Presse
Pressespiegel 01.-15. September 2007
Anzahl: 91 Artikel, Stand 15.09.07
15. September 2007
Herzinfarkt-Therapie: Durchbruch an Düsseldorfer Uni-Klinik
Von Stefan Reker
(RP) Weltweit zum ersten Mal konnte mit Hilfe einer Stammzell-Therapie ein Patient mit schwerstem Herzinfarkt gerettet werden. Der Kardiologe Prof. Strauer spricht von einem bahnbrechenden Fortschritt.
RHEINISCHE POST 15.09.07
Bahnbrechender Fortschritt in Stammzell-Therapie
In der Düsseldorfer Universitätsklinik ist offenbar ein bahnbrechender Fortschritt in der Stammzellforschung gelungen.
TAGESSPIEGEL 15.09.07
Lebern für Araber
Dokument belastet Kieler Chirurgen
Von Gunther Latsch
Die Uniklinik Schleswig-Holstein wehrt sich seit Wochen gegen Vorwürfe, reiche Patienten aus Saudi-Arabien bei der Leber-Verpflanzung bevorzugt zu haben. Ein bisher unbekanntes Dokument, das SPIEGEL ONLINE vorliegt, belastet die Klinik und ihren Chef-Transplanteur erneut.
SPIEGEL ONLINE - 15.09.07
14. September 2007
Wenig Privatinvestitionen in embryonale Stammzellforschung
Brüssel - In die Forschung mit embryonalen Stammzellen fließen bislang kaum private Mittel.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.09.07
Eizellspende für Klonexperimente ist unethisch
Berlin (kobinet) Die Erklärung des britischen "Medical Research Council", Kosten in Höhe von 1.500 Pfund (2.190 Euro) zu übernehmen, falls Frauen die Hälfte ihrer Eizellen für Klonexperimente spenden, ist für den Bundestagsabgeordneten der CDU, Hubert Hüppe, unethisch.
KOBINET Nachrichten 14.09.07
Hybrid-Embryonen aus Mensch und Tier
Siegmund-Schultze, Nicola
Möglich, dass das Erzeugen von Hybrid-Embryonen aus Mensch und Tier in Deutschland gesetzlich nicht klar verboten ist. In Großbritannien sind einzelne Versuche jetzt ausdrücklich erlaubt.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 37 vom 14.09.2007
Appell des Vatikan: „Patienten im Dauerkoma künstlich ernähren“
Vatikanstadt - Ein Abbruch der Ernährung von Patienten im Dauerkoma ist nach dem Urteil des Vatikan moralisch unzulässig.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.09.07
Vatikan: Ernährung im ,vegetativen Zustand’ ist moralisch verpflichtend
Die Kongregation für die Glaubenslehre antwortete auf zwei Fragen der US-Bischofskonferenz zu Komapatienten.
KATH.NET 14.09.07
Palliativversorgung: Richtlinien-Entwurf des G-BA steht
Siegburg/Berlin - Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat sich auf einen Entwurf einer Richtlinie zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung verständigt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.09.07
Schmidt verspricht bessere Medizin und Pflege
BERLIN (HL/vdb). Teilhabe am medizinischen Fortschritt, humane Pflege und Bezahlbarkeit medizinischer Leistungen - so hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt gestern in der Haushaltsdebatte des Bundestages ihre Reformpolitik gerechtfertigt.
Ärzte Zeitung, 14.09.2007
"Pflege bewegt" - Tour durch Deutschland
Die Aktion soll das Bewusstsein der Bürger für Pflege schärfen, und durch neue Ideen den Pflegealltag verbessern
Ärzte Zeitung, 14.09.2007
Patientenverfügungen: Würdevolles Lebensende
Wichert, Peter von
Plädoyer für eine genaue und situationsgerechte Formulierung des Patientenwunsches
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 37 vom 14.09.2007
Pflegequalität: Der blinde Fleck
Hibbeler, Birgit
Stärkere Kontrollen oder ein Pflege-TÜV verbessern nicht automatisch die Pflegequalität. Wer die Missstände beseitigen will, muss die Rahmenbedingungen verändern.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 37 vom 14.09.2007
Suizidprävention: Mehr Aufmerksamkeit für alte Menschen
Bühring, Petra
Mit dem Alter steigt das Suizidrisiko deutlich an. Besonders betroffen sind ältere Frauen:
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 37 vom 14.09.2007
Organspende im Krankenhaus: Abschied von Mythen
Blum, Karl
Eine Studie des Deutschen Krankenhausinstituts zeigt: Versorgungsstrukturen, nicht ein unterschiedliches Engagement der Krankenhäuser bestimmen das Spenderaufkommen in Deutschland.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 37 vom 14.09.2007
Wissensportal: Genetik und Gesundheit
Die Entschlüsselung des menschlichen Erbguts und die darauf aufbauenden neuen Entwicklungen in der Medizin werfen viele, nicht nur medizinische, sondern auch ethische Fragen auf.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 37 vom 14.09.2007
Gesundheitskarte: 100 000er-Test in NRW „ohne Abstriche“
Wie geplant, sollen in der nordrhein-westfälischen Modellregion Bochum-Essen die sogenannten 10 000er-Tests der ersten Stufe und anschließend die 100 000er-Tests der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) „planmäßig und ohne Abstriche“ stattfinden.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 37 vom 14.09.2007
Schavan: "Studienregister stärkt Vertrauen in klinische Forschung"
Nationales Register für klinische Studien wird an der Universität Freiburg aufgebaut / Forschungsministerium stärkt Transparenz für Patienten und Ärzte
PRESSEMITTEILUNG BMBF 14.09.07
EU-Rechtsrahmen für Nanotechnologie nimmt Form an
Vor Ende 2007 wird die Kommission ihre Bestandsaufnahme der EU-Verordnungen abschließen, um festzustellen, ob eine spezifische Gesetzgebung für Nanotechnologie notwendig ist.
EURACTIV.COM 14.09.07
Allein eine Frage des Gewissens
Sittliche, religiöse und anthropologische Fragen der Organspende
Von Dana Micke
Die Frage der Organspende fordert die Gesellschaft : Was will ich, wenn es mir schlecht geht ? Was soll die Gemeinschaft für mich tun ? Und wozu bin ich selbst bereit ? Ein umstrittenes Thema, das neben medizinischen Aspekten sittliche, religiöse und anthropologische Fragen berührt.
Magdeburger Volksstimme 14.09.07
Peru: Zahlreiche Blutbanken nach HIV-Krise gesperrt
Vier Menschen im Krankenhaus mit dem Virus infiziert
PRESSETEXT.AUSTRIA 14.09.07
Mutationen im Insulin-Gen als Diabetesursache
Chicago – Mutationen im Insulin-Gen können einen neonatalen Diabetes auslösen, der sich meistens bereits in den ersten 6 Lebensmonaten manifestiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.09.07
13. September 2007
Women undergoing IVF to donate eggs for stem cell research in return for reduced treatment costs
PRESSEMITTEILUNG Medica Research Council 13.09.07
Eizellspende für Klonexperimente gegen 2.190 € ist unethisch
Anlässlich der heutigen Erklärung des britischen "Medical Research Council", Kosten in Höhe von 1.500 Pfund (2.190 €) zu übernehmen, falls Frauen die Hälfte ihrer Eizellen für Klonexperimente spenden, erklärt Hubert Hüppe, MdB, Berichterstatter für Bioethik und Gentechnik der CDU/CSU-Arbeitsgruppe Gesundheit und in der 14. und 15. Wahlperiode stv. Vorsitzender der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin":
In Großbritannien beschleunigt sich der Abbau ethischer Grenzen der Embryonenforschung und des Klonens:
PRESSEMITEILUNG Hubert Hüppe MdB CDU 13.09.2007
Wortklauberei
Von Stefan Rehder
Stammzellforschung: Warum sich Hans Schöler mit Robert Spaemann anlegt und nebenbei dennoch offenbart
DIE TAGESPOST vom 13.09.07
Erst die Gesundheit, dann die Moral
Mischwesen aus Rind und Mensch – die Briten brechen ein Tabu
Die Bioforschung lehrt: Wer die Tür einen Spaltbreit öffnet, bekommt sie nicht mehr zu. Er wird sie immer weiter öffnen.
