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Presse

Pressespiegel 16.-30. September 2006

Anzahl: 113 Artikel, Stand 02.10.06

30. September

Menschenleben contra vage Zukunftsvision
Die Katholische Universität Löwen setzt unter Protesten die embryonale Stammzellforschung fort
Von Regina Einig
DIE TAGESPOST vom 30.09.06

Worte für das Schwersagbare
Vom Zweifel zur Gewissheit Gottes – Robert Gernhardts Gedichte über das Sterben und den Tod
DIE TAGESPOST vom 30.09.06

Iranisches Klonschaf lebt immer noch
Iranische Forscher haben beim zweiten Versuch ein Schaf zu klonen Fortschritte gemacht: Das Tier lebt bereits einen halben Tag.
20MIN.CH 30.09.06

Risiko Schwangerschaft
Frauen in den ärmsten Regionen der Erde haben ein mehr als 1000 Mal höheres Risiko, durch Komplikationen bei der Schwangerschaft zu sterben, als Frauen in den Industriestaaten.
DIE WELT 30.09.06


29. September

In Italien ist eine neue Debatte um Sterbehilfe entbrannt
Rom - Die italienische Nation diskutiert über ein geplantes Gesetz über Patientenverfügungen. Inhalt und Umfang des Gesetzes sind bislang offen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.10.06

Deutscher Juristentag: Patientenverfügungen als verbindlich anerkennen
Arens, Christoph; KNA
Ärzte sollen beim Suizid eines Schwerkranken helfen dürfen, wenn dessen Leiden nicht ausreichend gelindert werden kann und er sich freiverantwortlich dafür entscheidet.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 39 vom 29.09.2006, Seite A-2518

Ärztlich assistierter Suizid - auch in Ausnahmefällen keine Option!
Bundesärztekammer setzt weiter auf einen Ausbau der Palliativmedizin
NEU-ISENBURG (fuh). Die Diskussion um Sterbehilfe hat sich weiter verschärft, nachdem der Deutsche Juristentag mit großer Mehrheit Straffreiheit für Ärzte gefordert hatte, die Schwerstkranken beim Suizid helfen.
Ärzte Zeitung, 29.09.06

Sollte ärztlich assistierter Suizid in Ausnahmefällen erlaubt werden - darüber streiten Ärzte und Juristen
Von Christoph Fuhr
Aktive Sterbehilfe: nein! Ärztlich assistierter Suizid: ja! Das sind Empfehlungen, die der Deutsche Juristentag in Stuttgart in der vergangenen Woche gemacht hat. Die Stellungnahme zum Suizid ist nicht nur beim Präsidenten der Bundesärztekammer Professor Jörg-Dietrich Hoppe auf massiven Widerspruch gestoßen.
Ärzte Zeitung, 29.09.06

Ich will selbstbestimmt und in Würde sterben
Plädoyer: Jutta Redmann hat Brustkrebs. Sie weiß, dass ihr Leben bald zu Ende sein wird. Sie ist 49 Jahre alt. Vor sechs Jahren kam die Diagnose, dass keine Heilung mehr möglich ist. Sie fordert klare Regeln für den letzten Weg.
Von Jutta Redmann
HAMBURGER ABENDBLATT 29.09.06

Arzt-Patient-Verhältnis: Professionelle Fürsorge
Hansen, Leonhard; Meier, Edith
Mehr Patientenmitwirkung und ärztliche Steuerung müssen keinen Widerspruch bedeuten, meinen die Autoren. Eine gleichrangige Beziehung halten sie jedoch für unrealistisch.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 39 vom 29.09.2006, Seite A-2530

Pflegebegutachtung: Neue Richtlinien für den Medizinischen Dienst
Zum 1. September sind die überarbeiteten Begutachtungsrichtlinien der Spitzenverbände der Pflegekassen in Kraft getreten.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 39 vom 29.09.2006, Seite A-2504

Heimträger drohen Land mit Klage
Streit in Mecklenburg-Vorpommern / Heimförderung durch Landespflegegesetz ist strittig
SCHWERIN (di). Heimbetreiber im Nordosten drohen der nächsten Landesregierung schon jetzt mit einer Klagewelle. Sie sehen ihre Einrichtungen durch das Landespflegegesetz im Wettbewerbsnachteil.
Ärzte Zeitung, 29.09.06

Kues für psychosoziale Beratung bei vorgeburtlicher Diagnostik
Fulda - Für eine bessere psychosoziale Beratung im Zusammenhang mit vorgeburtlichen Untersuchungen hat sich der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Hermann Kues (CDU), ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.09.06

In Afrika stirbt eine von 16 Frauen bei Schwangerschaft
LONDON (dpa). Frauen in den ärmsten Regionen der Erde haben ein mehr als 1000 Mal höheres Risiko, durch Komplikationen bei der Schwangerschaft zu sterben, als Frauen in den Industriestaaten.
Ärzte Zeitung, 29.09.2006

Vorsprung durch Vereinigung
von Sascha Karberg
Francis Stewart forscht an Stammzellen. In seinem Labor am Bioinnovationszentrum der Technischen Universität Dresden kann er die Gene von embryonalen Maus-Stammzellen nach Belieben verändern.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 29.09.06

Nano in Gottes Namen
Der Pionier der Nanotechnik hat sich der Biologie zugewandt. In den Bausteinen des Lebens glaubt Cees Dekker den Hauch des Schöpfers zu spüren. Die Evolutionstheorie könne sehr viel erklären - aber nicht alles. Von Dirk Asendorpf
DIE ZEIT, 28.09.2006 Nr. 40

Schlimmer Organhandel
ZÜRICH – Ein Flugblatt macht hierzulande die Runde. Wer es in die Hand nimmt, liest von Organraub in China. Ein Vorwurf, der von internationalen Experten bestätigt wurde.
BLICK.CH 29.09.2006

Gesundheitsforum Baden-Württemberg ruft Aktionsbündnis Organspende ins Leben
Stolz: Jeder von uns kann schon morgen selbst auf ein Spenderorgan angewiesen sein -
PRESSEMITTEILUNG Arbeits- und Sozialministerium Baden-Württemberg 29.10.06

Randomisierte kontrollierte Studien: Pragmatische Ansätze erforderlich
Willich, Stefan N.
Um Therapiestandards in der allgemeinen medizinischen Versorgung zu etablieren oder weiterzuentwickeln, reichen die Ergebnisse randomisierter kontrollierter Studien allein nicht aus.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 39 vom 29.09.2006, Seite A-2524


28. September

Ethik-Komitee sorgt für neuen Koalitionsstreit
BERLIN (dpa). Das gespannte Klima in der großen Koalition belastet nun auch die geplante Neuordnung der Ethik-Beratung von Bundesregierung und Bundestag.
Ärzte Zeitung, 28.09.2006

