgesetzt. Die heute veroeffentlichte Studie 'A Present for Life' ('Geschenk fuers Leben') von Worldwide Fund for Nature (WWF) und Greenpeace belegt, dass Industriechemikalien ueber die Nabelschnur direkt in den Koerper des ungeborenen Kindes gelangen koennen.
PRESSEMITTEILUNG Greenpeace 08.09.05

Menschen ohne Krankenversicherungsschutz wird es nicht mehr geben
Auf einer Veranstaltung der Techniker Krankenkasse in Düsseldorf erläuterte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt heute ihre Pläne zur zukünftigen Finanzierung des Gesundheitswesens.
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: "Wir stärken mit der Bürgerversicherung den Zusammenhalt der Gesellschaft. Sie folgt wenigen, einfachen Regeln: Jede und jeder muss versichert sein.
PRESSEMITTEILUNG BMGS 08.09.05

Deutsche Hospiz Stiftung fühlt Parteien auf den Zahn – Ergebnisse liegen jetzt vor
Berlin. „Noch immer ist keine Partei in der Lage, uns umfassende und tragfähige Konzepte vorzulegen“ bilanziert Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung. Die unabhängige Patientenschutzorganisation für Schwerstkranke und Sterbende legt heute die Antworten der Parteien auf ihre Wahlprüfsteine vor.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 08.09.05

China: Gegner von Zwangsabtreibungen verhaftet
Erzwungene Abtreibungen und Sterilisationen stehen in China auf der Tagesordnung. Ein Mann, der eine Sammelklage initiierte, wurde nun verhaftet.
KATH.NET 08.09.05

Pinscher in den Wunschfarben
Hundezüchter können sich jetzt einen Traum erfüllen. Mit Hilfe eines 80 Euro teuren Gentests können sie bei Rüden und Hündinnen herausfinden lassen, welche Farbanlagen die Tiere haben und weiter vererben.
Ärzte Zeitung, 08.09.2005
 


7. September

Klone in Kobe
Hochkarätiges Treffen von Stammzellforschern in Japan
Von Klaus Herbst
Stammzellforschung. - Anlässlich des Deutschlandjahres in Japan trafen sich die führenden Stammzellenforscher in der japanischen Hafenstadt Kobe. Gegenstand dieses Gipfeltreffens war die Rolle der Stammzellen bei der Reproduktion und im Gehirn. Nachdem in den vergangenen Monaten vor allem koreanische Wissenschaftler viele spektakuläre neue Forschungsergebnisse veröffentlicht hatten, kam die Möglichkeit zum Gedankenaustausch in Asien den Stammzellexperten gerade recht.
DEUTSCHLANDFUNK 07.09.05

Enquete-Kommission: Politik muss Thema Sterbehilfe aufgreifen
Recht/Bericht
Berlin: (hib/BOB) Die Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" hat einen Bericht (15/5980) über den Stand ihrer Arbeit erstellt, der am heutigen Mittwoch Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) übergeben wird.
HIB 07.09.2005 206/2005

PDF Bericht der Enquete-Kommission Ethik und Recht der modernen Medizin - Über den Stand der Arbeit
136 Seiten (2 MB), Deutscher Bundestag 15. Wahlperiode, Drucksache 15/5980, 06.09.2005

Schmidt will Rechtsanspruch auf Sterbebegleitung
Gesundheitsministerin Schmidt plant eine Gesetzesinitiative zur besseren medizinischen Versorgung für Sterbenskranke. Sie will deren ambulante Versorgung zur Kassenleistung machen.
NETZEITUNG.DE 07.09.05

Zahl der Sterbehilfe-Fälle in Belgien steigt
BRUESSEL. Laut offiziellen Zahlen leisten belgische Ärzte im Schnitt 30 Mal im Monat Sterbehilfe. Das sind jeweils rund zehn Fälle mehr als noch vor drei Jahren,
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.09.05

Dokumentationspflichten für verabreichte Medikamente nicht erweitern
Recht/Unterrichtung
Berlin: (hib/BOB) Die Bundesregierung sieht in Übereinstimmung mit dem Berufsordnungsausschuss der Bundesärztekammer keine Notwendigkeit, die vorhandenen Dokumentationspflichten der Ärzte für die verabreichten Medikamente zu erweitern. Dies wird aus dem Bericht der Regierung zu den Erfahrungen mit der neuen Haftung für Arzneimittelschäden (15/5970) deutlich.
HIB 07.09.2005 206/2005