Von Matthias Gierth
Rheinischer Merkur Nr. 37, 13.09.07
Stammzellen im Reisegepäck
Rostocker Johanniter holen weltweit Knochenmarkspenden für Leukämiekranke ab
ROSTOCK (ddp). Flug nach San Francisco, kurze Nacht im Hotel, Krankenhaus und wieder Flug zurück via Frankfurt nach Hamburg - diesmal hat alles wie am Schnürchen geklappt. Die letzten Meter rennt Katrin Runge fast den Flur der Onkologischen Station der Rostocker Uniklinik entlang. Dann übergibt sie die Kühlbox mit dem Transfusionsbeutel dem Ärzteteam.
Ärzte Zeitung, 13.09.2007
Diskussionen braucht das Land
Ethisch richtungsweisend
"Deutschland braucht einen Ethikrat", erklärt Bundesforschungsministerin Annette Schavan.
N-TV.DE 13.09.07
Mut zum Dissens
Von Andreas Sentker
Der Nationale Ethikrat hat Großes geleistet. Nun muss der sich neu formierende Deutsche Ethikrat ebenso beherzt weiterstreiten. Ein Kommentar
DIE ZEIT, 13.09.2007 Nr. 38
Britische Ärzte fordern liberaleres Abtreibungsrecht
LONDON (ast). Der britische Ärztebund (British Medical Association, BMA) hat von Premierminister Gordon Brown eine Liberalisierung der Abtreibungsgesetze verlangt.
Ärzte Zeitung, 13.09.2007
Statt Pauschalkritik fordern Ärzte Entlastung für Pflegemitarbeiter
Erste Reaktionen zur Reform: Kooperation mit Hausärzten ist in der Tat wichtig
KIEL/BERLIN (di/HL). Das Personal in Pflegeheimen braucht nach Auffassung von Hausärzten mehr Unterstützung. Statt die Pflegekräfte zu kritisieren, sollten diese nach Meinung der Ärzte entlastet werden.
Ärzte Zeitung, 13.09.2007
Gesundheitsministerin für höhere Bezahlung der Pflegekräfte
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 13.09.07
Reproduktionsmedizinerin: Frauen vernachlässigen biologische Uhr
Berlin - Für viele Paare ist ein Kind ein Lifestyle-Artikel, den sie sich anschaffen wollen, wenn sie bereits alles andere besitzen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 13.09.07
Europaparlament verzögert aus Protest abermals Abkommen
Brüssel – Aus Protest gegen das nach ihrer Ansicht unzureichende Engagement der EU für billigere Arzneimittel in Entwicklungsländern haben Europaabgeordnete abermals die Ratifizierung eines Abkommens verzögert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 13.09.07
Die Menschenenwürde ist unantastbar
Schweiz: Bundesrat will Forschung am Menschen auf Bundesebene regeln
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 13.09.07
Einsame Menschen werden leichter krank
Ein gutes soziales Umfeld sorgt für eine gutes Immunsystem. Gen-Forscher fragen sich allerdings, ob es nicht auch andersrum sein könnte.
NETZEITUNG.DE 13.09.07
12. September 2007
Ethikrat beendet Arbeit
Berlin - Der Nationale Ethikrat hat seine Arbeit beendet.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.09.07
Vermitteln statt polarisieren
Der neue Deutsche Ethikrat sollte in der Biopolitik die Fehler seines Vorgängers nicht wiederholen
Jörg Michel
BERLINER ZEITUNG 12.09.07
Debatte um das Stammzellgesetz – Stichtagsfrage
Mit einem Schreiben vom 5. September 2007 wendete sich die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben, Mechthild Löhr, an die Abgeordenten des Deutschen Bundestags. Die Frage, ob das bestehende Stammzellgesetz mit seiner Stichtagslimitierung verändert werden soll, veranlaßte zu folgenden Anmerkungen:
MITTEILUNG Christdemokraten für das leben CDL 12.09.07
Dött für klare Grenzen in der Embryonenforschung
Menschliches Leben von Anfang an schützen - Stichtagsregelung nicht aufweichen
"Menschliches Leben beginnt aus christlicher Sicht mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle. Von diesem Zeitpunkt an ist es ohne Wenn und Aber zu schützen." Darauf hat die Vorsitzende des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU), Marie-Luise Dött, MdB, am Mittwoch hingewiesen.
PRESSEMITTEILUNG BKU Bund Katholischer Unternehmer e.V. 12.09.07
Die Balance halten - Neue Einblicke in die Steuerung von Stammzellen
In den vergangenen Jahren haben Forscher immer mehr Einblick in die Regulation von Stammzellen und ihre Rolle bei der Selbsterneuerung und bei Reparaturmechanismen bekommen. Jetzt haben sie festgestellt, dass ein Signalweg, der die Entwicklung sowie wichtige Vorgänge des Lebens steuert, auch die Stammzellen reguliert. Die Rede ist von dem Wnt-Signalweg.
PRESSEMITTEILUNG Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch 12.09.2007
Pflegereform greift auch bei Vertragsärzten ein
BERLIN (HL). Pflegeheime können künftig an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen, wenn sie geriatrisch qualifizierte Ärzte einstellen. Ferner soll in Modellvorhaben Pflegeberufen erlaubt werden, Leistungen zu verordnen, die bislang nur von Ärzten veranlasst werden konnten.
Ärzte Zeitung, 12.09.2007
Kassen erhöhen Zuschüsse für Hospizdienste
STUTTGART (mm). Die Kassen in Baden-Württemberg zahlen im Vergleich zu 2002 mehr als doppelt so viele Zuschüsse für ambulante Hospizdienste.
Ärzte Zeitung, 12.09.2007
Österreichischer Nuntius: Papstreden ,noch einmal in Ruhe durchlesen’
„Wäre es nicht an der Zeit, die ,tiefe soziale Wunde’ Abtreibung endlich zu heilen, indem wir ein Zeugnis für den unersetzlichen Wert des Lebens geben?“ „Tagespost“-Interview mit dem Apostolischen Nuntius in Österreich.
KATH.NET 12.09.07
Österreich: Lebensschützer gegen 'mütter- und kinderverachtendes' Gesetz
Drei Tage Schutzfrist vor einer Abtreibung statt Schutzzonen vor Abtreibungskliniken. Dafür plädiert HLI-Österreich-Chef Dietmar Fischer angesichts eines von der SPÖ geforderten Gesetzes. ÖVP möchte Gesetzesvorhaben unterstützen
KATH.NET 12.09.07
Bischof Laun: Heuchelei, wenn die ÖVP diesem Gesetz zustimmt
Demoverbot bei Abtreibungskliniken in Österreich? - ÖVP-Klub in Wien lehnt das SPÖ-Gesetzesvorhaben ab – Bischof Laun: "Zeit wird kommen, da werden sich die Österreicher schämen für das, was heute geschieht - und dafür, dass so viele geschwiegen haben"
KATH.NET 12.09.07
Kardinal Schönborn will ,Allianz für das Leben’
Der Wiener Erzbischof griff die mahnenden Bemerkungen von Papst Benedikt XVI. auf: Die Kirche kann Abtreibung nie gutheißen, erinnerte er - SPÖ lehnt "Runden Tisch" ab
KATH.NET 12.09.07
Deutschlands erstes Nierentransplantationsnetzwerk gegründet
Hamburg - Deutschlands erstes Nierentransplantationsnetzwerk, das „Netzwerk Nierentransplantation Nord“ hat sich am Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) gegründet.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.09.07
Ein Gen erhöht das Risiko für Neurodermitis
Wenn ein Gen mutiert, kann es die Neurodermitis auslösen. Das haben Berliner Forscher herausgefunden.