Ethik-Komitee - Opfer der Koalitionsräson?
Kommentar von Florian Staeck
Wo große Räder gedreht werden, wie bei der Gesundheitsreform, werden vermeintlich nachrangige Gesetzesvorhaben schnell der Koalitionsräson untergeordnet. Das zeigt der Streit um ein Ethik-Komitee, das beim Bundestag eingerichtet werden soll.
Ärzte Zeitung, 28.09.2006

Die SPD und die Gewissensfreiheit
Der Streit um Ethikrat und Ethikkommission
Oliver Tolmein
Wird den SPD-Abgeordneten in Sachen eines parlamentarischen Ethikrates Koalitionsdisziplin verordnet
F.A.Z., 28.09.2006, Nr. 226 / Seite 44

China: BBC enthüllt Handel mit Organen hingerichteter Häftlinge
Eine Leber gibt es für 75.000 Euro, die Wartezeit beträgt nur drei Wochen: Die atemberaubende Recherche eines britischen Journalisten hat die Pekinger Zensurbehörden in Alarmstimmung versetzt.
Von Johnny Erling
DIE WELT 28.09.06

China: Das große Geschäft mit dem Tod
Ein BBC-Reporter hat aufgedeckt, dass in China Nieren, Leber und andere Organe in Krankenhäusern verkauft werden. Sie stammen von Häftlingen, die zum Tode verurteilt sind.
diepresse.com 28.09.2006

Repromediziner gründen eigene Ethikkommission
BERLIN (eb). Die Deutsche Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (DGRM) hat eine eigene Ethikkommission gegründet.
Ärzte Zeitung, 28.09.2006

Der letzte Wunsch einer toten Mutter
Der letzte Wunsch der todkranken Veronica Celis war die Geburt ihrer Tochter. Am 24. September, zwei Monate nach ihrem Tod, kam Veronica Destiny per Kaiserschnitt zur Welt.
20MIN.CH 28.09.06

Heister-Neumann optimistisch bei Sterbehilfe-Verbot
Osnabrück - Niedersachsens Justizministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) ist optimistisch, dass kommerzielle Sterbehilfe in Deutschland rasch verboten wird.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 28.09.06

"Todespfleger" soll lebenslänglich hinter Gitter
Plädoyer des Staatsanwaltes
KEMPTEN (dpa). Im sogenannten "Todespfleger"-Prozeß in Bayern hat der Staatsanwalt vor dem Landgericht Kempten lebenslange Haft für den Angeklagten gefordert.
Ärzte Zeitung, 28.09.2006

Demonstration zum Gedenktag der Psychiatrietoten
Der Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener (BPE) hat den 2. Oktober zum Gedenktag der Psychiatrie-Toten erklärt. Gedacht wird der durch oder in Folge psychiatrische(r) Behandlung verstorbenen Menschen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener (BPE) 28.09.2006

Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Kues: "Senioren möchten so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld leben - der DRK-Hausnotruf hilft dabei"
Bundesfamilienministerium würdigt 25 Jahre DRK-Hausnotruf
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 28.09.06

Unfall im Pflegeheim: Patient bekommt tödliches Putzmittel statt Tee
In einem Pflegeheim in Niedersachsen ist ein Patient ums Leben gekommen, weil er Entkalkungsmittel zu trinken bekam. Trotz Wiederbelebungsversuchen starb der 54-Jährige. Vier Patienten kamen mit Verätzungen davon.
DIE WELT 28.09.06

Auch in NRW immer mehr Pflegebedürftige
DÜSSELDORF (iss). Die Zahl der Pflegebedürftigen wird sich in Nordrhein-Westfalen bis 2050 mehr als verdoppeln. Zu diesem Ergebnis kommt das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW in einer Modellrechnung.
Ärzte Zeitung, 28.09.2006

Elf neue Thesen zu Patientenverfügungen
HANNOVER/GÖTTINGEN (cben). Die Arbeitsgruppe "Sterben und Tod" der Göttinger Akademie für Ethik in der Medizin e.V (AEM) hat in Hannover elf Thesen zur gesetzlichen Regelung von Patientenverfügungen aufgestellt. Mit der Stellungnahme grenzt sich die AG von dem Zwischenbericht der Bundestags-Enquete "Ethik und Recht der modernen Medizin" ab, der im September 2004 erschienen war.
Ärzte Zeitung, 28.09.2006


27. September

Neuronen aus embryonalen Stammzellen - im Labor klappt’s bereits
Von Thomas Müller
Ersatz für zugrunde gegangene Hirnzellen - dies ist eine der großen Hoffnungen, die die Forschung an embryonalen Stammzellen vorantreibt.
Ärzte Zeitung, 27.09.2006

Neue Quelle für embryonale Stammzellen
VALENCIA (ple). Embryonen, die bei einer künstlichen Befruchtung entstehen, ihre Entwicklung aber schon bald einstellen, könnten eine weitere Quelle für humane embryonale Stammzell-Linien sein.
Ärzte Zeitung, 27.09.2006

Neue Schritte auf dem Weg zu Stammzell-Therapien
Bereits im kommenden Jahr sollen menschliche embryonale Stammzellen an Menschen getestet werden. An einer Konferenz in Lausanne haben Experten jedoch darauf hingewiesen, dass man das Verhalten solcher Zellen im Organismus noch zu wenig kenne.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 27.09.06

Sterben macht frei
Auf dem Deutschen Juristentag wurde über Sterbehilfe diskutiert. Doch sie wird in Deutschland bereits praktiziert.
von tjark kunstreich
JUNGLE WORLD Nr. 39 vom 27.09.06

Kolumbien: Euthanasiegesetz soll kommen
Bogota - In Kolumbien wird derzeit über die Verabschiedung eines Euthanasiegesetzes diskutiert.
DEUTSCHESS ÄRZTEBLATT 27.09.06

Ambulante Pflegekräfte arbeiten hart - und viele sind zufrieden
BERLIN (HL). Trotz überdurchschnittlicher Gesundheits- und Unfallrisiken sind Mitarbeiter in der ambulanten Pflege mit ihrer Arbeit deutlich zufriedener als ihre Kolleginnen und Kollegen in Heimen und Krankenhäusern.
Ärzte Zeitung, 27.09.2006

Gesundheitsreform: Pharmabranche wehrt sich gegen weitere Preissenkungen
Viele Hersteller haben ihre Preise bereits drastisch gesenkt. Die nächste Niedrigpreiswelle wird zum 1. November erwartet. Generika-Hersteller sorgen sich um ihre Zukunft.
Von Philipp Neumann
DIE WELT 27.09.06