Kindermedikamente: Forschende Arzneimittelhersteller begrüßen Ausgestaltung der geplanten EU-Verordnung
Berlin (VFA). "Von dieser europäischen Neuregelung kann ein wichtiger Impuls ausgehen für die dringend erforderliche Entwicklung von Kinderarzneimitteln", erklärte Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) heute in Reaktion auf die erste Lesung eines entsprechenden Verordnungsentwurfs im Europäischen Parlament.
PRESSEMITTEILUNG VFA 07.09.05

US-Medizinstudenten im Visier des Pharma-Marketing
CHICAGO. US-Medizinstudenten im dritten Jahr erhalten durchschnittlich einmal pro Woche von der Pharmaindustrie eine Einladung zu Veranstaltungen oder ein Geschenk. Nach einer Umfrage im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2005; 294: 1034-1042) sind die Angebote des Pharma-Marketings zu einem festen Bestandteil der Ausbildung geworden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.09.05

Zahl der Aids-Infizierten in Deutschland nimmt wieder zu
Gesundheit und Soziales/Unterrichtung
Berlin: (hib/BOB) In letzter Zeit nimmt die Zahl der mit Aids Infizierten in Deutschland wieder zu. Dies geht aus dem von der Bundesregierung vorgelegten Sozialbericht 2005 (15/5955) hervor. Im Jahr 2002 seien insgesamt 1.735 Erstdiagnosen registriert worden, im Jahr 2004 seien es 1.928 gewesen.
HIB 07.09.2005 206/2005

Neues Labor für gefährliche Viren
MARBURG (fst). In Marburg haben Behörden ihr Plazet für den Bau eines Hochsicherheitslabors erteilt. Es handelt sich um das bundesweit erste Labor der höchsten Sicherheitsstufe S 4 nach dem Gentechnikrecht.
Ärzte Zeitung, 07.09.2005

Vatikan warnt Bischöfe vor verschleierter Pro-Abtreibungs-Kampagne
Die „Catholics for a Free Choice“ sammeln derzeit Unterschriften von hochrangigen religiösen Würdenträgern für ihr Konzept der „reproduktiven Gesundheit“.
KATH.NET 07.09.05
 


6. September

Die UNESCO-Deklaration zur Bioethik kann weltweit Schutzstandards setzen, ist in Deutschland aber strittig
Von Florian Staeck
Soll Deutschland einer Deklaration der UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organisation) zustimmen, die medizinische Forschung an nicht-einwilligungsfähigen Menschen, also etwa Kindern oder Demenz-Patienten, zuläßt?
Ärzte Zeitung, 06.09.2005

Häufige Sterbehilfe bei Kindern in den Niederlanden
ROTTERDAM. Die Sterbehilfe ist in den Niederlanden auch bei pädiatrischen Patienten keine Ausnahme mehr. Nach einer Studie in den Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine (2005; 159: 802-809) steht sie bei jedem dritten Sterbefall bei Kindern und Jugendlichen zur Diskussion.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.09.05

Stammzellen verändern sich im Labor
Bei langer Kultivierung mutieren wichtige Gene
BERLINER ZEITUNG 06.09.05

Ersatzherz aus dem Knochenmark
Behandlung mit Stammzellen aus dem Knochmark des Patienten
TECHNOLOGY REVIEW 06.09.2005

Britischer Mediziner warnt vor allzu großen Hoffnungen
Stammzellen: Hilfe gegen Alzheimer oder Diabetes noch lange nicht in Sicht
HAMBURGER ABENDBLATT 06.09.05

Stammzellen: Zu große Hoffnungen
London (DT/KNA) Die Wissenschaft hat nach Einschätzung von Großbritanniens führendem Reproduktionsmediziner zu große Hoffnungen auf schnelle Heilerfolge durch Stammzellen geweckt.
DIE TAGESPOST vom 06.09.2005