DIE WELT 12.09.07
11. September 2007
Mehr Geld für Forschung mit Stammzellen
Schavan will alternative Methoden unterstützen
Jörg Michel
BERLINER ZEITUNG 11.09.07
Zellen, die fast alles können
Die Forschung an adulten Stammzellen wird künftig mehr gefördert. Eine Lockerung des Gesetzes soll es nicht geben.
Paul Janositz
TAGESSPIEGEL 11.09.07
Stammzellgesetz behutsam ändern
Der SPD-Politiker René Röspel warnt vor einer neuen Grundsatzdebatte über die Forschung an embryonalen Stammzellen - und plädiert für eine sanfte Lockerung der Vorschriften.
Von René Röspel
FRANKFURTER RUNDSCHAU 11.09.07
Röspel: Stammzellgesetz behutsam ändern
Frankfurt - Für eine behutsame Änderung des deutschen Stammzellgesetzes hat sich der SPD-Forschungsexperte Rene Röspel ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.09.07
Regierung setzt stärker auf adulte Stammzellen
BERLIN (dpa). Die Bundesregierung will die Forschung mit nicht-embryonalen Stammzellen forcieren.
Ärzte Zeitung, 11.09.2007
Australien: 118.000 Embryonen liegen auf Eis
Hobart – Tiefgefrorene Embryonen von mehr als 30.000 australischen Paaren lagern in den Kühlanlagen von Kliniken, die auf künstliche Befruchtungen spezialisiert sind.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.09.07
Der Nationale Ethikrat wird aufgelöst, doch im neuen Rat werden die Fehler des alten Gremiums wiederholt
Von Florian Staeck
Wenn heute Bundesforschungsministerin Annette Schavan den Nationalen Ethikrat in den Ruhestand verabschiedet, wird sie lobende Worte finden:
Interview mit Detlev Ganten als Audiodatei
Ärzte Zeitung, 11.09.2007
Interview: Welche Fragen hat der Nationale Ethikrat geklärt?
Dürfen menschliche Embryonen zerstört werden, um aus ihnen Stammzellen für die medizinische Forschung zu gewinnen? Wäre das ethisch vertretbar? Wo sind der Forschung Grenzen zu setzen?
Diese und ähnliche Fragen führten vor gut 6 Jahren zur Bildung des Nationalen Ethikrates, eingesetzt vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder.
RBB INFORADIO 11.09.07
Dank an Ethikrat für gute Arbeit
Anlässlich der Verabschiedung des Nationalen Ethikrates durch Bundesforschungsministerin Schavan erklärt Petra Sitte, forschungs- und technologiepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE:
Dem Nationalen Ethikrat möchte ich für seine Arbeit danken. Er hat die gesellschaftliche Debatte über ethische Fragen in den Lebenswissenschaften in den letzten sechs Jahren maßgeblich vorangetrieben und Impulse für den bioethischen Diskurs im Parlament gegeben.
PRESSEMITTEILUNG Petra Sitte, forschungs- und technologiepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE 11.09.07
Diskussion um Ethikrat-Posten in der Unionsfraktion
Berlin - In der Unionsfraktion wird Kritik an der bisherigen Transparenz bei der Benennung der Experten für den künftigen Deutschen Ethikrat laut
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.09.07
Wie kann die ärztliche Versorgung Pflegebedürftiger verbessert werden?
BERLIN (HL). Der Vorstoß von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, niedergelassene Ärzte verstärkt in die Versorgung von Heimbewohnern einzubinden, ist auf ein positives Echo bei der KBV, bei Ärzteverbänden und auch bei Krankenkassen gestoßen.
Ärzte Zeitung, 11.09.2007
Pflegereform: Kassen kritisieren Referentenentwurf
Berlin – Der Medizinische Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS) hat das geplante Mitspracherecht von Leistungserbringern bei der Erstellung von Prüfberichten über Pflegeeinrichtungen scharf kritisiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.09.07
Unheilbar Kranke sollen Medikamente testen
Experten diskutieren, ob unheilbar kranke Patienten das Recht haben sollten, neue Medikamente zu testen, die noch nicht alle Sicherheitstests bestanden haben. Gegner weisen darauf hin, dass mehr als 90 Prozent der Medikamente später nicht zugelassen werden – auch wegen Sicherheitsbedenken.
DIE WELT 11.09.07
Unheilbar kranke Patienten als Testpersonen für Medikamente
Experten streiten über Nutzen und Risiken
PRESSETEXT.AUSTRIA 11.09.07
Gendiagnostik nimmt zu, aber die Beratung ab
Experten sehen im Vergütungssystem wenig Anreiz zur Beratung / Hilfe bei positiven Tests eigentlich unerlässlich
BERLIN (ami). Die Zahl der Gentests in Deutschland hat sich in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt. Dabei stagnierte die Anzahl der Beratungen. Experten betrachten diese Entwicklung als alarmierend und fordern mehr Qualitätssicherung.
Ärzte Zeitung, 11.09.2007
Polens Bischöfe rufen zu Organspenden auf
Warschau - Polens Bischöfe werben für Organspenden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.09.2007
Ein logisches Nein zur 'Fristenlösung'
Interview mit dem Salzburger Weihbischof Andreas Laun über den Papstbesuch und die Aussagen von Benedikt zum österreichischen Abtreibungsgesetz – "Ein Höhepunkt war für mich der kurze Besuch des Papstes im Stift Heiligenkreuz"
KATH.NET 11.09.2007
Schluckt die Kirche nun endlich die Kröte der Fristenregelung?
Anmerkungen zu Fehlinterpretationen der Papstrede in der Wiener Hofburg – Von Dr. theol. habil. Josef Spindelböck
KATH.NET 11.09.2007
10. September 2007
Schavan stärkt Stammzellforschung
Neuer Förderschwerpunkt des Bundesforschungsministeriums setzt auf Alternativen zur Gewinnung pluripotenter Stammzellen
PRESSEMITTEILUNG BMBF 10.09.2007
Forschung an nicht-embryonalen Stammzellen wird gefördert
"Wir wollen die gute Position der Stammzellforschung und der Regenerativen Medizin weiter ausbauen und zukunftsfähig machen." Dies sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan in Berlin bei der Vorstellung der neuen Initiative: "Förderung von Forschungsprojekten zur Gewinnung pluri- beziehungsweise multipotenter Stammzellen".
MITTEILUNG BUNDESREGIERUNG 10.09.07
Stammzellforschung: Schavan setzt auf deutschen Sonderweg
Die Bundesforschungsministerin will an der Stichtagsregelung des Stammzellgesetzes festhalten. Sie setzt ihre Hoffnungen auf die Forschung an Stammzellen aus nicht-embryonalen Quellen.
SUEDDEUTSCHE ZEITUNG 10.09.2007
Millionen für deutsche Stammzellforscher
Forschungsministerin Schavan will die Arbeit mit embryonalen Stammzellen langfristig überflüssig machen. So dürfte sich auch der Streit um den umstrittenen Stichtag im Stammzellgesetz erledigen.
NETZEITUNG.DE 10.09.2007
Vorerst keine Änderungen bei Stammzellengesetz
Die Forschungsministerin Annette Schavan schloß eine Abschaffung des Stichtages für die Einfuhr embryonaler Stammzellen definitiv aus. Von der Stammzellenforschung wird sich eine wirksamere Behandlung bisher unheilbarer Krankheiten versprochen.