26. September

Skandal um Transplantate in Großbritannien
LONDON (ast). Mehr als 40 Patienten in Großbritannien haben offenbar Knochentransplantate erhalten, die von Leichen in den USA gestohlen wurden. Für die britischen Kliniken stellt sich nun die Frage, ob diese Patienten benachrichtigt werden sollten.
Ärzte Zeitung, 26.09.2006

Stammzelllinien "made in Geneva"
Forscher wollen auch "frische" Embryonen verwenden dürfen
Seit diesem Frühsommer versuchen Wissenschafter in Genf, aus menschlichen Embryonen eine Stammzelllinie herzustellen. Auch wenn dies funktionieren sollte, befürchten sie für die Zukunft einen Mangel an geeigneten Embryonen für die Forschung insgesamt.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 26.09.06

„Kriminalisierung“ deutscher Stammzellforscher beklagt
Frankfurt/Berlin - Gegen eine „Kriminalisierung“ deutscher Stammzellforscher haben sich die Vorsitzende des Nationalen Ethikrates, Kristiane Weber-Hassemer, und die FDP ausgesprochen.
DEUTSCHESS ÄRZTEBLATT 26.09.06

Heinrich Pette-Preis 2006 für Tübinger Neurologen
Prof. Dr. Wolfgang Wick wurde auf der Jahrestagung (20. bis 24.9.2006) der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Mannheim für seine Arbeiten in der molekularen und klinischen Neuroonkologie mit dem diesjährigen Pette-Preis ausgezeichnet. Der renommierte und mit 5000 Euro dotierte Pette-Preis ist die traditionsreichste und wichtigste Auszeichnung der DGN für Wissenschaftler.
PRESSEMITTEILUNG Universitätsklinikum Tübingen (IDW) 26.09.2006

Geringe Bildung und Perspektivlosigkeit erhöht Risiko für Schwangerschaft unter 18 Jahren
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung fördert umfangreiche pro familia-Studie zu minderjährigen Schwangeren
Gemeinsame PRESSEMITTEILUNG pro familia-Bundesverband und Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 26.09.06

PDF Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch bei minderjährigen Frauen.
Erste Ergebnisse eines pro familia-Forschungsprojekts
In: pro familia magazin 02/2006. S. 23-27.

Gesetze allein helfen nicht weiter
Abtreibung und Liberalisierung der Sterbehilfe – In Mainz tagten Mediziner über die Grenzen ihrer Wissenschaft
Von Johannes Seibel
DIE TAGESPOST vom 26.09.06

„Die Kirchen müssten dankbar sein“
Von Stefan Rehder
Weit mehr als 1 000 Lebensrechtler aus dem ganzen Bundesgebiet haben am vergangenen Samstag auf Einladung des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL) in der Bundeshauptstadt ohne die Beteiligung von Politikern und Bischöfen auf beeindruckende Weise für einen besseren Schutz ungeborener Kinder demonstriert. In dem dabei verabschiedeten „Berliner Manifest“ fordert der BVL den Gesetzgeber unter anderem dazu auf, sich nicht mit der derzeit diskutierten Abschaffung der Spätabtreibungen zufrieden zu geben.
DIE TAGESPOST vom 26.09.06

Staatsanwalt wirft „Todespfleger von Sonthofen“ dreizehn Morde vor
Kempten - Im spektakulärsten Prozess um Patiententötungen in der deutschen Nachkriegsgeschichte sieht die Staatsanwaltschaft den Angeklagten als Mörder überführt.
DEUTSCHESS ÄRZTEBLATT 26.09.06

Menschenwürdig leben - bis zuletzt
Soll ärztlich Hilfe zum Suizid freigegeben werden? Unser Autor meint nein. In den Niederlanden zeige sich, dass sich damit die Tür zur Euthanasie ohne Einwilligung öffnet.
Von Michael Wunder
FRANKFURTER RUNDSCHAU 26.09.06

Aussichten auf die Gerontokratie
Neue Hüften für 90-Jährige? Wenn im Gesundheitswesen das Geld knapp wird, muss der Begriff des Humanen neu definiert werden.
Von Ansgar Graw
Die alten Ägypter nahmen den Tod wichtiger als das Leben. Rund 40 Prozent des Bruttoinlandsproduk-tes investierten sie in den Totenkult.
DIE WELT 26.09.2006

Ein Halbtagsjob zum Leben
Von Kathrin Schrader
TAZ 26.09.06
Anm.: Porträt über einen "Streetworker für Organspende"

DEGUM: Ultraschall bei Schwangeren ungefährlich
DEGUM kritisiert unsachlichen Vergleich von Menschen und Mäusen
Bonn - Ultraschalluntersuchungen bei schwangeren Frauen stellen keine Gefahr für das ungeborene Kind dar. Dies bestätigt die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) in einer aktuellen Stellungnahme. Sie bezieht sich darin auf Versuche an Mäusen: Mausembryonen wiesen nach langer intensiver Ultraschallbestrahlung zelluläre Veränderungen auf. Aufgrund schwerer methodischer Mängel dieser Studie könne laut DEGUM keinerlei Verbindung zum diagnostischen Ultraschall beim Menschen gezogen werden.
PRESSEMITTEILUNG Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (IDW) 26.09.2006


25. September

Ethische Stammzellen aus „arretierten“ Embryonen?
Newcastle – Sogenannte arretierte Embryonen, deren Zellen sich nach der In-vitro-Fertilisierung (IVF) nicht mehr vermehren, könnten nach Ansicht britischer Wissenschaftler als „ethisch unbedenkliche“ Quelle für die Stammzellforschung dienen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.09.06

Belgien: Katholische Uni setzt Stammzellforschung fort
Brüssel - Trotz kirchlicher Kritik hält die Katholische Universität im belgischen Löwen an der ethisch umstrittenen Forschung mit embryonalen Stammzellen fest.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.09.06

Samenspender: Aufhebung der Anonymität in Großbritannien schreckt Männer ab
London - In Großbritannien gehen die Samenspender aus. Grund dafür ist ein vor gut einem Jahr erlassenes Gesetz, wonach die Spender nicht mehr auf Anonymität setzen können.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.09.06

Grossbritannien: Samenspender verzweifelt gesucht
Seitdem künstlich gezeugte Kinder das Recht haben ihren Vater kennenzulernen, gibt es kaum noch willige Briten - immerhin kann eine Spende bis zu zehn Sprösslinge hervorbringen. Kliniken gehen die Vorräte aus.
DIE WELT 25.09.06

Lehmann lehnt Zulassung ärztlicher Beihilfe zum Suizid ab
Mainz - Gegen eine Zulassung ärztlicher Beihilfe zum Suizid von Schwerstkranken hat sich Kardinal Karl Lehmann gewandt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.09.06