EU-Parlament mahnt gleiche Behandlung an
BRÜSSEL (ine/taf). Frauen und Männer werden in der Europäischen Union qualitativ und quantitativ unterschiedlich medizinisch behandelt. Das ist das Fazit eines Berichts des Ausschusses für Frauenrechte im Europäischen Parlament (EP) zum Thema "geschlechtsspezifische Diskriminierungen in europäischen Gesundheitssystemen".
Ärzte Zeitung, 06.09.2005

Qualitätssicherung im Gesundheitswesen - neue Broschüre unterstützt Patientinnen und Patienten
In kaum einer Lebenssituation ist ein Mensch so auf kompetente Hilfe angewiesen wie in Krankheitszeiten. Die medizinische Leistung soll schnell, wirksam und qualitativ hochwertig sein. Doch wie können sich Patienten im komplexen Gesundheitssystem richtig orientieren, an welchen Punkten ist Qualität zu erkennen?
Diesem Thema widmet sich die neue Broschüre des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung, „Sicherung der Qualität im Gesundheitswesen“. Sie beschreibt Maßnahmen zur Sicherung der Qualität - ob beim niedergelassenen Arzt, im Krankenhaus oder in der Bereitstellung von Pflegeleistungen.
PRESSEMITTEILUNG BMGS 06.05.05

Ministerium lehnt Belastungen für uneinsichtige Patienten ab
Unterschiedliche Resonanz auf Vorschläge des BÄK-Chefs
BERLIN (dpa). Das Gesundheitsministerium und die Kassenärztliche Bundesvereinigung haben nach der Forderung von Bundesärztekammer-Präsident Profesor Jörg-Dietrich Hoppe für Mehrbelastungen von Patienten mit ungesunder Lebensweise vor übertriebener Überwachung gewarnt.
Ärzte Zeitung, 06.09.2005

Der bioethische Diskurs muss auf demokratischer Ebene weitergehen
Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin' beendet ihre Tätigkeit
Mit der Übergabe des Berichts 'Über den Stand der Arbeit' an Bundestagspräsident Wolfgang Thierse am 07.09.2005 beendet die Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin' ihre Tätigkeit.
PRESSEMITTEILUNG Thomas Rachel, MdB, CDU 06.09.05

"Deutschland hinkt hinterher"
Palliativmedizin ist die Medizin, die Sterbenden das Leben erleichtern will. Der Palliativmediziner Lukas Radbruch über die Autonomie am Lebensende und den Rückstand der deutschen Praxis
Interview U. Winkelmann
TAZ 06.09.05

"Sterbende verdienen einen Ort, an dem sie sich wohlfühlen"
Der Schmerztherapeut Johannes Beck will in Heidelberg ein Hospiz gründen / Verein hilft beim Spendensammeln / Prominente Unterstützung
HEIDELBERG. Dr. Johannes Beck, niedergelassener Anästhesist, will für sterbende Menschen in Heidelberg ein Hospiz gründen. Eineinhalb Millionen Euro muß Beck dafür zusammenbekommen. Auf seiner Suche nach Spendern ist Beck nicht allein.
Ärzte Zeitung, 06.09.2005

"Nachts um eins geht’s bei uns manchmal zu wie morgens auf dem Hauptbahnhof"
Auf der Demenzstation der Egestorff-Klinik in Bremen herrschen ganz eigene Sitten
Von Christian Beneker
Ärzte Zeitung, 06.09.2005

Nicht allein eine Frage der Medizin
Das Hirntodkriterium: Ethisch vertretbar oder verwerflich? Zu einer Auseinandersetzung im Spannungsfeld von Biologie und Geisteswissenschaften
Die Frage nach der Bestimmung des menschlichen Todes hat die Menschen in allen Kulturen der Vergangenheit bewegt.
DIE TAGESPOST vom 06.09.2005

Künast wirft Union „Blockadepolitik“ bei Gentechnik-Gesetz vor
BERLIN. In der Diskussion um die Zukunft der Gentechnik hat Verbraucherministerin Renate Künast (Bündis 90/Die Grünen) die Union am 5. September der „Blockadepolitik“ bezichtigt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.09.05
 


5. September

Noch langer Weg bis zur Stammzelltherapie
Bis es den erhofften Ersatzteilkasten aus Stammzellen geben wird, wird es noch "irrsinnig lange" dauern, sagte der Vizepräsident der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Herbert Jäckle auf dem Treffen von Stammzellforschern in Kobe (Japan).
Hamburger Abendblatt 05.09.05