TAGESSPIEGEL 10.09.2007
Schavan hält beim Stammzellgesetz an Stichtagsregelung fest
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.09.2007
Mehr Geld für ethisch unstrittige Stammzellforschung
AG Bildung und Forschung
Anlässlich der Vorstellung des Förderschwerpunktes "Alternative Verfahren der Gewinnung pluripotenter Stammzellen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erklären der zuständige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion, René Röspel und der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Jörg Tauss:
Wir begrüßen die Initiative der Bundesregierung, einen Förderschwerpunkt zu "Alternativen Verfahren der Gewinnung pluripotenter Stammzellen" einzurichten.
PRESSEMITTEILUNG René Röspel und Jörg Tauss, MdBs SPD 10.09.2007
Flach: Schavan trotzig auf Stammzell-Sonderweg
BERLIN. Zur Vorstellung des neuen Förderschwerpunktes zur Gewinnung von Stammzellen erklärt die Technologiepolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Ulrike Flach:
Jede Forschung, die dazu dient, Therapien für schwere Krankheiten zu entwickeln, ist zu begrüßen. Das gilt auch für das Fünf-Millionen-Euro-Programm von Bundesministerin Schavan zur Forschung mit adulten Stammzellen. Falsch ist aber, dass die Ministerin die embryonale Stammzellenforschung nur auf die Vergleichsforschung beschränken will.
PRESSEMITTEILUNG FDP-Bundestagsfraktion, Ulrike Flach, MdB FDP 10.09.2007
Stammzellenforschung nicht gegeneinander ausspielen
Zu dem auf der Pressekonferenz von Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) vorgestellten Förderschwerpunkt "Alternative Verfahren zur Gewinnung pluripotenter Stammzellen" erklärt Petra Sitte, forschungs- und technologiepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE:
Ich begrüße, dass die Forschungsministerin Studien zur Umwandlungsfähigkeit von adulten Stammzellen in andere Zelltypen besonders fördern will.
PRESSEMITTEILUNG Petra Sitte, forschungs- und technologiepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE 10.09.2007
Adulte Stammzellforschung weiter stärken
Anlässlich der Presskonferenz von Forschungsministerin Schavan zu Alternativen in der embryonalen Stammzellforschung erklärt Priska Hinz, forschungspolitische Sprecherin:
Grundsätzlich begrüßen wir eine Stärkung adulter Stammzellforschung.
PRESSEMITTEILUNG Priska Hinz, MdB Bündnis 90/Die Grünen 10.09.07
Marburger Bund unterstützt Vorstoß der Bundesregierung zur verstärkten Forschung an adulten Stammzellen
Berlin. Der Klinikärzteverband Marburger Bund (MB) hat den heutigen (10. September 2007) Vorstoß der Bundesregierung begrüßt, die Forschung an adulten Stammzellen verstärkt zu fördern
PRESSEMITTEILUNG Marburger Bund - Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. - Bundesverband 10.09.07
Angst vor der Chimäre
Kritiker fürchten, dass Genetiker ein Menschen-Rind züchten. Von den therapeutischen Zielen sind noch nicht einmal die Grundlagen erforscht.
Adelheid Müller-Lissner
TAGESSPIEGEL 10.09.2007
Streit um Extragesetz für Patientenrechte
Aus Ärztesicht würde ein solches Gesetz vor allem Finanzdefizite in der Krankenversicherung verschleiern
BERLIN (se). Die Rechte der Patienten müssen geschützt werden; darüber sind sich alle einig. Die Frage nach dem Wie sorgt zwischen Kassen, Juristen und Ärzten jedoch für Konflikte. Der Streit geht darum, ob ein eigenes Gesetz für Patientenrechte notwendig ist.
Ärzte Zeitung, 10.09.2007
Schmidt kritisiert Defizite in der Pflege
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.09.2007
Pflege: Rüttgers sieht Riester-Rente als Vorbild
BERLIN/DÜSSELDORF (dpa). Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) hat sich für eine Reform der Pflegeversicherung nach dem Vorbild der Riester-Rente ausgesprochen.
Ärzte Zeitung, 10.09.2007
Abschied nehmen im Raum der Stille
Die Heidelberger Thoraxklinik bietet Schwerstkranken ein Umfeld, in dem sie sich gut aufgehoben fühlen
HEIDELBERG (mm). Palliativstationen sind in Deutschland noch viel zu selten. Nun setzt auch die Heidelberger Thoraxklinik auf die besondere Betreuung von Menschen in der letzten Lebensphase.
Ärzte Zeitung, 10.09.2007
09. September 2007
Organspende - Das geschenkte Leben
In Deutschland sterben drei Menschen pro Tag, weil es nicht genug Organspender gibt. Dabei geben 72 Prozent der Deutschen an, dass sie Herz oder Niere spenden würden. FOCUS Online über den chronischen Mangel und Alternativen für die Transplantationsmedizin.
Von FOCUS-Online-Redakteurin Julia Bidder
FOCUS-Online 09.09.07
Anm.: Mal wieder ein schönes Beispiel für eine relativ einseitigen Artikel.
08. September 2007
Rohstoff Mensch
Von Stefan Rehder
Großbritannien, in dem 1996 das Klonschaf Dolly das Licht der Welt erblickte und das als erstes Land 2001 das Klonen menschlicher Embryonen zu Forschungszwecken erlaubte, hat einen weiteren Damm gesprengt. Künftig sollen Forscher dort Mensch-Tier-Mischwesen zur Gewinnung von Stammzellen herstellen dürfen.
DIE TAGESPOST 08.09.07
Proteste gegen polnisches Veto
Warschau (DT/KNA) Das polnische Veto gegen einen „Europäischen Tag gegen die Todesstrafe“ stößt auf deutliche Kritik.
DIE TAGESPOST 08.09.07
Anm.: Polen schlägt stattdessen einen „Tag für den Lebensschutz“ vor
07. September 2007
Die Mensch-Tier-Embryonen bleiben umstritten
Die Zulassung zur Herstellung von Mischwesen aus tierischem und menschlichem Erbgut sorgt für weltweite Aufregung. Für die Kirche ist die Schaffung ein monströser Akt. Auch SPD und die Grünen äußern Bedenken. Einzig der nationale Ethikrat und die britische Bevölkerung billigen die Experimente.
DIE WELT 07.09.07
Die Chimären kommen
Von Hartmut Wewetzer
Von Deutschland aus klingt fast unglaublich, was britischen Forschern nun erlaubt wurde. Die Wissenschaftler dürfen mit staatlicher Genehmigung Mischwesen aus Mensch und Tier schaffen.
TAGESSPIEGEL 07.09.07
Eine Frage der Mischung
Die meisten Forscher sehen die Forschung an Zellen von Mensch-Tier-Embryos gelassen. In Deutschland wären derartige Projekte sogar legal
Anne Brüning
BERLINER ZEITUNG 07.09.07
Forscher dürfen Mensch mit Kuh mischen
Britische Behörden erlauben die Produktion von Stammzellen aus geklonten Chimären. Kuhzellen dürfen mit menschlicher DNA vermischt werden. VON WOLFGANG LÖHR
TAZ 07.09.07
Mensch-Tier-Embryonen zu Forschungszwecken legalisiert
Anlässlich der Erklärung des HFEA, menschliche Embryonen in Eizellen von Tieren zu entwickeln, erklärt Hubert Hüppe, MdB, Berichterstatter für Bioethik und Gentechnik der CDU/CSU-Arbeitsgruppe Gesundheit und in der 14. und 15. Wahlperiode stv. Vorsitzender der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin":
Die in Großbritannien zuständige Behörde für Embryonenforschung will offensichtlich geklonte Mensch-Tier-Embryonen lizenzieren. Die Herstellung dieser sogenannten Chimären ist ethisch nicht hinnehmbar und daher abzulehnen.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB, CDU 07.09.2007
Peter Liese: Britische Pläne zur Erzeugung von Mensch-Tier-Mischlebewesen sind ein weiterer Dammbruch, der den Patienten nicht helfen wird
„Die Pläne britischer Forscher zur Herstellung von Mischlebewesen aus Mensch und Tier sind ein weiterer Dammbruch, der den Patienten nicht helfen wird." Dies erklärte der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bioethik der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP-ED), Dr. Peter Liese.