In der Palliativmedizin sind Fortschritte erkennbar
HAMBURG (di). Mehr Kooperation, bedarfsdeckende Angebote und Unterstützung von Politikern haben Ärzte und Pflegekräfte auf dem sechsten Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin gefordert. Dennoch bewerteten Verantwortliche die Entwicklung in den vergangenen Jahren in Deutschland insgesamt positiv.
Ärzte Zeitung, 25.09.2006

Trauermarsch in Berlin für 124.000 getötete Kinder
Christliche Lebensschützer fordern Änderung der Abtreibungsgesetze und mehr Unterstützung für Mütter.
KATH.NET 25.09.06

Kinder- und Jugendsurvey - Erstmals umfassende Daten zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland vorgestellt
Heute hat das Robert Koch-Institut erste Ergebnisse des bundesweiten Kinder- und Jugendsurveys - kurz KiGGS - vorgestellt. Die im Rahmen der Studie erhobenen Daten bieten einen breiten Überblick über den Gesundheitszustand der Kinder und Jugendlichen in Deutschland. Sie sind im internationalen Vergleich einmalig.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 25.09.06

Broschüre über Frühsymptome bei Alzheimer
BONN (eb). Sind Auffälligkeiten im Verhalten von alten Menschen normaler Teil des Alterns oder gehören sie schon zu den Symptomen einer Alzheimer-Demenz?
Ärzte Zeitung, 25.09.2006

Tipps für Lebensqualität im Alter
Zehn Thesen zur alternden Gesellschaft vom Zukunftsforscher. Ein Zwischenruf von Matthias Horx
DIE WELT 25.09.06

Behinderte Mädchen sollten bei Verhütung mitentscheiden
Von Sylvia Haouichat
Durch die moderne Medizin erreichen heute mehr Kinder mit chronischen Krankheiten und Behinderungen als früher das Erwachsenenalter und damit die Geschlechtsreife. Oft vernachlässigt wird die Frage nach der Sexualaufklärung und der damit verbundenen Beratung über Kontrazeption.
Ärzte Zeitung, 25.09.2006

Allergiefreie Katze zum Verkauf bereit
Für 3.950 Dollar: Keine roten Augen, kein Schnupfen und kein Asthma mehr
PRESSETEXT.AUSTRIA 25.09.06


24. September

Stammzelltherapie: Zerstörte Zellen in der Netzhaut ersetzen
Die Vorläufer von Nervenzellen in der Netzhaut lassen sich in der Kulturschale vermehren und integrieren sich bei Mäusen auch in geschädigte Netzhäute. Die Zellen lassen sich auch als Transportvehikel für heilsame Gene nutzen, berichten Experten nun auf der 104. Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), die am 24. September in Berlin zu Ende geht. Bis zu einer klinischen Anwendung solcher Ansätze dürften jedoch noch einige Jahre vergehen, die Methoden stecken noch in den Kinderschuhen.
PRESSEMITTEILUNG Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (IDW) 24.09.2006

Muskeldystrophie: Debatte um Sterbehilfe in Italien entfacht
Rom. AP/baz. Mit einem Appell an Staatspräsident Giorgio Napolitano hat ein 60-jähriger Patient in Italien die Debatte um Sterbehilfe neu entfacht.
BASLER ZEITUNG 24.09.2006

Bundesverband Lebensrecht (BVL): Durchbrechen der Schweigespirale zum §218 - 1.000 Kreuze Aktion gegen Abtreibung in Berlin
Berlin. Einen ungewöhnlichen Schweigemarsch erlebte die Hauptstadt am Samstag, 23. September: Aus dem ganzen Bundesgebiet folgten mehr als 1.000 Vertreter verschiedener Lebensrechtsorganisationen dem Aufruf des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL) zur Demonstration gegen Abtreibung und trugen 1.000 weiße Holzkreuze durch die Stadtmitte.
PRESSEMITTEILUNG Bundesverband Lebensrecht 24.09.06


23. September

Der Tod soll näher rücken
Der 66. Deutsche Juristentag in Stuttgart fordert eine strafrechtliche Normierung der Sterbehilfe
Die medienwirksamen Aktionen des Krebsmediziners Julius Hackethal, der selbst die Durchführung von Suiziden begleitet hatte, sorgte erstmals in den sechziger Jahren bundesweit für Aufregung.
DIE TAGESPOST vom 23.09.06

"Die aktive Sterbehilfe wäre der nächste Schritt"
Der Würzburger Medizinrechtsexperte Rainer Beckmann zu den Beschlüssen des Deutschen Juristentages
DIE TAGESPOST vom 23.09.06

Italiens Parlament streitet über Sterbehilfe
Der italienische Staatschef Napolitano hat das Parlament aufgefordert, über Sterbehilfe zu beraten. Damit löste er eine heftige politische Kontroverse aus.
NETZEITUNG.DE 23.09.2006

Serbien: Skandal um Todes-Ärzte weitet sich aus
Belgrad - Der Skandal um Notärzte in Serbien, die Patienten für Provisionen von Bestattern sterben ließen, weitet sich aus.
DIE WELT 23.09.2006

Lebenshilfe fordert Lebensabend in Würde
Marburg/Lahn (kobinet) Die Lebenshilfe fordert auch für geistig behinderte Menschen einen Lebensabend in Würde.
KOBINET NACHRICHTEN 23.09.2006

Wunderwaffe als Standardtherapie
Heute profitieren Herzinfarktpatienten von der Stammzellentherapie. Einer ihrer Pioniere ist der Kardiologie-Professor Gustav Steinhoff. Er setzte bei Patienten als Erster körpereigene Stammzellen für die Wiederherstellung von Herzgewebe ein. Ein Interview
DIE WELT 23.09.2006


22. September

Bundesrat billigt Gesetzentwurf zum Ethikrat
Berlin - Die Bundesländer haben keine Einwände gegen den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Neuordnung des Nationalen Ethikrats. Dies beschloss die Länderkammer am Freitag mit Mehrheit in Berlin.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 22.09.06

USA: Ärzte sollen Teenager und Erwachsene ohne Zustimmung auf HIV testen
Atlanta - Die US-Regierung möchte, dass Ärzte bei allen ihren Patienten im Alter von 13 bis 64 Jahren routinemäßig HIV-Tests durchführen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 22.09.06

Londoner Patienten erhielten geklaute Knochentransplantate aus den USA
London - Mehr als 40 Patienten in Großbritannien haben offenbar Knochentransplantate erhalten, die von Leichen in den USA gestohlen wurden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 22.09.06

Juristen fordern Klarstellungen zur Sterbehilfe
STUTTGART/HAMBURG (dpa). Der 66. Deutsche Juristentag in Stuttgart hat gesetzliche Klarstellungen für die Sterbehilfe gefordert.
Ärzte Zeitung, 22.09.2006