Stammzelllinien werden alt
Beunruhigendes haben Forscher über embryonale Stammzellen herausgefunden: Je älter die vorhandenen, zur Forschung zugelassenen Linien werden, desto mehr Veränderungen entwickeln sich darin. Für Wissenschaftler ist Vorsicht geboten.
SPIEGEL ONLINE - 05. September 2005

"Geklonte Menschen wird es nicht geben"
Der koreanische Wissenschaftler Moon versucht die Sorge von Kritikern zu zerstreuen
von Kim Brandenburg
DIE WELT 05.09.05

Klonforscher betreibt Vernebelungstaktik
„Eher wird ein Baby geklont als ein Kranker geheilt“
Münster – „Entgegen den jüngsten beschwichtigenden Äußerungen des koreanischen Klonforschers Shin Yong Moon ebnet das Klonen menschlicher Embryonen zu Forschungszwecken sehr wohl den Weg zur Erzeugung geklonter Babys“, erklärt Mechthild Löhr, Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL) zu den aktuellen Äußerungen des südkoreanischen Klonforschers Shin Yong Moon über die angeblich technische Unmöglichkeit reproduktiven Klonens.
PRESSEMITTEILUNG CDL 05.09.2005

Rezepte gegen Unfruchtbarkeit
Wissenschaftler diskutieren bei einem Workshop in Japan über neueste Entwicklungen in der Stammzellforschung
In der Forschung mit Stammzellen steckt das Potenzial, eines Tages die weibliche Unfruchtbarkeit zu behandeln oder geschädigte Nerven zu reparieren und damit Querschnittgelähmten zu helfen. Darüber einig waren sich mehr als hundert Wissenschaftler, die bei einem Workshop in Kobe im Rahmen des Deutschlandjahrs über neueste Trends in der Stammzellforschung diskutierten. Organisiert wurde das Treffen gemeinsam von der Schering Forschungsgesellschaft (Berlin), der Max-Planck-Gesellschaft (München) und dem RIKEN Center for Developmental Biology (Kobe, Japan).
PRESSEMITTEILUNG Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. 05.09.05

Körperliches Training fördert die körpereigene Stammzellenbildung: Perspektiven für die Herzinfarkt-Behandlung
Sportliche Betätigung fördert die Entstehung von körpereigenen Stammzellen nach einem Herzinfarkt, die für die Regeneration von Gefäßen und Muskeln sorgen. Das konnten deutsche Forscher jetzt im Tierexperiment nachweisen, berichteten sie auf dem Europäischen Kardiologenkongress ESC in Stockholm. Weitere Forschung soll den möglichen therapeutischen Nutzen für herzkranke Menschen zeigen.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. 05.09.05

Bischof Fürst: Kirche vertritt in Bioethik-Fragen keine ,Sondermoral’
Auch nichttheologische Begründungen führten zu der Erkenntnis, „dass die Menschenwürde dem Menschen allein schon aufgrund seines Menschseins zukommt“.
KATH.NET 05.09.05

Bischof Fürst: Leben ist ein Geschenk Gottes
Christlicher Glaube bewahrt vor Machbarkeits- und Erlösungsphantasien
Ellwangen. - Der christliche Glaube bewahrt vor Machbarkeits- und Erlösungsphantasien. Das sagte Bischof Gebhard Fürst am Samstag, 3. September auf dem Provinztag des Ritterordens zum Heiligen Grab in Ellwangen. Der Mensch sei Geschöpf Gottes und von der Verschmelzung von Ei und Samenzelle bis zum Tode ganz Mensch, seine Würde sei nicht von Lebensphasen abhängig.
PRESSEMITTEILUNG Bischof Gebhard Fürst, 03.09.05

Massive Proteste gegen Ärzte-Chef
Hoppe: Wer ungesund lebt, soll Medikamente selbst zahlen - SPD: "Absurd"
Berlin - Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, hat mit seiner Forderung, Patienten Medikamente nur noch bei gesunder Lebensweise zu erstatten, massive Proteste ausgelöst.
DIE WELT 05.09.05