PRESSEMITTEILUNG Dr. Peter Liese, MdEP EVP-ED, 07.09.2007
Derzeit keine Anträge auf EU-Finanzierung von Chimärenforschung
BRÜSSEL (Dow Jones)--Der Europäischen Kommission liegen derzeit keine Anträge vor, Grundlagenforschung an Mensch-Tier-Lebewesen - so genannten Chimären oder Hybriden - mit EU-Mitteln zu finanzieren.
FINANZTREFF.DE 07.09.2007
Mensch-Tier-Embryonen: EU-Kommission zurückhaltend
London/Brüssel. DPA/baz. Die EU-Kommission reagiert zurückhaltend auf Pläne britischer Forscher, Mischlebewesen aus Mensch und Tier zu erzeugen.
BASLER ZEITUNG 07.09.2007
Ohrknorpel aus Stammzellen
Gezüchtete Transplantate sind noch nicht ausgereift
Von Hellmuth Nordwig
Biotechnologie. - Als Jesus vor seiner Hinrichtung gefangengenommen wurde, haben ihn seine Jünger verteidigt, so heißt es in der Bibel. Der Apostel Petrus soll sogar einem Soldaten mit einem Schwert ein Ohr abgeschlagen haben. Damals war der Mann für sein Leben gezeichnet. Heute könnte ihm geholfen werden:
DEUTSCHLANDFUNK 07.09.2007
Papst prangert Abtreibung und Sterbehilfe an
Papst Benedikt XVI. hat in Wien Abtreibung und aktive Sterbehilfe in sehr scharfer Form verurteilt.
AD-HOC-NEWS.DE 07.09.07
Sterbehilfe: Wirbel um Tötungsgerät
Ein Hamburger Politiker stellte einen Suizid-Automaten vor. Seither tobt wieder eine heiße Diskussion um die Sterbehilfe.
Von FOCUS-Online-Autorin Petra Apfel
FOCUS Online 07.09.07
Palliativversorgung staerken - Sterbehilfe-Automaten sind falsches Signal
Zur Praesentation eines Sterbehilfe-Automaten durch den Hamburger Politiker Roger Kusch (HeimatHamburg) erklaert der SPD-Bundestagsabgeordnete, Christian Kleiminger:
Das Auftreten des Hamburger Politikers Kusch ist geschmacklos und politisch unserioes.
PRESSEMITTEILUNG, Christian Kleiminger, MdB SPD 07.09.07
06. September 2007
Breite Kritik an geplanter Chimären-Forschung
Berlin/Brüssel/Straßburg/Vatikan - Die Bundesärztekammer hat die von britischen Forschern geplanten Arbeiten an embryonalen Mischwesen aus Mensch und Rind als Grenzüberschreitung zurückgewiesen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.09.07
Unmoralische Chimären
Forschung als Wirtschaftsfaktor
Kommentar von Wolfgang Löhr
Großbritannien prescht wieder einmal vor bei der Embryonenforschung.
TAZ 06.09.07
Mischen im Dienst der Forschung
Britische Aufsichtsbehörde genehmigt Herstellung von Zellen aus Mensch und Tier
Die Chimäre war in der griechischen Sage ein aus drei Tieren zusammengefügtes Wesen mit dem Kopf eines Löwen, dem einer Ziege und dem einer Schlange. In der modernen Zellforschung sind Chimären Zellen, die von mehreren Arten stammen. In England gestattete die Aufsichtsbehörde jetzt zwei Forschergruppen, Mischzellen von Mensch und Kuh herzustellen. Der Wissenschaftsjournalist Michael Lange erklärt im Gespräch mit Grit Kienzlen, warum.
DEUTSCHLANDFUNK 06.09.07
Stammzellenforscher auf der Überholspur
Britische Forscher könnten bald embryonale Stammzellen aus tierischen Eizellen erzeugen. Dafür hat die zuständige Behörde jetzt die Erlaubnis gegeben. Ausländische Kollegen befürchten nun, ins Hintertreffen zu geraten.
DEUTSCHE WELLE 06.09.07
Streit um Mensch-Kuh-Embryo
von Kai Beller (Berlin)
Britische Forscher dürfen künftig mit Misch-Embryonen aus menschlichem und tierischem Erbgut experimentieren. Die Genehmigung solcher Versuche fand in Deutschland ein unterschiedliches Echo:
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 06.09.07
Forschung per Volksentscheid
Kommentar von Annick Eimer
Britische Wissenschaftler dürfen Mischembryonen aus Mensch und Rind schaffen. Das OK dafür gab die britische Bevölkerung. Weiß die überhaupt, was sie da erlaubt hat? Ein Kommentar
ZEIT online 37/2007 vom 06.09.07
Hoppe kritisiert Pläne für Misch-Embryonen
Berlin - Statement von Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer, zu Pläne britischer Forscher, embryonale Mischwesen aus menschlichem und tierischem Erbgut zu schaffen.
"Man kann nicht mit einem Unbedenklichkeitsscheck auf die Zukunft grenzenlose Forschung am Menschen rechtfertigen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 06.09.2007
Weitere Etappe auf dem Abschied von europäischer Moralität
Bischof Gebhard Fürst zur Implantierung von menschlichem Erbgut in tierische Eizellen
Rottenburg. „Eine weitere Etappe auf dem Abschied von dem, was einst als Grundlage der Moralität in Europa unantastbar war“, hat Bischof Gebhard Fürst die Entscheidung der britischen Human Fertilisation and Embryology Authority (HFEA) bezeichnet, künftig die Mischung von menschlichem Erbgut mit tierischen Zellen zu erlauben.
PRESSEMITTEILUNG Bischof Gebhard Fürst 06.09.07
Europaabgeordneter kritisiert deutsche Stammzellforscher
Brüssel - Der CDU-Europaabgeordnete Peter Liese geht mit deutschen Stammzellforschern hart ins Gericht.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.09.07
Ethische Hürden weiter gesenkt
Anlässlich der Genehmigung in Großbritannien, menschliche Embryonen mittels Eizellen von Kühen zu entwickeln, erklärt Priska Hinz, forschungspolitische Sprecherin:
Die Herstellung von Chimären ist ethisch ähnlich fragwürdig wie das Klonen von Menschen.
Wir lehnen solche Experimente ab.
PRESSEMITTEILUNG Priska Hinz, MdB Bündnis 90/Die Grünen 06.09.07
Unionsfraktion ringt um Nominierungen für den Ethikrat
Berlin – Die Benennung der Experten für den künftigen Deutschen Ethikrat sorgt innerhalb der Unions-Bundestagsfraktion für wachsende Kontroversen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.09.07
Nationaler Ethikrat wird von Bundesministerin Schavan in öffentlicher Sitzung verabschiedet
Der Nationale Ethikrat (NER) wird am kommenden Dienstag, dem 11. September 2007, letztmalig zu einer öffentlichen Sitzung in Berlin zusammenkommen und dabei von der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, offiziell verabschiedet.