ZdK-Sprecher kritisiert Beschlüsse des Juristentages
Mit Skepsis hat der Vorsitzende der der Arbeitsgruppe "Patientenverfügung" des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Prof. Dr. Andreas Lob-Hüdepohl, auf die Beschlüsse der Abteilung Strafrecht des 66. Deutschen Juristentages am 21. September 2006 reagiert.
PRESSEMITTEILUNG Zentralkomitee der deutschen Katholiken 22.09.06

Ärzte ließen Patienten sterben - für Honorar vom Bestatter
Notärzte in der serbischen Hauptstadt Belgrad sollen durch unterlassene Hilfeleistung den Tod Dutzender Patienten verschuldet haben, um von Beerdigungsunternehmen Provisionen zu erhalten.
DIE WELT 22.09.06

Reproduktionsmediziner: "Wir brauchen dringend ein neues Embryonenschutzgesetz!"
Von Thomas Meissner
In ungewohnt scharfer Form mit einem Schreiben an die Justizminister der Länder versuchen Frauenärzte und Reproduktionsmediziner - wie berichtet - die Debatte um den Embryonenschutz erneut anzustoßen.
Ärzte Zeitung, 22.09.2006

Großes Interesse an Stammzellen aus Nabelschnur
Nutzen für Krebskranke
FRANKFURT AM MAIN (ple). Das Interesse an Nabelschnurblut für die Therapie wächst weltweit, auch in Deutschland. Hier gibt es inzwischen in sechs Städten öffentliche Blutbanken speziell für dieses Plazenta-Restblut.
Ärzte Zeitung, 22.09.2006

Bundestag strebt mehr Einfluss bei europäischer Gesetzgebung an
Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages wollen sich deutlich stärker in die europäische Gesetzgebung einmischen. Heute stimmen sie über eine Vereinbarung zwischen Bundestag und Regierung ab, die den Parlamentariern mehr Einfluss in Europafragen verschaffen soll. Zudem wird der Bundestag in wenigen Monaten ein eigenes Büro in Brüssel eröffnen.
Von Christoph B. Schiltz
DIE WELT 22.09.06

Europäische Gesundheitspolitik: Mit langem Atem
Kommentar Petra Spielberg
Während die Große Koalition in Berlin nach der Sommerpause eifrig weiter an einem „Wettbewerbsstärkungsgesetz“ bastelt, das das Papier bislang nicht wert ist, auf dem es steht, präsentierte der Gesundheitskommissar der Europäischen Union (EU), Markos Kyprianou, Pläne für eine Liberalisierung des europäischen Gesundheitsmarktes, die es in sich haben.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 38 vom 22.09.2006, Seite A-2441

Ersatz-Organe für den Menschen
Von nachwachsenden Organen können Schwerverletzte und Patienten, die auf ein neues Organ warten, nur träumen. Immerhin ist es Forschern gelungen, mithilfe kleiner Proben aus dem Körper Knorpel- und Knochengewebe im Reagenzglas nachzuzüchten.
DIE WELT 22.09.06

Genom von Mamma- und Kolonkarzinomen entschlüsselt
Meyer, Rüdiger
Die Zahl der genetischen Veränderungen in Krebszellen ist größer als bisher angenommen. Statt einem Dutzend von Abweichungen im Genom gesunder menschlicher Zellen fanden US-Genforscher beim Mamma- und Kolonkarzinom fast 1 500 Mutationen, von denen etwa 200 einen deutlichen Einfluss auf den Zellstoffwechsel haben könnten.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 38 vom 22.09.2006, Seite A-2430

Patientenorientierte Forschung: Universitätskliniken brauchen neue Strukturen
Berger, Klaus; Heuschmann, Peter U.; Hense, Hans-Werner; Keil, Ulrich
Im Rahmen der Einführung von Diagnosis Related Groups (DRGs) und der Ausschreibung verschiedener Fördermaßnahmen des Bundes (zum Beispiel der Kompetenznetze in der Medizin oder der Koordinationszentren klinischer Studien) wurden Inhalt, Umfang und Ausrichtung der klinischen Forschung in Deutschland neu diskutiert.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 38 vom 22.09.2006, Seite A-2449


21. September

Juristentag will Patientenverfügungen verbindlich machen
Stuttgart - Der Deutsche Juristentag (DJT) sieht in Deutschland erheblichen Reformbedarf in der Gesetzgebung über Sterbebegleitung und Sterbehilfe.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.09.06

Juristentag debattiert über Sterbehilfe
STUTTGARt (dpa). Die Vorschläge beim 66. Deutschen Juristentag zur strafrechtlichen Regelung der Sterbehilfe stoßen zunehmend auf Widerstand.
Ärzte Zeitung, 21.09.2006

Juristentag: Forderung nach Rechtsgrundlage für Sterbehilfe
Ärzte und Anwälte hoffen auf eine Neuregelung, die Patientenverfügungen auf eine sichere rechtliche Basis stellt. In der Justizministerin haben sie dabei eine entschiedene Gegnerin.
DIE WELT 21.09.06

Streit um Sterbehilfe - Was darf der Mensch?
Kann ein Patient über seinen Tod verfügen? Das hat der Deutsche Juristentag in dieser Woche diskutiert. Dabei stand die Patientenverfügung im Mittelpunkt. Hier debattieren Justizministerin Brigitte Zypries und Paul Kirchhof über die Kernfragen der Ethik.
Rheinischer Merkur Nr. 38, 21.09.2006

Sterbehilfe - Einschüchterung am Lebensende
In dieser Woche befasst sich der Deutsche Juristentag in Stuttgart mit Fragen der Sterbehilfe und Sterbebegleitung und berät damit zum dritten Mal innerhalb von 20 Jahren darüber, ob auf diesem Gebiet gesetzgeberischer Handlungsbedarf besteht.
Von Torsten Verrel
DIE WELT 21.09.06

Deutsche Hospiz Stiftung: Juristentag entscheidet an Bedürfnissen Schwerstkranker und Sterbender vorbei
Stuttgart. Der Gesetzgeber sollte sich die am heutigen Donnerstag gefassten Beschlüsse des 66. Deutschen Juristentages zur Änderung des Strafrechts nicht zu Eigen machen.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hopsiz Stiftung 21.09.06

Aktionen und Vorträge am Alzheimer-Tag
Am heutigen Welt-Alzheimer-Tag wird auf das Schicksal der weltweit etwa 18 Millionen Alzheimer-Kranken aufmerksam gemacht.
Ärzte Zeitung, 21.09.2006

Training gegen das Vergessen
Alzheimer ist vielleicht gar keine Krankheit. Der Münchner Psychiater und Neurologe Hans Förstl betrachtet das Leiden als eine Alterserscheinungund und mahnt zu einem Bewusstseinswandel. Es kann jeden von uns treffen.
DIE ZEIT, 21.09.2006 Nr. 39