14. Novelle zum Arzneimittelgesetz in Kraft getreten
Das 14. Gesetz zur Änderung des Arzneimittelgesetzes tritt am 6.September 2005 in Kraft. Es enthält insbesondere die für die Umsetzung europäischen Rechts notwen-digen Änderungen des Arzneimittelgesetzes, des Heilmittelwerbegesetzes und des Patentgesetzes. Deutschland ist damit einer der ersten europäischen Mitgliedstaa-ten, der die 2004 vorgenommene Revision der europäischen pharmazeutischen Gesetzgebung in nationales Recht umgesetzt hat.
PRESSEMITTEILUNG BMGS 05.09.05

Qualitätsberichte der Kliniken sind bislang nur Datenfriedhöfe ohne einen Erkenntnisgewinn für Ärzte
Von Anja Krüger
In diesen Tagen vervollständigen die Krankenkassen im Internet die Suchmaschine mit den Qualitätsberichten von allen deutschen Kliniken.
Ärzte Zeitung, 05.09.2005

USA: Rezeptfreie Abgabe der ‚Pille danach’ erneut vertagt
Die Diskussion müsse in einem „offenen und öffentlichen Prozess“ stattfinden und nicht hinter verschlossenen Türen, meinte FDA-Kommissär Lester Crawford.
KATH.NET 04.09.05

USA: Lebensschützer würdigen verstorbenen Höchstrichter Rehnquist
Für die „Pro Life“-Szene in den USA galt der Richter als „Held“; er verteidigte das ungeborene Leben im Fall „Roe vs. Wade“.
KATH.NET 05.09.05

Transplantationsmediziner packen heiße Eisen an
Jahreskongress der deutschen Transplantationsgesellschaft findet an der Ostsee statt
PRESSEMITTEILUNG Universität Rostock 05.09.05
 


4. September

MPG: „Irrsinnig langer Weg zu Stammzellen“
HANDELSBLATT, 04.09.05

Welcher „magische Cocktail“ sorgt für neue Stammzellen?
Unter Stammzellforschern gibt es eine heiß diskutierte Ziffer. Die einen schätzen sie auf „etwa drei“. Andere Wissenschaftler mutmaßen „sieben bis zehn“ oder „vielleicht auch 20“. Gemeint ist die Zahl jener Proteine in einem „magischen Cocktail“, der eine erwachsene Körperzelle zu einer embryonalen Stammzelle machen soll.
HANDELSBLATT, 04.09.05

Auf den Spuren der Leukämie
Stammzellforschung in NRW, Teil eins: Ein Düsseldorfer Team untersucht, wie es zur gefährlichen Blutkrankheit kommt
von Natascha Plankermann
WELT AM SONNTAG 04.09.05

Altenpflege im Akkord
Über die Reform des Pflegesystems wird seit langem diskutiert. Wie notwendig sie wirklich ist, zeigt ein neues Skandalbuch
WELT AM SONNTAG 04.09.05

Bush sucht einen obersten Richter
Nach dem Tod von William Rehnquist muß der US-Präsident einen Nachfolger benennen - Edith Hollan Jones ist im Gespräch
Von Torsten Krauel
BERLINER MORGENPOST 04.09.05
 


3. September

Treusein ist nicht unmöglich
In 60 Prozent aller Beziehungen geht keiner von beiden fremd
von Sina Bartfeld
DIE WELT 03.09.05
Anm.: Hier geht es auch um das "Treuegen" und eine "Gentherapie"...

Die Geburt der Zukunft
Werden wir klonen? Kommen unsere Nachkommen aus der Retorte? Wie realistisch sind die Schreckensvisionen der Science Fiction? Ein Blick in die virtuelle Kristallkugel von Matthias Horx
von Matthias Horx
DIE WELT 03.09.05
 


2. September

Britische Abtreibungs-Umfrage regt Debatte über Spätabtreibungen an
Die Mehrheit der Briten spricht sich für eine strengere Abtreibungsgesetzgebung aus. Eine Gesetzesänderung könnte folgen.
KATH.NET 02.09.05

Ohne Börsengang gibt es kein Geld für Biotech
Zu wenig Wagniskapital
FRANKFURT AM MAIN (dpa). Für Biotechnologie-Unternehmen in Deutschland wird die Geldbeschaffung ohne einen Börsengang immer schwerer. Das hat der Vorsitzende der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie (DIB), Peter Stadler, vor kurzem in Frankfurt moniert.
Ärzte Zeitung, 02.09.2005