PRESSEMITTEILUNG Nationaler Ethikrat 06.09.07
Bundesregierung verabschiedet Nationalen Ethikrat offiziell
Berlin - Sechs Wochen nach Inkrafttreten des Gesetzes zum künftigen Deutschen Ethikrat beendet die Bundesregierung am Dienstag den bisherigen Nationalen Ethikrat.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.09.07
Alles, was geht?
Von Martina Keller
Von der pränatalen Diagnostik über Stammzellforschung bis hin zum Klonen von Menschen – Israel geht in der Biomedizin weiter als jedes andere Land. Die hohe Zahl der Geburten soll das Überleben einer Nation garantieren
DIE ZEIT, 06.09.2007 Nr. 37
Suizidforscher warnen vor Zulassung von Sterbehilfe
Berlin - Die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) hat vor jeglicher Zulassung von Sterbehilfe gewarnt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.09.07
Deutsche Hospiz Stiftung: Richtlinien zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung müssen Patienten in den Vordergrund stellen
Patientenschutzorganisation legt Empfehlungen vor / Demenzkranke beachten
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 06.09.2007
Pflegeheime sollen häufiger kontrolliert werden
BERLIN (se). Mehr unangemeldete Stichproben sollen die Überprüfung von Pflege-Einrichtungen wirkungsvoller machen. Dies kündigte Gesundheits-Staatssekretärin Marion Caspers-Merk gestern in Berlin mit. Die Politiker der großen Koalition befürworten einen "Pflege-TÜV", mit dem Missstände in Zukunft schneller erkannt werden können.
Ärzte Zeitung, 06.09.2007
Internet-Infos zu Mangelernährung
NEU-ISENBURG (eb). Mit neuer Struktur und erweitertem Angebot präsentiert sich die Allianz gegen Mangelernährung im Alter jetzt im Internet.
Ärzte Zeitung, 06.09.2007
Ärzte lehnen „Patientenrechtsgesetz“ ab
Berlin - Einen konsequenten Schutz der Patienten vor Rationierung und Zuteilungsmedizin hat die Bundesärztekammer (BÄK) gefordert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.09.07
Bulgarien verteilt erste Gesundheitskarten
WALLDORF (all). In Bulgarien werden beim Pilotprojekt für eine elektronische Gesundheitskarte jetzt 1000 Patienten mit der Karte ausgestattet. In dem Projekt sind zudem Hausärzte und Apotheken beteiligt.
Ärzte Zeitung, 06.09.2007
Lebendspende-Programm für Kinder gestartet
Medizinische Hochschule Hannover will mit dem Lungen-Transplantations-Programm die Organknappheit lindern
HANNOVER (cben). Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) beginnt in diesem Jahr mit einem Programm für die Lebendspende von Lungen an Kinder. Das hat die MHH mitgeteilt.
Ärzte Zeitung, 06.09.2007
29 000 Schwangerschaftsabbrüche im zweiten Quartal 2007
WIESBADEN – Im zweiten Quartal 2007 wurden dem Statistischen Bundesamt rund 29 000 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit 4,0% (– 1 200) weniger als im zweiten Quartal 2006.
PRESSEMITTEILUNG Statistisches Bundesamt vom 06.09.2007
Junge Paare schützen sich besser
Die Zahl der Abtreibungen in Deutschland ist auch bei den unter 15-Jährigen rückläufig. Experten sehen das bessere Schutzverhalten bei jungen Menschen als Ursache.
Von Boris Kruse
Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland hat nach Angaben des Statistischen Bundesamtes weiter abgenommen. Damit bestätigt sich eine Tendenz der vorangegangenen Jahre.
TAGESSPIEGEL 06.09.07
05. September 2007
Britische Chimären
Großbritannien erlaubt jetzt die Erzeugung von Embryonen aus Mensch und Tier. In dem umstrittenen Verfahren sollen menschliche Zellen in tierische Eizellen etwa von Rindern eingesetzt werden. Das soll zu neuen Therapien führen.
Von Paul Janositz und Dagny Lüdemann
TAGESSPIEGEL 05.09.2007
Briten dürfen Embryos aus Mensch und Tier züchten
In London stand die Entscheidung an, ob Forscher im Labor eine Mischform aus tierischem und menschlichem Gewebe züchten dürfen. Genauer: Ob sie menschliches Erbgut in die entkernten Zellen eines Tieres einschleusen dürfen. Sind Chimären die Rettung für einen Engpass?
DIE WELT 05.09.2007
Britische Forscher dürfen Mensch und Tier vermengen
Behörde genehmigt umstrittenes Verfahren
ZDFheute.de 05.09.2007
"Abscheuliche" Vorstellung - Embryonen aus Mensch und Tier
Embryonen aus menschlichen und tierischen Zellen könnten in Großbritannien bald zur Realität werden.
N-TV.De 05.09.2007
Britische Behörde erlaubt Mensch-Tier-Embryos
Die in England für Embryonenforschung zuständige Behörde hat entschieden, dass Forscher menschliches Erbgut in entkernte Eizellen von Tieren einschleusen dürfen. Damit lebt der Ethik-Streit um hybride Stammzellen und Schimären wieder auf.
SPIEGEL ONLINE 05.09.2007
Mensch-Tier-Embryonen zur Forschung
Florian Rötzer
In Großbritannien wird nach einer öffentlichen Anhörung vermutlich erstmals die Herstellung von klonierten Embryonen aus tierischen Eizellen und menschlichen Körperzellen zur Gewinnung von Stammzellen genehmigt werden
TELEPOLIS 05.09.2007
Keine Angst vor der Chimäre
Britische Forscher wollen ein Mischwesen aus Mensch und Rind schaffen. Nachdem die Bevölkerung befragt wurde, wird die zuständige Behörde das Experiment voraussichtlich heute abend genehmigen.
Von Hanno Charisius
SUEDDEUTSCHE.DE 05.09.2007
Stammzellen aus Mensch-Tier-Hybriden
Legalisierung soll Forschungen in Großbritannien vorantreiben
PRESSETEXT.AUSTRIA 05.09.2007
Der Ex-Senator und der Sterbehilfe-Automat
Wahlkampf: Roger Kusch sorgte bei seinem Auftritt in einem Seniorenheim für Wirbel
Chef der Partei HeimatHamburg stellte Gerät vor, mit dem unheilbar Kranke sich selbst eine tödliche Injektion verabreichen können.
Von Ralf Nehmzow
HAMBURGER ABENDBLATT 05.09.2007
Eine gruselige Vorstellung
Kommentar
Sterbehilfe ist das thematische Steckenpferd von Ex-Justizsenator Roger Kusch - doch dass der Wahlkämpfer nun unvermittelt öffentlich Injektionsautomaten vorstellt, mit denen man aus dem Leben scheiden kann, ist schlicht zynisch.
HAMBURGER ABENDBLATT 05.09.2007
Politiker präsentiert Automaten für Sterbehilfe
Ex-Justizsenator Roger Kusch streitet seit Jahren bundesweit für die Legalisierung der Sterbehilfe. Jetzt hat er in einem Hamburger Seniorenheim den Prototypen eines Gerätes vorgestellt, mit dem sich Sterbewillige eine tödliche Injektion geben können. Für die SPD ist der Ex-Justizsenator ein „lebender Skandal".
DIE WELT 05.09.2007
Sterbehilfe-Automat: Erzbischof geißelt "abscheuliche Verirrung"
Der Hamburger Ex-Justizsenator Kusch hat eine Maschine präsentiert, mittels derer sich Sterbewillige per Knopfdruck selber töten könnten. Die Kirche ist alarmiert.
DIE WELT 05.09.2007
Ministerium will Transparenz in der Pflege stärken
Gesetzentwurf steht noch aus
BERLIN (fst). Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) geht davon aus, dass die geplante Pflegereform zusätzliche Vorgaben für die Qualitätssicherung in der Pflege treffen wird. Einen zwischen den Ressorts abgestimmten Gesetzentwurf gebe es aber noch nicht.