Frauenärzte wollen Gesetzesänderung bei Embryoschutz
"Mütter nach IVF gefährdet"
BERLIN (ner). Frauenärzte und Reproduktionsmediziner haben die Justizminister der Länder zu einer liberalen Auslegung oder einer Änderung des Embryonenschutzgesetzes (ESchG) aufgefordert. Die derzeitige Rechtspraxis gefährde die Gesundheit vieler Mütter und Neugeborenen nach künstlicher Befruchtung.
Ärzte Zeitung, 21.09.2006

Gespräche über Spätabtreibung
Berlin (DT/KNA) Das umstrittene Thema Spätabtreibung hat im Mittelpunkt eines Spitzengesprächs der Koalitionsfraktionen und der großen Kirchen in Berlin gestanden.
DIE TAGESPOST vom 21.09.06

Das Verbot der Spätabtreibungen hängt von der SPD ab
Hubert Hüppe fordert Politiker auf, ihrer Verantwortung beim Schutz Ungeborener nachzukommen
Am Dienstag haben die Koalitionsfraktionen mit den Kirchen in Berlin ein Spitzengespräch über Spätabtreibungen geführt. Alexander Riebel sprach darüber mit Hubert Hüppe, dem Beauftragten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderung.
DIE TAGESPOST vom 21.09.06

Reform von 2004 sorgt weiter für viele Petitionen
Petitionsbericht vorgestellt
BERLIN (fst). Mit 22 144 Eingaben haben die Bürger im vergangenen Jahr 23 Prozent mehr Petitionen an den Bundestag gerichtet als im Jahr zuvor. 1612mal (7,2 Prozent) war die gesetzliche Kranken- oder Pflegeversicherung Anlaß für eine Petition.
Ärzte Zeitung, 21.09.2006

Biobanken: Eine Vision ist längst Wirklichkeit
Eckart Klaus Roloff
Das passiert nicht oft: Da verweist eine große Zeitung wie die Münchner „SZ“ am 5.9.2006 darauf, dass in Deutschland ein Großprojekt wie die britische Biobank „vorerst nicht zu erwarten ist“. In Wahrheit aber hat solch ein Unternehmen schon begonnen – in München; dazu gab es am 23.7.2006 sogar eine Pressekonferenz.
Rheinischer Merkur Nr. 38, 21.09.2006

Umstrittener Arzt Matthias Rath vor Gericht
Hamburg - Vor dem Hamburger Amtsgericht hat am Donnerstag ein Prozess gegen den umstrittenen Mediziner Matthias Rath begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 50-Jährigen Verstoß gegen das Arzneimittel- und das Heilmittelwerbegesetz vor.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.09.06

Herzinfarkt: Stammzelltherapien mit geringer Wirkung – Neue Studienergebnisse insgesamt enttäuschend
Frankfurt/Oslo - Die Stammzelltherapie nach Herzinfarkt bleibt weiterhin hinter den Erwartungen zurück. Das zeigen drei neue Studien im New England Journal of Medicine.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.09.06


20. September

Sterbehilfe - Justizministerin Zypries will Strafrecht nicht ändern
Ministerin und BÄK-Präsident Hoppe lehnen Vorstoß des Deutschen Juristentages ab
OSNABRÜCK (ddp). Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) und Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe lehnen eine von Experten geforderte Reform des Strafrechts für bestimmte Fälle von Sterbehilfe ab.
Ärzte Zeitung, 20.09.2006

Sterbehilfe: Zypries lehnt Reform des Strafrechts ab
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) hat die Reform des Strafrechts für Fälle von Sterbehilfe strikt abgelehnt. "Ich sehe hier keinen Klarstellungsbedarf", sagte sie vor dem Hintergrund des 66. Deutschen Juristentags in Stuttgart.
DIE WELT 20.09.2006

Zypries zur Patientenverfügung: Mehr Rechte für Sterbende
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries will den Wunsch sterbender Patienten nach einem schmerzfreien und würdigen Tod rechtlich stärken und deshalb Regelungen zur Patientenverfügung ins Gesetz aufnehmen.
TAGESSCHAU.DE 20.09.2006

Ethiker Mieth gegen „Automatismus“ durch Patientenverfügung
Tübingen - Vor einem „Automatismus“ bei der Anwendung von Patientenverfügungen hat der Tübinger Moraltheologe Dietmar Mieth gewarnt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 20.09.06

Medizinrechtler beklagen Leistungsverweigerung durch Kassen
Bei Reha- und Vorsorgeleistungen nimmt die Ablehnungsquote seit Jahren zu / Krankenkassen hoffen, daß Patienten sich nicht wehren
BERLIN (HL). Offenbar zur Schonung ihrer eigenen knappen Budgets verweigern Krankenkassen ihren Versicherten immer häufiger genehmigungspflichtige Leistungen. Die besten Chancen haben Patienten mit starken Ellenbogen; hingegen können sich sozial schwache Kranke oft nicht durchsetzen und haben auch kein Geld für einen Rechtsanwalt.
Ärzte Zeitung, 20.09.2006

Welt-Alzheimertag: von der Leyen würdigt Leistung pflegender Angehöriger Demenzerkrankter
"Demenzerkrankungen gehören in Deutschland noch zu den Krankheiten, die von der Gesellschaft oftmals verdrängt werden. Und das, obwohl in Deutschland etwa 1,2 Millionen Menschen an einer Demenz leiden. Die meisten Betroffenen werden zu Hause von ihren Angehörigen betreut.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Familie Senioren, Frauen und Jugend 20.09.06

Zahl der Alzheimer-Patienten wächst - Kein Durchbruch bei Forschung
Berlin - Die Zahl der Alzheimer-Erkrankungen in Deutschland wächst mit der zunehmenden Überalterung der Gesellschaft kontinuierlich an.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 20.09.06

US-Bischöfe: ,Amnesty International’ wird unglaubwürdig
Sollte AI für ein „Recht“ auf Abtreibung eintreten, würde dies die „wohlverdiente moralische Glaubwürdigkeit“ der Organisation gefährden, sagt der Vorsitzende der US-Bischofskonferenz.
KATH.NET 20.09.06

Ist Rheuma eine monogenetische Erkrankung?
AMSTERDAM (gvg). Aller Forschung der vergangenen Jahre zum Trotz: Warum es zu rheumatischen Erkrankungen kommen kann, ist bis heute nicht bekannt. Auf dem Europäischen Rheumatologen-Kongreß in Amsterdam wurde diskutiert, ob möglicherweise einzelne Genmutationen im Zusammenspiel mit noch nicht identifizierten Umweltfaktoren die Ursache rheumatischer Erkrankungen sein könnten.
Ärzte Zeitung, 20.09.2006