Nach dem Ende des Booms - Biotechnologie besinnt sich auf Grundlagenforschung
Biotechnologie. - Es war eine klassische Erfolgsstory der 90er Jahre. Biotechnologiefirmen konnten sich vor Investorengeldern kaum retten, schließlich waren sie in den Ruf geraten, mit ihren maßgeschneiderten Geweben die Lösung für viele ungelöste medizinische Probleme zu liefern. Der Traum platzte genauso wie der andere von der Internet-Ökonomie und in der Biotechnologie kam die Grundlagenforschung wieder zu Ehren.
Von Mirko Smiljanic
DEUTSCHLANDFUNK 02.09.05

Organhandel: Gesandte des Europarats bestätigt Verschwinden von Babys in Ukraine
KIEW. Eine Gesandte des Europarats, die in der Ukraine Berichten über einen kriminellen Handel mit Organen von Neugeborenen und Föten nachgegangen ist, hat das Verschwinden von mindestens vier Babys in dem Land bestätigt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 02.09.05

Sportler verteilen eine Million Spenderausweise
NEU-ISENBURG (ag). Der Verein Sportler für Organspende (VSO) will in den nächsten Wochen und Monaten insgesamt eine Million Organspendeausweise unters Volk bringen.
Ärzte Zeitung, 02.09.2005
 


1. September

Nur 1,23 Prozent Unterschied
Der Schimpanse ist der nächste Verwandte des Menschen - Ein Forscherteam hat jetzt sein Erbgut entziffert
von Sonja Kastilan
DIE WELT 01.09.05

Schimpansen-Genom sequenziert - Suche nach SchlüsselGenen der menschlichen Evolution
WASHINGTON. Mensch und Schimpanse sind sich genetisch ähnlicher als die meisten Zoobesucher vermuten würden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.09.05

Das Genom der Schimpansen ist entschlüsselt
Identifizierung der entscheidenden Unterschiede folgt
Cambridge - Das Genom der nächsten lebenden Verwandten des Menschen, der Schimpansen, wurde von einem internationalen Wissenschafterteam entschlüsselt.
PRESSETEXT.AUSTRIA 01.09.05

Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin' übergibt Bericht 'Über den Stand der Arbeit' an Bundestagspräsident Wolfgang Thierse
Die Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin' übergibt am 7. September 2005 ihren Bericht 'Über den Stand der Arbeit' an Bundestagspräsident Wolfgang Thierse und gibt im Anschluss daran in einer Pressekonferenz einen Überblick über den Inhalt des Berichts sowie über die Zukunft der Ethik-Debatte in Deutschland.
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Bundestag 01.09.05

Göring-Eckardt erfindet das Märchen vom biopolitischen Kurswechsel der Union
Göring-Eckardt will von der eigenen grünen Partei ablenken
Zu den Falschbehauptungen der Grünen-Fraktionschefin Göring-Eckardt über einen biopolitischen Kurswechsel der Union in einem Interview mit dem Rheinischen Merkur vom 25.08.05 erklärt der Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin', Thomas Rachel MdB:
Die Behauptung Göring-Eckardts, die Union vollzöge in der Biopolitik einen 'Schwenk', indem sie angeblich das 'Klonen unter dem Gesichtspunkt der Forschungsverwertbarkeit' betrachte, ist falsch und kann in Zeiten des Wahlkampfes nur als beabsichtigte und offenkundige Verleumdung gedeutet werden.
PRESSEMITTEILUNG Thomas Rachel MdB, CDU 01.09.05

Großer Erfolg der Lebenshilfe Österreich: Das BM für Gesundheit und Frauen lenkt bei geplanter Zulassung der Präimplantationsdiagnose (PID) teilweise ein
Die Aufnahme eines ausdrücklichen Verbots der Anwendung der PID zur Selektion "behinderter" Embryonen wurde zugesagt
Bei dem heutigen Gespräch mit Vertretern des BM für Justiz, der Lebenshilfe Österreich, der Aktion Leben, der Bioethikkommisson und der Ethikkommission für die Bundesregierung gaben die Vertreter des BM für Gesundheit und Frauen ein Einlenken bei der geplanten Zulassung der PID bekannt. Dem Gespräch waren massive Proteste gegen dieses Vorhaben vorangegangen, das in einem Entwurf zur Änderung des Gentechnik-Gesetzes und des Fortpflanzungsmedizingesetzes zu finden war.
Mitteilung Lebenshilfe Österreich 01.09.05