Ärzte Zeitung, 05.09.2007
Pflege: "Ich bin rund um die Uhr für Mutti da"
Wenn Kinder oder Jugendliche kranke Familienmitglieder pflegen, unterliegen sie enormen Belastungen. Doch niemand weiß, wie viele Kinder in Deutschland betroffen sind. Auch gibt es kaum Betreuungangebote, die sich speziell mit der Problematik jugendlicher Pfleger befassen.
DIE WELT 05.09.07
Einzelnes Gen kontrolliert Menge an Körperfett
Höhere Aktivität von Adp macht gesünder
PRESSETEXT.AUSTRIA 05.09.2007
Online-Sprechstunde jetzt auch bei EU-Abgeordneten
Bürger befragen Politiker auf der Internetseite Abgeordnetenwatch.de zu ihren Einstellungen – egal, ob es um Online-Durchsuchungen oder abgeschossene Biber geht. Jetzt expandiert die Website: Auch die Volksvertreter im EU-Parlament können jetzt befragt werden.
DIE WELT 05.09.07
Spenderorgane fahren mit dem Linienbus
Ein verlorenes Auge, das für eine Transplantation vorgesehen war, brachte es ans Tageslicht: In Großbritannien werden Organe wegen knapper Kassen offensichtlich schon mal mit Linienbussen von Klinik zu Klinik transportiert. Ein deutsch-britisches Komitee hat Vorschläge, wie das hierzulande besser klappen könnte.
DIE WELT 05.09.07
Nierentransplantation: Lebendspenden immer wichtiger
Berlin - Lebendspenden werden für Patienten, die auf eine Niere zur Transplantation warten, immer wichtiger.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 05.09.07
Aufwendungen einer unverheirateten Frau für künstliche Befruchtung als außergewöhnliche Belastung
Aufwendungen einer nicht verheirateten empfängnisunfähigen Frau für Maßnahmen zur Sterilitätsbehandlung durch sog. In-vitro-Fertilisation sind als außergewöhnliche Belastung abziehbar, wenn die Maßnahmen in Übereinstimmung mit den Richtlinien der ärztlichen Berufsordnungen vorgenommen werden (Änderung der Rechtsprechung).
PRESSEMITTEILUNG Bundesfinanzhof 05.09.2007
Gentests für jedermann
Forscher Craig Venter kennt jetzt sein ganzes Erbgut. Was können Normalbürger erfahren?
Adelheid Müller-Lissner
TAGESSPIEGEL 05.09.07
04. September 2007
Gendiagnostik in Deutschland: Status quo und Problemerkundung
3. Ergänzungsband zum Gentechnologiebericht erschienen
Die vollständige Sequenzierung des Genoms eines Menschen für 1000 US$ scheint in den nächsten fünf bis zehn Jahren möglich. Vor diesem Hintergrund sind Qualitätssicherung und die Schaffung von Regelungen im Umgang mit genetischen Daten die zentralen Stichworte der aktuellen Diskussion um die Gendiagnostik in Deutschland. Nach dem neuesten Bericht der Arbeitsgruppe Gentechnologiebericht der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften bedarf es vor allem der Einführung von europäischen und bundesdeutschen Qualitätssicherungssystemen.
PRESSEMITTEILUNG Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften 04.09.07
Wissenschaftler für die Zulassung von PID
Berlin – Eine Arbeitsgruppe der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften hat sich für eine Zulassung der umstrittenen Präimplantationsdiagnostik (PID) in Deutschland ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.09.07
Stammzellstreit: Briten wollen Mensch-Tier-Embryos zulassen
Ein positives Votum gilt als wahrscheinlich: Morgen urteilt eine britische Behörde, ob Forscher menschliches Erbgut in Eizellen von Tieren einschleusen dürfen. Damit lebt der Ethik-Streit um hybride Stammzellen und Chimären wieder auf.
SPIEGEL ONLINE 04.09.07
Wirtschaftsfaktor Embryo
Gastkommentar von Mechthild Löhr
Auf dem von Karl Marx beschriebenem Weg der Industrialisierung durch „Reproduktion des Menschen durch den Menschen“ sind wir weit fortgeschritten. Millionenfach wurden weltweit in vitro Menschen gezeugt und eingepflanzt. Die Reproduktionsmedizin ist zum Wirtschaftsfaktor herangewachsen.
DIE TAGESPOST 04.09.07
Craig Venter entziffert sein eigenes Erbgut
Der Genetiker Craig Venter hat sein gesamtes Erbgut entziffert. Was er fand, waren die Anlagen für Herzprobleme, an denen schon sein Vater litt. Überraschenderweise konnte er mit der Entschlüsselung auch beweisen: Wir sind nicht so eng miteinander verwandt wie gedacht.
DIE WELT 04.09.2007
Genomforscher Venter stellt eigenes Erbgut (samt einiger Genfehler) vor
Rockville – Der umstrittene amerikanische Genforscher Craig Venter hat sein eigenes Erbgut entziffert. In PLoS Biology (2007; 5: e254) stellt er die Gensequenzen aus allen 46 Chromosomen der Öffentlichkeit vor.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.09.07
Schweiz: SESAM-Daten durch die Hintertür?
An diversen Instituten und Seminaren der Universität Basel hängt derzeit ein Flugblatt der Fakultät für Psychologie aus. Dort werden Mütter dazu aufgerufen, Haare, Fingernägel und Speichelproben ihrer Babys einzuschicken.
Kommt jetzt, nachdem das definitive SESAM-Programm noch immer nicht publiziert wurde, eine Datensammlung durch die Hintertür?
PRESSEMITTEILUNG Basler Appell gegen Gentechnologie 04.09.2007
Regierung will Kontrollen in Pflegeeinrichtungen verstärken
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.09.07
Pflege: Gegen schlechte Qualität hilft nur Transparenz
Der Bericht des Medizinischen Dienstes über Missstände in der Pflege löst eine heftige Debatte aus
BERLIN (HL). Ein harter Pflege-TÜV, der Heime und ambulante Pflegedienste kontinuierlich prüft, Noten vergibt und diese in Broschüren und im Internet veröffentlicht - das sind Vorschläge, wie die vom Medizinischen Dienst der Kranken- und Pflegekassen festgestellten Missstände in der Pflege behoben werden könnten.
Ärzte Zeitung, 04.09.2007
Zahngold von Toten verkauft – nicht strafbar
Drei ehemalige Mitarbeiter eines Hofer Krematoriums sollen verbrannten Leichen in 600 Fällen Zahngold entnommen und für rund 50.000 Euro verkauft haben. Das Amtsgericht Hof sprach sie nun frei – denn das Zahngold sei nicht Bestandteil der Leiche.
DIE WELT 04.09.2007
Donum Vitae regt Gesetzentwurf an
Bonn (DT/KNA) Der von Katholiken gegründete Schwangerenberatungsverein „Donum Vitae“ hat einen eigenen Gesetzentwurf für den Umgang mit Spätabtreibungen angeregt.