Neues Gentechnik-Gesetz lässt auf sich warten
Die Große Koalition findet keinen Konsens über den Einsatz von gentechnisch manipuliertem Saatgut. Die Verabschiedung des Gentechnik-Gesetzes könnte deshalb bis ins nächste Jahr verschoben werden.
NETZEITUNG.DE 20.09.06


19. September

"Sterbehilfe endlich rechtlich regeln"
Juristentag debattiert Gesetzesvorschlag
ZDF heute 19.09.2006

Zypries und Hoppe lehnen Strafrechtsreform zu Sterbehilfe ab
Osnabrück - Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) und Ärztepräsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe lehnen eine von Experten geforderte Reform des Strafrechts für bestimmte Fälle von Sterbehilfe ab.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.09.06

Hoppe: Strafrecht bei Sterbehilfe nicht liberalisieren
(PdÄ) Gegen eine Liberalisierung des Strafrechts bei der Sterbehilfe hat sich Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe gewandt.
MITTEILUNG Bundesärztekammer 19.09.2006

Todesnähe im Sinne des Gesetzes
Oliver Tolmein
Anhaltspunkte: Wie wird der Deutsche Juristentag zur Sterbehilfe entscheiden?
Der 66. Deutsche Juristentag hat zum dritten Mal das Thema "Sterbehilfe" auf die Tagesordnung gesetzt. Statt um einen Rechtsanspruch auf palliativmedizinische Versorgung, geht es aber um den Rückzug des Strafrechts.
F.A.Z., 19.09.2006, Nr. 219 / Seite 37

Der letzte Kampf des Noel Martin
Von Roman Heflik, Birmingham
Noch 307 Tage, dann will sich Noel Martin das Leben nehmen - weil ihn Brandenburger Neonazis vor zehn Jahren zum Krüppel gemacht haben. Er hält das Leben nicht mehr aus, aber er kämpft immer noch gegen die rechte Szene an. Die wünscht ihm den Tod. Ein Hausbesuch.
SPIEGEL ONLINE 19.09.06

Wo Ärzte und Seelsorger letzte Fragen klären
Krankenhäuser sollen Ethikkomitees einrichten
Deutschlands Krankenhäuser sollen "klinische Ethikkomitees" einrichten. Das fordert die Ärztekammer mit dem Ziel, zur "besseren Versorgung" der Patienten beizutragen. In der Praxis wird diskutiert, wann es legitim sein soll, medizinische Therapien zu unterlassen.
BIETIGHEIMER ZEITUNG 19.09.06

Mehr Geld für Hospizdienste in Brandenburg
POTSDAM / TELTOW (ami). Die ambulanten Hospizdienste in Brandenburg erhalten in diesem Jahr insgesamt knapp 510 000 Euro Förderung von den Krankenkassen.
Ärzte Zeitung, 19.09.2006

Blind für den Lebensschutz
Vatikan: Sozialethiker sprachen über ein Defizit der christlichen Gesellschaftslehre
Von Guido Horst
Rom (DT) Der Schutz des menschlichen Lebens von seinem Anfang bis zu seinem Ende ist nicht nur ein Thema der (kirchlichen) Moral, sondern muss auch die christliche Gesellschaftslehre beschäftigen.
DIE TAGESPOST vom 19.09.06

Beratung gegen Spätabtreibungen
Union will Gesetz ändern - Treffen zwischen Koalition und Kirchen
Mit einer Gesetzesänderung will die CDU die Zahl der Spätabtreibungen verringern.
ZDF heute 19.09.06

BÄK will strengere Regeln für Spätabtreibungen
Bundesärztekammer plädiert für eine Beratungspflicht von Schwangeren / Treffen von Kirchenvertretern und Koalition
BERLIN (ami). Die Bundesärztekammer (BÄK) hat sich in den jahrelangen Streit über Spätabtreibungen eingeschaltet. Sie plädiert für eine Beratungspflicht und für eine dreitägige Bedenkzeit vor einer Spätabtreibung. Heute wollen Vertreter von Regierungskoalition und Kirchen das Thema diskutieren.
Ärzte Zeitung, 19.09.2006

Mehr Beratung bei Spätaborten
Die Fraktionschefs von CDU und SPD sprechen heute in einem Treffen mit Kirchenvertretern über eine Verschärfung bei "Spätabtreibungen" jenseits der 23. Schwangerschaftswoche. Union und Bundesärztekammer wollen Einschränkungen
Von Cosima Schmitt
TAZ 19.09.06

Debatte über Spätabtreibungen
Mehr Beratung und Bedenkzeit
Politiker von Union und und SPD haben mit Kirchen-Vertretern über Änderungen der Regelungen für Spätabtreibungen beraten. Nur wenige hundert Fälle gibt es in der Bundesrepublik jedes Jahr. Ein Randproblem ist das jedoch nicht, denn jeder einzelne Fall wirft schwierigste moralische und politische Fragen auf.
Von Ulrike Bieritz, RBB, ARD-Hauptstadtstudio
TAGESSCHAU.DE 19.09.06

Spätabtreibung - Situation unerträglich
Anlässlich des heutigen Spitzengesprächs der Koalitionsfraktionen mit den Kirchen zum Thema Spätabtreibungen erklärt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe MdB:
Die Praxis der Abtreibung lebensfähiger Kinder nach Pränataldiagnostik ist menschenunwürdig und behindertenfeindlich.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB, CDU 19.09.2006

Den Finger in die Wunde gelegt
Trotz leerer Kassen bezahlt der Steuerzahler den Großteil der Abtreibungen
von Huber Hüppe MdB
VERS1. September 2006

Pofalla: “Bei Spätabtreibungen sehe ich Handlungsbedarf”
VERS1-Interview mit dem Generalsekretär der CDU, Ronald Pofalla
VERS1. September 2006

Schweiz: Nationalrat gegen Adoption von Embryonen
Flims. SDA/baz. Die Adoption von Embryonen soll in der Schweiz verboten bleiben. Der Nationalrat hat am Dienstag eine parlamentarische Initiative von Oskar Freysinger (SVP/VS) abgelehnt.
BASLER ZEITUNG 19.09.06

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie kritisiert Gewebegesetz
Berlin - Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) warnt vor den Folgen des vom Bundeskabinett am 9. August 2006 gebilligten Gesetzentwurfs des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zur Qualität und Sicherheit von menschlichen Geweben und Zellen bei der medizinischen Nutzung. Mit dem trotz heftiger Einwände der Verbände geplanten "Gewebegesetz" wären Gewebetransplantationen nicht mehr ohne weiteres für jeden Patienten verfügbar. Bürokratie und hohe Kosten würden wichtige chirurgische Eingriffe erheblich einschränken.
PRESSEMITTEILUNG Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften 19.09.06