Mit der künstlichen Gebärmutter in die schöne neue Welt
Kinder könnten bald außerhalb des mütterlichen Körpers großgezogen werden. Wissenschaftler und Experten streiten über die Zulässigkeit dieser Methode. Von Dorothea Treder.
KATH.NET 01.09.05

Das deutsche Gesundheitssystem ist weit besser als sein Ruf
14-Länder-Vergleich: Deutschland schneidet bei Leistungen, Versorgungsdichte und Ausgabenniveau gut ab / Gutachten zu Gesundheitssystemen
Ärzte Zeitung, 01.09.2005

Ethik-Debatte im Fürstentum Liechtenstein
VADUZ (ine). In Liechtenstein soll eine Volksabstimmung klären, wie weit der Schutz des menschlichen Lebens künftig gehen soll.
Ärzte Zeitung, 01.09.2005

Urteil: Altenheime dürfen vor Gericht höhere Pflegestufe erzwingen
KASSEL. Altenheime dürfen auch gegen den Willen von Heimbewohnern vor Gericht ziehen, um eine höhere Pflegestufe zu erzwingen. Das entschied am 1. September das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel und widersprach damit anders lautenden Urteilen der Vorinstanzen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.09.05

Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung erlässt Richtlinien zur enteralen Ernährung
Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung hat heute im Bundesanzeiger bekannt gemacht, in welchen medizinisch notwendigen Fällen Trink- und Sondennahrung - so genannte enterale Ernährung - in der ambulanten Versorgung von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt wird. Die Richtlinien treten zum 1. Oktober 2005 in Kraft.
PRESSEMITTEILUNG BMGS 01.09.05

Die makabre Versuchung
US-Forscher haben ein Anti-Aging-Gen entdeckt. Der chinesische Film „Dumplings“ zeigt das Makabre des Wunsches, ewig jung sein zu wollen. Ein Beitrag von Dorothea Treder.
KATH.NET 01.09.05

Lizenz zum Klonen
Er ist deutscher Staatsbürger, aber er arbeitet im englischen Exil. Denn seine Forschung ist hier verboten. Miodrag Stojkovic klont menschliche Embryonen
Von Ulrich Bahnsen
DIE ZEIT 01.09.2005 Nr.36

Neuer Thesaurus auf Französisch: Bioethik auf Begriffe gebracht
Vor einem Jahr veröffentlichte das Deutsche Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE) der Universität Bonn seinen mehrsprachigen Thesaurus "Ethik in den Biowissenschaften". Damit war erstmals ein international einheitlicher Standard für die Erschließung bioethischer Literatur geschaffen. Mit der jetzt herausgegebenen französischen Sprachfassung schließt das DRZE die Erstveröffentlichung ab und macht den Weg endgültig frei für eine weltweite Anwendung.
PRESSEMITTEILUNG Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn 01.09.05

Fortschritt verstehen – Fortschritt verantworten: Biomedizin, Politik und gesellschaftliche Verantwortung
Nicht jeder biomedizinische Fortschritt muss ein humaner sein. Das sorgfältige Abwägen zwischen positivem Fortschritt und Fehlentwicklungen, zwischen einseitigen Antworten und vielfältigen Lösungen ist kein Bremsen, sondern ein notwendiges Lenken hin zu einem humanen und gesellschaftlich akzeptierten Fortschritt in der Biomedizin. Das ist das zentrale Ergebnis der Veranstaltung "Fortschritt verstehen – Fortschritt verantworten. Biomedizin, Politik und gesellschaftliche Verantwortung". Experten aus Forschung, Ethikgremien und Politik diskutierten am 21. Januar 2005 in Berlin auf Einladung der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen über das Spannungsfeld zwischen wissenschaftlichem Fortschritt und der Verantwortung für ethisch akzeptable und gesellschaftlich wünschenswerte Entwicklungen.
50 Seiten, Dokumentation der Tagung vom 21.01.2005 in Berlin, veröffentlicht Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Juni 2005

Weiter zu Artikel vom 16.-30. September 2005

zurück zur Pressespiegel-Übersicht