DIE TAGESPOST 04.09.07
03. September 2007
Klares Nein der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik zu genetischen Risikoprofilen ohne medizinischen Grund
In der Neuauflage ihres Positionspapiers erteilt die Deutsche Gesellschaft für Humangenetik (GfH) der Einführung von Gentests, die Hunderte von Krankheitsanlagen auf einem Chip durchtesten sollen, um das allgemeine Erkrankungsrisiko zu ermitteln, eine klare Absage. Die individuelle Fragestellung muss im Vordergrund stehen, es ist das Wohl einzelner Menschen und ihrer Familien, an dem sich die Humangenetik in ihren Handlungszielen orientiert. Diesem Grundsatz verpflichtet, hat die GfH ihre Positionen zu den Themenbereichen Prädiktive Diagnostik, Bevölkerungsscreening, Untersuchung genetischer Dispositionsvarianten, Array-Technologien, Pränataldiagnostik (PND), Präimplantationsdiagnostik (PID) und Gentherapie in ihrem aktuellen Positionspapier (http://www.gfhev.de) dargelegt.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft für Humangenetik e.V. 03.09.07
Humangenetiker gegen Risikoprofile ohne medizinischen Grund
München – Eine deutliche Absage erteilt die Deutsche Gesellschaft für Humangenetik (GfH) bestimmten Gentests, die Hunderte von Krankheitsanlagen auf einem Chip testen, um das allgemeine Erkrankungsrisiko zu ermitteln.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 03.09.07
Indikationskriterien zur Bewertung der Validität und des klinischen Nutzens genetischer Diagnostik
Auf der Basis des EU-NoE Eurogentest-Konzepts hat die GfH-Ad-hoc-Kommission Gendiagnostik neue Kriterien und einen Leitfaden zur Erstellung von Indikationskriterien entwickelt. Es geht dabei um die Bewertung der Validität und des klinischen Nutzens der genetischen Diagnostik für die 100 besonders häufig untersuchten Krankheiten.
Deutsche Gesellschaft für Humangenetik e.V.
Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik e.V. 2007
Humangenetik ist die Wissenschaft von der genetisch bedingten Variabilität des Menschen. Sie umfasst die Betreuung von Patienten mit genetisch bedingten Erkrankungen und deren Familien ebenso wie die Aus- und Weiterbildung sowie die Grundlagenforschung und angewandte Forschung.
In der Neuauflage des Positionspapiers nimmt die GfH Stellung zu neue Technologien, wie die Untersuchung genetischer Dispositionsvarianten, Array-Technoloogien, Präimplantationsdiagnostik und gentherapeutischen Ansätzen.
Erstellt von der Kommission für Grundpositionen und ethische Fragen
Verabschiedet vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik am 05.06.2007 (9 Seiten)
Nabelschnurblut wird zum Geschäft mit dem Schrecken
Von Barbara Driessen
Blutbanken werben mit ihren Diensten beim Gynäkologen, in Geburtsstationen und Zeitschriften für Eltern. Private setzen auf den Schrecken schwerer Krankheiten, während öffentliche das Blut aller Welt zur Verfügung stellen, wenn es denn genau passt. Ein Zaubertrank für die Gesundheit?
DIE WELT 03.09.07
Pflegeheime - Die organisierte Entwürdigung der Alten
Fixiert, hungrig, totgepflegt - der Umgang der Gesellschaft mit den alten und dementen Menschen ist grausam und beschämend.
Von Heribert Prantl
SUEDDEUTSCHE.DE 03.09.07
Noch immer entscheidet die Wahl des richtigen Pflegeheims über die Gesundheit alter Menschen
Von Bülent Erdogan
Ärzte Zeitung, 03.09.2007
BGH bestätigt Lebenslang für „Todespfleger von Sonthofen“
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 03.09.07
Bundesgerichtshof verwirft Revision des Krankenpflegers der Klinik in Sonthofen
Das Landgericht Kempten (Allgäu) hat den Angeklagten wegen Mordes in zwölf Fällen, Totschlags in fünfzehn Fällen, versuchten Totschlags, Tötung auf Verlangen, gefährlicher Körperverletzung sowie wegen Diebstahls in fünf Fällen zu einer lebenslangen Gesamtfreiheitsstrafe verurteilt. Es hat die besondere Schwere der Schuld festgestellt.
PRESSEMITTEILUNG Bundesgerichtshof 03.09.07
siehe dazu auch:
Beschluss des 1. Strafsenats vom 16.8.2007 - 1 StR 304/07
Ein Gen für einen Zentimeter
Wissenschaftler finden einen Erbgutabschnitt, der die Größe des Menschen mitbestimmt
WISSENSCHAFT.DE 03.09.07
Erstes Gen für die Körpergröße gefunden
Oxford – Die normale Körpergröße ist zwar zum größten Teil genetisch determiniert, doch die verantwortlichen Gene waren bisher nicht bekannt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 03.09.07
"YouTube für Wissenschaftler" soll Forscher weltweit verbinden
SciVee soll Wissenschaftlern helfen, Inhalte in einem gemeinsamen Internetportal zu schaffen und auszutauschen. Damit soll die weltweite Verfügbarkeit von Publikationen ermöglicht und die Wissenschaftler unterstützt werden, die Arbeit ihrer Kollegen einzuschätzen.
EURACTIV.COM 03.09.07
Neues Zentrum für pharmazeutische Wirkstoffforschung in Hamburg
Rachel: BMBF fördert ScreeningPort als Element der Pharma-Initiative
PRESSEMITTEILUNG BUndesministerium für Bildung und Forschung BMBF 03.09.2007
Brasilien: Abtreibung bald straffrei?
Die regierende Arbeiterpartei hat sich erstmals für eine Legalisierung von Abtreibungen ausgesprochen. Man wolle damit Frauen schützen, so Ministerin Ribeiro.
DIEPRESSE.COM 03.09.07
Österreichs Lebensschützer bitten Papst um klare Worte
Wer öffentlich das Unrecht der Abtreibung benennt, bekommt manchmal auch innerkirchliche Ohrfeigen, kritisiert die „Allianz für die ungeborenen Kinder“.
KATH.NET 03.09.07
E-Card-Gegner wollen Bürger auf ihre Seite ziehen
SIEGBURG (akr). Die Gegner der elektronischen Gesundheitskarte machen mobil - in der Hoffnung, die Einführung der E-Card noch stoppen zu können.
Ärzte Zeitung, 03.09.2007
02. September 2007
Fremde Kreaturen
Mit Mischwesen aus Mensch und Tier wollen Stammzell-Forscher den Durchbruch schaffen. Doch die Versuche bleiben ethisch heikel. Von Theres Lüthi
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 02.09.07
Forscher wollen Mensch und Kuh kreuzen
Britische Forscher wollen mit aller Macht einen Durchbruch in der Stammzellenforschung erreichen: Dafür sind sie sogar bereit einen Misch-Embryo aus menschlichem Zellkern und der Eizelle einer Kuh zu züchten
20MIN.CH 02.09.07
Kassen unterstützen "Pflege-TÜV"
Um die anhaltenden Missstände in deutschen Pflegeheimen zu bekämpfen, verlangen SPD und Union die Einführung eines Pflege-TÜVs. Die Krankenkassen unterstützen die Forderung. Auch die große Mehrheit der Bevölkerung will mehr Transparenz, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.
DIE WELT 02.09.07
01. September 2007
SPD fordert TÜV für Pflegeheime
Katastrophale Zustände in der Pflege, zu diesem Ergebnis kommt der Bericht des Medizinischen Dienstes. Jetzt fordert die SPD drastisch verschärfte Kontrollen. Ähnlich wie bei der Stiftung Warentest sollen unangemeldete Prüfer künftig ein Testurteil für Betreuungseinrichtungen vergeben.
DIE WELT 01.09.07
"Donum Vitae" weiter im Visier
Bischöfe setzen auf eigene Einrichtungen
"Donum Vitae" lässt sich im anhaltenden Streit mit der Amtskirche um die Schwangerenkonfliktberatung nicht einschüchtern. Die Landesvorsitzende hofft noch immer auf den Dialog.
BIETIGHEIMER ZEITUNG 01.09.07
Weiter zu Artikel vom 16.-30. September 2007
zurück zur Pressespiegel-Übersicht
|