Transplantationspremiere: Penis erfolgreich verpflanzt - und wieder amputiert
Es war eine Premiere und ein voller Erfolg - zumindest medizinisch: Chinesische Chirurgen haben einem Mann einen fremden Penis verpflanzt. Obwohl die Operation gelang, wurden der Patient und seine Frau nicht glücklich. Da griffen die Ärzte erneut zum Skalpell.
SPIEGEL ONLINE 19.09.06

Neue internationale Leitlinien für Kandidaten von Herztransplantationen
Addison - Die International Society for Heart and Lung Transplantation (ISHLT) hat eine Reihe von Leitlinien herausgegeben, die die Vorbehandlung und die Auswahl von Patienten für Herztransplantationen standardisieren soll.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.09.06

Gesundheitskarte wird teurer als bisher geplant
Nach den Berechnungen von Experten übersteigen die Kosten den Nutzen der Chipkarte in den ersten fünf Jahren um rund 800 Mio. Euro.
Von Dorothea Siems
DIE WELT 19.09.2006


18. September

Zypries gegen Strafrechts-Reform bei Sterbehilfe
Bundesjustizministerin Zypries hat einen neuen Vorstoß zur Sterbehilfe abgelehnt. Die beim Juristentag geforderte Änderung des Strafrechts sei unnötig.
NETZEITUNG.DE 18.09.2006

Juristentag: Zypries setzt sich für Sterbehilfe ein
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) will den Wunsch sterbender Patienten nach einem schmerzfreien und würdigen Tod rechtlich stärken. Dafür sollen Regelungen zur Patientenverfügung ins Gesetz aufgenommen werden.
TAGESSPIEGEL 18.09.2006
Anm.: Widersprüchliche Überschrift gegenüber dem Text

Appell an Juristentag: Keine Liberalisierung der Sterbehilfe
Stuttgart – Ab Dienstag beraten mehr als 3.000 Juristen in Stuttgart beim 66. Deutschen Juristentag (DJT) auch über konkrete rechtliche Regelungen zu Sterbehilfe und medizinischen Entscheidungen am Lebensende.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.09.06

Kähler: Die "Sterbenden mit wirklicher Hilfe begleiten"
"Keine Lizenz zum Töten"
Vor einer Zulassung der Tötung auf Verlangen und der organisierten Beihilfe zur Selbsttötung hat der stellvertretende Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Christoph Kähler, gewarnt.
PRESSEMITTEILUNG EKD 18.18.09.06

Kauch: FDP-Antrag zu Patientenverfügungen vor Juristentag eingebracht
BERLIN. Zur bevorstehenden Diskussion beim Deutschen Juristentag zu Fragen der Sterbehilfe sowie zur Kritik der Deutschen Hospiz Stiftung daran erklärt der Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion für Palliativmedizin Michael Kauch:
Gute Angebote an Palliativmedizin und die Anerkennung von Patientenverfügungen sind untrennbare Voraussetzungen für mehr Selbstbestimmung von Patienten am Lebensende. Beides darf nicht gegeneinander ausgespielt werden.
PRESSEMITTEILUNG Michael Kauch, MdB, FDP 18.09.06

"Unter Schock kann man keine Entscheidung treffen"
Wer ein behindertes Kind erwartet, sollte intensive Betreuung erhalten
Moderation: Gabi Wuttke
Christiane Woopen, Mitglied im Nationalen Ethikrat, hat sich im Zusammenhang mit Spätabtreibungen für eine intensive psychosoziale Beratung der betroffenen Frauen und Paare ausgesprochen.
DEUTSCHLANDRADIO 18.09.06

Mann verkaufte Tabletten an Suizidkandidaten
WUPPERTAL (ddp.vwd). Weil er über das Internet Tabletten an Suizidkandidaten verkauft hat, muß sich ein 23jähriger demnächst vor Gericht verantworten.
Ärzte Zeitung, 18.09.2006

Katholische Verbände: Gegen Spätabtreibungen - für eine gesetzliche Neuregelung
Der Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland, Thomas Dörflinger, die Präsidentin des Familienbundes der Katholiken, Elisabeth Bußmann, und die Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes, Ingrid Fischbach, haben sich erneut für eine Änderung der gesetzlichen Regelung zu den so genannten Spätabtreibungen ausgesprochen.
PRESSEMITTEILUNG Kolpingwerk Deutschland 18.09.2006

Gesundheitsbericht für Deutschland erschienen
Steigende Lebenserwartung und gute Gesundheit, aber: immer noch zu viele Menschen rauchen, sind zu dick, bewegen sich zu wenig und trinken zu viel Alkohol. Das sind die Kernaussagen des Gesundheitsberichts „Gesundheit in Deutschland“, den das Robert Koch-Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit jetzt im Rahmen der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE) veröffentlicht hat.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 18.09.06

Gesundheitsbericht: "Gesundheit in Deutschland"
Beim RKI abrufbar mit Zusatzmaterial
Veröffentlicht 18.09.06

Bund hält an Eckpunkten zur Gesundheitsreform fest
Unionsregierte Länder üben Kritik an Koalitionsplänen
Berlin - Im Streit um die Gesundheitsreform will die große Koalition dem Druck aus den unionsregierten Bundesländern nicht nachgeben.
DIE WELT 18.09.06

Jedes Jahr Tausende Tote wegen falscher Einnahme von Medikamenten
Ärztlicher Rat wird oft missachtet - wegen Nachlässigkeit oder missverstandener Anweisungen. In Studien soll erwiesen sein: Zwei von drei Patienten tun nicht, was man ihnen sagt.
Von Lajos Schöne
DIE WELT 18.09.06

Mehr Rechte für Transplantationsbeauftragte
Hessischer Landtag für Änderung des Ausführungsgesetzes / Auch Ärzte sollen bei Aufklärung mitarbeiten
WIESBADEN (ine). Auch in Hessen ist die Zahl der Organspenden zu niedrig. Im Landtag in Wiesbaden haben deshalb alle Fraktionen für eine Änderung des Ausführungsgesetzes zum Transplantationsgesetz gestimmt.
Ärzte Zeitung, 18.09.2006


17. September

Grüne Gentechnik: Die Angst steckt in den Genen
Genmanipulierter US-Reis ist auch in deutschen Supermärkten aufgetaucht. Die Aufregung bei den Verbrauchern ist groß. Doch die Saatguthersteller setzen auf den Gewöhnungseffekt.
Von Manfred Fischer
DIE WELT 17.09.06


16. September

Genetischer Herzdefekt schon beim Embryo
Eine bestimmte Genmutation beeinträchtigt die Pumpleistung des Herzens bereits im embryonalen Stadium.
DIE WELT 16.09.06

Weiter zu Artikel vom 01.-15. September 2006

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